Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
Aktualisiert: 16. Mai 2026
Kaum jemand mehr kann sich mehr allein auf die gesetzliche Rente verlassen, um seinen Ruhestand auskömmlich zu finanzieren. Zusätzliche Vorsorge wird deshalb für die meisten unumgänglich. Die Optionen privat fürs Alter vorzusorgen sind vielfältig. Das Wichtigste: Nicht auf die lange Bank schieben, sondern jetzt starten.
Die gesetzliche Rente bleibt für viele ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge. Doch sie steht unter massivem Druck. Bereits heute fließen etwa ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts (ca. 116 Milliarden Euro jedes Jahr) in die gesetzliche Rentenversicherung, weil die Einnahmen die Ausgaben nicht decken. 2024 lag die durchschnittliche Bruttorente in Deutschland bei rund 1692 Euro. Bei Männern höher – 1892 Euro, bei Frauen niedriger – 1459 Euro. Vor Abzug von Steuern[2].
Immer weniger Beitragszahler finanzieren die Renten einer wachsenden Zahl älterer Menschen. Der sogenannte Altenquotient steigt bis 2035 auf fast 50 Prozent – dann kommt auf zwei Erwerbstätige ein Rentner. In den 1960er-Jahren standen noch sechs aktive Beitragszahler einem Rentner gegenüber. Zudem steigt die Lebenserwartung, was die Ausgaben erhöht. Rentner beziehen inzwischen durchschnittlich über 20 Jahre Leistungen – 2003 waren es noch 16,8 Jahre.[3]
Laut Deutscher Bundesbank lag die Inflationsrate in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren bei durchschnittlich 1,8 Prozent. Ein Nettogehalt von heute 3.000 Euro monatlich würde bei dieser Inflationsrate in 30 Jahren beispielsweise nur noch eine Kaufkraft von 1.756,66 Euro haben. Das entspricht einem Kaufkraftverlust von gut 41 Prozent. Ein unverzinstes Vermögen von 100.000 Euro im Sparschwein würde auf 58.555 Euro zusammenschrumpfen.[4]
Der Zeitfaktor ist bei der privaten Altersvorsorge entscheidend, weil durch ihn der Zinseszinseffekt zum Tragen kommt: Je früher Sparer beginnen, Geld anzulegen, desto länger kann ihr Kapital arbeiten. Selbst kleine regelmäßige Beiträge können so eine große Wirkung entfalten. Wer spät startet, muss deutlich höhere Summen investieren, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Frühzeitiges Handeln bedeutet in der Regel also weniger finanziellen Druck im Alter.
Vereinfachte schematische Darstellung für illustrative Zwecke. Einzahlungen monatlich; jährliche Verzinsung, ohne Berücksichtigung von Kosten und Gebühren, eigene Berechnungen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Quelle: DWS International GmbH; Stand: Ende Juli 2025
Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis, 2026
Jeder Euro, der früh investiert wird, erwirtschaftet Rendite, und diese Rendite wird wiederum verzinst. Auch kleine Beiträge, die regelmäßig angelegt werden, können langfristig ein beachtliches Vermögen aufbauen. Wer früh beginnt, kann doppelt profitieren: von mehr Zeit für Wachstum und von der Kraft des Zinseszinses.
Der Aktienmarkt kann langfristig attraktive Renditechancen bieten – deutlich höher als klassische Sparformen. Andere Länder, wie zum Beispiel Schweden, sind diesen Weg schon seit langer Zeit gegangen. Dort fließen verpflichtend 2,5 % des Bruttoeinkommens in Fonds, überwiegend Aktienfonds.[5]
Die Höhe der späteren Rente ist abhängig von der Wertentwicklung der Fonds, in die investiert wird. Diese hängt maßgeblich ab vom Chancen-Risiko-Profil der investierten Fonds sowie der Entwicklung an den Kapitalmärkten. Es ist möglich, dass der Wert der investierten Fonds zwischenzeitlich oder dauerhaft an Wert verliert.
Die Verlustwahrscheinlichkeit nimmt jedoch im Allgemeinen mit zunehmender Haltedauer ab. Um das Risiko größerer Wertschwankungen zu reduzieren, kann es sinnvoll sein, die Kapitalanlage kurz vor Beginn der Auszahlungsphase schrittweise in defensivere Komponenten umzuschichten. Ziel solcher Umschichtungen ist es, kurzfristige Marktschwankungen am Ende der Ansparphase abzufedern, ohne die grundsätzlichen möglichen Vorteile einer langfristig potenziell renditestarken Anlagestrategie aufzugeben.