Renten und Zinsen

16. Mai

Zins-Plus

Die Volatilität am Aktienmarkt steigt. Mit lukrativen Pfandbriefen können Anleger ihr Depot austarieren.

In den vergangenen fünf Jahren legten Aktien um rund 100 Prozent zu. Nach diesem starken Anstieg sind Dividendenpapiere nun nicht mehr ganz billig. So werden etwa die 30 Aktien im deutschen Leitindex Dax inzwischen mit dem 17-Fachen ihrer Gewinne bewertet. Zudem verfolgen Anleger mit Sorge die Entwicklung in der Ukraine. Eine plötzliche Verschärfung des Konflikts könnte eine Korrektur an den Aktienmärkten auszulösen.

Spätestens dann dürfte die Nachfrage nach Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen kräftig steigen. Diese Papiere gelten als sicherer Hafen. Wermutstropfen: Die Renditen dieser Anleihen sind heute so niedrig wie kaum jemals zuvor.

Immobilien als Deckung

Pfandbriefe sind eine interessante Alternative. In der angelsächsisch geprägten Finanzwelt werden Pfandbriefe auch als Covered Bonds bezeichnet. Der Grund: Im Gegensatz zu normalen Bankanleihen sind Pfandbriefe direkt durch Sicherheiten geschützt. Als Deckung dienen meist Grundstücke oder Immobilien.

Emittiert werden die verzinslichen Schuldverschreibungen von Kreditinstituten oder Versicherungen. Das Konzept ist bewährt. Pfandbriefe wurden vor 200 Jahren vom preußischen König Friedrich II. eingeführt. Ihr Vorteil: Bei ähnlicher Ausfallsicherheit bieten Covered Bonds mehr Rendite als Staatsanleihen.

Aktuell weist etwa das von der Deutschen Pfandbriefbank emittierte, bis 2016 laufende Papier gegenüber der entsprechenden Bundesanleihe einen Renditeaufschlag von 0,25 Prozent auf.

Renditeaufschlag

Neben Deutschland werden auch in anderen Staaten Pfandbriefe emittiert. Insbesondere spanische Institute sind aktiv und bringen die als „cedulas“ bezeichneten Papiere auf den Markt. Auch sie gelten als solide, trotz der Schuldenlast des Staates, der Immobilienkrise und der Probleme der Bankensektors.

So verlangt der spanische Staat bei der Emission eines Jumbo-Pfandbriefes – das Volumen beträgt dann eine Milliarde Euro – hinterlegte Sicherheiten in Höhe von 1,25 Milliarden Euro.

Die Cedulas sind noch ein wenig attraktiver verzinst als deutsche Pfandbriefe. Ähnliche Renditeaufschläge bieten auch irische, italienische oder französische Covered Bonds. Privatanleger können jedoch nicht in jeden lukrativen Pfandbrief investieren.

Hohe Mindestanlage

Nicht selten beträgt die Mindestanlagesumme 50.000 Euro. Bei solchen Summen ist es schwer, die notwendige Diversifikation zu erreichen. Die Lösung: Private Anleger investieren in einen Pfandbriefe-Fonds wie den DWS Covered Bond Fund.

Der Fonds investiert in Pfandbriefe aus zahlreichen Ländern der Eurozone. Insgesamt befinden sich im Fonds-Portfolio über 100 Titel. Mit dieser Strategie wurden in den vergangenen Jahren äußerst attraktive Renditen erzielt.

 

So können Sie als Anleger profitieren:

  • Die Volatilität am Aktienmarkt nimmt zu
  • Pfandbriefe sind meist höher verzinst als Bundesanleihen
  • Mit einer Investition in den DWS Covered Bond Fund können Anleger die Vorteile dieser Zinspapiere nutzen

Klarer Vorteil

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