Die Wirtschaftsgemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) feiert ihren fünfzigsten Geburtstag. Zehn Mitgliedsländer mit mehr als 630 Millionen Menschen freuen sich über anhaltendes Wirtschaftswachstum. Seit 15 Jahren wächst die Wirtschaft in der Region um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr. Basis dafür ist die politische und vor allem wirtschaftliche Zusammenarbeit in Organisationen wie der ASEAN.

Auch in anderen Teilen Asiens gibt es positive Entwicklungen: In Japan und China hat sich die Wirtschaft stabilisiert. In Südkorea wurde ein neuer Präsident gewählt, der Hoffnungen auf politische Entspannung weckt.

Südkorea erholt sich

Südkoreas neuer Regierungschef  Moon Jae-in hat bereits mit Chinas Präsident Xi Jinping Kontakt aufgenommen. Dies zeigt, dass das politische Vakuum, in das Südkorea seit vergangenem Jahr abzudriften drohte, wohl vorbei ist. Damit könnten auch die zuletzt angespannten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder besser werden.

Bereits im ersten Quartal 2017 wuchs Südkoreas Wirtschaft starker als im Vorquartal. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Südkoreas stieg mit einer Jahresrate von 2,7 Prozent. In diesem Umfeld setzen Aktienanalysten ihre Gewinnschätzungen für die koreanischen Unternehmen nach oben. Südkoreas Börse könnte deshalb positiv überraschen.

China: Weichenstellung im Herbst

Dominiert wird der ostasiatische Raum jedoch weiterhin von den beiden wirtschaftlichen Schwergewichten China und Japan. Aus beiden Ländern kommen positive Signale. So konnte China im ersten Quartal mit einem unerwartet hohen BIP-Wachstum von 6,9 Prozent überraschen.

Vor ihrem Fünfjahreskongress im Herbst dürfte die Regierung in Peking alles daran setzen, das Wachstum über den offiziell angepeilten 6,5 Prozent zu halten. Für Präsident Xi Jinping ist eine gute Grundstimmung wichtig, damit er seine wirtschaftlichen Reformen durchbringen kann.

Japan: Positive Wachstumszahlen

In Japan zeigen die fiskalischen und geldpolitischen Anstrengungen langsam Wirkung. Hilfreich für den exportabhängigen Staat ist zudem die bessere Weltkonjunktur. Das zeigt sich auch an den neuesten Quartalszahlen: Das Bruttoinlandsprodukt ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen. Das ist der fünfte Quartalszuwachs in Folge.

Für die japanischen Unternehmensgewinne ist dies ein positives Vorzeichen – sofern der Yen nicht gegenüber dem US-Dollar und den Währungen anderer Handelspartner zu stark wird.

DWS Top Asien: Überzeugende Bilanz

Anleger, die an den Chancen teilhaben wollen, die Asien bietet, können dies mit dem DWS Top Asien. Den regionalen Schwerpunkt legt das Fondsmanagement auf China, Japan und Südkorea. Der Schlüssel für den Erfolg des DWS Top Asien ist dabei das sorgfältige Stock-Picking des Fondsmanagements.

Um die aussichtsreichsten Werte der Region herauszufiltern, identifiziert das Fondsmanagement zunächst die relevanten makroökonomischen Trends. Dann sucht es nach Unternehmen, die in den Wachstumsbereichen eine exzellente Marktstellung vorweisen und deren Geschäftskonzept auf Wachstum und langfristig hohe Erträge ausgerichtet ist. Eine lukrative Strategie, wie ein Blick auf die durchschnittliche Wertentwicklung  der letzten fünf Jahre zeigt.

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