Die japanische Wirtschaft hat im Schlussquartal 2016 vor allem wegen gut laufender Exporte deutlich Fahrt aufgenommen und ist zum vierten Mal in Folge gewachsen. Auf das Jahr hochgerechnet legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember um 1,0 zu. Das gab die Regierung in Tokio bekannt und unterstrich dabei die Wichtigkeit der starken Exportzahlen. Die Ausfuhren der japanischen Unternehmen stiegen aufgrund des schwachen Yens so kräftig wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Unterstützung durch massive Konjunkturhilfen

Nach Angaben des Finanzministeriums erreichte der Überschuss in der Handelsbilanz im vergangenen Jahr 4.074 Milliarden Yen (33,9 Milliarden Euro), nach einem Defizit von 2.712 Milliarden Yen im Jahr zuvor –  es ist der erste Überschuss seit sechs Jahren. Ein Trend, der sich in diesem Jahr fortsetzen könnte. Die Daten dürften Regierung und Notenbank in ihrem Kurs bestärken. Beide stützen die Wirtschaft seit längerem mit massiven Konjunkturhilfen.

Weniger flott läuft es noch beim privaten Konsum der Japaner, der mit rund 60 Prozent maßgeblich zur Wirtschaftsleistung beiträgt. Japans Verbraucher wollen nicht so recht in Kauflaune kommen. Grund sind steigende Preise bei vielen Lebensmitteln. Das nagt an der Kaufkraft. Wirtschaftsminister Nobuteru Ishihara zieht dennoch ein insgesamt positives Fazit und rechnet auch in den kommenden Quartalen mit weiterem Wachstum.

Schwacher Yen nützt japanischen Unternehmen

Hilfreich für Japans Unternehmen dürfte dabei weiterhin der vergleichsweise schwache Währung sein. Vor allem gegenüber dem US-Dollar dürfte der japanische Yen in den nächsten Monaten kaum Boden gut machen können, erwarten Experten.

Erfreulich auch, dass sich der neue US-Präsident inzwischen wieder etwas versöhnlicher gegenüber Japan zeigt. „Sehr gute Gespräche!“, twitterte der amerikanische Präsident nach seinem Treffen mit Ministerpräsident Shinzo Abe. Zuvor hatte die neue US-Regierung Japan noch beschuldigt, künstlich die Währung tief zu halten.

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