Negativer Realzins noch bis 2019?

Es erscheint nicht unwahrscheinlich, dass Zinsen als eine verlässliche Ertragsquelle zumindest auf absehbare Zeit ausfallen könnten. Das ist für deutsche Sparer besonders in Verbindung mit der Inflation relevant, die für einen negativen Realzins sorgt.

 

Deutschen Sparern fällt es auch nach Jahren der Niedrigzinsphase immer noch schwer, eine risikolose Rendite zu erzielen. Das lässt sich beispielsweise an der Rendite fünfjähriger Staatsanleihen ablesen, die per Ende Juni 2017 bei -0,3 Prozent lag. Vor allem institutionelle Anleger zahlen also Zinsen für die Einlage von Kapital – für private Anleger ist dieser direkte Effekt, z.B. auf dem Sparbuch, zwar noch nicht üblich. Aber in Kombination mit der auf 1,8 Prozent leicht gestiegenen Inflationsrate (per 31.07.2017) ergeben sich negative Realzinsen: Anfang August 2017 lag der durchschnittliche Zins für Sparkonten nach Angaben der FMH-Finanzberatung bei 0,15 Prozent. Bei 1,8 Prozent Inflation verlieren die Ersparnisse also 1,65 Prozent im Jahr an Wert.

 

Zudem veröffentlichte die EZB aktuell eine Studie, in der prognostiziert wird, dass den deutschen Sparern der negative Realzins noch bis ins Jahr 2019 erhalten bleiben könnte. Daher dürfte es für viele Sparer immer wichtiger werden, alternative Anlageformen zu finden, die die ehemalige Funktion des Zinses bei Vermögensaufbau und Vorsorge übernehmen. Im Klartext: Sie müssen mehr Risiko eingehen. Zinsen müssen neu gedacht werden.

 

Mehr Risiko für Rendite.

Die Schwankungsintensität an den Kapitalmärkten empfinden Sparer im Vergleich zu Festgeld als eher hoch. Hinzu kommt, dass die schiere Menge der ständig aktualisierten Marktinformationen viele Anleger schlichtweg überfordert. Um in einem solchen Umfeld fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können, bedarf es einer hohen Expertise sowie einer fortlaufenden Analyse der Märkte. Für Anleger, die das aktuelle Marktgeschehen nicht ständig beobachten können oder wollen, kann sich je nach Lebensphase und unter Berücksichtigung entsprechender Risiken daher ein aktives Management ihres Vermögens anbieten, z.B. über Fondslösungen.

 

Den Zinseszinseffekt beim Fondssparen nutzen.

Für langfristig orientierte Anleger macht klassisches Sparen seit dem Wegfall des Zinseszinseffektes kaum noch Sinn. Eine Zinseszins-Rechnung geht davon aus, dass die jährlichen Zinserträge immer wieder zusammen mit dem Startkapital zum selben Zinssatz angelegt werden. Auf diese Weise wächst das Vermögen über die Zeit an. Doch bei den extrem niedrigen Zinssätzen kann das Kapital selbst über Jahrzehnte hinweg kaum wachsen. Bei dauerhaft negativen Realzinsen würde es sogar an Kaufkraft verlieren. Ein Engagement an den Kapitalmärkten kann daher trotz eines höheren Anlagerisikos in Frage kommen. Denn Anleger haben durch einen langen Anlagezeitraum die Chance, zeitweise negative Wertentwicklungen an den Aktien- und Anleihemärkten kompensieren zu können. Umsetzen lässt sich dies beispielsweise mit Fondssparplänen, die von DWS Investments bereits 1967 eingeführt wurden.

 

Hier zahlen Anleger regelmäßig – zum Beispiel monatlich – einen festen Betrag in einen Investmentfonds ein und bauen so schrittweise Kapital auf. Da das Kapital nicht mit einem Schlag investiert wird, können Anleger zusätzlich vom so genannten „Durchschnittskosteneffekt“ profitieren. Die investierten Beträge sollten immer gleich sein, so dass für das gleiche Kapital einmal mehr Fondsanteile erworben werden können und einmal weniger. Auf diese Art spielt das Timing bei der Anlage keine Rolle. Vielmehr investieren Anleger über einen langen Zeitraum hinweg zu einem Durchschnittspreis in ein diversifiziertes Portfolio.

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