Erfahrene Anleger wissen: Die Dividende ist ein entscheidender Faktor für den langfristigen Anlageerfolg. Das beste Beispiel dafür liefert der deutsche Leitindex Dax. Als Performance-Index werden die Dividenden der Index-Mitglieder automatisch wieder dem Index zugeschlagen. Seit der Jahrtausendwende brachte es der deutsche Leitindex so auf einen Zuwachs von 86 Prozent. Das entspricht einem Rendite-Plus einem Renditevon über 73 Prozentpunkten gegenüber der reinen Kursentwicklung ohne Dividenden[1].

Deutsche Konzerne so spendabel wie nie zuvor

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Die insgesamt ausgeschüttete Dividendensumme auf dem deutschen Aktienmarkt knackt in diesem Jahr die 50 Milliarden-Euro-Marke – ein neuer Rekordwert.
Quelle: Dividendenstudie 2018; Herausgeber: Dividendenadel, BFM Berlin Financial Media GmbH; Stand: April 2018Stand: 04.2018

Umso erfreulicher für Anleger, dass sich Unternehmen vielerorts spendabler denn je zeigen. Auch hier dient der deutsche Aktienmarkt als gutes Beispiel, wie die aktuelle Dividendenstudie der Research-Plattform „DividendenAdel“ zeigt[2]. Über 50 Milliarden Euro zahlen die deutschen Unternehmen insgesamt in diesem Jahr an ihre Aktionäre aus – ein neuer Rekordwert, aber kein Einzelfall.

Steigende Dividenden – ein weltweites Phänomen

Getragen von einer wachsenden Weltwirtschaft und steigenden Unternehmensgewinnen klettern die Dividenden in vielen Staaten. Laut dem Marktforschungsinstitut IHS Markit soll die weltweit ausgeschüttete Dividendensumme in diesem Jahr um zehn Prozent auf 1,65 Billionen US-Dollar steigen – ebenfalls ein Rekord.

„Im Jahr 2018 erwarten wir eine stärkere Performance in allen Sektoren, verbunden mit einem wieder anziehenden Wachstum in Europa und einem deutlichen Rückgang der Dividendenkürzungen“, sagt Thomas Matheson, Chef der Dividenden-Forschung bei IHS Markit[3]. Vor allem in den Schwellenländern  erwarten die Experten ein hohes Dividendenwachstum, aber auch in der Eurozone sollten die Dividenden um 15 Prozent steigen, so die Erwartung. Dem Mutterland der Dividende, den USA, werden acht Prozent Dividendenwachstum zugetraut.

Geldregen zum richtigen Zeitpunkt

Gerade in Zeiten steigender Volatilität und wachsender Skepsis an der Börse können Dividenden gleich mehrfach hilfreich sein. In den letzten Jahren häufig als neuer Zins dargestellt, haben sich Dividenden-Aktien in der Geschichte vor allem dann ausgezeichnet, wenn der Markt schwächelte. Zwischen 2000 und 2009 lag die Kursentwicklung des S&P 500 beispielsweise bei -2,6 Prozent. Die ausgezahlten Dividenden konnten den Verlust allerdings auf -0,9 Prozent verringern[4].

Dividenden-Werte langfristig im Vorteil

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Die Geschichte zeigt: Dividenden sind ein Qualitätsmerkmal. Vor allem Unternehmen, die ihre Dividende stetig steigern, schneiden im langfristigen Vergleich deutlich besser ab als solche, die kein Geld ausschütten.
Quelle: Ned Davis Research, Stand: 02.2018

Das Marktforschungsunternehmen Ned Davis Research hat in seiner historischen Analyse herausgefunden, dass Dividendenaktien im S&P 500 seit 1972 nicht nur in den Jahren nach einer Rezession deutlich besser abschnitten als Nicht-Zahler, sondern über den gesamten Zeitraum. Mit einer durchschnittlichen Performance von 10,1 Prozent im Jahr bilden Aktien mit stetig steigenden Dividenden die Top-Gruppe[5].

Dividenden-Werte im Portfolio ergeben also aus mehreren Gründen Sinn. Mit einem passenden Fonds wie beispielsweise dem DWS Top Dividende finden Anleger einen breit gestreuten Zugang zu hochqualitativen Dividenden-Werten.

Alle Infos zum DWS Top Dividende

1. Quelle: Bloomberg, Stand: 18.04.2018

2. Quelle: Dividendenstudie 2018; Herausgeber: Dividendenadel, BFM Berlin Financial Media GmbH; Stand: April 2018

3. Quelle: IHS Markit, Pressemitteilung vom 04.01.2018

4. Quelle: rationaladvisors, Dividends Matter; Stand: 06.05.2016

5. Quelle: Ned Davis Research, Stand: 02.2018

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