Neuer Fonds investiert in künstliche Intelligenz

Der neue Fonds DWS Artificial Intelligence investiert gezielt in Unternehmen, die im Bereich der künstlichen Intelligenz eine führende Rolle spielen.

 
"Künstliche Intelligenz (KI) ist längst nicht mehr Science Fiction, sondern Teil unseres Alltags. Von virtuellen persönlichen Assistenten, die unseren Arbeitstag organisieren, bis hin zu Smartphones, die uns nach unserem Geschmack ausgewählte Popsongs vorschlagen, ist künstliche Intelligenz bereits Wirklichkeit. Doch intelligente Systeme machen uns nicht nur das Leben leichter, sondern können auch dazu beitragen, einige der größten Herausforderungen zu meistern, mit denen wir weltweit konfrontiert sind – von der Behandlung chronischer Krankheiten bis hin zum Kampf gegen den Klimawandel oder der Antizipation von Bedrohungen für die Cybersicherheit. KI ist somit eine der strategisch bedeutendsten Technologien des 21. Jahrhunderts"
 
Europäische Kommission, Pressemitteilung April 2018

Künstliche Intelligenz (KI) galt lange Zeit als pure Science-Fiction – ein Thema für phantasiebegabte Schriftsteller und versponnene Technik-Freaks. Computer, die die menschliche Intelligenz simulieren und eines Tages vielleicht sogar übertreffen würden, schienen ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Doch das ist Vergangenheit. Heute bestreitet kaum noch jemand die strategische Bedeutung von selbst lernenden Computersystemen. Weltweit überbieten sich Forscher und Unternehmen bei der Entwicklung immer leistungsstärkerer Systeme und neuer Anwendungen. Künstliche Intelligenz wird zu einer der Schlüsseltechnologien des 21 Jahrhunderts.

Höchste Zeit also, das wirtschaftliche Potenzial der neuen Technologie auch für Fondsanleger zugänglich zu machen. Der neue DWS Artificial Intelligence investiert gezielt in Unternehmen, die mit ihrem Geschäftsmodell vom Wachstumspotenzial im Bereich der künstlichen Intelligenz profitieren können.

Künstliche Intelligenz hat längst den Alltag erreicht

Schon heute gibt es viele Alltags-Anwendungen, die auf künstlicher Intelligenz beruhen. Dazu gehören zum Beispiel individuelle Kaufempfehlungen auf Online-Einkaufsportalen, sprachgesteuerte Anwendungen im Internet, Fitness-Apps, die aufgrund von Körperdaten genau zugeschnittene Trainingspläne erstellen, oder Systeme zur automatischen Gesichtserkennung. In der Industrie schreitet zudem die Vernetzung von Maschinen rasant voran, wodurch Fertigungsprozesse besser aufeinander abgestimmt werden können und die effiziente Herstellung auch kleinster Losgrößen möglich wird.

„Allerdings ist das erst der Anfang“, sagt DWS-Fondsmanager Frederic Fayolle, der zusammen mit Tobias Rommel den neuen Fonds leitet. „Die massive Zunahme des Datenvolumens einerseits und immer bessere Rechenleistung andererseits ermöglichen in Zukunft noch ganz andere Anwendungen. Vieles davon können wir uns heute noch gar nicht vorstellen.“

Studien zeigen, dass KI-Techniken das Potenzial haben, starke Wertzuwächse über viele Jahrzehnte in verschiedensten Industrien freizusetzen. Künstliche Intelligenz könnte damit zum wertvollsten Geschäftsvorteil der Zukunft avancieren.

Drei Investitionsschwerpunkte

Für die Auswahl attraktiver Aktien hat das erfahrene Fondsmanagement um Frederic Fayolle und den Asienexperten Tobias Rommel drei Kategorien von Unternehmen identifiziert, die in besonderer Weise von der KI-Entwicklung profitieren sollten.

Den ersten Investitionsschwerpunkt bilden Dienstleister und Unternehmen, die sich auf das Sammeln von Daten spezialisiert haben. Daten sind der Rohstoff, aus dem intelligente Algorithmen ihre Erkenntnisse ableiten. In die Kategorie der Datendienstleister fallen somit zum Beispiel Betreiber sozialer Netzwerke, Einkaufsplattformen sowie alle Arten von Unternehmen, die Daten über das Verhalten von Menschen sammeln und auswerten. Dazu gehören aber auch Hersteller von Hard- oder Software zur Sammlung von Daten, Hersteller von Daten-generierenden Maschinen, Gebäuden oder ganzen Fabriken sowie Unternehmen aus den Bereichen Datenschutz und Netzsicherheit.

An zweiter Stelle stehen Unternehmen, die die Rechenleistung zur Verfügung stellen, die zur Auswertung der rasant wachsenden Datenmengen notwendig ist. Dazu zählen beispielsweise Hersteller von Prozessoren oder Speichermedien.

Der dritte Investitionsschwerpunkt sind Anwendungen: Unternehmen, die durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz neue Geschäftsmodelle entwickeln oder ihre bestehenden Märkte mit innovativen Technologien ausbauen. Im Unterschied zu reinen Technologiefonds nimmt das Fondsmanagement des DWS Artificial Intelligence dabei auch Anwendungen aus anderen Branchen in den Fokus. So verspricht beispielsweise die großvolumige Auswertung von anonymisierten Patientendaten neue Erkenntnisse in der Medizin. Fahrassistenten und autonome Flotten werden voraussichtlich schon bald die Automobilbranche revolutionieren. Regierungen experimentieren mit smarten Sicherheitskonzepten und datenbasierter Optimierung von Verkehrsnetzen oder der Energieversorgung. Auch bei Finanzdienstleistungen, im Handel, der Landwirtschaft oder im Maschinen- und Anlagenbau sollten sich viele Anwendungen ergeben, die für eine Investition des Fonds in Frage kommen könnten.

Langfristige Trends im Visier

Wichtig für die Aufnahme ins Portfolio ist dabei, dass künstliche Intelligenz einen wesentlichen und werttreibenden Anteil am Geschäft des jeweiligen Unternehmens hat. Mischkonzerne, in denen künstliche Intelligenz nur eines von vielen Betätigungsfeldern ist, stehen weniger im Fokus. Als regionale Schwerpunkte haben Fayolle und Rommel dabei vor allem die USA und Asien ins Visier genommen. „Insbesondere China hat die Entwicklung der künstlichen Intelligenz zu einem strategischen Handlungsfeld erklärt“, sagt Asien-Experte Rommel. Eine Studie der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers geht davon aus, dass das Reich der Mitte mit dem höchsten Wertschöpfungsanteil schon bald die führende KI-Macht werden wird.

Das Portfolio des DWS Artificial Intelligence, der seit dem 1. Oktober 2018 erhältlich ist, besteht aus etwa 60 bis 100 handverlesenen Unternehmen, wobei die Auswahl keinen regionalen oder sektoralen Einschränkungen unterliegt. Strategisch wollen sich Frederic Fayolle und Tobias Rommel besonders an langfristigen Trends orientieren, um für die Anleger im Rahmen des Ansatzes eine möglichst gute Wertsteigerung erwirtschaften zu können. 

DWS Invest Artificial Intelligence LC

Künstliche Intelligenz – die strategisch wichtigste Technologie des Jahrhunderts

Erfahren Sie mehr

Mehr zum Thema

CIO View

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wenn Sie dieses Feld schließen oder die Nutzung fortsetzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies oder darüber, wie Sie Cookies deaktivieren können, finden Sie in unserem Cookie-Hinweis.