Ältere Menschen haben heute im Schnitt mehr Geld zur Verfügung als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Das belegt eine neue Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Das Ergebnis der Untersuchung verblüfft, schließlich sinkt in Deutschland seit Jahren das Rentenniveau.

Grund für das höhere Einkommen  älterer Menschen ist laut der Studie denn auch nicht ein höheres Rentenniveau. Hauptgründe sind Weitsicht und Sparsamkeit während des Berufslebens. Als Folge profitieren heute viele Ruheständler stärker als früher von ihrer privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

Rentenniveau sinkt, Einkommen steigt

Wie viel private Vorsorge bringt, verdeutlichen die Berechnungen der IW-Wirtschaftsforscher. Demnach wuchs das verfügbare Einkommen der 65- bis 74-Jährigen seit der Wiedervereinigung um 25 Prozent. Damit stiegen die Einkommen der Ruheständler sogar stärker als die der Berufstätigen. Das verfügbare Einkommen von Menschen unter 45 Jahren erhöhte sich im gleichen Zeitraum nur um zehn Prozent. 

Auch aus einer anderen Sicht zeigt sich, dass finanzielle Vorsorge fürs Alter sich lohnt: 1984 gehörte noch knapp ein Drittel der Ruheständler zum untersten Einkommensdrittel, 2014 waren es nur noch 19 Prozent. Immer mehr Senioren leben der Studie zufolge im mittleren Einkommensbereich.

Zentrale Erkenntnis: Private Vorsorge lohnt sich

Ohne mehr private und betriebliche Altersvorsorge wäre dieser Wohlstandszuwachs wohl nicht zu schaffen gewesen. Die gesetzliche Rente spielt zwar in Bezug auf die Altersvorsorge immer noch eine wesentliche Rolle. Doch ihre Bedeutung sinkt. Im Jahr 1970 lag das Rentenniveau bei 55,2 Prozent des durchschnittlichen Bruttogehalts, im Jahr 2015 waren es noch 47,7 Prozent.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der IW-Untersuchung: Frauen sind heute weniger auf die Rente ihrer Männer angewiesen als früher. So trugen Männer Mitte der 1980er Jahre in Westdeutschland noch rund 83 Prozent zu den selbst erwirtschafteten gesetzlichen Renten eines Paarhaushalts bei. 2014 lag ihr Anteil nur noch bei knapp 71 Prozent – „Tendenz fallend“, berichten die IW-Forscherinnen Susanna Kochskämper und Judith Niehues.

Vorsorge mit Fondssparplänen

Insgesamt macht die Untersuchung aber vor allem eines deutlich: Mit privater Vorsorge lässt sich die im Alter drohende Einkommenslücke schließen. Zukünftig wird dabei private Vorsorge noch wichtiger, denn auch in den nächsten Jahrzehnten wird das Niveau der gesetzlichen Rente weiter sinken.

Mit einem Fondssparplan können Anleger für den Ruhestand vorsorgen. Wer etwa regelmäßig in einen global anlegenden Aktienfonds wie den DWS Akkumula investiert, hat im Ruhestand Aussicht auf ein gutes Zusatzeinkommen.

Weiterer Pluspunkt: Die finanzielle Flexibilität, die bei solch einem Fondssparplan gewahrt bleibt. Sparer können jederzeit pausieren und bei Bedarf auch ohne Strafgebühren auf das gesamte Ersparte zugreifen.

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