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Strategie

Anlagepolitik

Der Fonds investiert v. a. in Aktien von Emittenten mit Sitz oder Hauptgeschäftstätigkeit in Asien. Ein Emittent gilt als Unternehmen mit Hauptgeschäftstätigkeit in Asien, wenn der größte Teil seiner Gewinne oder Umsätze in dieser Region erwirtschaftet wird. Als asiatische Emittenten gelten Unternehmen mit Sitz oder Hauptgeschäftstätigkeit in Hongkong, Indien, Indonesien, Korea, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und der Volksrepublik China. Die Auswahl der einzelnen Anlagen obliegt dem Fondsmanagement.

Einflussfaktoren

Aktienmarktentwicklungen im südostasiatischen und pazifischen Raum sowie Entwicklung der entsprechenden Währungen zum Euro

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Aktien Asien ohne Japan

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief

Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Asien
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Sean Taylor Elke Schoeppl-Jost
Fondsvermögen (in Mio.) 270,59 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 29.07.2022)
Lipper Leaders (Stand: 29.07.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 30.09.2022)

Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -8,2% -
3 Monate -5,9% -
6 Monate -8,7% -
Laufendes Jahr -11,78% -
1 Jahr -13,02% -13,02%
3 Jahre 6,77% 2,21%
Seit Auflegung 8,37% 1,68%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 30.09.2022)[1]

Zeitraum Netto Brutto
30.09.2021 - 30.09.2022 -13,02% -13,02%
30.09.2020 - 30.09.2021 11,01% 11,01%
30.09.2019 - 30.09.2020 10,57% 10,57%
30.09.2018 - 30.09.2019 4,04% 4,04%
05.12.2017 - 30.09.2018 -2,44% -2,44%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: Thomson Reuters und ihre Lizenzgeber.Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Portfolio

Größte Werte (Aktien) (Stand: 31.08.2022)[1]

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd (Informationstechnologie) 7,10
Samsung Electronics Co Ltd (Informationstechnologie) 4,90
Alibaba Group Holding Ltd (Dauerhafte Konsumgüter) 4,80
Tencent Holdings Ltd (Kommunikationsservice) 4,10
AIA Group Ltd (Finanzsektor) 4,00
Reliance Industries Ltd (Energie) 3,00
JD.com Inc (Dauerhafte Konsumgüter) 2,10
Capitaland Investment Ltd/Singapore (Immobilien) 1,80
KB Financial Group Inc (Finanzsektor) 1,70
Meituan (Dauerhafte Konsumgüter) 1,70

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Sean Taylor Elke Schoeppl-Jost

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Invest Top Asia NC
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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Der Fonds hat die Gewichtung von China im Laufe des Monats reduziert. Die wichtigsten Übergewichte sind derzeit Singapur und Hongkong, während China untergewichtet ist. Bei den Sektoren haben Immobilien und Energie das größte Übergewicht, während Informationstechnologie und Versorger die Haupt-Untergewichte darstellen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Top Asia übertraf im August seine Benchmark. Das Untergewicht in China und das Übergewicht in Hongkong trugen positiv zur Wertentwicklung bei. Dem standen in geringerem Maße negative Effekte der Titelauswahl in Südkorea und Indonesien sowie der Übergewichtung in Singapur gegenüber.

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Rückblick

Asiatische Aktien koppelten sich von den großen globalen Märkten ab und stiegen an. Gründe hierfür waren die Erwartung, die Inflationsspitze sei erreicht, sowie länderspezifische Nachrichten. Die globalen Märkte wurden durch die anhaltend restriktive Haltung der USA beim Thema Zinserhöhungen und eine mögliche Energieknappheit in Europa belastet. Der Erdgas-Future stieg um mehr als 10 %, da Russland die vollständige Wiedereröffnung der Gaspipeline verschob; der Ölpreis gab aufgrund schwächerer Wachstumserwartungen indes nach. In Asien senkte China den Zins für einjährige Darlehenslaufzeiten um 5 Basispunkte auf 3,65 % und für fünfjährige Laufzeiten um 15 Basispunkte auf 4,3 %. China erzielte eine vorläufige Einigung mit den USA über Wirtschaftsprüfungen und verringerte damit das Risiko, dass in den USA notierte chinesische Aktien von der Börse genommen werden. Darüber hinaus kündigte China an, Kreditgarantien für neue Anleihen ausgewählter privater Bauträger übernehmen zu wollen. Der chinesische Markt zog im Einklang mit den regionalen Indizes an, Kommunikationsdienste und zyklischer Konsum legten stark zu. Hongkong zeigte aufgrund schwacher Finanzwerte eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung. Südkorea und Taiwan blieben hinter der regionalen Rallye zurück, da sie durch die schwächeren Bereiche Kommunikationsdienste und Informationstechnologie belastet wurden. In Südostasien war Singapur das Schlusslicht und gab aufgrund der schwachen Sektoren Kommunikationsdienste und Immobilien nach. Andere südostasiatische Märkte stiegen, unterstützt durch den starken Finanzsektor. Die Zentralbanken in Korea, Indien, Indonesien, in den Philippinen und in Thailand hoben die Zinsen an. In Indien floss ausländisches Kapital in den Aktienmarkt, insbesondere in Industrie- und Versorgungsunternehmen. Der indische VPI ging im Juli auf ein Fünfmonatstief von 6,71 % zurück, gegenüber 7,01 % im Juni.

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Vorherige Kommentare

07.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds ist vor allem in China, Taiwan und Indonesien untergewichtet. In Singapur und Thailand ist der Fonds übergewichtet, in Indien hingegen neutral gewichtet.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds entwickelte sich im Juli wie die Benchmark. Das Untergewicht in Taiwan belastete die Wertentwicklung am stärksten. Dies wurde durch das Untergewicht in China und das Übergewicht in Singapur ausgeglichen. Auf Einzeltitelebene schnitten Dabur India, Bharat Forge und ICICI Bank am besten ab, während Alibaba, Ganfeng Lithium und Formosa Plastic die Wertentwicklung belasteten.

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Ausblick

Die Märkte haben zum Teil einen weniger aggressiven Zinserhöhungspfad eingepreist. Weiteres Aufwärtspotenzial hängt vom Ausmaß der Konjunkturschwäche und der Gewinnrevisionen ab. Der Russland-Ukraine-Krieg zieht sich hin und könnte Europa in eine Energiekrise stürzen. Die globale Liquidität könnte aufgrund der restriktiven Maßnahmen der Zentralbanken weiter schrumpfen. China muss das Problem am Wohnungsmarkt in den Griff bekommen und ein Gleichgewicht zwischen Wirtschaftswachstum und Null-COVID-Politik finden. Andere asiatische Länder erholen sich nach der Wiedereröffnung weiter. Wir konzentrieren uns weiterhin auf Sektoren, die von den politischen Veränderungen in China profitieren könnten, sowie auf Unternehmen, denen die Wiedereröffnung auf regionaler Ebene zugutekommt. Wir bevorzugen weiter Unternehmen mit guter Visibilität des Gewinnwachstums und soliden Bilanzen.

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Rückblick

Asiatischen Aktien gingen zurück, wobei die Wertentwicklung in China und im übrigen Asien unterschiedlich ausfiel. Die USA erhöhten den Leitzins um weitere 75 Basispunkte und meldeten für das zweite Quartal einen BIP-Rückgang um 0,9 % im Vergleich zum Vorquartal, nachdem das BIP im ersten Quartal um 1,6 % geschrumpft war. Der Markt begrüßte dieses negative Wachstum, da hierdurch die Chancen auf weniger aggressive Zinserhöhungen steigen. Die Rendite 10-jähriger Treasuries sank von 3,01 % auf 2,65 %. China und Hongkong waren die schwächsten Märkte in Asien. Der Markt war enttäuscht, dass auf der Sitzung des chinesischen Politbüros keine konkreten Konjunkturmaßnahmen beschlossen wurden. Der chinesische Einkaufsmanagerindex fiel im Juli wieder in den Rezessionsbereich, auf einen Stand von 49. Chinas anfälliger Immobilienmarkt wurde durch weitere negative Nachrichten belastet, darunter Rückzahlungsverzögerungen aufseiten privater Bauträger, Nichtbedienung von Hypotheken durch Privatpersonen und Betrugsfälle in einigen regionale Banken. China und Hongkong entwickelten sich aufgrund der schwachen Immobilienmärkte unterdurchschnittlich. Auch Internetunternehmen wurden durch erneute Prüfung durch die Aufsichtsbehörden in Mitleidenschaft gezogen. Für Südkorea und Taiwan lief es besser als für die regionale Vergleichsgruppe, da sich Technologiewerte aufgrund positiver Gewinnberichte erholten. Südostasien schnitt überdurchschnittlich ab. Singapur war der stärkste Markt, gefolgt von Malaysia, Indonesien und den Philippinen, die alle von der Erholung bei Finanzwerten profitierten. Thailand verzeichnete im Vergleich einen weniger starken Anstieg, da Grundstoffe leicht nachgaben. Indien erholte sich deutlich, mit Immobilien und Grundstoffen an der Spitze der Rallye.

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06.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds ist vor allem in China, Taiwan, Indonesien, Malaysia und Korea untergewichtet. In Singapur, Thailand und Indien ist der Fonds übergewichtet.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds entwickelte sich wie die Benchmark. Positive Beiträge stammten aus dem Untergewicht in Taiwan und der Titelauswahl in Thailand und Indien. Das Untergewicht in China und die Aktienauswahl in Korea belasteten die Wertentwicklung am stärksten. Auf Einzeltitelebene schnitten Ganfeng Lithium, AIA und China Resources Beer am besten ab, während KB Financial, TSMC und Naver die Wertentwicklung belasteten.

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Ausblick

Die Märkte werden aus Angst vor einer Rezession nervös. Der Russland-Ukraine-Krieg dauert an, verstärkt die Sorgen über die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen und birgt das Risiko einer Unterbrechung verschiedener industrieller Lieferketten. Die globale Liquidität könnte aufgrund der restriktiven Maßnahmen der Zentralbanken weiter schrumpfen. Diese beiden Faktoren könnten die Kaufkraft der Verbraucher einschränken. Die Verbesserung der Covid-19-Situation in China ist indes positiv zu bewerten, wenngleich die Null-Covid-Politik beibehalten wird. Die chinesische Regierung hat Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums ergriffen, während andere asiatische Länder die Einreisebeschränkungen für Touristen weiter lockern. Wir konzentrieren uns weiterhin auf Sektoren, die von den politischen Veränderungen in China profitieren könnten, sowie auf Unternehmen, denen die Wiedereröffnung auf regionaler Ebene zugutekommt. Wir bevorzugen weiter Unternehmen mit guter Visibilität des Gewinnwachstums und soliden Bilanzen.

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Rückblick

Asiatische Aktien verzeichneten aufgrund der nachlassenden globalen Nachfrage einen Rückgang. Hohe Energiepreise belasteten die diskretionären Ausgaben. Die Verbrauchernachfrage im Elektronikbereich ging zurück und die Sorge über die Investitionsausgaben der Unternehmen nahm zu. Die Zentralbanken waren zu Zinserhöhungen entschlossen, um die Inflation in den kommenden Quartalen einzudämmen. Die US-Notenbank erhöhte den Leitzins um 75 Basispunkte auf 1,75 % und begann mit einer quantitativen Straffung. Der US-Dollar wertete gegenüber den wichtigsten asiatischen Währungen auf. In Asien erhöhten Indien und die Philippinen den Leitzins um 50 Basispunkte auf 4,9 % bzw. um 25 Basispunkte auf 2,5 %. Der Rohölpreis ging zurück, ebenso die meisten Industriemetalle. In China erholten sich die wirtschaftlichen Aktivitäten allmählich, da die COVID-19-Fälle zurückgingen und die Produktionsbeschränkungen gelockert wurden. Chinas Exportwachstum stieg im Jahresvergleich auf 16,9 % und übertraf damit die Erwartungen, während die Importe im Jahresvergleich um 4,1 % stiegen. China und Hongkong schnitten in der Region am besten ab, hier verkürzte die Regierung die Quarantänezeiten für Einreisende. Zyklischer Konsum erholte sich. Für Südkorea und Taiwan lief es angesichts der Angst vor einem zyklischen Abschwung schlechter. Informationstechnologie und Grundstoffe kamen unter Druck. Südostasien entwickelte sich aufgrund der abwertenden Währungen ebenfalls vergleichsweise schlechter. Energie und Grundstoffe fielen in Indonesien und Malaysia, während Kommunikationsdienste und Finanzwerte in den Philippinen und in Singapur nachgaben. Thailand wurde von fallenden Energie- und Finanzwerten belastet. Indien ging aufgrund fallender Kurse bei Grundstoffen und Immobilien stärker als die anderen Länder zurück.

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05.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds ist vor allem in China, Taiwan und Indonesien untergewichtet. In Singapur und Thailand ist der Fonds übergewichtet, in Südkorea hingegen neutral gewichtet.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Die überdurchschnittliche Wertentwicklung des Fonds im Mai war hauptsächlich auf die Einzeltitelauswahl in Indien und China zurückzuführen, der einige relative Verluste aus dem Übergewicht in Singapur und der Titelauswahl in Indonesien gegenüberstanden. Auf Einzeltitelebene schnitten Alibaba, CNOOC und Ashok Leyland am besten ab, während Reliance, Elang Mahkota Teknologi und Oberoi Realty die Wertentwicklung belasteten.

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Ausblick

Der andauernde Russland-Ukraine-Krieg verstärkt die Sorgen über die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen und birgt das Risiko einer Unterbrechung verschiedener industrieller Lieferketten. Die globale Liquidität könnte aufgrund der restriktiven Maßnahmen der Zentralbanken weiter schrumpfen. Diese beiden Faktoren könnten die Kaufkraft der Verbraucher einschränken. Die Verbesserung der Covid-19-Situation in China ist indes positiv zu bewerten, wenngleich die Null-Covid-Politik beibehalten wird. Die chinesische Regierung hat Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums ergriffen, während andere asiatische Länder die Einreisebeschränkungen für Touristen weiter lockern. Wir konzentrieren uns weiterhin auf Sektoren, die von den politischen Veränderungen in China profitieren könnten, sowie auf Unternehmen, denen die Wiedereröffnung auf regionaler Ebene zugutekommt. Wir bevorzugen weiter Unternehmen mit guter Visibilität des Gewinnwachstums und solider Finanzlage.

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Rückblick

Asiatische Aktien stiegen aufgrund der Erwartung, dass die US-Inflation ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Während sich der Ölpreis um etwa 10 % erholte, fiel die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen von ihrem jüngsten Höchststand von 3,2 % und schloss am Monatsende bei 2,84 %. Verschiedene Länder, darunter Indien, Indonesien und Malaysia, hatten Exportverbote für bestimmte Agrar- und Rohstoffprodukte verhängt, um den Anstieg der Inlandspreise zulasten der importierenden Länder einzudämmen. So verbot Indien beispielsweise die Ausfuhr von Weizen, und der globale Weizenpreis stieg um weitere 3 % für den Monat an. Die COVID-19-Fälle in China gingen zurück, und es wurde eine schrittweise Wiederaufnahme der Produktion im geschlossenen Kreislauf geplant. Die chinesische Regierung senkte den Leitzins für Kredite mit fünfjähriger Laufzeit um 15 Basispunkte auf 4,45 %. China und Hongkong schnitten in der Region besser ab, wobei Energie und Informationstechnologie die Erholung anführten. Südkorea legte weniger stark als die anderen Länder zu, da der Anstieg bei Energie und Rohstoffen durch einen Rückgang bei Basiskonsumgütern ausgeglichen wurde. Taiwan schnitt aufgrund Zuwächsen in zyklischen Konsumgütern und Informationstechnologie besser ab. Südostasien blieb hinter Nordasien zurück. Indonesien wurde von Kommunikationsdienstleistungen und Finanzwerten belastet, während Malaysia aufgrund schwacher Basiskonsumgüter und Industriewerte zurücklag. In Singapur belasteten Konsumgüter und Finanzwerte die Wertentwicklung. Finanzwerte der Philippinen hingegen legten zu, und Thailand profitierte von Energie- und Industriewerten. Indien zeigte eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung. Die indische Zentralbank hob unerwartet den Reposatz um 40 Basispunkte auf 4,4 % an, während die Gesamtinflation im April im Jahresvergleich auf 7,8 % anstieg, was auf Preisdruck auf breiter Front zurückzuführen war.

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04.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds ist vor allem in China, Taiwan und Indonesien untergewichtet. In Singapur und Thailand ist der Fonds übergewichtet, in Südkorea hingegen neutral gewichtet.

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Rückblick

Asiatische Aktien gingen zurück. Der Markt befürchtete, dass die US-Notenbank einen aggressiveren Weg bei der Erhöhung der Leitzinsen einschlagen würde. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen endete für den Monat bei 2,937. Die Omikron-Variante von Covid-19 erfasste China, und die Regierung bekräftigte ihre Null-Covid-Politik. Am Ende des Monats befand sich Schanghai immer noch im Lockdown, obwohl die Zahl der täglichen Neuinfektionen gesunken ist. Auch in den an Schanghai angrenzenden Produktionszentren wurden Stopps verhängt, um Massentests durchzuführen. Darüber hinaus wurden auch aus Peking einige Fälle gemeldet. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China erreichte mit 47,4 den niedrigsten Stand des Jahres. Auf der Sitzung des zentralen Politbüros in China wurde das Ziel eines BIP-Wachstums von 5,5 % bekräftigt. Der Markt rechnete damit, dass die Regierung den Internetunternehmen ein Wachstum innerhalb klarer Grenzen erlauben würde. Während die privaten Immobilienentwickler in China immer noch zu kämpfen hatten, fiel die Senkung des Mindestreservesatzes für Banken mit nur 25 Basispunkten geringer als erwartet aus. Die schwächeren Wachstumsaussichten ließen den chinesischen Yuan gegenüber dem US-Dollar sinken. Der Markt in China und Hongkong ging im Gleichschritt mit anderen Ländern der Region zurück. Die Schwäche bei Industriewerten und Informationstechnologie wurde durch einen Anstieg bei Basiskonsumgütern gemildert. Südkorea gab weniger nach als die anderen Länder, die Schwäche in Kommunikationsdiensten wurde durch stärkere Konsum- und Industriewerte abgefangen. Taiwan korrigierte stärker als die anderen Länder. Der Energiesektor in Indonesien verzeichnete Zuwächse. Aktien in Singapur gaben nach, angeführt von Kommunikationsdienstleistungen, während Thailand unter einem Rückgang in Finanzwerten und Informationstechnologie litt. Indien ging weniger zurück als die anderen Länder, unterstützt durch den Konsum- und Energiesektor.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Die im Vergleich zur Benchmark leicht überdurchschnittliche Wertentwicklung im April war im Wesentlichen der Titelauswahl in Indien und Singapur und dem Untergewicht in Taiwan zu verdanken. Die Titelauswahl in Südkorea und das Untergewicht in China belastete die Wertentwicklung am stärksten. Auf Einzeltitelebene brachte das Übergewicht in CapitaLand Investment, Ashok Leyland und Reliance Industries die höchsten Beiträge zur Wertentwicklung, während das Übergewicht in Naver, China Merchants Bank und TSMC die Wertentwicklung belastete.

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03.2022:

Aktuelle Positionierung

Der Fonds ist vor allem in China, Taiwan und Indonesien untergewichtet. In Singapur und Thailand ist der Fonds übergewichtet, in Indien hingegen neutral gewichtet.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds entwickelte sich im März wie die Benchmark. Die positive Entwicklung des Fonds stammte aus der Einzeltitelauswahl in Singapur und Südkorea sowie aus dem Untergewicht in China. Die Titelauswahl in Indien belastete die Wertentwicklung am stärksten. Auf Einzeltitelebene schnitten CapitaLand Investment, Reliance und PTTEP am besten ab, während Nexteer Automotive, China Resources Beer und Tencent die Wertentwicklung belasteten.

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Ausblick

Der andauernde Russland-Ukraine-Krieg verstärkt die Sorgen über die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen und birgt das Risiko einer Unterbrechung verschiedener industrieller Lieferketten. Die globale Liquidität könnte aufgrund der restriktiven Maßnahmen der Zentralbanken weiter schrumpfen. Diese beiden Faktoren könnten die Kaufkraft der Verbraucher einschränken. Während einige asiatische Länder mit der Lockerung der Einreisebeschränkungen für Touristen beginnen, scheint China seine Null-Covid-Politik fortzusetzen, was das Risiko einer Konjunkturabschwächung bergen könnte. Die chinesische Regierung weiß um die Sorgen am Markt und könnte ihre Politik zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums anpassen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf Sektoren, die von den politischen Veränderungen in China profitieren könnten, sowie auf Unternehmen, denen die Wiedereröffnung auf regionaler Ebene zugutekommt. Wir bevorzugen weiterhin Unternehmen mit guter Visibilität des Gewinnwachstums und solider Finanzlage.

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Rückblick

Asiatische Aktien gingen aufgrund des anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges zurück. Öl, Erdgas, Nickel, Zink und Agrarrohstoffe stiegen aufgrund der kriegsbedingten Versorgungssorgen. Die US-Notenbank erhöhte den Leitzins um 25 Bps und kündigte weitere Erhöhungen im Verlauf des Jahres an. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen ist vier Monate in Folge gestiegen und erreichte 2,3 %. China hatte Mühe, die weitere Ausbreitung neuer COVID-19-Fälle einzudämmen, und verhängte Massentests und Lockdowns in Großstädten wie Shenzhen und Schanghai. Der chinesische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank im März auf 49,5. Mitte März leitete Chinas Vizepremier Liu He eine Sitzung bezüglich der Sorgen der Kapitalmärkte hinsichtlich der Wirtschaft, Liquidität und regulatorischer Fragen. China schnitt mit schwacher Wertentwicklung bei Kommunikationsdiensten und Konsumtiteln unterdurchschnittlich ab. Immobilien waren aufgrund der Risiken einer Handelsaussetzung wegen der verzögerten Veröffentlichung der Jahresergebnisse ein Verlierer. Hongkong wurde durch eine überdurchschnittliche Wertentwicklung bei Finanzwerten aufgrund der Zinsaussichten unterstützt. Südkorea schnitt nach den Präsidentschaftswahlen, aus denen Yoon Suk-Yeol als Sieger hervorging, besser als die regionale Vergleichsgruppe ab. Der Markt nahm dies positiv auf und hoffte auf eine Lockerung der Vorgaben für Immobilien, Banken und Internetplattformen. Kommunikation und Energie gehörten zu den Sektoren mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung. Taiwan verzeichnete geringere Einbußen als seine Peers, die Stärke der Finanzwerte glich die Schwäche der Informationstechnologie zum Teil aus. Die taiwanesische Zentralbank hob den Leitzins um 25 Bps an. In Südostasien erzielte Indonesien aufgrund der Stärke in den Bereichen Energie und Grundstoffe eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Malaysia und die Philippinen gaben weniger stark nach als ihre Peers. Singapur schnitt überdurchschnittlich ab. Thailand gab leicht nach.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 270,59 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,08 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 6 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 78,50%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,750%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
0,870%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A
Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2021 0,870%
31.12.2020 0,910%
31.12.2019 0,990%
31.12.2018 0,910%
31.12.2017 0,070%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds
Letzte Ertragsverwendung[4] 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[5] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[6] 1,68%
Aktiengewinn KStG[7] 1,68%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 0,03 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,03 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 101,58
Betrag 0,0000 EUR 0,0551 EUR 0,3238 EUR 0,0000 EUR 0,03 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
- - - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds Aktienfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 19,61%
Maximum Drawdown -15,91%
VaR (99% / 10 Tage) 10,06%
Sharpe-Ratio 0,53
Information Ratio -0,07
Korrelationskoeffizient 0,97
Alpha 0,03%
Beta-Faktor 0,96
Tracking Error 3,16%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 31.08.2022

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Sep 2022 PDF 482,3 KB
DWS Invest SICAV, 6/22 Halbjahresbericht DE Jun 2022 PDF 6,1 MB
Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Anteilinhaber 2022 I DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2022 PDF 131,5 KB
KID DWS Invest Top Asia TFC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2022 PDF 133,7 KB
DWS Invest SICAV, 12/21 Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 7,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 9,4 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 6,3 MB
DWS Invest Top Asia Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 291,6 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 6,1 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 13 MB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Top Asia Sonstiges DE Dez 2021 PDF 546,4 KB

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[3]

Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Langfristig (> 5 Jahre)
Mindestanteil nachhaltig ökologischer Investitionen i.S.d. Taxonomie [1] 0 %
Mindestanteil nachhaltiger Investitionen i.S.d. Offenlegungsverordnung [2] 0 %
Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen (PAIs) Nein

Kosten und Gebühren

Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,984% p.a.
davon laufende Kosten 0,870% p.a.
davon Transaktionskosten 0,114% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[4] 0,000% p.a.

Stand: 27.02.2022

1. Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088

2. Verordnung (EU) 2019/2088 Des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

3. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

4. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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