Fondssparen

Kopfsache statt Hüftgold

Gesund ernähren – leichter gesagt als getan: Praktische Kniffe, mit denen jeder seinen inneren Schweinehund leichter überwinden kann.

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der innere Schweinehund steckt in jedem. Aber jeder kann ihm Beine machen.

Der Mensch und seine Schwächen: Damit beschäftigt sich Angela Duckworth, ihres Zeichens Professorin für Psychologie an der University of Pennsylvania. Ihr Befund: „Das Problem mit den Menschen ist, dass sie wiederholt Entscheidungen treffen, mit denen sie sich langfristig schaden – selbst wenn sie genau wissen, dass sie das Falsche essen, ihr Geld für das Falsche ausgeben und ihre Zeit nicht sinnvoll verbringen.“ Mit anderen Worten: Der innere Schweinehund steckt in jedem. Aber jeder kann ihm Beine machen.

So würde es Duckworth vielleicht nicht ausdrücken. Aber sie arbeitet genau daran. Ihre so genannte „Behavior Change for good Initiative“ will mit wissenschaftlichen Methoden jeden dazu ermuntern, sein Verhalten langfristig zu ändern[1]. Hin zu mehr Sport oder zum sinnvollen Umgang mit Geld. Der erste Schritt?

Schritt eins: Selbsterkenntnis hilft

Selbsterkenntnis ist wichtig in Sachen Ernährung. Das bedeutet, sich Zeit für die Bestandsaufnahme zu nehmen. Über die Schokolade vor dem Fernseher, das Salamibrötchen zwischendurch, die Pizza zum Mittag. Aber: Nur Gemüse essen, wer mag das schon? Trotzdem lohnt sich das Nachdenken: Denn eine gesunde Ernährung zahlt sich langfristig aus. Wer etwa vier oder mehr Stück Obst pro Tag verzehrt, senkt die Wahrscheinlichkeit koronarer Herzkrankheiten um 10 Prozent[2]. Schritt eins ist also die Selbsterkenntnis, wie sie die Wissenschaftler um Duckworth betonen. Und Schritt zwei?

Schritt zwei: Belohnung muss sein

Das ist vor allem der Blick auf die Belohnung. Denn eine gesunde Ernährung führt langfristig zu einem Plus an Gesundheit und damit zu höherer Lebensqualität. Etwa der Gedanke, Hosen künftig eine Nummer kleiner kaufen zu können. Erst die Aussicht auf eine solche Belohnung hält Menschen bei der Stange. Und nicht etwa das üppige Burger-Menü, wie der innere Schweinehund raunt. Denn Burger oder Schokolade, so will es die Biologie, sorgen zwar für Glücksgefühle. Aber eben nur kurzfristig, so dass der Körper nach mehr verlangt. Diesen Teufelskreis kann die Aussicht auf die langfristige Belohnung durchbrechen.

Kochen statt Fertiggerichte: Klar macht das manchmal Arbeit. Doch auch da gibt es kleine Tricks. Das Bundeszentrum für Ernährung etwa rät dazu, kurzerhand große (und gesunde) Mengen zu kochen und einzufrieren[3]. Das Auftauen ist im Handumdrehen erledigt. So schnell, dass auch der innere Schweinehund keine Chance auf Protestwinseln hat.

Keine Ausreden mehr, Schluss mit der Aufschieberei. 

Los gehts!

Wie jeder seinen Sparschweinehund überwinden kann

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Sparbuch war gestern, Fondssparen ist heute: Wie jeder seinen Sparschweinehund überwinden und mehr mit seinem Geld machen kann.

Mehr erfahren

1. https://bcfg.wharton.upenn.edu

2. http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/spomedial/content/e866/e2442/e10369/e10401/e10535/e10543/index_ger.html

3. https://www.bzfe.de/inhalt/smartes-einfrieren-cleveres-vorkochen-32239.html

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