Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Fonds wird von dem renommierten japanischen Deutsche-AM-Partner Nomura Asset Management mit Sitz in Tokio betreut. Die Ausrichtung des Fonds beruht auf einem Investmentansatz, der seit mehr als 20 Jahren praktiziert wird: Konzentration auf „Quality Growth“, also qualitatives Wachstum. Der Fokus liegt auf ertragsstarken, gut aufgestellten japanischen Großunternehmen mit hoher Eigenkapitalrentabilität und guten Wachstumsperspektiven. Das Anlageuniversum umfasst rund 450 an der Börse in Tokio gehandelte Werte, aus den 40 bis 60 Titel herausgefiltert werden.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Hohe Risiken aus Kursschwankungen sowie hohe Bonitätsrisiken; insgesamt überdurchschnittlich hohe Verlustrisiken des eingesetzten Kapitals.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Aktien Japan Standardwerte

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Asien
Anlegerprofil Risikoorientiert
Fondsmanager Frederic Fayolle
Fondsvermögen (in Mio.) 10.145,32 JPY
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 30.11.2021)
Lipper Leaders (Stand: 30.11.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 20.01.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -2,5% -
3 Monate -6,72% -
6 Monate 3,2% -
Laufendes Jahr -5,16% -
1 Jahr 3% 3%
3 Jahre 49,88% 14,44%
5 Jahre 53,69% 8,98%
Seit Auflegung 69,1% 9,18%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 20.01.2022)[1]


Zeitraum Netto Brutto
20.01.2021 - 20.01.2022 3% 3%
20.01.2020 - 20.01.2021 19,74% 19,74%
20.01.2019 - 20.01.2020 21,52% 21,52%
20.01.2018 - 20.01.2019 -20,7% -20,7%
20.01.2017 - 20.01.2018 29,31% 29,31%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.12.2021)[1]

Sony Group Corp (Dauerhafte Konsumgüter) 7,20
Recruit Holdings Co Ltd (Industrien) 5,00
Tokyo Electron Ltd (Informationstechnologie) 3,70
Daiwa House Industry Co Ltd (Immobilien) 3,70
Suzuki Motor Corp (Dauerhafte Konsumgüter) 3,60
Nippon Telegraph & Telephone Corp (Kommunikationsservice) 3,50
Sumitomo Mitsui Financial Group Inc (Finanzsektor) 3,40
Keyence Corp (Informationstechnologie) 3,40
ITOCHU Corp (Industrien) 3,20
Bandai Namco Holdings Inc (Dauerhafte Konsumgüter) 3,20

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Frederic Fayolle


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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien eines Elektrogeräteherstellers. Wir gehen davon aus, dass dieses Unternehmen aufgrund des erwarteten steigenden Absatzes bei elektronischen Komponenten für Automobile und des Trends zur Elektrifizierung von Fahrzeugen mittel- bis langfristig ein hohes Gewinnwachstum generieren kann. Dagegen trennten wir uns von einer Aktie aus dem Bereich Maschinenbau, bei der wir davon ausgehen, dass sie aufgrund des in einigen Regionen zunehmenden Wettbewerbs ihre relativ hohe Eigenkapitalrendite in Zukunft nicht halten können wird. Wir werden unsere bestehende Strategie fortsetzen, hauptsächlich in Aktien zu investieren, die ihr Gewinnwachstum aufrechterhalten können, bei denen eine Erholung der Gewinne erwartet wird oder die eine hohe Eigenkapitalrendite (ROE) verteidigen oder diese im Zeitverlauf verbessern können. Wir werden die aktuellen und zukünftigen Gewinnprognosen der Unternehmen genau studieren und unsere Investments auf die Unternehmen konzentrieren, die wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum ein hohes Gewinnwachstum erzielen werden.

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Ausblick

Die wirtschaftliche Erholung in Japan wird sich voraussichtlich fortsetzen, getrieben durch den privaten Verbrauch. Auch wenn der jüngste, durch vermehrte Urlaubsreisen verursachte Anstieg der Covid-19-Zahlen Anlass zur Besorgnis gibt, steigen die Aussichten auf einen höheren privaten Verbrauch, ausgelöst durch fiskalische Anreize, wie z. B. direkte Finanzhilfen für Familien mit Kindern. Darüber hinaus führten abnehmende Lieferengpässe bei Bauteilen zu einer raschen Erholung in der Automobilbranche. Die im Dezember veröffentlichte Tankan-Umfrage der Bank of Japan (BOJ) zeigt, dass japanische Unternehmen erfreulicherweise zu Investitionen entschlossen sind. Für das Jahr 2022 können wir erwarten, dass das Wirtschaftswachstum Japans oberhalb des Potentials liegen wird. Die geldpolitische Sitzung der BOJ im Dezember berücksichtigte die Preisgestaltung der Unternehmen und die Veränderungen der erwarteten Inflationsrate. Daher könnten die Preisprognosen, die in der Regel eher als von einem Abwärtsdruck oder Deflation gefährdet angesehen werden, revidiert werden. In diesem Zusammenhang kündigte die Bank of Japan an, dass sie ab April ihre ausstehenden Bestände an Commercial Paper und Unternehmensanleihen im Rahmen ihres Sonderprogramms für Covid-19-Notfallhilfen auf das Niveau vor der Pandemie zurückführen wird. Dieser Schritt deutet auf eine allmähliche Normalisierung im Finanzbereich hin. Wir rechnen für Japan mit einer Erholung des realen BIP-Wachstums im Kalenderjahr 2022 auf eine positive Rate von 3,4 % (YoY).

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im Dezember 2021 um 2,34 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und blieb damit hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hauptgrund für die schlechtere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Bereich Präzisionsinstrumente, der hinter der Benchmark zurückblieb. Tokyo Electron, Daikin Industries, Murata Manufacturing, T&D Holdings und ITOCHU waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen in diesem Monat. Die fünf Titel Suzuki Motor, FUJIFILM Holdings, HOYA, Nitori Holdings und Daiwa House Industry belasteten die Wertentwicklung hingegen am stärksten.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im Dezember 2021 um 3,32 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.992,33. Japanische Aktien legten zu Beginn des Monats zu, da die globalen Märkte mit Erleichterung reagierten, als der US-Kongress mit der Verabschiedung eines Überbrückungsgesetzes einen teilweisen Stillstand der Regierung abwendete. Der weit verbreitete Optimismus über die offenbar weniger schweren durch die Omikron-Variante verursachten COVID-19-Fälle trug ebenfalls zur positiven Stimmung bei. Die Fed beschloss aufgrund des zunehmenden Inflationsdrucks am 14.-15.- Dezember ein beschleunigtes Tapering ihrer quantitativen geldpolitischen Lockerung. Das Tempo des Taperings wurde allgemein als im Rahmen der Erwartungen liegend angesehen. Andererseits bewegte sich der japanische Aktienmarkt später in einer engen Spanne, da die Anleger die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante in Übersee beobachteten, während das Scheitern der Verabschiedung des 2-Billionen-Dollar-Gesetzes „Build Back Better Act“ im US-Senat – ein Kernstück der Wirtschaftspolitik der Biden-Regierung – auch den Markt belastete. Die Zinssenkung in China löste regional Aktienverkäufe aus, da sie Sorge über die Aussichten für die chinesische Wirtschaft weckte. Die Auswirkungen auf den japanischen Aktienmarkt hielten sich jedoch in Grenzen, da er weiterhin dem Anstieg bei US-Aktien folgte. Zum Monatsende erholten sich exportbezogene Aktien aufgrund der potenziellen Gewinnunterstützung durch einen schwächeren Yen, was einen gewissen Verkaufsdruck durch erwartete Gewinnmitnahmen der Anleger im Vorfeld des Jahresendes ausgleichen konnte. Der japanische Aktienmarkt schloss den Monat insgesamt höher. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 31 Branchen im Dezember einen Anstieg. Dazu gehörte der Bereich Seeverkehr, der aufgrund der allgemein erwarteten anhaltenden Einschränkung des Angebots in der Containerschifffahrt infolge der Omikron-Ausbreitung einen Anstieg verzeichnete.

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Vorherige Kommentare

11.2021:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion in diesem Monat war der Kauf eines Titels aus dem Elektrogerätebereich. Vor dem Hintergrund einer schrittweisen Erholung der Automobilproduktion und dank Einsparungen durch vom Management verordnete Kostenkontrolle verspricht dieser Titel mittelfristig hohes Gewinnwachstum. Dagegen haben wir uns von Aktien eines Nahrungsmittelherstellers getrennt, da sich das Auslandsgeschäft des Unternehmens nur schleppend erholt hat und wir außerdem davon ausgehen, dass sich die Entwicklung des Inlandsgeschäfts zukünftig abschwächen könnte.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds fiel im November 2021 um -3,53 % (FC-Anteilsklasse in Yen) und übertraf damit den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hauptgrund für die bessere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Bereich Präzisionsinstrumente, der die Benchmark übertraf. Die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im November waren Tokyo Electron, Sony Group, HOYA, BANDAI NAMCO Holdings und Disco. IHI, Daiwa House, Suzuki Motor, Chugai Pharmaceutical und Recruit Holdings waren dagegen die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Die japanische Wirtschaft erholt sich, aber der aktuelle Trend wird schwächer. Das reale BIP-Wachstum lag zum ersten Mal seit zwei Quartalen im Juli-September-Quartal mit -3,0 % im negativen Bereich (QoQ, annualisiert). Die wirtschaftlichen Beschränkungen aufgrund des bis September geltenden Ausnahmezustands haben die japanische Wirtschaft stark belastet. Die zunehmenden Probleme in der globalen Lieferkette aufgrund von Verzögerungen in der Logistik und Materialengpässen beeinträchtigten ebenfalls das Wirtschaftswachstum. Obwohl die Automobilindustrie ihre Produktion erheblich gesteigert hat, bleibt der durch den weltweiten Halbleitermangel verursachte Engpass bestehen, und es könnte einige Zeit dauern, bis sich das normalisiert. Die Verbraucherausgaben dürften sich erholen, auch dank vom Kabinett am 19. November im Rahmen des wirtschaftspolitischen Ausblicks angekündigter direkter Finanzhilfen für Familien mit Kindern. Zudem erwartet man, dass die Bürger ihre während der Pandemie angehäuften Ersparnisse für aufgeschobene Ausgaben einsetzen werden. Allerdings müssen die Prognosen nun auch die womöglich noch ansteckendere Omikron-Virusvariante berücksichtigen.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im November 2021 um 3,64 % und schloss den Monat bei 1.928,35. Der japanische Aktienmarkt gab im November nach. Der Markt legte zu Beginn des Monats zu, als die Unsicherheit in der Innenpolitik nachließ, nachdem die Liberaldemokratische Partei bei den Unterhauswahlen Ende Oktober die absolute Mehrheit erringen konnte. Die für das Juli-September-Quartal vorgelegten Finanzergebnisse japanischer Unternehmen übertrafen die Erwartungen. Positiv wurde von den Anlegern auch die von zahlreichen Akteuren verkündete Anhebung der Prognosen für das Gesamtjahr aufgenommen. Andererseits gab es auch Verkaufsdruck, bei dem es sich offenbar um Gewinnmitnahmen handelte. Die Gewinnwachstumsraten näherten sich einem Höchststand, da man davon ausgeht, dass höhere Rohstoffpreise und Transportkosten die künftigen Gewinne belasten könnten. Der japanische Aktienmarkt bewegte sich Mitte November in einer engen Spanne, erwies sich der Positiveffekt aus den hohen Erwartungen an die Wirtschaftspolitik der Regierung Kishida doch als vorübergehend. Ende des Monats wurde der US-Aktienmarkt schwächer, als US-Präsident Joe Biden seine Absicht ankündigte, den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell wieder zu nominieren, und die Anleger zunehmend weitere Rückführungen der quantitativen geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen erwarteten. Dies und die wachsende Sorge über die hochansteckende Omikron-Variante trugen Ende November zu einem Ausverkauf bei. Der Aktienmarkt beendete den Monat daraufhin im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten zwei Sektoren einen Anstieg. Dazu gehörten Elektrogeräte, die vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage nach Halbleitern von höheren Investitionen profitierten. 31 Sektoren verzeichneten hingegen Verluste. Dazu zählte unter anderem der Luftfahrtsektor, der unter der wachsende Sorge litt, die Omikron-Variante könnte die Gewinnerholung ausbremsen.

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10.2021:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion in diesem Monat war der Kauf eines Titels aus dem Bereich Lebensmittel. Wir haben die Aktien in der Überzeugung gekauft, dass neben dem internationalen Lebensmittelgeschäft auch die Geschäftsbereiche ABF (Isolierfolien für Leiterplatten) und Nukleinsäure-Arzneimittel mittel- bis langfristig wachsen werden. Dagegen haben wir eine Aktie aus dem Chemiesektor verkauft, die unserer Einschätzung nach derzeit Schwierigkeiten hat, ihre Eigenkapitalrendite (ROE) aufrechtzuerhalten.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds fiel im Oktober 2021 um -0,38 % (FC-Anteilsklasse in Yen) und übertraf damit den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hauptgrund für die bessere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Dienstleistungssektor, der sich besser als der Referenzindex entwickelte. Die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im Oktober waren Recruit Holdings, Sony Group, Tokyo Electron, BANDAI NAMCO Holdings und Mitsui & Co. Murata Manufacturing, M3, IHI, SG Holdings und Sumitomo Mitsui Financial Group waren dagegen die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Der globale Mangel an Halbleitern ist nach wie vor ein Engpass, und in der Automobilindustrie kam es zu einem erheblichen Produktionsrückgang. Die japanische Wirtschaft erholt sich weiter, wenn auch nur langsam. Mit der Entscheidung, den Ausnahmezustand und andere Pandemiebekämpfungsmaßnahmen Ende September aufzuheben, stieg der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im Oktober auf 50,7 und überschritt damit zum ersten Mal seit Januar 2020 die entscheidende Schwelle von 50. Mehr als 70 % der japanischen Bevölkerung haben zwei Covid-19-Impfungen erhalten, damit sind die Impfraten in den Vereinigten Staaten, Deutschland und dem Vereinigten Königreich übertroffen. In Zukunft könnte die Inlandsnachfrage, insbesondere die Nachfrage nach persönlichen Dienstleistungen, die Wirtschaft stützen, da sich die soziale Aktivität normalisiert und die Mobilität durch die Einführung von Impfpässen erhöht wird. Vor dem Hintergrund von Angebotsengpässen und anderen Faktoren gingen die Realexporte im September um 6,5 % zurück (MoM), aber wir gehen davon aus, dass sich die Auslandsnachfrage mit der Normalisierung der Lieferketten erholen wird. Bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus (Unterhaus) Ende Oktober errang die Liberaldemokratische Partei eine stabile absolute Mehrheit von 261 Sitzen. Man geht davon aus, dass die Kishida-Regierung Anfang November einen Dringlichkeitsvorschlag zur Verwirklichung ihrer zentralen Politik des „Neuen Kapitalismus“ erstellen wird. Ob die Vorschläge zu ihrem erklärten Ziel der Erreichung eines „positiven Kreislaufs von Wachstum und Wohlstandsverteilung“ führen können, wird von den Anlegern genau geprüft werden. Auf der geldpolitischen Sitzung im Oktober ließ die Bank of Japan ihre Geldpolitik unverändert. Der Rückgang der Exporte und der Produktion aufgrund von Angebotsengpässen ist vorübergehend, und eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung wird erwartet.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im Oktober 2021 um 1,43 % und schloss den Monat bei 2.001,18. Der japanische Aktienmarkt gab im Oktober nach. Zu Beginn des Monats erlebte der Markt einen starken Ausverkauf. Gründe hierfür waren Sorgen über ein Erreichen der US-Schuldenobergrenze sowie Zahlungsprobleme, die seit dem Vormonat große chinesische Immobilienunternehmen überschatten. Auch die Beunruhigung über die Weltwirtschaft nahm aufgrund der steigenden Rohölpreise, der Verknappung von Halbleitern und anderen Materialien sowie der Energieknappheit in China weiter zu. Später erholte sich der Markt, nachdem sich der Kongress auf eine Verlängerung der Schuldenobergrenze bis Dezember geeinigt hatte. Als die Ölpreise und die langfristigen US-Zinsen von ihren jüngsten Höchstständen zurückkamen, verringerte dies auch die Inflationssorgen und unterstützte eine Erholung der Aktienmärkte. Die Anleger begrüßten zudem die Tatsache, dass der neu ernannte Premierminister Fumio Kishida ankündigte, die Steuern auf Kapitalgewinne und Dividenden vorerst nicht anpassen zu wollen. Gegen Ende Oktober sorgten erwartete gute Unternehmensgewinne für eine Rallye der US-Aktien auf neue Rekordhöhen, was auch die Kaufaktivität auf dem japanischen Inlandsaktienmarkt ankurbelte. Der Markt bewegte sich in diesem Monat jedoch in einer engen Spanne, da die Anleger im Vorfeld der japanischen Parlamentswahlen am 31. Oktober zunehmend eine abwartende Haltung einnahmen. Die Anleger waren darüber besorgt, dass die Liberaldemokratische Partei eventuell ihre Mehrheit im Unterhaus nicht halten könnte. Obwohl die japanischen Unternehmen für das Juli-September-Quartal solide Ergebnisse berichteten, konnte dies die Aktienkurse nicht beflügeln, und der Markt beendete den Monat im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 10 Branchen im Oktober einen Anstieg. Dazu gehörte der Bergbau, für den aufgrund des Anstiegs der Rohölpreise bessere Ergebnisse erwartet wurden. Dagegen beendeten 23 Sektoren den Monat im Minus.

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09.2021:

Aktuelle Positionierung

Als eine der wichtigsten Transaktionen in diesem Monat haben wir eine Aktie aus dem Chemiesektor in das Portfolio aufgenommen. Unter Nutzung chemischer und bildverarbeitender Technologien, die im Bereich des fotografischen Films entwickelt wurden, diversifiziert das Unternehmen sein Geschäft in den Bereich Büroausstattung. Das Unternehmen verfügt über eine große Anzahl von Produkten mit dem weltweit höchsten Marktanteil, wie z. B. Schutzfolien für Polarisationsplatten für Flüssigkristallanzeigen. Auch wenn das Geschäft mit Büroausstattung in Zukunft allmählich zurückgehen wird, wird das medizinische Geschäft, einschließlich Bio-CDMO, beim zukünftigen Gewinnwachstum vorn liegen. Dagegen trennten wir uns von Aktien aus dem Bereich Maschinenbau, bei denen wir davon ausgehen, dass sie aufgrund des in einigen Regionen zunehmenden Wettbewerbs ihre relativ hohe Eigenkapitalrendite in Zukunft nicht halten können werden.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im September 2021 um 4,71 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und übertraf damit den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hauptgrund für die bessere Wertentwicklung war unser Untergewicht im Sektor Eisen und Stahl, der hinter der Benchmark zurückblieb. Die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im September waren IHI, Daiwa House Industry, T&D Holdings, Terumo und Sony Group. Yakult Honsha, Pigeon, Daikin Industries, Itochu und HOYA waren die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Der vorläufige japanische Industrieproduktionsindex zeigte im September 2021 einen Rückgang von 3,2 % (MoM). Damit sank der Index den zweiten Monat in Folge. Automobilhersteller mussten ihre Produktion erheblich zurückfahren, da es aufgrund des Lockdowns in Vietnam von Anfang Juli zu Lieferunterbrechungen bei Komponenten kam. Auch in der Elektromaschinen- und der Telekommunikationsausrüstungsindustrie kam es aufgrund von Halbleiterknappheit zu einem Produktionsrückgang. Der Index zur Prognose der Industrieproduktion soll für September um schätzungsweise +0,2 % (MoM) steigen, gefolgt von einem weiteren Anstieg um +6,8 % im Oktober. Obwohl die Aussichten nach wie vor unsicher sind, erholt sich die japanische Wirtschaft weiter. Der Ausnahmezustand in Tokio dauerte vom 12. Juli bis zum 30. September. Die Auswirkungen von Covid-19 auf die Binnenwirtschaft haben vor allem den Bereich der persönlichen Dienstleistungen belastet. Wir rechnen jedoch mit einer Erholung im Quartal von Oktober-Dezember, nachdem der Ausnahmezustand und andere Pandemiebekämpfungsmaßnahmen per 30. September aufgehoben wurden, da die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro Tag stark zurückgegangen ist. Am 29. September wurde Fumio Kishida zum Vorsitzenden der LDP gewählt. Als neuer Parteivorsitzender wird Kishida noch vor Jahresende über ein Konjunkturpaket in Höhe von mehreren Billionen Yen entscheiden, was das kurzfristige Wirtschaftswachstum unterstützen wird. Gleichzeitig wird es für die japanische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sein, wie effektiv der neue Parteivorsitzende und der neue Premierminister den „positiven Kreislauf von Wachstum und Verteilung“ gestalten.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im September 2021 um 3,54 % und schloss den Monat bei 2.030,16. Der japanische Aktienmarkt legte im September zu, da die Zahl der Covid-19-Fälle zurückging und Premierminister Suga zu Beginn des Monats ankündigte, dass er nicht zur Wiederwahl antreten werde, was positivere Aussichten für die japanische Innenpolitik gab. Der japanische Aktienmarkt war im Vergleich zu den weltweiten Aktienmärkten zurückgeblieben, doch kam es im Laufe des Monats zu Kapitalzuflüssen, die vor allem von ausländischen Anlegern stammten. Dies ließ den Nikkei 225 Mitte des Monats erstmals seit über 31 Jahren wieder über die 30.000-Punkte-Marke klettern. Gegen Ende des Monats fiel der Markt aufgrund einer sich ausbreitenden Schuldenkrise bei dem Immobilienentwicklerriesen China Evergrande, was Besorgnis über eine Verschlechterung des Geschäftsklimas in China weckte. Darüber hinaus deuteten Äußerungen des Vorsitzenden des Federal Reserve Board, Jerome Powell, darauf hin, dass die US-Notenbank im Laufe des Jahres mit der Reduzierung ihrer Ankäufe von Vermögenswerten beginnen und ihren Leitzins im Jahr 2022 anheben würde. Diese Äußerungen und steigende langfristige US-Zinsen ließen den Markt ebenfalls zurückgehen. Ende des Monats wurde Fumio Kishida zum Vorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei (LDP) gewählt und wird somit der nächste Premierminister Japans sein. Dies führte jedoch nicht zu einer Belebung der Aktienkurse, da keine wesentlichen Änderungen in der Geld- oder Steuerpolitik erwartet werden. Auch wenn die japanischen Aktien gegen Ende des Monats fielen, war dies zum Teil auf Gewinnmitnahmen nach den früheren starken Kursgewinnen zurückzuführen, und der japanische Aktienmarkt konnte den Monat September mit einem Plus abschließen. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 28 Branchen im September einen Anstieg. Dazu gehörte der Bergbau, für den aufgrund des Anstiegs der Rohöl- und anderer Rohstoffpreise bessere Ergebnisse erwartet wurden.

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08.2021:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion in diesem Monat war der Kauf eines Titels aus dem Verkehrstechnikbereich. Mittelfristig ist mit einem Gewinnwachstum zu rechnen, da der Absatz von Kompressoren für Elektrofahrzeuge und Gabelstapler für den Einsatz in Logistikanlagen steigt. Dagegen trennten wir uns von Titeln aus dem Bereich Öl- und Kohleprodukte. Die mittelfristigen Aussichten für das Gewinnwachstum wurden aufgrund derzeit auflaufender unerwarteter Kosten nach unten korrigiert.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im August 2021 um 4,31 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und übertraf den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange brachte unser Übergewicht im Bereich Präzisionsinstrumente diesen Monat eine positive Attribution zur relativen Wertentwicklung des Fonds. Recruit Holdings, Daikin Industries, Shionogi & Co, HOYA und Suzuki Motor waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen in diesem Monat. Die fünf Titel, die die Wertentwicklung am stärksten belasteten, waren indes T&D Holdings, IHI, Mitsui & Co, Sony Group und Yakult Honsha.

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Ausblick

Die Produktion in der Automobilindustrie ist in letzter Zeit vor allem wegen des Engpasses bei Halbleitern zurückgegangen. Andererseits hat die ausgeprägte Halbleiterknappheit zu einem Anstieg der Produktion von Maschinen zur Halbleiterfertigung geführt. Japans Wirtschaft erholt sich zwar weiter, doch der jüngste Anstieg der Covid-19-Fälle trübt die Aussichten. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Juli um 1,1 % (MoM) und somit den zweiten Monat in Folge. Nach den Daten des vom Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie veröffentlichten „METI POS (Point of Sales) Retail Sales Index“, der eine zeitnähere Schätzung liefert, sind die Zahlen zu langlebigen Gütern im August jedoch schwach. Inzwischen liegt der Prozentsatz der doppelt geimpften Menschen per Ende August bei etwa 45 % und nähert sich damit den Werten in Europa und den USA an. In dem Maße, wie die Impfrate steigt, könnte das Risiko schwerer Covid-19-Fälle abnehmen; dies dürfte den Trend zur wirtschaftlichen Normalisierung beschleunigen, der auch durch die Verwendung von „Impfausweisen" unterstützt werden könnte. Obwohl die Wirtschaft kurzfristig unter Abwärtsdruck stehen wird, da die Nachfrage nach persönlichen Dienstleistungen schwach ist, rechnen wir für das vierte Quartal mit einer Erholung, sofern die Ansteckungsquote und die Hospitalisierungsrate sinken.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im August 2021 um 3,14 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.960,70. Der japanische Aktienmarkt zog im August an und erholte sich damit zunächst von dem Ende Juli verzeichneten Rückgang. Die Berichte inländischer Unternehmen für das Quartal April-Juni 2021 übertrafen wiederholt alle Erwartungen, während sich das Kaufinteresse vor allem auf Unternehmen konzentrierte, die eine positive Guidance herausgaben und von denen auch künftig gute Ergebnisse erwartet werden. Der Markt ging gegen Monatsmitte wieder zurück, als die Zahl der neuen Covid-19-Fälle in Japan auf ein Rekordhoch anstieg, die Konjunkturindikatoren aus China enttäuschten und der US-Offenmarktausschuss (FOMC) andeutete, dass die quantitative Lockerungspolitik im Laufe des Jahres zurückgefahren werden könnte. Japans größter Automobilhersteller kündigte aufgrund von Engpässen bei Halbleitern und einigen anderen Bauteilen eine erhebliche Produktionskürzung an, was den Markt ebenfalls belastete. Gegen Ende des Monats, als die Aufstellung der regierenden Liberaldemokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen immer klarer wurde, stieg die Erwartung bevorstehender Veränderungen in der Innenpolitik. Der US-Notenbank-Vorsitzende Jerome Powell deutete an, er werde die Zinsen nicht frühzeitig anheben, und sorgte mit dieser Nachricht für Auftrieb an den US-Aktienmärkten. Auch der japanische Aktienmarkt reagierte auf diese Entwicklungen positiv und beendete den Monat mit einem Plus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 25 im August einen Anstieg. Dazu gehörte auch der Sektor Seetransport. Die Unternehmen in diesem Sektor korrigierten ihre Geschäftsaussichten aufgrund des günstigen Containerschiffsmarktes deutlich nach oben. Dagegen beendeten 8 Sektoren den Monat im Minus. Dazu gehörte der Sektor Öl- und Kohleprodukte, der von Finanzergebnissen negativ beeinflusst wurde, die einen Gewinnrückgang – ohne Berücksichtigung von höheren Bestandsbewertungen – anzeigten.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Als eine der wichtigsten Transaktionen in diesem Monat haben wir eine Aktie aus dem Bereich Elektrogeräte in das Portfolio aufgenommen. Wir gehen davon aus, dass sich die Gewinne trotz der durch Covid-19 beeinträchtigten Geschäftsentwicklung allmählich erholen werden. Dagegen trennten wir uns von einer anderen Aktie aus dem Elektrogerätebereich, deren Kurs aufgrund der Erwartung steigender Absatzzahlen bei Halbleiterfertigungsanlagen angezogen hatte.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds ging im Juli 2021 um 1,54 % zurück, übertraf aber den Vergleichsindex (TOPIX Total Return Index). Hinsichtlich der 33 Branchengruppen der Tokyo Stock Exchange lag dieses vor allem an unserem Übergewicht im Bereich Elektrogeräte, der sich besser als der Markt entwickelte. Sony Group, Murata Manufacturing, Nitori Holdings, Recruit Holdings und Daikin Industries waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im Juli. Mitsui Chemicals, Bandai Namco Holdings, Suzuki Motor, M3 und Tokyo Electron dagegen waren die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Der Index der Industrieproduktion erholte sich auf ein Niveau wie im Januar 2020, also vor der Covid-19-Pandemie. Im Juni steigerten die Unternehmen der Automobilindustrie und zahlreicher anderer Sektoren ihre Produktion, nachdem sie im Mai aufgrund von Halbleiterknappheit erheblich zurückgegangen war. Japans Wirtschaft erholt sich zwar weiter, doch der jüngste Anstieg der Covid-19-Fälle trübt die Aussichten. Ende Juli beschloss die japanische Regierung, das Gebiet, für das der Ausnahmezustand gilt, auszuweiten und den Ausnahmezustand für Tokio und Okinawa zu verlängern. Dies wird sich vor allem im Bereich persönlicher Dienstleistungen über einen längeren Zeitraum hinweg negativ auf die Nachfrage auswirken. Ende Juli lag der Prozentsatz der Menschen, die mindestens eine Dosis eines Covid-19-Impfstoffs erhalten hatten, bei etwa 40 %. In Zukunft dürften politische Entscheidungen davon abhängen, wie effektiv die Impfstoffe hinsichtlich Übertragung und Schwere des Krankheitsverlaufs sind. In der Zwischenzeit ist die Auslandsnachfrage stabil geblieben, und die am 1. Juli veröffentlichte Tankan-Umfrage der Bank of Japan (BOJ) zeigt, dass die japanischen Unternehmen zu Investitionen entschlossen sind. Wir gehen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung bis zum Jahresende fortsetzen wird, auch wenn die Zukunft mit einigen Fragezeichen behaftet bleibt. Wir rechnen für Japan mit einer Erholung des realen BIP-Wachstums im Kalenderjahr 2021 auf eine positive Rate von 2,3 % (YoY).

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im Juli 2021 um 2,19 % und beendete den Monat mit 1.901,08. Der japanische Aktienmarkt gab im Juli nach. Dies war zunächst eine Reaktion auf die Befürchtung, dass mit zunehmender Ausbreitung der Delta-Variante der vierte Notstand für den Großraum Tokio ausgerufen werden würde. Dann fiel der US ISM (Institute for Supply Management) Business Index für Juni niedriger aus. Grund waren Sorgen, dass sich der Wirtschaftsaufschwung verlangsamen könnte, da sowohl die Einkaufsaktivitäten des verarbeitenden als auch des nicht-verarbeitenden Gewerbes die Konsenserwartungen verfehlten. Mitte Juli verzeichnete der japanische Aktienmarkt zwar zeitweise Kursgewinne, in der Regel als Reaktion auf die sehr gute Wertentwicklung der US-Märkte über Nacht, doch wirkte sich das Wiederaufflammen der Pandemie insgesamt dämpfend auf den Aktienmarkt aus. Der US-Aktienmarkt erreichte neue Rekordhöhen. Die Aussagen des Fed-Vorsitzenden Powell sorgten unter Anlegern für wachsende Zuversicht, dass die derzeitige lockere Geldpolitik beibehalten wird. Die positiven Auswirkungen auf den japanischen Aktienmarkt waren jedoch begrenzt. Der Aktienmarkt hatte weiter mit den Nachrichten über die Verschärfung der Kontrolle von Internetunternehmen und anderen Sektoren durch die chinesischen Behörden zu kämpfen. Trotz einer Reihe unerwartet guter Ergebnisberichte japanischer Unternehmen für den Zeitraum April-Juni 2021 beendete der Markt den Monat ohne wesentliche Verbesserung der Stimmung der Anleger im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 11 Branchen im Juli einen Anstieg. Dazu gehörte der Bereich Seeverkehr, in dem die Unternehmen ihre Guidance und Dividendenprognosen aufgrund des günstigen Containerschiffsmarktes deutlich nach oben korrigierten. Dagegen beendeten 22 Sektoren den Monat im Minus. So auch der der Sektor Sonstige Produkte, wo der starke Nachfragerückgang (YoY) in dem so wichtigen Spielkonsolen-Segment Sorge bereitete.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung JPY
Auflegungsdatum 29.01.2016
Fondsvermögen 10.145,32 Mio. JPY
Fondsvermögen (Anteilklasse) 2,16 Mio. JPY
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 5 von 7
Orderannahmeschluss 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] -72,35%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,750%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,910%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,910%
31.12.2019 0,910%
31.12.2018 0,890%
31.12.2017 0,890%
31.12.2016 0,840%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[1] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[2] 0,0536 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] 24,92%
Aktiengewinn KStG[4] 24,92%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 1,48 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 104,91 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A 13.486,92
Betrag 0,0536 EUR 0,3140 EUR 0,0000 EUR 104,91 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Währung JPY JPY EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 18,49%
Maximum Drawdown -18,03%
VaR (99% / 10 Tage) 8,80%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.12.2021

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 3,8 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
KID DWS Invest Nomura Japan Growth JPY FC Wesentliche Anlegerinformation DE Aug 2021 PDF 125,4 KB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Invest Nomura Japan Growth Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 278,5 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 12,6 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 5
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,088% p.a.
davon laufende Kosten 0,910% p.a.
davon Transaktionskosten 0,178% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.08.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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