Eine Studie der Beratungsgesellschaft Aon Hewitt offenbart bedenkliche Trends in der deutschen Altersvorsorge.1 Die repräsentative Umfrage zeigt: Fast jeder Achte hält die eigene Rentenplanung für hoffnungslos. Bei der Generation 45+ gab sogar jeder Fünfte Befragte an, dass ihm die finanziellen Mittel zur Altersvorsorge fehlen.

Die jüngere Generation indes hat meist nicht einmal einen konkreten Plan. So haben fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren die Planung ihrer Altersvorsorge noch nicht abgeschlossen. Rund 26 Prozent haben noch nicht einmal damit begonnen.

Rente in Deutschland: Defizite bei der privaten Altersvorsorge

Deutlich wurde aber auch: Eigeninitiative in Bezug auf die Altersvorsorge halten viele Deutsche für überflüssig. Nur 45 Prozent der jüngeren Arbeitnehmer stimmten der Aussage zu, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört.

Im Vergleich zu anderen Industrienationen macht in Deutschland die gesetzliche Altersvorsorge mit 75 Prozent von der gesamten Bruttorente den mit Abstand größten Anteil aus.

Aber auch in der Gestaltung der privaten Altersvorsorge gelten die Deutschen als überaus vorsichtig. Die Zahl von neun Millionen Aktionären (Aktien und Aktienfonds) in Deutschland hielt sich im vergangenen Jahr konstant. Das sind ungefähr 3,8 Millionen weniger Aktienbesitzer als im Jahr 2001.

Vorsorgelücke schließen mit Mischfonds

Das stetig sinkende Rentenniveau in Deutschland könnte in Zukunft allerdings ein Umdenken hervorrufen. Die Aon Hewitt-Studie zeigt nämlich auch, dass sich gerade die jüngere Generation zumindest Gedanken über die Altersvorsorge macht (74,8 Prozent). Ein Fingerzeig, dass eine Sensibilisierung für das Thema stattfindet.

Mischfonds sind eine Möglichkeit zur ergänzenden privaten Altersvorsorge. Interessant machen sie folgende Eigenschaften:

– sie sind einfach in der Handhabung
– mit niedrigen Sparraten (i.d. R. ab 50 Euro pro Monat) besparbar
– Chance auf attraktive Renditen
– sie bieten Flexibilität auch in schwierigen Marktphasen

Wie immer bei Kapitalanlagen gilt auch für Mischfonds: Höhere Renditechancen gehen mit erhöhten Risiken einher. Das ist bei Mischfonds nicht anders. Allerdings gibt es Ansätze wie beim Fonds Deutsche Concept Kaldemorgen, die ein besonderes Augenmerk darauf legen, die Risiken für Anleger möglichst zu begrenzen.

Deutsche Concept Kaldemorgen: Wichtige Absicherungsstrategien

Fondsmanager Klaus Kaldemorgen setzt bei dem nach ihm benannten Fonds auf eine flexible Mischung von Aktien, Anleihen und dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien.

Das soll die Chance auf eine langfristig gute Rendite eröffnen, ohne zu stark ins Risiko zu gehen. Die Schwankungsbreite und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollen im einstelligen Prozentbereich gehalten werden. Die überzeugende Wertentwicklung seit Auflegung des Fonds im Mai 2011 zeigt, dass das Konzept den Praxistest bisher sehr gut bestanden hat.

Risiken und Nebenwirkungen nicht vernachlässigen

Die genannten Ziele des Fondsmanagements können erreicht werden, eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht. Auch die vergangene gute Kursentwicklung ist kein Indikator für eine weiterhin positive Wertentwicklung der Fondsanteile: Bei Wertpapieranlagen besteht jederzeit das Risiko von Kursschwankungen und Kursrückgängen.

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Deutsche Concept Kaldemorgen

Gut gemischt, mit jahrzehntelanger Investmenterfahrung

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