Deutschland und großen Teilen der Eurozone geht es gut. So sieht es die überwiegende Mehrheit der Finanzvorstände (CFO) deutscher Großunternehmen, laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte[[disclaimer:Deloitte CFO Survey Frühjahr 2018, https://www2.deloitte.com/de/de/pages/finance-transformation/articles/cfo-survey.html]]. Auch die Lage in den wichtigsten Absatzmärkten USA und China gibt nach Einschätzung der CFOs Anlass zum Optimismus.

Zuversichtliche Manager

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Die von Deloitte befragten Finanzvorstände schätzen die Geschäftsaussichten in der Mehrzahl positiv ein.
Quelle: Deloitte CFO Survey Frühjahr 2018

Für den Deloitte CFO Survey Frühjahr 2018 befragten die Berater insgesamt 150 Finanzvorstände von Aktiengesellschaften und anderen großen Unternehmen aus verschiedenen Branchen der deutschen Wirtschaft. Die CFOs sehen Deutschland, Europa, USA und China nicht nur in aktuell starker Verfassung, sie sind auch optimistisch, was die Aussichten für die nächsten zwölf Monate angeht.

Investitionen in den digitalen Wandel

Vor diesem Hintergrund wollen die deutschen Unternehmen nun auch wieder stärker investieren. „Die Investitionsbereitschaft liegt auf einem Rekordhoch und die CFOs scheinen größeres Vertrauen in den Aufschwung gefasst zu haben“, berichtet Deloitte.

Investitionsbereitschaft steigt

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Die deutschen Unternehmen wollen kräftig investieren und Personal einstellen.
Quelle: Deloitte CFO Survey Frühjahr 2018

Der digitale Wandel ist dabei auch bei den Investitionsvorhaben der deutschen Unternehmen unübersehbar. So sollen die meisten Investitionen auf die Bereiche Software, Datenverarbeitung und IT-Netzwerke entfallen (gut drei Viertel der Nennungen). Auch die Prozessoptimierung und die Weiterbildung für Mitarbeiter – von denen deutlich mehr eingestellt werden sollen – hätten Priorität.

Deutschland: Investitionsstandort Nummer eins

Bemerkenswert: Deutschland ist heute als Investitionsstandort mit Abstand die erste Wahl der Unternehmen. Die überwiegende Mehrheit will laut Umfrage vor allem im Inland investieren. Das ist nach den Beobachtungen der Deloitte-Berater ein deutlicher Unterschied zu den Investitionszielen vor wenigen Jahren.

Nicht nur die deutschen Unternehmen präferieren dabei Deutschland als Investitionsstandort. Auch amerikanische Gesellschaften finden immer mehr Gefallen am deutschen Markt. Das bestätigt eine Umfrage der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham Germany), einer Unterorganisation der US-Handelskammer. 82 Prozent der hier tätigen US-Firmen erwarten demnach in diesem Jahr ein Umsatzplus. Mehr als jedes zweite Unternehmen will deshalb zusätzliche Mitarbeiter einstellen und mehr investieren. Zudem möchten 61 Prozent ihre Aktivitäten in Deutschland in den kommenden drei bis vier Jahren ausbauen.

91 Prozent der US-Unternehmen in Deutschland geben dem Standort sehr gute oder gute Noten. „Deutschland reizt US-Unternehmen mit seiner stabilen Wirtschaft und dem starken Binnenkonsum“, erläutert der Präsident der AmCham Germany, Bernhard Mattes.

Investitionen positiv für deutsche Aktien

Das Rekordhoch bei der Investitionsbereitschaft ist ein gutes Zeichen für einen fortgesetzten Aufschwung und für eine positive Entwicklung der Unternehmensgewinne. Auch deshalb gehört Deutschland zu den bevorzugten Aktienmärkten der DWS-Anlagestrategen[1].

1. CIO View, Investmentampeln vom 04.06.2018, https://dws.com/de/insights/cio-view/article/investmentampeln-201806

CIO View

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