Einer der größten Profiteure der robusten Weltwirtschaft ist derzeit Japan. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft konnte in den vergangenen sechs Quartalen stetig zulegen. Grund dafür ist vor allem das starke Exportgeschäft. Besonders Autos und Stahl „made in Japan“ sind gefragt.

Insgesamt legte der Export im Mai seit Jahresfrist um 14,9 Prozent zu – das ist der kräftigste Zuwachs seit Januar 2015. Die Ausfuhren nach China wuchsen sogar um 23,9 Prozent, ermittelte der Finanzinformationsdienst Bloomberg. Das geplante Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union könnte in Zukunft ebenfalls für positive Impulse sorgen.

Politischer Rückenwind

Geht es nach Bundeskanzlerin Angela Merkel, soll das Abkommen bereits vor dem G20-Gipfel am 7. Juli in Hamburg in trockenen Tüchern sein. „Wir ... wollen offenen, freien, fairen Wettbewerb. Wir glauben nicht an Abschottung, Protektionismus“, sagte Merkel bei einem Besuch des japanischen Pharma-Unternehmens Takeda in Oranienburg bei Berlin.

Die guten Aussichten japanischer Unternehmen haben aber auch zu tun mit den hohen Netto-Kassenbeständen vieler japanischer Konzerne.  Ein weiterer positive Aspekt: Die Unternehmensgewinne könnten in den nächsten Jahren deutlich anziehen.

Japanische Dividendentitel: Solides Fundament

Dazu kommt der dass aufgrund des Investoren-freundlichen Kurses von Premierminister Shinzo Abe in den japanischen Chefetagen derzeit ein Umdenken in Richtung mehr Corporate Governance stattfindet. So sind etwa die Dividendenausschüttungen für japanische Verhältnisse auf einem Rekordhoch. Zudem setzen immer mehr Konzerne auf Aktien-Rückkaufprogramme und planen höhere Investitionsausgaben, um die Produktion effektiver zu gestalten.

Das Ausschüttungsverhältnis von Dividende zu Unternehmensgewinn liegt in Japan im Vergleich zu anderen Industrienationen zwar weiterhin auf den hintersten Plätzen – was aber viel Luft nach oben bedeutet. Mit dem neu aufgelegten Fonds Deutsche Invest II Japan Top Dividend  können Anleger an den Chancen teilhaben. Zur realistischen Darstellung gehört aber auch: Dividendenzahlungen sind nicht fix. Sollten Unternehmen weniger Dividenden ausschütten als erwartet, kann das die Kurse negativ beeinflussen.

Deutsche Invest II Japan Top Dividend: Fokus auf laufende Erträge

Das Fondsmanagement um Andreas Wendelken bewertet japanische Titel in zwei Bereichen: Zum einen müssen die Unternehmen neben einer attraktiven Dividendenrendite auch ein hohes prognostiziertes Dividendenwachstum aufweisen. Zum anderen werden die Fundamentaldaten wie die Bilanzqualität intensiv geprüft.

Mit einer derzeitigen Dividendenrendite von 2,8 Prozent und der Chance auf attraktive Wertzuwächse bietet der Fonds ein interessantes Portfolio, das dem Anleger einen breit diversifizierten Einstieg in den japanischen Markt ermöglicht.

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