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Strategie


Anlagepolitik

DWS Invest Global Infrastructure investiert vordergründig in Aktien von Emittenten aus dem globalen Infrastruktursektor. Dazu gehören folgende Segmente: Transport (Straßen, Flug- und Seehäfen sowie Schienenverkehr), Energie (Gas- und Stromübertragung, -vertrieb und -erzeugung), Wasser (Bewässerung, Trinkwasser und Abwasser) und Kommunikation (Rundfunk- und Mobilfunkmasten, Satelliten, Glasfaser- und Kupferkabel).

Einflussfaktoren

Die Performance wird hauptsächlich von den Entwicklungen der internationalen Aktienmärkte, sektor- und unternehmensspezifischen Entwicklungen sowie Wechselkursbewegungen bestimmt. Der Teilfonds kann für bestimme Zeiträume auf variabler Basis in verschiedene Untersektoren, Länder und Marktsegmente investieren und Derivate einsetzen. Diese Anlagen können weitere Chancen und Risiken beinhalten.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Branchen: Andere Sektoren

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Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Branchen/Themen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Manoj Patel
Fondsvermögen (in Mio.) 1.385,89 EUR

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 04.05.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 4,61% -
3 Monate 9,82% -
6 Monate 13,03% -
Laufendes Jahr 0% -
1 Jahr 17% 17%
3 Jahre 25,65% 7,91%
Seit Auflegung 26,36% 5,71%

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.12.2021)[1]

Crown Castle International Corp (Spezialisierte REIT's) 8,90
SBA Communications Corp (Spezialisierte REIT's) 5,90
American Tower REIT Inc (Spezialisierte REIT's) 5,20
National Grid PLC (Multiversorger) 5,00
Sempra Energy (Multiversorger) 4,50
Edison International (Stromversorger) 4,30
Ferrovial SA (Hochbau) 3,80
Pembina Pipeline Corp (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 3,60
American Water Works Co Inc (Wasserversorger) 3,30
Cellnex Telecom SA (Integrierte Telekom.dienstl.) 3,30

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Manoj Patel

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement nach wie vor von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin US-Sendemastenbetreiber. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina solide, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Auch wenn wir davon ausgehen, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, ist das Tempo der Erholung weiterhin von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig. Das Auftreten von Omikron und die damit verbundenen Reisebeschränkungen haben der Erholung des Luftverkehrs einen Dämpfer versetzt. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind dennoch im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der Erholung nachlassen sollte. Wir gehen bei unserem Engagement in diesem Bereich zunehmend selektiv vor und bevorzugen ausgewählte Flughäfen, diversifizierte Transportunternehmen und Schienenverkehrstitel. In den USA bleiben indes die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch weiterhin selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In UK sind regulatorische Risiken minimal und dürften Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten. Weltweit sehen wir Chancen für Versorger dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Ausblick

Wir rechnen für die Zukunft mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Für den Beginn des Jahres 2022 sind wir in den Bereichen Verkehr und Energie vor dem Hintergrund der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der globalen Ausbreitung von Omikron vorsichtiger. Größere Volatilität dürfte unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln weiterhin taktische Gelegenheiten bieten. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Dezember positive Nominalerträge. Im Regionenvergleich kamen die höchsten Beiträge aus Nord- und Südamerika, angeführt von der Stärke von US-Sendemastenbetreibern und Versorgern. Auf breiterer Basis stiegen Transportwerte auf der ganzen Welt (einschließlich Flughäfen, Mautstraßen und Eisenbahntitel), da die Sorgen über Omikron aufgrund erster Berichte über weniger schwere Symptome nachließen. In Europa legten Versorger und britische Wassertitel zu, während Kommunikationstitel leicht nachgaben; geringere Einnahmen aus dem Rundfunkgeschäft belasten weiterhin die Finanzlage der großen Satellitenbetreiber in der Region. Im asiatisch-pazifischen Raum gaben japanische Infrastrukturtitel nach; dies wurde jedoch durch positive Beiträge aus Engagements in Australien und Asien ohne Japan ausgeglichen.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte verzeichneten im Dezember kräftige Zuwächse, als die Sorge über Omikron nachließ, und übertrafen damit die breiteren Aktienmärkte. Diese erholten sich in der ersten Dezemberwoche und machten die durch die anfänglichen Omikron-Sorgen verursachten Verluste von Ende November schnell wieder wett. Die Aufwärtsdynamik kam Mitte des Monats kurzzeitig ins Stocken, als der Fokus der Anleger auf Zentralbanken und Coronathemen umschwenkte. Anschließend ging es aber wieder schnell bergauf, da die Anleger all dies hinter sich ließen und sich den Aussichten auf ein starkes Wachstum zuwandten, das durch gesunde Gewinne und stabile Fortschritte bei der Wiedereröffnung unterstützt wurde. Vor diesem Hintergrund wurden Infrastrukturtitel durch die Stärke des defensiveren Segments der Versorger unterstützt, während die nachlassenden Omikron-Sorgen auch dem Transportsektor bis zum Monatsende Aufwind gaben. Im Regionenvergleich lag der asiatisch-pazifische Raum hinter Nord- und Südamerika und Europa. Grund für die unterschiedliche Wertentwicklung in den einzelnen Regionen waren starke Unterschiede bei der Wirksamkeit und Verfügbarkeit von Impfstoffen sowie bei den zur Eindämmung ergriffenen Maßnahmen. In Nord- und Südamerika waren mexikanische Flughäfen, Sendemastenbetreiber und Versorger die Spitzenreiter. Dennoch war die Stärke breit gefächert, wobei die meisten Sektoren Zuwächse erzielten, mit Ausnahme des US-Segments Oil Storage & Transportation (OST). In Europa waren die Erträge in den meisten Sektoren ebenfalls sehr gut. Der Transportsektor erholte sich und beendete den Monat mit einem kräftigen Plus mit den höchsten Zuwächsen über die gesamte Region. Versorger und britische Wassertitel erfreuten sich ebenfalls hoher Nachfrage. Europäische Satellitenanbieter zeigten indes eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung, da sie weiterhin mit schwacher Nachfrage zu kämpfen haben. Im asiatisch-pazifischen Raum schließlich war Japan die einzige Region, die im Berichtsmonat Verluste verzeichnete.

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11.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung weiterhin von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen sollten weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorischen Risiken minimal und dürften Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten. Weltweit sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte gingen im November aufgrund der allgemeinen durch Omikron ausgelösten Schwäche zurück und blieben hinter den breiteren Aktienmärkten zurück. Der Monat November begann verhalten optimistisch, da Anzeichen für einen starken Arbeitsmarkt und eine positive Gewinndynamik mehrere wichtige Aktienindizes Allzeithochs markieren ließ. Die Probleme begannen mit einem Volatilitätsschub, ausgelöst durch die Inflationsdaten für Oktober, aus denen hervorging, dass die Verbraucherpreise in den USA so schnell wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr gestiegen sind (6,2 % im Jahresvergleich). Globale Aktien tendierten nach dieser Nachricht seitwärts, bis der fragile Marktoptimismus einbrach, der seit dem Vormonat zu einem leichten Anstieg bei risikoreichen Anlagen geführt hatte, da am 25. November die Nachricht aus Südafrika kam, dass eine neue Variante von COVID-19 mit besorgniserregenden Merkmalen (von der Weltgesundheitsorganisation angesichts der hohen Anzahl von Mutationen treffend als „besorgniserregende Variante“ eingestuft) identifiziert worden war und sich weltweit ausbreitete. Bei den Infrastrukturtiteln waren Energie- und Transportwerte in allen Regionen die größten Verlierer, während Versorger relativ besser abschnitten. In Nord- und Südamerika wurden kanadische Midstream-Energietitel am stärksten in Mitleidenschaft gezogen, gefolgt von MLPs und Transportwerten. Auf relativer Basis erzielten Abfallwirtschaft und die traditionell defensiven Versorger in der Region die besten Ergebnisse. US-Sendemastenbetreiber gingen in den letzten Tagen des Monats stark zurück, tendieren aber zu Beginn des Dezembers wieder aufwärts. In Europa waren die Verluste bei Transportunternehmen die größte Belastung für die Wertentwicklung in der Region, wobei Omikron die Infektionslage noch verschärfte. Auf Sektorebene waren britische Titel aus dem Wasserbereich und europäische Versorger mit Zuwächsen in diesem Monat die Spitzenreiter.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im November negative Nominalerträge. Im Regionenvergleich trug lediglich britische Infrastruktur im Laufe des Monats positiv bei. Dagegen beeinträchtigten nord- und südamerikanische Midstream-Energie und europäischer Transport die Wertentwicklung am stärksten, da sich die potenzielle Belastung der Nachfrage gleich nach den ersten Berichten zu Omikron in den Kursen niederschlug. In Nord- und Südamerika konnte sich der Eisenbahnbereich recht gut behaupten, während es für Versorger und Kommunikation schlechter lief. In Europa waren Versorger die relativen Gewinner, während der Bereich Kommunikation eine anhaltende Schwäche zeigte, da die geringeren Einnahmen aus dem Rundfunkgeschäft die Finanzlage der großen Satellitenbetreiber weiterhin belasten. Im asiatisch-pazifischen Raum schließlich hatte Japan fast keine Auswirkung, während Australien und Asien ohne Japan hinterherhinkten.

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10.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung weiterhin von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen sollten weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorischen Risiken minimal und dürften Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten. Weltweit sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte verzeichneten im Monatsverlauf Zuwächse, blieben aber im Berichtszeitraum hinter dem breiteren Aktienmarkt zurück. Globale Aktien zogen im Oktober kräftig an und markierten zum Ende eines soliden Monats neue Rekordstände. Zu Beginn des Berichtszeitraums stabilisierten sich die Märkte, nachdem die politischen Entscheidungsträger in den USA ein kurzfristiges Finanzierungsgesetz verabschiedet hatten, das die Ängste vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit der USA linderte. Nachdem eine größere Haushaltskrise abgewendet worden war, setzten die Märkte ihren Aufwärtstrend fort, gestützt durch eine Vielzahl positiver makroökonomischer Entwicklungen, die Inflationssorgen weitgehend in den Hintergrund drängten. Berichte über solide Unternehmensgewinne hielten den Optimismus der Märkte in den folgenden Wochen aufrecht, bevor die Veröffentlichung der BIP-Zahlen für das dritte Quartal in den USA, die eine deutliche Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung widerspiegelten, in den letzten Oktobertagen die Aufmerksamkeit wieder auf die Zentralbankenpolitik lenkte. Vor diesem Hintergrund waren globale Infrastrukturwerte im Allgemeinen gut gefragt. Im Regionenvergleich war Nord- und Südamerika Spitzenreiter, angeführt von der Transportbranche. Midstream-Energieaktien in der Region schnitten ebenfalls gut ab, da sich die anhaltende Energieknappheit und das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage verschärften. Auf relativer Basis verzeichneten die Bereiche Kommunikation und Versorger moderatere Gewinne. In Europa waren britische Wasserversorger gefragt. In Kontinentaleuropa erzielten Versorger und Transportunternehmen leicht positive Renditen, während Kommunikationswerte leichte Verluste hinnehmen mussten. Im asiatisch-pazifischen Raum schließlich war die Wertentwicklung allgemein schwach, wobei Japan aufgrund von Verlusten bei Gasversorgern wegen eines sich verändernden Ausblicks für Flüssigerdgas (LNG) eindeutig das Schlusslicht bildete.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Oktober positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, war Nord- und Südamerika die beste Region. Die Aktien der Segmente Midstream-Energie, Versorger und Kommunikation der Region Nord- und Südamerika zählten zu den Aktien mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Der Transportbereich in Nord- und Südamerika und Europa blieb im Monatsverlauf weiterhin in der Gunst der Anleger. Darüber hinaus trugen ausgewählte Transportwerte in Australien ebenfalls positiv zur Rendite bei. In Europa brachte zudem der britische Wasserversorgerbereich einen nennenswerten Beitrag zur Wertentwicklung. Umgekehrt war das Engagement in Japan im Laufe des Monats ein Belastungsfaktor, da dort die Schwäche der Gasversorger die Wertentwicklung belastete. Auch der Bereich Kommunikation in Europa war relativ schwach, da geringere Einnahmen aus dem Rundfunkgeschäft erwartet wurden und sich letztlich in den Berichten zeigte, dass dies die finanzielle Situation der großen Satellitenbetreiber belastet hat.

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09.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung weiterhin von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen sollten weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorische Risiken minimal, was Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten dürfte. Zudem sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im September negative Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten Wertpapiere aus den Bereichen Midstream-Energie in Nord- und Südamerika als auch aus dem Transportbereich in Nord- und Südamerika und Europa zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Darüber hinaus trugen ausgewählte Transportwerte in Australien und Japan ebenfalls positiv zur Rendite bei. Dagegen war der nord- und südamerikanische Kommunikationsbereich für den Monat besonders schwach, da technologieorientierte Aktien im Einklang mit dem breiten Markt stark zurückgingen. Versorger aus Nord- und Südamerika waren angesichts der allgemeinen Bevorzugung von risikoreichen Werten gegen Ende des Monats ebenfalls nicht mehr gefragt. In Europa schließlich belastete die allgemeine Marktschwäche die Wertentwicklung (mit Ausnahme des Transportsektors) in der gesamten Region.

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Ausblick

Wir rechnen für die Zukunft mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Mit Beginn des vierten Quartals gehen wir davon aus, dass das beschleunigte Wachstum und höhere Inflation den zyklischeren, wachstumsorientierten Namen zunehmend Unterstützung bieten wird. Wir sind zunehmend positiv gestimmt, was die sich verbessernden Fundamentaldaten von Sektoren wie Transport und US-Midstream-Energie angeht, die durch anhaltende Wiedereröffnungstrends und eine günstige Angebots-/Nachfragedynamik im gesamten Energiesektor unterstützt werden. Darüber hinaus erwarten wir, dass eine breitere Marktvolatilität taktische Möglichkeiten für stabile Namen zu attraktiven Bewertungen bieten wird. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte verzeichneten im September Verluste, entwickelten sich aber besser als der breitere Aktienmarkt. Im September schwand angesichts der erwarteten nachlassenden Erholung der Optimismus an den Märkten langsam. Rund um den Globus richteten die Zentralbanken ihre Aufmerksamkeit auf die durch weit verbreitete Unterbrechungen der Lieferketten unterstrichenen erhöhten Inflationsrisiken. Ende September wurde ein drohender Zusammenbruch des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande befürchtet, der wiederholt Warnungen vor Zahlungsausfällen herausgab. Dies verstärkte noch die Angst vor einer breiteren Ansteckung der bereits erste Anzeichen einer Krise zeigenden chinesischen Immobilienmärkte. In den letzten Tagen des Monats stiegen die Anleiherenditen aufgrund des erwarteten Beginns des Taperings seitens der US-Notenbank. Daraufhin weiteten die US-Aktien ihre Verluste aus und beendeten den schlechtesten Monat des Jahres, während die europäischen Märkte ebenfalls stark zurückgingen. Vor diesem Hintergrund lief es für globale Infrastrukturwerte im Monatsverlauf ebenfalls schlecht. Aus regionaler Sicht waren die europäischen Infrastrukturtitel am schwächsten, das Bild bei der Wertentwicklung auf Sektorebene fiel global gemischt aus. In Europa und den USA waren Titel aus der Kommunikationsbranche die klaren Nachzügler, da der allgemeine Marktdruck am stärksten in technologieorientierten Sektoren zu spüren war. Darüber hinaus waren Versorger im Allgemeinen unbeliebt. Im Gegensatz dazu war der Transportbereich (mit Ausnahme des güterorientierten Schienenverkehrs in Nord- und Südamerika) vor dem Hintergrund einer sich verbessernden Reise- und Mobilitätssituation allgemein gut nachgefragt. Des Weiteren wurden Midstream-Energieproduzenten angesichts des positiven Hintergrunds der Energienachfrage und der ausgeprägten Angebotssorgen gut unterstützt. Im asiatisch-pazifischen Raum konnte Australien einen moderaten Zuwachs verzeichnen, während ganz Asien die Marktschwäche zu spüren bekam.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen dürften weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen kurzfristig Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorischen Risiken minimal und dürften Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten. Zudem sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juli positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten australische Infrastruktur sowie Kommunikation und Versorger aus Nord- und Südamerika zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Die größte Belastung brachten nord- und südamerikanische Midstream-Energie und in geringerem Maße japanischer und europäischer Transport. Aus Sicht der absoluten Rendite waren australische und europäische Versorger die Sektoren mit der besten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten japanische sowie nord- und südamerikanische Midstream-Energie am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im Juli die Positionen in Sydney Airport und SBA Communications Corp. die größten Renditebeiträge, während Williams Companies, Inc. zu den Positionen zählte, die die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Mit Blick auf die Zukunft gaben die (sich im ersten Halbjahr 2021 manifestierten und unsere entsprechenden Quad-2-Prognosen stützenden) Wiedereröffnungstrends Anlass zu Optimismus in Bezug auf Sektoren wie Transport (d.h. Eisenbahn und Flughäfen) und Energie mit ihren sich rasch verbessernden Fundamentaldaten. Diese Trends in den Bereichen Bahn und Energie verlangsamen sich nun, und wir haben einen Großteil des auf Wiedereröffnung setzenden Engagements der Strategie mit Blick auf das dritte Quartal zurückgefahren, da die positiven Basiseffekte der Lockdowns aus dem Jahr 2020 an Wirkung verlieren. Im Bereich Flughäfen und Mautstraßen erwarten wir von einem sehr niedrigen Niveau aus weitere Steigerungen. Wir gehen zwar davon aus, dass das starke Nominalwachstum für Unterstützung sorgen wird, unsere Kennzahlen sprechen jedoch für einen ausgewogeneren Ansatz für die Strategie. Wir rechnen mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Während wir weiterhin sich verbessernde Fundamentaldaten für Sektoren wie Transport und Energie erwarten, die zum Teil von den Wiedereröffnungstrends getrieben werden, sind wir zu einem ausgewogeneren Portfolioprofil zwischen von der Wiedereröffnung profitierenden (zyklischen) und defensiven Teilsektoren übergegangen. Größere Volatilität am Markt dürfte zudem unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel schnitten im Juli schlechter ab als der breitere Aktienmarkt. Für diese war der von Volatilität geprägte Juli ein weiterer Monat mit hart erkämpften Gewinnen. Zu Beginn offenbarte das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) vom Juni nach oben korrigierte Wachstums- und Inflationsprognosen und deutete darauf hin, dass die kurzfristigen Zinsen früher als erwartet angehoben werden könnten und die Anleihekäufe sukzessive reduziert werden. Angesichts der VPI-Zahlen für Juni, die einen Anstieg von 5,4 % YoY widerspiegeln, verteidigte der Ausschuss seinen geldpolitischen Kurs standhaft. Die Märkte schwankten in der dritten Juliwoche heftig, konnten aber nach einem starken Ausverkauf ihre Verluste wieder wettmachen, da die Unternehmensgewinne gut ausfielen und der Optimismus der Anleger über die Konjunkturerholung gegenüber der Sorge über die Delta-Variante des Virus überwog. Bei den Infrastrukturtiteln stachen aus regionaler Sicht asiatisch-pazifische Infrastrukturtitel hervor, während nord- und südamerikanische Titel zurückblieben, aber dennoch insgesamt leichte Gewinne erzielen konnten. In Asien-Pazifik erwies sich Australien als Spitzenreiter. In anderen Teilen Asiens konnte die Stärke der Gasversorgungsunternehmen die Schwäche der Flughäfen in der Region ausgleichen. In Europa stach vor allem der britische Wassersektor hervor. Im Juli wurden in Großbritannien Infrastrukturtitel allgemein stark nachgefragt, da die Aktien in der Region durch die positiven Entwicklungen an der Covid-19-Front Auftrieb erhielten. In Kontinentaleuropa erhielten Versorger gute Unterstützung, während der Transportsektor angesichts der eher zögerlichen Wiedereröffnung in der Region nachgab. In Nord- und Südamerika schließlich verzeichneten Sendemastbetreiber solide Zuwächse. Transport- und Versorgungsunternehmen erzielten ebenfalls solide Renditen, während das nord- und südamerikanische Midstream-Energiesegment vor dem Hintergrund einer schwachen Energienachfrage unter Druck geriet.

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06.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Wir rechnen mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte dürften die positiven Basiseffekte sowohl für Wachstum als auch für Inflation nachlassen. Während wir weiterhin sich verbessernde Fundamentaldaten für Sektoren wie Transport und Energie erwarten, sind wir zu einem ausgewogeneren Portfolioprofil hinsichtlich von der Wiedereröffnung profitierenden (zyklischen) und defensiven Teilsektoren übergegangen. Bei den Sendemastenbetreibern könnte sich das Umsatzwachstum beschleunigen, da die Branche auf 5G umstellt und die Investitionen der Mobilfunkanbieter zunehmen, während europäische Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Unterdessen erholt sich der Midstream-Energie-Bereich weiter, und Qualitäts- und ESG-Faktoren dürften ein längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen. Wir bevorzugen weiterhin Aktien mit Vermögenswerten hoher Qualität und suchen nach Anzeichen einer nachhaltigen Erholung, von der bestimmten Namen profitieren würden. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und Mautstraßen mit Assets hoher Qualität und visiblen Projektpipelines sollten sich ebenfalls weiterhin hoher Nachfrage erfreuen. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten US-Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien dürften regulatorischen Risiken für Aufwärtskatalysatoren sorgen.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel schnitten im Juni gemessen am MSCI World Index schlechter als der breitere Aktienmarkt ab. Infrastrukturwerte starteten sehr gut in den Monat, wurden jedoch zum Monatsende durch den restriktiveren Ton der Fed gebremst. Globale Aktien trotzten Sorgen hinsichtlich der Inflation und einer restriktiven Geldpolitik und schlossen nahe von Rekordhochs, unterstützt durch die anhaltende wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie. Aktien tendierten bei gemischten Makrodaten aufwärts. Die wirtschaftliche Erholung gewinnt weiter an Fahrt, insbesondere in den USA und Europa. Die Inflation schwebte drohend über den Märkten, da die Anleger darüber diskutieren, ob die Inflation aufgrund von Basiseffekten und Nachholbedarf nur von kurzer Dauer sein wird oder sich letztendlich als hartnäckig und störend für die allgemeine wirtschaftliche Erholung erweisen wird. Auf der Juni-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) fiel die Prognose der Fed bezüglich Wachstum und Inflation aufgrund der ermutigenden Erholung der Wirtschaftstätigkeit nun besser aus, doch die Aufmerksamkeit des Marktes richtete sich ganz auf den Median des Dot Plots der erwarteten kurzfristigen Zinserhöhungen, da mehrere Mitglieder nunmehr eine frühere Zinserhöhung prognostizierten. Als Reaktion darauf war die Kursentwicklung uneinheitlich. Trotz einer scheinbar restriktiveren Fed schlossen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihe bei 1,46 % (gegenüber 1,59 % zu Monatsbeginn). Die Europäische Zentralbank hob ihre Inflationsprognose an und erneuerte ihr Versprechen, die beschleunigten Not-Anleihekäufe zur Stützung des Euroraums beizubehalten. Die G7 unterstützten einen Vorschlag der USA für eine globale Steuerreform, die einen globalen Mindeststeuersatz von ca. 15 % vorsieht und zumindest einen Teil der Gewinne in den Ländern besteuern soll, in denen multinationale Unternehmen ihre Umsätze erzielen. Bei den Rohstoffen stiegen unterdessen die Rohölpreise, da die globale Nachfrage an Fahrt aufnimmt.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juni positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten nord- und südamerikanische Kommunikation und nordamerikanische Midstream-Energie zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Die Positionierung im europäischen Transport, in US-Versorgern und zu einem geringeren Grad in asiatischer Infrastruktur (ohne Japan) belastete die Wertentwicklung am stärksten. Aus Sicht der absoluten Rendite waren europäische und nord- und südamerikanische Kommunikation die Sektoren mit der höchsten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten asiatische (ohne Japan) und europäische Versorger am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im Juni die Positionen in Crown Castle International Corp. und Targa Resources die größten Renditebeiträge, während VINCI SA zu den Positionen zählte, die die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung SEK
Auflegungsdatum 15.02.2017
Fondsvermögen 1.385,89 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,00 Mio. SEK
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[2] 57,37%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,750%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,890%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,890%
31.12.2019 0,950%
31.12.2018 0,890%
31.12.2017 0,800%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[1] 05.03.2021
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag[2] 43,89 SEK

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] -3,84%
Aktiengewinn KStG[4] -3,84%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 3,32 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 32,67 EUR

Details & Historie

Datum 05.03.2021 06.03.2020 08.03.2019 09.03.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Thesaurierung
Kurs 958,00 1.054,97 996,96 952,72 wird nachgeliefert
Betrag 43,89 SEK 43,15 SEK 42,41 SEK 37,50 SEK 32,67 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - - wird nachgeliefert
Währung SEK SEK SEK SEK EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 6,00%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.12.2021

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Global Infrastructure SEK FDH (P) Wesentliche Anlegerinformation DE Dez 2021 PDF 125 KB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 3,8 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Invest Global Infrastructure Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 285,8 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 12,6 MB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Global Infrastructure Sonstiges DE Dez 2021 PDF 545,7 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,022% p.a.
davon laufende Kosten 0,890% p.a.
davon Transaktionskosten 0,132% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.08.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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