Deutschland

24. Juli

Vielversprechende Entwicklung

Deutschland wird immer wettbewerbsfähiger. Auch das Image des Landes bei Investoren könnte kaum besser sein.

Deutschland macht in Bezug auf seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter Fortschrittte. In einer jetzt veröffentlichten Rangliste der Schweizer Business School IMD kletterte die Bundesrepublik vom neunten auf den sechsten Platz. Nur noch fünf Ländern attestieren die Schweizer Forscher damit eine größere Wettbewerbsfähigkeit als Deutschland.

Nummer eins auf der IMD-Rangliste bleiben die Vereinigten Staaten, gefolgt von der Schweiz, Singapur, Hongkong und Schweden. Die seit 25 Jahren jährlich erstellte Rangliste basiert auf der Befragung von 4.300 internationalen Geschäftsleuten. Die einzelnen Länder werden dabei nach über 300 Kriterien bewertet.

Klare Vorzüge

Deutschland punktet vor allem mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern, verlässlicher Infrastruktur und einem stabilen politischen Umfeld. Die USA behaupten ihre Führungsposition dank einer „widerstandsfähigen Wirtschaft, steigender Beschäftigung und ihrer Dominanz in Sachen Technologie und Infrastruktur“.

Die Schweiz, Singapur und Hong Kong erreichten ihre gute Position erneut dank starker Ausfuhren, sowie hoher Wirtschaftlichkeit und Innovationskraft.Trotz der insgesamt guten Platzierung Deutschlands, enthüllt die IMD-Studie auch einige deutsche Schwächen.

So erreichte die Bundesrepublik im Sub-Index Effizienz des Arbeitsmarkts nur Rang 41. Im Punkt Flexibilität des Arbeitsmarktes liegt Deutschland mit Platz 113 sogar auf einem der letzten Plätze. In dieser Kategorie geht es vor allem darum, wie leicht Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz wechseln können.

Wettbewerbsfähigkeit gestiegen

Auch andere Beobachter erkennen die steigende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. In einem ähnlichen Ranking des Weltwirtschaftsforums hatte Deutschland im vergangenem Herbst ebenfalls sehr gut abgeschnitten. Bei dieser Untersuchung landete Deutschland auf Platz vier nach Rang 6 in den beiden Vorjahren.

Eine höhere Wettbewerbsfähigkeit bescheinigt IMD auch einigen Euro-Krisenstaaten. So stieg Irland auf Platz 15, Spanien auf Platz 39 und Portugal immerhin auf Rang 43. Italien fiel dagegen auf Platz 46 zurück, und Griechenland sackte trotz seiner jüngsten Reformbemühungen sogar auf Position 57 ab.

Auch die meisten aufstrebenden Volkswirtschaften verschlechterten ihre Position, vor allem aufgrund schwächerem Wirtschaftswachstums, weniger ausländischer Investitionen und ungenügender Infrastruktur.

Gute Aussichten für Unternehmensgewinne

Die gestiegene internationale Wettbewerbsfähigkeit spricht für die Stärke der deutschen Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund dürften sich auch die Gewinne der deutschen Aktiengesellschaften weiterhin gut entwickeln.

Anleger können mit einem flexibel aufgestellten Fonds wie dem DWS Aktien Strategie Deutschland von diesem Trend profitieren. Fondsmanager Henning Gebhardt investiert ganz überwiegend in deutsche Bluechips oder Nebenwerte.

Bei Bedarf, etwa bei erwarteten längeren Seitwärtstrends am Markt, kann der Fonds jedoch große Teile des Kapitals auch in Zinspapiere oder in wachstumsstärkere ausländische Aktien investieren.

So können Sie als Anleger profitieren:

  • Deutschland wird immer wettbewerbsfähiger
  • Das spricht auch für die Stärke der deutschen Unternehmen
  • Anleger können mit dem Fonds DWS Aktien Strategie Deutschland von dieser Situation profitieren

Bessere Platzierung

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