Dividende

14. März

Zuverlässige Konzerne

Die großen Öl-Gesellschaften der Welt gehören zu den zuverlässigsten Dividenden-Zahlern und locken mit hohen Dividendenrenditen.

So verlässlich rund um den Globus der Ölverbrauch steigt, so verlässlich zahlen Ölkonzerne überdurchschnittliche Dividenden. Seit Jahren hält die Branche ihre Anteilseigner mit attraktiven Ausschüttungen bei Laune.

Einige europäische Ölproduzenten locken derzeit mit Dividendenrenditen um sechs Prozent, viele andere zahlen zwischen vier und fünf Prozent. Die Kraft dazu haben sie noch immer: Die meisten Ölkonzerne erwirtschaften regelmäßig überdurchschnittliche Erträge. Nicht von ungefähr gehören sie denn auch zu den Favoriten institutioneller Anleger und sind in vielen Dividendenfonds enthalten.

Manche Ölaktien nehmen dank ihrer verlässlichen Dividendenpolitik fast schon den Charakter einer Anleihe an. Daran dürfte sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Dank weitsichtiger Ausschüttungspolitik und entsprechender Reserven dürften die meisten Ölriesen ihre Aktionäre selbst in schwierigen Zeiten bedienen können.

Stabiles Modell

Die großen Öl-Konzerne gleichen dabei eher einem Super-Tanker als einem Schnellboot. Sie gehören nicht zu den wachstumsstärksten Gesellschaften an der Börse, laufen aber einen relativ stabilen Kurs. Ihr Geschäftsmodell hat sich offensichtlich bewährt. Kein Wunder, angesichts des wachsenden Hungers nach Öl.

Obwohl mancher Kritiker schon seit Langem vom Ende des Ölzeitalters redet, wird heute eher mehr als weniger Öl verbraucht, vor allem im Straßenverkehr. Die Ära des Elektroautos lässt bislang noch auf sich warten. Mehr als 99 Prozent der Autos brauchen fossile Treibstoffe in Form von Benzin oder Diesel, beides Destillate des Erdöls.

In Deutschland ist der Ölverbrauch zwar rückläufig. Der Rückgang hierzulande wird jedoch mehr als kompensiert durch den Mehrverbrauch in China, Indien und anderen Schwellenländern. So ist der Erdöl-Absatz der Internationalen Energie Agentur (IEA) zufolge von 2009 bis heute um zehn Prozent gestiegen.

Energieverbrauch steigt

Weltweit fließen pro Tag rund 90 Millionen Barrel (14 Milliarden Liter) Erdöl durch die Pipelines – umgerechnet etwa zwei Liter pro Kopf der Weltbevölkerung. Der Durst auf Öl wird weiter wachsen, denn die Menschen in den Schwellenländern wollen den gleichen Wohlstand wie in den Industrieländern. Das funktioniert nur mit mehr Energieeinsatz.

Die Unternehmensberatung Roland Berger prognostiziert, dass die Ölnachfrage in China dank eines jährlichen Wirtschaftswachstums von mehr als sieben Prozent bis 2016 um 15 Prozent zulegen wird. Ähnliches gilt für Indien.

Gute Aussichten

Angesichts dieses Trends müssen sich die Ölkonzerne wahrscheinlich wenig Sorgen um den Absatz ihrer Erzeugnisse machen. Wenn es 2014 zu keinen größeren geopolitischen Katastrophen kommt, dürfte sich der Ölpreis seitwärts bewegen, schätzen Ölexperten. Für die Ölkonzerne ist das eine bequeme Ausgangslage, denn die aktuellen Preise liegen deutlich über den Produktionskosten.

Anleger können sich die beschriebene Situation ebenfalls zu Nutze machen. So sind in guten Dividendenaktienfonds regelmäßig Öl-Gesellschaften zu finden. Auch das Fondsportfolio des DWS Top Dividende LD enthält zu mehr als neun Prozent Titel aus der Energiebranche (Stand: Mitte März 2014).

So können Sie als Anleger profitieren:

  • Ölkonzerne zahlen seit Langem zuverlässig hohe Dividenden
  • Vieles spricht für weiterhin gute Erträge der Ölkonzerne
  • Anleger können von dieser Situation mit der Investition in einen guten Dividendenfonds wie den DWS Top Dividende LD profitieren.

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