Der neueste Wirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist so positiv wie lange nicht mehr. Aber die Experten sehen auch Risiken: In einigen wichtigen Staaten könnte nach Einschätzung der IWF-Volkswirte das Wirtschaftswachstum schwächer ausfallen als bislang erwartet.

In der am 24. Juli veröffentlichten IWF-Wachstumsprognose wird für dieses Jahr eine Zunahme der Weltwirtschaftsleistung um 3,5 Prozent prognostiziert und für das nächste Jahr um 3,6 Prozent. Damit bestätigt der IWF die Schätzwerte seiner letzten Prognose vom April. Für mehrere Länder, wie Deutschland, Japan oder China setzte dabei der IWF seine Wachstumsprognose herauf.

IWF sieht weniger Wachstum in USA und Großbritannien

Für die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben sich die Aussichten nach IWF-Einschätzung jedoch eingetrübt. Das US-Wachstum schätzt der IWF jetzt nur noch auf jeweils 2,1 Prozent für dieses und das kommende Jahr. Das ist eine Korrektur der IWF-April-Schätzung nach unten um 0,2 Prozentpunkte für das laufende Jahr. Für das Jahr 2018 ist der IWF in Bezug auf das Wirtschaftswachstum der USA noch pessimistischer: Die April-Schätzung wurde sogar um 0,4 Prozentpunkte herabgesetzt.

Auch für Großbritannien, das mit der EU derzeit seinen Austritt aus der Union verhandelt, ist der Währungsfonds wenig zuversichtlich. Die britische Wirtschaft wird nach den IWF-Analysen in diesem Jahr nur um 1,7 Prozent wachsen, also um 0,3 Prozentpunkte weniger, als noch im April erwartet. Immerhin: Für 2018 bleibt der Fonds bei seiner bescheidenen Wachstumsschätzung für Großbritannien von 1,5 Prozent.

Weniger US-Wachstum erwartet
In seiner Juli-Prognose schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF) weniger  Wirtschaftswachstum in den USA und Großbritannien als in der alten Prognose vom April 2017.

In seiner Juli-Prognose schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF) weniger Wirtschaftswachstum in den USA und Großbritannien als in der alten Prognose vom April 2017.
Quelle: IWF; Stand: Juli 2017

Welche Risiken gibt es an den Märkten?

Stärkeres Wachstum in Europa, Japan und China – weniger Wirtschaftsdynamik in den USA und Großbritannien: Diese zweigeteilte Entwicklung könnte sich auch an den Aktien- und Anleihenmärkten niederschlagen. Geringeres Wirtschaftswachstum könnte etwa bedeuten, dass die Gewinne der US-Unternehmen weniger kräftig zulegen als bislang erwartet.

Zuletzt habe es „eine klare Verschiebung des Risikos von Europa in Richtung USA gegeben“, warnt Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der Deutschen Asset Management, in der Juli-Ausgabe der Publikation CIO-View („Ziemlich beste Welten“ vom 17.7.2017).

Angesichts der schon jetzt relativ ambitionierten Bewertungen vieler US-Aktien könnten möglicherweise Anleger zunehmend Geld von der US-Börse abziehen und stattdessen stärker in europäische Aktien investieren. Auch der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro könnte seinen Abwärtstrend der letzten Monate fortsetzen und damit den US-Aktienmarkt belasten.

Zinsentwicklung
Die Leitzinsen in den USA steigen bereits. In Großbritannien könnte die Bank of England nachziehen.

Die Leitzinsen in den USA steigen bereits. In Großbritannien könnte die Bank of England nachziehen.
Quelle: Bloomberg; Stand: 28.07.2017

Anleger müssen wachsam bleiben

Ob die US-Märkte tatsächlich unter ernsthaften Druck kommen, muss sich allerdings erst noch erweisen. Für Anleger erscheint es in jedem Fall sinnvoll, flexibel aufgestellt zu sein, so wie dies beispielsweise über Mischfonds wie dem Deutsche Concept Kaldemorgen möglich ist.

Moderne Mischfonds investieren stets in viele verschiedene Märkte und Anlageklassen und können beispielsweise durch Umschichtungen schnell auf neue Marktbedingungen reagieren. Beim Deutsche Concept Kaldemorgen können Anleger zudem noch von der langjährigen Erfahrung und Expertise eines der bekanntesten und profiliertesten Fondsmanager Deutschlands profitieren - Klaus Kaldemorgen.

Flexibel investieren mit Mischfonds

Fondsmanager Klaus Kaldemorgen und Team setzen beim Fonds Deutsche Concept Kaldemorgen nicht nur auf unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen, Währungen oder auch Gold. Ziel ist es auch die Schwankungen nicht zu groß werden zu lassen und auch in schlechten Börsenzeiten Verluste, die jederzeit möglich sind, auf weniger als zehn Prozent zu begrenzen. Dabei hilft ein ausgefeilter Risikomanagement-Ansatz.

Trotz dieses Fokus auf Risikobegrenzung sind stärkere Kursschwankungen auch bei diesem Mischfonds nicht ausgeschlossen. Bislang ist das Konzept des im Mai 2011 aufgelegten Fonds sehr gut aufgegangen, wie ein Blick auf die Wertentwicklung und die Schwankungsanfälligkeit (Volatilität) zeigt.

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