Wichtiger Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der DWS
Uns ist aufgefallen, dass Betrüger im Internet und in sozialen Medien die Marke „DWS“ sowie Namen von DWS-Mitarbeitern missbrauchen. Dabei kommen gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen, sowie Apps zum Einsatz. Bitte beachten Sie, dass die DWS keine Facebook-Botschafterprofile oder WhatsApp-Chats betreibt.
Wenn Sie unerwartet Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, die angeblich von der DWS stammen, seien Sie vorsichtig. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und leisten Sie keine Zahlungen.
Verdächtige Aktivitäten können Sie an info@dws.com melden – idealerweise mit allen relevanten Dokumenten. Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich bitte umgehend an die örtlichen Behörden und ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen.
11.09.2026
Trotz aller Krisen sind die Aussichten für das globale Wachstum erstaunlich gut. Und auch die globalen Aktienmärkte dürften noch einiges an Potenzial haben. Allerdings gibt es auch einige Risikofaktoren, beispielsweise das erhöhte Zinsniveau.
Für 2026 rechnen wir mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent und für 2027 mit einer leichten Beschleunigung auf 3,3 Prozent.
Die US-Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 2,1 Prozent und im kommenden Jahr um 2,0 Prozent wachsen. Für die Eurozone erwarten wir eine Beschleunigung des Wachstums von 0,9 Prozent auf 1,3 Prozent.
Wir erwarten, dass die Inflation in den USA im kommenden Jahr deutlich auf 2,3 Prozent (2026: 3,2 Prozent) sinken wird. Die preistreibenden Effekte von Zöllen und Ölpreisen dürften nachlassen. Die erwartete schwächere Entwicklung am Arbeitsmarkt und rückläufige Lohnsteigerungen dürften ebenfalls bremsen.
Für die Eurozone erwarten wir einen Rückgang der Inflation im Jahr 2027 auf 2,5 Prozent (2026: 3,1 Prozent).
Fondsmanager Andre Köttner gilt als großer Anhänger der sogenannten Hantelstrategie, zumindest wenn es um seine Geldanlage geht. Auf der einen Seite dieser „Hantel“ sieht er die aktuellen und vermutlich auch zukünftigen Profiteure der Künstlichen Intelligenz. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die kaum Berührungspunkte mit Technologie und insbesondere KI haben und deren Geschäftsmodelle voraussichtlich weniger stark vom enormen Veränderungsdruck durch KI betroffen sind und auf absehbare Zeit eher nicht verdrängt werden.
Mit diesem Ansatz versucht Köttner, der in seinen Fonds nahezu durchgehend vollständig in Aktien investiert ist, die Schwankungsanfälligkeit seiner Strategien zu verringern. Damit positioniert er sich auch deutlich anders als viele andere Marktteilnehmer. Trotz der insgesamt erneut sehr guten Entwicklung an den Börsen in diesem Jahr hält er eine gewisse Vorsicht für angebracht. „Die Nervosität hat zuletzt spürbar zugenommen. Anleger wechseln teilweise innerhalb weniger Tage zwischen Euphorie und Skepsis“, so Köttner. Mal rücken die Gewinner des KI-Booms in den Mittelpunkt, mal jene Unternehmen, die als mögliche Verlierer der technologischen Entwicklung gelten. Daraus resultieren häufiger starke Kursschwankungen von zehn Prozent und mehr innerhalb kurzer Zeit.
Auch das Thema steigender Zinsen kann Köttner als Aktienfondsmanager nicht außer Acht lassen. Sie stellen einen Risikofaktor für Aktien dar, da dadurch zukünftige Unternehmensgewinne heute weniger wert sind als bei niedrigeren Zinsen. Seine Strategie lautet daher: „Ich brauche Unternehmen mit geringer Verschuldung, die über Preissetzungsmacht verfügen“, so Köttner. Gerade Letzteres sei im aktuellen Umfeld erhöhter Inflation besonders wichtig. Unternehmen mit soliden Bilanzen, geringer Verschuldung und der Fähigkeit, gestiegene Kosten an Kunden weiterzugeben, hätten einen echten Mehrwert. Solche Geschäftsmodelle könnten auch dann attraktiv bleiben, wenn sich das makroökonomische Umfeld schwieriger entwickele. Auf europäische Aktien blickt Köttner grundsätzlich zuversichtlich, ohne zur Euphorie zu neigen.
In Sachen KI sei hier nicht viel zu holen. Jede Region habe ihre Stärken. In Europa lägen die beispielsweise bei Gesundheitstiteln, Finanzwerten oder auch Versicherern. Auch im Maschinenbau und bei Luxusgütern werde er fündig für seine langfristige Investmentstrategie.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH, Stand: 03.09.2026
Aussicht auf weiter sprudelnde Unternehmensgewinne dürfte Kurse stützen
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Turnaround bei den Unternehmensgewinnen dürfte für Rückenwind sorgen
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Schwellenländeranleihen, insbesondere Staatsanleihen, bieten derzeit interessante Ertragschancen. Knapp zweistellige Gesamtrenditen – Zinszahlungen, Kursentwicklung und Wiederanlageerträge – scheinen auf Sicht von zwölf Monaten möglich. Rückenwind dürfte von einem robusten globalen Wachstum, positiven Ratingentwicklungen und der Aussicht auf einen schwächeren US-Dollar kommen. Allerdings sind viele gute Nachrichten bereits in den Kursen enthalten. Bei Staatsanleihen erscheint das Potenzial für weiter sinkende Risikoaufschläge daher begrenzt. Dazu wäre eine Entspannung im Golfraum notwendig, die aktuell einmal mehr sehr fraglich erscheint. Steigende reale US-Renditen könnten sich dagegen negativ auswirken.
Asiatische Unternehmensanleihen werden von soliden Unternehmensdaten, einer hohen regionalen Nachfrage und einem begrenzten Neuangebot gestützt. Die hohe Sparquote dürfte helfen, neue Anleihen aufzunehmen. Allerdings liegen die Risikoaufschläge nahe ihrer historischen Tiefstände. Steigende Energiepreise, geopolitische Spannungen und neue Handelskonflikte bleiben zentrale Risiken. Fazit: Die Attraktivität von Schwellenländeranleihen liegt an ihrem laufenden Ertrag, nicht an einem hohen Kurspotenzial. Risikoreiche Hochzinstitel erscheinen uns wegen ihres höheren laufenden Ertrags leicht attraktiver als Anleihen guter Bonität.
Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH, Stand: 04.09.2026
Attraktives Renditepotenzial
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Kurschancen bei Bundesanleihen
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Hohes Renditepotenzial, hohes Risiko
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Investment Grade
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High Yield
| USA | Eurozone |
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LegendeDie strategische Sicht bis September 2027 Die Anzeigen signalisieren, ob wir eine Aufwärtsentwicklung, eine Seitwärtsentwicklung oder eine Abwärtsentwicklung der betreffenden Anlageklassen erwarten. Sie geben das kurzfristige und langfristige Ertragspotenzial für Investoren an. | |
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Quelle: DWS Investment GmbH; CIO Office, Stand: 11.09.2026