Gesetzliche Rente: Frauen besonders skeptisch

Bei der Rentenplanung sind Frauen besonders skeptisch und risikoscheu, zeigt eine Studie. Die private Altersvorsorge genießt noch ein vergleichsweise hohes Vertrauen.

Rund vier von zehn Arbeitnehmerinnen in Deutschland haben sich bisher nicht um ihre finanzielle Altersabsicherung bemüht. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt in Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista hervor[1]. Bei Männern liegt der Anteil signifikant niedriger.

Renten-Formen: Frauen zeigen sich skeptisch und risikoscheu

„Viele Frauen scheinen das Thema zu verdrängen“, sagt Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt. Sein Appell: Auch bei Teilzeitarbeit oder niedrigem Verdienst lohnt es sich, über eine zusätzliche Absicherung für das Rentenalter nachzudenken. Die betriebliche oder private Altersvorsorge rücken somit in den Vordergrund, doch es herrscht weiterhin Skepsis.

Insgesamt vertrauen immer weniger Arbeitnehmer der gesetzlichen Rente. Nur rund 20 Prozent der Frauen halten diese für sicher, bei den Männern sind es immerhin 30 Prozent. Und auch bei der betrieblichen Rente sind Frauen skeptischer. Überraschenderweise ist es die private Altersvorsorge, die von beiden Geschlechtern als am sichersten eingeschätzt wird: Jeweils weit über 40 Prozent der befragten Personen halten sie für sicher.

DWS Balance: Spagat zwischen Rendite und Risikominimierung

Die Risikobereitschaft von Frauen bei der persönlichen Altersvorsorge fällt jedoch sehr gering aus. Nur jede fünfte Arbeitnehmerin ist bereit, zugunsten einer höheren Rente auf Garantien zu verzichten. Flexibel agierende Mischfonds deren Ziel es ist, einen Spagat zwischen Rendite und Risikominimierung hinzubekommen, könnten hier in Betracht kommen. Ein Fonds, der sich dies auf die Fahne geschrieben hat, ist der DWS Balance.

Das Fondsmanagement setzt dabei auf eine flexible Aufteilung des Fondsvermögens auf verschiedene Anlageklassen, um schnell auf Marktgeschehnisse reagieren zu können. Mindestens 35 Prozent des Sondervermögens müssen dabei in festverzinsliche Wertpapiere angelegt werden. Mindestens die Hälfte davon verfügen über Investment-Grade Status.

Stärkere Kursschwankungen nicht ausgeschlossen

Der Aktienanteil kann auf bis zu 65 Prozent des Gesamtvermögens aufgestockt werden. Im Fokus stehen hochkapitalisierte Blue Chips aus Industrienationen. Rohstoffe und Zertifikate werden ebenfalls beigemischt. Dem Fonds ist es mit diesem Ansatz bisher gelungen, ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil zu erzielen, wie ein Blick auf die Wertentwicklung und die Schwankungsbreite (Volatilität) zeigt. Trotz dieses Fokus auf Risikobegrenzung sind stärkere Kursschwankungen auch bei diesem Mischfonds nicht ausgeschlossen.

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1. Aon Hewitt GmbH, Pressemitteilung vom 24.08.2017

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