Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

DWS Invest Global Infrastructure investiert vordergründig in Aktien von Emittenten aus dem globalen Infrastruktursektor. Dazu gehören folgende Segmente: Transport (Straßen, Flug- und Seehäfen sowie Schienenverkehr), Energie (Gas- und Stromübertragung, -vertrieb und -erzeugung), Wasser (Bewässerung, Trinkwasser und Abwasser) und Kommunikation (Rundfunk- und Mobilfunkmasten, Satelliten, Glasfaser- und Kupferkabel).

Einflussfaktoren

Die Performance wird hauptsächlich von den Entwicklungen der internationalen Aktienmärkte, sektor- und unternehmensspezifischen Entwicklungen sowie Wechselkursbewegungen bestimmt. Der Teilfonds kann für bestimme Zeiträume auf variabler Basis in verschiedene Untersektoren, Länder und Marktsegmente investieren und Derivate einsetzen. Diese Anlagen können weitere Chancen und Risiken beinhalten.

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Branchen: Infrastruktur

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Branchen/Themen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Manoj Patel
Fondsvermögen (in Mio.) 1.912,38 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.08.2021)
Lipper Leaders (Stand: 31.08.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 22.10.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 3,52% -
3 Monate 5,9% -
6 Monate 12,32% -
Laufendes Jahr 23,82% -
1 Jahr 24,03% 24,03%
3 Jahre 37,57% 11,22%
Seit Auflegung 37,97% 8,64%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 22.10.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
22.10.2020 - 22.10.2021 24,03% 24,03%
22.10.2019 - 22.10.2020 -9,06% -9,06%
22.10.2018 - 22.10.2019 21,97% 21,97%
05.12.2017 - 22.10.2018 0,29% 0,29%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.09.2021)[1]

Crown Castle International Corp (Spezialisierte REIT's) 8,00
SBA Communications Corp (Spezialisierte REIT's) 5,40
American Tower REIT Inc (Spezialisierte REIT's) 4,70
Cheniere Energy Inc (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 4,50
Sempra Energy (Multiversorger) 4,30
National Grid PLC (Multiversorger) 4,10
Pembina Pipeline Corp (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 4,10
TC Energy Corp (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 4,00
Ferrovial SA (Hochbau) 4,00
Williams Cos Inc/The (Erdöl/Gas - Lagerung & Transport) 3,60

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Manoj Patel

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung weiterhin von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen sollten weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorische Risiken minimal, was Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten dürfte. Zudem sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Ausblick

Wir rechnen für die Zukunft mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Mit Beginn des vierten Quartals gehen wir davon aus, dass das beschleunigte Wachstum und höhere Inflation den zyklischeren, wachstumsorientierten Namen zunehmend Unterstützung bieten wird. Wir sind zunehmend positiv gestimmt, was die sich verbessernden Fundamentaldaten von Sektoren wie Transport und US-Midstream-Energie angeht, die durch anhaltende Wiedereröffnungstrends und eine günstige Angebots-/Nachfragedynamik im gesamten Energiesektor unterstützt werden. Darüber hinaus erwarten wir, dass eine breitere Marktvolatilität taktische Möglichkeiten für stabile Namen zu attraktiven Bewertungen bieten wird. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im September negative Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten Wertpapiere aus den Bereichen Midstream-Energie in Nord- und Südamerika als auch aus dem Transportbereich in Nord- und Südamerika und Europa zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Darüber hinaus trugen ausgewählte Transportwerte in Australien und Japan ebenfalls positiv zur Rendite bei. Dagegen war der nord- und südamerikanische Kommunikationsbereich für den Monat besonders schwach, da technologieorientierte Aktien im Einklang mit dem breiten Markt stark zurückgingen. Versorger aus Nord- und Südamerika waren angesichts der allgemeinen Bevorzugung von risikoreichen Werten gegen Ende des Monats ebenfalls nicht mehr gefragt. In Europa schließlich belastete die allgemeine Marktschwäche die Wertentwicklung (mit Ausnahme des Transportsektors) in der gesamten Region.

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Rückblick

Globale Infrastrukturwerte verzeichneten im September Verluste, entwickelten sich aber besser als der breitere Aktienmarkt. Im September schwand angesichts der erwarteten nachlassenden Erholung der Optimismus an den Märkten langsam. Rund um den Globus richteten die Zentralbanken ihre Aufmerksamkeit auf die durch weit verbreitete Unterbrechungen der Lieferketten unterstrichenen erhöhten Inflationsrisiken. Ende September wurde ein drohender Zusammenbruch des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande befürchtet, der wiederholt Warnungen vor Zahlungsausfällen herausgab. Dies verstärkte noch die Angst vor einer breiteren Ansteckung der bereits erste Anzeichen einer Krise zeigenden chinesischen Immobilienmärkte. In den letzten Tagen des Monats stiegen die Anleiherenditen aufgrund des erwarteten Beginns des Taperings seitens der US-Notenbank. Daraufhin weiteten die US-Aktien ihre Verluste aus und beendeten den schlechtesten Monat des Jahres, während die europäischen Märkte ebenfalls stark zurückgingen. Vor diesem Hintergrund lief es für globale Infrastrukturwerte im Monatsverlauf ebenfalls schlecht. Aus regionaler Sicht waren die europäischen Infrastrukturtitel am schwächsten, das Bild bei der Wertentwicklung auf Sektorebene fiel global gemischt aus. In Europa und den USA waren Titel aus der Kommunikationsbranche die klaren Nachzügler, da der allgemeine Marktdruck am stärksten in technologieorientierten Sektoren zu spüren war. Darüber hinaus waren Versorger im Allgemeinen unbeliebt. Im Gegensatz dazu war der Transportbereich (mit Ausnahme des güterorientierten Schienenverkehrs in Nord- und Südamerika) vor dem Hintergrund einer sich verbessernden Reise- und Mobilitätssituation allgemein gut nachgefragt. Des Weiteren wurden Midstream-Energieproduzenten angesichts des positiven Hintergrunds der Energienachfrage und der ausgeprägten Angebotssorgen gut unterstützt. Im asiatisch-pazifischen Raum konnte Australien einen moderaten Zuwachs verzeichnen, während ganz Asien die Marktschwäche zu spüren bekam.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastbetreiber in den USA. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Kandidaten für Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Im Midstream-Energiesektor bleiben die Volumina hoch, aber die YoY-Veränderungsrate dürfte sich verlangsamen. Die Unternehmensbilanzen haben sich indes deutlich erholt und sind so robust wie seit Jahren nicht mehr. Wir erwarten, dass relative Bewertungen und Fundamentaldaten taktische Gelegenheiten bieten, während Qualitäts- und ESG-Faktoren längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen sollten. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf mehr Reisen sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit hochwertigen Vermögenswerten und stabilem/steigendem Verkehrsaufkommen dürften weiterhin gut nachgefragt werden. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen kurzfristig Anlass zur Sorge. In Großbritannien sind regulatorischen Risiken minimal und dürften Unterstützung für Bewertungsausweitungen bieten. Zudem sehen wir Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juli positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten australische Infrastruktur sowie Kommunikation und Versorger aus Nord- und Südamerika zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Die größte Belastung brachten nord- und südamerikanische Midstream-Energie und in geringerem Maße japanischer und europäischer Transport. Aus Sicht der absoluten Rendite waren australische und europäische Versorger die Sektoren mit der besten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten japanische sowie nord- und südamerikanische Midstream-Energie am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im Juli die Positionen in Sydney Airport und SBA Communications Corp. die größten Renditebeiträge, während Williams Companies, Inc. zu den Positionen zählte, die die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Mit Blick auf die Zukunft gaben die (sich im ersten Halbjahr 2021 manifestierten und unsere entsprechenden Quad-2-Prognosen stützenden) Wiedereröffnungstrends Anlass zu Optimismus in Bezug auf Sektoren wie Transport (d.h. Eisenbahn und Flughäfen) und Energie mit ihren sich rasch verbessernden Fundamentaldaten. Diese Trends in den Bereichen Bahn und Energie verlangsamen sich nun, und wir haben einen Großteil des auf Wiedereröffnung setzenden Engagements der Strategie mit Blick auf das dritte Quartal zurückgefahren, da die positiven Basiseffekte der Lockdowns aus dem Jahr 2020 an Wirkung verlieren. Im Bereich Flughäfen und Mautstraßen erwarten wir von einem sehr niedrigen Niveau aus weitere Steigerungen. Wir gehen zwar davon aus, dass das starke Nominalwachstum für Unterstützung sorgen wird, unsere Kennzahlen sprechen jedoch für einen ausgewogeneren Ansatz für die Strategie. Wir rechnen mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Während wir weiterhin sich verbessernde Fundamentaldaten für Sektoren wie Transport und Energie erwarten, die zum Teil von den Wiedereröffnungstrends getrieben werden, sind wir zu einem ausgewogeneren Portfolioprofil zwischen von der Wiedereröffnung profitierenden (zyklischen) und defensiven Teilsektoren übergegangen. Größere Volatilität am Markt dürfte zudem unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel schnitten im Juli schlechter ab als der breitere Aktienmarkt. Für diese war der von Volatilität geprägte Juli ein weiterer Monat mit hart erkämpften Gewinnen. Zu Beginn offenbarte das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) vom Juni nach oben korrigierte Wachstums- und Inflationsprognosen und deutete darauf hin, dass die kurzfristigen Zinsen früher als erwartet angehoben werden könnten und die Anleihekäufe sukzessive reduziert werden. Angesichts der VPI-Zahlen für Juni, die einen Anstieg von 5,4 % YoY widerspiegeln, verteidigte der Ausschuss seinen geldpolitischen Kurs standhaft. Die Märkte schwankten in der dritten Juliwoche heftig, konnten aber nach einem starken Ausverkauf ihre Verluste wieder wettmachen, da die Unternehmensgewinne gut ausfielen und der Optimismus der Anleger über die Konjunkturerholung gegenüber der Sorge über die Delta-Variante des Virus überwog. Bei den Infrastrukturtiteln stachen aus regionaler Sicht asiatisch-pazifische Infrastrukturtitel hervor, während nord- und südamerikanische Titel zurückblieben, aber dennoch insgesamt leichte Gewinne erzielen konnten. In Asien-Pazifik erwies sich Australien als Spitzenreiter. In anderen Teilen Asiens konnte die Stärke der Gasversorgungsunternehmen die Schwäche der Flughäfen in der Region ausgleichen. In Europa stach vor allem der britische Wassersektor hervor. Im Juli wurden in Großbritannien Infrastrukturtitel allgemein stark nachgefragt, da die Aktien in der Region durch die positiven Entwicklungen an der Covid-19-Front Auftrieb erhielten. In Kontinentaleuropa erhielten Versorger gute Unterstützung, während der Transportsektor angesichts der eher zögerlichen Wiedereröffnung in der Region nachgab. In Nord- und Südamerika schließlich verzeichneten Sendemastbetreiber solide Zuwächse. Transport- und Versorgungsunternehmen erzielten ebenfalls solide Renditen, während das nord- und südamerikanische Midstream-Energiesegment vor dem Hintergrund einer schwachen Energienachfrage unter Druck geriet.

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06.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relativen Bewertungen bestimmt. Wir rechnen mit einer weiter andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen der Unternehmen, Regionen und Sektoren, während die globale Wirtschaft wieder Tritt fasst. Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte dürften die positiven Basiseffekte sowohl für Wachstum als auch für Inflation nachlassen. Während wir weiterhin sich verbessernde Fundamentaldaten für Sektoren wie Transport und Energie erwarten, sind wir zu einem ausgewogeneren Portfolioprofil hinsichtlich von der Wiedereröffnung profitierenden (zyklischen) und defensiven Teilsektoren übergegangen. Bei den Sendemastenbetreibern könnte sich das Umsatzwachstum beschleunigen, da die Branche auf 5G umstellt und die Investitionen der Mobilfunkanbieter zunehmen, während europäische Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Unterdessen erholt sich der Midstream-Energie-Bereich weiter, und Qualitäts- und ESG-Faktoren dürften ein längerfristig stabiles Wachstum ermöglichen. Wir bevorzugen weiterhin Aktien mit Vermögenswerten hoher Qualität und suchen nach Anzeichen einer nachhaltigen Erholung, von der bestimmten Namen profitieren würden. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und Mautstraßen mit Assets hoher Qualität und visiblen Projektpipelines sollten sich ebenfalls weiterhin hoher Nachfrage erfreuen. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten US-Versorgern stabil, große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern jedoch selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. In Großbritannien dürften regulatorischen Risiken für Aufwärtskatalysatoren sorgen.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel schnitten im Juni gemessen am MSCI World Index schlechter als der breitere Aktienmarkt ab. Infrastrukturwerte starteten sehr gut in den Monat, wurden jedoch zum Monatsende durch den restriktiveren Ton der Fed gebremst. Globale Aktien trotzten Sorgen hinsichtlich der Inflation und einer restriktiven Geldpolitik und schlossen nahe von Rekordhochs, unterstützt durch die anhaltende wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie. Aktien tendierten bei gemischten Makrodaten aufwärts. Die wirtschaftliche Erholung gewinnt weiter an Fahrt, insbesondere in den USA und Europa. Die Inflation schwebte drohend über den Märkten, da die Anleger darüber diskutieren, ob die Inflation aufgrund von Basiseffekten und Nachholbedarf nur von kurzer Dauer sein wird oder sich letztendlich als hartnäckig und störend für die allgemeine wirtschaftliche Erholung erweisen wird. Auf der Juni-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) fiel die Prognose der Fed bezüglich Wachstum und Inflation aufgrund der ermutigenden Erholung der Wirtschaftstätigkeit nun besser aus, doch die Aufmerksamkeit des Marktes richtete sich ganz auf den Median des Dot Plots der erwarteten kurzfristigen Zinserhöhungen, da mehrere Mitglieder nunmehr eine frühere Zinserhöhung prognostizierten. Als Reaktion darauf war die Kursentwicklung uneinheitlich. Trotz einer scheinbar restriktiveren Fed schlossen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihe bei 1,46 % (gegenüber 1,59 % zu Monatsbeginn). Die Europäische Zentralbank hob ihre Inflationsprognose an und erneuerte ihr Versprechen, die beschleunigten Not-Anleihekäufe zur Stützung des Euroraums beizubehalten. Die G7 unterstützten einen Vorschlag der USA für eine globale Steuerreform, die einen globalen Mindeststeuersatz von ca. 15 % vorsieht und zumindest einen Teil der Gewinne in den Ländern besteuern soll, in denen multinationale Unternehmen ihre Umsätze erzielen. Bei den Rohstoffen stiegen unterdessen die Rohölpreise, da die globale Nachfrage an Fahrt aufnimmt.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Juni positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, zählten nord- und südamerikanische Kommunikation und nordamerikanische Midstream-Energie zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Die Positionierung im europäischen Transport, in US-Versorgern und zu einem geringeren Grad in asiatischer Infrastruktur (ohne Japan) belastete die Wertentwicklung am stärksten. Aus Sicht der absoluten Rendite waren europäische und nord- und südamerikanische Kommunikation die Sektoren mit der höchsten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten asiatische (ohne Japan) und europäische Versorger am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im Juni die Positionen in Crown Castle International Corp. und Targa Resources die größten Renditebeiträge, während VINCI SA zu den Positionen zählte, die die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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05.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung wird unser Engagement im Wesentlichen von Fundamentaldaten auf Titelebene und relative Bewertungen bestimmt. Größere Volatilität am Markt dürfte unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Der Midstream-Energiesektor erholt sich weiter, und wir denken, dass die Titelauswahl angesichts der Vielfältigkeit der Branche ein entscheidender Faktor sein wird. Höhere Ölpreise fördern die Nachfrage nach traditionellen Kohlenwasserstoffen, während die globale Nachfrage nach Erdgas und branchenweite ESG-Trends neue Projektmöglichkeiten schaffen. In den USA sind die Fundamentaldaten für regulierte Versorger stabil, aber große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge. Entsprechend gehen wir sehr selektiv vor. In Großbritannien könnte der regulatorische Hintergrund für Aufwärtskatalysatoren sorgen. Innerhalb des Kommunikationssektors stützen starke Fundamentaldaten angesichts stabiler Cashflows und sichtbarer Wachstumskatalysatoren weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. Das Umsatzwachstum in den USA könnte sich bis ins Jahr 2021 beschleunigen, da die Branche auf 5G umstellt und die Investitionen der Mobilfunkanbieter zunehmen werden. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Chancen mit Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf wieder steigende Volumina sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit Assets hoher Qualität und visiblen Projektpipelines sollten sich weiterhin hoher Nachfrage erfreuen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Mai positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, gehörten nordamerikanische Midstream-Energie und Asien ohne Japan zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Die Positionierung in US-Versorgern und australischen Infrastruktursektoren belastete die Wertentwicklung am stärksten. Aus Sicht der absoluten Rendite waren Asien ohne Japan und europäische Kommunikation die Sektoren mit der höchsten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten US-Versorger und australische Infrastruktursektoren am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im Mai die übergewichteten Positionen in Cheniere Energy, Williams Companies und Targa Resources den größten Renditebeitrag, während Eversource Energy und PG&E Corporation zu den übergewichteten Titeln gehörten, welche die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Wir gehen davon aus, dass sich das aktuelle Umfeld günstig für Infrastruktursektoren auswirken sollte, die von zunehmenden Öffnungen und einer höheren Mobilität profitieren werden. Mit dem herannahenden dritten Quartal könnten jedoch die positiven Basiseffekte sowohl für das Wachstum als auch für die Inflation allmählich schwinden, weshalb wir hinsichtlich unserer Bevorzugung von zyklischen gegenüber defensiven Werten wachsam bleiben werden. Größere Volatilität am Markt dürfte zudem unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Die Fundamentaldaten bleiben in den Sektoren Kommunikation und Versorger solide, während attraktive relative Bewertungen und robuste Wachstumsraten in Midstream-Energie und Transport selektiv Gelegenheiten bieten. Wir gehen davon aus, dass nachhaltig wachsende Versorger im Bereich der erneuerbaren Energien von langfristigem Rückenwind und positiven politischen Rahmenbedingungen profitieren werden. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel schnitten im Mai besser als der breitere Aktienmarkt, gemessen am MSCI World Index, ab. Globale Aktien trotzten Inflationssorgen und schlossen nahe von Rekordhochs, unterstützt durch die anhaltende wirtschaftliche Erholung und die akkommodierende Zentralbankpolitik. Nach einem soliden Start in den Monat kamen Inflationsängste wieder zum Vorschein, als die letzten US-Inflationsdaten überraschend hoch ausfielen. Während der Anstieg im Jahresvergleich zweifellos durch den Vergleich mit dem starken, pandemiebedingten Preisrückgang des Vorjahres verstärkt wird, führte der unerwartet hohe Wert zu einem Rückgang bei Aktien, da man befürchtete, dass der Preisdruck eine früher als erwartete Verringerung der Zentralbankunterstützung erzwingen könnte. Nach einem raschen Rückgang stabilisierten sich die Aktien, da die Daten, die eine nachhaltige Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft anzeigten, stärker als die Inflationssorgen wogen. Weiterhin auf eine lockere Geldpolitik deutende Zusicherungen seitens der Fed trugen ebenfalls zur Linderung der Inflationsängste bei. Finanzministerin Janet Yellen sagte, sie sehe den Preisanstieg als vorübergehend an, auch wenn er wahrscheinlich bis Ende 2021 anhalten werde. An anderer Stelle gab Präsident Joe Biden seinen ersten vollständigen Haushaltsvorschlag ab, in dem er seine Ambitionen zur Erweiterung der Größe und des Umfangs des Haushalts mit Ausgaben von mehr als 6 Billionen Dollar im kommenden Geschäftsjahr ausführte.

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04.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Positionierung haben wir Ende 2020 und Anfang 2021 unser Engagement in zyklisch ausgerichteten Infrastruktursegmenten wie US-Midstream-Energie, nordamerikanischer Schienenverkehr und globaler Transport erhöht. Größere Volatilität am Markt dürfte unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Im Kommunikationssektor stützen starke Fundamentaldaten weiterhin Sendemastenbetreiber in den USA. Das Umsatzwachstum in den USA könnte sich bis ins Jahr 2021 beschleunigen, da die Branche auf 5G umstellt und die Investitionen der Mobilfunkanbieter zunehmen werden. In Europa sehen wir Sendemastbetreiber als Chancen mit Aufwärtspotenzial, während Satellitenbetreiber weiterhin mit Gegenwind zu kämpfen haben. Der Midstream-Energiesektor erholt sich weiter, und wir denken, dass die Titelauswahl angesichts der Vielfältigkeit der Branche ein entscheidender Faktor sein wird. Wir bevorzugen weiterhin Aktien mit Vermögenswerten hoher Qualität und suchen nach Anzeichen einer nachhaltigen Erholung, von der bestimmte Namen profitieren würden. Wir gehen davon aus, dass globaler Transport von einer Wiederbelebung der fundamentalen Wachstumstreiber profitieren wird, auch wenn das Tempo der Erholung von der Wiedereröffnung lokaler Märkte und dem Impffortschritt abhängig ist. Einzelne Flughäfen scheinen attraktiv bewertet, und die Aussicht auf wieder steigende Volumina sollte für Unterstützung sorgen. Mautstraßen mit Assets hoher Qualität und visiblen Projektpipelines sollten sich weiterhin hoher Nachfrage erfreuen. Transportunternehmen mit stärkeren Bilanzen sind im Allgemeinen besser positioniert, falls das Tempo der wirtschaftlichen Erholung nachlassen sollte. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten US-Versorgern stabil, aber große Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern selektives Engagement. In Europa geben uns kurzfristig gemischte Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit in Bezug auf politische Maßnahmen Anlass zur Sorge.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im April positive Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, gehörten nordamerikanische Midstream-Energie und US-Kommunikation zu den Segmenten mit der größten Positivwirkung auf die Wertentwicklung. AM stärksten belastet hat die Wertentwicklung der Positionierung in Asien ex-Japan und japanischen Infrastruktursektoren. Aus Sicht der absoluten Rendite waren US-Kommunikation und europäischer Transport die Sektoren mit der besten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen schnitten europäische Versorger und japanische Infrastruktursektoren am schlechtesten ab. Auf Einzeltitelebene leisteten im April die übergewichteten Positionen in Crown Castle International, VINCI SA und Cheniere Energy den größten Renditebeitrag, während China Gas Holdings und Eversource Energy zu den übergewichteten Titeln gehörten, welche die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Wir gehen davon aus, dass sich das aktuelle Umfeld günstig für Infrastruktursektoren auswirken sollte, die von zunehmenden Öffnungen und einer höheren Mobilität profitieren werden. Die Fundamentaldaten bleiben in den Sektoren Kommunikation und Versorger solide, allerdings rechtfertigen attraktive relative Bewertungen und robuste Wachstumsraten im Zuge der Erholung in Sektoren mit höherem Beta, wie Energie und Transport, kurzfristig ein begrenztes defensives Engagement. Wir gehen davon aus, dass nachhaltig wachsende Versorger im Bereich der erneuerbaren Energien von langfristigem Rückenwind und positiven politischen Rahmenbedingungen profitieren werden. In dem von uns erwarteten „Quadranten 2"-Umfeld entwickeln sich zyklische Sektoren wie Energie und Transport bei Beschleunigung des Wirtschaftswachstums typischerweise gut, und unsere Überzeugung in Bezug auf diese Sektoren wird zusätzlich durch attraktive Bewertungen und sich verbessernde Fundamentaldaten gestützt. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden. Kurzfristig wird sich die Biden-Administration höchstwahrscheinlich auf Maßnahmen gegen die Pandemie und Ausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft konzentrieren. Für Infrastruktur erwarten wir, dass die Regierung unter Biden in diesem Jahr einen neutralen bis positiven Einfluss auf den Bereich börsennotierte Infrastruktur haben wird, obwohl es in naher Zukunft positive Trends in der Wertentwicklung bei erneuerbaren Energien und zyklischen Infrastruktursektoren geben könnte.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel verzeichneten im April kräftige Zuwächse und entwickelten sich im Einklang mit dem breiteren globalen Aktienmarkt (MSCI World Index). Der Aufwärtstrend bei den globalen Aktien setzte sich fort, wobei die Aktien im Laufe des Monats neue Höchststände erreichten, getragen von soliden Gewinnen und Optimismus im Hinblick auf eine anhaltend expansive Geldpolitik, während sich die wirtschaftliche Lage wieder dem Niveau vor der Pandemie annähert. In den USA ging es angesichts weiterer Belege für einen sich festigenden Aufschwung weiter aufwärts. Außerdem stieg der Kupferpreis, der oft als Indikator für das Wirtschaftswachstum angesehen wird, auf den höchsten Stand seit fast einem Jahrzehnt. Die Volatilität, gemessen am VIX, sank auf Vor-Pandemie-Tiefstände. Gleichzeitig wurde berichtet, dass Chinas Wirtschaft im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um stattliche 18,3 % gewachsen ist, unterstützt durch eine robuste Binnennachfrage. Im Allgemeinen konzentrieren sich die Märkte nach wie vor auf die wirtschaftliche Entwicklung und versuchen, eine Balance zwischen dem Optimismus über den Impffortschritt und die Auswirkungen von Konjunkturpaketen einerseits und den Sorgen über steigende Infektionszahlen und erneute Lockdownmaßnahmen in bestimmten Ländern andererseits zu finden. Im Bereich globale Infrastruktur war die Wertentwicklung mit wenigen Ausnahmen durchweg positiv. Der Bereich Kommunikation lag vorn. Der Transportsektor war ebenfalls stark, wobei europäische Flughäfen durch positive Nachrichten bezüglich des US/EU-Reiseabkommens in diesem Sommer unterstützt wurden. Der Bereich Mautstraßen zeigte ebenfalls Stärke und wurde durch solide Erträge unterstützt. Ansonsten profitierte der Midstream-Energiesektor von höheren Ölpreisen, einem soliden Start in die Gewinnsaison und sich verbessernde Fundamentaldaten. Schließlich lieferte das Segment der regulierten Versorger eher gemischte Ergebnisse.

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01.2021:

Aktuelle Positionierung

Bei der Portfoliopositionierung haben wir unser Engagement in zyklisch ausgerichteten Infrastruktursegmenten wie US-Midstream-Energie, nordamerikanischer Schienenverkehr und globaler Transport erhöht, da wir in der ersten Hälfte des Jahres 2021 ein sehr unterstützendes Umfeld für Risikoanlagen erwarten. Größere Volatilität am Markt dürfte zudem unserer Einschätzung nach bei stabilen, attraktiv bewerteten Titeln taktische Gelegenheiten bieten. Auf Sektorebene erwarten wir eine fortgesetzte Dynamik in nordamerikanischer Midstream-Energie und eine Steigerung des Volumens in der ersten Jahreshälfte 2021 im Jahresvergleich. Wir sehen eine zunehmende Wahrscheinlichkeit für eine Umschichtung von stabileren Namen aus dem Erdgasbereich hin zu Rohöl- und NGL-Titeln mit höherem Beta sowie zu Titeln, bei denen die Cashflows durch die Nachfrage beflügelt werden. Wir erwarten von der Biden-Administration, dass sie Mandate der Bundesstaaten für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und umweltpolitische Standards unterstützt, die sich auf den Klimawandel auswirken. In den USA sind die Fundamentaldaten bei regulierten US-Versorgern stabil, aber hohe Unterschiede bei den Geschäftsprofilen erfordern ein selektives Engagement. In Europa sind wir kurzfristig über gemischt ausfallende Bewertungen bei Versorgern und Unsicherheit über politische Maßnahmen besorgt. Wir sehen Chancen für Versorgungsunternehmen dort, wo die Politik die Ausgaben für Projekte im Bereich erneuerbare Energien und Ladestationen für Elektrofahrzeuge erhöht. Bei US-Sendemastenbetreibern bleiben solide Fundamentaldaten unterstützend, und das Umsatzwachstum könnte sich beschleunigen, da die Branche auf 5G umstellt und die Investitionen der Mobilfunkanbieter zunehmen. In Europa sehen wir Aufwärtspotenzial für Sendemasten, während Satelliten weiterhin Gegenwind ausgesetzt sind. Zudem gibt es wachsende politische Unterstützung für die Erhöhung der Ausgaben in unterversorgten Gebieten.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds lieferte im Januar negative Nominalerträge. Was den Renditebeitrag angeht, hatte das Segment nordamerikanische Midstream-Energie die größte Positivwirkung auf die Wertentwicklung. Negative Beiträge zur Gesamtrendite kamen von europäischem Transport und US-Versorgern. Aus Sicht der absoluten Rendite war nordamerikanische Midstream-Energie der Sektor mit der höchsten Wertentwicklung innerhalb des Fonds. Dagegen waren Südamerika und europäischer Transport die wesentlichen Verlierer. Auf Einzeltitelebene leisteten im Januar die übergewichteten Positionen in Pembina Pipeline und Cheniere Energy den größten Renditebeitrag, während Ferrovial SA und Sydney Airport zu den Titeln gehörten, welche die Wertentwicklung am stärksten belasteten.

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Ausblick

Unsere allgemeine makroökonomische Sicht für die Zukunft bleibt unverändert, da wir weiterhin eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und einen Anstieg der Inflation in der ersten Hälfte des Jahres 2021 erwarten. Es sollte letztlich zu weiteren wirtschaftlichen Wiedereröffnungen und einer verstärkten Mobilität kommen, was die Gewinne und Aktienkurse im Infrastrukturbereich stützen sollte. Wir schätzen ein reflationäres Umfeld als vorteilhaft ein und erwarten, dass höhere Nominalzinsen sowohl durch steigende Inflation als auch durch hohes Wirtschaftswachstum getrieben werden. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich stabile „Pure-Play"-Infrastrukturunternehmen, die physische Wirtschaftsgüter besitzen, langfristig als Gewinner erweisen werden. Wir rechnen mit einer andauernden Streuung bei den Wertentwicklungen und glauben, dass Unternehmen mit Fundamentaldaten guter Qualität und widerstandsfähigen Erträgen die besten risikobereinigten Renditen erzielen werden. Kurzfristig wird sich die Biden-Administration höchstwahrscheinlich auf Maßnahmen gegen die Pandemie und Ausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft konzentrieren. Für börsennotierte Infrastruktur erwarten wir, dass die Biden-Administration in diesem Jahr einen neutralen bis positiven Einfluss auf den Bereich haben wird, obwohl es in naher Zukunft positive Trends in der Wertentwicklung bei erneuerbaren Energien und zyklischen Infrastruktursektoren geben könnte. Schließlich bleibt die Pandemie zwar ein wesentlicher Risikofaktor, aber der Einsatz von Impfstoffen schürt Optimismus und hilft, die Renditeaufschläge in Schach zu halten. Letztendlich könnten die Wirksamkeit und Verfügbarkeit von Impfstoffen das Tempo der Erholung im Jahr 2021 bestimmen.

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Rückblick

Globale Infrastrukturtitel folgten im ersten Monat des neuen Jahres im Allgemeinen der Entwicklung des breiteren Aktienmarktes (MSCI World Index). Nachdem die Aktienmärkte den größten Teil des Januars kontinuierlich gestiegen waren, machte ein breiter Rückgang zum Monatsende die Gewinne an den Aktienmärkten zunichte. Es war ein turbulenter Jahresbeginn, mit einem nie zuvor gesehenen Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar, während sich die Demokraten nach Siegen in den beiden Stichwahlen zum Senat in Georgia die Mehrheit im Senat sichern konnten. Inmitten des Chaos zeigten sich die Aktienmärkte relativ positiv, da sich die Anleger weiterhin auf die Aussichten auf eine Erhöhung der Konjunkturmaßnahmen konzentrierten, nachdem der designierte Präsident Joe Biden nach dem düsteren Dezember-Arbeitsmarktbericht den Ruf nach neuen Hilfen laut werden ließ. In der Erwartung, dass höhere Fiskalausgaben und die Verbreitung von Impfstoffen das Wirtschaftswachstum wiederbeleben werden, stiegen die Aktien im Laufe des Monats auf neue Höchststände. Das positive Momentum konnte jedoch nicht bis zum Monatsende aufrechterhalten werden, da enttäuschende Ergebnisse von einzelnen Tech-Giganten die Stimmung belasteten. Zudem kam es zu einer extremen Volatilität, verursacht durch Nachfrage von Daytradern nach stark geshorteten Aktien, die Hedgefonds unter Druck setzte und Handelsplattformen belastete. Vor diesem Hintergrund zeigte die Wertentwicklung bei globaler Infrastruktur ein durchwachsenes Bild. Auf Sektorebene war der nordamerikanische Midstream-Energiebereich der klare Spitzenreiter, da die höheren Ölpreise und die erwartete wirtschaftliche Erholung das Energiesegment unterstützten. Die eher defensiv ausgerichteten Infrastruktursektoren zeigten eine gemischte Entwicklung, wobei US-amerikanische Sendemastenbetreiber und britische Wasserunternehmen gut abschnitten, während US-amerikanische und europäische Namen im Bereich Übertragung & Verteilung zurückblieben.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 1.912,38 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 127,82 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[2] 57,37%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,750%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,850%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,850%
31.12.2019 0,860%
31.12.2018 0,900%
31.12.2017 0,070%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[1] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[2] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] -1,01%
Aktiengewinn KStG[4] -1,01%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 0,33 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,33 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A 99,17
Betrag 0,0000 EUR 0,3446 EUR 0,0000 EUR 0,33 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 17,44%
Maximum Drawdown -18,37%
VaR (99% / 10 Tage) 5,86%
Sharpe-Ratio 0,70
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.09.2021

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Global Infrastructure TFC Wesentliche Anlegerinformation DE Aug 2021 PDF 123,7 KB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Jul 2021 PDF 7,9 MB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jan 2021 PDF 230,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Invest Global Infrastructure Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 288,8 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 12,5 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,982% p.a.
davon laufende Kosten 0,850% p.a.
davon Transaktionskosten 0,132% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.08.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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