Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
16.07.2026
Selbstständige gehen unternehmerische Risiken und tragen wesentlich zum Erfolg einer Wirtschaft bei. Bei der eigenen Altersvorsorge sollten sie die Risiken allerdings möglichst geringhalten.
Selbstständige sind in Deutschland meist nicht automatisch in ein verpflichtendes Alterssicherungssystem eingebunden und müssen ihre Altersvorsorge eigenständig organisieren. Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund zeigen, dass ein Teil der Selbstständigen unzureichend abgesichert ist oder nur geringe Ansprüche aufbaut, insbesondere bei niedrigen Einkommen.[1] Während abhängig Beschäftigte automatisch Rentenansprüche erwerben, hängt die Absicherung bei Selbstständigen stark von individuellen Entscheidungen ab.
2024 waren rund 3,5 Millionen Menschen selbstständig tätig.[1]
Quellen: Destatis (2026), Mikrozensus; SVLFG (2025); BSV (2025), Statistiken der Kammern; DRV Bund (2026)
Ja, im Durchschnitt ist das Risiko erhöht, zeigen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Zudem ist die Armutsgefährdungsquote höher als im Durchschnitt aller Erwerbstätigen.[2]
“Wer selbstständig ist, trägt auch in der Altersvorsorge mehr Verantwortung – entscheidend ist früh und regelmäßig zu sparen sowie auch die Chancen des Kapitalmarkts zu nutzen.”
Hinweis:
Aktien bieten langfristig attraktive Renditechancen, unterliegen jedoch Kursschwankungen und können zeitweise erhebliche Wertverluste verzeichnen.
Das ist sehr individuell. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW zeigt: Selbstständige investieren im Durchschnitt mehr als 20 Prozent ihres Nettoeinkommens in Altersvorsorge.[3]
Entscheidend sind individuelle Faktoren:
Selbstständige setzen meist auf mehrere Bausteine. In der Regel werden eine breite Streuung über verschiedene Anlageformen – klassische Versicherungen, Kapitalmarktprodukte und reale Vermögenswerte werden kombiniert, zeigen Erhebungen des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW.[4]
Flexible Lösungen dominieren, da sie sich besser an schwankende Einkommen anpassen lassen. Rund 82 Prozent der Selbstständigen nutzen mindestens ein flexibles Vorsorgeinstrument. Möglicher Nachteil: Dies kann dazu führen, dass die Vorsorge unregelmäßig erfolgt.
Quelle: DIW Berlin, Wochenbericht 12, 2026
Einordnung:
Flexibilität ist zentral, kann aber auch dazu führen, dass Vorsorge unregelmäßig erfolgt.
Die wichtigsten strukturellen Risiken sind:
Einordnung:
Diese Faktoren erschweren eine kontinuierliche Vorsorge.
Die Einschätzung fällt laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut ifo[5] gemischt aus:
Quelle: ifo institut, ifo Schnelldienst digital, Soloselbstständige und Kleinstunternehmende: Gut abgesichert im Alter? Ausgabe 12/2025, 19. August
Die Altersvorsorgereform, die zum 1. Januar 2027 in Kraft tritt, bringt für Selbstständige eine flächendeckende, staatlich geförderte Altersvorsorge.
Wichtige Eckpunkte des Altersvorsorgedepots (ab 2027)[6]:
Unabhängige Empfehlungen wie zum Beispiel die Verbraucherzentralen empfehlen: