Ein neuer Bericht des Global Infrastructure Hub (GI Hub) der wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer (G20) deckt den Investitionsbedarf in die globale Infrastruktur auf. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2040 werden nach Einschätzung der Experten insgesamt über 97 Billionen Dollar benötigt (Quelle: GI Hub: Global Infrastructure Outlook; Stand: Juli 2017).

Jedes Jahr müssen nach der Studie weltweit 3,7 Billionen Dollar in die Infrastruktur investiert werden, um den steigenden Anforderungen einer stetig wachsenden und immer wohlhabenderen Weltbevölkerung gerecht zu werden.

Steigender Bedarf
 Nach der GI Hub-Studie steigt der Infrastruktur-Investitionsbedarf in den nächsten Jahren deutlich an.

Nach der GI Hub-Studie steigt der Infrastruktur-Investitionsbedarf in den nächsten Jahren deutlich an.
Quelle: GI Hub: Global Infrastructure Outlook; Stand: Juli 2017

Infrastruktur-Investitionslücke wird immer größer

Momentan liegt das Infrastruktur-Investitionsniveau allerdings bei nur 2,5 Billionen Dollar jährlich. Bleiben die Investitionen weiterhin unter dem benötigten Niveau, bleiben knapp 16 Prozent der 97 Billionen Dollar ungedeckt – die Investitionslücke läge bei schätzungsweise 15 Billionen Euro.

Damit die Ziele der Vereinten Nationen (UN) für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden, sind ebenfalls höhere Ausgaben nötig. Investitionsbedarf herrscht dabei gleichermaßen in Schwellenländern wie in Industriestaaten.

Eine Lücke entsteht
Gerade in den USA und China prognostizieren die Experten eine Investitionslücke, sofern die Ausgaben nicht steigen.

Gerade in den USA und China prognostizieren die Experten eine Investitionslücke, sofern die Ausgaben nicht steigen.
Quelle: GI Hub: Global Infrastructure Outlook; Stand: Juli 2017

USA: Oftmals veraltete Infrastruktur

In den Emerging Markets sorgen vor allem das rasante Bevölkerungswachstum und die zunehmende Urbanisierung für eine massive Nachfrage. Bis 2040 soll die Stadtbevölkerung um 46 Prozent steigen. In Industriestaaten hingegen ist der Hauptgrund für den riesigen Investitionsbedarf die oftmals veraltete Infrastruktur. Beispiel USA: Dort liegt die prognostizierte Investitionslücke bei 3,8 Billionen Dollar.

Immerhin gibt es Hoffnung, dass die Lücke zumindest teilweise geschlossen werden könnte: US-Präsident Donald Trump versprach im Wahlkampf große Investitionen in die US-Infrastruktur. Bleibt abzuwarten, ob und wie die Versprechungen umgesetzt werden.

Asien: Enormer Investitionsbedarf im Straßen- und Stromsektor

Der größte Infrastruktur-Investitionsbedarf besteht nach Einschätzung der G-20 in Asien. Bis zum Jahr 2040 würden 52 Billionen Dollar benötigt – vor allem im Straßen- und Stromsektor.

Die benötigten Investitionen könnten sich in den Auftragsbüchern der Infrastruktur-Aktiengesellschaften niederschlagen. Ein Fonds, der seinen Schwerpunkt auf derartige Unternehmen legt, ist der Deutsche Invest I Global Infrastructure.

Weltweit investieren in Infrastruktur mit einem Fonds

Das Fondsmanagement setzt vorrangig auf hochkapitalisierte Weltkonzerne aus hochentwickelten Staaten wie den USA, Kanada und Europa. Der Wachstumsmarkt Asien ist ebenfalls abgedeckt: Der Fonds umfasst Infrastruktur-Aktien aus Japan, China und Hongkong.

Risiken von Aktieninvestments gelten auch für Infrastrukturfonds

Wer in den Deutsche Invest I Global Infrastructure investiert, muss berücksichtigen, dass es sich um einen international investierenden Aktienfonds handelt. Deshalb bietet der Fonds zwar Chancen auf eine attraktive Wertentwicklung. Jedoch bestehen ebenso wie bei anderen Aktienfonds Kursrisiken im Aktien-, Zins- und im Währungsbereich. Dazu kommen Bonitätsrisiken, die jederzeit auch zu Kapitalverlusten führen können.

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