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Strategie


Anlagepolitik

Der Fonds wird von dem renommierten japanischen Deutsche-AM-Partner Nomura Asset Management mit Sitz in Tokio betreut. Die Ausrichtung des Fonds beruht auf einem Investmentansatz, der seit mehr als 20 Jahren praktiziert wird: Konzentration auf „Quality Growth“, also qualitatives Wachstum. Der Fokus liegt auf ertragsstarken, gut aufgestellten japanischen Großunternehmen mit hoher Eigenkapitalrentabilität und guten Wachstumsperspektiven. Das Anlageuniversum umfasst rund 450 an der Börse in Tokio gehandelte Werte, aus den 40 bis 60 Titel herausgefiltert werden.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Hohe Risiken aus Kursschwankungen sowie hohe Bonitätsrisiken; insgesamt überdurchschnittlich hohe Verlustrisiken des eingesetzten Kapitals.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Aktien Japan Standardwerte

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Asien
Anlegerprofil Risikoorientiert
Fondsmanager Frederic Fayolle
Fondsvermögen (in Mio.) 9.925,40 JPY
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 29.04.2022)
Lipper Leaders (Stand: 29.04.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 05.07.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -4,19% -
3 Monate -7,15% -
6 Monate -13,63% -
Laufendes Jahr -11,82% -
1 Jahr -7,21% -7,21%
3 Jahre 31,14% 9,46%
5 Jahre 34,81% 6,16%
Seit Auflegung 57,23% 7,28%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 05.07.2022)[1]


Zeitraum Netto Brutto
05.07.2021 - 05.07.2022 -7,21% -7,21%
05.07.2020 - 05.07.2021 30,06% 30,06%
05.07.2019 - 05.07.2020 8,67% 8,67%
05.07.2018 - 05.07.2019 -4,48% -4,48%
05.07.2017 - 05.07.2018 7,61% 7,61%
05.07.2016 - 05.07.2017 23,3% 23,3%
29.01.2016 - 05.07.2016 -5,41% -5,41%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 31.05.2022)[1]

Sony Group Corp (Dauerhafte Konsumgüter) 6,60
Nippon Telegraph & Telephone Corp (Kommunikationsservice) 4,20
Recruit Holdings Co Ltd (Industrien) 4,00
Daiwa House Industry Co Ltd (Immobilien) 3,60
ITOCHU Corp (Industrien) 3,60
Sumitomo Mitsui Financial Group Inc (Finanzsektor) 3,50
IHI Corp (Industrien) 3,20
Mitsui & Co Ltd (Industrien) 3,10
Murata Manufacturing Co Ltd (Informationstechnologie) 3,00
Shin-Etsu Chemical Co Ltd (Grundstoffe) 2,90

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Frederic Fayolle

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien aus dem Bereich Präzisionsinstrumente. Der Aktienkurs des Unternehmens ging aufgrund der infolge der steigenden Rohstoffpreise erwarteten Verschlechterung der Bruttomargenquote zurück; wir halten den Rückgang jedoch für vorübergehend. Dagegen haben wir die Position in einer Aktie aus dem Bereich Sonstige Produkte verringert. Der Aktienkurs hatte sich als Reaktion auf die hohen und die Erwartungen übertreffenden Verkäufe neuer Spieletitel erholt.

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Ausblick

Der Rückgang der Exporte nach China aufgrund des Ausbruchs von Covid-19 und der anschließenden Lockdowns in dem Land hat die Industrieproduktion belastet. Die japanische Wirtschaft dürfte trotz der Besorgnis über die Auswirkungen der Inflation eine moderate Wachstumsrate beibehalten. Das reale BIP-Wachstum lag zum ersten Mal seit zwei Quartalen im Januar-März-Quartal mit -1,0 % im negativen Bereich (QoQ, annualisiert). Laut der Economy Watchers-Umfrage für April stieg der aktuelle Index (Coincident Diffusion Index) um 2,6 Punkte (MoM) auf 50,4 Punkte. Verbesserungen gab es vor allem in den Nahrungsmittel-, Getränke- und Dienstleistungsbranchen. Wir erwarten, dass sich der private Verbrauch in Zukunft aufgrund des Einsatzes der angesparten Mittel der Haushalte erholen wird. Gleichzeitig stieg der Verbraucherpreisindex (ohne frische Lebensmittel) im April um 2,1 % (YoY.) gegenüber 0,8 % (YoY) im März. Sollten die Energie- und Lebensmittelpreise weiter steigen, könnte der private Verbrauch durch die wachsende Zurückhaltung bei größeren Anschaffungen eingeschränkt werden, da die Löhne wahrscheinlich nicht steigen werden. Wir prognostizieren für Japan im Jahr 2022 ein Wachstum des realen BIPs von 1,6 % (YoY).

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im Mai 2022 um 0,54 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und blieb damit hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hauptgrund für die schwächere Wertentwicklung war unser fehlendes Engagement im Bereich Seeverkehr, der die Benchmark übertraf. Die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im Mai waren IHI, Sony Group, BANDAI NAMCO Holdings, Murata Manufacturing und Disco. Die fünf Titel T&D Holdings, Chugai Pharmaceutical, ITOCHU, Pigeon und Ajinomoto hingegen belasteten die Wertentwicklung am stärksten.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im Mai 2022 um 0,69 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.912,67. Der japanische Aktienmarkt konnte im Mai leicht zulegen. Zu Beginn des Monats hob die US-Notenbank ihren Leitzins um 0,5 % an, dies war die größte Erhöhung in einem Schritt seit 22 Jahren. Der japanische Aktienmarkt stieg jedoch, da dies erwartet worden war. Während der Feiertage der Goldenen Woche ging der Markt dann zurück, da US-Aktien aufgrund steigender Inflationssorgen hohe Verluste verzeichneten. Obwohl die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021 im Allgemeinen solide ausfielen, gaben einige Unternehmen keine Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2022. Gleichzeitig sorgte die Unsicherheit über das außenwirtschaftliche Umfeld für weiteren Verkaufsdruck. In der zweiten Maihälfte blieb der US-Verbraucherpreisindex hoch, während die US-Einzelhandelsunternehmen schwache Gewinne berichteten, was zu Rückgängen in einigen Teilen des Aktienmarktes führte. Unterdessen gab es in China Anzeichen für eine allmähliche Lockerung der Lockdown-Maßnahmen in Schanghai. Dies ließ ein Nachlassen der Lieferengpässe erwarten, sodass sich der Markt aufwärts bewegte. Gegen Ende des Monats erholte sich der Markt aufgrund eines Rückgangs der langfristigen US-Zinsen und aufgrund der von der Regierung unter Premierminister Kishida erwarteten neuen Wirtschaftspolitik. Der japanische Aktienmarkt beendete den Monat insgesamt leicht im Plus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 18 Branchen im Mai einen Anstieg. Dazu gehörte der Sektor Seetransport, in dem positive Entwicklungen zu beobachten waren: Unter anderem kam der Rückgang am Markt für Containerschiffe zum Erliegen und drei große Unternehmen verzeichneten Rekordgewinne. Dagegen beendeten 15 Sektoren den Monat im Minus. Dazu gehörte der Zellstoff- und Papiersektor, der von der Sorge über steigende Brennstoff- und Rohstoffpreise belastet wurde.

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03.2022:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien eines Unternehmens aus dem Bereich Elektrogeräte. Dieses wird unserer Einschätzung nach mittel- bis langfristig ein starkes Ertragswachstum erzielen können, da der Absatz von Halbleitern für Automobile und von Analog-Halbleitern steigt. Dagegen haben wir Aktien aus den Bereichen Informationstechnologie und Kommunikation verkauft. Der Aktienkurs stieg aufgrund der abnehmenden Risikoneigung am Markt, die sich aus der immer schlechteren Lage in Russland und der Ukraine ergab.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im März 2022 um 4,51 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und übertraf damit den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hauptgrund für die bessere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Bereich Großhandel, der die Benchmark übertraf. Die fünf Aktien, die im März den größten positiven Beitrag brachten, waren Mitsui & Co., Bandai Namco Holdings, Recruit Holdings, Itochu und IHI. Die fünf Titel Suzuki Motor, Sumitomo Mitsui Financial Group, Nitori Holdings, Daiwa House Industry und HOYA belasteten die Wertentwicklung hingegen am stärksten.

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Ausblick

Für die japanische Wirtschaft wird trotz der Beeinträchtigung durch die Lage in der Ukraine weiteres Wachstum prognostiziert. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine und die Verhängung von Sanktionen gegen Russland durch die EU und die G7-Staaten haben zu einem starken Anstieg der Rohöl- und Getreidepreise geführt. Dieser Kostendruck dürfte das Realeinkommen der privaten Haushalte und die Unternehmensgewinne belasten. Als Reaktion auf die steigenden Rohstoffpreise hat Premierminister Kishida jedoch wirtschaftliche Sofortmaßnahmen erlassen, die bis Ende April in Kraft treten sollen. Er geht davon aus, dass diese Maßnahmen die negativen Auswirkungen der Inflation auf die Realwirtschaft abmildern werden. Wir rechnen für Japan mit einer Erholung seines realen BIP-Wachstums im Kalenderjahr 2022 auf eine positive Rate von 2,3 %.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im März 2022 um 3,15 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.946,40. Der Berichtsmonat begann mit einem Anstieg, der zum Teil auf ein Nachlassen der Vorsicht zurückzuführen war, die durch den Konflikt in der Ukraine aufgekommen war. Der japanische Aktienmarkt ging jedoch anschließend aufgrund zunehmender Sorgen über die Zukunft der Weltwirtschaft stark zurück. Die Rohölpreise stiegen als Reaktion auf die gegen Russland verhängten Sanktionen nach dessen Einmarsch in der Ukraine sprunghaft an. Der Nikkei 225 fiel kurzzeitig unter die Marke von 25.000 Yen und verzeichnete damit den niedrigsten Intraday-Stand seit November 2020. Um die Monatsmitte zog der Markt wieder an, als sich der Rohölpreis stabilisierte und Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine aufkeimte. Auf der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) hob die US-Notenbank die Zinsen um 0,25 % an, während der Ausblick auf weitere Zinsschritte im Jahr 2022 im Rahmen der Erwartungen lag und zur Beruhigung der Marktstimmung beitrug. Exportbezogene Aktien erholten sich deutlich, als der Yen vorübergehend auf eine Handelsspanne von etwa 125 Yen/USD zurückging. Dies war vor allem auf die sich ausweitende Zinsdifferenz zwischen Japan und den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Der Markt fiel gegen Ende des Monats, als die Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Waffenstillstandsgesprächen zwischen Russland und der Ukraine schwand. Auch der Ex-Dividende-Termin per Ende des Geschäftsjahres belastete den Markt. Insgesamt beendete der japanische Aktienmarkt den Monat jedoch mit einem Plus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 24 Branchen im März einen Anstieg. Dazu gehörte der Bergbau, für den aufgrund des Anstiegs der Rohölpreise bessere Ergebnisse erwartet wurden. Neun Sektoren verzeichneten hingegen Verluste. Darunter waren Metallerzeugnisse, da man eine Belastung der Geschäftsentwicklung durch die steigenden Rohstoffkosten befürchtete.

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02.2022:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien aus dem Bereich Maschinenbau. Das Unternehmen stellt Elektrowerkzeuge her und hat einen relativ hohen Anteil am Weltmarkt. Wir rechnen mittel- bis langfristig mit einem stetigen Gewinnwachstum. Dagegen haben wir eine Aktie aus dem Bereich Präzisionsinstrumente verkauft, nachdem wir zu dem Schluss gekommen waren, dass sich das mittelfristige Gewinnwachstum des Unternehmens aufgrund des Anstiegs der Rohstoffpreise und der Logistikkosten abschwächen wird.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds fiel im Februar 2022 um -1,39 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und blieb damit hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hauptgrund für die schwächere Wertentwicklung war unser fehlendes Engagement im Bereich Seeverkehr, der die Benchmark übertraf. IHI, Bandai Namco Holdings, Sumitomo Metal Mining, Asahi Intecc und Pan Pacific International Holdings waren die fünf Titel mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im Februar. Am stärksten belastet wurde die Wertentwicklung durch die fünf Titel Recruit Holdings, Sony Group, Suzuki Motor, Murata Manufacturing und Daikin Industries.

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Ausblick

Japans Wirtschaftserholung geht trotz Bedenken über die künftigen Inflationsaussichten weiter. Das reale BIP-Wachstum für das Quartal Oktober-Dezember betrug +5,4 % (QoQ, annualisiert) und markierte damit das erste positive Wachstum seit zwei Quartalen. Die Aufhebung des Ausnahmezustands Ende September brachte einen positiven Beitrag, allerdings fielen Wohnungsbau und staatliche Investitionen aufgrund höherer Kosten infolge der gestiegenen Importpreise geringer aus. Die Verbraucherausgaben im Quartal Januar-März 2022 dürften pandemiebedingt erneut schwach ausfallen. Wir rechnen aber mit einer Erholung, wenn die Infektionszahlen und die Hospitalisierungsraten zurückgehen. Es besteht jedoch Sorge, dass die Inflation wegen der zum Teil durch die Ukrainekrise befeuerten Preisexplosion bei gehandelten Rohstoffen wie Rohöl schneller als erwartet ansteigen könnte. Daran gekoppelt ist die Sorge, dass die Realeinkommen der privaten Haushalte unter Druck geraten könnten. Darüber hinaus gibt es Anzeichen für bevorstehende Lohnerhöhungen, da die großen Automobilhersteller angedeutet haben, dass sie in jährlichen Tarifverhandlungen „voll“ auf die Gewerkschaften eingehen werden. Es ist jedoch ungewiss, ob die Lohnerhöhungen ausreichen werden, um die steigende Inflation in einer Vielzahl von Branchen und Unternehmen auszugleichen. Wir prognostizieren für Japan im Jahr 2022 ein Wachstum des realen BIPs von 2,7 % (YoY).

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Rückblick

Der Tokioter Aktienindex (TOPIX) fiel im Februar 2022 um 0,47 % und schloss den Monat bei 1.886,93. Der japanische Aktienmarkt beendet den Februar mit einem Minus. Der Inlandsmarkt legte zu Beginn des Monats zu und stieg parallel zum US-Aktienmarkt, obwohl die Anleger wegen des erwarteten Tempos der Zinserhöhungen in den USA vorsichtig waren. Bei der Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das Quartal Oktober-Dezember 2021 korrigierten japanische Unternehmen ihre Gewinnprognosen deutlich nach oben und verwiesen dabei häufig auf Anzeichen für eine Erholung der Nachfrage im In- und Ausland. Dies führte zu einer Verbesserung der Anlegerstimmung, obwohl die Zahl der Omikron-Fälle weiter anstieg. Gegen Mitte des Monats gab der Aktienmarkt als Reaktion auf die steigenden Rohölpreise infolge der zunehmenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland wieder nach. Der Markt wurde jedoch durch verschiedenste Entwicklungen beeinflusst, so auch die Ankündigung Russlands, einen Teil seiner Truppen von der ukrainischen Grenze abzuziehen. Dies führte zu einer gewissen Entspannung und einer Erholung des Marktes. Ende des Monats, am 24. Februar, startete Russland jedoch einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine, was den japanischen Aktienmarkt abstürzen ließ. Die Sorge über die negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft nahm zu, als die G7-Länder eine rasche Folge von Wirtschaftssanktionen gegen Russland ankündigten. Gegen Ende des Monats verhalf die Hoffnung auf einen Waffenstillstand dem Markt zu einer Erholung. Dennoch beendete der japanische Aktienmarkt den Monat im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 20 Branchen im Februar einen Anstieg. Dazu gehörte auch der Sektor Seetransport, der aufgrund hoher Frachtraten und hoher Dividendenrenditen zulegen konnte. 13 Sektoren verzeichneten hingegen Verluste. So auch der Sektor Gummiprodukte, den Sorgen belasteten, die höheren Rohstoffkosten könnten die Gewinne schmälern.

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01.2022:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien aus dem Transportgerätebereich. Obwohl das Risiko besteht, dass sich die Erholung bei der Produktion verzögert, weil nicht genügend Halbleiter beschafft werden können, ist mittelfristig mit einem fortgesetzten Gewinnwachstum zu rechnen, da die Nachfrage hoch und die Lagerbestände der Händler derzeit niedrig sind. Dagegen trennten wir uns von einer Aktienposition aus dem Bereich Elektrogeräte. Aufgrund der Halbleiterknappheit wurde eine starke Nachfrage nach Anlagen für die Halbleiterherstellung erwartet. Der Aktienkurs vollzog einen entsprechenden Anstieg.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds fiel im Januar 2022 um 7,80 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und blieb damit hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hauptgrund für die schlechtere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Elektrogerätebereich, der hinter der Benchmark zurückblieb. Suzuki Motor, T&D Holdings, Sumitomo Metal Mining, Sumitomo Mitsui Financial Group und Itochu waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im Januar. Recruit Holdings, NIDEC, Sony Group, Tokyo Electron und Terumo waren die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Wir gehen davon aus, dass sich die japanische Wirtschaft weiter erholt, auch wenn das Wachstum durch den derzeitigen Omikron-Ausbruch gebremst wird. Die japanischen Gemeinden haben als Reaktion auf den raschen Anstieg der durch Omikron ausgelösten Covid-19-Infektionen seit Anfang des Jahres Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ergriffen. Die Nachfrage nach persönlichen Dienstleistungen, die sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres erholt hatte, wird wahrscheinlich wieder schwächer werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass der private Verbrauch stabil bleiben wird, nachdem die neueste Pandemiewelle unter Kontrolle gebracht worden ist. Dies ist zum Teil auf einen beschleunigten Zeitplan für Auffrischungsimpfungen zurückzuführen. Die erwartete Anpassung der Geldpolitik durch die Bank of Japan (BOJ) zieht ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich, da die US-Notenbank in eine Phase der geldpolitischen Straffung eintritt. Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die geldpolitische Sitzung im Januar betonte BOJ-Gouverneur Kuroda, dass die BOJ ihre derzeitige Geldpolitik beibehalte, und erklärte, dass der geldpolitische Ausschuss Zinserhöhungen überhaupt nicht diskutiert habe. Man geht davon aus, dass die BOJ ihren derzeitigen geldpolitischen Kurs beibehält, aber wir werden die Entwicklungen in Bezug auf Änderungen der Geldpolitik vor dem Ende von Kurodas Amtszeit im April 2023 genau beobachten.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im Januar 2022 um 4,84 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.895,93. Der japanische Aktienmarkt gab im Januar nach. Obwohl das Kalenderjahr mit deutlichen, den stärkeren US-Aktienmarkt widerspiegelnden Zuwächsen begann, stiegen die Renditen langfristiger US-Anleihen, und der japanische Aktienmarkt ging zurück. Die Anleihekurse reagierten auf die weit verbreiteten, durch das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) vom Dezember geschürten Erwartungen, wonach die US-Notenbank die Zinsen vorzeitig anheben und die Ankäufe von Vermögenswerten reduzieren würde. Besonders ausgeprägt war der Rückgang bei den Wachstumswerten, da diese in der Regel empfindlicher auf steigende Zinsen reagieren. Mitte Januar gab der Markt in einem risikoaverseren Marktumfeld erneut nach. Auslöser hierfür waren die bevorstehende Aussicht, dass Tokio und andere Großstädte aufgrund der raschen landesweiten Ausbreitung der Omikron-Variante in Japan Pandemiebekämpfungsmaßnahmen ergreifen würden, sowie die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. Ende des Monats deutete die Fed an, dass sie die Zinssätze im März anheben würde. Dies löste Sorge über eine aggressive Straffung der Geldpolitik aus, was zusammen mit den steigenden Ölpreisen zu einem weiteren Rückgang beitrug. Am Monatsende erholte sich der Markt zwar wieder, da man der Ansicht war, dass die Preise für Technologieaktien zu weit gefallen waren, doch insgesamt beendete der Markt den Monat mit einem Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 12 Branchen im Januar einen Anstieg. Dazu gehörte der Bergbausektor, der von höheren Energiepreisen vor dem Hintergrund einer instabilen Versorgungslage aufgrund der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine profitieren sollte. 21 Sektoren verzeichneten hingegen Verluste. Dazu zählte der Elektrogeräte-Sektor, der erheblich unter dem durch die erwarteten US-Zinserhöhungen ausgelösten Rückgang bei Wachstumswerten litt.

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12.2021:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion für den Fonds in diesem Monat war der Kauf von Aktien eines Elektrogeräteherstellers. Wir gehen davon aus, dass dieses Unternehmen aufgrund des erwarteten steigenden Absatzes bei elektronischen Komponenten für Automobile und des Trends zur Elektrifizierung von Fahrzeugen mittel- bis langfristig ein hohes Gewinnwachstum generieren kann. Dagegen trennten wir uns von einer Aktie aus dem Bereich Maschinenbau, bei der wir davon ausgehen, dass sie aufgrund des in einigen Regionen zunehmenden Wettbewerbs ihre relativ hohe Eigenkapitalrendite in Zukunft nicht halten können wird. Wir werden unsere bestehende Strategie fortsetzen, hauptsächlich in Aktien zu investieren, die ihr Gewinnwachstum aufrechterhalten können, bei denen eine Erholung der Gewinne erwartet wird oder die eine hohe Eigenkapitalrendite (ROE) verteidigen oder diese im Zeitverlauf verbessern können. Wir werden die aktuellen und zukünftigen Gewinnprognosen der Unternehmen genau studieren und unsere Investments auf die Unternehmen konzentrieren, die wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum ein hohes Gewinnwachstum erzielen werden.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds stieg im Dezember 2021 um 2,34 % (FC-Anteilsklasse in JPY) und blieb damit hinter dem Referenzindex (TOPIX Total Return Index) zurück. Hauptgrund für die schlechtere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Bereich Präzisionsinstrumente, der hinter der Benchmark zurückblieb. Tokyo Electron, Daikin Industries, Murata Manufacturing, T&D Holdings und ITOCHU waren die fünf Aktien mit den höchsten positiven Attributionen in diesem Monat. Die fünf Titel Suzuki Motor, FUJIFILM Holdings, HOYA, Nitori Holdings und Daiwa House Industry belasteten die Wertentwicklung hingegen am stärksten.

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Ausblick

Die wirtschaftliche Erholung in Japan wird sich voraussichtlich fortsetzen, getrieben durch den privaten Verbrauch. Auch wenn der jüngste, durch vermehrte Urlaubsreisen verursachte Anstieg der Covid-19-Zahlen Anlass zur Besorgnis gibt, steigen die Aussichten auf einen höheren privaten Verbrauch, ausgelöst durch fiskalische Anreize, wie z. B. direkte Finanzhilfen für Familien mit Kindern. Darüber hinaus führten abnehmende Lieferengpässe bei Bauteilen zu einer raschen Erholung in der Automobilbranche. Die im Dezember veröffentlichte Tankan-Umfrage der Bank of Japan (BOJ) zeigt, dass japanische Unternehmen erfreulicherweise zu Investitionen entschlossen sind. Für das Jahr 2022 können wir erwarten, dass das Wirtschaftswachstum Japans oberhalb des Potentials liegen wird. Die geldpolitische Sitzung der BOJ im Dezember berücksichtigte die Preisgestaltung der Unternehmen und die Veränderungen der erwarteten Inflationsrate. Daher könnten die Preisprognosen, die in der Regel eher als von einem Abwärtsdruck oder Deflation gefährdet angesehen werden, revidiert werden. In diesem Zusammenhang kündigte die Bank of Japan an, dass sie ab April ihre ausstehenden Bestände an Commercial Paper und Unternehmensanleihen im Rahmen ihres Sonderprogramms für Covid-19-Notfallhilfen auf das Niveau vor der Pandemie zurückführen wird. Dieser Schritt deutet auf eine allmähliche Normalisierung im Finanzbereich hin. Wir rechnen für Japan mit einer Erholung des realen BIP-Wachstums im Kalenderjahr 2022 auf eine positive Rate von 3,4 % (YoY).

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) stieg im Dezember 2021 um 3,32 % und beendete den Monat mit einem Stand von 1.992,33. Japanische Aktien legten zu Beginn des Monats zu, da die globalen Märkte mit Erleichterung reagierten, als der US-Kongress mit der Verabschiedung eines Überbrückungsgesetzes einen teilweisen Stillstand der Regierung abwendete. Der weit verbreitete Optimismus über die offenbar weniger schweren durch die Omikron-Variante verursachten COVID-19-Fälle trug ebenfalls zur positiven Stimmung bei. Die Fed beschloss aufgrund des zunehmenden Inflationsdrucks am 14.-15.- Dezember ein beschleunigtes Tapering ihrer quantitativen geldpolitischen Lockerung. Das Tempo des Taperings wurde allgemein als im Rahmen der Erwartungen liegend angesehen. Andererseits bewegte sich der japanische Aktienmarkt später in einer engen Spanne, da die Anleger die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante in Übersee beobachteten, während das Scheitern der Verabschiedung des 2-Billionen-Dollar-Gesetzes „Build Back Better Act“ im US-Senat – ein Kernstück der Wirtschaftspolitik der Biden-Regierung – auch den Markt belastete. Die Zinssenkung in China löste regional Aktienverkäufe aus, da sie Sorge über die Aussichten für die chinesische Wirtschaft weckte. Die Auswirkungen auf den japanischen Aktienmarkt hielten sich jedoch in Grenzen, da er weiterhin dem Anstieg bei US-Aktien folgte. Zum Monatsende erholten sich exportbezogene Aktien aufgrund der potenziellen Gewinnunterstützung durch einen schwächeren Yen, was einen gewissen Verkaufsdruck durch erwartete Gewinnmitnahmen der Anleger im Vorfeld des Jahresendes ausgleichen konnte. Der japanische Aktienmarkt schloss den Monat insgesamt höher. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten 31 Branchen im Dezember einen Anstieg. Dazu gehörte der Bereich Seeverkehr, der aufgrund der allgemein erwarteten anhaltenden Einschränkung des Angebots in der Containerschifffahrt infolge der Omikron-Ausbreitung einen Anstieg verzeichnete.

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11.2021:

Aktuelle Positionierung

Eine wichtige Transaktion in diesem Monat war der Kauf eines Titels aus dem Elektrogerätebereich. Vor dem Hintergrund einer schrittweisen Erholung der Automobilproduktion und dank Einsparungen durch vom Management verordnete Kostenkontrolle verspricht dieser Titel mittelfristig hohes Gewinnwachstum. Dagegen haben wir uns von Aktien eines Nahrungsmittelherstellers getrennt, da sich das Auslandsgeschäft des Unternehmens nur schleppend erholt hat und wir außerdem davon ausgehen, dass sich die Entwicklung des Inlandsgeschäfts zukünftig abschwächen könnte.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Wert des Fonds fiel im November 2021 um -3,53 % (FC-Anteilsklasse in Yen) und übertraf damit den Referenzindex (TOPIX Total Return Index). Hauptgrund für die bessere Wertentwicklung war unser Übergewicht im Bereich Präzisionsinstrumente, der die Benchmark übertraf. Die fünf Aktien mit den höchsten positiven Wertbeiträgen im November waren Tokyo Electron, Sony Group, HOYA, BANDAI NAMCO Holdings und Disco. IHI, Daiwa House, Suzuki Motor, Chugai Pharmaceutical und Recruit Holdings waren dagegen die fünf Aktien mit den höchsten negativen Wertbeiträgen.

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Ausblick

Die japanische Wirtschaft erholt sich, aber der aktuelle Trend wird schwächer. Das reale BIP-Wachstum lag zum ersten Mal seit zwei Quartalen im Juli-September-Quartal mit -3,0 % im negativen Bereich (QoQ, annualisiert). Die wirtschaftlichen Beschränkungen aufgrund des bis September geltenden Ausnahmezustands haben die japanische Wirtschaft stark belastet. Die zunehmenden Probleme in der globalen Lieferkette aufgrund von Verzögerungen in der Logistik und Materialengpässen beeinträchtigten ebenfalls das Wirtschaftswachstum. Obwohl die Automobilindustrie ihre Produktion erheblich gesteigert hat, bleibt der durch den weltweiten Halbleitermangel verursachte Engpass bestehen, und es könnte einige Zeit dauern, bis sich das normalisiert. Die Verbraucherausgaben dürften sich erholen, auch dank vom Kabinett am 19. November im Rahmen des wirtschaftspolitischen Ausblicks angekündigter direkter Finanzhilfen für Familien mit Kindern. Zudem erwartet man, dass die Bürger ihre während der Pandemie angehäuften Ersparnisse für aufgeschobene Ausgaben einsetzen werden. Allerdings müssen die Prognosen nun auch die womöglich noch ansteckendere Omikron-Virusvariante berücksichtigen.

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Rückblick

Der Tokyo Stock Price Index (TOPIX) fiel im November 2021 um 3,64 % und schloss den Monat bei 1.928,35. Der japanische Aktienmarkt gab im November nach. Der Markt legte zu Beginn des Monats zu, als die Unsicherheit in der Innenpolitik nachließ, nachdem die Liberaldemokratische Partei bei den Unterhauswahlen Ende Oktober die absolute Mehrheit erringen konnte. Die für das Juli-September-Quartal vorgelegten Finanzergebnisse japanischer Unternehmen übertrafen die Erwartungen. Positiv wurde von den Anlegern auch die von zahlreichen Akteuren verkündete Anhebung der Prognosen für das Gesamtjahr aufgenommen. Andererseits gab es auch Verkaufsdruck, bei dem es sich offenbar um Gewinnmitnahmen handelte. Die Gewinnwachstumsraten näherten sich einem Höchststand, da man davon ausgeht, dass höhere Rohstoffpreise und Transportkosten die künftigen Gewinne belasten könnten. Der japanische Aktienmarkt bewegte sich Mitte November in einer engen Spanne, erwies sich der Positiveffekt aus den hohen Erwartungen an die Wirtschaftspolitik der Regierung Kishida doch als vorübergehend. Ende des Monats wurde der US-Aktienmarkt schwächer, als US-Präsident Joe Biden seine Absicht ankündigte, den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell wieder zu nominieren, und die Anleger zunehmend weitere Rückführungen der quantitativen geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen erwarteten. Dies und die wachsende Sorge über die hochansteckende Omikron-Variante trugen Ende November zu einem Ausverkauf bei. Der Aktienmarkt beendete den Monat daraufhin im Minus. Von den 33 Branchengruppen der Tokioter Aktienbörse verzeichneten zwei Sektoren einen Anstieg. Dazu gehörten Elektrogeräte, die vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage nach Halbleitern von höheren Investitionen profitierten. 31 Sektoren verzeichneten hingegen Verluste. Dazu zählte unter anderem der Luftfahrtsektor, der unter der wachsende Sorge litt, die Omikron-Variante könnte die Gewinnerholung ausbremsen.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung JPY
Auflegungsdatum 29.01.2016
Fondsvermögen 9.925,40 Mio. JPY
Fondsvermögen (Anteilklasse) 2,01 Mio. JPY
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 5 von 7
Orderannahmeschluss 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 52,77%

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,750%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
0,830%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2021 0,830%
31.12.2020 0,910%
31.12.2019 0,910%
31.12.2018 0,890%
31.12.2017 0,890%
31.12.2016 0,840%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[3] 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[4] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[5] 24,92%
Aktiengewinn KStG[6] 24,92%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 1,48 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 104,91 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 13.486,92
Betrag 0,0000 EUR 0,0536 EUR 0,3140 EUR 0,0000 EUR 104,91 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[7][8]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[7][8]
- - - - wird nachgeliefert
Währung JPY JPY JPY EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [9]

Volatilität 19,49%
Maximum Drawdown -18,03%
VaR (99% / 10 Tage) 9,32%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

6. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

7. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

8. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

9. Stand: 31.05.2022

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Anteilinhaber 2022 I DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2022 PDF 131,5 KB
KID DWS Invest Nomura Japan Growth JPY FC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2022 PDF 129,1 KB
DWS Invest SICAV, 12/21 Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 7,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 9,4 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Mai 2022 PDF 6,4 MB
DWS Invest Nomura Japan Growth Fondsfakten DE Mai 2022 PDF 280,2 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Mai 2022 PDF 12,9 MB

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 5
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,971% p.a.
davon laufende Kosten 0,830% p.a.
davon Transaktionskosten 0,141% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 27.02.2022

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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