DWS Invest SDG Global Equities LD

ISIN: LU1891311430 | WKN: DWS2Y8

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Aktienfonds „DWS Invest SDG Global Equities“ investiert in Unternehmen, die einen positiven Beitrag zur Erreichung mindestens eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, sog. SDG) leisten. Im Gesamtportfolio des Fonds wird angestrebt, dass durchschnittlich 50% der Unternehmenserträge zur Erreichung der 17 Ziele beitragen. Alle im Fonds enthaltenen Unternehmen erfüllen zusätzlich die definierten ESG – Standards der DWS.

Morningstar Kategorie™

Aktien weltweit Standardwerte Blend

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Aktienfonds
Unterkategorie Global
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Paul Buchwitz
Fondsvermögen (in Mio.) 800,03 EUR

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 04.12.2020)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 4,17% -
3 Monate 9,08% -
6 Monate 13,74% -
Laufendes Jahr 11,74% -
1 Jahr 14,32% 14,32%
Seit Auflegung 38,72% 16,95%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 04.12.2020)[1]


Zeitraum Netto Brutto
04.12.2019 - 04.12.2020 14,32% 14,32%
04.12.2018 - 04.12.2019 17,62% 17,62%
02.11.2018 - 04.12.2018 -1,53% 3,16%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052,63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5,26% des Nettoanlagebetrages.\r\nDie Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.10.2020)[1]

Microsoft Corp (Informationstechnologie) 4,50
Darling Ingredients Inc (Hauptverbrauchsgüter) 4,10
Equinix Inc (Immobilien) 3,10
Koninklijke Philips NV (Gesundheitswesen) 3,00
Medtronic PLC (Gesundheitswesen) 3,00
UNITEDHEALTH GROUP INC (Gesundheitswesen) 2,80
New Oriental Education & Technology Group Inc (Dauerhafte Konsumgüter) 2,70
Masco Corp (Industrien) 2,60
VMware Inc (Informationstechnologie) 2,50
AstraZeneca PLC (Gesundheitswesen) 2,30

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Paul Buchwitz

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Invest SDG Global Equities TFC
    LU1932912360 / DWS2Z8

  • DWS Invest SDG Global Equities XD
    LU1891311604 / DWS2ZA

  • DWS SDG Global Equities LC
    DE000DWS22S1 / DWS22S

  • DWS Invest SDG Global Equities NC
    LU1914384349 / DWS2Z1

  • DWS Invest SDG Global Equities FC
    LU1891310895 / DWS2Y3

  • DWS Invest SDG Global Equities XC
    LU1891311513 / DWS2Y9

  • DWS SDG Global Equities LD
    DE0005152466 / 515246

  • DWS SDG Global Equities IC
    DE000DWS21L8 / DWS21L

  • DWS Invest SDG Global Equities TFD
    LU1932912527 / DWS2Z9

  • DWS SDG Global Equities FC
    DE000DWS21K0 / DWS21K

  • DWS Invest SDG Global Equities IC
    LU1891311190 / DWS2Y5

  • DWS Invest SDG Global Equities FD
    LU1891310978 / DWS2Y4

  • DWS Invest SDG Global Equities ID
    LU1891311273 / DWS2Y6

  • DWS Invest SDG Global Equities LC
    LU1891311356 / DWS2Y7

  • DWS SDG Global Equities TFC
    DE000DWS22R3 / DWS22R

Mehr anzeigen

Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. Im Oktober haben wir unter anderem bei Solarwerten Gewinne realisiert. Insbesondere in den USA haben einige Titel innerhalb kurzer Zeit einen sehr starken Wertzuwachs gesehen, einhergehend mit einer signifikanten Bewertungsausweitung. Das lag unter anderem daran, dass einige Investoren auf einen positiven Wahlausgang für die Demokraten gesetzt haben und darauf, dass die Branche noch stärker regulatorisch unterstützt wird. Um im Gegenzug dazu die potentielle Gesamtkontribution der Unternehmen im Portfolio zu den UN Nachhaltigkeitszielen nicht zu mindern, haben wir auch in diesem Monat Unternehmen im Bereich Biokraftstoffe und im Bereich Bildung weiter aufgestockt. Letztere haben in der Vergangenheit oft einen antizyklischen Charakter gezeigt und insbesondere in wirtschaftlich schwächeren Phasen von einer erhöhten Nachfrage profitiert.
Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über die anstehenden politischen Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie wird genau beobachtet und kann zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen führt derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation, besonders in Asien, wird allerdings konterkariert durch die Wiedereinführung regionaler Ausgangsbeschränkungen, hauptsächlich in Europa. Jedoch unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft weiterhin, was auch den Aktienmärkten zu Gute kommt. Entscheidend für das globale Wachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was die wirtschaftlichen Aktivitäten unterstützen sollte. Außerdem bleibt die Situation in Europa genau zu beobachten, wo sowohl die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie als auch des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein, wenn auch eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.
Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities gab im Oktober 1,86% nach und lag damit ungefähr gleich auf mit MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 1,77% an Wert verlor. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Auf sektoraler Ebene trugen sowohl das Untergewicht von Basiskonsumgütern, als auch die Selektion innerhalb dieser, positiv zur relativen Wertentwicklung bei. Das Untergewicht bei zyklischen Konsumgütern ist im Oktober nicht von Vorteil gewesen, allerdings konnte dieser Nachteil durch die Selektion deutlich überkompensiert werden. Insbesondere Unternehmen aus dem Bildungssektor konnten hier mir sehr guten Quartalszahlen überzeugen. Das Übergewicht im Energiesektor war nur vom geringen Nachteil, allerdings konnte auch dieser durch Selektion überkompensiert werden. Insbesondere Unternehmen mit Fokus auf Biokraftstoffe haben sich deutlich besser entwickelt als der Sektor. Außerdem war auch die Einzelwertselektion innerhalb des Industriesektors, des Gesundheitssektors und bei Kommunikationsserviceunternehmen im Oktober von Vorteil gewesen. Im Gegensatz dazu war die Titelauswahl innerhalb des Versorgungs- und Informationstechnologiesektors von Nachteil und konnte nur teilweise durch die relativ höhere Gewichtung der beiden Sektoren kompensiert werde.
Weiterlesen

Rückblick

Im Oktober setzten sich die ersten Bremsspuren aus dem September an globalen Aktienmärkten fort. Während in den USA die anstehende Präsidentschaftswahl für reichlich Diskussion und Unsicherheit sorgte, belasteten in Europa die teilweise rasant steigenden Covid-19 Infektionszahlen die Börsen. Die angekündigten Restriktionen vieler europäischer Länder zur Eindämmung des Virus sowie die Sorge des daraus resultierenden wirtschaftlichen Schadens, führten zu deutlichen Kursverlusten. In Europa gab der MSCI Europe (in Euro) um 5,1% nach, während der DAX Index sogar 9,4% verlor. Im wichtigen US-amerikanischen Aktienmarkt gab der Leitindex S&P 500 um 2,8% (in US-Dollar) nach. Der NASDAQ-Index als Gradmesser für Wachstumswerte büßte lediglich 2,3% (in US-Dollar) ein. Ähnlich war die Entwicklung in Japan, wo der Topix um 2,8% an Wert abgab (in Yen). Die Schwellenländer, gemessen am MSCI Emerging Markets, konnten sich im Oktober den negativen Trends entziehen und stiegen 2,0% (in US-Dollar). Dies war besonders den deutlichen Kursgewinnen in China zu verdanken. Auf sektoraler Basis bildeten erneut die Energiewerte das Schlusslicht. Außerdem kam es nicht nur im Technologiesektor zu überproportionalen Kursverlusten, sondern auch bei einigen defensiven Sektoren, wie nicht-zyklischer Konsum und Gesundheitsaktien. Dagegen gewannen Versorger im Oktober an Wert. Zusätzlich konnten Finanzwerte ihre Verluste gering halten, die in der Breite durch einen Anstieg der langfristigen Zinsen in den USA unterstützt wurden.
Weiterlesen

Vorherige Kommentare

09.2020:

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. Im September haben wir unter anderem den Bereich Biokraftstoffe weiter ausgebaut und unsere Renewable Energy Group Position erhöht. Zudem haben wir die Sunnova Energy International Inc. neu ins Portfolio aufgenommen. Ein Anbieter von Solaranlagen und Energiespeichern für Privathaushalte in den USA. Das Unternehmen trägt mit seinen Produkten und Serviceleistungen potenziell zum UN Nachhaltigkeitsziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ bei. Auch die American Water Works Inc. ist ins Portfolio aufgenommen worden. Es handelt sich bei dem Unternehmen um einen amerikanischen Wasserversorger, der mit der Reinigung von Wasser und der Bereitstellung von Trinkwasser potenziell zum UN Nachhaltigkeitsziel 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“ beiträgt. Grundsätzlich haben wir Kursrücksetzer im September genutzt und das Gewicht von umweltbezogenen Nachhaltigkeitssektoren weiter ausgebaut und die Kassenposition deutlich reduziert.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities legte im September 0,44% zu und lag damit deutlich vor dem MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 1,37% an Wert verlor. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Auf sektoraler Ebene trug das Untergewicht bei Finanztiteln stark positiv bei, hier mussten einige Banktitel schmerzhafte Einbußen hinnehmen, da die Sorgen vor Kreditausfällen angesichts der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise spürbar gestiegen sind. Auch die Übergewichtungen in defensiven Sektoren wie Versorgung und Gesundheit machten sich bezahlt. Hier blieben die Kursrückgänge gering und die aktive Werteselektion gerade bei europäischen Pharmawerten sah erfreuliche Kursgewinne. Das Übergewicht des Industriesektors und die Titelselektion im gleichen Sektor trugen ebenfalls positiv zur relativen Wertentwicklung bei. Insbesondere Beteiligungen an Windturbinenherstellern, sowie an Unternehmen aus dem Wasserinfrastrukturbereich entwickelten sich im Berichtszeitraum besser als der breite Markt. Weiterhin von Vorteil war das deutliche Untergewicht im Kommunikationssektor und hier besonders von Internetunternehmen. Nach massiven Kursgewinnen im Jahresverlauf gab es hier deutliche Gewinnmitnahmen. Außerdem hat der anfangs relativ hohe Kassenbestand positiv zur relativen Wertentwicklung im September beigetragen. Von Nachteil waren hingegen die Untergewichtungen der Sektoren Grundstoffe, sowie zyklischer und nicht-zyklischer Konsum.

Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über die anstehenden politischen Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie und die Veränderungen bei Lockerungsmaßnahmen und Verschärfungen werden genau beobachtet und können zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen führen derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation, wenn auch regionale Ausgangsbeschränkungen wieder vermehrt eingeführt werden. Weiterhin unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft. Entscheidend für das globale Wachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was die wirtschaftlichen Aktivitäten unterstützen sollte. Außerdem bleibt die Situation in Europa genau zu beobachten, wo sowohl die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie als auch des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein, wenn auch eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.

Weiterlesen

Rückblick

Die Erholung der globalen Finanzmärkte seit dem Covid-19-Schock im Frühjahr geriet im September etwas ins Stocken. Trotz konstruktiver Unternehmensberichte sorgten die wieder steigenden Zahlen von Covid-19-Infizierten in vielen Ländern für Nervosität an den Börsen. Auch wenn die Zahl der schweren Fälle und der Verstorbenen deutlich niedriger ist als im Frühjahr, so belasteten die Sorgen vor erneuten Restriktionen die Aktienkurse. Der zunehmend raue Ton im US-Präsidentschaftswahlkampf löste ebenfalls Unsicherheit und in der Konsequenz Gewinnmitnahmen aus. Im wichtigen US-amerikanischen Aktienmarkt gab der Leitindex S&P 500 um 3.9% (in US-Dollar) nach. Der NASDAQ-Index als Gradmesser für Wachstumswerte büßte sogar 5.2% (in US-Dollar) ein. Für europäische Anleger pufferte aber die Stärke des US-Dollars gegenüber den Euro (+2,1%) einen Teil der Rückgänge ab. In Europa gab der MSCI Europe (in Euro) um 1.5% nach, ähnlich der DAX und der Eurostoxx50 mit Einbußen von 1.4% und 1.9%. Erfreulicher war die Entwicklung in Japan, wo der Topix sogar um ein halbes Prozent (in Yen) zulegte. Der Grund war der Regierungsantritt des neuen Premierministers, von dem neue Impulse in der Wirtschaftspolitik erhofft werden. Die Schwellenländer, gemessen am MSCI Emerging Markets, konnten sich den negativen Trends nicht entziehen und gaben um 1.8% nach (in US-Dollar). Auf sektoraler Basis waren erneut die Energiewerte das Schlusslicht. Der schwächere Ölpreis belastete die Branche. Während Finanzwerte, insbesondere Banken, unter den Sorgen steigender Kreditausfälle litten, waren der Technologiesektor und die Kommunikationswerte, die viele Internet-Unternehmen einschließen, nach den sehr starken Vormonaten von Gewinnmitnahmen geprägt, die im Marktkontext für überproportionale Kursverluste sorgten. Defensivere Sektoren wie Konsum, Gesundheit und Versorger konnten die Verluste gering halten. Die Rohstoffmärkte litten vor allem unter schwachen Öl- und Edelmetallpreisen.

Weiterlesen
08.2020:

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. Auch im August haben wir bei Unternehmen mit sehr starken Kursanstiegen Gewinne teilweise realisiert und diese dann neu investiert. Zum Beispiel haben wir erfolgreich am Börsengang des deutschen Biotech Unternehmens Curevac teilgenommen, an dem auch der deutsche Staat beteiligt ist. Unter anderem arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung eines Impfstoffes zum Schutz vor COVID-19 und leistet damit einen potentiellen Beitrag zum UN Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“. Darüber hinaus haben wir unsere Positionen im Bereich Biokraftstoff weiter ausgebaut, in dem wir die Renewable Energy Group neu ins Portfolio aufgenommen haben. Das US amerikanische Unternehmen produziert unter anderem Biodiesel und trägt damit potentiell zum UN Nachhaltigkeitsziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ bei und zum Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities legte im August 4,42% zu und lag damit leicht hinter dem MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 4,8% an Wert gewann. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Auf sektoraler Ebene war das Übergewicht bei Versorgern und Immobilienunternehmen von Nachteil. Diese Sektoren konnten aufgrund ihres defensiven Charakters nicht an der starken Aktienmarktentwicklung partizipieren. Allerdings konnte im Falle der Versorger dieser negative Beitrag zur Wertentwicklung durch Titelselektion deutlich überkompensiert werden. Das Untergewicht von Energie- und Finanzwerten war auch im August von Vorteil, sowie das Übergewicht von Technologieunternehmen. Wie bereits im Vormonat konnte innerhalb des Technologiesektors Unternehmen mit dem Fokus auf Solarenergie überzeugen. Trotz der guten Nachrichten hinsichtlich einer baldigen Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 litt der Gesundheitssektor unter den politischen Debatten die im Rahmen der anstehenden U.S. Präsidentschaftswahl stattfanden und konnte nicht positiv zur relativen Wertentwicklung beitragen. Außerdem waren das Untergewicht und die Positionierung innerhalb zyklischer Konsumwerte von Nachteil, sowie die relativ hohen Kassenbestände.

Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Ausbreitung des Covid-19-Virus und die ersten Lockerungsmaßnahmen werden genau beobachtet und können zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen führen derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation, wenn auch regionale Ausgangsbeschränkungen wieder vermehrt eingeführt werden. Außerdem unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft. Entscheidend für das globale Weltwirtschaftswachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was das Wirtschaftswachstum unterstützen sollte. Außerdem bleibt die wirtschaftliche Situation in Europa genau zu beobachten, wo die einzelnen Länder derzeit mit der Covid-19-Pandemie konfrontiert sind und die Auswirkungen des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.

Weiterlesen

Rückblick

Im August konnten die globalen Finanzmärkte erneut ihren Aufwärtstrend aus den Vormonaten fortsetzen und näherten sich dem Allzeithoch. Verschiedene wirtschaftliche Indikatoren in den USA, in Europa und China, wie der Einkaufsmanagerindex und die Konsumausgaben, zeigten eine sich erholende und durchaus positive Geschäftsentwicklung im August. Dies konnte kaum von den steigenden Covid-19 Infektionszahlen in den USA, in Lateinamerika und in Teilen von Europa sowie von den Diskussionen über die Immunisierung nach einer Covid-19 Infektion getrübt werden. Sowohl die massiven Konjunkturprogramme der Regierungen als auch die expansive Geldpolitik mit niedrigen Zinsen wirkten weiterhin für die Märkte unterstützend. Am Anleihemarkt stieg die Rendite der 10-jährigen U.S. Staatsanleihen von 0.53% auf 0.70%, was mit Spekulationen über die Inflationsentwicklung einherging. Der S&P 500 (in US-Dollar) als Gradmesser für den gesamten U.S. Aktienmarkt konnte um 7.0% an Wert gewinnen. Die Wachstumsunternehmen, gemessen am NASDAQ 100 (in US-Dollar), wurden erneut ihrem Namen gerecht und stiegen um 11.1%. Nach einem schwachen Vormonat konnte der japanische Markt (Topix in Yen) um 8.2% an Wert zulegen. Dagegen gewann der MSCI Europe (in Euro) lediglich um 2.7% an Wert, was von der Aufwertung des Euro gegen den US-Dollar am Währungsmarkt beeinflusst wurde. Der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar) stieg aufgrund einer schwächeren Entwicklung in Lateinamerika im August um 2.1%. Auf sektoraler Ebene wussten erneut zyklische Konsumgüter besonders zu überzeugen. Außerdem zeigten Technologiefirmen und Industriewerte eine überdurchschnittliche Entwicklung. Dagegen entwickelten sich defensive Sektoren, wie Versorger, Gesundheitsaktien und nicht-zyklische Konsumwerte sowie Energieaktien unterproportional. Im Rohstoffsegment konnte der Bloomberg Commodity Index im August mit 6.8% erneut deutlich an Wert gewinnen.

Weiterlesen
07.2020:

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. Die Kassenposition ist weiterhin relativ hoch, dass liegt zum Teil daran, dass einige Werte im Portfolio eine so starke positive Wertentwicklung aufzeigten, dass das Fondsmanagement sich entschlossen hat bei diesen Werten Gewinne teilweise zu realisieren. Perspektivisch wird der Investitionsgrad bei anhaltend stabilen Märkten sukzessive erhöht. Insbesondere Unternehmen in sogenannten Schwellenländern stehen hier im Fokus. Im Monat Juli haben wir beispielsweise Merida Industry neu ins Portfolio aufgenommen, einer der umsatzstärksten Fahrradhersteller weltweit. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Taiwan und produziert mehr als 2 Millionen Fahrräder im Jahr. Zudem bietet es eine Vielzahl von sogenannten E-Bikes (Elektrofahrräder) an und leistet einen potentiellen Beitrag zum UN Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities legte im Juli 2,46% zu und lag damit deutlich vor dem MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 0,44% an Wert gewann. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Auf sektoraler Ebene trug das Übergewicht bei Technologieaktien positiv zur relativen Wertentwicklung bei. Innerhalb des Sektors konnten insbesondere auf Solarenergie fokussierte Unternehmen deutlich an Wert zulegen, denn die Maßnahmenpakete einiger Länder zur Stimulierung der Wirtschaft sehen unter anderem den stärkeren Ausbau sauberer Energie vor. Bezogen auf den Versorgungssektor war nicht nur das Sektor-übergewicht von Vorteil, sondern auch die Aktienselektion innerhalb des Sektors. Im Gegensatz dazu zahlte sich das Übergewicht bei Industrietiteln im Juli nicht aus, allerdings konnte der negative Allokationsbeitrag durch die Titelselektion deutlich überkompensiert werden. Insbesondere der Fokus auf Industrieunternehmen die von Paketen zur Stimulierung der Wirtschaft profitieren könnten, wie zum Beispiel vom EU Green Deal, wirkte sich positiv auf die relative Wertentwicklung aus. Zudem ist das Untergewicht und die Selektion bei Energietiteln von Vorteil gewesen, sowie das Untergewicht bei Finanzwerten. Dagegen konnten das Untergewicht und die Selektion bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Juli nicht zur positiven Wertenwicklung beitragen.

Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Ausbreitung des COVID-19-Virus und die ersten Lockerungsmaßnahmen werden sehr genau beobachtet und können zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen führen derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation, wenn auch regionale Ausgangsbeschränkungen wieder vermehrt eingeführt werden. Außerdem unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft. Entscheidend für das globale Weltwirtschaftswachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was das Wirtschaftswachstum unterstützen sollte. Außerdem bleibt die wirtschaftliche Situation in Europa genau zu beobachten, wo die einzelnen Länder derzeit mit der Covid-19-Pandemie konfrontiert sind und die Auswirkungen des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.

Weiterlesen

Rückblick

Im Juli konnten die globalen Finanzmärkte ihren Aufwärtstrend aus den Vormonaten fortsetzen. Sowohl die massiven Konjunkturprogramme von den Regierungen als auch die expansive Geldpolitik mit niedrigen Zinsen wirkten für die Märkte unterstützend. Ebenso trugen verschiedene Nachrichten aus der Gesundheitsbranche im Hinblick auf eine baldige Impfung gegen COVID-19 zur positiven Entwicklung bei. Selbst die global weiter steigenden COVID-19 Infektionszahlen, besonders in den USA und Lateinamerika, aber auch teilweise in Europa, konnten der Aufwärtsbewegung kaum etwas entgegensetzen. Die in der Mitte des Monats begonnene Berichtssaison der Unternehmen, einschließlich deren Ausblicke für die zweite Jahreshälfte, fiel sehr unterschiedlich aus. Während der Finanzsektor zum Teil mit den niedrigen Zinsen und der hohen Kreditvorsorge zu kämpfen hat, wussten besonders global führende Technologieaktien mit starken Quartalsergebnissen am Monatsende zu überzeugen. Der S&P 500 (in US-Dollar) als Gradmesser für den gesamten U.S. Aktienmarkt konnte um 5.5% an Wert gewinnen. Die Wachstumsunternehmen, gemessen am NASDAQ (in US-Dollar), wurden ihrem Namen gerecht und stiegen um 7.4%. Ähnlich stark entwickelte sich der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar), der getrieben von Lateinamerika sogar 8.4% an Wert gewann. Dagegen gab der MSCI Europe (in Euro) um 1.5% nach, der durch die Aufwertung des Euro gegen den US-Dollar am Währungsmarkt beeinflusst wurde. Der Kursrückgang am japanischen Markt (Topix in Yen) fiel allerdings mit 4.0% deutlich größer aus. Auf sektoraler Ebene wussten Rohstoff-Unternehmen und zyklische Konsumgüter besonders zu überzeugen. Dagegen entwickelten sich Finanzwerte und Energieaktien unterproportional. Außerdem konnte der Bloomberg Commodity Index im Juli mit 5.3% erneut deutlich an Wert gewinnen. Hier waren höhere Metallpreise der Treiber, vor allem Gold und Silber gewannen deutlich an Wert.

Weiterlesen
06.2020:

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. Obwohl die Kassenposition im Fonds weiterhin relativ hoch ist mit ca. 8%, haben wir die Volatilität bei einzelnen Werten genutzt und Positionen auf- oder ausgebaut und damit den Investitionsgrad im Vergleich zum Vormonat erhöht. Beispielsweise haben wir die Enphase Energy, deren Aktienkurs im Juni stark korrigierte, neu ins Portfolio aufgenommen. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Wechselrichtern in Nordamerika das sein Produktspektrum rund um die Solaranlage kontinuierlich erweitert hat. Es trägt damit potentiell zum UN Nachhaltigkeitsziel 13 „Klimaschutz“ bei. Neben dem Klimaschutz tragen derzeit die Produkte und Serviceleistungen der vom Fonds gehaltenen Unternehmen am stärksten zum Ziel 3 "Gesundheit und Wohlergehen", zum Ziel 7 "Bezahlbare und saubere Energie" und zum Ziel 4 "Hochwertige Bildung" bei.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities legte im Juni 1,3% zu und lag damit hinter dem MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 1,9% an Wert gewann. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Auf sektoraler Ebene machte sich vor allem die vorsichtige Gewichtung bei defensiven Sektoren wie Basiskonsumgüter und Kommunikation positiv bemerkbar. Ähnliches gilt für die Energie-Unternehmen, die weiterhin durch volatile Rohölpreise belastet werden. Im stark gewichteten Gesundheitssektor warfen die kommenden US-Präsidentschaftswahlen erste Schatten, da die aktuellen Wahlumfragen mehr politischen Druck vermuten lassen. Davon sollten aber die langfristigen Perspektiven der Branche, nicht zuletzt im aktuellen Umfeld mit Covid-19-Belastungen, nicht betroffen sein. Die Aktienauswahl im zyklischen Konsumsektor wirkte sich positiv auf die relative Wertentwicklung aus. Insbesondere der Fokus auf Unternehmen aus dem Bereich Bildung war hier von Vorteil. Die starke Gewichtung von Industrieunternehmen im Fonds brachte zwar im Juni keinen Vorteil, allerdings zahlte sich auch hier die Selektion innerhalb des Sektors aus. Hervorzuheben sind dabei europäische Unternehmen die von einem „European Green New Deal“ profitieren könnten, diese zeigten eine überwiegend gute Wertentwicklung. Bei großen amerikanischen Technologieunternehmen im Portfolio kam es teilweise zu Gewinnmitnahmen und so konnten diese nicht mit der Aktienkursentwicklung von kleineren eher zyklischeren Firmen mithalten. Nichtsdestotrotz lässt sich festhalten, dass auch im Monat Juni die Aktienselektion insgesamt einen positiven Beitrag zur relativen Wertentwicklung des Portfolios leistete.

Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Ausbreitung des Covid-19-Virus und die ersten Lockerungsmaßnahmen werden sehr genau beobachtet und können zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen sowie Ausgangbeschränkungen führen derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation. Außerdem unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft. Entscheidend für das globale Weltwirtschaftswachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was das Wirtschaftswachstum unterstützen sollte. Außerdem bleibt die wirtschaftliche Situation in Europa genau zu beobachten, wo die einzelnen Länder derzeit mit der Covid-19-Pandemie konfrontiert sind und die Auswirkungen des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.

Weiterlesen

Rückblick

Die globalen Finanzmärkte konnten auch im Juni die Erholung von den Tiefständen im Frühjahr weiter fortsetzen. Wie im Vormonat wurde der Kursanstieg von der Hoffnung auf eine kontinuierliche Lockerung der COVID-19-Restriktionen getrieben, die durch die aggressive Geldpolitik durch die Zentralbanken und die massiven Konjunkturprogramme der Regierungen flankiert wird. Tatsächlich waren auch in einigen Regionen, vor allem China, erste Lichtblicke bei den makroökonomischen Kennzahlen zu sehen. Bisher konnten auch die steigenden Covid-19-Fallzahlen in Teilen der USA und Lateinamerika der Kurserholung nichts anhaben. Im Juni waren besonders Aktien aus den Schwellenländern gefragt. Der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar) konnte um 7.0% zulegen, wobei die Impulse in Asien am stärksten waren. Die Börse in Japan (Topix in Yen) kam dagegen nicht über leichte Kursrückgänge hinaus. In den USA ergab sich ein gemischtes Bild. Der S&P 500 (in US-Dollar) als Gradmesser für den gesamten Aktienmarkt konnte ein solides Plus von 1.8% erzielen, aber die Wachstumsunternehmen, gemessen am NASDAQ (in US-Dollar) wurden ihrem Namen gerecht und konnten um 6.0% zulegen. Der MSCI Europa (in Euro) konnte 2.9% an Wert gewinnen, wobei Euroland besser abschneiden konnte als Großbritannien und die Schweiz. Auf sektoraler Ebene führten wieder die Technologieunternehmen die Liste an. Auch andere zyklische Sektoren wie Rohstoff-Unternehmen, zyklische Konsumgüter und Finanzwerte wussten zu überzeugen. Dagegen waren defensive Sektoren und Energiefirmen kaum gefragt. Bei den anderen Anlageklassen konnten Rohstoffe, allen voran Industriemetalle, deutlich zulegen. Insgesamt legte der Bloomberg Commodity Index um 2.3% zu. An den Zinsmärkten gab es dagegen im Juni verhältnismäßig wenig Bewegung.

Weiterlesen
05.2020:

Aktuelle Positionierung

Bei der Konstruktion des Portfolios wurde berücksichtigt, dass wir uns wahrscheinlich eher am Ende, als am Anfang des Konjunkturzyklus befinden. Spätzyklische Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Gesundheitswerte sind im Portfolio stärker gewichtet als beispielsweise im MSCI World All Country. Zudem besteht das Portfolio, gemessen an der Marktkapitalisierung, aus über 60% großen und sehr großen Unternehmen. Diese Unternehmen verfügen meist über ein regional breit diversifiziertes Produktportfolio und ausreichend Ressourcen um auch einen zyklischen Abschwung gut zu überstehen. Grundsätzlich aber liegt der Fokus auf Aktien von Firmen mit nachhaltigen, wachstumsorientierten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen, starken Managements und attraktiven Bewertungen. Darüber hinaus wird darauf Wert gelegt, dass diese Unternehmen einen signifikanten Beitrag zu den UN Nachhaltigkeitszielen leisten können. In Bezug auf die UN Nachhaltigkeitsziele haben wir u.a. unser Engagement im Bereich Bildung weiter verstärkt in dem wir beispielsweise unsere Position in Chegg Inc. weiter ausgebaut haben. Die US-amerikanische Firma bietet eine Online-Lernplattform an und hilft Studenten Lerninhalte besser und schneller zu verstehen. Zudem haben wir unsere Positionen in chinesischen Bildungsdienstleistern die auf den Bereich „Nachhilfe“ spezialisiert sind leicht ausgebaut. Auch bei diesen Unternehmen haben wir darauf geachtet, dass sie in der Lage sind Ihre Dienstleistungen auch online anbieten zu können. Die größten potentielle Beiträge leisten die Unternehmensbeteiligungen des Fonds aber weiterhin zum UN Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“, sowie zum Ziel 13 „Klimaschutz“.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest SDG Global Equities legte im Mai 2,49% zu und lag damit hinter dem MSCI Welt all country (total return, in Euro), der im gleichen Zeitraum 2,89% an Wert gewann. Ein Teil dieser Differenz ist durch die unterschiedlichen Bewertungszeitpunkte am Monatsbeginn zu erklären. Die Wertentwicklung des Fonds wurde im Berichtsmonat durch eine Mischung aus der Sektorallokation und der Einzeltitelselektion beeinflusst. Das Untergewicht bei nicht-zyklischen Konsumwerten sowie die Einzeltitelselektion innerhalb dieser trugen im Mai positiv zur relativen Wertentwicklung bei. Zudem war das Untergewicht bei Finanztiteln von Vorteil. Von Nachteil dagegen war das Untergewicht, sowie die Selektion bei zyklischen Konsumgütern. Es haben sich beispielsweise Unternehmen, die signifikant von Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 betroffen sind, wie Reiseanbieter, deutlich erholt. Diese Unternehmen stellen aber kein Fokus der Anlagestrategie dar. Das Übergewicht in Gesundheitsaktien trug negativ zur relativen Wertentwicklung bei, da sich große Pharma- und Biotechnologieunternehmen nach der teils starken Wertentwicklung im Vormonat etwas schwächer entwickelten. Profitieren konnte der Fonds allerdings von der Selektion und auch vom Übergewicht bei Industrietiteln, insbesondere Unternehmen die von einem europäischen grünen Deal profitieren könnten, zum Beispiel aus dem Bereich Energieeffizienz oder erneuerbarer Energien, legten überdurchschnittlich an Wert zu. Auch das Übergewicht bei Technologiewerten, sowie deren Selektion trug positiv zur relativen Wertentwicklung. Unternehmen entlang der Solarstromwertschöpfungskette sind in diesem Zusammenhang positiv hervorzuheben. Die erhöhte Kassenposition wirkte sich auch im Monat Mai nachteilig auf die relative Wertentwicklung aus.

Weiterlesen

Ausblick

Trotz starker Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in den wichtigsten Ländern ist das Gesamtbild weiterhin verhalten konstruktiv. Die Ausbreitung des Coronavirus wird weiterhin sehr genau beobachtet und kann zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Die Aufhebung längerfristiger Quarantänemaßnahmen sowie Ausgangbeschränken führen derzeit zu einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation. Außerdem unterstützen sowohl massive geldpolitische als auch fiskalpolitische Maßnahmen die Weltwirtschaft. Entscheidend für das globale Weltwirtschaftswachstum werden die Effektivität der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sowie die Dauer dieser Krise sein. Die Hoffnung auf eine konstruktive Lösung im globalen Handelsstreit bleibt bestehen, was das Wirtschaftswachstum unterstützen sollte. Außerdem bleibt die wirtschaftliche Situation in Europa genau zu beobachten, wo die einzelnen Länder derzeit mit der Corona-Pandemie konfrontiert sind und die Auswirkungen des Brexit auf das Wirtschaftswachstum noch unklar sind. Die Schwellenländer stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, sollten jedoch aller Voraussicht nach ein weiterer, aber eher mittelfristiger Treiber der Weltkonjunktur bleiben. Kurzfristige Schwankungen bei Schwellenländer-Investments werden sicher auch für die Zukunft zu erwarten sein. Ein anderer Aspekt kommt hinzu: die Zinsen bleiben historisch gesehen weiterhin niedrig. Für Anleger auf der Suche nach „Rendite“ bleiben Aktien daher aus Mangel an Anlagealternativen notwendig und können zumindest strategisch die Aktienmärkte weiter unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Entsprechende Zuflüsse zu Aktienfonds oder Änderungen der Vermögensallokation bei Versicherungen und Pensionsfonds sind deswegen weiterhin genau zu beobachten.

Weiterlesen

Rückblick

Die im April begonnene Erholung an den globalen Aktienmärkten konnte sich im Mai eindrucksvoll fortsetzen. Besonders die ersten Lockerungen der Covid-19-Restriktionen und die Hoffnung auf weitere Erleichterungen halfen dem Aufwärtstrend. Außerdem begünstigten die nach wie vor massiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen, die sowohl Konsumenten als auch Produzenten deutlich unterstützen, die Märkte. Verschiedene im Mai veröffentlichte Frühindikatoren, besonders in Europa, ließen auf eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Aktivität von historischen Tiefstständen aus hindeuten. Außerdem schien der Konsument in den USA, der ein Großteil der dortigen Wirtschaftsleistung ausmacht, im Mai wieder optimistischer zu werden, was zur Erholung der Aktienmärkte beitrug. Dagegen ging die Diskussion im Handelskonflikt zwischen den USA und China in eine neue Runde. Der amerikanische Aktienmarkt, gemessen am S&P500 Index, konnte im Mai um 4.5% an Wert zulegen (in US-Dollar), während der Technologie-orientierte Nasdaq 100 Index sich erneut besser hielt und um 6.2% stieg (in US-Dollar). Der MSCI Europe (in Euro) konnte 2.6% gewinnen, während der britische Aktienmarkt (FTSE 100 Index) um 3.0% stieg (in GBP). Der japanische Aktienmarkt, gemessen am Topix Index (in Japanischen Yen), konnte im Mai überproportional an Wert gewinnen und stieg um 6.8%. Der MSCI Emerging Markets (in US-Dollar), der die Schwellenländer beinhaltet, konnte lediglich um 0.6% an Wert zulegen, was von einer schwächeren Entwicklung im asiatischen Raum getrieben wurde. Auf sektoraler Ebene gewannen im Mai neben Technologiewerte erneut konjunkturabhängige Sektoren wie zyklische Konsumwerte, Industriewerte und Rohstoffaktien überproportional. Dagegen entwickelten sich defensive Sektoren wie nicht-zyklische Konsumwerte und Immobilien im vergangenen Monat unterdurchschnittlich. Auch Energie zählte zu den schwächeren Sektoren.

Weiterlesen

Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 02.11.2018
Fondsvermögen 800,03 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 725,97 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Ja
VL-Sparen Ja
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[2] 0,76%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 5,00%
Verwaltungsvergütung 1,500%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2019)
1,660%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2019 1,660%
31.12.2018 0,280%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) -
Letzte Ertragsverwendung[4] 06.03.2020
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag[5] 0,05 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 06.03.2020 08.03.2019 31.12.2017
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Thesaurierung
Kurs 116,91 106,56 wird nachgeliefert
Betrag 0,05 EUR 0,37 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[6][7]
- - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[6][7]
- - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) N/A N/A -

Kennzahlen (3 Jahre) [8]

Volatilität N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 22,76%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen


1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 5,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 5,26% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

7. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

8. Stand: 30.10.2020

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Marketing Material

Artikel aus EUROspezial/SDG, Titel: Geldanlage mit sauberer Rendite, 11/20 Presseveröffentlichungen DE Nov 2020 PDF 276,8 KB

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Mai 2020 PDF 7,7 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Mai 2020 PDF 51,2 KB
DWS Invest Ordentlichen Generalversammlung 2020 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2020 PDF 45,9 KB
KID DWS Invest SDG Global Equities LD Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2020 PDF 122 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB

Reporting

DWS Invest SDG Global Equities Fondsfakten DE Okt 2020 PDF 252,4 KB
DWS Invest SDG Global Equities ESG-Report DE Okt 2020 PDF 520,3 KB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Okt 2020 PDF 12,6 MB

Sales-Material / Präsentationen

DWS Invest SDG Global Equities/2Pager, 11/20 Anlageinformation DE Nov 2020 PDF 447,9 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

Formular

Füllen Sie dazu einfach das Anforderungsformular aus und wählen Sie die Art der von Ihnen gewünschten Information aus. Die mit “*“ versehenen Feldern sind obligatorisch.

Internal Server Error

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben in den markierten Feldern!

E-Mail-Adresse Adresse und Wiederholung weichen voneinander ab, bitte prüfen Sie Ihren Input.

Ihre Anfrage wurde aufgenommen.

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 4
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 6
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)
Spezielle Anforderungen ESG

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,006% p.a.
davon laufende Kosten 1,660% p.a.
davon Transaktionskosten 0,346% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.07.2020

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

CIO View

Cookies Policy

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wenn Sie dieses Feld schließen oder die Nutzung fortsetzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies oder darüber, wie Sie Cookies deaktivieren können, finden Sie in unserem Cookie-Hinweis.
Alle Cookies akzeptieren