Deutschland

21. Februar

Gesunde Entwicklung

Ein besseres fundamentales Umfeld spricht für steigende Gewinne der deutschen Unternehmen. Vor allem der Export brummt.

Nach der bislang überwiegend liquiditätsgetriebenen Rally dürfte sich die Kursentwicklung am deutschen Aktienmarkt künftig wieder mehr an den Fundamentaldaten der Unternehmen orientieren. Die Rahmenbedingungen für steigende Gewinne und Umsätze haben sich verbessert.

Branchenverbände sind für 2014 jedenfalls überwiegend optimistisch – dank deutlich anziehender Konjunktur und dem Ende der Rezession in den Euro-Schuldenstaaten.

Vor der Staatsschuldenkrise gingen noch über 40 Prozent aller deutschen Exporte in die Länder der Eurozone. Mittlerweile sind es nur noch 37 Prozent – der Wachstumseinbruch in den südeuropäischen Staaten hatte die Nachfrage nach deutschen Gütern und Dienstleistungen in den vergangenen Jahren deutlich zurückgehen lassen.

Die Ausfälle konnten nur zum Teil durch eine zunehmende Inlandsnachfrage ausgeglichen werden. 2013 ist der Binnenkonsum hier zu Lande lediglich um 0,9 Prozent gestiegen. Deutschlands Wirtschaft legte gerade einmal um 0,4 Prozent zu. Das war der schwächste Zuwachs seit dem Jahr 2009.

Auftragsbücher gut gefüllt

Im laufenden Jahr dürfte sich die Konjunktur jedoch wieder deutlich beleben. Der jetzt veröffentlichte Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung geht im Durchschnitt von 1,5 Prozent jährlichem Wachstum bis zum Jahr 2018 aus. Möglicherweise fällt die Erholung sogar noch ein wenig stärker aus. Die jüngsten Entwicklungen in einzelnen Branchen, aber auch in den Euro-Peripherieländern, stimmen jedenfalls optimistisch.

So nimmt unter anderem der Autoabsatz in Deutschland nach einer sechsjährigen Schwächephase wieder Fahrt auf. Im Januar 2014 wurden nach Angaben des Verbands der deutschen Automobilindustrie 206.000 Wagen neu registriert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Anstieg von sieben Prozent.

Optimistische Unternehmen

Auch für die Bauwirtschaft verspricht 2014 ein gutes Jahr zu werden. Die Auftragsbestände sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und liegen im längerfristigen Bereich sogar auf Rekordniveau. Zuversichtlich gestimmt ist zudem die Elektroindustrie. Der Branchenverband ZVEI meldet sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland steigende Bestellungen.

70 Prozent der Unternehmen in der Elektrobranche erwarten für 2014 Umsatzzuwächse um die zwei Prozent. Und nicht zuletzt rechnet auch der Maschinenbau nach der Delle im vergangenen Jahr wieder mit einem Wachstum von drei Prozent.

Gewinnsteigerungen erwartet

Die Rahmenbedingungen für ordentliche Gewinnsteigerungen deutscher Unternehmen sind daher gut. Zumal auch die Perspektiven in den Peripheriestaaten in der Eurozone wieder besser werden.

Allerdings fällt der Aufschwung immer noch sehr verhalten aus. Störmanöver der Europäischen Zentralbank (EZB) müssen Anleger daher kaum befürchten. Im Gegenteil: Vor dem Hintergrund der niedrigen Inflation dürfte die EZB an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten.

Aus der jüngsten Korrektur am Aktienmarkt sollten Anleger daher nicht das Ende des Kursaufschwungs ableiten. Allerdings dürften nach der bereits starken Rally im Jahr 2013 die Kurszuwächse nicht mehr so üppig ausfallen. Auch könnte die Volatilität zunehmen.

Mit dem bewährten Aktienfonds DWS Deutschland sind Anleger in diesem Umfeld gut aufgestellt. Der Fonds investiert gut diversifiziert in ein breites Portfolio deutscher Aktien.

 

So können Sie als Anleger profitieren:

  • In den wichtigsten Branchen in Deutschland wächst der Optimismus
  • Die Eurozone lässt allmählich die Krise hinter sich
  • Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank dürfte weiterhin unterstützend wirken

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