DWS Türkei

ISIN: LU0209404259 | WKN: A0DPW3

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Aktien ausgewähler Unternehmen - große, mittlere und kleinere Werte - mit Sitz oder Geschäftsschwerpunkt in der Türkei. Zu den Risiken aufgrund der Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich siehe Verkaufsprospekt.

Einflussfaktoren

Entwicklung des türkischen Aktienmarktes, unternehmensspezifische Entwicklungen und Wechselkursveränderungen der türkischen Lira gegenüber dem Euro. Auf Grund der Konzentration auf türkische Aktien weist der Fonds ein erhöhtes Risiko auf.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Hohe Risiken aus Kursschwankungen sowie hohe Bonitätsrisiken; insgesamt überdurchschnittlich hohe Verlustrisiken des eingesetzten Kapitals.

Morningstar Kategorie™

Aktien Türkei

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Emerging Markets
Anlegerprofil Risikoorientiert
Fondsmanager Sebastian Kahlfeld
Benchmark MSCI Turkey IMI Top 20 Group Entity 10-40 (RI) ab 1.4.11
Fondsvermögen (in Mio.) 21,33 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 30.04.2018)
Lipper Leaders (Stand: 30.04.2018)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 22.06.2018)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -7,9% -
3 Monate -27,73% -
6 Monate -28,57% -
Laufendes Jahr -30,46% -
1 Jahr -29,03% -29,03%
3 Jahre -28,93% -10,76%
5 Jahre -28,89% -6,59%
10 Jahre -0,6% -0,06%
Seit Auflegung 45,24% 2,91%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 22.06.2018)[1]


Zeitraum Netto Brutto
22.06.2017 - 22.06.2018 -29,03% -29,03%
22.06.2016 - 22.06.2017 12,02% 12,02%
22.06.2015 - 22.06.2016 -10,61% -10,61%
22.06.2014 - 22.06.2015 5,43% 5,43%
22.06.2013 - 22.06.2014 -9,62% -5,1%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5,00% muss er dafür 1050,00 Euro aufwenden.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.04.2018)[1]

Akbank Turk AS (Finanzsektor) 5,80
Yapi ve Kredi Bankasi AS (Finanzsektor) 5,00
Tofas Turk Otomobil Fabrikasi AS (Dauerhafte Konsumgüter) 4,70
Turkiye Garanti Bankasi AS (Finanzsektor) 4,70
Turkiye Halk Bankasi AS (Finanzsektor) 4,60
Turkcell Iletisim Hizmetleri AS (Telekommunikationsdienste) 4,60
Eregli Demir ve Celik Fabrikalari TAS (Grundstoffe) 3,90
Tupras Turkiye Petrol Rafinerileri AS (Energie) 3,90
Petkim Petrokimya Holding AS (Grundstoffe) 3,80
Koza Altin Isletmeleri AS (Grundstoffe) 3,80

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Sebastian Kahlfeld

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Aktueller Kommentar

Türkische Aktien brachen im April ein, nachdem sich die Stimmung vor Ort angesichts der Ankündigung vorgezogener Wahlen (geplant für Sonntag, den 24. Juni) und neuer populistischer Maßnahmen, welche die Haushaltsdisziplin bedrohen, eintrübte. Die türkische Lira testete neue Tiefs, da die Anleger die Bereitschaft der Zentralbank in Frage stellten, die Zinsen zu erhöhen. Aber selbst nach einer Zinserhöhung von 75 Basispunkten blieb die positive Reaktion sehr begrenzt. Während türkische Unternehmen weiterhin unerwartet gute Erstquartalszahlen vorlegten, verlor der Leitindex fast 10% im April, allen voran Banken aufgrund von Bedenken über die Qualität der Aktiven und laufender Umschuldungen. Türkische Aktien blieben hinter anderen Schwellenmärkten in etwa um die gleiche Marge zurück und bauten somit ihren negativen Abstand zu ihren Vergleichsmärkten im Vorjahresvergleich aus.
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Vorherige Kommentare

03.2018: Der Rückgang der türkischen Lira stand im Mittelpunkt, da die Währungsschwäche offensichtlich wurde,...

Der Rückgang der türkischen Lira stand im Mittelpunkt, da die Währungsschwäche offensichtlich wurde, insbesondere nach der Rating-Herabstufung durch Moody’s. Ferner erinnerte das Leistungsbilanzdefizit des Monats Januar die Anleger daran, wie sehr die Türkei von internationalen Krediten abhängt. Insgesamt verloren türkische Aktien im März in absoluten Zahlen und im Vergleich zu anderen Schwellenmärkten. Das unerwartet hohe Wachstum im Jahr 2017 von 7,4% oder die neuen Bemühungen der Regierung, auch 2018 für ein starkes Wachstum zu sorgen, boten bislang kaum Auftrieb. Die im Goldbergbau tätige Gesellschaft Koza Altin schnitt angesichts der Marktvolatilität gut ab, da ihre Gewinne von einem steigenden Goldpreis abhängen und außerdem in US-Dollar erzielt werden. Unternehmen mit Krediten in Hartwährung wie Odas Elektrik blieben ungeachtet ihres mittelfristigen Potenzials zurück.

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02.2018: Die globalen Märkte wurden von Bedenken um höhere Zinsen beunruhigt, und ähnlich anderen Märkten unt...

Die globalen Märkte wurden von Bedenken um höhere Zinsen beunruhigt, und ähnlich anderen Märkten unter den Schwellenländern legten auch türkische Aktien im Februar nach einem starken Jahresbeginn eine Verschnaufpause ein. Trotz der zunehmenden regionalen Spannungen schlug der türkische Markt seine globalen Vergleichsmärkte unter den Schwellenländern leicht. Auf wirtschaftlicher Ebene stimmte die unerwartet niedrige Inflation im Januar (dank derer die jährliche Inflation fast einstellig ausfällt) zuversichtlich, während die nächsten Monate den Ausschlag dafür geben dürften, ob die Inflation unter 10% absinken kann, da die Energiepreise nachgaben und die TRY derzeit stabil ist. Unterdessen führte die Überprüfung durch Standard & Poor’s zu keiner Änderung der Bonität für die Türkei, die sich zwei Noten unterhalb von Investment Grade bei einem negativen Ausblick befindet. Dagegen stufte Moody’s seine Prognose zum BIP-Wachstum der Türkei auf 4% für 2018 bzw. 3,5% für 2019 nach oben. Vier Unternehmen gingen während des Monats an die Börse und beschafften sich beinahe 800 Mio. USD von den Anlegern. Darin spiegelt sich ein gewisses Vertrauen der internationalen und lokalen Anlegergemeinde in dem Markt wider.

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01.2018: Zunehmende regionale Spannungen waren der Hauptgrund dafür, dass die Türkei hinter ihren Vergleichsm...

Zunehmende regionale Spannungen waren der Hauptgrund dafür, dass die Türkei hinter ihren Vergleichsmärkten zurückblieb. Das türkische Militär begann mit einer Offensive in Afrin, Syrien, gegen die kurdische Miliz YPG, die von der Türkei als Fraktion der terroristischen PKK eingestuft wird, gegen die es vorzugehen gilt. Die Zentralbank signalisierte an ihrer geldpolitischen Sitzung eine „auf längere Zeit straffere“ Geldpolitik, drehte aber nicht an der Zinsschraube. Unterdessen war das Marktgeschehen ebenfalls rege: Viele Unternehmen planen in diesem Jahr einen IPO. Diesen Monat kamen zwei wesentliche Börsengänge aus den Startlöchern: An die Börse wagten sich der Stromverteiler Enerjisa, ein Unternehmen der Sabanci Holding, und die Klinikgruppe Medikal Park der Private-Equity-Gesellschaft Turkven. Es gibt noch viele andere Unternehmen, die an die Börse wollen, darunter ein Betreiber von Discount-Märkten und verschiedene Textileinzelhändler. Verantwortlich für das Ergebnis im Januar waren Finanzwerte, die von einer rückläufigen Inflation und erwartungsgemäß fallenden Anleiherenditen profitierten.

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12.2017: Gegenüber den Märkten anderer Schwellenländer lagen türkische Aktien im Dezember obenauf, wodurch zu...

Gegenüber den Märkten anderer Schwellenländer lagen türkische Aktien im Dezember obenauf, wodurch zur jährlichen Performance der Vergleichsmärkte wieder aufgeschlossen werden konnte. Das Gerichtsverfahren in den USA über Verstöße gegen die Iran-Sanktionen (in das die türkische Regierung und türkische Banken involviert sind) beherrschte erneut die Schlagzeilen. Obwohl nach wie vor über ein Bußgeld für (eine) türkische Bank(en) diskutiert wird, preist der Markt diese Erwartung bereits ein und blickt bereits über dieses Ereignis hinaus. Ebenso wichtig war die Zinsstraffung der Zentralbank durch eine Erhöhung des effektiven Kreditzinses um 50 Bp. Obschon die Maßnahmen der Bank enttäuschten, reagierten die Märkte kaum. Dies hängt vielleicht mit der zunehmenden Hoffnung zusammen, dass es auch in den kommenden Monaten zu Straffungen kommen wird, während sich die Inflation abschwächt. Auf Aktienebene erzielten Fluggesellschaften ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis, und das trotz steigender Ölpreise. Dafür erholten sich ungebrochen die Zahlen im Tourismus. Angesichts höherer Goldpreise und der Erwartung auf stärkere Finanzdaten konnte auch die Bergbaugesellschaft Koza Altin den Markt schlagen.

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11.2017: Der türkische Markt tat sich diesen Monat schwer und entkoppelte sich von anderen Schwellenmärkten, ...

Der türkische Markt tat sich diesen Monat schwer und entkoppelte sich von anderen Schwellenmärkten, da sowohl Aktien als auch die türkische Lira an Wert verloren. Gründe hierfür waren ein Gerichtsverfahren in den USA gegen den stellvertretenden CEO der sich in staatlicher Hand befindenden Halkbank angesichts der mutmaßlichen Nichteinhaltung von Sanktionen gegen Iran. In diesem Umfeld stiegen die Renditen auf 10-jährige Lokalwährungsanleihen, was die Aktienkurse von Finanztiteln beeinträchtigte. Immobilienwerte gerieten ebenfalls unter Druck, da die Kurse weniger deutlich anstiegen und die Nachfrage nach neuen Wohneinheiten zu hohen Preisen in Anbetracht des umfangreichen Marktangebots deutlich eingeschränkt war. Der Telekommunikationswert Turkcell schnitt indes sehr gut ab, da die Anleger die Vorteile der anhaltenden Digitalisierung der Wirtschaft zu schätzen wissen. Turkish Airlines zählte zu den besten Titeln trotz höherer Ölpreise. Hier veranlassten die Erholung im Tourismus und die Eröffnung des dritten Flughafens zu Optimismus.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management S.A.
Währung EUR
Auflegungsdatum 13.06.2005
Fondsvermögen 21,33 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Ja
VL-Sparen Ja
Risiko-/Ertragsprofil 7 von 7
Orderannahmeschluss 07:00

Kosten

Ausgabeaufschlag 5,00%
Kostenpauschale 2,000%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Ja
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2017)
2,050%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung 0,480%
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,092%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2017 2,050%
31.12.2016 2,040%
31.12.2015 2,040%
31.12.2014 2,050%
31.12.2013 2,040%
31.12.2012 2,050%
31.12.2011 2,050%
31.12.2010 2,050%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[1] EUR
Akkumulierter thesaurierter Ertrag
(Stand: 31.12.2016)
7,40 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2014
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,29 EUR

Details & Historie
Datum 31.12.2014 31.12.2013 03.01.2011 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs 216,11 160,81 217,08 N/A N/A N/A N/A N/A
Betrag 0,29 0,00 0,29 0,01 0,00 0,00 0,00 0,00
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[2]
0,29 0,00 0,29 0,01 0,00 0,00 0,00 0,00
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[2]
0,29 0,00 0,29 0,01 0,00 0,00 0,00 0,00
Währung EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre) [3]

Volatiltät 26,73%
Maximum Drawdown -28,08%
VaR (99% / 10 Tage) 14,19%
Sharpe-Ratio -0,19
Information Ratio 0,53
Korrelationskoeffizient 0,99
Alpha 1,53%
Beta-Faktor 0,99
Tracking Error 3,05%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

2. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

3. Stand: 30.04.2018

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Allgemeine Informationen

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Wichtige Hinweise:
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Die Deutsche Asset Management übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 5
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 7
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Langfristig (> 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,974% p.a.
davon laufende Kosten 2,142% p.a.
davon Transaktionskosten 0,630% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,202% p.a.

Stand: 23.04.2018

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset Management S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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