15. Mrz 2019

Wachstumsaussichten für 2019 und 2020 leicht eingetrübt

Marktausblick | Markt & Makro

Angesichts gesunkener Stimmungsindikatoren und schwächerer Konjunkturprognosen in den Hauptwirtschaftsregionen erwartet die DWS für die Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr nur noch ein Wachstum von jeweils 3,5 Prozent. Belastend wirken sich insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die anhaltenden politischen Unsicherheiten – Stichwort Brexit – aus. 

In diesem Umfeld dürften die Notenbanken ihren vorsichtigeren geldpolitischen Kurs beibehalten: In den USA rechnet die DWS nur noch mit einer Leitzinserhöhung[1] bis März 2020.

Wachstumsaussichten für 2019 und 2020 leicht eingetrübt - Konjunkturdynamik weiterhin solide

USA

  • Wirtschaftliche Dynamik solide; möglicher Gegenwind durch Handelskonflikt und finanzielle Rahmenbedingungen 
  • Inflationstrend nahe Zielrate der Fed

Eurozone

  • Anhaltende politische Unsicherheiten (Handelskonflikt, Brexit): Wachstumsausblick gesenkt, aber weiter über Potenzial
  • Inflation verharrt auf niedrigem Niveau

China

  • Handelskonflikt sowie Schuldenabbau privaten Sektor dämpfen Konjunktur
  • Maßnahmen von Regierung und Notenbank dürften Wachstum stabilisiere

Japan

  • Gesunkene Wachstumserwartungen: Globaler Handelskonflikt belastet Export, Investitionsausgaben sinken
  • Weiterhin niedrige Inflationsraten erwartet

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der DWS International GmbH wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können.

Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

DWS International GmbH. Stand: 05.03.2019. CRC 065461 (03/2019)​

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