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Mit DWS Vermögensbildungsfonds I beteiligen Sie sich an aussichtsreichen Branchen und Unternehmen rund um den Globus. Der Fonds wird aktiv gemanagt – in Form hochwertigen Stock Pickings ohne starre Index-Orientierung. Das gibt dem Fondsmanagement den notwendigen Freiheitsgrad, um performanceträchtige Anlageideen umsetzen zu können.

Einflussfaktoren

Entwicklung der internationalen Aktienmärkte, unternehmens- bzw. branchenspezifische Entwicklungen, Entwicklungen der Anlagewährungen vs. Euro.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Aktien weltweit Standardwerte Blend

Morningstar Style-Box™
Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Global
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Andre Koettner
Benchmark MSCI World TR Net EUR
Fondsvermögen (in Mio.) 7.589,68 EUR
Laufende Kosten (Stand: 30.09.2017) 0,600%
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.10.2017)
FERI Fonds Rating (Stand: 31.10.2017) (C)

Wertentwicklung

Performance Chart

Angezeigter Benchmark ist: MSCI World TR Net EUR

Wertentwicklung (am 18.12.2017)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 2,31% -
3 Monate 6,11% -
6 Monate 3,91% -
Laufendes Jahr 11,22% -
1 Jahr 9,51% 9,51%
3 Jahre 37,83% 11,29%
Seit Auflegung 49,9% 12,82%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 18.12.2017)[1]


Zeitraum Netto Brutto
18.12.2016 - 18.12.2017 9,51% 9,51%
18.12.2015 - 18.12.2016 9,6% 9,6%
18.12.2014 - 18.12.2015 14,84% 14,84%
11.08.2014 - 18.12.2014 8,76% 8,76%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.11.2017)[1]

Alphabet Inc (Informationstechnologie) 4,40
Apple Inc (Informationstechnologie) 2,40
Samsung Electronics Co Ltd (Informationstechnologie) 2,10
Nestle SA (Hauptverbrauchsgüter) 2,00
Roche Holding AG (Gesundheitswesen) 1,80
Priceline Group Inc/The (Dauerhafte Konsumgüter) 1,60
Visa Inc (Informationstechnologie) 1,50
Union Pacific Corp (Industrien) 1,50
Moody's Corp (Finanzsektor) 1,50
Allianz SE (Finanzsektor) 1,40

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Andre Koettner

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Aktueller Kommentar


Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds ist langfristig ausgerichtet und verändert sich daher nur graduell auf Monatsbasis. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazitäten und neuen, vielversprechenden Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Die deutlichen Bewegungen an den Währungsmärkten in den letzten Monaten haben die Gewichtungen des Portfolios leicht in Richtung Europa verschoben. Allerdings besteht hier der Fokus auf kontinentaleuropäischen Unternehmen. Britische Unternehmen werden nur selektiv berücksichtigt, wenn sie über eine starke und globale Marktposition verfügen. Dagegen bleibt die Positionierung in Japan neutral im Marktkontext. Ein weiteres Schwergewicht sind auch asiatische Technologierwerte, die oftmals an der Spitze des technologischen Fortschritts stehen. Daneben sind unverändert auch Gesundheitswerte aktuell stark gewichtet. Neben der attraktiven Positionierung vieler Unternehmen erscheint auch die Bewertung relativ günstig.
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Ausblick

Trotz gewisser Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern bleibt das Gesamtbild verhalten konstruktiv. In den USA ebben die Belastungen aus dem starkem Dollarkurs und den schwachen Energiepreisen in bestimmten Industrien weiterhin ab, zudem sind sowohl die Lage am Arbeitsmarkt als auch die Stimmung der Konsumenten weiterhin positiv. Dazu kommen weiterhin die Hoffnungen auf ein neues wirtschaftspolitisches Programm unter Präsident Trump. Dies sollte ausreichend Impulse für ein solides Wirtschaftswachstum in den USA liefern. Die wirtschaftliche Situation in Europa konnte sich stabilisieren. Die Fiskalkonsolidierung lässt jedoch wenig Dynamik beim Wirtschaftswachstum zu. Hinzu kommt, dass der Austritt von Großbritannien aus der EU für Unsicherheit in Europa sorgen könnte. Deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum sind nicht klar. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Die aktuelle geopolitische Lage wird weiterhin sehr genau beobachtet. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: Bei historisch gesehen weiterhin niedrigen Zinsen und der überdurchschnittlich guten Entwicklung vieler Rentenmärkte in den letzten Jahren sind Anleger weltweit auf der Suche nach „Rendite“. Die Rotation von Renten in Aktien aus Mangel an Anlagealternativen kann zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. Gerade in Europa stehen die Vorzeichen hierfür weiter gut. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I gewann im Oktober 3,06% hinzu. Der MSCI Welt (total return, in Euro) konnte 3,40% hinzugewinnen. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds weiterhin vor dem Vergleichsindex. Im Berichtsmonat hat sich insbesondere das Übergewicht in den Sektoren Gesundheit und Hauptverbrauchsgüter nicht ausgezahlt. Das Übergewicht im Sektor Technologie dagegen zahlte sich aus. Die Technologiewerte führten auch im Oktober zumindest in den USA die gute Börsenentwicklung an. Im Berichtsmonat hat sich die Auswahl der Einzelwerte nicht ausgezahlt. Insbesondere die Unternehmen aus dem Segment Biotechnologie entwickelten sich unterdurchschnittlich. Dies ist überwiegend auf unternehmensspezifische Entwicklungen zurückzuführen. So musste die Entwicklung von Medikamenten eingestellt werden. Ferner hat sich gezeigt, dass neu im Markt eingeführte Medikamente aufgrund von höher ausgefallenen Preisnachlässen nicht den erwarteten Umsatzbeitrag liefern. Darüber hinaus litten einige Werte im Konsumsektor unter der Ankündigung, dass Amazon nun auch in den Handel von Medikamenten einsteigen will. Dagegen konnten einige Technologie-Unternehmen von besser als erwartet berichteten Umsatz- und Gewinnsteigerungen profitieren.
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Rückblick

Starke deutsche Konjunkturdaten mit dem Ifo-Index auf einem Allzeithoch, robuste Konjunkturdaten in den USA mit dem ISM-Index auf einem 13-Jahreshoch, positive Konjunkturtrends in China, die Entscheidung der EZB, ihre Anleihekäufe fortzusetzen, die geplante Steuerreform in den USA, starke Quartalszahlen im US-Technologiesektor und lebhafte Übernahmeaktivitäten sorgten für steigende Aktienkurse im Oktober. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht, das Votum der Katalanen für ihre Unabhängigkeit und die Unsicherheit, wer der nächste Fed-Chef wird, sorgten nur zwischenzeitlich für schwächere Aktienmärkte. In Deutschland stieg der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 13.000. Der Index gewann 3,1% im Oktober. In Europa entwickelte sich der Euro Stoxx 50 (+2,3%) etwas besser als der Stoxx 50 (+1,7%). In den USA stieg der Dow Jones-Index erstmals über die Marke von 23.000. Der Dow Jones-Index legte im Oktober 4,4% zu und der S&P 500 gewann 2,3%. In Japan erreichte der Nikkei mit einem Monatsgewinn von 8,1% das höchste Niveau seit 1996. Im Oktober konnten sich die Sektoren Technologie, Versorger, Rohstoffe und Finanzwerte besser entwickelten als der Markt. Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Sektoren Telekom, Hauptverbrauchsgüter und Gesundheit. Sehr gut entwickelten sich z. B.: TSMC Semiconductor, Praxair und Fanuc. Unterdurchschnittlich waren dagegen z. B: Celgene, CVS und Gilead.
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09.2017:

Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds ist langfristig ausgerichtet und verändert sich daher nur graduell auf Monatsbasis. Im letzten Monat hat es keine Veränderungen gegeben. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazitäten und neuen, vielversprechenden Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Die deutlichen Bewegungen an den Währungsmärkten in den letzten Monaten haben die Gewichtungen des Portfolios leicht in Richtung Europa verschoben. Allerdings besteht hier der Fokus auf kontinentaleuropäischen Unternehmen. Britische Unternehmen werden nur selektiv berücksichtigt, wenn sie über eine starke und globale Marktposition verfügen. Dagegen bleibt die Positionierung in Japan neutral im Marktkontext. Ein weiteres Schwergewicht sind auch asiatische Technologiewerte, die oftmals an der Spitze des technologischen Fortschritts stehen. Daneben sind unverändert auch Gesundheitswerte stark gewichtet. Neben der attraktiven Positionierung vieler Unternehmen spielen hier auch die relativ günstige Bewertung und die schwindende Unsicherheit über die Zukunft des amerikanischen Gesundheitssystems wichtige Rollen. Größere aktive Währungswetten werden im Fonds weiterhin nicht eingegangen.
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Ausblick

Trotz gewisser Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern bleibt das Gesamtbild verhalten konstruktiv. In den USA ebben die Belastungen aus dem starkem Dollarkurs und den schwachen Energiepreisen in bestimmten Industrien weiterhin ab, zudem sind sowohl die Lage am Arbeitsmarkt als auch die Stimmung der Konsumenten weiterhin positiv. Dazu kommen weiterhin die Hoffnungen auf ein neues wirtschaftspolitisches Programm unter Präsident Trump. Dies sollte ausreichend Impulse für ein solides Wirtschaftswachstum in den USA liefern. Die wirtschaftliche Situation in Europa konnte sich stabilisieren. Die Fiskalkonsolidierung lässt jedoch wenig Dynamik beim Wirtschaftswachstum zu. Hinzu kommt, dass der Austritt von Großbritannien aus der EU für Unsicherheit in Europa sorgen könnte. Deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum sind nicht klar. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Die aktuelle geopolitische Lage wird weiterhin sehr genau beobachtet. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: Bei historisch gesehen weiterhin niedrigen Zinsen und der überdurchschnittlich guten Entwicklung vieler Rentenmärkte in den letzten Jahren sind Anleger weltweit auf der Suche nach „Rendite“. Die Rotation von Renten in Aktien aus Mangel an Anlagealternativen kann zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. Gerade in Europa stehen die Vorzeichen hierfür weiter gut. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I legte im September um 2,8% zu und lag damit genau wie der MSCI Welt (total return, in Euro). Im Berichtsmonat hat sich erneut die Auswahl der Einzelwerte ausgezahlt. Besonders erfreulich war diese bei den Technologiewerten, wo sich der Trend der Vormonate fortsetzte, dass Unternehmen mit starker Marktstellung und neuen Produkten erfolgreich sind. Ähnliches gilt auch für die Einzelhandelsunternehmen, wo es in den USA im September bei gut aufgestellten Unternehmen mit beschränkter Konkurrenz durch E-Commerce-Anbieter positive Kursentwicklungen gab. Innerhalb des Rohstoffsektors machte sich der Vorzug von Chemieunternehmen gegenüber den Minenwerten bezahlt. Hier zeigen die schwankenden Rohstoffpreise einmal mehr, wie anfällig das zugrundeliegende Geschäft der Bergbaukonzerne sein kann. Nach dem erfolgreichen Vormonat zahlte sich dagegen das Übergewicht in Gesundheitswerten im September nicht aus. Gerade bei Biotech-Unternehmen, die im Portfolio beigemischt sind, gab es auch Enttäuschungen bei Forschungsergebnissen, welche die jeweiligen Kurse belasteten. Auf der Sektorenebene war das Untergewicht bei den Energiewerten nachteilig, weil der starke Anstieg des Rohölpreises hier die Kurse beflügelte. Dennoch bleibt die Branche seit Jahresbeginn das Schlusslicht. Dagegen brachte das Untergewicht bei den Stromversorgern einen positiven relativen Beitrag, da dieser Sektor im Berichtsmonat deutlich hinter dem Gesamtmarkt lag.
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Rückblick

Im September konnten sich die globalen Aktienmärkte wieder gut entwickeln. Dabei spielten sowohl Kursgewinne an den Börsen als auch Fremdwährungsgewinne eine Rolle. Diese starken Trends wurden von grundsätzlich positiven makroökonomischen Daten getrieben, die sich in vielen Branchen auch in guten Unternehmenszahlen für das dritte Quartal niederschlagen sollten. Die Währungsentwicklung, gerade die Aufwärtsbewegung beim US-Dollar, brachte insbesondere den europäischen Unternehmen Rückenwind, da sich die Belastung aus der vorherigen Stärke des Euro, und damit den Nachteilen bei der Wettbewerbsfähigkeit, reduzierte. So konnte der Eurostoxx50 (in Euro) mit einem Plus von 5,1% ein sehr gutes Ergebnis erreichen. Auch der japanische Aktienindex TOPIX (in Yen) legte um 3,6% zu. Dagegen fiel der S&P500 (in US-Dollar) als Gradmesser der amerikanischen Aktienmärkte mit einem Plus von 1,9% etwas zurück, trug aber trotzdem positiv zum Monatsergebnis bei. Nach den guten Vormonaten gaben die Schwellenländer, insbesondere in Osteuropa, leicht nach. Der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar) ging um 0,6% zurück. Die Wertentwicklung bei den Sektoren war im September sehr unterschiedlich. Dank der steigenden Ölpreise legte vor allem der Energiesektor deutlich zu. Daneben profitierten die Industriewerte mit ihrem zyklischen Charakter von den guten volkswirtschaftlichen Kennzahlen. Und die steigenden Zinsen in den USA und Europa halfen den Finanzwerten, deren Kreditmargen üblicherweise von höheren Zinsen profitieren. Dagegen mussten diejenigen Sektoren wie Versorger, Immobilienwerte und defensive Konsumwerte Einbußen hinnehmen, die aufgrund ihrer stetigen Gewinne eher als Anleiheersatz angesehen werden. Bei den Rohstoffen standen den schon erwähnten Zuwächsen beim Rohöl im September Verluste bei den Industrie- und Edelmetallen gegenüber. In der Summe notierte der Bloomberg Commodity Index (in US-Dollar) mit -0,2% nahezu unverändert.
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08.2017:

Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds ist langfristig ausgerichtet und verändert sich daher nur graduell auf Monatsbasis. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazitäten und neuen, vielversprechenden Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Die deutlichen Bewegungen an den Währungsmärkten in den letzten Monaten haben die Gewichtungen des Portfolios leicht in Richtung Europa verschoben. Allerdings besteht hier der Fokus auf kontinentaleuropäischen Unternehmen. Britische Unternehmen werden nur selektiv berücksichtigt, wo sie über eine starke und globale Marktposition verfügen. Dagegen bleibt die Positionierung in Japan neutral im Marktkontext. Ein weiteres Schwergewicht sind auch asiatische Technologierwerte, die oftmals an der Spitze des technologischen Fortschritts stehen. Daneben sind unverändert auch Gesundheitswerte aktuell stark gewichtet. Neben der attraktiven Positionierung vieler Unternehmen spielen hier auch die relativ günstige Bewertung und die schwindende Unsicherheit über die Zukunft des amerikanischen Gesundheitssystems wichtige Rollen. Größere aktive Währungswetten werden im Fonds weiterhin nicht eingegangen.
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Ausblick

Trotz gewisser Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern bleibt das Gesamtbild verhalten konstruktiv. In den USA ebben die Belastungen aus dem starkem Dollarkurs und den schwachen Energiepreisen in bestimmten Industrien weiterhin ab, zudem sind sowohl die Lage am Arbeitsmarkt als auch die Stimmung der Konsumenten weiterhin positiv. Dazu kommen weiterhin die Hoffnungen auf ein neues wirtschaftspolitisches Programm unter Präsident Trump. Dies sollte ausreichend Impulse für ein solides Wirtschaftswachstum in den USA liefern. Die wirtschaftliche Situation in Europa konnte sich stabilisieren. Die Fiskalkonsolidierung lässt jedoch wenig Dynamik beim Wirtschaftswachstum zu. Hinzu kommt, dass der Austritt von Großbritannien aus der EU für Unsicherheit in Europa sorgen könnte. Deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum sind nicht klar. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Die aktuelle geopolitische Lage wird weiterhin sehr genau beobachtet. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: Bei historisch gesehen weiterhin niedrigen Zinsen und der überdurchschnittlich guten Entwicklung vieler Rentenmärkte in den letzten Jahren sind Anleger weltweit auf der Suche nach „Rendite“. Die Rotation von Renten in Aktien aus Mangel an Anlagealternativen kann zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. Gerade in Europa stehen die Vorzeichen hierfür weiter gut. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I gab im August um 1,6% nach und lag unter dem MSCI Welt (total return, in Euro) mit einem Minus von 0,7%. Die Differenz erklärt sich vollständig aus unterschiedlichen Bewertungszeitpunkten am Monatsende. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds weiterhin vor dem Vergleichsindex. Im Berichtsmonat hat sich besonders die Auswahl der Einzelwerte ausgezahlt. Die wichtigsten Faktoren war hier die Beteiligungen im Gesundheitssektor, insbesondere bei Unternehmen aus dem Segment Biotechnologie. Zum einen verringerten sich die Sorgen um einen radikalen Wandel in der US-amerikanischen Gesundheitspolitik weiter, zum anderen konnten mehrere Biotechnologieunternehmen vielversprechende neue Forschungsergebnisse vorlegen. Ähnlich erfreulich entwickelten sich die Finanzwerte im Portfolio. Hier liegt ein Schwerpunkt der Unternehmen im Fonds bei Finanzservicedienstleistern wie Indexanbietern, Börsenbetreibern oder Ratingagenturen. Deren Geschäftsmodell wird oftmals nur eingeschränkt oder gar nicht von der Entwicklung der Zinsen beeinflusst. Damit konnten sich solche Unternehmen von den Banken absetzen, die im August aufgrund der sinkenden Zinsen unter Kurseinbußen litten. Die Entwicklung im Technologiesektor war etwas gemischt, da einige Titel im Portfolio nach starken Kurszuwächsen seit Jahresbeginn in den letzten Wochen von Gewinnmitnahmen betroffen waren. Ebenso litten die Beteiligungen im Konsumsektor an Änderungen. Zum einen beeinflussen die strukturellen Veränderungen durch das Thema Online-Handel nun auch die besonders starken und gut aufgestellten Unternehmen, zum anderen gerieten vor allem Medienunternehmen im Berichtsmonat unter Druck. Hier spiegeln sich sinkende Werbeeinnahmen deutlich den Bilanzen wider.
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Rückblick

Im August wurden die Aktienmärkte hauptsächlich durch andere Vermögensklassen und durch politische Themen geprägt. Dagegen gerieten individuelle Unternehmensnachrichten eher in den Hintergrund. Zwar hatten die geopolitischen Spannungen, vor allem in Asien, wenig direkten Einfluss auf die Aktienkurse, allerdings verringerten sich die Zinsen in den USA nach dem Anstieg seit Jahresbeginn. Daraus ergaben sich mehrere Konsequenzen. Zum einen verlor der US-Dollar weiter an Wert, wenn auch nicht mehr im gleichen Maße wie in den Vormonaten. Davon profitierten die amerikanischen Aktienmärkte, insbesondere solche Titel mit starkem Exportgeschäft. Zwar konnte der S&P 500 Index (in US-Dollar) nur ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen, aber der NASDAQ 100 Index (in US-Dollar) legte um 1,3% zu. Hier machte sich die hohe Gewichtung von Technologie und Gesundheitswerten mit oftmals starkem internationalem Geschäft bemerkbar. Umgekehrt wirkte der Währungsmarkt auf die europäischen Unternehmen als Gegenwind, weil exportorientierte Unternehmen weniger konkurrenzfähig werden könnten. Daher gab der Eurostoxx 50 im August um 0,8% nach. Der japanische Aktienmarkt handelte im August nahezu unverändert. Die Schwellenländer konnten vor allem in Lateinamerika und in Osteuropa-Afrika zulegen. Die Trends an den Zinsmärkten beeinflussten auch die Entwicklung der verschiedenen Sektoren. So mussten vor allem Finanzwerte Einbußen hinnehmen, da sinkende Zinsen hier Druck auf die Zinsmarge und damit die Gewinne verursachen können. Dagegen profitierten Branchen wie die Versorger, die dank hoher Dividenden oft als Anleiheersatz fungieren. Auch die Rohstoffunternehmen hatten aufgrund steigender Metallpreise einen starken Monat. Am stärksten konnten wieder Technologiewerte zulegen. Neben den strukturellen Trends half hier auch der Rückenwind vom sinkenden US-Dollar, da die hauptsächlich US-amerikanischen Technologieunternehmen als Exporteure damit höhere Gewinne erzielen.
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07.2017:

Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds ist langfristig ausgerichtet und verändert sich daher nur graduell auf Monatsbasis. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazitäten und neuen vielversprechenden Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Grundsätzlich wurde die Gewichtung der Finanzwerte weiter erhöht. Dabei finden neben Banken als klassischen Profiteuren höherer Zinsmargen auch weiterhin verschiedene Spezialunternehmen Berücksichtigung, die an den Änderungen in der Finanzbranche partizipieren. Bei den defensiven Konsumunternehmen wurden Anpassungen vorgenommen. Das hohe Bewertungsniveau und sich wandelnde Konsumgewohnheiten führten zu einer Reduktion der bestehenden Übergewichtung. Das größte Gewicht stellen weiterhin die Technologiewerte, die oftmals über starke Marktpositionen verfügen, die sie auch mit starker Innovationskraft verteidigen können. Auch bei den Gesundheitswerten bleiben die Gewichtungen Dank der Stärken der Branche unverändert, zumal die Bewertungsniveaus im historischen Vergleich sehr attraktiv sind. Größere aktive Währungswetten werden im Fonds weiterhin nicht eingegangen.
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Ausblick

Trotz gewisser Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern bleibt das Gesamtbild verhalten konstruktiv. In den USA ebben die Belastungen aus dem starkem Dollarkurs und den schwachen Energiepreisen in bestimmten Industrien weiterhin ab, zudem sind sowohl die Lage am Arbeitsmarkt als auch die Stimmung der Konsumenten weiterhin positiv. Dazu kommen die Hoffnungen auf ein neues wirtschaftspolitisches Programm unter Präsident Trump. Dies sollte ausreichend Impulse für ein solides Wirtschaftswachstum in den USA liefern. Die wirtschaftliche Situation in Europa konnte sich stabilisieren. Die Fiskalkonsolidierung lässt jedoch wenig Dynamik beim Wirtschaftswachstum zu. Hinzu kommt, dass der Austritt von Großbritannien aus der EU für Unsicherheit in Europa sorgen könnte. Deren Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum sind weiterhin nicht klar. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Die aktuelle geopolitische Lage wird weiterhin sehr genau beobachtet. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: Bei historisch gesehen weiterhin niedrigen Zinsen und der überdurchschnittlich guten Entwicklung vieler Rentenmärkte in den letzten Jahren sind Anleger weltweit auf der Suche nach „Rendite“. Die Rotation von Renten in Aktien aus Mangel an Anlagealternativen kann zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. Gerade in Europa stehen die Vorzeichen hierfür weiter gut. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I gab im Juli um 0,6% nach und lag etwas besser als der MSCI Welt (total return, in Euro) mit einem Minus von 1,0%. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds weiterhin vor dem Vergleichsindex. Der Beitrag zur Wertentwicklung wurde im Berichtsmonat sowohl durch die Allokation nach Sektoren als auch durch die Auswahl der Einzeltitel beeinflusst. Die Sektorallokation wird hauptsächlich durch die Auswahl der Einzeltitel getrieben. Sektoren wie Konsum, Gesundheit oder Technologie sind im Fonds durch ihre langfristigen und nachhaltigen Geschäftsmodelle stark vertreten. Bei Konsumwerten war der Monat schwierig. Insbesondere die Tabakunternehmen gerieten unter Druck, nachdem die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA ankündigte, die Regulierung für Zigaretten zu verschärfen. Aber der Sektor konnte bisher auch insgesamt bei den Gewinnzahlen für das zweite Quartal nicht überzeugen. Ferner litten viele Einzelhandelsaktien weiterhin unter den Sorgen durch zunehmende Verdrängung durch E-Commerce-Unternehmen. Dagegen machte sich die Auswahl der Einzelwerte gerade bei den Gesundheitsunternehmen erneut bezahlt. Insbesondere die Biotech-Unternehmen im Portfolio konnten im Juli mit guten Zahlen überzeugen. Das gleiche gilt auch für die Finanzwerte, wo neben den Banken auch verschiedene spezialisierte Finanzdienstleister wie Vermögensverwalter oder Indexanbieter gute Kursgewinne erzielten. Bei den Telekomunternehmen, den Rohstoffwerte und Ölfirmen wirkten sich die geringen Gewichtungen, nur auf den Berichtsmonat bezogen, leicht nachteilig aus. Allerdings sollten die Herausforderungen in diesen Märkten mittel- und langfristig Untergewichte rechtfertigen können.
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Rückblick

Im Juli verhielten sich die globalen Aktienmärkte relativ richtungslos. Hier spielten auch die Währungsbewegungen im Monat eine große Rolle. Der fortgesetzte Wertverlust des US-Dollars gegenüber dem Euro, im Berichtsmonat nochmals 3.4%, brachte Rückenwind für amerikanische Exportwerte und Nachteile für europäische Unternehmen. So konnte der S&P 500 als Leitindex der New Yorker Wall Street ein Plus von 1.9% (in US-Dollar) ausweisen. Der aus Wachstumswerten gebildete NASDAQ legte sogar um 3.4% (in US-Dollar zu). Dagegen legte der Eurostoxx50 nur um 0.2% zu, während der breite europäische Aktienindex Stoxx600 sogar um 0.4% nachgab. Auch in Japan waren die Aktienkurse wenig verändert. Der Topix (in Yen) legte um 0.4% zu. Dagegen gab es in den Schwellenländern eine gute Dynamik, denn der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar) konnte um 5.5% zulegen. Der größte Treiber war Lateinamerika, wobei sich insbesondere in Brasilien die Börsen nach den politischen Unsicherheiten erholten. Aufgrund der Stärke des Euro lagen aber, in Euro gerechnet, fast alle Regionen im Juli im Minus. Auf sektoraler Basis glänzten vor allem die Öl- und Rohstoffunternehmen, die von gestiegenen Preisen an den Rohstoffmärkten profitierten. Aber auch Technologiewerte konnten ihre bisherige starke Entwicklung in 2017 fortsetzen. Den Finanzwerten kam zugute, dass die Zinsniveaus nach den jüngsten Anstiegen deutlich nachhaltiger wirken und damit positiv für die Bankgewinne sein sollten. Auch der jüngste Stresstest für amerikanische Banken war sehr positiv, sind doch mittlerweile viele Institute überkapitalisiert und können ihren Anlegern höhere Dividenden ausschütten. Dagegen hinkten defensive Konsumtitel und Gesundheitswerte hinterher. Hier war der Auftakt zur Berichtssaison für das zweite Quartal bestenfalls gemischt. Bei den Rohstoffen sorgten Industriemetalle und Öl für einen starken Monat, der Bloomberg Commodity Index (in US-Dollar) stieg um 2.2 %.
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06.2017:

Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds ist langfristig ausgerichtet und verändert sich daher nur graduell auf Monatsbasis. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazität und neuen Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Die Veränderung an den Zinsmärkten, insbesondere in den USA, zieht eine graduelle Anpassung der Beteiligungen bei Finanzwerten nach sich. Ein nachhaltiger Anstieg der Zinsen verändert die Attraktivität verschiedener Segmente des Sektors, der mittlerweile leicht übergewichtet wird. Auch das Übergewicht bei Gesundheitswerten wird wieder stärker betont, zumal die Bewertungen im Vergleich zu anderen defensiven Sektoren attraktiv sind. Größere aktive Währungswetten werden im Fonds weiterhin nicht eingegangen.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I gab im Juni um 1,1% nach und lag damit ähnlich wie der MSCI Welt (total return, in Euro) mit einem Minus von 1,0%. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds weiterhin vor dem Vergleichsindex. Insgesamt war der Juni ein sehr ausgewogener Monat in der relativen Wertentwicklung. Besonders die starken Gewichtungen bei Gesundheitswerten trugen nach einer Durstrecke in den letzten Monaten positiv bei. Dies manifestierte sich insbesondere bei den Biotechwerten, die im Fonds vertreten waren. Dagegen war die Wirkung der klassischen Pharmaunternehmen im Berichtsmonat eher neutral. Im Technologiesektor machte sich die Auswahl der Einzelwerte besonders bezahlt. Zwar mussten auch einige größere Gewichtungen im Portfolio Einbußen hinnehmen, allerdings trugen gerade die Beteiligungen an Halbleiterunternehmen und asiatischen Internetunternehmen positiv zum Gesamtertrag bei. Auch die Untergewichtung bei Energiewerten wirkte sich im relativen Maßstab positiv aus, weil der fallende Ölpreis die Unternehmen im Sektor weiter belastete. Leichte Schwächen gab es bei Konsumwerten, wo die Sorge vor Amazon jetzt auch den Lebensmittelmarkt erreicht hat, nachdem der Internetriese im Juni den Kauf einer Supermarktkette ankündigte. Auch das Untergewicht bei Rohstoffwerten machte sich nicht bezahlt, da die steigenden Preise für Industriemetalle im Juni auch die Aktien der Minenunternehmen beflügelten. Da Tabakunternehmen oftmals als Anleiheersatz verstanden werden, mussten die im Fonds vertretenen Werte im Umfeld steigender Zinsen ebenfalls Kursrückgänge hinnehmen, die das Gesamtportfolio belasteten.
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Rückblick

Der Juni stand auch an den globalen Aktienmärkten im Zeichen des Zinsanstiegs in den USA und Europa sowie des Wertverlustes des US-Dollars. Letzterer hat gegenüber dem Euro im Juni zwei Prozent eingebüßt, seit Jahresbeginn sogar neun Prozent. Diese Währungsverschiebung belastete vor allem die europäischen Börsen, wo der Eurostoxx50 im Juni 3,2% an Wert verlor. Gerade die exportorientierten Unternehmen mussten stärkere Kursrückgänge verkraften, da der US-Dollar-Rückgang zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit und die Exportchancen belasten könnte. Dies könnte natürlich vielen US-Unternehmen helfen. In der Konsequenz legte der S&P500 (in US-Dollar) um 0,5% zu. Ähnliches gilt auch für den japanischen Aktienmarkt, der in der Folge einer weiteren Abwertung des Yen spürbar anstieg (Topix in Yen: +2,8%). Aufgrund der Stärke des Euro lagen aber, in Euro gerechnet, fast alle Regionen im Juni im Minus. Der Anstieg der Zinsen wirkte sich insbesondere auf die Entwicklung der verschiedenen Sektoren aus. So konnten Finanztitel deutlich zulegen, weil höhere Zinsen sich positiv auf die Zinsmargen und damit die Gewinne gerade der Banken auswirken sollten. Zudem profitierten US-Banken von den letzten Stresstests, die eine Überkapitalisierung anzeigen und damit höhere Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe ermöglichen werden. Umgekehrt gerieten gerade diejenigen Sektoren unter Druck, die aufgrund ihrer soliden Cashflows und Renditen gemeinhin als Anleiheersatz gelten. Dazu zählen Konsumwerte ebenso wie Versorger oder Telekomunternehmen, die im Juni größtenteils unterdurchschnittlich abschnitten. Eine Ausnahme waren hier die Gesundheitstitel, wo die nach mehreren schwachen Monaten mittlerweile günstigen Bewertungen neue Käufer anzogen. Dagegen führte der starke Anstieg bei den Technologiewerten seit Jahresbeginn zu Gewinnmitnahmen. Die Rohstoffe handelten sehr unterschiedlich. Während Öl und Edelmetalle deutlich nachgaben, konnten Agrarrohstoffe und Industriemetalle gut zulegen.
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05.2017:

Aktuelle Positionierung

Die grundsätzliche Positionierung des Fonds hat sich im letzten Monat nicht geändert. Der Fokus auf Unternehmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen prägt die Zusammensetzung weiterhin. Aufgrund dieser Eigenschaften ergeben sich Schwerpunkte bei Technologieunternehmen mit hoher Innovationskraft, Konsumfirmen mit starken Markennamen und Gesundheitswerten mit guten Forschungskapazität und neuen Medikamenten. Dagegen werden Unternehmen aus dem Rohstoff- und Energiesektor sehr selektiv berücksichtigt, da oftmals mangelnde Disziplin bei der Kapazitätsausweitung und direkte Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen nachteilig für die Kursentwicklung sein können. Trotz des aktuellen Rückenwinds durch die sinkenden Zinsen werden auch Telekomwerte und Versorger nur vereinzelt investiert, da sich oftmals das regulatorische Umfeld verschlechtern kann. Geografisch betrachtet bleiben die USA der Schwerpunkt des Portfolios. Allerdings wurden hier nach der guten Entwicklung in den Vormonaten vereinzelte Gewichte reduziert, wo das Risiko-Chance-Profil weniger attraktiv geworden war. Dagegen wurde die Bedeutung von Japan wieder etwas erhöht, nachdem sich in den Vormonaten nach Kurskorrekturen gute Einstiegsmöglichkeiten ergeben haben. Größere aktive Währungswetten werden im Fonds weiterhin nicht eingegangen.
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Performance Attribution

Der DWS Vermögensbildungsfonds I gab im Mai um 0,5% nach und lag damit besser als der MSCI Welt (total return, in Euro) mit einem Minus von 1,1%. Ein Teil der Differenz erklärt sich aus unterschiedlichen Bewertungszeitpunkten zum Monatsende. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds weiterhin vor dem Vergleichsindex. Die positive relative Wertentwicklung leitete sich im vergangenen Monat sowohl aus der erfolgreichen Auswahl der Einzelwerte als auch den Über- und Untergewichtungen der verschiedenen Sektoren ab. Bei den Sektoren machten sich besonders die Übergewichtungen bei den Technologiewerten und bei den defensiven Konsumtiteln bezahlt. Beide Sektoren zeichnen sich durch langfristig angelegte Geschäftsmodelle aus, wo gerade in den aktuellen Zeiten die Investitionen in neue Produkte und Innovationen Früchte tragen. Außerdem sorgte das Marktumfeld mit den noch niedrigen Zinsen im Mai bei beiden Sektoren für Bewegungen bei Übernahmen und Fusionen, die sich auch positiv auf die Wertentwicklung der Aktien auswirkten. Daneben zahlte sich das Untergewicht bei Energieunternehmen aus, wo sinkende Ölpreise für Kursbelastungen sorgten. Nachteilig war dagegen das Untergewicht bei Stromversorgern, die im Portfolio nur wenig gehalten werden. Allerdings beruhte die positive Entwicklung eher auf sinkenden Zinsen, denn operativen Verbesserungen. Bei den Einzelwerten konnten verschiedene im Fonds prominent vertretene Technologieunternehmen an der steigenden Dynamik in Bezug auf E-Commerce partizipieren. Außerdem sorgten steigende IT-Investitionen der Unternehmen für weiteren Rückenwind. Dagegen litten die Beteiligungen bei einigen nordamerikanischen Einzelhändlern weiterhin unter den Einbußen aus den verspäteten Rückerstattungen der Einkommenssteuern in den USA. Auch der rasante Vormarsch von Amazon als Konkurrent belastete den gesamten Sektor, obwohl nicht alle Kategorien gleich betroffen sein sollten.
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Rückblick

Auch im Mai konnten die weltweiten Aktienmärkte wieder zulegen. Allerdings sorgte die Schwäche des US-Dollars, der gegenüber dem Euro knapp 3% an Wert verlor, als Gegenwind für die Wertentwicklung. Grundsätzlich standen die Börsen weiter unter den Vorzeichen der Unternehmensberichte für das erste Quartal. Hier konnte der Großteil der Unternehmen überzeugende Ergebnisse präsentieren und oftmals wurden die Ausblicke für das Gesamtjahr bereits erhöht. In der Summe kam es erstmal seit längerer Zeit zu nachhaltigen positiven Gewinnrevisionen seitens der Brokerhäuser. Dieser Dynamik konnten auch die politischen Schwierigkeiten des US-Präsidenten Trump wenig ausmachen, die eine schnelle Verabschiedung der angedachten Steuerreform möglicherweise verzögern werden. Insgesamt legte der wichtige US-Aktienmarkt, gemessen am S&P 500 (in US-Dollar) um 1,2% zu. In Europa sorgte der Wahlausgang in Frankreich für etwas Erleichterung, war aber bereits erwartet worden. Daher handelte der Eurostoxx 50 mit -0,1% nahezu unverändert. Die bedeutende Londoner Börse konnte im Mai aufgrund der bevorstehenden Parlamentswahlen deutlich um 4,4% zulegen (FTSE-100 in Pfund). Der japanische Aktienmarkt legte ebenfalls um 2,4% zu (Topix in Yen). Insgesamt konnten auch die Schwellenländer überzeugen. Der MSCI Emerging Markets legte (in US-Dollar) um 2,8% zu. Hierbei stand eine starke Entwicklung in Asien deutliche Schwächen in Lateinamerika gegenüber, die von der jüngsten politischen Krise um den neuen Präsidenten in Brasilien geprägt waren. Auf sektoraler Basis konnten besonders die Sektoren profitieren, die als Anleiheersatz von sinkenden Zinsen profitieren. Dazu gehören vor allem die Stromversorger, die Telekombranche und defensive Konsumwerte. Daneben trieb der aktuelle Investitionszyklus weiterhin die Technologiewerte an. Energieunternehmen und der Rohstoffsektor litten dagegen unter schwächeren Rohstoffpreisen. Ebenso belastete das vorläufige Ende der Zinssteigerungshoffnungen den Finanzsektor.
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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management Investment GmbH
Währung EUR
Auflegungsdatum 11.08.2014
Fondsvermögen 7.589,68 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 59,56 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.10. - 30.09.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 5 von 7
Orderannahmeschluss 13:30

Kosten

Ausgabeaufschlag 0,00%
Kostenpauschale 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 30.09.2017)
0,600%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,005%

Historie
Stand Laufende Kosten
30.09.2017 0,600%
30.09.2016 0,600%
30.09.2015 0,610%
30.09.2014 0,600%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[1] 0,01 EUR
Aktiengewinn EStG[2] 30,17%
Aktiengewinn KStG[3] 29,97%
Immobiliengewinn 0,00%
Letzte Ertragsverwendung 24.11.2017
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag 1,45 EUR

Details & Historie

Datum 24.11.2017 25.11.2016 27.11.2015 05.12.2014
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung
Kurs 154,17 140,92 140,31 119,98
Betrag 1,45 1,47 1,67 0,22
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[4]
2,67 2,55 2,38 0,27
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[4]
2,61 2,54 2,38 0,26
Währung EUR EUR EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre)[5]

Volatiltät 15,46%
Maximum Drawdown -13,45%
VaR (99% / 10 Tage) 4,39%
Sharpe-Ratio 0,71
Information Ratio 0,05
Korrelationskoeffizient 0,96
Alpha -0,91%
Beta-Faktor 1,12
Tracking Error 4,19%

1. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

2. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

3. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

4. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

5. Stand: 30.11.2017

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