DWS Nomura Japan Growth LC

ISIN: DE0008490954 | WKN: 849095

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Deutsche Nomura Japan Growth wird als diversifizierter in japanische Aktien investierender Fonds verwaltet. Die Titelauswahl im Fonds ist vom Stock Picking geprägt: Im Vordergrund stehen die Eigenkapitalrentabilität und das Wachstumspotenzial einzelner Unternehmen; makroökonomische Aspekte spielen dabei eine wichtige, aber nicht dominante Rolle. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung der Unternehmen definiert sich Deutsche Nomura Japan Growth als ein Large-Cap-Fonds, d. h., das Fondsmanagement investiert vorrangig in große Standardwerte.

Einflussfaktoren

Kursveränderungen am japanischen Aktienmarkt, unternehmensspezifische Entwicklungen sowie ggf. Veränderungen des japanischen Yen gegenüber dem Euro.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Hohe Risiken aus Kursschwankungen sowie hohe Bonitätsrisiken; insgesamt überdurchschnittlich hohe Verlustrisiken des eingesetzten Kapitals.

Morningstar Kategorie™

Aktien Japan Standardwerte

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Asien
Anlegerprofil Risikoorientiert
Fondsmanager Frederic Fayolle
Benchmark TOPIX (RI) ab 1.2.11 (vorher MSCI Japan SMID 400)
Fondsvermögen (in Mio.) 79,60 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.07.2018)
Lipper Leaders (Stand: 31.07.2018)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 20.09.2018)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 5,46% -
3 Monate 2,36% -
6 Monate 3,55% -
Laufendes Jahr -0,78% -
1 Jahr 10,81% 10,81%
3 Jahre 28,25% 8,65%
5 Jahre 50,51% 8,52%
10 Jahre 108,08% 7,6%
Seit Auflegung 29,66% 1,36%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 20.09.2018)[1]


Zeitraum Netto Brutto
20.09.2017 - 20.09.2018 10,81% 10,81%
20.09.2016 - 20.09.2017 25,3% 25,3%
20.09.2015 - 20.09.2016 -7,63% -7,63%
20.09.2014 - 20.09.2015 7,09% 7,09%
20.09.2013 - 20.09.2014 5,37% 9,58%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 4,00% muss er dafür 1040,00 Euro aufwenden.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Fonds) (Stand: 31.08.2018)[1]

DWS Invest Nomura Japan Growth MFCH 96,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Frederic Fayolle


Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Nomura Japan Growth TFC
    DE000DWS2SK4 / DWS2SK

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    DE000DWS1171 / DWS117

  • DWS Technology Typ O ND
    DE0008474149 / 847414

Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche neue Beteiligung wurde in diesem Monat eine Aktie aus dem Bereich Industriemaschinen in das Portfolio aufgenommen. Wir sehen die mittel- bis langfristigen Gewinnaussichten positiv und glauben, dass die Maschinen des Unternehmens unerlässlich für weitere Miniaturisierung und technischen Fortschritt in der Elektronik- und Halbleiterproduktion sein werden. Wir haben die Position in einer Immobilien- und Entwicklungsgesellschaft verringert. Es werden keine weiteren Steigerungen des Gewinnwachstums erwartet.
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Ausblick

Mit Blick auf die US-Handelspolitik, die einen zunehmend protektionistischen Trend erkennen lässt, werden die Zahlen der Industrieproduktion in Zukunft als noch stärker schwankend erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird für August und September 2018 ein Anstieg erwartet. Obwohl die Unsicherheit über die Aussichten für das außenwirtschaftliche Umfeld gestiegen ist, bieten viele Produktionsunternehmen ihre eigenen spezifischen Wettbewerbsvorteile und weitere Merkmale, die zu einem anhaltenden Gewinnwachstum beitragen können. Auch wenn es Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen der Handelsspannungen zwischen den USA und China gibt, bleibt die japanische Wirtschaft stark. Unternehmen haben höhere Investitionsabsichten, während das zugrundeliegende Arbeitsmarkt- und Lohnumfeld weiterhin stark und für die japanische Wirtschaft unterstützend ist. Das Exportwachstum zeigt sich unterdessen schleppend. Für die Zukunft besteht angesichts der wachsenden Unsicherheit über die US-Handelspolitik die Gefahr einer Verschlechterung der Geschäftsstimmung und eines möglichen Rückgangs der Investitionsdynamik. Der Verbraucherpreisindex für Juli 2018 (ohne frische Lebensmittel, Kern-VPI) stand bei 0,8 %. Wie im Juni blieb die Tendenz schwach. Bis zum Erreichen des Preisstabilitätsziels der Bank of Japan von 2 % ist es noch ein weiter Weg, und auf der Sitzung im Juli beschloss die BOJ, die langfristigen Zinssätze je nach Konjunktur- und Preisentwicklung schwanken zu lassen. Die neuen Maßnahmen der Bank of Japan zielen darauf ab, ihr geldpolitisches Programm flexibler zu gestalten und gleichzeitig die bestehenden geldpolitischen Impulse beizubehalten. Der Zeitplan für 2019 sieht einheitliche Kommunalwahlen im Frühjahr, landesweite Wahlen für das Oberhaus des nationalen Parlaments im Sommer und eine Erhöhung der Verbrauchssteuer (von 8 % auf 10 %) vor. Es ist davon auszugehen, dass die BOJ ihre derzeitigen geldpolitischen Anreizmaßnahmen unverändert beibehalten wird.
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Performance Attribution

Der Wert des Fonds stieg im August 2018 um 0,13 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und übertraf den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange brachte unser Übergewicht in Sektoren wie Information & Kommunikation, die den Markt übertrafen, eine positive Attribution zu der relativen Wertentwicklung des Fonds. NTT DATA, Chugai Pharmaceutical, Sony, Nitto Denko und M3 waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen im August. Daiwa House, SUMCO, Sumitomo Metal Mining, Panasonic and Sumitomo Realty & Development. waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.
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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im August 2018 um 1,02 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.735,35. Die Aktienmärkte zeigten sich zu Beginn des Monats robust, da gute Geschäftsergebnisse für das Quartal April bis Juni die japanischen Aktienkurse in die Höhe trieben. Die chinesischen Aktienmärkte waren jedoch rückläufig und der Renminbi schwächte sich ab, was Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China aufkommen ließ. Die Anleger wurden zunehmend risikoscheu, und der japanische Aktienmarkt ging zurück. Neben dem Einbruch der türkischen Lira gerieten auch andere Währungen der Schwellenländer ins Kreuzfeuer. Die Anleger wurden daher zunehmend über europäische Finanzinstitute besorgt, die ein erhebliches Schuldenrisiko gegenüber der Türkei aufweisen. Nach Mitte August wurden die Anleger bezüglich der Lage in der Türkei und den Schwellenländern zuversichtlicher, blieben aber vor der Wahl des Parteivorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei am 20. September vorsichtig, und der japanische Aktienmarkt handelte eine Zeit lang in einer engen Spanne. Gegen Monatsende wertete der Yen gegenüber dem US-Dollar ab, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, darauf hindeutete, dass das Federal Reserve Board (FRB) das Tempo der Zinserhöhungen nicht beschleunigen würde. Die Stimmung der Anleger verbesserte sich, da die Besorgnis über globale Handelsthemen zurückging, nachdem die USA und Mexiko bei den NAFTA-Neuverhandlungen eine grundsätzliche Einigung erzielt hatten. Obwohl sich die japanischen Aktienkurse zum Monatsende erholten, schloss der Markt den Monat im negativen Bereich. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 10 Branchen im August einen Anstieg. Dazu gehörte der Sektor Papier und Zellstoffe, in dem die Verbesserung der Geschäftsergebnisse auf bessere Marktbedingungen zurückzuführen ist. Der Baubereich gehörte zu den 23 Sektoren, die im August Einbußen verzeichneten.
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Vorherige Kommentare

07.2018:

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche neue Beteiligung wurde in diesem Monat eine Bankaktie in das Portfolio aufgenommen. Wir erwarten nachhaltige Gewinne, da diese Bank in der Lage zu sein scheint, zinsunabhängige Erträge effizienter als andere japanische Banken zu erwirtschaften, obwohl die BOJ weiterhin eine Niedrigzinspolitik verfolgt, die sich negativ auf das Gewinnwachstum der Banken auswirkt. Wir haben die Position in einer Versicherungsgesellschaft verringert. Im Versicherungsbereich ist mit geringeren Umsätzen zu rechnen.

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Performance Attribution

Der Wert des Fonds stieg im Juli 2018 um +1,22 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und lag gleichauf mit dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange brachte unser Übergewicht in Sektoren wie Nichteisenmetalle, die den Markt übertrafen, eine positive Attribution zu der relativen Wertentwicklung des Fonds. Softbank, Daiwa House, JXTG Holdings, Shionogi und SUMCO waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen im Juli. Sumitomo Metal Mining, Nitto Denko, Panasonic, Fast Retailing und Japan Lifeline waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Mit Blick auf die US-Handelspolitik, die einen zunehmend protektionistischen Trend erkennen lässt, werden die Zahlen der Industrieproduktion in Zukunft als noch stärker schwankend erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird für Juli 2018 und August 2018 ein Anstieg erwartet. Obwohl die Unsicherheit über die Aussichten für das außenwirtschaftliche Umfeld gestiegen ist, bieten viele Produktionsunternehmen ihre eigenen spezifischen Wettbewerbsvorteile und weitere Merkmale, die zu einem anhaltenden Gewinnwachstum beitragen können. Zudem sollen die Gewinne für das Geschäftsjahr mit Ende März 2020 laut Prognose um +10,9 % steigen. Obwohl es Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen der Handelsspannungen zwischen den USA und China gibt, bleibt die japanische Wirtschaft stark. Die inflationsbereinigten Reallöhne der japanischen Arbeiter stiegen im Mai 2018 um +1,3 %. Da die historisch niedrige Arbeitslosenquote auch das Wachstum des privaten Konsums begünstigt, bleibt das zugrundeliegende Arbeits- und Lohnumfeld stark. Der Tankan-Bericht der Bank of Japan, welcher die Stimmung in der japanischen Wirtschaft per Stand Juni 2018 erfasst, zeigte, dass das Investitionswachstum für das Geschäftsjahr 2018 gegenüber der vorherigen Erhebung vom März 2018 nach oben korrigiert wurde. Der Verbraucherpreisindex für Juni 2018 (ohne frische Lebensmittel, Kern-VPI) stand bei 0,8 % (im Jahresvergleich). Allerdings blieb die Tendenz schwach und der Index ist immer noch weit vom 2 %-Preisstabilitätsziel der Bank of Japan entfernt. Die Bank of Japan hat den Beschluss gefasst, das Rahmenwerk zu stärken, um so Maßnahmen ergreifen zu können, die ihre groß angelegten stimulierenden Maßnahmen nachhaltiger werden lassen. Sie gab einen Ausblick zu den Zinsen und wird Schwankungen der langfristigen Zinssätze je nach Konjunktur- und Preisentwicklung zulassen. Die neuen Maßnahmen der Bank of Japan zielen darauf ab, ihr geldpolitisches Konjunkturprogramm flexibler zu gestalten.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im Juli 2018 um +1,29 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1753,29. Die Aktienmärkte zeigten sich zu Beginn des Monats schwach, da die Anleger angesichts der Entscheidung der Trump-Regierung, am 6. Juli Handelszölle gegen China zu erheben, zunehmend risikoscheu wurden. Die Stimmung verbesserte sich jedoch, nachdem die Anleger die Auswirkungen dieser neuen Zölle auf Einfuhren aus China abschätzen konnten. Unterdessen wurde die Besorgnis über Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und der EU gemildert, nachdem die Regierung Trump zu verstehen gegeben hatte, dass sie keine Zölle auf Autoimporte aus der EU erheben würde. Daraufhin stabilisierte sich der japanische Aktienmarkt. Die Abwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar auf ein Niveau von 113 Yen folgte nach Äußerungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Diese zog wiederum eine Erholung der Aktienmärkte nach sich. Gegen Monatsende äußerte sich US-Präsident Donald Trump, dass die Aufwertung des US-Dollars begrenzt sein sollte. Gleichzeitig gab es auch Spekulationen, dass die BoJ ihre geldpolitische Lockerungspolitik auf der Zentralbanksitzung am 30. und 31. Juli überprüfen würde. Diese Faktoren belasteten den Aktienmarkt. Die Aktienkurse schwächten sich vorübergehend ab. Die japanischen Aktienmärkte schlossen den Monat dennoch im positiven Bereich, unterstützt durch einen vielversprechenden Start der Quartalsberichte April-Juni. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 23 Branchen im Juli einen Anstieg. Dazu gehörten Öl- und Kohleprodukte, für die Verbesserungen der Geschäftsergebnisse erwartet wurden, da die Branchenstruktur oligopolistischer geworden ist, während die Gründerfamilie eines führenden Ölkonzerns einer Fusion mit einem Konkurrenten zugestimmt hat. Der Einzelhandel gehörte zu den 10 Sektoren, die im Juli Einbußen verzeichneten. Die Aktienkurse der Einzelhandelswerte gingen angesichts der schleppenden Erholung der Geschäftsergebnisse der inländischen Verbrauchermärkte zurück.

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06.2018:

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche neue Beteiligung wurde in diesem Monat ein Präzisionsgerätehersteller in das Portfolio aufgenommen. Wir erwarten nochmaliges Wachstum im IT-Bereich und mittelfristig einen nachhaltig hohen Return on Equity (ROE). Wir trennten uns von einer Position in einem Maschinenbauunternehmen, nachdem wir festgestellt hatten, dass das Unternehmen aufgrund der rückläufigen Nachfrage nach Automobilkomponenten sein erwartetes mittelfristiges Gewinnwachstumsziel wahrscheinlich nicht erreichen wird.

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Performance Attribution

Der Wert des Fonds stieg im Juni 2018 um 0,17 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und übertraf den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange brachte unser Übergewicht in Sektoren wie Elektrogeräte, die den Markt übertrafen, eine positive Attribution zu der relativen Wertentwicklung des Fonds. Murata Manufacturing, Sony, TDK, JXYG Holdings und NTT Data waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen im Juni. Komatsu, Nitori Holdings, SUMCO, Hitachi High-Technologies und Nippon Shinyaku waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Der vorläufige Index der Industrieproduktion fiel um 0,2 % (im Monatsvergleich, MoM). Mit Blick auf die US-Handelspolitik, die einen zunehmend protektionistischen Trend erkennen lässt, werden die Zahlen der Industrieproduktion in Zukunft als noch stärker schwankend erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird im Juni 2018 ein Anstieg von 0,4 % (MoM) erwartet. Ein Anstieg der Unternehmensgewinne wird ebenfalls erwartet. Obwohl die Unsicherheit über die Aussichten für das außenwirtschaftliche Umfeld gestiegen ist, bieten viele Produktionsunternehmen ihre eigenen spezifischen Wettbewerbsvorteile und weitere Merkmale, die zu einem anhaltenden Gewinnwachstum beitragen können. Aktuell deuten einige Konjunkturindikatoren auf eine Rückkehr zu einem positiven Wachstum für das Quartal April-Juni 2018 hin. Die Arbeitslosenquote sank von 2,5% im April auf 2,2% im Mai, zugleich sieht das zugrundeliegende Arbeitsmarktumfeld gut aus, sodass mit einem stabilen Wachstum des privaten Verbrauchs gerechnet wird. Das Investitionswachstum dürfte noch eine Weile anhalten, unterstützt durch Investitionen in arbeitssparende Maschinen und Investitionen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen im Jahr 2020. Während die zugrunde liegende Inflationsrate in Japan im Mai unverändert blieb und vielleicht sogar positive Tendenzen aufwies, verdeutlichte das Ergebnis die Schwäche des Preiswachstums, das weit unter dem Ziel der Bank of Japan von 2 % liegt. Die BOJ überprüft derzeit, wie es geschehen konnte, dass die Inflationsrate trotz einer Reihe von aggressiven und unorthodoxen geldpolitischen Maßnahmen konsequent niedrig geblieben ist. Es ist unwahrscheinlich, dass die BOJ weitere geldpolitische stimulierende Maßnahmen einführen wird. Einige Verantwortliche bei der Zentralbank achten immer aufmerksamer auf die möglichen negativen Auswirkungen unorthodoxer geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum hinweg.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im Juni 2018 um 0,95 % und beendete den Monat bei einem Stand von 1.730,89. Der Aktienmarkt legte zu Beginn des Monats zu, da robuste US-Arbeitsmarktdaten die US-Aktienmärkte belebten und auch in Japan die Aktienkurse unterstützten. Am 12. Juni fand das historische Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un in Singapur statt. Dies trug dazu bei, Sorge über geopolitische Risiken zu lindern. Am 14. Juni gab die Europäische Zentralbank bekannt, dass sie die Zinsen bis zum Sommer 2019 unverändert lassen wird. Dies bot europäischen Aktienkursen Unterstützung. Der japanische Aktienmarkt konnte unterstützt durch diese Faktoren weiter zulegen. Die Stimmung änderte sich gegen Monatsmitte, als Präsident Trump sein Handelsministerium anwies, Pläne für weitere Zölle auf chinesische Importwaren im Wert 200 Milliarden US-Dollar aufzustellen. China schlug sofort mit heftigen Gegenmaßnahmen gegen die USA zurück und zeigte keine Anzeichen nachgeben zu wollen, was die Anleger zunehmend risikoscheu werden ließ. Der japanische Aktienmarkt verzeichnete durch den Abverkauf von zyklischen Werten deutliche Kursverluste. Gegen Ende des Monats verstärkten sich die Spannungen zwischen den USA und China, und Sorge über einen Handelskrieg und steigende Rohölpreise belasteten den Markt, insbesondere nachdem die Trump-Regierung US-Verbündete dazu drängte, die Einfuhr von Öl aus dem Iran einzustellen. Der japanische Aktienmarkt beendete den Monat im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 9 Branchen im Juni einen Anstieg. Dazu gehörten unter anderem Öl- und Kohleprodukte, für die aufgrund der oligopolistischen Struktur ein stabiles Gewinnwachstum erwartet wurde. Im Gegensatz dazu gehörte der Sektor Andere Produkte zu den 24 Sektoren, die im Juni ein Minus verzeichneten. Spielehersteller verzeichneten einen Absatzrückgang auf dem US-Markt, der sich negativ auf die Aktienkurse auswirkte.

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05.2018:

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche Veränderung wurde in diesem Monat aufgrund des erwarteten mittel- und langfristigen Gewinnwachstums eine Position aus dem Bereich Einzelhandel erhöht. Gründe waren der hohe Marktanteil im Bereich Heimprodukte und Möbeleinzelhandel. Wir senkten aufgrund der relativen Kurssteigerung unseren Anteil an einer Beteiligung aus dem Baubereich.

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Performance Attribution

Der Wert des Fonds fiel im Mai 2018 um 3,03 % (FC-Anteilsklasse in Yen) und blieb hinter der Benchmark (TOPIX Total Return Index) zurück. Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange wurde die Wertentwicklung in diesem Monat durch die Übergewichtung von Sektoren belastet, die hinter dem Markt zurückblieben. Hierzu gehörte der Bereich Maschinenbau. Murata Manufacturing, Nitto Denko, Chugai Pharmaceutical, M3 und Recruit Holdings waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen im Mai. Isuzu Motors, NSK, Subaru Motors, Panasonic und Sumitomo Metal Mining waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Für die Industrieproduktion wird trotz einiger kurzfristiger Volatilität eine moderate Verbesserung im Einklang mit einer Erholung der Binnen- und Auslandsnachfrage erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird im Mai 2018 ein Anstieg von 0,3 % (im Monatsvergleich, MoM) erwartet, gefolgt von einer Abnahme um 0,8 % im Juni 2018. Japans vorläufiges Bruttoinlandsprodukt (BIP) Ergebnis für Januar-März 2018 lag bei -0,6 % (im Quartalsvergleich, qoq, annualisiert). Dies ist der erste Rückgang seit neun Quartalen. Auch wenn der private Verbrauch (qoq) zurückging, sieht das zugrunde liegende Arbeitsmarktumfeld gut aus, dementsprechend sollte es wieder zu einer Zunahme und Erholung kommen. Kapitalinvestitionen fielen ebenfalls geringer aus, aber der quartalsweise erscheinende Tankan-Bericht der Bank of Japan weist eine höhere Wachstumsprognose für Kapitalinvestitionen (Steuerjahr 2018) im Vergleich zu den Wachstumsraten der letzten Jahre auf. Erst einmal wird konstantes Wachstum bei den Kapitalinvestitionen erwartet. Dies wird durch Investitionen in arbeitssparende Maschinen und Nachfrage nach Investitionen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen im Jahr 2020 unterstrichen. Der Verbraucherpreisindex für April 2018 (ohne frische Lebensmittel, Kern-VPI) fiel von 0,9 % im März auf 0,7 %. Hier kam es zu einigen Sonderfaktoren, wie zum Beispiel schwachen Preisen bei Mobilfunkdienstleistungen und Smartphones, aber das Ergebnis hat gezeigt, dass die Inflation immer noch weit vom 2 % Preisstabilitätsziel der Bank of Japan entfernt ist. Eine Änderung der Geldpolitik ist vorerst nicht zu erwarten, obwohl die BOJ eine gewisse Flexibilität bei ihrem Ziel für die langfristigen Zinsen gezeigt hat und dazu neigt, gut zu informieren und dabei auch die für Oktober 2019 geplante Erhöhung der Verbrauchssteuer zu berücksichtigen. Wir werden die Möglichkeit weiterer "geringfügiger Anpassungen" der aktuellen Geldpolitik berücksichtigen, falls Inflation und Inflationserwartungen vor dem Hintergrund eines stabilen Finanzmarkts weiter zunehmen.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im Mai 2018 um 1,68 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.747,45. Japans Hauptaktienmarkt verzeichnete Anfang Mai einen Anstieg. Da die US-Stellenangebote im April den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 erreichten, legten die US-Aktienmärkte zu und unterstützten so auch die Kurse am japanischen Aktienmarkt. Unternehmen, die gute Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 verkündeten, erfreuten sich hoher Nachfrage, und der japanische Aktienmarkt blieb Anfang Mai stabil. Gegen Mitte des Monats wertete der japanische Yen in Reaktion auf einen Anstieg der langfristigen Zinsen in den USA gegen den US-Dollar auf ein Niveau um 111 Yen ab. Eine durch die Währung erwartete Rentabilitätssteigerung befeuerte eine Rallye bei Produktionsunternehmen, und der japanische Aktienmarkt zog weiter an. Die Regierung unter US-Präsident Donald Trump erwog jedoch neue Zölle auf importierte Fahrzeuge, was erneut Bedenken hinsichtlich einer protektionistischen Handelspolitik aufkommen ließ, während Präsident Trump auch noch das Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni absagte. Der japanische Aktienmarkt verzeichnete als Reaktion Kursverluste. Gegen Ende Mai verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar stark an Wert, da die siegreichen Parteien der italienischen Parlamentswahlen bei der Regierungsbildung scheiterten, was die Stimmung der Anleger dämpfte und zu einer Risikoaversion am Markt führte. Der japanische Aktienmarkt beendete den Monat im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 9 Branchen im Mai einen Anstieg. Dazu zählte auch der Bereich Dienstleistungen. In diesem Sektor vollzogen die Aktien von Personalagenturen aufgrund hohen Gewinnwachstums im Geschäftsjahr 2017 eine Rallye. Im Gegensatz dazu gehörte der Minensektor zu den 24 Sektoren, die im Mai ein Minus verzeichneten. Eine späte Korrektur des Rohölpreises belastete die Aktien hier.

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04.2018:

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche Veränderung wurde in diesem Monat aufgrund des erwarteten mittel- und langfristigen Gewinnwachstums eine Position aus dem Bereich Einzelhandel erhöht. Gründe waren der hohe Marktanteil im Bereich Heimprodukte und Möbeleinzelhandel. Wir trennten uns von einem Lebensmittelunternehmen, da ein fortgesetzter Umsatzrückgang, hauptsächlich in den Industrienationen, die Gewinne auf mittlere bis längere Frist gefährdet.

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Performance Attribution

Der Wert des Fonds stieg im April 2018 um 3,41 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und lag leicht hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange wurde die Wertentwicklung in diesem Monat durch die Übergewichtung von Sektoren belastet, die hinter dem Markt zurückblieben. Hierzu gehörte der Bereich Dienstleistungen. Sumitomo Realty & Development, JGC, Fast Retailing, JXTG Holdings und T&D Holdings waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen im April. PeptiDream, Persol Holdings, M3, Mitsui Chemical und Murata Manufacturing waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Für die Industrieproduktion wird trotz einiger kurzfristiger Volatilität eine moderate Verbesserung erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird im April 2018 ein Anstieg von 3,1 % (im Monatsvergleich, MoM) erwartet, gefolgt von einer Abnahme um 1,6 % im Mai. Die Unternehmensgewinne werden voraussichtlich steigen, da es Anzeichen dafür gibt, dass eine Erholung der Binnen- und Überseewirtschaft die Geschäftsergebnisse von Produktionsunternehmen unterstützen könnte. Zudem sollen die Gewinne für das Geschäftsjahr mit Ende März 2020 laut Prognose um 11,3 % steigen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Oktober-Dezember 2017 lag bei +1,6 % (im Quartalsvergleich, annualisiert). Damit ist es das achte Quartal in Folge gestiegen. Das grundlegende Arbeitsmarktumfeld sieht gut aus. Privater Konsum und Kapitalinvestitionen bleiben ebenfalls hoch. Die großen japanischen Unternehmen erhöhten im Verlauf der diesjährigen Frühlingsverhandlungen die Löhne und Gehälter im Durchschnitt um 2,54 %, und blieben damit hinter dem von Premierminister Abe gesetzten Ziel von 3 % zurück. Die Inflationsrate befindet sich weiterhin in einem moderaten Aufwärtstrend, ist aber immer noch weit vom 2 % Preisstabilitätsziel der Bank of Japan (BoJ) entfernt. Die BoJ beschloss eine Beibehaltung der aktuellen Geldpolitik. Sie beließ die Inflationsprognosen unverändert und behielt den Ausblick von 1,8 % für den VPI für das Jahr bis März 2020 bei. Allerdings verwarf sie den Zeitrahmen, den sie seit Beginn der außergewöhnlichen Konjunkturförderungsmaßnahmen 2013 aufrechterhalten hatte. Auf einer Pressekonferenz sagte Gouverneur Haruhiko Kuroda, dass es keine Veränderung in der Politik gäbe. Allerdings hat die BoJ die Kommunikation verändert, um die Fehlwahrnehmung am Markt zu korrigieren, dass es eine direkte Verknüpfung zwischen dem erwarteten Zeitpunkt, an dem die Inflation 2 Prozent erreicht, und Veränderungen in der Geldpolitik der BoJ gäbe. Außerdem bestätige er, dass das Ziel einer höheren Inflationsrate zum frühestmöglichen Zeitpunkt unverändert sei.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im April 2018 um 3,55 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1777,23. Japans Hauptaktienmarkt verzeichnete Anfang April einen Einbruch, da schwächere Kurse von Hightech-Aktien in den USA und Sorge über einen aufkommenden Handelskrieg zwischen USA und China die Aktienmärkte belasteten. Die Stimmung bei den Anlegern verbesserte sich wieder, als der chinesische Präsident Xi Jinping versprach, die Importzölle auf Produkte wie Autos zu verringern, und außerdem vorschlug, dass China die Obergrenze für ausländische Beteiligungen für Unternehmen anheben würde. Der japanische Aktienmarkt erholte sich daraufhin. Auf dem US-Japan Gipfel am 17. und 18. April stellten die USA keine weiteren Forderungen zur Verringerung des Handelsdefizits auf. Dies beruhigte ebenfalls die Anleger. Zudem zogen die US-Aktienmärkte in Reaktion auf die soliden US-Unternehmensergebnisse an. Dies unterstützte auch die Kaufaktivitäten am japanischen Aktienmarkt. Gegen Ende des Monats wertete der japanische Yen in Reaktion auf eine Zinserhöhung in den USA gegen den US-Dollar auf ein Niveau im mittleren 109 Yen-Bereich ab. Entsprechend befeuerte eine durch die Währung erwartete Rentabilitätssteigerung eine Rallye bei exportorientierten Unternehmen. Unternehmen mit sehr guten Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2017 erfreuten sich ebenfalls hoher Nachfrage. Der japanische Aktienmarkt setzte seine Rallye fort und beendete den Monat im Plus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 31 Branchen im April einen Anstieg. Hierzu gehörte der Strom- und Gassektor. Hier wurde durch die Wiederaufnahme einiger Atomreaktoren ein Beitrag zum zukünftigen Gewinnwachstum erwartet. Im Gegensatz dazu gehörte der Dienstleistungssektor zu den zwei Sektoren, die im April ein Minus verzeichneten. Nach der zuvor erfolgten Rallye wurden Aktien von Personalagenturen und Aktien mit Internetbezug in Folge von Gewinnmitnahmen verkauft.

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03.2018:

Aktuelle Positionierung

Als wesentliche neue Beteiligung wurde in diesem Monat ein Elektrogerätehersteller in das Portfolio aufgenommen. Gründe hierfür waren das mittelfristige Ertragswachstum und die Nachhaltigkeit der relativ hohen Eigenkapitalrendite des Unternehmens. Es sollte in vielen Industrienationen von einer Trendwende in Richtung Einsatz von LED bei den Lichtanlagen von Automobilen profitieren. Wir trennten uns von einer Beteiligung im Bereich Landverkehr, um Gewinne nach dem hohen Aktienkursanstieg mitzunehmen.

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Performance Attribution

Der Wert des Fonds fiel im März 2018 um-3,03 % (FC-Anteilsklasse in Yen) und blieb hinter der Benchmark (TOPIX Total Return Index) zurück. Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange brachte unser Übergewicht in Sektoren wie Dienstleistungen, die den Markt übertrafen, eine positive Attribution zu der relativen Wertentwicklung des Fonds. M3, Persol Holdings, PeptiDream, Nippon Shinyaku und Daiwa House IndustryHouse waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen in diesem Monat. Panasonic, Nitto Denko, NSK, Sumitomo Metal Mining und Komatsu waren die fünf Aktien, welche die relative Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Für die Industrieproduktion wird trotz einiger kurzfristiger Volatilität eine moderate Verbesserung im Einklang mit einer Erholung der Binnen- und Auslandsnachfrage erwartet. Für das verarbeitende Gewerbe wird für März 2018 ein Anstieg erwartet. Die Unternehmensgewinne werden voraussichtlich steigen, da es Anzeichen dafür gibt, dass eine Erholung der Binnen- und Überseewirtschaft die Geschäftsergebnisse von Produktionsunternehmen unterstützen könnte. Japans Wirtschaft wuchs weiter mit moderater Geschwindigkeit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Oktober-Dezember 2017 lag in der zweiten vorläufigen Angabe bei +1,6 % (im Quartalsvergleich, annualisiert). Damit ist es das achte Quartal in Folge gestiegen. Das grundlegende Arbeitsmarktumfeld sieht gut aus, auch wenn Löhne und Gehälter nur langsam steigen. Während es in den letzten Jahren Anzeichen von Lohnerhöhungen bei den Fixgehältern im Zuge der jährlichen Gehaltsverhandlungen im Frühjahr gegeben hat, enthalten die Erhöhungen zugesprochene Jahressteigerungen und werden wahrscheinlich geringfügig höher als im Jahr 2017 ausfallen. Die Inflationsrate befindet sich in einem moderaten Aufwärtstrend, ist aber immer noch weit vom 2 % Preisstabilitätsziel der Bank of Japan entfernt. Auf dem Treffen zur Geldmarktpolitik am 8. und 9. März beschloss die Bank of Japan keine Änderungen der Geldpolitik. Gouverneur Haruhiko Kuroda stellte fest, dass es keine Veränderung der Einschätzung gäbe und dass eine Fortsetzung der deutlichen geldpolitischen Lockerung notwendig sei. Es wird wahrscheinlich erst einmal keine Anpassung der Geldpolitik geben, solange das Ziel von 2 % nicht erreicht ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass es zu einer Anpassung der langfristigen Zinsen kommen könnte.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im März 2018 um 2,94 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.716,30. Japans Hauptaktienmarkt verzeichnete Anfang März einen Rückgang. US-Präsident Donald Trump gab am 1. März seine Pläne bekannt, Importzölle in Höhe von 25 % auf Stahlimporte und von 10 % auf Aluminium einführen zu wollen. Diese protektionistischen Maßnahmen ließen Sorge über den globalen Konjunkturausblick und Handelskonflikte aufkommen. Ein breit angelegter Ausverkauf am japanischen Aktienmarkt wurde von zyklischen Aktien angeführt. Sorge über die politischen Entwicklungen in Japan wurde durch einen anhaltenden Datenfälschungsskandal ausgelöst, der auch die Abe-Regierung und das Finanzministerium betrifft. Aufgrund des Rücktritts von hochrangigen US-Beamten gab es auch Sorge über die Stabilität der Trump-Regierung. Dies belastete ebenfalls die Kurse. Nach einem Feiertag in Japan am 21. März erholten sich die Aktienmärkte, unterstützt durch den Fakt, dass Japans Government Pension Investment Fund und andere institutionelle Anleger ihre Positionen erhöhten. Allerdings ließ die Zinserhöhung in den USA den japanischen Yen anziehen. Dies ließ Anleger bei japanischen Aktien weniger risikobereit werden. Gegen Monatsende ließen Sorgen über geopolitische Risiken rund um Korea nach, nachdem berichtet wurde, dass Nord- und Südkorea sich auf ein Gipfeltreffen am 27. April geeinigt hätten. Dies führte zu einem positiveren Sentiment bei Anlegern. Trotz der Erholung am Monatsende beendete der japanische Aktienmarkt den Monat im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 5 Branchen im März einen Anstieg. Hierzu gehörte der Strom- und Gassektor, wo ein Rückgang bei Rohstoffkosten, ausgelöst durch die Aufwertung des Yen gegen den US-Dollar, die Kurse steigen ließ. Im Gegensatz dazu gehörte der Sektor Eisen & Stahl zu den 28 Sektoren, die ein Minus verzeichneten. Zunehmende Sorge über protektionistische Handelsmaßnahmen seitens der Trump-Regierung belastete die entsprechenden Aktienkurse.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH
Währung EUR
Auflegungsdatum 12.07.1999
Fondsvermögen 79,60 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 79,56 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Ja
VL-Sparen Ja
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss[1] 08:00

Kosten

Ausgabeaufschlag 4,00%
Kostenpauschale 1,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2017)
1,740%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2017 1,740%
31.12.2016 1,510%
31.12.2015 1,600%
30.09.2014 1,580%
30.09.2013 1,450%
30.09.2012 1,450%
30.09.2011 1,450%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[2] EUR
Letzte Ertragsverwendung 02.01.2018
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,37 EUR

Details & Historie
Datum 02.01.2018 04.01.2017 04.01.2016 20.05.2015 01.10.2014 01.10.2013 01.10.2012 04.10.2011 01.10.2010 01.10.2009 01.10.2008 01.10.2007 02.10.2006 04.10.2005 01.10.2004 01.10.2003 01.10.2002 01.10.2001 02.10.2000 01.10.1999
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs 62,54 52,20 51,16 55,81 45,45 40,66 31,81 31,99 31,44 30,28 29,30 39,80 45,46 54,92 46,01 41,24 28,96 35,38 71,45 68,89
Betrag 0,37 0,31 0,02 0,18 0,00 0,00 0,00 0,00 0,09 0,04 0,04 0,03 0,03 0,05 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[3]
0,37 0,31 0,02 0,18 0,00 0,00 0,00 0,00 0,09 0,04 0,04 0,03 0,03 0,05 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[3]
0,37 0,31 0,02 0,18 0,00 0,00 0,00 0,00 0,09 0,04 0,04 0,03 0,03 0,05 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währung EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre) [4]

Volatiltät 19,51%
Maximum Drawdown -21,81%
VaR (99% / 10 Tage) 8,07%
Sharpe-Ratio 0,15
Information Ratio -0,34
Korrelationskoeffizient 0,81
Alpha -3,08%
Beta-Faktor 0,99
Tracking Error 9,11%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

3. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

4. Stand: 31.08.2018

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MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der Deutschen Asset Management angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die Deutsche Asset Management übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,780% p.a.
davon laufende Kosten 1,740% p.a.
davon Transaktionskosten 0,040% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 04.09.2018

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

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Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset Management S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

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