DWS Invest Global Real Estate Securities LD

ISIN: LU0507268513 | WKN: DWS0Z0

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Teilfonds investiert weltweit in Aktien von Immobiliengesellschaften und Immobilienanlagegesellschaften, darunter Real Estate Investment Trusts (REITs).

Einflussfaktoren

• Developments of the global stock markets (incl. REITs) • Company and sector specific developments • Exchange rate fluctuations of non-Euro currencies against the Euro

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Branchen: Immobilienaktien Global

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Global
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager John Vojticek
Fondsvermögen (in Mio.) 150,57 USD
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.07.2020)
Lipper Leaders (Stand: 31.07.2020)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 18.09.2020)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,68% -
3 Monate -2,82% -
6 Monate 18,98% -
Laufendes Jahr -17,32% -
1 Jahr -16,48% -16,48%
3 Jahre 4,72% 1,55%
5 Jahre 14,36% 2,72%
Seit Auflegung 86,73% 6,55%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 18.09.2020)[1]


Zeitraum Netto Brutto
18.09.2019 - 18.09.2020 -16,48% -16,48%
18.09.2018 - 18.09.2019 17,83% 17,83%
18.09.2017 - 18.09.2018 6,41% 6,41%
18.09.2016 - 18.09.2017 -3,45% -3,45%
18.09.2015 - 18.09.2016 7,97% 13,11%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052,63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5,26% des Nettoanlagebetrages.\r\nDie Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 31.08.2020)[1]

ProLogis Inc (Industrielle REIT's) 4,80
Vonovia SE (Immobilienbetriebe) 3,80
EastGroup Properties Inc (Industrielle REIT's) 3,80
Alexandria Real Estate Equities Inc (Büro-REIT's) 3,00
Welltower Inc (Gesundheitswesen REIT's) 3,00
Digital Realty Trust Inc (Spezialisierte REIT's) 2,60
Extra Space Storage Inc (Spezialisierte REIT's) 2,50
Invitation Homes Inc (Wohnbau-REIT's) 2,10
Deutsche Wohnen SE (Immobilienbetriebe) 2,10
Mid-America Apartment Communities Inc (Wohnbau-REIT's) 2,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. Währungsstruktur der Anlagen, exkl. Devisentermingeschäfte

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

John Vojticek

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von 1-2 % in liquiden Mitteln an. In Nord- und Südamerika sind wir weiterhin in den Sektoren Industrie, Wohnungen und Mobilfunkmasten übergewichtet. Im Wohnbereich gehen wir selektiv vor und bevorzugen Einfamilienhäuser und B-Lagen, da wir glauben, dass die Menschen verstärkt aus dem Stadtkernrand in die Vorstädte ziehen. Der Makro-Hintergrund für Mobilfunkmasten bleibt ebenfalls sehr attraktiv, da Netzwerk-Upgrades für die nächste Runde von Mietwachstum sorgen und die Abhängigkeit von Netzwerken angesichts des aktuellen Home Office-Trends zunehmen wird. Unsere drei größten Untergewichtungen auf Sektorebene sind Büros, Hotels und Gesundheitswesen. Wir haben unser Untergewicht in Einkaufszentren weitgehend aufgelöst, sind gleichzeitig in ein leichtes Übergewicht in ausgewählten Einzelhandelstiteln in den USA gegangen und bleiben im Zuge der verstärkten Wiederöffnung weiterhin vorsichtig. Wir gingen bei Net Lease angesichts des Optimismus in Bezug auf die Wiedereröffnung von untergewichtet auf neutral, dem aber die Unsicherheit im Vorfeld der Grippesaison gegenübersteht. In Europa halten wir an unserer defensiven Positionierung fest und bevorzugen Nischen im Vereinigten Königreich und Büros in Kontinentaleuropa. Wir bleiben in Bezug auf den Einzelhandel vorsichtig, da die Aussichten dort am schlechtesten sind. Im asiatisch-pazifischen Raum bevorzugen wir in Australien diversifizierte Immobilienentwickler, Fondsmanager und diversifizierte REITs. In diesem Umfeld erwarten wir weiterhin einen raschen Anstieg der Leerstände, einen Rückgang der Mieten und eine „Flucht in Qualität“ der Mieter (Investitionen in hochwertige Immobilien gegenüber Zweitlagen). In China, Hongkong und Singapur bleiben die kurzfristigen Aussichten durch COVID-19 getrübt, während die Verabschiedung des neuen und umstrittenen chinesischen Gesetzes zur nationalen Sicherheit die geopolitischen Spannungen verstärkt hat.
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Performance Attribution

Der Fonds legte im August um +2,87 % zu und übertraf damit den breiteren globalen Markt für börsennotierte Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, +2,52 %), blieb aber hinter den breiteren globalen Aktienmärkten zurück (MSCI World Index, +7,19 %). Der Effekt der Titelauswahl war in japanischen Real Estate Investment Trusts (REITs) besonders positiv, gefolgt von Industrie in Nord- und Südamerika. Auf Einzeltitelebene lieferten in Japan das Übergewicht in MORI Trust Hotel REIT, Inc. und Kenedix Retail REIT Corp und das Übergewicht in Industrie Nord- und Südamerika in EastGroup Properties, Inc. Die größten Beiträge zur Wertentwicklung, während die Titelauswahl in Apartments Nord- und Südamerika und australischen Wachstumstiteln die Wertentwicklung im Laufe des Monats am stärksten belastete. Die Allokation hatte in diesem Monat einen negativen Effekt, insbesondere durch die Positionierung in Nord- und Südamerika in bestimmten Sektoren. Die Untergewichtung von Hotels Nord- und Südamerika und die Übergewichtung von amerikanischen Sendemastenbetreibern belasteten die Wertentwicklung am stärksten. Die Untergewichtung von Büros Nord- und Südamerika brachte eine positiven Beitrag und konnte dies etwas abfedern.
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Rückblick

Im August bewegten sich makroökonomische Indikatoren wie Breakeven-Inflation, Credit Spreads, US-Dollar und Gold weiterhin in eine für Risiko günstige Richtung, trotz Sorgen um die Konjunkturbelebung, da die Zentralbanken immer noch unterstützend agierten. In einem historischen Schritt hat die Federal Reserve (Fed) einen expliziten Rahmen für eine Durchschnittsinflation eingerichtet, was im Wesentlichen auf die Bereitschaft hindeutet, die Inflation über ihr 2-Prozent-Ziel hinausgehen zu lassen, um Perioden auszugleichen, in denen die Inflation das von der Fed gesetzte Ziel unterschritten hat. Als Reaktion darauf erreichten zahlreiche Aktienindizes Allzeithöchststände und die Märkte zeigten weiterhin Widerstandskraft, allen voran der S&P 500. Allerdings schoss die Volatilität zum Monatsende in die Höhe. Dies war ein Zeichen von Unbehagen, ob die zuletzt gesehene Rallye nachhaltig ist. Im Verlauf des Monats pendelte die Zahl der Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung angesichts einer ausbleibenden nennenswerten Erholung am Arbeitsmarkt ober- und unterhalb der 1-Millionen-Marke hin und her. Vor diesem Hintergrund zeigten globale Immobilienwerte (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index) einen Zuwachs von 2,52 % und blieben damit hinter der Rendite des breiteren globalen Aktienmarktes von 7,19% zurück. Auf Länderebene stach Australien heraus, wo diversifizierte Einzelhändler aufgrund von Optimismus über die Wiedereröffnung durch ihre Stärke die Region stützten. Darauf folgte Japan, wo insbesondere Entwickler von dem Anstieg des breiteren Markts profitierten. Als nächstes kam Asien ex Japan, hier konnte die Stärke Hongkongs die Schwäche von Singapur ausgleichen. In Kontinentaleuropa waren die Erträge gemischt, Wohnimmobilien und diversifizierte Namen entwickeln sich überdurchschnittlich, während die nordischen Länder und Einzelhändler zurückblieben. Gleichzeitig waren im Vereinigten Königreich kleinere Nischenwerte stark gefragt, während sich Large-Caps über den ganzen Monat schwach zeigten.
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Vorherige Kommentare

07.2020:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von etwa 1 % in liquiden Mitteln an. In Nord- und Südamerika sind wir weiterhin in den Sektoren Industrie, Wohnungen und Mobilfunkmasten übergewichtet. Im Wohnbereich gehen wir selektiv vor und bevorzugen Einfamilienhäuser und B-Lagen, da wir glauben, dass die Menschen verstärkt aus dem Stadtkernrand in die Vorstädte ziehen. Der Makro-Hintergrund für Mobilfunkmasten bleibt ebenfalls sehr attraktiv, da Netzwerk-Upgrades für die nächste Runde von Mietwachstum sorgen und die Abhängigkeit von Netzwerken angesichts des aktuellen Home Office-Trends zunehmen wird. Unsere drei größten Untergewichtungen auf Sektorebene sind Büros, Hotels und Net Lease. Wir haben unser Untergewicht in Einkaufszentren weitgehend aufgelöst, sind gleichzeitig in ein leichtes Übergewicht in ausgewählten Einzelhandelstiteln in den USA gegangen und bleiben im Zuge der verstärkten Wiederöffnung weiterhin vorsichtig. Wir haben unser Untergewicht in Net Lease weiter erhöht, da die Mieter dort oft aus dem Dienstleistungsbereich stammen, der wahrscheinlich das Schlusslicht der Wiederöffnung bildet, da der Anstieg der COVID-19-Fälle zur Vorsicht mahnt. In Europa halten wir an unserer defensiven Positionierung fest und bevorzugen Nischen im Vereinigten Königreich, Büros in Kontinentaleuropa und ausgewählte Titel aus den Nordischen Ländern. Wir bleiben in Bezug auf den Einzelhandel vorsichtig, da die Aussichten dort am schlechtesten sind. In diesem Umfeld erwarten wir weiterhin einen raschen Anstieg der Leerstände, einen Rückgang der Mieten und eine „Flucht in Qualität“ der Mieter (Investitionen in hochwertige Immobilien gegenüber Zweitlagen). In China, Hongkong und Singapur bleiben die kurzfristigen Aussichten durch COVID-19 getrübt, während die Verabschiedung des neuen und umstrittenen chinesischen Gesetzes zur nationalen Sicherheit die geopolitischen Spannungen verstärkt hat.

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Performance Attribution

Der Fonds legte im Juli um +4,30 % zu und übertraf damit den breiteren globalen Markt für börsennotierte Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, +2,78 %), blieb aber leicht hinter den breiteren globalen Aktienmärkten zurück (MSCI World Index, +4,78 %). Die Titelauswahl war in ganz Nord- und Südamerika besonders gut, insbesondere in den Bereichen Wohnungen, Gesundheitswesen und Net Lease. In anderen Ländern erwies sich die Einzeltitelauswahl bei Immobilienentwicklern in Hongkong als sehr gut. Auf Aktienebene trugen die Untergewichtung von Equity Residential, die Übergewichtung von Alexandria Real Estate Equities und die Übergewichtung von New World Development Co. besonders positiv zur Wertentwicklung bei, während die ausgewählten japanischen Immobilienentwickler die Wertentwicklung im Laufe des Monats am stärksten belasteten. Auch die Allokation hatte in diesem Monat einen positiven Effekt. Bei der Allokation brachten die Untergewichtung von Hotels Nord- und Südamerika, die Übergewichtung von Industrie Nord- und Südamerika und die Untergewichtung der Schweiz die höchsten Beiträge zur Wertentwicklung. Die leichte Übergewichtung in Einzelhandel Nord- und Südamerika belastete die Wertentwicklung etwas.

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Ausblick

Im gesamten Immobilienbereich konzentrieren wir uns bei der Suche nach möglichen Chancen neben den aktuellen Bewertungen auch darauf, wie wahrscheinlich eine Erholung der Cashflows auf das Niveau vor COVID-19 ist. Unsere Prognosen für die stabilisierten Cashflows deuten darauf hin, dass Einzelhandel und Hotels wahrscheinlich den größten Schaden erleiden werden, während bestimmte Sektoren wie Mobilfunkmasten und Rechenzentren längerfristig als Gewinner hervorgehen werden. Kurzfristig könnten bestimmte Sektoren und Regionen leiden, wie z.B. Hotels und Immobilienentwickler, aber längerfristig könnten sich Chancen ergeben. Entsprechend bleiben wir selektiv und bevorzugen Unternehmen mit begrenztem Risiko in der Bilanz und innovativen Management-Teams, da COVID-19 sehr einzigartige Risiken für den gesamten Immobilienmarkt mit sich gebracht hat, wie z.B. extrem unsichere Belegungsraten in erstklassigen Bürolagen oder eine zum Erliegen kommende Nachfrage im High-End-Einzelhandel und in der Gastronomie. So behalten wir einen ausgewogenen Ansatz bei, mit Exposure in Bezug auf kürzerfristiges Wertsteigerungspotenzial in Verbindung mit robustem Wachstum. Langfristig glauben wir, dass die Wertentwicklung von börsennotierten Immobilienwerten letztendlich von der Preisentwicklung bei den jeweiligen Objekten und den entsprechenden Fundamentaldaten bestimmt wird. Schließlich, auch wenn breitere Themen auf Sektorebene die regionale Entwicklung der Immobilienmärkte beeinflussen können, glauben wir, dass die Aktienauswahl der wichtigste Treiber für die weitere Entwicklung in diesem Markt sein wird. Die Fokussierung auf globale REITS mit hochwertigen Objekten und nachhaltigen Geschäftsmodellen dürfte das beste Rendite-/Risikoprofil bieten.

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Rückblick

Im Juli zogen die Märkte an, als sich die Makrodaten weiter verbesserten und positiv überraschten (der NFIB Optimismus von Kleinunternehmen, der NAHB-Wohnungsmarktindex und die Einzelhandelsumsätze konnten alle die Erwartungen im Juni übertreffen), obwohl sie in einem rekordverdächtigen (aber weitgehend erwarteten) Einbruch des BIP im zweiten Quartal gipfelten, das um 32,9 % zurückging. Wir haben beobachtet, dass Indikatoren wie Breakeven-Inflation, Credit Spreads, US-Dollar, Gold und Kupfer sich weiterhin in eine für Risiko günstige Richtung bewegen, aber die Sorgen um die Konjunkturbelebung stehen weiterhin im Vordergrund. Während des gesamten Julis verharrte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die 19. Woche in Folge hartnäckig über der Marke von einer Million, da die Amerikaner nach dem ins Stocken geratenen Wiederanlaufen der Wirtschaft von der Bundesregierung zusätzliche Unterstützung erwarten. Vor diesem Hintergrund zeigten die globalen Immobilienwerte (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index) einen Zuwachs von 2,78 % und blieben damit hinter der breiteren globalen Aktienmarktrendite von 4,78% zurück. Auf regionaler Ebene war Großbritannien Spitzenreiter, da der Optimismus bezüglich Wiederöffnung der Wirtschaft zum Monatsende eine Rallye auslöste, gefolgt von Kontinentaleuropa, wo die Stärke des Wohnsegments für positive Impulse sorgte, während der Einzelhandel weiterhin eine Belastung war. In den USA führten Datenzentren und Industrial Real Estate Investment Trusts (REITs) das Feld an, gestützt von langfristigen Wachstumstreibern, denen die Pandemie keinen Abbruch tat. Einzelhandel, Einkaufszentren und Hotels waren erneut rückläufig, da steigende COVID-19-Fälle die Schließung von nicht der Grundversorgung dienenden Geschäften und damit den Weg zur Kurserholung verlängern. Australien blieb im Berichtsmonat unverändert, während Asien zurückblieb. Innerhalb Japans folgten Immobilienentwickler dem allgemeinen Abwärtstrend an den Aktienmärkten.

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06.2020:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von etwa 1 % in liquiden Mitteln an. In Nord- und Südamerika sind wir weiterhin in den Sektoren Industrie, Wohnungen und Mobilfunkmasten übergewichtet, während unsere drei größten Untergewichtungen auf Sektorebene Büros und Self Storage sind. Wir haben unser Untergewicht in Einkaufszentren und Einzelhandel weitgehend aufgelöst und sind weiterhin vorsichtig, während die Wiedereröffnungsbemühungen in den USA vorangehen. Wir bleiben in Net Lease untergewichtet, da die Mieter dort oft aus dem Dienstleistungsbereich stammen, der wahrscheinlich als Letzter wiedereröffnet, weil der erneute Anstieg der COVID-19-Fälle zur Vorsicht mahnt. In Europa halten wir an unserer defensiven Positionierung fest und bevorzugen Wohnimmobilien und diversifizierte Namen. Wir bleiben in Bezug auf den Einzelhandel vorsichtig, da die Aussichten dort am schlechtesten sind. Im asiatisch-pazifischen Raum bevorzugen wir in Australien REITs mit hoher Bilanzqualität, erfahrenen Managementteams und Vermögenswerten hoher Qualität. In diesem Umfeld erwarten wir weiterhin einen raschen Anstieg der Leerstände, einen Rückgang der Mieten und eine „Flucht in Qualität“ der Mieter (Investitionen in hochwertige Immobilien gegenüber Zweitlagen). In China, Hongkong und Singapur werden derzeit die kurzfristigen Aussichten durch COVID-19 getrübt, während die Verabschiedung des neuen und umstrittenen chinesischen Gesetzes zur nationalen Sicherheit weitere Proteste und mögliche Reaktionen der US-Regierung und anderer Länder befürchten lässt. Dem stehen jedoch niedrige Bewertungen und Aufwärtspotenzial durch Kapitalmanagement-Initiativen wie Rückkäufe und Privatisierungen gegenüber. In Singapur bevorzugen wir Industrietitel und Rechenzentren, während das Gastgewerbe und der Einzelhandel in nächster Zeit den größten Gegenwind erfahren werden.

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Performance Attribution

Der Fonds legte im Juni um +0,64 % zu und lag damit hinter dem breiteren globalen Markt für Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, +2,57 %) und den breiteren globalen Aktienmärkten (MSCI World Index, +2,65 %). Die Titelauswahl war in ganz Nord- und Südamerika besonders schwach, insbesondere in den Bereichen Net Lease, Gesundheitswesen und Büros. Auch die Titelauswahl im kontinentaleuropäischen Einzelhandel belastete die Wertentwicklung. Auf Einzeltitelebene belasteten viele der Top-Performer des Vormonats, darunter Cousins Properties Incorporated, Highwoods Properties, Inc. und Omega Healthcare Investors, Inc. die Wertentwicklung am stärksten, während die ausgewählten Entwickler in Hongkong am meisten zur Wertentwicklung beitrugen, insbesondere New World Development Co., Ltd. Die Allokation hatte einen negativen Effekt im Berichtsmonat. Ähnlich verhält es sich bei den Untergewichten in regionalen Einkaufszentren in Amerika und im Einzelhandel in Kontinentaleuropa, die im Mai am stärksten zur Wertentwicklung beitrugen, diese hingegen im Juni am stärksten belasteten, da sich die Segmente, die im bisherigen Jahresverlauf am stärksten getroffen waren, im Laufe des Monats erholten. Der Bestand an liquiden Mitteln hatte im Monatsverlauf keinen wesentlichen Einfluss.

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Ausblick

Die Sorge über die weltweite Verbreitung von COVID-19 hat die Märkte beherrscht und dazu geführt, dass Länder strenge Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung ergriffen haben. Als Reaktion darauf wurden rasch umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen ergriffen. Wir sahen im letzten Monat weiterhin eine allmähliche Lockerung der Sperrmaßnahmen, selbst trotz eines besorgniserregenden Wiederanstiegs der Zahl neuer COVID-19-Fälle in den USA und anderen Teilen der Welt. Dennoch hat der Optimismus über die allmähliche Wiedereröffnung der Volkswirtschaften zusammen mit mit den immensen staatlichen Konjunkturpaketen zu einer Verbesserung der Stimmung und einer spürbaren Nachfrage nach risikoreichen Anlagen geführt. Wir glauben, dass längerfristig bestimmte Sektoren aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 neu bewertet und einige Sektoren wie Sendemasten und Rechenzentren zu den Gewinnern gehören werden, während andere Sektoren wie Einkaufszentren und Einzelhandel (die bereits vorbelastet waren) noch stärker in eine Abwärtsspirale geraten werden. Im gesamten Immobilienbereich konzentrieren wir uns bei der Suche nach guten Chancen derzeit neben den aktuellen Bewertungen auch darauf, wie wahrscheinlich eine Erholung der Cashflows auf das Niveau COVID-19 ist. Sektoren wie Apartments in zentraler Lage und qualifizierte Krankenpflege sind in unseren Augen aktuell zwei Bereiche, in denen in naher Zukunft mit einer Schwäche des Cashflows gerechnet werden muss, die sich auf kurze Sicht aber erholen dürften. Wir streben ein ausgewogenes Engagement in solchen Sektoren und auch in dieser Abschwungphase wachstumsstarken Sektoren wie Industrie, Sendemasten, Fertighausbau und Einfamilienhausvermietung an. Langfristig glauben wir, dass die Wertentwicklung von börsennotierten Immobilienwerten letztendlich von der Preisgestaltung und den Fundamentaldaten der zugrunde liegenden Vermögenswerte bestimmt wird. Und schließlich glauben wir, dass die Aktienauswahl der wichtigste Treiber für die weitere Entwicklung in diesem Markt sein wird.

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05.2020:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von etwa 1 % in liquiden Mitteln an. In Nord- und Südamerika sind wir weiterhin in den Sektoren Rechenzentren, Industrie und Wohnungen übergewichtet, während unsere drei größten Untergewichtungen auf Sektorebene Einkaufszentren, Net Lease und Einzelhandel sind. Angesichts der Herausforderungen, vor denen der Sektor steht, in dem fast jedes Einzelhandelsunternehmen seine Kreditlinien vollständig ausgeschöpft hat, halten wir derzeit keine Einkaufszentren und nur sehr wenige Ladenzentren. Wir haben Net Lease untergewichtet, da dieser Bereich von nicht notwendigen Einzelhandelsangeboten und Dienstleistungen abhängt. In Europa halten wir an unserer defensiven Positionierung fest und bevorzugen Wohnimmobilien und diversifizierte Namen, während wir ein Engagement im Einzelhandel grundsätzlich vermeiden, wo die Aussichten am schlechtesten sind. Im asiatisch-pazifischen Raum bevorzugen wir in Australien REITs mit hoher Bilanzqualität, erfahrenen Managementteams und Vermögenswerten hoher Qualität. In diesem Umfeld erwarten wir einen raschen Anstieg der Leerstände, einen Rückgang der Mieten und eine „Flucht in Qualität" der Mieter (Investitionen in hochwertige Immobilien gegenüber Zweitlagen). In China, Hongkong und Singapur werden derzeit die kurzfristigen Aussichten durch COVID-19 getrübt, während die Verabschiedung des neuen und umstrittenen chinesischen Gesetzes zur nationalen Sicherheit weitere Proteste und mögliche Reaktionen der US-Regierung befürchten lässt. Dem stehen jedoch niedrige Bewertungen und Aufwärtspotenzial durch Kapitalmanagement-Initiativen wie Rückkäufe und Privatisierungen gegenüber. In Singapur bevorzugen wir Industrietitel und Rechenzentren, während das Gastgewerbe und der Einzelhandel in nächster Zeit den größten Gegenwind erfahren werden.

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Performance Attribution

Der Fonds legte im Mai um +2,35 % zu und lag damit vor dem breiteren globalen Markt für Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, +0,23 %) und den breiteren globalen Aktienmärkten (MSCI World Index, +4,83 %). Bei der Titelauswahl brachten Büros in Amerika, japanische REITS und Apartments in Amerika den höchsten Beitrag zur Gesamtrendite. Auf Einzeltitelebene zählten Cousins Properties Incorporated und Activia Properties, Inc. zu den Spitzenreitern, während Investoren aus Hongkong die Wertentwicklung am stärksten belasteten. Auch die Allokation hatte einen positiven Effekt. Die untergewichteten Positionen in lokalen Einkaufszentren in Amerika und dem kontinentaleuropäischen Einzelhandel brachten die höchsten Beiträge zur Wertentwicklung. Der Bestand an liquiden Mitteln hatte im Monatsverlauf keinen wesentlichen Einfluss.

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Ausblick

Die Sorge über die weltweite Verbreitung von COVID-19 hat die Märkte beherrscht und dazu geführt, dass Länder strenge Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung ergriffen haben. Als Reaktion darauf wurden rasch umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen ergriffen. Nachdem viele Volkswirtschaften fast völlig zum Erliegen gekommen sind, haben wir im vergangenen Monat eine allmähliche Lockerung der Beschränkungen erlebt. Der Optimismus über die allmähliche Wiedereröffnung der Volkswirtschaften hat zusammen mit den immensen staatlichen Konjunkturpaketen zu einer Verbesserung der Stimmung und Nachfrage nach risikoreichen Anlagen geführt. Wir glauben, dass längerfristig bestimmte Sektoren aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 neu bewertet und einige Sektoren wie Sendemasten und Rechenzentren zu den Gewinnern gehören werden, während andere Sektoren wie Einkaufszentren und Einzelhandel (die bereits vorbelastet sind) noch stärker in eine Abwärtsspirale geraten werden. Im gesamten Immobilienbereich konzentrieren wir uns bei der Suche nach guten Chancen derzeit neben den aktuellen Bewertungen auch darauf, wie wahrscheinlich eine Erholung der Cashflows auf das Niveau COVID-19 ist. Sektoren wie Apartments in zentraler Lage und qualifizierte Krankenpflege sind in unseren Augen aktuell zwei Bereiche, in denen in naher Zukunft mit einer Schwäche des Cashflows gerechnet werden muss, die sich auf kurze Sicht aber erholen dürften. Wir streben ein ausgewogenes Engagement in solchen Sektoren und auch in dieser Abschwungphase wachstumsstarken Sektoren wie Industrie, Rechenzentren, Fertighausbau und Einfamilienhausvermietung an. Langfristig glauben wir, dass die Wertentwicklung von börsennotierten Immobilienwerten letztendlich von der Preisgestaltung und den Fundamentaldaten der zugrunde liegenden Vermögenswerte bestimmt wird. Schließlich glauben wir, dass die Aktienauswahl der wichtigste Treiber für die weitere Entwicklung in diesem Markt sein wird.

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Rückblick

Globale Aktien bewegten sich im Mai aufwärts, da die Anleger trotz miserabler Wirtschaftsdaten und schlechter Gewinnberichte auf eine rasche Erholung setzten. Trotz zunehmender Spannungen zwischen den USA und China und Sorge über das Ausmaß der globalen Rezession kehrte das positive Momentum jedoch wieder zurück, und Aktien legten bis zum Monatsende kräftig zu, gestützt durch Anzeichen, dass sich die Weltwirtschaft nach dem Shutdown im April wieder erholt. Die gravierenden Auswirkungen von Unternehmensschließungen und Lockdown haben in den USA zu einem Verlust von über 40 Millionen Jobs und einer Schrumpfung des US-BIP im ersten Quartal 2020 um 5,0 % geführt. In China zeichneten die Wirtschaftsdaten ein gemischtes Bild. Die europäischen Daten waren zwar schwach, konnten die Erwartungen aber meist übertreffen. Zudem verschärften sich die Spannungen zwischen den USA und China wegen Hongkong wieder. Die globalen Anleiherenditen sind nach wie vor niedrig, und die Fundamentaldaten für Rohöl zeigen weiterhin Anzeichen einer Erholung. Vor diesem Hintergrund zeigten globale Immobilienwerte (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index) einen Zuwachs von +0,23 %, während die breiteren globalen Aktienmärkte um +4,83 % anzogen. Auf regionaler Ebene lag Japan vorn, da Real Estate Investment Trusts (REITs) auf Hotels und Einzelhandel in Erwartung eines Abklingens der Infektionszahlen wieder nach oben tendierten. Beflügelt durch die Stärke des Wohnsegments belegte Kontinentaleuropa den nächsten Platz. Australien folgte dicht dahinter mit einer guten Entwicklung bei Industrie- und Wohnimmobilientiteln, die dazu beitrug, die Schwäche bei Büro- und Einzelhandelswerten auszugleichen. Amerika lag im Berichtszeitraum leicht im Minus. Hier schnitten Einkaufszentren am schwächsten ab, während Self Storage zulegte. Die Performance innerhalb des Vereinigten Königreichs war uneinheitlich, wobei die Schwäche der großen Unternehmen die Stärke kleinerer Nischenunternehmen ausglich. Asien ohne Japan war der klare Verlierer.

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03.2020:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von etwa 1 % in liquiden Mitteln an. In Amerika hatten wir aufgrund unserer defensiven Positionierung mit Blick auf COVID-19 Rechenzentren und Wohnungen übergewichtet sowie eine neutrale Position bei Self Storage eingenommen. Vor Anstieg der Volatilität am Markt wurden auf Sektorebene die Bereiche Hotels, Einkaufszentren und Bürogebäude am stärksten untergewichtet. Größere Änderungen an der Positionierung sind nicht geplant, da wir bei diesem Ausverkauf relativ gesehen gut positioniert waren. Wertpotenzial sehen wir aktuell im Gesundheitswesen sowie im Bereich Net Lease, wo wir keine allgemeine Konkurswelle bei Mietern erwarten. Dies sind die beiden Sektoren, in denen wir wahrscheinlich nach Wertsteigerungschancen suchen werden, aber vermutlich werden wir warten, bis sich die Kurve neuer COVID-19-Fälle in den USA abzuflachen beginnt. Angesichts der Herausforderungen, vor denen der Sektor steht, in dem fast jedes Einzelhandelsunternehmen seine Kreditlinien vollständig ausgeschöpft hat, halten wir derzeit keine Einkaufszentren und nur sehr wenige Ladenzentren. In Europa bot sich ein ähnliches Bild, wobei die bemerkenswerteste Position das Untergewicht im Einzelhandel war. Wir haben den Wohnimmobiliensektor aufgestockt, die Diversifizierung erhöht und Positionen in der nordischen Region und bei Büroimmobilien verkauft. Wir werden uns in diese Richtung bewegen, bis sich hinsichtlich staatlicher Interventionen etwas Wesentliches ändert (bisher zu wenig) oder sich die Virussituation verbessert. Im asiatisch-pazifischen Raum haben wir in Australien das Wachstumssegment verringert und den Mietbereich erhöht, insbesondere Namen mit langer Mietdauer und das Engagement im defensiven Einzelhandel. In Japan haben wir nach wie vor eine Vorliebe für Büros und ein Untergewicht in Hotels, die vom Coronavirus-Ausbruch am stärksten belastet werden. Unterdessen spielen in China, Hongkong und Singapur Unterstützungsmaßnahmen eine Schlüsselrolle.

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Performance Attribution

Der Fonds verzeichnete im März einen Rückgang von -19,00 % und übertraf damit den breiteren globalen Markt für Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, -22,76 %), blieb jedoch hinter den breiteren globalen Aktienmärkten (MSCI World Index, -13,23 %) zurück. Amerikanische Datencenter trugen bei der Titelauswahl am meisten zur Gesamtrendite der Fonds bei, gefolgt von diversifizierten Namen in Zentraleuropa, die leicht positiv waren. Auf Einzeltitelebene trug das Übergewicht in Digital Realty Trust und Equinix, Inc. besonders positiv zur Wertentwicklung bei, während innerhalb Amerikas die Sektoren Apartments, Net Lease, Gesundheitswesen und Einzelhandel angesichts des aktuellen Umfelds besonders schwach waren. Andernorts gehörten japanische REITs ebenfalls zu den schwächsten Titeln. Auf Einzeltitelebene kamen die größten negativen Wertbeiträge von Realty Income Corporation, Invitation Homes, Inc., Mid-America Apartment Communities, Inc. und Equity Residential. Der Bestand an liquiden Mitteln hatte im Monatsverlauf einen positiven Einfluss.

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Ausblick

Die Sorge über die weltweite Verbreitung von COVID-19 hat die Märkte beherrscht und dazu geführt, dass Länder strengere Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung ergriffen haben. Wir sind natürlich über die Ausbreitung des Virus besorgt und beobachten die Situation genau. Die potenziellen Auswirkungen auf das Wachstum sind schwer vorherzusagen, am stärksten dürften sich jedoch die Maßnahmen der Regierungen auswirken, zum Beispiel Reisebeschränkungen, Lockdowns und Grenzkontrollen. Kein Sektor bleibt verschont, nicht einmal die defensiven Immobiliensektoren, da der Markt davon ausgeht, dass das BIP zurückgeht. Als Reaktion darauf wurden rasch umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen (sowohl fiskalischer als auch geldpolitischer Art) ergriffen. Wir glauben, dass längerfristig bestimmte Sektoren aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 neu bewertet und einige Sektoren wie Sendemasten und Rechenzentren zu den Gewinnern gehören werden, während andere Sektoren wie Einkaufszentren und Einzelhandel (die bereits vorbelastet sind) noch stärker in eine Abwärtsspirale geraten werden. Zudem wird entsprechend erwartet, dass die Zinssätze über einen längeren Zeitraum niedrig bleiben und defensive Anlagen sich im Vergleich zu anderen Anlageklassen hoher Nachfrage erfreuen werden. Langfristig glauben wir, dass die Wertentwicklung von börsennotierten Immobilienwerten letztendlich von der Preisgestaltung und den Fundamentaldaten der zugrunde liegenden Vermögenswerte bestimmt wird. Schließlich, auch wenn breitere Themen auf Sektorebene die regionale Entwicklung der Immobilienmärkte beeinflussen können, glauben wir, dass die Aktienauswahl in diesem Marktumfeld der wichtigste Treiber für die weitere Entwicklung sein sollte. Wir sind der Meinung, dass die Fokussierung auf global börsennotierte Immobilienunternehmen mit hochwertigen Vermögenswerten und nachhaltigen Geschäftsmodellen das günstigste Rendite-/Risikoprofil bieten sollte.

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Rückblick

Im März ließ die Sorge über die Verbreitung von COVID-19 Risikoanlagen einbrechen, als die Regierungen beispiellose Shutdown-Maßnahmen ergriffen, um das Virus einzudämmen. Bereits nervös durch die Sorge über COVID-19 wurden die Märkte durch das Scheitern der OPEC+ und den dadurch entfachten Ölpreiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland weiter verunsichert. Die Marktvolatilität schnellte in die Höhe, wobei der VIX am 16. März auf dem Höhepunkt des Ausverkaufs einen extremen Stand von 83 erreichte (den höchsten Stand seit 2008), bevor die gegen Ende des Monats zu beobachtende Flut an staatlichen und geldpolitischen Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft den Aktienmärkten wieder Auftrieb verlieh. In den USA versprach die Federal Reserve eine unbegrenzte quantitative Lockerung (QE), und der US-Senat genehmigte das größte Nothilfepaket der Geschichte. Vor diesem Hintergrund wurden die globalen Immobilienwerte (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index) mit einem Verlust von -22,76 % nicht verschont, während die breiteren globalen Aktienmärkte im März um -13,23 % nachgaben. Aus regionaler Sicht lief es für Asien ohne Japan bei der insgesamt schlechten Entwicklung erneut noch am besten. Es folgte Japan, wo die Real Estate Investment Trusts (REITs) zur Monatsmitte abstürzten, um sich dann zum Monatsende durch aggressive Käufe stark zu erholen. UK und Kontinentaleuropa folgten dicht dahinter, wobei sich Aktien aus den Bereichen Wohnimmobilien und diversifizierte Titel am widerstandsfähigsten zeigten, während der Einzelhandel weiterhin zurückbleibt. Es folgten Nord- und Südamerika, wo Einkaufszentren, Einzelhandel, Hotels und Net Lease am stärksten von den Beschränkungen für Reisen und nicht lebensnotwendige Dienstleistungen betroffen waren. Im Vergleich dazu verzeichneten Rechenzentren zweistellige Zuwächse. Australien war schließlich der klare Verlierer, was wahrscheinlich auf die steigenden Anleiherenditen zur Monatsmitte, das größere Engagement im Einzelhandel und eine schwache Währung zurückzuführen ist.

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01.2020:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds strebt einen Investitionsgrad von 100 % und derzeit eine Allokation von etwa 1 % in liquiden Mitteln an. In Amerika sehen wir den Wohnbereich unter Bevorzugung von Einfamilienhäusern und Rechenzentren angesichts des starken langfristigen Wachstumsumfelds und attraktiver Entwicklungsmöglichkeiten positiv. Uns gefallen auch Sendemastbetreiber in den USA und der Industriebereich, die über starke Fundamentaldaten verfügen und den Sektor weiterhin unterstützen. Schließlich sehen wir weiterhin Potenzial in amerikanischen Vermietungsflächen, wo eine Verlagerung weg von traditionellen Einzelhandelskonzepten hin zu dienstleistungsorientierten Mietern das Segment weiterhin im Vergleich zu traditionellen Konzepten begünstigen könnte. Andernorts bevorzugen wir ausgewählte diversifizierte Namen in Australien sowie ausgewählte Entwickler in Singapur, wo wir eine günstige Angebots-/Nachfragedynamik sehen. Weniger positiv sehen wir lokale Einkaufszentren in Amerika, bei denen wir für 2020 mit weiteren Störungen rechnen, und den kontinentaleuropäischen Einzelhandel, der auf kurze Sicht weiterhin vor Herausforderungen steht. Darüber hinaus sind wir im aktuellen Umfeld vorsichtig bei amerikanischen Hotels, Büros und im Gesundheitswesen, insbesondere bei den „Big 3“ im Gesundheitsbereich.

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Rückblick

Globale Aktien starteten sehr gut in das Jahr 2020, doch die Gewinne wurden bald wieder zunichte gemacht, als die Ausbreitung des Coronavirus die Märkte in Aufruhr versetzte, sodass der MSCI World Index am Monatsende ein Minus von 0,61 % verbuchte. Eine plötzliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgte bei den Anlegern zu Beginn des neuen Jahres für Aufregung, doch die Risikobereitschaft der Anleger kehrte schnell wieder zurück, als sich die Situation beruhigte. Die Aktienkurse zogen in der ersten Januarhälfte an – unterstützt durch einen Aufwärtstrend bei den Wirtschaftsdaten, eine Fortsetzung des Niedrigzinsumfelds und nachlassende Handelsunsicherheit. US-Aktien erreichten Mitte des Monats neue Höchststände, als die USA und China das von ihnen als erste Phase eines umfassenderen Handelspakts bezeichnete Abkommen unterzeichneten. Die Gewinne wurden jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da Aktien einbrachen und Anleihen aufgrund der zunehmenden Besorgnis, dass die Ausbreitung des Coronavirus das globale Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnte, deutlich anzogen. Ende Januar kam es zu einer erhöhten Volatilität an den globalen Märkten, da Unternehmensgewinne, Entscheidungen der Zentralbanken und Wirtschaftsdaten zunehmend von der Ausbreitung des Coronavirus überschattet wurden. Das Vereinigte Königreich verließ derweil am 31. Januar nach 47 Jahren Mitgliedschaft offiziell die Europäische Union. Vor diesem Hintergrund zeigten die globalen Immobilienwerte (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index) einen moderaten Zuwachs von 0,84 %. Japan stach heraus. Danach folgte Kontinentaleuropa, wo diversifizierte, nordische und Schweizer Titel besonders gut abschnitten. Dicht dahinter Amerika, wo Titel aus den Bereichen Net Lease, Self Storage und Spezialnutzung die Spitzenreiter waren, gefolgt von kanadischen Aktien und Industriewerten. Die dem Coronavirus geschuldete deutliche Schwäche des Hotel- und Einzelhandelssektors erwies sich für den Monat jedoch als erhebliche Belastung.

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Performance Attribution

Der Fonds legte im Januar um +1,23 % zu und übertraf damit den breiteren globalen Markt für Immobilienanlagen (FTSE EPRA/NAREIT Developed Index, +0,84 %) und die breiteren globalen Aktienmärkte (MSCI World Index, -0,61 %). Amerika trug bei der Titelauswahl am meisten zur Gesamtrendite der Fonds bei, insbesondere Kanada, Net Lease und Hotels. Auf der Einzeltitelebene kamen die bedeutendsten Beiträge von der übergewichteten Position Ryman Hospitality Properties sowie den übergewichteten Positionen Granite REIT und Essential Properties Realty Trust. Aus Allokationssicht brachten die untergewichteten Positionen in lokalen Einkaufszentren und Hotels in Amerika die höchsten Beiträge zur Wertentwicklung. In anderen Ländern erwies sich die Allokation in britischen Large Caps als sehr gut, wobei sowohl die Übergewichtung von Great Portland Estates PLC als auch die Untergewichtung des Einzelhandelstitels Hammerson positive Beiträge brachten. Im Gegensatz dazu war die Auswahl in Amerika in den Bereichen Spezialimmobilien und Büros schwach. Auf der Einzeltitelebene kamen die größten negativen Wertbeiträge von Weyerhauser Company, Americold Realty Trust, Douglas Emmett, Inc. und Boston Properties, Inc. Der Bestand an liquiden Mitteln hatte im Monatsverlauf keinen wesentlichen Einfluss.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 15.11.2010
Fondsvermögen 150,57 Mio. USD
Fondsvermögen (Anteilklasse) 17,98 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Ja
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 1,28%

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 5,00%
Verwaltungsvergütung 1,500%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2019)
1,720%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2019 1,720%
31.12.2018 1,800%
31.12.2017 1,730%
31.12.2016 1,740%
31.12.2015 1,670%
31.12.2014 1,710%
31.12.2013 1,810%
31.12.2012 1,720%
31.12.2011 1,840%
31.12.2010 1,830%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[3] 06.03.2020
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag[4] 6,99 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn[5] EUR
Aktiengewinn EStG[6] 3,02%
Aktiengewinn KStG[7] 3,02%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 4,57 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 06.03.2020 08.03.2019 09.03.2018 31.12.2017 10.03.2017 04.03.2016 06.03.2015 07.03.2014 08.03.2013 02.03.2012 04.03.2011
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Thesaurierung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung
Kurs 163,67 160,91 139,86 wird nachgeliefert 159,85 157,95 170,14 122,74 125,32 106,75 106,56
Betrag 6,99 EUR 6,51 EUR 6,50 EUR wird nachgeliefert 6,50 EUR 7,00 EUR 5,00 EUR 1,61 EUR 1,65 EUR 0,66 EUR 0,24 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
- - - wird nachgeliefert 0,00 0,00 6,31 2,57 3,98 2,34 0,85
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
- - - wird nachgeliefert 0,00 0,00 4,44 2,57 3,98 2,34 0,85
Währung EUR EUR EUR wird nachgeliefert EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds - - - - - - - -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 18,83%
Maximum Drawdown -26,32%
VaR (99% / 10 Tage) 29,12%
Sharpe-Ratio 0,11
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 5,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 5,26% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 31.08.2020

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Marketing Material

Global Real Estate Securities_Monthly Update_July 31 2020_EMEA APAC approved Neu Newsletter/Magazin EN Sep 2020 PDF 907 KB

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Global Real Estate Securities LD Wesentliche Anlegerinformation DE Jul 2020 PDF 146,5 KB
DWS Invest SICAV, 6/20 Halbjahresbericht DE Jun 2020 PDF 5,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Mai 2020 PDF 7,7 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Mai 2020 PDF 51,2 KB
DWS Invest Ordentlichen Generalversammlung 2020 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2020 PDF 45,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/19 Jahresbericht DE Dez 2019 PDF 9,4 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2019 PDF 487 KB
Restrukturierung der State Street Bank Luxembourg S.C.A. Änderung von Vertragsbedingungen DE Okt 2019 PDF 129,7 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Invest Global Real Estate Securities Fondsfakten DE Aug 2020 PDF 281,6 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Aug 2020 PDF 11,5 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,041% p.a.
davon laufende Kosten 1,720% p.a.
davon Transaktionskosten 0,321% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.07.2020

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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