DWS Aktien Strategie Deutschland IC

Isin: DE000DWS2D90 | Wkn: DWS2D9

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Fonds investiert vorwiegend in deutschen Standardwerten (Blue Chips) und wachstumsstarken mittleren (Mid Caps) und kleineren Werten (Small Caps). Die zugrundeliegende Benchmark ist der HDAX.

Einflussfaktoren

Entwicklung des deutschen Aktienmarktes, insbesondere der Standardwerte.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Aktien Deutschland

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Deutschland
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Tim Albrecht
Benchmark HDAX
Fondsvermögen (in Mio.) 4.267,19 EUR

Wertentwicklung

Performance Chart

Wertentwicklung (am 18.05.2018)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 5,42% -
3 Monate 6,84% -
6 Monate 5,3% -
Laufendes Jahr 5,49% -
1 Jahr 13,27% 13,27%
Seit Auflegung 36,66% 14,09%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 18.05.2018)[1]


Zeitraum Netto Brutto
18.05.2017 - 18.05.2018 13,27% 13,27%
18.05.2016 - 18.05.2017 28,22% 28,22%
04.01.2016 - 18.05.2016 -5,91% -5,91%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.04.2018)[1]

SAP SE (Informationstechnologie) 7,50
Allianz SE (Finanzsektor) 7,30
BASF SE (Grundstoffe) 6,60
Airbus SE (Industrien) 4,00
Deutsche Telekom AG (Telekommunikationsdienste) 3,50
Adidas AG (Dauerhafte Konsumgüter) 3,30
Deutsche Post AG (Industrien) 3,10
Deutsche Boerse AG (Finanzsektor) 3,00
Fresenius SE & Co KGaA (Gesundheitswesen) 3,00
Continental AG (Dauerhafte Konsumgüter) 2,80

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Tim Albrecht

Tim Albrecht ist seit 2000 bei der DWS tätig. Heute ist er als Aktienfondsmanager für die Fonds DWS Deutschland und Deutsche Invest I German Equities verantwortlich und fungiert als Head of DACH* Equities.

Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre schloss er 2000 mit Diplom an der Julius-Maximilians Universität Würzburg ab. Zuvor absolvierte er von 1991-1993 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank in Bonn.

*Deutschland (D), Österreich (A), Schweiz (CH)

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Aktien Strategie Deutschland LC
    DE0009769869 / 976986

  • DWS Investa LD
    DE0008474008 / 847400

  • DWS Deutschland LC
    DE0008490962 / 849096

  • DWS Deutschland TFD
    DE000DWS2SA5 / DWS2SA

  • Deutsche Invest I German Equities LC
    LU0740822621 / DWS099

Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir verringerten den Investitionsgrad auf etwa 123 %. Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Wir behalten für das Portfolio ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei.
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Ausblick

Trotz einer Reihe enttäuschender Konjunkturindikatoren glauben wir weiterhin an ein mehrjähriges, global synchronisiertes Wirtschaftswachstum. Entsprechend sollte die schwache Wirtschaftsdynamik des ersten Quartals nur vorübergehend sein und ein etwas stärkeres zweites Quartal folgen. Das deutsche Wirtschaftswachstum sollte weiterhin oberhalb seines Potentials zulegen. Indikatoren für die Stimmungslage in der Wirtschaft (z. B. Einkaufsmanagerindices, Ifo Index und Verbrauchervertrauen) als auch Realwirtschaftsindikatoren (z. B. Industrieproduktion, Exporte und Arbeitsmarkt) bestätigen immer noch unsere Einschätzung. Wir erwarten für 2018 ein BIP-Wachstum von 2,3 %. Die oben genannten guten konjunkturellen Entwicklungen zusammen mit niedrigen Zinsen und attraktiven Dividendenrenditen sowie die fortlaufende Berichtssaison für das erste Quartal unterstützen unsere positive Einschätzung deutscher Aktien. Ein Gewinnwachstum pro Jahr im hohen einstelligen Bereich sollte in den kommenden zwölf Monaten möglich sein und die Aktienkurse weiter antreiben. Wir halten an unserer Prognose für den DAX Index von 13.500 Punkten im März 2019 fest. Unserer Ansicht nach sollten Aktienmärkte nicht von der graduellen Erhöhung und Normalisierung der US-Zinsen belastet werden. Ein eskalierender globaler Handelskrieg stellt für unser Hauptszenario das wesentliche Risiko dar.
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Performance Attribution

Der Fonds zog im Verlauf des April um 4,26 % an und übertraf damit seine Benchmark HDAX um 0,30 %. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Finanzwerten und Grundstoffen. Auf Einzeltitelebene brachte das Übergewicht in Grenke, Zooplus und Sartorius positive Beiträge. Das Untergewicht in Bayer, Osram und VW belastete die Wertentwicklung am deutlichsten.
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Rückblick

Ein stärkerer US-Dollar, der steigende Ölpreis, ein hohes BIP-Wachstum in China für das erste Quartal und ein über den Erwartungen liegender Start der US-Berichtssaison lösten im April eine Erholung an den europäischen Aktienmärkten aus. Der schwache Ifo Index, ein sinkender PMI für die Eurozone, enttäuschende harte Konjunkturdaten in Deutschland, die flacher werdende US-Zinskurve, drohende weitere Importzölle in den USA und China, Sanktionen der USA gegenüber Russland und Sorge über Iran belasteten die Aktienmärkte nur vorübergehend. Der deutsche Aktienmarkt wurde im April durch einen schwächer werdenden Euro unterstützt. Der DAX stieg um 4,3 %, der MDAX um 1,5 %, der TecDAX um 5,3 % und der SDAX um 2,9 %. In Europa stieg der Euro Stoxx 50 Preisindex um 5,2 % und der Stoxx 50 um 4,1 %. Deutsche Konjunkturindikatoren verschlechterten sich im April. Der Ifo Index ging von 103,3 auf 102,1 zurück. Der vorläufige PMI für Deutschland fiel von 58,2 auf 58,1, der PMI für die Eurozone von 56,6 auf 56,0. Der ZEW-Index fiel von 5,1 auf -8,2. Die deutsche Industrieproduktion ging ebenfalls um 1,6% im Monatsvergleich (m/m) zurück. Die Auftragseingänge in Deutschland stiegen um 0,3 % m/m, gegenüber einer Prognose von 1,5 %. Der öffentliche Sektor in Deutschland konnte Gehaltserhöhungen erreichen, bei denen die Löhne und Gehälter bis 2020 in drei Schritten um 7,5 % erhöht werden. Die EZB ließ ihre Politik unverändert. EZB Präsident Draghi gab zu, dass es bei der Wirtschaft der Eurozone Anzeichen einer Abschwächung gäbe. Der Verbraucherpreisindex (VPI) der Eurozone blieb zahm bei 1,4 % im Jahresvergleich, die Kernrate lag bei 1,0 %. Das BIP Spaniens stieg im ersten Quartal um 0,7 % im Quartalsvergleich, das Wachstum in Frankreich lag bei 0,3 %.
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Vorherige Kommentare

03.2018:

Aktuelle Positionierung

Wie beließen den Investitionsgrad bei etwa 126 %. Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Wir behalten für das Portfolio ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei.

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Performance Attribution

Der Fonds gab im Verlauf des März um 3,49 % nach und lag damit um 0,61% hinter seiner Benchmark HDAX. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Untergewicht in Grundstoffen und dem Übergewicht in Finanzwerten. Auf Einzeltitelebene brachten die Untergewichte in Deutsche Bank, Siemens und Bayer positive Beiträge. Die Übergewichte in BB Biotech, ProSieben und zooplus belasteten die Wertentwicklung am deutlichsten.

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Ausblick

Insgesamt bleiben wir für Aktien positiv. Konstant steigende Zinsen sind weniger bedrohlich für Aktienmärkte als sinkende, da letztere Wachstumssorgen andeuten würden. Die Indexziele in Europa und Japan sind nach unten angepasst worden. Dies berücksichtigt die geringere Gewichtung von Technologie im Vergleich zu den USA und ein höheres Risiko hinsichtlich möglicher Handelsbeschränkungen. Die Gewinnschätzungen blieben unverändert. Das deutsche Wirtschaftswachstum sollte weiterhin oberhalb seines Potentials zulegen. Indikatoren für die Stimmungslage in der Wirtschaft (z. B. Einkaufsmanagerindices, Ifo Index und Verbrauchervertrauen) als auch Realwirtschaftsindikatoren (z. B. Industrieproduktion, Exporte und Arbeitsmarkt) bestätigen immer noch unsere Einschätzung. Wir erwarten für 2018 ein BIP-Wachstum von 2,3 %. Die oben genannten guten konjunkturellen Entwicklungen unterstützen zusammen mit niedrigen Zinsen und attraktiven Dividendenrenditen unsere positive Einschätzung von deutschen Aktien. Ein Gewinnwachstum im hohen einstelligen Bereich pro Jahr sollte in den kommenden zwölf Monaten möglich sein und die Aktienkurse weiter antreiben. Wir berücksichtigen zunehmende Besorgnis aufgrund einer unvorhersehbaren US-Handelspolitik und setzen unser Ziel für den DAX über den Zeitraum von zwölf Monaten auf 13.500 Punkte herab. Neben der Aufwertung des Euro gegen den US-Dollar von 14 % im Jahresvergleich stellen nun die drohenden US-Importzölle einen weiteren Risikofaktor für deutsche Exporte in die USA dar. Allerdings hat der Exportmarkt USA bereits in den letzten zwei Jahren stagniert, während sich deutsche Exporte nach China, Russland, Italien, Spanien etc. eines soliden Wachstums erfreut haben. Entsprechend könnte Chinas besonnene Reaktion auf die von Trump vorgesehenen Zölle ein sehr wichtiges Signal sein: Der Großteil der deutschen Handelspartner ist nicht gewillt, sich Trumps harscher Handelspolitik anzuschließen. Es könnte daher kein globaler, aber dafür ein Handelskrieg der “USA gegen den Rest der Welt“ drohen.

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Rückblick

Der starke Rückgang des Ifo Index und des PMI der Eurozone, die Einführung von US-Importzöllen auf Stahl und Aluminium, der Rücktritt des Top-Wirtschaftsberaters der Trump-Regierung und der Facebook Datenskandal belasteten die Märkte im März. Der steigende ISM-Index, der sehr gute US-Arbeitsmarktbericht, harmlose US-Inflationsdaten, solide Konjunkturdaten aus China, die vereinbarte Zusammenkunft zwischen Trump und Kim Jong Un und der steigende Ölpreis unterstützten die Aktienmärkte nur vorübergehend. In Deutschland verlor der DAX im März 2,7%, der MDAX 2,6%, der TecDAX 5,2% und der SDAX 1,7%. In Europa gab der Euro Stoxx 50 Preisindex um 2,3 % und der Stoxx 50 um 2,4 % nach. Staatsanleihenmärkte profitierten von der allgemeinen Sorge über den globalen Handel und von schwachen Inflationsdaten, dabei fiel die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen von 0,65 % auf 0,49 %. Der Euro wertete von 1,22 auf 1,23 leicht gegen den US-Dollar auf. Die Frühindikatoren für die Eurozone verschlechterten sich im März. Der vorläufige PMI für die Eurozone fiel von 58,6 auf 56,6, der PMI für Deutschland von 60,6 auf 58,4.

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02.2018:

Aktuelle Positionierung

Wie beließen den Investitionsgrad bei etwa 121 %. Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Wir behalten für das Portfolio ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei. Wir bevorzugen Wachstumswerte gegenüber Value-Aktien, da sie unserer Meinung nach durch das aktuelle Konjunkturumfeld gut unterstützt sind.

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Performance Attribution

Der Fonds gab im Verlauf des Februars um 4,56 % nach und übertraf damit seine Benchmark HDAX um 0,09 %. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Gesundheitswesen, zyklischen Konsum und Finanzwerten. Auf Einzeltitelebene brachte das Untergewicht in Bayer, Deutsche Telekom und Volkswagen positive Beiträge. Das Übergewicht in SLM Solutions, Jenoptik und Aurubis belastete die Wertentwicklung am deutlichsten.

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Ausblick

Unterstützt durch den synchronisierten globalen Konjunkturaufschwung sollte das deutsche Wirtschaftswachstum weiterhin oberhalb seines Potentials zulegen. Indikatoren für die Stimmungslage in der Wirtschaft (z. B. Einkaufsmanagerindices, Ifo Index und Verbrauchervertrauen) als auch Realwirtschaftsindikatoren (z. B. Industrieproduktion, Exporte und Arbeitsmarkt) bestätigen unsere Einschätzung. Wir erwarten für 2018 ein BIP-Wachstum von 2,1 Prozent. Die oben genannten guten konjunkturellen Entwicklungen unterstützen zusammen mit niedrigen Zinsen und attraktiven Dividendenrenditen unsere positive Einschätzung von deutschen Aktien. Ein Gewinnwachstum im hohen einstelligen Bereich pro Jahr sollte in den kommenden zwölf Monaten möglich sein und die Aktienkurse weiter antreiben. Für die nächsten zwölf Monate prognostizieren wir für den DAX ein Niveau von 14.100 Punkten. Allerdings sollten Anleger in den nächsten Monaten die Währungsentwicklung genau beobachten (insbesondere den Euro gegenüber dem US-Dollar), da diese sich für exportorientierte Unternehmen negativ auswirken könnte. Außerdem sollten die Markterwartungen hinsichtlich Inflation betrachtet werden, da diese zu einer schnelleren Veränderung der Politik der EZB führen könnten, was wiederum zu höheren Zinsen führen würde, welche dann die Aktienkurse beeinflussen. Neben der Aufwertung des Euro gegen den US-Dollar stellen nun die drohenden US Importzölle einen weiteren Risikofaktor für deutsche Exporte in die USA dar. Allerdings hat der Exportmarkt USA bereits in den letzten zwei Jahren stagniert, während sich deutsche Exporte nach China, Russland, Italien und Spanien eines soliden Wachstums erfreut haben. Der Großteil der deutschen Handelspartner ist nicht gewillt, sich Trumps harscher Handelspolitik anzuschließen. Damit könnte zwar kein globaler, aber dafür ein “die USA gegen den Rest der Welt“ Handelskrieg drohen.

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Rückblick

Die höher als erwartet ausfallende Inflation in den USA, schwächere Frühindikatoren im Euroraum, Sorge über den chinesischen Konzern HNA, steigendes Lohn- und Gehaltswachstum und drohende Importzölle in den USA, anziehende US-Anleiherenditen und Volatilität im Bitcoin lösten im Februar eine Korrektur an den globalen Aktienmärkten aus. Die Einigung im US-Haushaltsstreit und eine starke Gewinnsaison in den USA stützten jedoch die Märkte. In Deutschland fiel der DAX Performance Index unter den gleitenden 200-Tagesdurchschnitt und ging im Februar um 5,7 % zurück. Der MDAX verlor 2,0 %, der TecDAX 0,7 % und der SDAX 1,6 %. In Europa gaben sowohl der Euro Stoxx 50 Preisindex (-4,7 %) als auch der Stoxx 50 (-5,4 %) um etwa 5 % nach. Auf der Zusammenkunft der US-Notenbank wurde die Inflationsprognose erhöht. Das Fed-Protokoll unterstrich die höhere Inflationseinschätzung. Der neue Notenbankchef Powell sagte, dass die zuletzt gesehenen Daten die Erwartungen hinsichtlich steigender Inflation unterstützt hätten. Am Markt wird mit einer 95%-Wahrscheinlichkeit von einer Zinserhöhung im März seitens der US-Notenbank ausgegangen. Händler erhöhten ebenfalls die Wetten darauf, dass die Fed mindestens drei Zinserhöhungen im Jahr 2018 vornehmen wird. Die Bank of England überraschte mit dem Ausblick auf weitere direkt bevorstehende Zinserhöhungen, da das globale Wachstum rege sei. EZB-Mitglieder sagten, es bestünde eine reelle Aussicht, dass die Verlängerung der quantitativen Lockerung im letzten Jahr die letzte gewesen sein könnte.

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01.2018:

Aktuelle Positionierung

Wie beließen den Investitionsgrad bei etwa 115 %. Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Für das Portfolio behalten wir ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei, allerdings haben wir unser Engagement in Blue Chips im letzten Monat erhöht. Wir bevorzugen Wachstumswerte gegenüber Value-Aktien, da sie unserer Meinung nach durch das aktuelle Konjunkturumfeld gut unterstützt sind.

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Performance Attribution

Der Fonds stieg im Verlauf des Januars um 4,42 % und übertraf damit seine Benchmark HDAX um 1,97 %. Bei den Sektoren stammten die wesentlichen positiven Beiträge aus dem Übergewicht in Finanzwerten, Industrie und Informationstechnologie als auch dem Untergewicht in Versorgern und zyklischem Konsum. Auf Einzeltitelebene brachte das Übergewicht in Sartorius, Deutsche Börse, Grenke und Jenoptik positive Beiträge. Das Untergewicht in Volkswagen, Fresenius SE und Daimler und das Übergewicht in SLM Solutions belasteten die Wertentwicklung am deutlichsten.

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Ausblick

Unterstützt durch den synchronisierten globalen Konjunkturaufschwung sollte das deutsche Wirtschaftswachstum weiterhin oberhalb seines langfristigen Wachstumspotentials liegen. Indikatoren für die Stimmungslage in der Wirtschaft (z. B. Einkaufsmanagerindices, Ifo Index und Verbrauchervertrauen) als auch Realwirtschaftsindikatoren (z. B. Industrieproduktion, Exporte und Arbeitsmarkt) bestätigen unsere Einschätzung. Wir erwarten für 2018 ein BIP-Wachstum von 2,1 Prozent. Die oben genannten starken konjunkturellen Entwicklungen unterstützen zusammen mit niedrigen Zinsen und attraktiven Dividendenrenditen unsere positive Einschätzung von deutschen Aktien. Ein Gewinnwachstum im hohen einstelligen Bereich pro Jahr sollte in den kommenden zwölf Monaten möglich sein und die Aktienkurse weiter anziehen lassen. Für die nächsten zwölf Monate prognostizieren wir für den DAX ein Niveau von 14.100 Punkten. Allerdings sollten Anleger in den nächsten Monaten die Währungsentwicklung genau beobachten (insbesondere den Euro gegenüber dem US-Dollar), da diese sich für exportorientierte Unternehmen negativ auswirken könnte. Außerdem sollten die Markterwartungen hinsichtlich Inflation betrachtet werden, da diese zu einer schnelleren Veränderung der Politik der EZB führen könnten, was wiederum zu höheren Zinsen führen würde, welche dann die Aktienkurse beeinflussen. Wir verfolgen die Bildung einer neuen Regierung in Deutschland sehr genau, erwarten aber erst einmal keinen wesentlichen Einfluss auf die Aktienmärkte.

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Rückblick

Gute Konjunkturdaten im Euroraum und den USA, der steigende Ölpreis, eine Beruhigung der Lage in Nordkorea und die dank der US-Steuerreform guten Gewinne in den USA ließen den DAX und den S&P 500 im Januar auf neue Allzeithochs anziehen. Steigende Inflationserwartungen, höhere Renditen bei langlaufenden Anleihen, die in der Geldpolitik relativ restriktive US-Notenbank, Sorge über eine weniger expansive globale Geldpolitik, der schwache US-Dollar und der starke Einbruch des Bitcoins belasteten die Aktienmärkte nur vorübergehend. In Deutschland erreichte der DAX ein neues Rekordhoch von knapp 13.600. Der DAX stieg im Januar um 2,1 %, der MDAX um 2,4 %, der TecDAX um 4,7 % und der SDAX um 3,8 %. Bei dem letzten US-Notenbanktreffen unter Yellens Leitung ließ die Fed die Zinsen unverändert, aber sie berichtete über eine steigende Inflation. Händler von US-Zinskontrakten berücksichtigen in den Preisen eine Wahrscheinlichkeit von 99 % für eine Zinserhöhung im März seitens der US-Notenbank. Mitglieder der EZB hielten es für „gut möglich“, dass die Verlängerung von QE im letzten Jahr die finale gewesen sein könnte. Chinas jährlicher Geldmengen-M2-Zuwachs ging von 9,1 % auf 8,2 % zurück. In Japan verkündete die BoJ, dass sie etwas weniger langlaufende Anleihen ankaufen werde.

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10.2017:

Aktuelle Positionierung

Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen IT, Finanzwerte und Industrie mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass der deutsche Markt innerhalb des europäischen Anlageuniversums weiterhin eine überdurchschnittliche Wertentwicklung aufweisen wird. Für das Portfolio behalten wir ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei.

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Performance Attribution

Das Übergewicht in Sixt, Infineon und Deutsche Bank trug positiv zur Wertentwicklung des Fonds bei. Das Untergewicht in Volkswagen und das Übergewicht in Kion wirkte sich negativ auf die Wertentwicklung des Fonds aus.

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Ausblick

Im Verlauf des letzten Monats hat sich nicht viel in unserer Einschätzung der globalen Aktienmärkte verändert. Das freundliche und angenehme Makroumfeld bleibt bestehen, begleitet von einem als moderat steigend erwarteten BIP-Wachstum und stabilen Gewinnberichten. Allgemein gesagt sind wir in einer Welt niedriger Zinsen weiterhin positiv gestimmt.

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Rückblick

Starke deutsche Konjunkturdaten mit dem Ifo-Index auf einem Allzeithoch, robuste Konjunkturdaten in den USA mit dem ISM-Einkaufsmanagerindex auf einem 13-Jahreshoch, positive Konjunkturtrends in China, die geldpolitische Entscheidung der EZB, ihre Anleihekäufe in einem geringeren Umfang fortzusetzen, der Vorstoß der Republikaner in Richtung Steuerreform in den USA, starke Quartalszahlen im US-Technologiesektor und lebhafte Übernahmeaktivitäten sorgten im Oktober für steigende Aktienkurse. Der schwache US-Arbeitsmarktbericht, das Votum der Katalanen für ihre Unabhängigkeit und die Unsicherheit, wer der nächste Fed-Vorsitzende wird, sorgten nur zwischenzeitlich für schwächere Aktienmärkte. In Deutschland stieg der DAX erstmals über die Marke von 13.000. Der Index stieg im Oktober um 3,1 %, der MDAX um 2,5 %, der TecDAX um 4,6 % und der SDAX um 0,4 %. In Europa lag der Euro Stoxx 50 (+2,2 %) vor dem Stoxx 50 (+1,6 %). Die konjunkturellen Trends in der Eurozone blieben weiterhin gut. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone für das dritte Quartal stieg im Quartalsvergleich um 0,6 %, und die Arbeitslosenquote sank auf einen Neun-Jahrestiefstand von 8,9 %. In Deutschland stieg der Ifo-Index von 115,3 auf das Allzeit-Hoch von 116,7. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex (PMI) der Eurozone stieg von 58,1 auf 58,6. Auch der deutsche PMI verblieb auf einem hohen Stand von 60,5. Der Großteil der Konjunkturtrends in den USA blieb unterstützend. Der US-Senat verabschiedete einen Budgetentwurf, der Steuersenkungen ohne Unterstützung der Demokraten ermöglichen könnte. Das US-Repräsentantenhaus bewilligte die Budgetlösung des Senats. Jerome Powell wurde als der wahrscheinlichste nächste Fed-Vorsitzende ins Spiel gebracht. Wirtschaftstrends in China blieben positiv. Bei Japans Wahlen behielt die regierende LDP-Partei ihre Zweidrittelmehrheit zusammen mit ihren Koalitionspartnern aufrecht. Politische Unruhen in Spanien blieben ein Hauptrisikofaktor im Oktober.

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09.2017:

Aktuelle Positionierung

Bei den Sektoren haben wir keine Veränderung vorgenommen. Wir halten an unseren ausgewählten Unternehmen aus den Bereichen Export, IT, Industrie und Gesundheitswesen mit guten Wachstumsperspektiven und sehr stabilen Bilanzen fest. Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass der deutsche Markt innerhalb des europäischen Anlageuniversums weiterhin eine überdurchschnittliche Wertentwicklung aufweisen wird. Für das Portfolio behalten wir ebenfalls unser Engagement in Nebenwerten bei.

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Performance Attribution

Das Übergewicht in Infineon, Jenoptik und Rheinmetall trug positiv zur Wertentwicklung des Fonds bei. Das Untergewicht in Bayer, Linde und Volkswagen wirkte sich negativ auf die Wertentwicklung des Fonds aus.

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Ausblick

Aus unserer Sicht hat sich im letzten Monat nicht viel verändert. Der stärkere Euro hat zuletzt europäische Aktien hinter ihren vergleichbaren US-Werten zurückbleiben lassen. Wir sehen dies als nur vorübergehend an und halten weiter an unserem positiven Ausblick für Europa inklusive der Eurozone und Deutschland fest. Ein als moderat steigend erwartetes Bruttoinlandsprodukt und die jüngste Berichtssaison bestätigen unsere Wachstumserwartungen bezüglich des Gewinns pro Aktie für 2017. Kurzfristig ist die größte Sorge das politische Geschehen.

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Rückblick

Gute Wirtschaftszahlen in der Eurozone, eine relativ gemäßigte EZB-Sitzung, Vorschläge für die Steuerreform in den USA, lebhafte Aktivität bei Übernahmen und Fusionen, ein höheres S&P-Rating für Portugal, der schwächere Euro und der steigende Ölpreis unterstützten den DAX im Verlauf des Septembers. Die Entscheidung der US-Notenbank ihre Bilanzsumme zu kürzen, die anhaltende Nordkorea-Krise, das niedrigere S&P-Rating für China, die sich in Deutschland abzeichnende Drei-Parteien-Koalition, der Kategorie-5-Hurrikan Irma und Spekulationen über schwächere Umsätze beim neuen iPhone 8 hingegen belasteten die Aktienmärkte im September nur zwischenzeitlich. In Deutschland stieg der deutsche Leitindex DAX im September um 6,4 %. Auch der MDAX konnte 5,4%, der TecDAX 6,2% und der SDAX 4,5% zulegen. In Europa stiegen sowohl der Euro Stoxx 50 (+5,1 %) als auch der Stoxx 50 (4,3 %) um mehr als 4 %. Konjunkturdaten in der Eurozone blieben weiterhin gut. In Deutschland stieg der vorläufige Einkaufsmanagerindex (PMI) von 59,3 auf ein 78-Monatshoch von 60,6. Der PMI der Eurozone stieg von 56,6 auf 57,4. Der Ifo-Index fiel dagegen etwas von 115,9 auf 115,2. Der US Industrial Supply Manager (ISM) Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe stieg von 53,9 auf 55,3. US-Präsident Trump schloss im Kongress eine überraschende Vereinbarung mit den Demokraten, die US-Schuldengrenze bis Mitte Dezember zu erhöhen. Trump legte einen Steuerplan vor, der auf deutliche Steuererleichterungen abzielt. In China gingen die Einzelhandelsumsätze auf 10,1 % im Jahresvergleich gegenüber 10,4 % zurück, und das Wachstum der Industrieproduktion kam von 6,4 % auf 6,0 % zurück. Chinas Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Jahresvergleich von 1,6 % auf 1,8 %. Der Produzentenpreisindex (PPI) stieg von 5,7 % auf 6,3 %. S&P senkte das Rating für China von A+ auf AA-, da in den Augen der Agentur das hohe Kreditwachstum die Risiken erhöht hat - dies ist die erste Herabstufung seit 1999. Der Dieselskandal stand weiter im Mittelpunkt.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management Investment GmbH
Währung EUR
Auflegungsdatum 04.01.2016
Fondsvermögen 4.267,19 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 1.485,43 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.10. - 30.09.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss 13:30

Kosten

Ausgabeaufschlag 0,00%
Kostenpauschale 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 30.09.2017)
0,600%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,001%

Historie
Stand Laufende Kosten
30.09.2017 0,600%
30.09.2016 0,600%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[1] EUR
Letzte Ertragsverwendung 02.01.2018
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,00 EUR

Details & Historie

Datum 02.01.2018 02.10.2017 04.10.2016
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs 429,15 427,61 346,86
Betrag 0,00 5,50 5,88
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[2]
0,00 5,50 5,88
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[2]
0,00 5,50 5,88
Währung EUR EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre) [3]

Volatiltät N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 8,96%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 0,55%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 0,13%
Maximal verliehener Anteil[4] 0,70%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 104,53%
Erträge aus Wertpapierleihe[2] 0,2406%

1. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

2. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

3. Stand: 30.04.2018

4. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

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Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der Deutschen Asset Management angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die Deutsche Asset Management übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,786% p.a.
davon laufende Kosten 0,601% p.a.
davon Transaktionskosten 0,185% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.04.2018

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset Management S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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