Sie putzen, saugen, montieren, pflegen, operieren oder steuern Fahrzeuge. Und das ist erst der Anfang. Roboter sind zu einem unverzichtbaren Teil unseres täglichen Lebens geworden. Denn mittlerweile setzen nicht nur die Automobilhersteller Roboter ein, sondern auch Chemiekonzerne, die Lebensmittelbranche und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen – und das weltweit.

Der neueste Trend: Die sogenannten Cobots. Die Abkürzung steht für Collaborative Roboter und umschreibt flexibel steuer- und einsetzbare Roboter, die direkt mit menschlichen Kollegen zusammenarbeiten können. Experten des Beratungsunternehmens Frost & Sullivan erwarten, dass die Mensch-Roboter-Kollaboration die industrielle Fertigung bis 2023 grundlegend revolutionieren wird.

Künstliche Kollegen

Bereits heute sind Roboter für zehn Prozent der US-Produktion verantwortlich. 2025 soll der Anteil laut einer Prognose der Bank of America auf 45 Prozent steigen. Vor allem in Asien wächst die Nachfrage nach Industrierobotern stark. Im Jahr 2015 wurden laut den Zahlen der International Federation of Robotics 160.600 neue Einheiten verkauft – ein neuer Rekord. Von 2017 bis 2019 soll den Experten zufolge die Zahl der neuen Industrieroboter in Asien um jährlich 15 Prozent zunehmen.

Das Wachstum wird von der zunehmenden Nachfrage nach Geschwindigkeit, Präzision und Flexibilität in der industriellen Fertigung angetrieben“ sagt Philip Solis, Research Director des Marktforschungsunternehmens ABI Research. Dank neuer Technologien würden Roboter nun auch in Industriezweigen zum Einsatz kommen, die bisher kaum von der Automatisierung profitiert hätten.

Markt für Industrieroboter boomt

Laut einer Analyse des Marktforschungsunternehmens ABI Research soll der Markt für Industrieroboter daher bis 2021 um jährlich 16 Prozent zulegen und damit zu einem der am schnellsten wachsenden Industriezweige werden. Das jährliche Marktvolumen soll den Prognosen zufolge 2020 bereits über die Marke von 30 Milliarden US-Dollar steigen.

Bis 2025 erwartet ABI Research jährliche Ausgaben von 45 Milliarden Dollar für industrielle Automatisierung. Der vermehrte Einsatz von Robotern neuester Generationen werde in vielen Industriezweigen zu einer deutlichen Steigerung der Produktivität führen, erwarten die Experten.

Der größte Abnehmer für Industrieroboter dürfte laut der Studie bis auf Weiteres die Automobilindustrie bleiben, auch wenn die Roboter zunehmend in andere Industriezweige vordringen. Insbesondere in der Verpackungsindustrie, beim Transport, in der Forschung sowie im Gesundheitssektor dürften Automatisierungs-Lösungen nach Ansicht der Experten der Deutschen Asset Management in den kommenden zehn Jahren zur Anwendung kommen, und Anlegern in diesem Segment interessante Renditechancen eröffnen.

Neben dem Mega-Trend der Automatisierung führen technische Innovationen und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Steigerung der Effizienz und Qualität nach Ansicht der Analysten der Deutschen Asset Management auch in anderen Industriebereichen zu attraktiven Chancen für Investoren.

Chancen für Anleger: Industrialisierung und Infrastruktur

Eine Möglichkeit, mit der Anleger direkt von dem Potenzial der Industriewerte profitieren können ist der Fonds Deutsche AM Smart Industrial Technologies. Der Fonds investiert in Unternehmen, die einen Großteil ihrer Einnahmen in industriellen Wachstumsfeldern erzielen. Diese Wachstumsfelder umfassen Bereiche wie: Energieeffizienz, Industrialisierung, Wachstum des weltweiten Luftverkehrs, Infrastrukturinvestitionen und Medizintechnik.

Das Anlageuniversum des Fonds umfasst insgesamt 5.000 Werte. Das Management unter Leitung von Fondsmanager Marcus Poppe wählt für den Fonds daraus die vielversprechendsten Titel aus – anhand ihrer Werthaltigkeit, ihres Gewinnwachstums und der Zukunftsträchtigkeit ihrer Geschäftsmodelle.

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