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Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS

Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.

„Infrastruktur-Investments sind eine sehr resiliente Anlageklasse“

Infrastruktur

16.06.2025

Dr. Peter Brodehser, Fondsmanager des DWS Infrastruktur Europa, über Diversifikations- und Renditepotenzial von Infrastrukturinvestments und warum sie so gut in diese Zeit passen.

Peter Brodehser

- Fondsmanager des DWS Infrastruktur Europa

Phu My Brück bei Sonnenuntergang

Den DWS Infrastruktur Europa gibt es jetzt zwei Jahre. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus, Herr Brodehser?
Absolut positiv. Der Fonds ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Wir können das mit Daten und Fakten belegen. Wir haben den Fonds innerhalb sehr kurzer Zeitaufgelegt und bereits mehr als 300 einzelne Transaktionen gesichtet. Die besten sechs aus diesen über 300 Projekten haben wir dann für den Fonds erworben. Die Rendite lag im ersten Geschäftsjahr bei 5,15 Prozent. Das wissen auch die Anleger zu schätzen. Das Fondsvolumen liegt inzwischen bei mehr als 440 Millionen Euro (per Ende April 2025).

Wie setzt sich die Wertentwicklung bei einem Infrastrukturfonds grundsätzlich zusammen?
Grundsätzlich setzt sich die Wertentwicklung aus drei Komponenten zusammen: Erstens, aus den laufenden Erträgen aus Beteiligungen an Infrastrukturprojekten. Zweitens, aus Bewertungsanpassungen der Infrastruktur-Projektgesellschaften und drittens aus der Verzinsung der im Fonds gehaltenen Liquidität. Die größten Performancetreiber waren erwartungsgemäß die Infrastrukturinvestitionen.

Welche Trends sehen Sie für die nächsten Jahre?
Die Trends und damit auch die Investmentschwerpunkte des Fonds sind gänzlich unverändert. Bereits vor Auflage war es unser Ansinnen, über 50 Prozent des Investmentvolumens des Fonds in Projekte aus dem Energie-Sektor zu investieren. Dieser Sektor bietet schlichtweg die größten Wachstumspotenziale und die attraktivsten Rendite-Risiko-Profile. Dieser Trend hat sich noch verstärkt.

“Grundsätzlich kann ein Fonds, der in Infrastrukturinvestments anlegt, für alle Anleger interessant sein, die ihr Geld langfristig investieren und dabei breit diversifizieren möchten.”

Peter Brodehser

- Fondsmanager des DWS Infrastruktur Europa

Woher kommen diese großen Wachstumspotenziale im Energiesektor?
Das lässt sich leicht erklären. Aktuell stammt lediglich 20 Prozent unserer in Europa erzeugten Energie aus Erneuerbaren Energien. Die restlichen 80 Prozent basieren auf Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl und Nuklearenergie.[1] Mit anderen Worten: Wir müssen rund 80 Prozent unserer Primärerzeugungskapazitäten in den nächsten Jahren ersetzen, um das EU-Ziel der CO2-Neutralität bis zum Jahre 2050 zu erreichen. Das sind unvorstellbar hohe Investitionsvolumina, die da auf uns zukommen. Volkswirtschaftlich sind dies riesige Herausforderungen. Aber es stellt auch zugleich eine Chance für Investoren dar. Schließlich steht eine nur leicht steigende Geldmenge einer stark steigenden Anzahl an Projekten gegenüber. Das ist eine günstige Ausgangssituation für Investoren.

Spielen die geopolitischen Veränderungen da auch eine Rolle?
Ganz klar ja. Der Trend wird beschleunigt durch den Wunsch nach Versorgungssicherheit. Der ist seit Anfang 2022 mit dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Konfliktes noch viel drängender geworden. Erreichen kann man diese Versorgungssicherheit über eine Unabhängigkeit von ausländischen Energieträgern – wie beispielsweise durch die Errichtung von Wind- oder Solarkraftwerken.

Nachgefragt - ein Jahr „DWS Infrastruktur Europa“

10.06.2024

Fondsmanager Dr. Peter Brodehser resümiert ein Jahr nach Auflegung über erste Investments sowie die erreichten Ziele. Außerdem gibt er einen Ausblick zum zukünftigen Fokus des Fonds.

7:36

Wie haben sich Infrastruktur-Investments in den Wochen der extrem hohen Volatilität an den Märkten gehalten?
Die letzten Wochen und Monate waren in der Tat durch eine sehr hohe Volatilität und Unsicherheit an den Kapitalmärkten geprägt. Anstatt einer Globalisierung haben wir jetzt den Wettkampf der Weltmächte mit einer sich immer mehr herauskristallisierenden Blockbildung. Das schafft Unsicherheit bei den Anlegern und Volatilität an den liquiden Kapitalmärkten. Infrastruktur-Investments haben sich – im Gegensatz zu den liquiden Kapitalmärkten – als recht resilient erwiesen.

Für welchen Anlegertypus könnten sich Infrastrukturinvestments besonders eignen?
Grundsätzlich kann ein Fonds, der in Infrastrukturinvestments anlegt, für Anleger interessant sein, die ihr Geld langfristig investieren und dabei breit diversifizieren möchten. Das umfasst eher konservative Anleger ebenso wie risikofreudigere Anleger, die ihr dynamisch ausgerichtetes Portfolio um einen eher konservativen Aspekt ergänzen möchten.

Vielen Anlegern ist in den letzten Monaten wieder bewusst geworden, wie risikoreich eine Anlage an den Aktien- und Rentenmärkten sein kann. Wie sieht das Risikoprofil von Infrastrukturanlagen aus?
Investments in Infrastruktur können dazu beitragen, das Risiko in einem Portfolio zu senken. Zum einen begründet sich dies darin, dass diese Assetklasse wenig mit den herkömmlichen liquiden Assetklassen korreliert.[2] Über eine Diversifikation kann man folglich eine Reduzierung des Risikos für das gesamte Portfolio erreichen. Dazu kommt: Infrastruktur-Investments weisen eine vergleichsweise stabile Nachfrage nach ihren Produkten auf. Dies resultiert daraus, dass Infrastrukturprodukte die Basisbedürfnisse einer Bevölkerung adressieren. Man verzichtet beispielsweise lieber auf einen Restaurantbesuch, als dass man zu Hause das Licht ausschaltet. Aber natürlich sind Infrastrukturinvestments, wie jede Kapitalanlage, auch diversen Marktrisiken ausgesetzt.

Einschränkungen gibt es aber doch bei der Liquidität. Wer in einen Infrastrukturfonds investiert, kommt nicht so schnell an sein Kapital ran?
Das ist richtig. Es gibt regulatorisch festgelegte Liquiditätseinschränkungen. Konkret: eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist und zwei Rücknahmestichtagen pro Jahr. Deswegen ist der Langfristaspekt der Anlage besonders wichtig. Ein täglicher Zugriff auf das angelegte Geld ist nicht möglich. Die Liquiditätsvorgaben sorgen somit allerdings auch für eine Robustheit im Portfolio und bei der Wertentwicklung im Vergleich zu täglich liquiden Anlageklassen wie z.B. Aktien, die typischerweise stärker schwanken.

„Infrastruktur-Investments haben sich in den volatilen Märkten – im Gegensatz zu den liquiden Kapitalmärkten – als recht resilient erwiesen.“

- Dr. Peter Brodehser - Fondsmanager der DWS Infrastruktur Europa

Risiken

  • Abhängigkeit von der Entwicklung der jeweiligen Infrastrukturmärkte
  • Preisänderungsrisiko: Der Anteilwert kann jederzeit unter den Einstandspreis fallen, zu dem ein Anleger den Anteil erworben hat, aufgrund von: Bewertungsrisiken, Zinsänderungsrisiken, Währungskursrisiken, Risiken aus Währungskursabsicherungsgeschäften.
  • Besonderes Preisänderungsrisiko: Gesetzliche Mindesthaltefrist (24 Monate) und Rückgabefrist (12 Monate) bei zwei Rücknahmestichtagen pro Jahr können das Preisänderungsrisiko erhöhen, falls der Anteilwert in diesem Zeitraum unter den Einstandspreis bzw. unter den Anteilwert zum Zeitpunkt der unwiderruflichen Rückgabeerklärung fällt.
  • Liquiditätsrisiko: Keine Rückgabe von Anteilen zum gewünschten Zeitpunkt verbunden mit dem Risiko für den Anleger, über sein eingesetztes Kapital für einen gewissen Zeitraum – unter Umständen auch längerfristig – nicht verfügen zu können.
  • Risiken aus der Beteiligung an Infrastruktur-Projektgesellschaften: Investitionen in Infrastruktur-Projektgesellschaften unterliegen Risiken, die sich auf den Anteilwert des Sondervermögens durch Veränderungen bei den Erträgen, den Aufwendungen und den Unternehmenswerten der Projektgesellschaften auswirken können.
  • Wertentwicklung der vergangenen 12-Monats-Perioden:
ZeitraumNettoBrutto
  12.06.2024 – 12.06.2025  4,08%4,08%
  12.06.2023 – 12.06.2024  4,90%4,90%
  27.04.2023 – 12.06.2023  -4,70%0,06%
  • Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im ersten Jahr anfällt, unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: DWS International GmbH, Stand, 12.06.2025
  • Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im ersten Jahr anfällt, unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: DWS International GmbH, Stand, 12.06.2025