Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
19.01.2026
Die geplante Rentenreform der Bundesregierung soll die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend modernisieren und greift die seit Langem vorhandenen Verbesserungsvorschläge auf. Aus Sicht der DWS ist dies der richtige Schritt: Wir werden uns für eine schnelle Umsetzung engagieren.
Die Riester-Rente hat die Erwartungen nicht erfüllt. Das Altersvorsorgedepot soll sie ablösen. Die wichtigsten Neuerungen und Ziele sind:
Die starre 100-Prozent-Bruttobeitragsgarantie gehört mit der Reform, die 2027 in Kraft treten soll, der Vergangenheit an. Sie setzt bewusst auf eine Kapitalmarktorientierung – ein zentraler Vorteil gegenüber bisherigen Systemen. Das geplante Altersvorsorgedepot kann damit flexibler investieren und damit höhere Renditechancen mitnehmen.
Dennoch haben Anleger, denen die Risiken an den Kapitalmärkten zu hoch erscheinen, die Möglichkeit, sich für eine Beitragsgarantie in Höhe von 80 oder 100 Prozent zu entscheiden.
Doch warum sind weniger Garantien letztlich sinnvoll? Wird das Anlegen damit nicht riskanter? Bei einem sehr langen Zeithorizont wie der Altersvorsorge eher nicht.
Wer zu stark auf sicherheitsorientierte Anlagen wie zum Beispiel Fest- und Tagesgeld setzt, verzichtet meist auf einen Teil der möglichen Rendite. Außerdem sind langfristige Garantien teuer und werden indirekt vom Sparer bezahlt. Die bisherige 100-Prozent-Beitragsgarantie bei Riester-Verträgen zwang Anbieter, überwiegend in sicherheitsorientierte Anlagen zu investieren – selbst bei jahrzehntelangem Anlagehorizont – und galt daher als Renditebremse.
Für eine erfolgreiche private Altersvorsorge gelten drei Grundprinzipien:
Das neue Altersvorsorgedepot geht hier in die richtige Richtung – mit einer Produktarchitektur, die Chancen priorisiert, aber gleichzeitig dafür sorgt, dass angespartes Vermögen nicht zweckentfremdet wird: zum Beispiel Sperrfrist bis zum Rentenalter und begrenzte Ausnahmen für Entnahmen.
Der demografische Wandel, insbesondere eine alternde Bevölkerung sowie eine sinkende Zahl Erwerbstätiger im Verhältnis zu Rentnern, belastet Umlage-Rentensysteme wie das in Deutschland stark. In diesem Kontext gewinnen kapitalgedeckte Systeme an Bedeutung: Sie können helfen, Versorgungslücken zu schließen und Rentensysteme langfristig zukunftsfähig zu machen.
Das neue Altersvorsorgedepot soll deutlich flexibler als die Riester-Rente sein, sowohl bei der Anlage als auch in der Auszahlphase.
Sparer können aktiv eine eigene Fonds-Auswahl treffen oder sich für ein Lebenszyklusmodell mit automatischer Risikosteuerung entscheiden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zwischen mehreren Risikoprofilen flexibel zu wechseln.
Erstmals sollen fondsbasierte Auszahlpläne zugelassen werden, was einen bedeutenden Fortschritt gegenüber den bisher verpflichtenden, lebenslangen Rentenzahlungen darstellt.