09. Aug 2022 Marktausblick

Euro dürfte erst einmal schwach bleiben – mittelfristig Aufwertung erwartet

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Währungen

Euro/Dollar

Euro dürfte erst einmal schwach bleiben – mittelfristig Aufwertung erwartet

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  • Wir haben unsere Prognose für den Euro-Dollar-Wechselkurs von 1,10 auf 1,05 zurückgenommen, weil wir erwarten, dass die globale Konjunkturabschwächung und die Energiekrise die europäische Gemeinschafts-währung weiter belasten dürften.

  • Ganz so schwach wie derzeit dürfte der Euro auf Sicht von zwölf Monaten aber nicht handeln, da wir davon ausgehen, dass die Renditedifferenz zwischen den USA und der Eurozone ihren Höhepunkt bereits erreicht haben dürfte.



Alternative Anlagen

Gold dürfte als Kriseninvestment weiter gefragt bleiben

Gold

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  • Die Rendite, die Gold Euro-Anlegern in den letzten zwölf Monaten bescherte, war ansehnlich. Ohne die Währungsgewinne lag das in Dollar gehandelte Edelmetall aber deutlich im Minus.

  • Auf Sicht von zwölf Monaten erwarten wir einen leicht steigenden Goldpreis (1875 Dollar). Die Gründe dafür: Der Zinsanstieg dürfte sich nicht so rasant fortsetzen wie bisher, die geopolitischen Risiken weiter bestehen und Gold deshalb nach wie vor als Kriseninvestment gefragt bleiben.

 

Legende

Die strategische Sicht bis September 2023
Die Anzeigen signalisieren, ob wir eine Aufwärtsentwicklung, eine Seitwärtsentwicklung oder eine Abwärtsentwicklung der
betreffenden Anlageklassen erwarten. Sie geben das kurzfristige und langfristige Ertragspotenzial für Investoren an.
Quelle: DWS Investment GmbH; CIO Office, Stand: 07.09.2022

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  • Positives Ertragspotenzial
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  • Gewinnchancen, aber auch Verlustrisiken sind eher begrenzt
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  • Negatives Ertragspotenzial

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