Aktien

Acht Tipps für Fondsspar-Muffel

Sie haben schon lange den festen Vorsatz in einen Aktienfonds zu investieren, es aber noch nie geschafft? Acht einfache Tipps wie jeder ganz leicht zum Aktienfonds-Sparer werden kann.

Lesezeit: ca. 3 Minuten

1. Keine Angst

Nein, Aktien sind keine Erfindung, um Erspartes zu vernichten. Aktien sind Unternehmensbeteiligungen. Mit einer Aktie kaufen Sparer einen Teil eines Unternehmens und können dann an dessen Gewinn-Entwicklung teilnehmen –  über Kursgewinne und Dividenden (siehe auch Sparen und Dividenden). Natürlich können Aktienkurse auch fallen, aber solide Unternehmen können diese Verluste in der Regel mit steigenden Gewinnen im Zeitablauf wieder wettmachen.

2. Nicht alle Eier in einen Korb legen

Idealerweise kaufen Anleger nicht nur eine Aktie. Wer nur eine Aktie im Depot hat, ist vollkommen auf die Entwicklung dieses einen Unternehmens angewiesen. Das birgt möglicherweise Risiken. Deshalb sollte das eigene Depot immer ein Mix aus unterschiedlichen Aktien sein (siehe auch Sparen und Diversifikation). Wer nicht selber mixen will, der kann bequem zu einem Aktienfonds greifen. 

3. Ein Leben lang

Aktien oder Aktienfonds sind eine langfristige Anlage. Überspitzt sollte jeder nur Aktien eines Unternehmens kaufen, bei denen er bereit ist, sie ein Leben lang im Depot zu halten. Das Unternehmen sollte eine Ware produzieren oder ein Dienstleistung bieten, die dauerhaft gefragt ist. Nur dann dürfte das Unternehmen auch auf lange Sicht Gewinne erwirtschaften. Auch hier gilt: Wem Zeit und Wissen bei der Auswahl fehlen, der kann zu einem Aktienfonds (siehe auch Sparen und Diversifikation) greifen.

4. Panik und Gier

Angst und Euphorie sind keine guten Ratgeber an der Börse. Sie können dazu verleiten, am Tief zu verkaufen und am Hoch einzusteigen. Wer in Raten spart beziehungsweise kauft (siehe auch Sparen in Raten), macht sich frei von Emotionen. Er kauft immer Aktienfonds-Anteile, egal welcher Trend an der Börse gerade vorherrscht.

5. Bester Einstiegszeitpunkt

Anleger sollten gar nicht versuchen, an der Börse den besten Einstiegszeitpunkt zu finden. Sie werden es in der Regel nicht schaffen – oder nur zufällig. Es ist in der Regel auch gar nicht wichtig, einen Tiefpunkt zu erwischen. Wichtiger ist an den entscheidenden Börsentagen, dann wenn die Kurse stark steigen, investiert zu sein (siehe auch Sparen und Zeit). Letztlich lautet die Faustformel: einsteigen und (lange) liegen lassen.

6. Finger weg von Börsenberichten

Bei einem langfristigen Anlagehorizont sollten Sparer sich keine Börsenberichte ansehen und keine (täglichen) Markteinschätzungen lesen. Warum? Diese schwanken meist wie das bekannte Fähnchen im Wind. Wer Marktberichten folgt, der müsste heute kaufen und morgen womöglich wieder verkaufen – oder er kauft nie, weil immer etwas ist …

7. Kleine Beträge

Besser nicht gleich Haus und Hof investieren: ein Einstieg in den Aktienmarkt beziehungsweise in einen Aktienfonds ist auch mit kleineren Beträgen möglich. Die Alternative lautet: Fondssparen. Dabei werden beispielsweise monatlich für einen kleineren Betrag (25, 50 oder auch 100 Euro) Aktienfonds-Anteile gekauft, ganz automatisch (siehe auch Sparen in Raten).

8. Dividenden genießen

Dividendenstarke Titel im Depot beziehungsweise einen Aktienfonds mit entsprechenden Aktien (siehe auch Sparen und Dividenden) im Depot zu haben, kann eine gute Sache sein. So können regelmäßige Einnahmen (regelmäßiger Cashflow) recht kalkulierbar sein, auch wenn es mit den Kursen mal wieder gen Süden geht.

CRC 064056 (01/2019)

Keine Ausreden mehr, Schluss mit der Aufschieberei. 

Los gehts!
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