Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
16.02.2026
Die Bundesregierung will in Sachen Altersvorsorge künftig auch die Chancen des Kapitalmarkts nutzen. Ein Baustein: Die geplante Frühstart-Rente[1], bei der der Staat den Vermögensaufbau von 6‑18‑Jährigen mit 10 Euro pro Monat unterstützen will. Warum das ein sinnvoller Schritt ist.
Die Frühstart-Rente soll Kinder und Jugendliche frühzeitig an die kapitalgedeckte Altersvorsorgeheranführen. Sechs- bis 18-Jährige sollen monatlich zehn Euro vom Staat für die Altersvorsorge bekommen, investiert in eine möglichst renditestarke Anlage in einem Depot. Wie funktioniert das Modell?
Zwölf Jahre lang soll der Staat einzahlen – automatisch, solange eine Schule oder andere Bildungseinrichtung besucht wird. Eltern sollen für ihre Kinder ein individuelles Altersvorsorgedepot bei einem Anbieter ihrer Wahl eröffnen können. Das Guthaben bleibt zweckgebunden und unangetastet bis zum Renteneintritt.
Wichtig: Die Frühstart-Rente ist kein Taschengeld. Sie soll ein Baustein für eine kapitalgedeckte Altersvorsorge sein. Der Führerschein kann damit nicht bezahlt werden.
Die gesetzliche Rente basiert auf dem Umlageprinzip: Die Beiträge der heutigen Arbeitnehmer finanzieren die Renten der aktuellen Ruheständler. Anders formuliert: Das Geld, das heute eingezahlt wird, landet nicht auf einem persönlichen Rentenkonto, sondern wird sofort weitergereicht. Kapitalgedeckte Vorsorge funktioniert anders: Hier wird tatsächlich personengebunden Vermögen aufgebaut, das über die Jahre potenziell wachsen und vom Zinseszinseffekt profitieren kann.
Deutschland steht vor großen demografischen Herausforderungen: Immer mehr Menschen gehen in Rente, während die Zahl der Beitragszahler sinkt.[2] Das Umlagesystem stößt dadurch an seine Grenzen. Eine kapitalgedeckte Ergänzung kann helfen, die Lücke zu schließen – weil investiertes Geld über Jahrzehnte am Markt wachsen kann.
Wer jung beginnt und lange dabeibleibt, kann besonders stark profitieren. Denn der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass nicht nur die Einzahlungen verzinst werden, sondern auch die bereits erzielten Gewinne. So wächst das Vermögen mit der Zeit potenziell immer schneller.
Anmerkung: Bei den obigen Zahlen handelt es sich um Beispielrechnungen. Die Rendite einer konkreten Anlage hängt von den jeweiligen Marktbedingungen und dem gewähltem Anlageprodukt ab und kann deutlich von der angenommenen Rendite abweichen.
Quelle: DWS International GmbH, unverbindliche Beispielrechnung zu Illustrationszwecken.
Jeder spart für sich selbst – unabhängig von der demografischen Entwicklung. Kapitalgedeckte Vorsorge entkoppelt die Altersabsicherung vom Umlagesystem. Bis zur Volljährigkeit liegt die Kontrolle bei den Eltern: Das Depot lässt sich jederzeit einsehen, die Entwicklung nachvollziehen.
Auch wenn die Frühstart-Rente noch Zukunftsmusik ist, lässt sich schon heute handeln. Kleine monatliche Beträge in einen Fondssparplan können langfristig einen großen Unterschied machen – und den Nachwuchs Schritt für Schritt an den Kapitalmarkt heranführen.