11. Jun 2021

Die Einschätzung der DWS zu einzelnen Anlageklassen

Lesezeit

Aktien USA

Gute Aussichten für Unternehmensgewinne stützen die hohe Bewertung

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  • Der Konsum bleibt der wichtigste Wachstumstreiber für die US-Wirtschaft. Dazu kommen die hohen Infrastruktur-Investitionen, die für ein zusätzliches Wachstum von 0,8 Prozentpunkten sorgen dürften.

  • Der breit gestreute S&P 500 hat Anlegern in den ersten acht Monaten des Jahres eine hervorragende Wertentwicklung von ca. 20 Prozent beschert.

  • Die guten Aussichten für die Entwicklung der Unternehmensgewinne stützen die hohen Bewertungen. Mit einem Kursziel von 4.600 Punkten per September 2022 scheint das Kurspotenzial allerdings begrenzt.

 

Aktien Deutschland

Erweiterter Leitindex Dax birgt Chancen

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  • 40 statt bisher 30 Titel – für den deutschen Leitindex Dax ist das die größte Veränderung in seiner 33-jährigen Geschichte. Die größere und breitere Aufstellung dürfte sich positiv auswirken und für mehr Aufmerksamkeit bei internationalen Investoren sorgen.

  • Die Ertragserwartungen für den erweiterten deutschen Leitindex sind auf Sicht von zwölf Monaten gut.

  • Kursziel für den deutschen Leitindex per September 2022: 16.700 Punkte.

 

Aktien Eurozone

Zykliker sollten vom guten erwarteten Wirtschaftswachstum profitieren

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  • Mit einem Plus von etwa 20 Prozent haben sich die Aktien der Eurozone im laufenden Jahr sehr gut entwickelt. Der erwartete robuste wirtschaftliche Aufschwung dürfte zyklische Aktien unterstützen.

  • Da es nach wie vor Engpässe bei den Lieferketten gibt, dürfte sich das Aufholpotenzial dank einer aufgestauten Nachfrage bis ins kommende Jahr ziehen und damit zu einer guten Gewinnentwicklung im Jahr 2022 beitragen.

  • Kursziel für den Euro Stoxx 50 per September 2022: 4.250 Punkte.

 

Aktien Schwellenländer

Asiatische Aktien: Kurzfristig nach wie vor hohe Unsicherheit, mittelfristig großes Aufholpotenzial

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  • Aktien aus Schwellenländern liegen im laufenden Jahr weit hinter ihren Pendants aus Europa und den USA. Besonders enttäuschend ist bislang die Kursentwicklung in Asien.

  • Viel dazu beigetragen hat die Regulierungswelle in China. Die Unsicherheit dürfte erst einmal noch anhalten, weitere Regulierungen sind nicht auszuschließen.

  • Mittelfristig dürfte aber erhebliches Aufholpotenzial bestehen. „Die Wachstumsaussichten für Asien sind gut, die Bewertungen äußerst günstig“, sagt Sean Taylor, Chefanlagestratege Asien-Pazifik.

Aktien Deutschland

Erweiterter Leitindex Dax birgt Chancen

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  • 40 statt bisher 30 Titel – für den deutschen Leitindex Dax ist das die größte Veränderung in seiner 33-jährigen Geschichte. Die größere und breitere Aufstellung dürfte sich positiv auswirken und für mehr Aufmerksamkeit bei internationalen Investoren sorgen.

  • Die Ertragserwartungen für den erweiterten deutschen Leitindex sind auf Sicht von zwölf Monaten gut.

  • Kursziel für den deutschen Leitindex per September 2022: 16.700 Punkte.

Aktien Eurozone

Zykliker sollten vom guten erwarteten Wirtschaftswachstum profitieren

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  • Mit einem Plus von etwa 20 Prozent haben sich die Aktien der Eurozone im laufenden Jahr sehr gut entwickelt. Der erwartete robuste wirtschaftliche Aufschwung dürfte zyklische Aktien unterstützen.

  • Da es nach wie vor Engpässe bei den Lieferketten gibt, dürfte sich das Aufholpotenzial dank einer aufgestauten Nachfrage bis ins kommende Jahr ziehen und damit zu einer guten Gewinnentwicklung im Jahr 2022 beitragen.

  • Kursziel für den EuroStoxx 50 per September 2022: 4.250 Punkte.

Aktien Schwellenländer

Asiatische Aktien: Kurzfristig nach wie vor hohe Unsicherheit, mittelfristig großes Aufholpotenzial

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  • Aktien aus Schwellenländern liegen im laufenden Jahr weit hinter ihren Pendants aus Europa und den USA. Besonders enttäuschend ist bislang die Kursentwicklung in Asien.

  • Viel dazu beigetragen hat die Regulierungswelle in China. Die Unsicherheit dürfte erst einmal noch anhalten, weitere Regulierungen sind nicht auszuschließen.

  • Mittelfristig dürfte aber erhebliches Aufholpotenzial bestehen. „Die Wachstumsaussichten für Asien sind gut, die Bewertungen äußerst günstig“, sagt Sean Taylor, Chefanlagestratege Asien-Pazifik.

Staatsanleihen USA (10 Jahre)

Renditeanstieg erwartet

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    • 1,36 Prozent Rendite, das scheint angesichts des angekündigten Ausstiegs aus der sehr lockeren Geldpolitik zu niedrig.

    • Bis September 2022 könnten die Renditen auf zwei Prozent steigen.

 

Staatsanleihen Deutschland (10 Jahre)

Mehr als Null Prozent Rendite scheint nicht drin


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  • Die weitere wirtschaftliche Erholung dürfte dazu führen, dass die Bund-Renditen leicht anziehen.

  • Mehr als ein Anstieg auf Null Prozent er-warten die Zinsexperten der DWS jedoch nicht.

 

Staatsanleihen Schwellenländer

Deutlich positive Gesamtrenditen erwartet

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  • Deutliches Potenzial für eine Einengung der Zinsaufschläge und damit für Kursgewinne.

  • Staatsanleihen aus Schwellenländern dürften  deutlich positive Gesamtrenditen abwerfen, anders als ihre Pendants in Europa und in den USA.

Staatsanleihen Deutschland (10 Jahre)

Mehr als Null Prozent Rendite scheint nicht drin


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  • Die weitere wirtschaftliche Erholung dürfte dazu führen, dass die Bund-Renditen leicht anziehen.

  • Mehr als ein Anstieg auf Null Prozent er-warten die Zinsexperten der DWS jedoch nicht.

Staatsanleihen Schwellenländer

Deutlich positive Gesamtrenditen erwartet

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  • Deutliches Potenzial für eine Einengung der Zinsaufschläge und damit für Kursgewinne.

  • Staatsanleihen aus Schwellenländern dürften  deutlich positive Gesamtrenditen abwerfen, anders als ihre Pendants in Europa und in den USA.

Unternehmensanleihen

Investment Grade

USA
Eurozone
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High Yield

USA
Eurozone
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Alternative Anlagen

Immobilien/Infrastruktur

Nach wie vor gute Chancen trotz eines deutlichen Preisanstiegs

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  • Angesichts nach wie vor niedriger Zinsen und einer tendenziell steigenden Inflation scheinen die Aussichten für Immobilien und Infrastrukturanlagen weiterhin gut.

  • Die nach wie vor negativen Realzinsen tragen dazu bei, dass Immobilien eine attraktive Anlagealternative bleiben, auch wenn die Preise in vielen Segmenten deutlich gestiegen sind.

  • Die DWS favorisiert derzeit Industrie- sowie Logistik- und Wohnimmobilien und setzt den Fokus nicht mehr auf Branchen, die von der Wiedereröffnung nach den Corona-Lockdowns profitiert haben.

*Die DWS nimmt keine kurzfristige Einschätzung für Immobilien mehr vor.



Währungen

Euro/Dollar

Euro dürfte mittelfristig wieder etwas zulegen

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  • Die Diskussion um den Start der Rückführung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed dürfte dem Dollar kurzfristige Rückenwind verleihen.

  • 2022 dürfte sich das Blatt allerdings drehen. Die erwartete Einengung der Wachstumsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone spricht dann wieder für einen etwas stärkeren Euro.

  • Auf Sicht von zwölf Monaten sieht die DWS den Euro-Dollar-Wechselkurs bei 1,20.



Legende

Die strategische Sicht bis September 2022
Die Anzeigen signalisieren, ob die DWS eine Aufwärtsentwicklung, eine Seitwärtsentwicklung oder eine Abwärtsentwicklung der betreffenden Anlageklasse erwartet. Sie geben das kurzfristige und langfristige Ertragspotenzial für Investoren an.

Gruen_Positiv_DE.png
  • Positives Ertragspotenzial
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  • Gewinnchancen, aber auch Verlustrisiken sind eher begrenzt
Rot_Negativ_DE.png
  • Negatives Ertragspotenzial

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