Während die „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung eine Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 71 Jahre empfehlen, träumen die meisten Bundesbürger davon, sich bereits mit rund 60 Jahren aus dem Berufsleben zu verabschieden. Da hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der „Welt am Sonntag“ ergeben (30.12.2016). Demnach wollen die Deutschen über alle Einkommensschichten hinweg im Durchschnitt mit 60,2 Jahren in Rente gehen. Größtes Hindernis ist laut der Umfrage die finanzielle Sicherheit.

Immer mehr ältere Arbeitnehmer

Nur die wenigsten Deutschen wollen freiwillig länger arbeiten als nötig. Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen allerdings: Die Zahl der über 65-Jährigen mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz ist im Juni 2016 auf den neuen Rekordwert von knapp 255.000 gestiegen. Seit 2011 hat sich die Zahl damit fast verdreifacht.

Sogar noch deutlich größer ist die Gruppe der über 65-Jährigen, die ihre Rente mit einer geringfügigen Beschäftigung aufbessern. Ihre Zahl erreichte Mitte 2016 rund 994.000, wie aus den neuesten Daten der Bundesagentur hervorgeht.

Gesetzliche Rente: Sinkendes Absicherungsniveau

Wer dagegen seinen Ruhestand ohne finanzielle Sorgen genießen möchte, sollte frühzeitig vorsorgen. Denn es gilt zu bedenken: Je Monat früheren Rentenbeginns sind Abschläge von 0,3 Prozent auf die gesetzliche Rente zu verkraften. Und je früher man in Rente gehen möchte, desto höher ist der finanzielle Aufwand für die zusätzliche private Vorsorge.

Zudem dürfte das gesetzliche Rentenniveau weiter sinken. Liegt es derzeit noch bei knapp 48 Prozent, droht es in den nächsten 20 Jahren etwa weitere fünf Prozentpunkte abzusinken und das bei deutlich höheren Beiträgen. Ein Thema, das die Politik derzeit stark beschäftigt.

Wichtiger Baustein: Altersvorsorge via Fonds

Wer bereits frühzeitig mit einer fondsgestützten Altersvorsorge, wie etwa mit dem DWS Balance, zusätzliches Kapital aufbaut, verbessert seine Chancen, aus dem Wunsch des vorzeitigen Ruhestands im Alter Wirklichkeit werden zu lassen.

Berechnungen des deutschen Fondsverbandes BVI zeigen: In den vergangenen 35 Jahren haben Mischfonds im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 6,4 Prozent eingebracht (Stichtag: 30. September 2016) – inklusive aller Kosten.

Vorteile einer breiten Streuung

Natürlich bieten Rückrechnungen keine hundertprozentig verlässliche Grundlage für Vorhersagen für die Zukunft. Fondssparen für die private Zusatzversorgung ist dennoch eine vernünftige Option, um die gesetzliche Rente aufzubessern.

Mischfonds wie der DWS Balance bieten Privatanlegern bei der Altersvorsorge den Vorteil einer breiten Diversifikation des investierten Kapitals. Der Fonds legt gemäß der Anlagestrategie von Fondsmanager Philipp Brugger mindestens 35 Prozent in verzinslichen Wertpapieren an. Wobei darauf geachtet wird, dass davon mindestens 51 Prozent über einen Investment-Grade Status verfügen.

Die Aktienquote des Fonds darf maximal bis zu 65 Prozent des Sondervermögens betragen. Die restlichen zehn Prozent können zur breiteren Diversifikation in Zertifikaten auf Rohstoffe und Rohstoffindizes angelegt werden.

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