Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Fonds investiert vorwiegend in deutschen Standardwerten (Blue Chips) und wachstumsstarken mittleren (Mid Caps) und kleineren Werten (Small Caps). Die zugrundeliegende Benchmark ist der HDAX.

Einflussfaktoren

Entwicklung des deutschen Aktienmarktes, insbesondere der Standardwerte.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Aktien Deutschland

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Deutschland
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Hansjoerg Pack
Benchmark HDAX
Fondsvermögen (in Mio.) 3.448,96 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 29.04.2022)
Lipper Leaders (Stand: 29.04.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 05.07.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -14,05% -
3 Monate -16,77% -
6 Monate -29,9% -
Laufendes Jahr -28,71% -
1 Jahr -23,89% -23,89%
3 Jahre -0,49% -0,16%
5 Jahre 3,92% 0,77%
Seit Auflegung 25,27% 3,52%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 05.07.2022)[1]


Zeitraum Netto Brutto
05.07.2021 - 05.07.2022 -23,89% -23,89%
05.07.2020 - 05.07.2021 33,01% 33,01%
05.07.2019 - 05.07.2020 -1,7% -1,7%
05.07.2018 - 05.07.2019 -1,26% -1,26%
05.07.2017 - 05.07.2018 5,75% 5,75%
05.07.2016 - 05.07.2017 32,45% 32,45%
04.01.2016 - 05.07.2016 -8,99% -8,99%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 31.05.2022)[1]

Allianz SE (Finanzsektor) 7,80
SAP SE (Informationstechnologie) 6,40
Infineon Technologies AG (Informationstechnologie) 5,80
Deutsche Telekom AG (Kommunikationsservice) 4,90
Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft AG in Muenchen (Finanzsektor) 4,70
RWE AG (Versorger) 4,10
Porsche Automobil Holding SE (Dauerhafte Konsumgüter) 4,10
Hannover Rueckversicherung SE (Finanzsektor) 3,70
Deutsche Post AG (Industrien) 3,60
Merck KGAA (Gesundheitswesen) 3,20

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Hansjoerg Pack

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 104 %. Wir haben auf Sektorebene unser Engagement in Gesundheitswesen, zyklischem Konsum und Versorgern etwas verringert. Wir haben unser Engagement in Immobilien, Industrie und Informationstechnologie leicht erhöht. Wir halten aktuell ein Übergewicht in Informationstechnologie und Finanzwerten. Der Fonds ist in Industrie und Grundstoffen untergewichtet. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 26 %.

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Ausblick

Die Finanzmärkte müssen derzeit mit einem sehr breiten Spektrum miteinander verwobener Risikofaktoren umgehen. Darunter Ukraine-Krieg, Rohstoffinflation, Chinas Null-Covid-Politik, Probleme in der Lieferkette und sinkende Reallöhne, um nur einige zu nennen. Gleichzeitig ist die Fed zu Zinserhöhungen im Umfeld einer sich bereits abschwächenden Wirtschaft gezwungen. Dies hat die Wahrscheinlichkeit einer Rezession bis Ende 2023 auf fast 40 % erhöht, so die Einschätzung unserer Wirtschaftsexperten. Der Weg zu einer sanften Landung ist deutlich schmaler geworden, aber immer noch unser Basisszenario. Steigende US-Realrenditen und eine zunehmende makroökonomische Unsicherheit haben den MSCI AC World seit Jahresbeginn um fast 20 % abwärts getrieben. Aktien mit langer Duration sind besonders von den höheren (Diskont-)Zinsen betroffen, da die Anleger ihre Präferenz von Wachstumswerten auf Unternehmen verlagern, die schon jetzt und nicht erst in der fernen Zukunft sichere Häfen darstellen und starke Cashflows bieten. Da die Realrenditen wieder im positiven Bereich liegen, verabschieden sich Aktienanleger von „TINA“: Bestimmte Anleihesegmente bieten wieder eine Anlagealternative zu Aktien. Kurzfristig bleibt Abwärtspotenzial für die Märkte bestehen, da die Marktstimmung von Inflations- in Rezessionsangst übergeht. Auf 12-Monats-Sicht bleiben wir gegenüber Aktien positiv eingestellt. Der größte Teil des Aufwärtspotenzials dürfte aus einer sinkenden Risikoprämie kommen. Im Laufe der Zeit sollten nachlassende Ängste und mehr Klarheit über die oben genannten Risikofaktoren zu wieder steigenden KGVs beitragen. In unseren Prognosen für Juni 2023 gehen wir davon aus, dass ein Rückgang des VIX von 35 auf 15 eine Erholungsrallye von 10-15 % an den globalen Aktienmärkten auslösen wird. Diese Annahme mündet in unserem Ziel für den DAX von 14.600.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds beendet den Mai unverändert und lag damit um 1,65 % hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Gesundheitswesen wie auch aus dem Untergewicht in Immobilien. Das Übergewicht in Informationstechnologie, Finanzwerten und Versorgern belastete die aktive Wertentwicklung des Fonds. AIXTRON SE und Infineon Technologies AG und auch ein Untergewicht in Rheinmetall AG trugen im Berichtsmonat positiv zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Auf Einzeltitelebene wirkten sich das Übergewicht in Allianz SE und SUSE SA und das Untergewicht in BASF SE negativ aus. Der höhere Investitionsgrad hatte keine nennenswerten Auswirkungen.

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Rückblick

Die überraschende Erholung des Ifo-Index, solide US-Arbeitsmarktdaten, leicht sinkende US-Anleiherenditen, die Zinssenkung der PBoC für Kredite mit Laufzeiten von 5 Jahren, die Ankündigung von Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Regierung und die Aufhebung von Coronabeschränkungen in Shanghai waren positive Faktoren für die Aktienmärkte im Mai 2022. Dagegen belasteten schwache deutsche Wirtschaftsdaten, der Anstieg der Inflation im Euroraum auf 8,1 %, restriktivere Äußerungen der EZB und der Fed, der weitere Anstieg der Euro-Anleiherenditen, der fallende ISM-Index, die schwachen US-Wohnungsmarktdaten, der Sprung der US-Inflation auf 8,4 %, der Startschuss für die Reduzierung der Fed-Bilanz, das EU-Ölembargo gegen Russland im leider anhaltenden Ukraine-Krieg und das Festhalten an der Null-Covid-Strategie in China die Aktienmärkte im Mai.

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Vorherige Kommentare

04.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 100 %. Wir haben unser Engagement in zyklischem Konsum, Industrie, Informationstechnologie und Finanzwerten verringert. Wir erhöhten unser Engagement in Gesundheitswesen. Wir halten aktuell ein Übergewicht in Informationstechnologie und Finanzwerten. Der Fonds ist in Industrie und Grundstoffen untergewichtet. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 33 %.

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Rückblick

Die Aktienmärkte erlebten einen enttäuschenden April 2022. Der DAX verlor 2,2 %, SDAX und MDAX fielen um 2,96 %. Der starke US-Dollar (von 1,113 USD auf 1,055 USD gegenüber dem Euro) ließ die US-Aktienmärkte schwächeln: Der S&P 500 korrigierte um 8,8 %, während der Nasdaq 100 um 13,4 % fiel - dies war der höchste Monatsverlust des Nasdaq seit der Finanzkrise 2008. Leider haben der anhaltende Krieg in der Ukraine mit dem fünften Sanktionspaket der EU, die Ankündigung Russlands, die Gasexporte nach Polen und Bulgarien einzustellen, das Schrumpfen der US-Wirtschaft um 1,4 % im ersten Quartal, schwache Einkaufsmanagerindizes in China aufgrund der zunehmenden Corona-bedingten Lockdowns, der sprunghafte Anstieg der Verbraucherpreisinflation von über 7 % in Deutschland und im Euroraum und von über 8 % in den USA, weiter dynamisch steigende Zinserwartungen in Bezug auf EZB und Fed, der starke Anstieg der langfristigen Anleiherenditen, schwache Autoverkaufszahlen weltweit und als enttäuschend wahrgenommene Quartalsberichte von US-Schwergewichten wie Netflix und Amazon die Aktienmärkte im April zurückgehen lassen. Die leichte Erholung des Ifo-Index, ein Wirtschaftswachstum von 0,2 % für das erste Quartal in Deutschland, weiterhin robuste US-Arbeitsmarktdaten, der starke US-Dollar, der zuletzt wieder leicht gefallene Ölpreis, der Sieg Macrons bei den französischen Wahlen und die Senkung der Mindestreservesätze durch die chinesische Zentralbank konnten die Aktienmärkte nur kurzzeitig stützen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds gab im Verlauf des April um 3,41 % nach und lag damit um 1,09 % hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammte der wesentliche positive Beitrag aus dem Übergewicht in Kommunikationsdiensten und Versorgern. Das Übergewicht in Informationstechnologie wie auch das Untergewicht in Grundstoffen belasteten die aktive Wertentwicklung des Fonds. Das Übergewicht in AIXTRON SE und SUSE SA sowie das Untergewicht in Vonovia SE trugen im Berichtsmonat positiv zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Bei den Einzeltiteln wirkten sich das Übergewicht in Porsche Automobil Holding SE, MTU Aero Engines AG und Infineon Technologies AG negativ aus. Der höhere Investitionsgrad hatte keine nennenswerten Auswirkungen.

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03.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 116 %. Wir haben unser Engagement in Industrie, Grundstoffen und Basiskonsumgütern etwas verringert und unser Engagement in Gesundheitswesen, Finanzwerten und Versorgern etwas erhöht. Wir halten an einer Übergewichtung in Wachstumswerten in Kombination mit einer selektiven Übergewichtung in zyklischen Unternehmen mit attraktivem Gewinnerholungspotenzial und soliden Bilanzen fest. Wir halten aktuell ein Übergewicht in Informationstechnologie und Finanzwerten. Der Fonds ist in Industrie und Grundstoffen untergewichtet. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 24 %.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds gab im Verlauf des März um 0,1 % nach und lag damit um 0,37 % hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammte der wesentliche positive Beitrag aus dem Übergewicht in Energie, Kommunikationsdiensten und Finanzwerten. Das Übergewicht in Informationstechnologie und Industrie sowie das Untergewicht in Immobilien trugen negativ zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Das Übergewicht in CompuGroup Medical SE & Co. KgaA und Sixt SE sowie das Untergewicht in E.ON SE brachten im Berichtsmonat positive Beiträge zur aktiven Wertentwicklung des Fonds. Auf Einzeltitelebene wirkte sich das Übergewicht in Jenoptik AG, Hannover Rück SE und Deutsche Post AG negativ auf die Wertentwicklung des Fonds aus. Der höhere Investitionsgrad hatte keine nennenswerten Auswirkungen.

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Ausblick

Der russische Einmarsch in die Ukraine löste plötzlich Corona als dominierenden Faktor für unser tägliches Leben und für die Finanzmärkte ab. Wir begrenzen die Zahl der möglichen Szenarien, indem wir davon ausgehen, dass 1. die NATO nicht in den Krieg eintritt und 2. die europäische Öl- und Gasversorgung nicht dauerhaft eingeschränkt wird. Im Rahmen dieser Annahmen geht unser Basisszenario davon aus, dass eine große Rezession vermieden werden kann. Dennoch werden die Verschlechterung der Stimmung, die in die Höhe schießenden Rohstoffpreise, die anhaltenden Probleme in der Lieferkette und die hartnäckige Inflation dazu führen, dass das europäische BIP im zweiten und dritten Quartal schrumpft. Angesichts der erhöhten Unsicherheit belassen wir unsere 12-Monats-Prognose für deutsche Aktien (DAX) bei 14.600. Die direkten Auswirkungen der Russland-Sanktionen dürften für die meisten Unternehmen im MSCI World wirtschaftlich verkraftbar sein, da die Größe des russischen Endmarktes und der Geschäftsbetrieb vor Ort in Russland in der Regel weniger als 5% ausmachen. Wir konzentrieren uns auf die Auswirkungen der zweiten und dritten Runde. Da die Sanktionen wahrscheinlich noch einige Zeit andauern werden, ist es unwahrscheinlich, dass die Rohstoffpreise für Öl, Gas, Weizen und Düngemittel in absehbarer Zeit sinken werden. Wir erwarten in den kommenden Wochen negative EPS-Revisionen, da viele Unternehmen nicht mehr in der Lage sein werden, die steigenden Inputpreise an die mit sinkenden Reallöhnen konfrontierten Verbraucher weiterzugeben. Die Gewinne in Europa sind am stärksten gefährdet, aber das haben die Märkte bereits erkannt, denn die Aktien der EU und Deutschlands werden mit einem Rekordabschlag gegenüber ihren US-Pendants gehandelt.

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Rückblick

Der DAX verlor im März 0,3 %. Der TECDAX erholte sich um 2,05 %, SDAX und MDAX fielen um 1,57 % bzw. 2,70 %. Die Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensverhandlungen im tragischen Ukraine-Krieg, die Freigabe von bis zu 180 Mio. Barrel aus den US-Ölreserven, die deutliche Korrektur des Brent-Ölpreises in Richtung 100 USD nach einem Sprung auf 140 USD pro Barrel, der robuste US-Arbeitsmarktbericht und das optimistische Wachstumsziel der chinesischen Regierung von 5,5 % unterstützten die Aktienmärkten im März 2022. Die erste Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte und Fed-Prognose sechs weiterer Zinserhöhungen im Jahr 2022, die sich weltweit weiter beschleunigende Inflation, der deutliche Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten, die zwischenzeitliche Inversion der 2- bis 10-jährigen US-Renditekurve, der Einbruch des ifo-Index, der Beschuss von Kernkraftwerken in der Ukraine, Spekulationen über einen Stopp der Gaslieferungen aus Russland und die sich ausweitenden Corona-Lockdowns in China waren die wesentlichen negativen Faktoren. Die Einkaufsmanagerindizes (PMI) der Eurozone haben sich im März erstaunlich gut gehalten. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe verschlechterte sich in Deutschland nur geringfügig (auf 57,6 von zuvor 58,4), während der PMI für den Dienstleistungssektor mit 55 (nach zuvor 55,8) einen robusten Wert erreichte. Der ifo-Geschäftsklimaindex verschlechterte sich jedoch im März auf 90,8 (gegenüber 98,5 im Februar), da die Erwartungen in allen Sektoren stark zurückgingen. Der deutsche Einzelhandel gewann im Februar etwas an Schwung und stieg im Monatsvergleich um 0,3 %. Im März 2022 stieg die Inflationsrate des deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) im Jahresvergleich um 7,3 % (gegenüber 5,1 % im Februar) und erreichte damit den höchsten Stand seit 1981. Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, erwartete ein Überschreiten der Inflationsmarke von 7,0% im Euroraum in diesem Monat.

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02.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 126 %. Wir haben unser Engagement in Industrie, Grundstoffen und Basiskonsumgütern etwas verringert, ebenso wie das Engagement in Gesundheitswesen, Finanzwerten und Versorgern. Wir halten an einer Übergewichtung in Wachstumswerten in Kombination mit einer selektiven Übergewichtung in zyklischen Unternehmen mit attraktivem Gewinnerholungspotenzial und soliden Bilanzen fest. Wir behalten unser Übergewicht in Informationstechnologie, Gesundheitswesen und Finanzwerten weiter bei. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 30 %.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds gab im Februar um 8,40 % nach und lag damit um 2,12 % hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Industrie und Kommunikationsdienstleistungen. Das Übergewicht in den Bereichen Informationstechnologie, Industrie und Finanzwesen trug negativ zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Das Übergewicht in Porsche Automobil Holding SE, MTU Aero Engines AG und RWE AG leistete im Berichtsmonat einen positiven Beitrag zur aktiven Wertentwicklung des Fonds. Auf Einzeltitelebene belastete das Übergewicht in Airbus SE, LANXESS AG und Sartorius AG die Wertentwicklung. Der höhere Investitionsgrad wirkte sich im Monatsverlauf negativ auf die aktive Wertentwicklung aus.

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Ausblick

Selbst nur vorübergehende Versorgungsunterbrechungen dürften das Wachstum massiv beeinträchtigen. In Europa dürfte dies besonders deutlich zu spüren sein, während der Wachstumsrückgang in den USA und anderen Regionen weniger ausgeprägt ausfallen dürfte. Wir denken jedoch, dass eine Rezession in Europa aufgrund der massiven Fiskalprogramme und der Investitionen des Privatsektors in die Energieinfrastruktur sowie in die Cybersicherheit wahrscheinlich abgewendet werden kann. Rüstungsausgaben dürften zusätzliche Unterstützung bieten. In unserem Basisszenario gehen wir nicht von einer deutlichen Verschärfung der Finanzbedingungen aus. Grund ist, dass die Zentralbanken und andere Entscheidungsträger unserer Ansicht nach bei Bedarf entschlossen eingreifen werden, um Stress im Finanzsystem zu verringern. Die US-Notenbank dürfte ihren Kurs fortsetzen, die Inflationserwartungen durch Zinserhöhungen zu bekämpfen, und die EZB wird sich unserer Meinung nach an der Datenlage orientieren. Angesichts der zahlreichen wirtschaftlichen Abwärtsrisiken dürfte ihre unmittelbare Priorität eher in der Bekämpfung von Rezessions- und Finanzstabilitätsrisiken als in der Bekämpfung des Inflationsdrucks liegen, zumal letzterer noch nicht so weitgreifend ist wie in den USA. Auch wenn bei Aktien auf kurze Sicht weiter Vorsicht geboten ist, sind wir zuversichtlich, dass die Märkte in den nächsten Monaten einen Boden finden und dann wieder steigen. Unterstützende Faktoren sind hierbei anhaltend negative Realrenditen und eine Erholung der Wirtschaft. Auch die Dividenden, d.h. der reale Carry, den Aktien bieten, könnten sich in einem Umfeld höherer Inflation, mittelfristiger Inflationsunsicherheiten und fehlender brauchbarer Alternativen als attraktiv erweisen. Wir haben unsere 12-Monats-Prognose für deutsche Aktien (DAX) auf 14.600 gesenkt.

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Rückblick

Die unerwartete und tragische Entscheidung des russischen Präsidenten Putin, die gesamte Ukraine militärisch anzugreifen, hat die Aktienmärkte im Februar schwer belastet. Der DAX schloss mit einem Minus von 6,6 % bei 14.888 Punkten. Der MDAX verlor 4,4 %, der SDAX 4,2 % und der TecDAX 6,4 % Prozent. Die Einkaufsmanagerindizes (Purchasing Manager Index, PMI) für die Eurozone für den Monat Februar signalisierten ein insgesamt positives Bild, das von den Steigerungen im Dienstleistungssektor getragen wurde, da die Omikron-Beschränkungen aufgehoben wurden. Der zusammengesetzte Wert stieg von 52,3 im Januar auf 55,8 im Februar, angeführt von der Aktivität im Dienstleistungssektor mit 55,8 gegenüber zuvor 51,1. Der PMI für den Dienstleistungssektor verbesserte sich sowohl in Deutschland (56,6 gegenüber 52,2) als auch in Frankreich (57,9 gegenüber 53,1) deutlich. Der Gesamt-PMI für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone blieb im Februar ebenfalls auf hohem Niveau (58,4 gegenüber 58,7), und das trotz einiger Engpässe in der Lieferkette in Deutschland (58,5 gegenüber 59,8). Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland (98,9 gegenüber 96) wird durch einen starken Nachfrageschub vor dem Hintergrund der abebbenden Omikron-Welle gestützt. Beide Komponenten – die Beurteilung der aktuellen Lage und die Geschäftserwartungen – stiegen für alle Branchen stark an. Die Umfrage wurde durchgeführt, bevor Russland den Krieg gegen die Ukraine begann. Für die Gesamtinflation des Euroraums wurde im Januar ein Wert von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr veröffentlicht. Im Dezember lag der Wert bei 5,0 %. Zuzuschreiben war der Anstieg vor allem den Energiepreisen. Das endgültige BIP-Wachstum Deutschlands für das 4. Quartal 2021 lag bei -0,3 % QoQ nach 1,7 % im 3. Quartal und einem Ganzjahreswachstum von 2,9 % im Jahr 2021.

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01.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 121 %. Wir haben unser Engagement in Grundstoffen, Versorgern, Basiskonsumgütern und Finanzwerten etwas erhöht und das Engagement in Gesundheitswesen und Industrie etwas verringert. Wir halten an einer Übergewichtung in Wachstumswerten in Kombination mit einer selektiven Übergewichtung in zyklischen Unternehmen mit attraktivem Gewinnerholungspotenzial und soliden Bilanzen fest. Wir behalten unser Übergewicht in Informationstechnologie, Gesundheitswesen und Finanzwerten weiter bei. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 30 %.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds gab im Verlauf des Januars um 6,35 % nach und lag damit um 3,30 % hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammte der wesentliche positive Beitrag aus dem Übergewicht im Finanzsektor. Das Übergewicht in den Bereichen Industrie, Informationstechnologie und Gesundheitswesen trug negativ zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Das Untergewicht in Delivery Hero SE sowie das Übergewicht in Hannover Rück SE und Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG trug im Berichtsmonat positiv zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Auf Einzeltitelebene belastete das Untergewicht in Bayer AG sowie das Übergewicht in Sartorius AG und Merck KGaA die Wertentwicklung. Der höhere Investitionsgrad wirkte sich im Monatsverlauf negativ auf die aktive Wertentwicklung aus.

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Ausblick

Seit letztem Monat hat sich das Narrativ des Marktes etwas verändert. Glücklicherweise scheint Omikron der Wirtschaft weniger zu schaden als ursprünglich befürchtet; Bidens „Build Back Better“-Plan scheint jeglichen verbleibenden politischen Schwung verloren zu haben (ähnlich wie seine US-Unternehmenssteuerreformpläne); das Ende von Lieferkettenengpässen und die Normalisierung der Inflation ist verschoben. Die Fed spricht nun von einer „Straffung“ und nicht mehr wie zuvor von einer „vorübergehenden“ Inflation, wobei für 2022 drei bis vier Zinserhöhungen möglich sein könnten. Trotz einer gewissen kurzfristigen Volatilität halten wir an unserer positiven 12-Monats-Einschätzung für den Aktienmarkt fest (Jahresendziele S&P 500: 5.000 / DAX 17.000), da wir weiterhin davon ausgehen, dass der Aktienmarkt in der Lage sein wird, 2,0 % bei den 10-jährigen US-Renditen zu verdauen. Wir bleiben positiv eingestellt, da ein solides Wirtschaftswachstum und ein EPS-Wachstum im hohen einstelligen Bereich unser Kernszenario für globale Aktien bleibt. Die Gewinne im Jahr 2022 sollten hauptsächlich von der Umsatzentwicklung und in geringerem Maße von einer Margensteigerung abhängen. Steigende Materialkosten bleiben eine Belastung.

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Rückblick

Der DAX schloss mit einem Minus von 2,6 % auf einem Stand von 16.142 Punkten. Der MDAX fiel um 5,1 %, der SDAX um 7,9 % und der TecDAX um 11,8 %. Der Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) der Eurozone fiel von 53,3 im Dezember im Januar auf 52,4, da die Ausbreitung der Omikron-Variante die Aktivität im Dienstleistungssektor belastete (51,2 vs. 53,1), wenngleich das verarbeitende Gewerbe einen soliden Anstieg verzeichnete (58,7 vs. 58). Der deutsche Gesamt-PMI erholte sich (54,3 vs. 49,9) mit einem Anstieg sowohl im verarbeitenden Gewerbe (59,8 vs. 57,4) als auch im Dienstleistungssektor (52,2 vs. 48,7). Der deutsche ifo Geschäftsklimaindex stieg im Januar auf 95,7 Punkte (Dezember: 94,7), was hauptsächlich auf die verbesserten Geschäftserwartungen in allen Sektoren zurückzuführen ist. Die deutsche Industrieproduktion ging im November um 0,2 % M/M zurück. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im 4. Quartal 2021 angesichts der vierten Covid-19-Welle und der anhaltenden Engpässe in der Lieferkette um 0,7 % Q/Q. Die Inflation in Deutschland gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) wurde im Januar mit 4,9 % Y/Y veröffentlicht, gegenüber 5,3 % im Dezember. Trotz des Ausklingens von Basiseffekten wurden die Preise im Januar erneut durch die stärker als erwartete Energieinflation (20,5 % Y/Y gegenüber 18,3 %) in die Höhe getrieben. Die Gesamtinflation in der Eurozone (HVPI) stieg im Dezember auf ein neues Rekordhoch von 5,0 % Y/Y gegenüber 4,9 % im November, während die Kerninflation mit 2,6 % Y/Y unverändert blieb. Joachim Nagel übernahm das Amt des Bundesbankpräsidenten und sprach sich in seiner ersten Rede für Preisstabilität aus. Die Gesamtinflation in den USA stieg gemessen am US-Verbraucherpreisindex (VPI) im Dezember um 7,0 % Y/Y – so stark wie zuletzt in den frühen 1980er Jahren. Auf der Januar-Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) ließ die Fed die Zinsen unverändert, stellte aber die Weichen für eine Beendigung der Ankäufe von Vermögenswerten und die erste Zinserhöhung im März.

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12.2021:

Aktuelle Positionierung

Der Investitionsgrad des Fonds lag Ende des Monats bei etwa 114 %. Wir haben unser Engagement in zyklischem Konsum, Immobilien und Industrie etwas erhöht und das Engagement in Grundstoffen geringfügig verringert. Wir halten an einer Übergewichtung in Wachstumswerten in Kombination mit einer selektiven Übergewichtung in zyklischen Unternehmen mit attraktivem Gewinnerholungspotenzial und soliden Bilanzen fest. Wir behalten unser Übergewicht in Informationstechnologie, Gesundheitswesen und Finanzwerten weiter bei. Unser Engagement in Nebenwerten hoher Qualität lag zum Ende des Monats bei einem Portfolioanteil von etwa 30 %.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds stieg im Verlauf des Monats Dezember um 6,36 % und übertraf damit seine Benchmark HDAX um 0,73 %. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Gesundheitswesen und Kommunikationsdienstleistungen. Das Übergewicht in Informationstechnologie wie auch das Untergewicht in Versorgern belastete die aktive Wertentwicklung des Fonds. Das Übergewicht in BioNTech S, Sartorius AG und Merck KGaA trug im Berichtsmonat positiv zur aktiven Wertentwicklung des Fonds bei. Auf Einzeltitelebene wirkte sich das Untergewicht in Delivery Hero SE sowie das Übergewicht in LANXESS AG und MTU Aero Engines AG negativ aus. Der höhere Investitionsgrad wirkte sich im Monatsverlauf negativ auf die aktive Wertentwicklung aus.

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Ausblick

Im Gegensatz zu ihrem europäischen Pendant hat die Fed endlich erkannt, dass die Inflation nicht vorübergehend ist, sondern ein Problem darstellt. Daher wird sie ihre Maßnahmen zur Entgiftung der Finanzmärkte beschleunigen, indem sie das Tapering frühzeitig abschließt und den Leitzins rasch anhebt. Wie auf dem letzten CIO-Tag erörtert, wird sich ein solcher Politikwechsel auf 1-Jahres-Sicht nicht unbedingt negativ auf das Gesamtniveau der Aktienmärkte auswirken, wenn er den Finanzmärkten umsichtig mitgeteilt wird und die Realzinsen negativ bleiben. Dies stützt jedoch unsere Ansicht, dass die Bewertungsmultiplikatoren ihren Höchststand erreicht haben und sich eine deutliche Rotation innerhalb des Aktienmarktes abzeichnet. Unrentable Aktien mit extrem langer Duration dürften es schwer haben, sich zu behaupten, sobald die Fed mit der Zinserhöhung beginnt. Diese „Speedboat“-Unternehmen gibt es häufig im IT-Bereich, sind aber auch in anderen Sektoren zu finden. Generell gehen wir davon aus, dass die Anleger wieder stärker auf die Bewertung achten und Aktien, die nur durch Narrative angetrieben wurden, eine geringere Bedeutung zukommen lassen. Wir sind jedoch noch nicht vollständig in eine defensive Positionierung übergegangen. Omikron hat die umfassende Wiedereröffnung etwas verzögert, aber wir rechnen dennoch mit der Wiederaufnahme des Reiseverkehrs und Auflösung der Lieferengpässe im Jahr 2022. Dies sollte zyklischen Unternehmen im nächsten Jahr ein attraktives Gewinnprofil bescheren. Bis Dezember 2022 prognostizieren wir, dass sich der DAX40 der Marke von 17.000 annähern wird, wobei wir unsere bisherigen Bewertungsannahmen – ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15 für deutsche Aktien – unverändert lassen.

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Rückblick

Der DAX schloss mit einem Plus von 5,2 % bei 15.885 Punkten. Der MDAX stieg um 3,6 %, der SDAX um 1,2 % und der TecDAX um 2,1 %. Die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone verlangsamte sich aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Variante im Dezember. Besonders hart wurde der Dienstleistungssektor getroffen (53,3 gegenüber 55,9). In Deutschland schrumpfte die Aktivität im Dienstleistungssektor zum ersten Mal seit acht Monaten (48,4 gegenüber 52,7). Das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone zeigt sich bislang unbeeindruckt (58,0 gegenüber 58,4). Die Aktivität in Deutschland blieb aufgrund der nachlassenden Lieferkettenprobleme stabil (57,4). Der deutsche ifo-Index verschlechterte sich im Dezember indes weiter von 96,6 auf 94,7, was hauptsächlich auf die trüben Aussichten zurückzuführen ist. Das von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte Verbrauchervertrauen in Deutschland dürfte nach 1,8 Punkten im Dezember im Januar 2022 aufgrund von Corona- und Inflationssorgen weiter auf -6,8 Punkte sinken. Die deutsche Industrieproduktion ist im Oktober gestiegen (2,8 % MoM vs. -0,5 %). Zuzuschreiben war dies vor allem einem Anstieg der Kraftfahrzeugproduktion um 24,4 % MoM (vs. 12,7 % im September). Die Gesamtinflation in der Eurozone kletterte YoY im November auf 4,9 % und lag damit über dem endgültigen Wert von 4,1 % im Oktober, während die Kerninflation von 2,0 % im Oktober auf YoY 2,6 % anstieg und damit den höchsten Stand seit März 2002 erreichte. Besonders deutlich war die Teuerung bei Dienstleistungen (2,7 % YoY vs. 2,0 %) und Industriegütern ohne Energie (2,4 % YoY vs. 2,0 %). Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt auf ihrer Dezembersitzung an ihrer Geldpolitik fest. Das Pandemic Emergency Purchase Program (PEPP) soll im März 2022 auslaufen, während die Ankäufe von Vermögenswerten im Rahmen des Asset Purchase Program (APP) im Jahr 2022 ausgeweitet werden sollen. Darüber hinaus wurde die Reinvestition im Rahmen des PEPP bis 2024 verlängert, und Zinserhöhungen wurden zumindest für 2022 ausgeschlossen.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH
Währung EUR
Auflegungsdatum 04.01.2016
Fondsvermögen 3.448,96 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 48,39 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.10. - 30.09.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss 13:30
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 43,29%

Kosten

Ausgabeaufschlag 0,00%
Kostenpauschale 0,900%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 30.09.2021)
0,900%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,007%

Historie
Stand Laufende Kosten
30.09.2021 0,900%
30.09.2020 0,900%
30.09.2019 0,900%
30.09.2018 0,900%
30.09.2017 0,900%
30.09.2016 0,900%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[2] 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[3] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn[4] 0,00 EUR
Aktiengewinn EStG[5] 17,42%
Aktiengewinn KStG[6] 17,42%
Immobiliengewinn 0,00%
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,00 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 426,86
Betrag 0,0000 EUR 0,2215 EUR 1,2328 EUR 0,0000 EUR 0,00 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[7][8]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[7][8]
- - - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [9]

Volatilität 29,37%
Maximum Drawdown -30,51%
VaR (99% / 10 Tage) 13,39%
Sharpe-Ratio 0,32
Information Ratio 0,11
Korrelationskoeffizient 0,98
Alpha -0,60%
Beta-Faktor 1,20
Tracking Error 6,72%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) N/A
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 0,04%
Maximal verliehener Anteil[10] 0,60%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) N/A
Erträge aus Wertpapierleihe[7] 0,2968%

1. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

2. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

3. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

4. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

5. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

6. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

7. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

8. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

9. Stand: 31.05.2022

10. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Aktien Strategie Deutschland, 3/22 Halbjahresbericht DE Mrz 2022 PDF 311 KB
KID DWS Aktien Strategie Deutschland FC Wesentliche Anlegerinformation DE Mrz 2022 PDF 134,2 KB
DWS Aktien Strategie Deutschland Verkaufsprospekt EN Mrz 2022 PDF 2 MB
DWS Aktien Strategie Deutschland Verkaufsprospekt DE Mrz 2022 PDF 2,3 MB
KID DWS Aktien Strategie Deutschland FC Wesentliche Anlegerinformation EN Mrz 2022 PDF 133 KB
Publikation diverse OGAW-Fonds Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2022 PDF 391,5 KB
DWS Aktien Strategie Deutschland, 9/21 Jahresbericht DE Sep 2021 PDF 572,2 KB
Publikation Prospektänderung für 12 Fonds zum 01.10.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Sep 2021 PDF 413,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Mai 2022 PDF 6,4 MB
DWS Aktien Strategie Deutschland Fondsfakten DE Mai 2022 PDF 293,3 KB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Aktien Strategie Deutschland Sonstiges DE Mrz 2022 PDF 477,8 KB

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 5
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,023% p.a.
davon laufende Kosten 0,907% p.a.
davon Transaktionskosten 0,116% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 01.03.2022

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Wichtiger Hinweis: 

Zum 18.03.2016 wurde die Anteilsausgabe von DWS Aktien Strategie Deutschland bis auf weiteres eingestellt. Eine Rückgabe der Fondsanteile zum täglich berechneten Nettoinventarwert (NAV) zur im Verkaufsprospekt festgelegten Orderannahmezeit ist weiterhin täglich möglich. Weitere Informationen finden sie unter „Downloads“.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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