Sparen, was ist das eigentlich?

Sparen hat nicht immer etwas mit Gelddingen zu tun. Sparen ist vor allem Verzicht in der Gegenwart, um für die Zukunft vorzusorgen oder sich dann etwas zu gönnen.

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Viele sparen vermutlich unbewusst. Denn Sparen bedeutet in Gelddingen letztlich weniger auszugeben als zuvor eingenommen wurde. Wenn vom Gehalt am Monatsende noch etwas übrig ist, kann das bereits als Sparen bezeichnet werden.

Der Mensch kann in jedem Lebensbereich sparsam sein.

Sparen in allen Lebensbereichen

Sparen hat jedoch nicht unbedingt etwas mit Geld zu tun. Der Mensch kann in jedem Lebensbereich sparsam sein: kürzer und kälter duschen, weniger essen, mit der Rad anstatt mit dem Auto ins Büro fahren, weniger Kleidung kaufen und so weiter … Sparen ist somit zunächst einmal Konsumverzicht oder Bequemlichkeitsverzicht – der auch zu einem Plus an Geld führen kann.

Kein Sparer ist wie der andere

Kaum ein Sparer gleicht dabei dem anderen. Der eine spart mit Verve. Der andere spart ganz nebenbei, weil er eine sparsame Natur ist.  Wieder ein anderer muss sich regelrecht zwingen, sich bei seinem Konsum im Zaum zu halten. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so ist auch ihr Sparverhalten.

Notorische Schwarzseher und gnadenlose Optimisten

Wobei der Vorsichtige bis hin zum Pessimistischen möglicherweise eher dem Sparen gegenüber aufgeschlossen ist. Schließlich rechnet dieser Personenkreis durchaus mit unangenehmen Ereignissen, auf die er vorbereitet sein will – etwa mit einer Geldreserve. Am Ende der Skala, bei den hartnäckigen Pessimisten, könnte die Sache allerdings schon wieder kippen, da der notorische Schwarzseher sagen könnte: „Hat eh alles keinen Sinn!“ Auf der Gegenseite fände sich dann der gnadenlose Optimist mit einer manischen Braucht-es-alles-nicht-Haltung. Beide würden keine Notwendigkeit zum Sparen sehen, aber aus den unterschiedlichsten Beweggründen.

Freude und Einschränkung

Sparen ist für den einen Menschen Einschränkung und für den anderen Freude, da sie beide aus ganz unterschiedlichen Motiven sparen (Warum wir sparen). Der eine sieht die Notwendigkeit zur Vorsorge. Der andere spart – also konsumiert in der Gegenwart weniger – weil er sich in Zukunft etwas lange Erträumtes erfüllen möchte.

Sparen kann freiwillig sein oder aufgezwungen werden. Arbeitnehmer müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, um im Alter abgesichert zu sein. Freiwillig könnte ein Sparer obendrein noch in einen Fondssparplan (Richtig sparen in Raten) einzahlen.

Auf die Unsicherheiten der Zukunft vorbereiten

Wir alle wissen nicht, was in Zukunft kommt. Aber der Sparer kann sich in gewisser Weise auf diese Unsicherheiten finanziell vorbereiten. Aktuell wird er allerdings mit einer Besonderheit konfrontiert: es gibt keinen Zins (Sparen ohne Zins, geht das?). Deshalb ist es notwendig, sich nach Alternativen zum Sparbuch (Richtig sparen in Raten) umzusehen.

CRC 063745 (01/2019)

Keine Ausreden mehr, Schluss mit der Aufschieberei. 

Los gehts!

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