„Made in Germany“ ist auch bei Finanzinvestoren heiß begehrt. Im vergangenen Jahr gaben internationale Beteiligungsgesellschaften hierzulande fast doppelt soviel für Firmen-Zukäufe aus als im Vorjahr. Das zeigen Daten der Beratungsfirma PwC. 169 deutsche Unternehmen wurden 2016 von Beteiligungsgesellschaften übernommen. Das waren 62 mehr als vor vier Jahren.

Das erneut gestiegene Interesse der ausländischen Finanzprofis an deutschen Unternehmen ist vor allem aus zwei Gründen bemerkenswert: Erstens war die Übernahmezahl im Jahr 2015 schon hoch. Zweitens stagniert das Beteiligungsgeschäft in Europa insgesamt. Begehrt sind vor allem Unternehmen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Das Beteiligungsvolumen wuchs in diesen Ländern 2016 um 83 Prozent auf 25 Milliarden Euro.

Bestseller deutsche Unternehmen

Übernahme durch Private-Equity-Unternehmen in Deutschland

169 deutsche Unternehmen wurden im letzten Jahr durch ausländische Investoren übernommen. Das sind 62 Deals mehr als vier Jahre zuvor.
Quelle: PricewaterhouseCoopers

Konjunktur läuft rund

Vor allem der deutsche Markt überzeugt aus guten Gründen. Nicht nur das Brexit-Votum hat den Fokus ausländischer Beteiligungsunternehmen auf Deutschland gezogen. Die deutsche Wirtschaft liefert derzeit selbst gute Argumente, um in deutsche Unternehmen zu investieren.

„Die relevanten makroökonomischen Daten und Stimmungsindikatoren bleiben weiterhin sehr gut und haben immer noch Steigerungspotential“, erklärt Fondsmanager Tim Albrecht in seinem aktuellen Fondsmanagerkommentar. Mit seinem mehrfach ausgezeichneten Fonds DWS Deutschland investiert Albrecht in deutsche Aktien aus dem CDax.

Exporte brummen

Das Portfolio des DWS Deutschland profitierte dabei besonders vom anhaltend starken Exportgeschäft. Deutschland verschifft zur Zeit so viele Waren wie noch nie ins Ausland. Doch auch im Inland läuft das Geschäft der deutschen Unternehmen gut.

„Wir sind der Überzeugung, dass einige Unternehmen von der stabilen Binnenkonjunktur in Deutschland profitieren können“, sagt Fondsmanager Albrecht. In Bezug auf die Stärke der inländischen Entwicklung kann er sich unter anderem auf jüngste Konjunkturdaten berufen: Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg im Februar auf den höchsten Stand seit 2014 und der ifo-Geschäftsklimaindex notiert aktuell so hoch wie zuletzt 2011.

Erfolgreicher Aktienfonds für deutsche Unternehmen

Börsenprofi Albrecht setzt beim DWS Deutschland hauptsächlich auf bekannte deutsche Bluechips und mischt Nebenwerte flexibel entsprechend der Markterwartung bei. Im Fokus des „Stock Picking“ steht für ihn die fundamentale Qualität eines Unternehmens – Geschäftsmodell und Zahlen müssen überzeugen. Der Fonds konnte in den letzten Jahren auf ganzer Linie überzeugen, wie ein Blick auf die Wertentwicklung der vergangenen zehn Jahre zeigt.

Derzeit hat Albrecht Aktien aus dem Bereich der Informationstechnologie (IT) relativ hoch gewichtet. Diese Positionierung ist nicht nur wegen der guten Perspektiven der ausgewählten Unternehmen sinnvoll. Durch den großen Anteil an IT-Werten werde der Fonds zudem tendenziell unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen, erklärt Albrecht.

Sprudelnde Gewinne

Gewinne je Aktie im CDax, in Punkten, ab 2017 Prognose

Die deutschen Unternehmen aus dem CDax werden nach Analystenschätzungen in den kommenden Jahren ihre Gewinne kontinuierlich steigern.
Quelle: Bloomberg

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DWS Deutschland LC

Auf „Made in Germany“ setzen

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