DWS RiesterRente Premium

Das sollten Sie über die DWS RiesterRente Premium wissen


Hier finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen unserer Kunden zur DWS RiesterRente Premium.

Fragen zur Antragstellung

  • Welche Altersgrenzen gelten für die DWS RiesterRente Premium?

    Das Mindesteintrittsalter beträgt 0 Jahre, d. h., die DWS RiesterRente Premium kann bereits mit Geburt des Kindes abgeschlossen werden. Das maximale Eintrittsalter liegt bei höchstens 70 Jahren.

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  • Welche Vertragslaufzeit muss die DWS RiesterRente Premium mindestens haben?

    Die DWS RiesterRente Premium hat eine Vertragslaufzeit von mindestens 2 (vollen) Jahren. Wählt der Kunde z. B. den 65. Geburtstag als Auszahlungsbeginn, muss er den Vertrag vor dem 63. Geburtstag abschließen.

    Bitte bei ungeförderten Verträgen beachten: Die hälftige Besteuerung der Erträge bzw. die Ertragsanteilbesteuerung kommt nur zum Tragen, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und bei Auszahlung das 62. Lebensjahr vollendet ist. Bitte beachten Sie diesen Aspekt unbedingt bei der Eröffnung einer DWS RiesterRente Premium, sofern ungefördert gespart werden soll.

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  • Welcher Zahlungsrhythmus kann vereinbart werden?

    Im Vertrag kann vereinbart werden, dass die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich per Lastschrift vom Konto abgebucht werden sollen. Zuzahlungen über die staatlich geförderte Höchstgrenze (2.100 Euro) hinaus können jederzeit, bis 7 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase, erbracht werden.

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Fragen zur Ansparphase

  • In welche Fonds investiert die DWS RiesterRente Premium zurzeit?

    Ein Großteil der Beiträge wird über die DWS Vorsorge Dachfonds in Aktien investiert. Die DWS Vorsorge Dachfonds sind weltweit anlegende Fonds, die in ausgewählte Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds der DWS Gruppe und ausgewählter fremder Gesellschaften (maximal 30 %) mit breiter Streuung über zahlreiche Regionen, Branchen und Währungen investieren. Die Fonds können Sie den Besonderen Bedingungen für die DWS RiesterRente Premium entnehmen.

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  • Wie werden die DWS Vorsorge Dachfonds gemanagt und in welche Werte und Anlageklassen investieren die DWS Vorsorge Dachfonds?

    Dem Dachfondsmanager steht die gesamte Palette aller DWS Fonds zur Verfügung. Hinzu kommen ggf. ausgewählte Fonds von renommierten Partnern (bis zu 30 % Fremdfonds-Anteil). Schwerpunktmäßig sind der DWS Vorsorge Dachfonds sowie der DWS Vorsorge Dachfonds Plus Aktienfonds, sie können aber je nach Marktsituation zum Teil auch in Zertifikate, Immobilien, Derivate oder anderen Anlagen investieren, wenn wir zu der Einschätzung gelangen, dass höhere Renditechancen mit anderen Asset-Klassen zu diesem Zeitpunkt besser zu erreichen sein könnten als mit einem reinen Aktienportfolio. Beim DWS Vorsorge Dachfonds Balance sowie beim DWS Vorsorge Dachfonds Balance Plus handelt es sich um Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren können. Die Plus-Varianten dieser Dachfonds können hierbei in zusätzliche Anlageklassen investieren und so erweiterte Anlagestrategien umsetzen.

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  • Wie funktioniert die Beitragsgarantie der DWS RiesterRente Premium?

    Bei der DWS RiesterRente Premium handelt es sich um einen Fondssparplan, bei dem die eingezahlten Beiträge gemäß der gesetzlichen Vorgabe zum Ende der Vertragslaufzeit garantiert werden. Die DWS Investment GmbH sagt dem Kunden zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Beiträge zuzüglich möglicher Zulagen zu (Beitragszusage der DWS).1 Mithilfe des finanzmathematischen Modells ( I-CPPI = Individual Constant Proportion Portfolio Insurance) wird diese Beitragsgarantie dargestellt. Abhängig von der persönlichen Vertragslaufzeit, dem Zinsniveau, der Zahlweise und der Aktienmarktentwicklung erfolgt börsentäglich die automatische Überprüfung und Gewichtung der Anlage in Aktien- und Rentenpapieren.

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  • Wie hoch kann die Aktienquote des Kunden sein?

    Die Aktienquote kann zwischen 0 und 100 % liegen. Gerade bei längeren Laufzeiten ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kunde über lange Phasen der Vertragslaufzeit eine 100-prozentige Aktienquote hat. Bei Wertverlusten an den Aktienmärkten wird das finanzmathematische Modell beginnen, einzelne Kundendepots in Rentenpapiere umzuschichten. In extremen Marktsituationen und in Abhängigkeit von der aktuellen Situation des Kundenkontos (eingezahlte Beiträge, Restlaufzeit, Aktivierung Höchststandssicherung) kann die Aktienquote bis auf 0 % fallen. Abhängig von der Marktentwicklung kann also eine Umschichtung in relativ sichere Anlagen erfolgen, um der Beitragsgarantie in Bezug auf die eingezahlten Beiträge zum Ende der Vertragslaufzeit ge- recht zu werden. Bei steigenden Märkten erfolgt jedoch eine Umschichtung zurück in Aktien, ein sogenannter „Cash-Lock“ ist mit diesem Modell nahezu ausgeschlossen.

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  • Wenn die Aktienquote einmal bei 0% ist, kann sie dann auch wieder steigen?

    Ja. Anders als bei vielen Garantiefonds, bei denen in seltenen Fällen ein so genannter Cash-Lock auftreten kann, kann dies bei Einzelkonten mit ratierlicher Besparung fast nicht passieren. Jeder neue Beitrag erzeugt eine neue Garantie und eine Neubewertung des Gesamtportfolios. So kann auch ein aktienfreies Portfolio wieder vollständig in die Aktien zurückkehren.

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  • Welche Kosten entstehen zurzeit bei der DWS RiesterRente Premium?

    Bei der aktuellen Fondspalette fallen derzeit folgende Kosten an:

    1. Für regelmäßige Beiträge entstehen dem Anleger Abschluss- und Vertriebskosten. Der Prozentsatz der Abschluss- und Vertriebskosten ist von der vereinbarten Dauer der Ansparphase bei Vertragsbeginn abhängig: Beträgt die vereinbarte Dauer der Ansparphase

    • mindestens 7 Jahre: 5,5 %
    • mindestens 6, aber weniger als 7 Jahre: 4,4 %
    • mindestens 5, aber weniger als 6 Jahre: 3,3 %
    • mindestens 4, aber weniger als 5 Jahre: 2,2 %
    • mindestens 3, aber weniger als 4 Jahre: 1,1 %
    • Bei weniger als 3 Jahren fallen keine Abschluss- und Vertriebskosten an.

    Sofern die vereinbarte Dauer der Ansparphase bei Vertragsbeginn mindestens 5 Jahre beträgt, ergibt sich die Höhe der insgesamt anfallenden Abschluss- und Vertriebskosten durch die Anwendung des nach obiger Staffel ermittelten Prozentsatzes auf die geplante Beitragssumme (es fließen maximal 45 Beitragsjahre in die Kalkulation ein).

    Liegt die Dauer der Ansparphase bei Vertragsbeginn unter 5 Jahren, wird der gemäß obiger Staffel festgelegte Prozentsatz von jedem geleisteten Beitrag einbehalten.


    2. Zuzahlungen, Einmalbeiträge und Beitragserhöhungen werden abhängig von der Dauer der Ansparphase bei Vertragsbeginn gemäß nachfolgender Staffel belastet:

    Beträgt die vereinbarte Dauer der Ansparphase

    • mindestens 7 Jahre: 5 %
    • mindestens 6, aber weniger als 7 Jahre: 4 %
    • mindestens 5, aber weniger als 6 Jahre: 3 %
    • mindestens 4, aber weniger als 5 Jahre: 2 %
    • mindestens 3, aber weniger als 4 Jahre: 1 %
    • Bei weniger als 3 Jahren fallen keine Abschluss- und Vertriebskosten an.

    Der entsprechende Prozentsatz gemäß obiger Staffel gilt für die komplette Dauer der Ansparphase.


    3. Zulagen werden unabhängig von der Vertragslaufzeit mit 5 % Abschluss- und Vertriebskosten belastet.


    4. Das Entgelt für die Verwaltung des Altersvorsorgevertrages liegt derzeit bei 18 Euro pro angefangenem Kalenderjahr.


    5. Die Kostenpauschale der Fonds, in denen die DWS RiesterRente Premium derzeit investiert, liegt zwischen 0,6 % pro Jahr, z. B. beim DWS Vorsorge Rentenfonds 1Y, und 1,5 % pro Jahr beim DWS Vorsorge Dachfonds. In den wesentlichen Anlegerinformationen / KIDs können die aktuellen laufenden Kosten der Fonds eingesehen werden. Die DWS stellt diese Unterlagen unter www. dws.de zur Verfügung.


    Weitere Kosten entstehen nicht. Die Kosten sind in den Hinweisen zur Höhe der Entgelte und Kosten im Antrag der DWS RiesterRente Premium geregelt. In den KIDs zu den jeweiligen Fonds können darüber hinaus die aktuellen laufenden Kosten eingesehen werden.

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  • Entfallen auf die Fondsanteile Ausgabeaufschläge?

    Nein. Da wir den Beiträgen Abschluss- und Vertriebskosten entnehmen, entfallen auf den Erwerb der Fondsanteile keine Ausgabeaufschläge. Es fällt allerdings die Kostenpauschale der Fonds an.

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  • Wann sollte der Kunde seinen Beitrag anpassen?

    Um die volle Zulage zu erhalten, muss der Kunde den Mindesteigenbeitrag einzahlen. Verändert sich die Einkommenssituation des Kunden, sollte der Beitrag entsprechend angepasst werden. Gleiches gilt, wenn sich die Familiensituation, etwa durch die Geburt weiterer Kinder, verändert. Der Kunde sollte der DWS die veränderten Rahmenbedingungen und den gewünschten neuen Beitrag schriftlich oder telefonisch mitteilen, damit eine entsprechende Anpassung der Beiträge vorgenommen werden kann.

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  • Kann der Kunde auch einmalige Zuzahlungen leisten? Wenn ja, in welcher Höhe?

    Ja. Bis 7 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase kann der Kunde Zuzahlungen in beliebiger Höhe zu seinem Riester- Vertrag leisten. Diese Zuzahlungen werden i. d. R. mit Vertriebskosten belastet.

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  • Was passiert, wenn der Kunde mehr bezahlt, als er unter Förderungsgesichtspunkten hätte zahlen müssen (Überzahlung)?

    Sofern eine Überzahlung vorliegt, handelt es sich um ungeförderte Beiträge. Das Geld investieren wir wie jeden anderen Beitrag auch und garantieren den 100-prozentigen Beitragserhalt* bei Auszahlungsbeginn. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird anhand der gewährten Zulagen festgestellt, welche Beiträge gefördert und welche Beiträge ungefördert sind. Die steuerliche Behandlung (gefördert, ungefördert) erfolgt wie oben beschrieben.

    *Die DWS Investment GmbH sagt zu, dass dem Anleger – vorbehaltlich einer Reduzierung bei Teilkündigung – zum Beginn der Auszahlungsphase mindestens der Betrag der von ihm eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

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  • Kann bei der DWS RiesterRente Premium während der Ansparphase gefördertes Vermögen entnommen werden?

    Nein. Eine Teilentnahme aus gefördertem Vermögen ist während der Ansparphase nicht möglich. Eine Kündigung während der Ansparphase ist möglich, aber förderschädlich, d. h., Zulagen und ggf. gewährte Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden.

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  • Kann das Guthaben während der Ansparphase vererbt werden?

    Ja. Das Guthaben kann förderunschädlich auf den Riester-Vertrag des Ehepartners übertragen oder förderschädlich an die Erben ausgezahlt werden.

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Fragen zur Ablaufphase

  • Wozu dient der Ablaufstabilisator?

    Der Ablaufstabilisator ist eine innovative Option zum Ablaufmanagement der DWS Premium Produkte. Mit ihm können die Schwankungen des Depotwertes in den letzten Jahren vor Auszahlungsbeginn reduziert werden. Der Ablaufstabilisator reduziert kontinuierlich den risikoreicheren Teil der Wertsteigerungskomponente des Altersvorsorgevermögens (die DWS Vorsorge Dachfonds) zugunsten der DWS Vorsorge Dachfonds Balance. Hierbei handelt es sich um Mischfonds, die z. B. in defensivere Aktien und Anleihen investieren. Dadurch wird das vorhandene Fondsvermögen bis zum Beginn der vereinbarten Rentenphase i. d. R. mehrheitlich in weniger stark schwankende Anlagen umgeschichtet, die aber ein höheres Renditepotenzial aufweisen können als reine Rentenfonds. Der Ablaufstabilisator ist nicht wählbar, falls der Anleger bei Vertragsbeginn das Anlagekonzept Balance gewählt hat.

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  • Wann startet der Ablaufstabilisator?

    Die Beantragung ist während der Vertragslaufzeit jederzeit durch schriftlichen Auftrag möglich. Der Ablaufstabilisator beginnt mit Beantragung, frühestens jedoch 10 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase.

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  • Wann kann ich die Option des DWS Ablaufstabilisators wählen?

    Der Kunde kann den Ablaufstabilisator gleich bei Abschluss des Vertrages wählen – die Aktivierung erfolgt dann automatisch zum entsprechenden Zeitpunkt (i. d. R. 10 Jahre vor Auszahlungsbeginn). Natürlich kann er sich aber auch erst später entscheiden. Dies ist bis zum Auszahlungsbeginn jederzeit möglich.

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  • Kann ich diese Option wieder abwählen?

    Der Ablaufstabilisator kann bis zu seinem Beginn wieder abgewählt werden. Danach ist dies nicht mehr möglich.

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  • Wie verändert sich meine Garantie durch den Ablaufstabilisator?

    Die Wahl des Ablaufstabilisators bewirkt keine Änderung des Garantieniveaus, sondern reduziert die Volatilität des Depotwertes durch sukzessive Umschichtungen in i. d. R. schwankungsärmere Fonds (DWS Vorsorge Dachfonds Balance bzw. DWS Vorsorge Dachfonds Balance Plus).

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  • Wie funktioniert der Umschichtungsprozess genau?

    Anders als am Markt gängige Ablaufmanagement-Systeme reduziert der Ablaufstabilisator nicht einfach nur die Wertsteigerungskomponente zugunsten von Rentenpapieren. Vielmehr setzt der Ablaufstabilisator bei der Reduktion des Risikos auf eine breite Diversifikation unterschiedlicher und allgemein weniger schwankungsintensiver Anlageklassen (z. B. dividendenstarke Aktientitel, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe). Es ändert sich somit nur die Zusammensetzung innerhalb der Wertsteigerungskomponente. Die Ziel-Volatilität der Anlage wird dabei mit näherrückendem Auszahlungsbeginn stetig gesenkt und so an ein sicher- heitsorientiertes Risikoprofil angepasst. Die Umschichtungen werden nicht „abrupt“ vorgenommen, sondern finden weitgehend linear über die letzten 10 Jahre vor Auszahlungsbeginn statt.

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  • Entstehen dem Kunden durch den Ablaufstabilisator weitere Kosten?

    Nein, es gibt keine zusätzlichen Kosten für diese Option. Da sowohl der DWS Vorsorge Dachfonds Balance als auch der DWS Vorsorge Dachfonds Balance Plus, in die im Rahmen des Ablaufstabilisators umgeschichtet wird, eine geringere Kostenpauschale hat als der DWS Vorsorge Dachfonds und der DWS Vorsorge Dachfonds Plus, können die Gesamtkosten eventuell sogar sinken.

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  • Wann kann der Kunde die Höchststandssicherung wahrnehmen und wie funktioniert die Höchststandssicherung?

    Die Höchststandssicherung kann in den letzten 5 Jahren vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase aktiviert werden. Rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt wird sich die DWS mit dem Anleger in Verbindung setzen und ihn über die Einzelheiten zur Option der Höchststandssicherung informieren. Durch Aktivierung der Höchststandssicherung wird der jeweilige Höchststand zu einem Stichtag gesichert, d. h., ist der aktuelle Depotstand zum Stichtag höher als der vorhergehende, so wird dieser bei dem Kunden als neuer Höchststand eingebucht. Als erster Stichtag wird dabei der auf die Annahme durch die DWS folgende fünfte Kalendertag des kommenden Monats berücksichtigt. Der Kunde partizipiert dann noch an Wertsteigerungen seines Portfolios. Die Garantie kann nicht mehr unter einen einmal gesicherten Höchststand fallen. Der neu ermittelte Höchststand ist der neue Garantiebetrag, der für die Auszahlungsphase mindestens zur Verfügung steht. Für die Höchststandssicherung wird das Investment im Allgemeinen defensiver ausgerichtet.

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  • Kann ich die Höchststandssicherung auch wieder deaktivieren?

    Nein. Wenn Sie die Höchststandssicherung einmal gewählt haben, bleibt sie bis zum Ende der Ansparphase aktiv.

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  • Was kostet die Höchststandssicherung?

    Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, da es sich lediglich um eine Neuausrichtung des Garantiekonzeptes handelt, das im Vertrag ohnehin eingesetzt wird.

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  • Was passiert, wenn man die Höchststandssicherung nicht wählt?

    Das ist kein Problem. Allerdings kann es passieren, dass wir in diesem Falle nicht den Höchststand auszahlen werden, da das zugrunde liegende System auf den Auszahlungstermin ausgerichtet wurde und ggf. noch Zinsen für die Restlaufzeit verdient werden müssen. Wir zahlen also mindestens den sogenannten „Barwert“ des Höchststandes aus (Höchststand minus ausstehende Zinsen der fehlenden Restlaufzeit).

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Fragen zur Auszahlungsphase

  • Kann bei der DWS RiesterRente Premium ungefördertes Vermögen entnommen werden?

    Bei (Teil-)Entnahmen nach dem 62. Geburtstag und einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren sind die Erträge nur zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Es ist zu beachten, dass bei (Teil-)Entnahmen vor dem 62. Geburtstag oder vor Ablauf von 12 Jahren Vertragslaufzeit der volle Unterschiedsbetrag zwischen eingezahlten Beiträgen und Leistung mit dem individuellen Steuersatz zu besteuern ist. Bitte beachten Sie des Weiteren die genauen Voraussetzungen für Teilentnahmen (= Teilkündigungen) in den Besonderen Bedingungen der DWS RiesterRente Premium (Stand: 04 / 2012).

    Ansparphase: In der Ansparphase haben Kunden einmal im Jahr die Möglichkeit, ungefördertes Vermögen aus dem Vertrag zu entnehmen (Teilkündigung des Vertrages). Die Teilkündigung ist nur für Guthaben aus nicht geförderten Beiträgen zulässig. Aus dem aktuellen und den letzten beiden Beitragsjahren kann nur über Beiträge über der Grenze von 1.946 Euro pro Jahr verfügt werden. Eine Teilentnahme von Kapital aus Überträgen sowie aus Beitragszahlungen vor dem Beitragsjahr 2010 ist nicht zulässig. Das verbleibende Restguthaben muss mindestens 2.000 Euro betragen. Im Falle der Teilkündigung verringert sich die Beitragszusage sowie ggf. die Höchststandssicherung. Für Teilkündigungen fallen keine Kosten an. In den letzten sechs Monaten der Ansparphase kann das gesamte vorhandene auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Kapital ganz oder teilweise entnommen werden. Bitte beachten Sie des Weiteren die genauen Voraussetzungen für Teilentnahmen (= Teilkündigungen) in den Besonderen Bedingungen der DWS RiesterRente Premium (Stand: 04 / 2012).

    Auszahlungsphase: Zu Beginn der Auszahlungsphase können einmalig 30 % des vorhandenen Kapitals entnommen werden.

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  • Wie viel Kapital kann aus dem Vertrag zu Beginn der Auszahlungsphase entnommen werden?

    Aus dem vorhandenen Vermögen können 30 % des Kapitals förderunschädlich entnommen werden. Alternativ kann das Kapital selbstverständlich auch ganz oder teilweise verrentet werden.

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  • Worin unterscheidet sich die Auszahlungsphase von herkömmlichen Versicherungslösungen?

    Bei der DWS RiesterRente Premium gliedert sich die Rentenphase in einen Auszahlplan bis zum 85. Geburtstag und in eine lebenslange Leibrente ab dem 85. Geburtstag. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird für einen Teil des Fondsvermögens eine Leibrente bei einem Versicherungsunternehmen eingekauft.* Der restliche Teil des Geldes steht anschließend für den Auszahlplan zur Verfügung. Die mit Beginn der Auszahlungsphase kalkulierte Grundrente wird lebenslang in gleichbleibender Höhe ausgezahlt. Hinzu kommen die Wertentwicklung während des Auszahlplanes und die Überschüsse des Versicherers ab dem 85. Geburtstag.

    *DWS bleibt auch in der Leibrentenphase Vertragspartner des Anlegers.

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  • Wie wird das Geld im Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr investiert?

    Das Geld wird auch weiterhin in einer Mischung aus Aktien und Rentenpapieren investiert sein können. Wir werden voraussichtlich die gleiche Fondspalette nutzen wie schon in der Ansparphase. Im Vergleich zur Ansparphase wird die Anlage insgesamt defensiver ausgerichtet. Durch die Aktienkomponente sind auch während der Auszahlungsphase attraktive Rentensteigerungen möglich.

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  • Entstehen für den Abschluss der Leibrente zusätzliche Abschlusskosten durch Provisionen?

    DWS Investments verzichtet auf mögliche Provisionen für den Abschluss der Rentenversicherung.

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  • Wie hoch ist die Leibrente, die DWS Investments beim Versicherer abschließt? Wie verläuft diese?

    Die garantierte Leibrente, die wir für den Kunden abschließen, ist genauso hoch wie die gleichbleibende Grundrente unseres Auszahlplans (verbleibendes Kapital nach Abzug des Beitrags für die Rentenversicherung bei Auszah- lungsbeginn, geteilt durch die Anzahl der Monate des Auszahlplans, d. h., bis zum 85. Geburtstag). Die Leibrente steigt in der Folge noch an, wenn der Versicherer Überschüsse jenseits der Garantieverzinsung deklariert. Die Rente steigt also im Normalfall jedes Jahr ein wenig oder bleibt im schlechtesten Fall gleich.

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  • Was passiert, wenn der Kunde in der Auszahlungsphase stirbt?

    Anders als in einer Versichertengemeinschaft hat jeder Kunde Anspruch auf die Auszahlung seiner Leistungen. Eine Verrechnung im Kollektiv wie bei Versicherern findet nicht statt. Aus diesem Grunde wird bei Tod in der Auszahlungsphase das Restguthaben in voller Höhe abzüglich Förderung an die Erben des Verstorbenen ausbezahlt. Sofern der Ehepartner einen Riester- Vertrag hat, kann der Übertrag sogar förderunschädlich erfolgen. Nicht vererbbar ist derzeit der Beitrag, der für die Leibrente zu Beginn der Auszahlungsphase an den Versicherungspartner übertragen wird. Stirbt der Kunde nach seinem 85. Geburtstag, werden keine Zahlungen mehr geleistet. Eine Auszahlung eines Restguthabens nach dem 85. Geburtstag erfolgt nicht. Somit bieten wir eine Art „Garantiezeit“ von bis zu 25 Jahren. Zukünftig ist es aber nicht ausgeschlossen, eine Variante inkl. Vererbung ab dem 85. Geburtstag anzubieten.

    Vererbbarkeit während der Rentenphase:

    • Ein Auszahlplan bis 85 Jahre hat den Vorteil der jederzeitigen Vererbbarkeit. Egal was passiert, die Familie des Sparers oder ggf. andere Erben erhalten immer das Restguthaben (abzüglich des Restguthabens für die Rentenversicherung und der Förderung), auch ohne eine kostspielige Garantiezeit, wie man sie sonst bei einer Leibrente hätte wählen müssen. Diese ist darüber hinaus oft auf zehn Jahre begrenzt.
    • In der Auszahlungsphase (vor dem 85. Geburtstag): förderschädliche Auszahlung des Guthabens an die Erben oder förderunschädliche Übertragung auf den Riester- Vertrag des Ehepartners.
    • In der Rentenphase (ab dem 85. Geburtstag): Der Vertrag endet derzeit ohne jede weitere Auszahlung, da sich der Vertrag in der Leibrentenphase befindet.
    • Es kann ggf. Erbschaftsteuer anfallen.

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  • Kann der Auszahlungsbeginn verschoben werden?

    Der Auszahlungsbeginn zwischen dem 62. und 83. Geburtstag kann verschoben werden. Hierfür ist ein separates Serviceblatt auf Anfrage bei der DWS erhältlich.

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Fragen zu gesetzlichen & steuerlichen Rahmenbedingungen

  • Wie wird die Riester-Rente gefördert?

    1. Zulagen:

    • Grundzulage: 154 Euro
    • Kinderzulage: 185 Euro
    • Für ab dem 01.01.2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage 300 Euro.

    Hinweis: Die Zulagen werden dem Altersvorsorgevertrag direkt gutgeschrieben. Die Überweisung in den Vertrag erfolgt über die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA).

    2. Berufseinsteigerbonus:

    Junge Riester-Sparer, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können bei Abschluss eines Riestervertrages einmalig einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro erhalten. Der Bonus wird automatisch im ersten Vertragsjahr in Form einer um 200 Euro erhöhten Grundzulage gutgeschrieben. Bei Kürzungen der Grundzulage (z. B. weil der Mindestbeitrag unterschritten wurde) wird der Bonus im gleichen Maße anteilig gekürzt.

    3. Sonderausgabenabzug (Steuer):

    Die geförderten Beiträge und Zulagen können als Sonderausgaben im Rahmen der jährlichen Veranlagung zur Einkommensteuer berücksichtigt werden. Jedoch ist zu beachten, dass der Sonderausgabenabzug auf bestimmte Höchstbeträge begrenzt ist. Die als Sonderausgaben absetzbaren Altersvorsorgebeiträge (Eigenbeiträge plus Zulagen) sind auf 2.100 Euro im Jahr beschränkt. Ob und inwieweit der Zulageberechtigte über die erhaltenen Zulagen hinaus Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgaben berücksichtigen kann, prüft das zuständige Finanzamt im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung. Die durch den Sonderausgabenabzug erreichte Steuerermäßigung wird dem Zulageberechtigten erstattet bzw. mit der übrigen Einkommensteuerschuld verrechnet. Eine Überweisung auf das Altersvorsorgevermögen wie bei der Zulage erfolgt nicht. Ein eventueller Steuervorteil wird in der DWS-Angebotsberechnung auf Grundlage der aktuellen Einkommensangaben dargestellt.

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  • Wie hoch muss der Mindesteigenbeitrag sein, um die volle Zulage zu bekommen?

    Die volle Zulage wird erreicht, wenn der Mindesteigenbeitrag (abhängig vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen) entrichtet wird. Seit dem Jahr 2008 müssen 4 % vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen entrichtet werden (mindestens 60 Euro), um die volle Zulage zu erhalten, höchstens jedoch 2.100 Euro abzüglich Zulage im Jahr. Wird der Beitrag nur anteilig gezahlt, werden die Zulagen im gleichen Verhältnis entsprechend gekürzt. Seit dem 01.01.2012 müssen auch mittelbar Zulagenberechtigte (sog. „Huckepackverträge“) mindestens 60 Euro pro Jahr in ihren Vertrag einzahlen, um Zulagen zu erhalten.

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  • Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus geförderten Riester-Verträgen besteuert?

    In der Auszahlungsphase werden Leistungen, die auf geförderten Beiträgen beruhen, voll nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz versteuert. Die nachgelagerte Besteuerung kann neben einem möglichen Steuerstundungseffekt den Vorteil haben, dass der persönliche Steuersatz in der Rentenphase i.d.R. niedriger ist als zu Erwerbszeiten.

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  • Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus ungeförderten Riester-Verträgen besteuert?

    Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr oder Kapitalauszahlung (bei ungeförderten Beiträgen bis zu 100 % Kapitalentnahme möglich):

    Soweit Leistungen in der Auszahlungsphase auf nicht geförderten Beiträgen beruhen, ist der Unterschiedsbetrag zwischen der ausgezahlten Leistung und den auf sie entrichteten Beträgen zu versteuern. Es ist nur die Hälfte des Unterschiedsbetrages zu besteuern, wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsschluss erfolgt. Zu den nicht geförderten Beiträgen gehören z. B. Zahlungen, für die der Anleger keine Altersvorsorgezulage und keinen steuerlichen Vorteil aus dem Sonderausgabenabzug nach § 10 a EStG erhalten hat, oder Überzahlungen, d. h. Zahlungen, die den Höchstbetrag nach § 10 a EStG übersteigen (2.100 Euro pro Jahr), bzw. Zahlungen innerhalb eines Beitragsjahres, in dem der Anleger nicht zum berechtigten Personenkreis gehört.

    Leibrente ab dem vollendeten 85. Lebensjahr:

    Auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Leistungen, die der Anleger ab Vollendung des 85. Lebensjahres als Leibrente erhält, sind in Höhe des Ertragsanteils von derzeit 5 % zu versteuern (§ 22 Nr. 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG). Soweit der Anleger sowohl geförderte als auch nicht geförderte Beiträge zugunsten des Vertrags leistet, sind diese Leistungen aufzuteilen, und die Besteuerung erfolgt anteilig entsprechend den Regelungen für geförderte und nicht geförderte Beiträge. Hinweis: Bei Kündigung des Vertrages (bzw. schädlicher Verwendung) vor dem vollendeten 62. Lebensjahr des Anlegers oder bei weniger als 12 Jahren Vertragslaufzeit ist der Unterschiedsbetrag zwischen Leistungen und Beitrag voll als Sonstige Einkünfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern.

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  • Welche Merkmale können sich bei der ungeförderten Besparung von Riester-Fondssparplänen für den Kunden ergeben?

    • Abgeltungsteuerfreier Riester-Fonds-Sparplan (auch bei ungeförderten Beiträgen)
    • Hälftige Besteuerung der Erträge (individueller Steuersatz), wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsabschluss erfolgt
    • Garantie der eingezahlten Beiträge zum Laufzeitende*
    • Optional: Höchststandssicherung in den letzten 5 Jahren vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase
    • Optional: Ablaufstabilisator kann jederzeit gewählt werden, startet jedoch frühestens 10 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase
    • Auch nicht förderberechtigte Personen (z. B. Selbstständige, Kinder) oder Kunden, die mehr als 2.100 Euro im Jahr (Förderhöchstbetrag) sparen wollen, können selbstverständlich die DWS RiesterRente Premium ungefördert besparen und die genannten Vorteile nutzen. Fazit (Riester ungefördert): Mit der DWS RiesterRente Premium erhält der Kunde einen abgeltungsteuerfreien Fondssparplan mit Beitragsgarantie1 und nur hälftiger Besteuerung der Erträge (individueller Steuersatz) zum Laufzeitende. Voraussetzungen: mindestens 12 volle Jahre Laufzeit und ein Mindestalter von 62 Jahren.


    *Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH sagt zu, dass Ihnen zum Beginn der Auszahlungsphase - vorbehaltlich einer Reduzierung bei Teilkündigung - mindestens die Summe der eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

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  • Fallen Riesterverträge unter die Abgeltungsteuer?

    Nein. Leistungen aus Riesterverträgen (gefördert und ungefördert) in der Auszahlungsphase zählen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den sog. Sonstigen Einkünften (§ 22 Nr. 5 ESTG). Sie unterliegen somit nicht der Abgeltungsteuer.

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Fragen zu AVWL

  • Worin unterscheiden sich Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) von Vermögenswirksamen Leistungen (VL)?

    Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) wurden am 1. Oktober 2006 als tarifvertragliches Element zur Förderung privater Vorsorge im Rahmen des Tarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie (TV AVWL) eingeführt. Dieser hat den bisherigen Tarifvertrag zu den Vermögenswirksamen Leistungen abgelöst. Gefördert wird damit nicht mehr das allgemeine Sparen (Vermögensbildung), sondern der gezielte Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge. Für eine Übergangszeit bestehen in diesen tarifvertraglichen Regelungen beide Formen parallel. Danach können die tariflichen Leistungen nur noch zur privaten Altersvorsorge eingesetzt werden. Die Tarifvertragsparteien der Chemieindustrie haben ebenfalls eine entsprechende Ablösung bzw. Änderung vereinbart.

    Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) sind Geldleistungen des Arbeitgebers, mit denen die private Altersvorsorge der Arbeitnehmer unterstützt werden soll. Dazu wird der AVWL-Betrag vom Arbeitgeber direkt in einen AVWL-Vertrag gezahlt. AVWL-Verträge sind Riester-Verträge gemäß § 1 AltZertG, die die Einzahlung von AVWL zulassen. Mit den Altersvorsorgewirksamen Leistungen kann der Arbeitgeber den Aufbau der privaten Altersvorsorge des Arbeitnehmers unterstützen, indem er die AVWL in einen entsprechenden Riester-Vertrag des Arbeitnehmers einzahlt. Vermögenswirksame Leistungen (VL) dagegen sind Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Die Vermögensbildung der Arbeitnehmer durch vereinbarte vermögenswirksame Leistungen der Arbeitgeber wird nach den Vorschriften des „Fünften Gesetzes zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer“ gefördert. Die Vermögenswirksamen Leistungen sind per Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag geregelte Geldleistungen durch den Arbeitgeber.

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  • Wer erhält Altersvorsorgewirksame Leistungen?

    Arbeitnehmer können AVWL erhalten, wenn der Arbeitgeber diese anbietet. Die Altersvorsorgewirksamen Leistungen werden i. d. R. in Unternehmen gezahlt, die in den Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen anstelle von Vermögenswirksamen Leistungen die Zahlung von Altersvorsorgewirksamen Leistungen vorsehen.

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  • Wie hoch ist der AVWL-Arbeitgeber-Anteil?

    Die Höhe des Arbeitgeber-Anteils wird i. d. R. im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung bzw. im Arbeitsvertrag des Arbeitnehmers geregelt. Genaue Auskünfte dazu können die zuständige Personalabteilung oder der Betriebsrat erteilen.

    Derzeit (Stand: Februar 2012) gelten in der Metall- und Elektroindustrie folgende Sätze: Arbeitnehmer, die nach dem Tarifvertrag beschäftigt werden, erhalten als Arbeitgeber- Anteil derzeit 319,08 Euro pro Jahr (26,59 Euro pro Monat). Auszubildende erhalten 159,48 Euro pro Jahr (bzw. 13,29 Euro pro Monat) als AVWL. In beiden Fällen muss der Beschäftigte mindestens 6 Monate ununterbrochen im Unternehmen beschäftigt sein und nach dem Tarifvertrag bezahlt werden.

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  • Welche Einzahlungsarten sind bei der DWS RiesterRente Premium AVWL möglich?

    Einzahlungen sind bei der DWS RiesterRente Premium AVWL nur per Überweisung möglich. Die Einzahlungen können in regelmäßigen oder unregelmäßigen Überweisungen oder in einmaligen Sonderzahlungen (z. B. zu Vertragsbeginn oder vom Weihnachtsgeld) vorgenommen werden.

    Prinzipiell stehen für den AVWL-Vertrag folgende Einzahlungsformen zur Verfügung:

    • AVWL-Beitrag des Arbeitgebers per Überweisung durch den Arbeitgeber (Arbeitgeber-Anteil der AVWL)
    • AVWL-Beitrag des Arbeitnehmers per Überweisung durch den Arbeitgeber (Arbeitnehmer-Anteil der AVWL)
    • private Einzahlungen des Arbeitnehmers durch Überweisung direkt vom Konto des Arbeitnehmers

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  • Wie werden AVWL steuerlich behandelt?

    AVWL werden steuerlich wie „normale“ Riester-Produkte behandelt. Die Beiträge werden aus dem Netto-Gehalt bzw. aus den durch den Arbeitgeber gewährten Altersvorsorgewirksamen Leistungen nach Abzug von Steuern/Sozialabgaben geleistet. Die Altersvorsorgebeiträge können im Rahmen der Riester-Förderung durch staatliche Zulagen gefördert oder ggf. als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

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  • Was passiert bei Arbeitslosigkeit oder wenn ich aus anderen Gründen keine AVWL mehr erhalte?

    Wenn Sie einmal keine AVWL mehr erhalten (dauerhaft oder vorübergehend), dann fließen einfach keine AVWLBeiträge mehr in den Vertrag ein und der Vertrag bleibt unverändert bestehen. Wenn Sie jedoch möchten, können Sie private Einzahlungen in den AVWL-Riester-Vertrag in Form von Überweisungen vornehmen. Diese zählen dann wie ganz normale Riester-Einzahlungen. Sie können den AVWL-Vertrag dann als normalen Riester-Vertrag weiterverwenden. Selbstverständlich können Sie den Vertrag auch ruhen lassen und keine Einzahlungen vornehmen. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder Einzahlungen vornehmen möchten, können Sie dies jederzeit per Überweisung (oder Dauerauftrag) vornehmen.

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  • Wie lautet die BIC- und IBAN-Nummer der DWS, die ab 01.01.2014 für AVWL-Einzahlungen per Überweisung erforderlich sind?

    Die BIC-Nummer lautet: DEUTDEFFXXX, die IBAN-Nummer lautet: DE66500700100970706800. Diese Bankverbindung steht für Einzahlungen auf AVWL Depots per Überweisung ab sofort zur Verfügung. Hintergrund: Ab 01.01.2014 werden BIC und IBAN für den einheitlichen EURO-Zahlungsverkehrraum benötigt.

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