DWS BasisRente Premium

Fragen zur Antragstellung

Welche Altersgrenzen gelten für die DWS BasisRente Premium?

Die DWS BasisRente Premium kann ab einem Eintrittsalter von 15 Jahren und bis zu einem Höchsteintrittsalter von 74 Jahren abgeschlossen werden. (Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise für die Depoteröffnung für Minderjährige bei Antragstellung.) Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 10 (volle) Jahre. Wählt der Kunde z. B. bei Vertragsbeginn 85 Jahre für den Rentenbeginn, kann er maximal 74 Jahre alt sein, um noch eine DWS BasisRente Premium abzuschließen.

Gibt es einen Mindestbeitrag?

Die Mindesthöhe der regelmäßigen Beiträge beträgt 25 Euro bei monatlicher Einzahlung, 75 Euro bei vierteljährlicher Einzahlung, 150 Euro bei halbjährlicher Einzahlung und 300 Euro bei jährlicher Einzahlung. Die Mindesthöhe eines einmaligen Beitrags bei Vertragseröffnung beträgt 2.500 Euro.

Fragen zur Ansparphase

Kann ich auch einmalige Zuzahlungen leisten? In welcher Höhe?

Die DWS BasisRente Premium kann ab einem Eintrittsalter von 15 Jahren und bis zu einem Höchsteintrittsalter von 74 Jahren abgeschlossen werden. (Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise für die Depoteröffnung für Minderjährige bei Antragstellung.) Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 10 (volle) Jahre. Wählt der Kunde z. B. bei Vertragsbeginn 85 Jahre für den Rentenbeginn, kann er maximal 74 Jahre alt sein, um noch eine DWS BasisRente Premium abzuschließen.

Welche Kosten entstehen bei der DWS BasisRente Premium?

Aktuell entstehen folgende Kosten:
1. Abschluss- und Vertriebskosten in Höhe von 3% eines jeden Beitrags
2. Die Depotgebühr in Höhe von derzeit 18 Euro pro angefangenem Kalenderjahr
3. Die Kostenpauschale der Fonds, in die die DWS BasisRente Premium derzeit investiert, liegt pro Jahr zwischen 0,3 - 0,5% der Assets in den Rentenfonds, 1,15% der Assets in den DWS Vorsorge Premium Balance-Fonds und 1,5% der Assets in den DWS Vorsorge Premium-Fonds. In den wesentlichen Anlegerinformationen / KIDs können die aktuellen laufenden Kosten der Fonds eingesehen werden. Die DWS stellt diese Unterlagen unter www.dws.de zur Verfügung.

In welcher Form erfolgt die Verteilung der Abschlusskosten?

Es werden 3% aller regelmäßigen und unregelmäßigen Zahlungen sowie Zuzahlungen bis zum Eintritt in die Rentenphase in Abzug gebracht.

Kann ich mein Investment beeinflussen oder mitbestimmen?

Nein. Der Mix der Kapitalanlagen und der darin enthaltenen Wertpapiere und Fonds wird allein von DWS Investments auf der Basis eines finanzmathematischen Modells (CPPI = Constant Portfolio Proportion Insurance) gemanagt, das auf den einzelnen Kunden zugeschnitten ist. Die DWS BasisRente Premium investiert für jeden Anleger in ein aus mehreren Fonds bestehendes Portfolio. Das Portfolio besteht zum einen aus den Vorsorge Premium-Fonds (Wertsteigerungskomponente), die in risikoreichere Anlagen investieren (z. B. Aktien oder Aktienfonds), und zum anderen aus einem oder mehreren auf Kapitalerhalt ausgerichteten Anleihefonds (Kapitalerhaltungskomponente). Abhängig von der persönlichen Vertragslaufzeit, dem Zinsniveau, der Zahlungsweise und der Rentenund Aktienmarktentwicklung errechnet das finanzmathematische Modell die Gewichtung der einzelnen Komponenten. Nach den Berechnungen des finanzmathematischen Modells werden die Beiträge automatisch in die Wertsteigerungskomponente und/oder die Kapitalerhaltungskomponente angelegt und, soweit systemseitig vorgegeben, zwischen den Komponenten umgeschichtet. Zusätzlich besteht die Option, den Ablaufstabilisator zu wählen, der die Zusammensetzung der Wertsteigerungskomponente beeinflusst (vgl. Kapitel Ablaufstabilisator). Durch die optionale Höchststandssicherung kann der Kunde sein Investment zu diesem Zeitpunkt mittelbar einmalig beeinflussen, da die Höchststandssicherung die festverzinsliche Komponente stärker gewichten wird. Für die Sicherung wird das Investment dann defensiver ausgerichtet.

Wo kann man Informationen zu den Fonds abrufen?

Wie zu allen DWS Fonds gibt es Kursnotierungen, TopReporting, Fondsprospekte in den Downloadbereichen der DWS Website und im DWS Beraterbereich. Darüber hinaus können Sie Informationen auf allen gängigen Informationsmedien abrufen.

Wie hoch kann die Aktienquote in Ihrem Depot sein?

Die Aktienquote kann zwischen 0 und 100 % liegen. Gerade bei längeren Laufzeiten ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie über lange Phasen der Vertragslaufzeit eine 100 %ige Aktienquote haben. Bei Wertverlusten an den Aktienmärkten wird das finanzmathematische Modell beginnen, einzelne Kundendepots in Rentenpapiere umzuschichten. In extremen Marktsituationen und in Abhängigkeit von der aktuellen Situation Ihres Kundenkontos (eingezahlte Beiträge, Restlaufzeit, Aktivierung Höchststandssicherung) kann die Aktienquote auf 0 % fallen.

Wenn die Aktienquote einmal bei 0 % ist, kann sie dann auch wieder steigen?

Ja. Anders als bei Garantiefonds, bei denen in seltenen Fällen ein so genannter CashLock auftreten kann, kann dies bei Einzelkonten mit ratierlicher oder unregelmäßiger Besparung nicht der Fall sein. Jeder neue Beitrag erzeugt eine neue Beitragsgarantie[1] und eine Neubewertung des Gesamtportfolios. So kann auch ein aktienfreies Portfolio wieder vollständig zu Aktienanlagen zurückkehren.

Werden Sie über Umschichtungen informiert?

Ja, selbstverständlich. Sie haben sogar die Möglichkeit, sich tagesaktuell online über den Stand Ihres Vertrages umfassend zu informieren. Sollten Sie diesen Service sechs Monate lang nicht nutzen, dann erhalten Sie von uns halbjährlich kostenfrei einen gedruckten Kontoauszug zu ihrer Information per Post.

Kann ich während der Ansparphase den Anbieter wechseln?

Der Gesetzgeber hat bei der Basisrente einige wenige Gestaltungsfreiräume für die Anbieter gelassen. So gibt es – anders als bei Riesterprodukten – keine Verpflichtung für den Anbieter, seinem Kunden den Wechsel zu einem Wettbewerber zu erlauben. Das generelle Kündigungs- und Kapitalisierungsverbot bedeutet, dass sich Kunden in der Regel auf Lebenszeit an einen Anbieter und Tarif binden. DWS Investments dagegen bietet Ihnen die Möglichkeit des Anbieterwechsels während der Ansparphase. Für den Wechsel von einem anderen Anbieter zu DWS Investments oder von der DWS zu einem anderen Anbieter erheben wir kein Entgelt. Bitte beachten Sie, dass bei einem Anbieterwechsel ggf. Übertragungs- und Stornogebühren beim bisherigen Anbieter anfallen können

Und wie funktioniert der Anbieterwechsel?

Ein neuer Vertrag muss abgeschlossen werden. Der Kunde ermächtigt den neuen Anbieter mit einem kurzen Schreiben, das Guthaben aus dem alten Vertrag abzurufen. Der neue Anbieter ruft das Guthaben beim alten Anbieter ab. Nach Abzug der bei ihm gültigen Gebühren und nach Ablauf der Kündigungsfrist überweist der alte Anbieter das Guthaben an den neuen Anbieter. Für einen Anbieterwechwsel zur DWS stellen bieten wir ein Serviceformular an, welches Sie bei uns jederzeit abrufen können.

Was passiert, wenn ich während der Ansparphase versterbe?

In diesem Fall geht das bis dahin angesparte Vermögen zuzüglich erwirtschafteter Erträge an den zum Zeitpunkt des Todes hinterbliebenen Ehepartner. Als besonderen Produkt-Vorteil bietet die DWS dem hinterbliebenen Ehepartner die Wahl zwischen der Auszahlung einer lebenslangen Hinterbliebenenrente und der Einzahlung in einen bei der DWS bestehenden oder neu zu eröffnenden Basisrentenvertrag. Außerdem besteht die Möglichkeit, in einen bestehenden Basisrentenvertrag bei einem anderen Anbieter einzuzahlen. Wenn kein Ehepartner, aber versorgungsberechtigte Kinder hinterbleiben, erhalten diese eine Waisenrente bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Wenn die Kinder in der Ausbildung sind, erfolgt die Zahlung der Waisenrente maximal bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

Fragen zur Ablaufphase

Wozu dient der Ablaufstabilisator?

Der Ablaufstabilisator ist eine innovative Option zum Ablaufmanagement der DWS Premium Produkte. Mit ihm können die Schwankungen des Depotwertes in den letzten Jahren vor Rentenbeginn reduziert werden. Der Ablaufstabilisator reduziert kontinuierlich den risikoreicheren Teil der Wertsteigerungskomponente des Altersvorsorgevermögens (den DWS Vorsorge Dachfonds) zu Gunsten des DWS Vorsorge Dachfonds Balance. Hierbei handelt es sich um einen Mischfonds, der z. B. in defensivere Aktien und Anleihen investiert. Dadurch wird das vorhandene Fondsvermögen bis zum Beginn der vereinbarten Rentenphase mehrheitlich in weniger stark schwankende Anlagen umgeschichtet, die aber in der Regel ein höheres Renditepotenzial aufweisen als reine Rentenfonds.

Wann startet der Ablaufstabilisator?

Die Beantragung ist jederzeit während der Vertragslaufzeit möglich. Der Ablaufstabilisator startet zehn Jahre vor Rentenbeginn, frühestens jedoch ab dem 6. Vertragsjahr.

Wann kann ich die Option des Ablaufstabilisators wählen?

Sie können den Ablaufstabilisator gleich bei Abschluss des Vertrages wählen – die Aktivierung erfolgt dann automatisch zum entsprechenden Zeitpunkt (in der Regel zehn Jahre vor Vertragsende). Natürlich können Sie sich aber auch erst später entscheiden. Dies ist jederzeit bis zum Rentenbeginn möglich.

Wie kann ich die Option beantragen?

Der Ablaufstabilisator ist direkt bei Vertragsabschluss im Antragsformular wählbar, ansonsten jederzeit vor Rentenbeginn mittels separaten, bei der DWS erhältlichen Serviceblatts.

Wie verändert sich meine Garantie durch den Ablaufstabilisator?

Die Wahl des Ablaufstabilisators bewirkt keine Änderung des Garantieniveaus, sondern reduziert die Volatilität des Depotwertes durch sukzessive Umschichtungen in schwankungsärmere Fonds (DWS Vorsorge Premium Balance).

Wann kann man entscheiden, die Höchststandssicherung wahrzunehmen?

Die Option Höchststandssicherung (90% des Altersvorsorgevermögens am jeweiligen Stichtag) ist in den letzten 5 Jahren vor Auszahlungsbeginn wählbar.

Ab wann gilt die Höchststandssicherung?

Sie gilt ab dem nächsten monatlichen Stichtag,[2] nachdem wir die Höchststandssicherung aktiviert haben. Das dann ermittelte Vertragsguthaben ist die neue garantierte Mindestauszahlung zu dem angegebenen Rentenbeginn.

Was kostet die Höchststandssicherung?

Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, da es sich lediglich um eine Neuausrichtung des Garantiekonzeptes handelt, das im Vertrag ohnehin schon greift. Sie verzichten aber zugunsten des Ausschlusses von Verlustrisiken auf Performancepotenzial, da er für den Rest der Vertragslaufzeit defensiver investiert ist.

Was passiert, wenn man die Höchststandssicherung nicht wählt?

In diesem Falle bleibt der Vertrag unverändert und man hat die Möglichkeit, bis zum letzten Tag der Ansparphase zu 100 % in Aktien investiert zu bleiben und die Performancechancen, aber auch die Schwankungen (z.B. bei Kursrückgängen) dieses Marktes voll mitzunehmen. Man kann natürlich jederzeit später entscheiden, die Option doch noch zu aktivieren. Dies ist möglich bis drei Monate vor Rentenbeginn.

Fragen zur Auszahlungsphase

Wie hoch sind die Beiträge für die Leibrente ab dem Renteneintritt?

Das ist aus heutiger Sicht schwer zu prognostizieren, da die dann gültigen Rechnungsgrundlagen der Versicherer nicht vorhersehbar sind. Ausschlaggebend sind der dann gültige Garantiezins der Versicherer, die dann angebotenen Arten von Leibrenten (klassische, fondsgebundene und andere Konzepte) sowie die Kosten und die dann aktuellen Rententafeln der Deutschen Aktuarvereinigung.

Entstehen für den Abschluss der Leibrente zusätzliche Abschlusskosten?

DWS Investments verzichtet auf mögliche Provisionen für den Abschuss der Rentenversicherung.

Entstehen in der Rentenphase zusätzliche Kosten?

Mit Eintritt in die Rentenphase entfällt die jährliche Depotgebühr. Stattdessen erheben wir eine jährliche Servicegebühr von derzeit 18,00 Euro. Diese wird zur Deckung der bei DWS Investments entstehenden Kosten während der Rentenphase herangezogen. Dies schließt die Erstellung der jährlichen Rentenbezugsmitteilung, den Aufwand der Auszahlung der Leibrente etc. ein. Das Entgelt wird monatlich in gleichen Teilen von der gezahlten Leibrente in Abzug gebracht.

Welche Möglichkeiten der Hinterbliebenenabsicherung gibt es für die Rentenphase?

Wir beabsichtigen, auch in der Rentenphase eine vergleichbare Hinterbliebenenabsicherung anzubieten wie in der Ansparphase, d. h. eine lebenslange Rente für den berechtigten Ehepartner. Sollte kein Ehepartner vorhanden sein, dann kann eine zeitlich befristete Waisenrente für die berechtigten Kinder vereinbart werden.

Was passiert, wenn ich in der Rentenphase sterbe?

In Abhängigkeit vom gewählten Rententarif wird ggf. eine Leistung an den hinterbliebenen Ehepartner oder – wenn kein Ehepartner vorhanden ist – an versorgungsberechtigte Kinder erbracht. Sofern keine Hinterbliebenenabsicherung für die Rentenphase vereinbart wurde, wird die unverbrauchte Rentenleistung der restlichen Versichertengemeinschaft des Versicherungspartners der DWS zugeführt und es erfolgt keine weitere Zahlung.

Wie hoch ist die Leibrente, die DWS Investments beim Versicherer abschließt?

Die lebenslange monatliche Rente ergibt sich auf der Grundlage der geleisteten Eigen beiträge und der von der DWS erwirtschafteten Rendite zuzüglich möglicher erwirtschafteter Überschüsse des Versicherers.

Fragen zu gesetzlichen & steuerlichen Rahmenbedingungen

Wie werden die Beiträge in der Ansparphase steuerlich behandelt?

Die Beiträge können im Rahmen der Höchstbeträge zu einem bestimmten, jährlich ansteigenden Prozentsatz als Altersvorsorgeaufwendungen im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens berücksichtigt werden (vgl. § 10 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Buchst. b, Abs. 3 EStG). Für die Beiträge gilt zusammen mit Beiträgen zu den gesetzlichen Rentenversicherungen, landwirtschaftlichen Alterskassen und berufsständischen Versorgungswerken ein Höchstbetrag von insgesamt (Stand 2016):

  • 22.767 Euro bei Ledigen
  • 45.534 Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren/Lebenspartnern
 

Es ist zu berücksichtigen, dass für bestimmte Personenkreise (z. B. Beamte) der Höchstbetrag um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur allgemeinen Rentenversicherung zu kürzen ist.

Und wie verhält sich die Besteuerung der Rentenleistungen?

Rentenleistungen zur DWS BasisRente Premium unterliegen als Sonstige Einkünfte der nachgelagerten Besteuerung zum bei Renteneintritt geltenden persönlichen Steuersatz (gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG).

Im Alter ist der Steuersatz voraussichtlich nicht mehr so hoch wie zu Zeiten der Erwerbstätigkeit. Die Besteuerung in der Rentenphase ist unabhängig davon, ob und wieweit Vorsorgeaufwendungen in der Ansparphase tatsächlich steuerlich als Sonderausgaben berücksichtigt worden sind. Der Gesetzgeber sieht eine Übergangsphase für die Einführung der vollständigen nachgelagerten Besteuerung der Rentenleistungen vor. Dies bedeutet: Der Umfang der Besteuerung richtet sich nach dem steuerpflichtigen Anteil des Jahresbetrags der Rente. Der für den steuerpflichtigen Anteil der Rente anzuwendenden Prozentsatz bestimmt sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Dieser Prozentsatz erhöht sich bis zum Jahr 2020 um jeweils zwei Prozentpunkte pro Jahr, danach bis zum Jahr 2040 um einen Prozentpunkt, so dass erstmals ab 2040 der Jahresbetrag der Rente zu 100 % als steuerpflichtig anzusetzen ist (siehe Grafik). Bei z.B. im Jahr 2015 beginnender Rentenphase beträgt der Besteuerungsanteil 70 %. Der ermittelte steuerfreie Teil der Rente bleibt lebenslang konstant. Das bedeutet: Eventuelle Rentenerhöhungen, z.B. durch Überschüsse, müssen unabhängig von dem Jahr des Renteneintritts vollständig versteuert werden.

Wie ist die steuerliche Behandlung von Hinterbliebenenrenten geregelt?

Grundsätzlich unterliegen alle Leistungen aus Basisrenten-Verträgen der nachgelagerten Besteuerung. Dies trifft demnach auch für die Hinterbliebenenrente (Witwen-/Waisenrente) zu.

Fällt bei der DWS BasisRente Premium Abgeltungsteuer an?

Nein. Da Leistungen aus Basisrenten-Verträgen erst in der Auszahlungsphase als Sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG) besteuert werden, fällt für den Anleger weder in der Ansparphase noch in der Auszahlungsphase Abgeltungsteuer an.

Hotline

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DWS RiesterRente Premium

Fragen zur Antragstellung

Welche Altersgrenzen gelten für die DWS RiesterRente Premium?

Das Mindesteintrittsalter beträgt 0 Jahre, d. h., die DWS RiesterRente Premium kann bereits mit Geburt des Kindes abgeschlossen werden. Das maximale Eintrittsalter liegt bei höchstens 62 Jahren.

Welche Vertragslaufzeit muss die DWS RiesterRente Premium mindestens haben?

Die DWS RiesterRente Premium hat eine Vertragslaufzeit von mindestens 25 (vollen) Jahren. Wählt der Kunde z. B. den 67. Geburtstag als Auszahlungsbeginn, muss er den Vertrag vor dem 42. Geburtstag abschließen.

Bitte bei ungeförderten Verträgen beachten: Die hälftige Besteuerung der Erträge bzw. die Ertragsanteilbesteuerung kommt nur zum Tragen, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und bei Auszahlung das 62. Lebensjahr vollendet ist. Bitte beachten Sie diesen Aspekt unbedingt bei der Eröffnung einer DWS RiesterRente Premium, sofern ungefördert gespart werden soll.

Welcher Zahlungsrhythmus kann vereinbart werden?

Im Vertrag kann vereinbart werden, dass die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich per Lastschrift vom Konto abgebucht werden sollen. Zuzahlungen bis maximal 2.100 Euro jährlich können jederzeit erbracht werden

Fragen zur Ansparphase

In welche Fonds investiert die DWS RiesterRente Premium zurzeit?

Ein Großteil der Beiträge wird über die DWS Vorsorge Premium-Fonds in Aktien investiert. Die DWS Vorsorge Premium-Fonds sind weltweit anlegende Fonds, die in ausgewählte Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds der DWS Gruppe und ausgewählter fremder Gesellschaften (maximal 30 %) mit breiter Streuung über zahlreiche Regionen, Branchen und Währungen investieren. Die Fonds können Sie den Besonderen Bedingungen für die DWS RiesterRente Premium entnehmen.

Wie werden die DWS Vorsorge Premium-Fonds gemanagt und in welche Werte und Anlageklassen investieren sie?

Dem Fondsmanager steht die gesamte Palette aller DWS Fonds zur Verfügung. Hinzu kommen ggf. ausgewählte Fonds von renommierten Partnern (bis zu 30 % Fremdfonds-Anteil). Schwerpunktmäßig sind der DWS Vorsorge Premium sowie der DWS VorsorgePremium Plus Aktienfonds, sie können aber je nach Marktsituation zum Teil auch in Zertifikate, Immobilien, Derivate oder anderen Anlagen investieren, wenn wir zu der Einschätzung gelangen, dass höhere Renditechancen mit anderen Asset-Klassen zu diesem Zeitpunkt besser zu erreichen sein könnten als mit einem reinen Aktienportfolio. Beim DWS Vorsorge Premium Balance sowie beim DWS Vorsorge Premium Balance Plus handelt es sich um Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren können. Die Plus-Varianten dieser Fonds können hierbei in zusätzliche Anlageklassen investieren und so erweiterte Anlagestrategien umsetzen.

Wie funktioniert die Beitragsgarantie der DWS RiesterRente Premium?

Bei der DWS RiesterRente Premium handelt es sich um einen Fondssparplan, bei dem die eingezahlten Beiträge gemäß der gesetzlichen Vorgabe zum Ende der Vertragslaufzeit garantiert werden. Die Deutsche Asset Management Investment GmbH sagt dem Kunden zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Beiträge zuzüglich möglicher Zulagen zu (Beitragszusage der DWS).1 Mithilfe des finanzmathematischen Modells ( I-CPPI = Individual Constant Proportion Portfolio Insurance) wird diese Beitragsgarantie dargestellt. Abhängig von der persönlichen Vertragslaufzeit, dem Zinsniveau, der Zahlweise und der Aktienmarktentwicklung erfolgt börsentäglich die automatische Überprüfung und Gewichtung der Anlage in Aktien- und Rentenpapieren.

Wie hoch kann die Aktienquote des Kunden sein?

Die Aktienquote kann zwischen 0 und 100 % liegen. Gerade bei längeren Laufzeiten ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kunde über lange Phasen der Vertragslaufzeit eine 100-prozentige Aktienquote hat. Bei Wertverlusten an den Aktienmärkten wird das finanzmathematische Modell beginnen, einzelne Kundendepots in Rentenpapiere umzuschichten. In extremen Marktsituationen und in Abhängigkeit von der aktuellen Situation des Kundenkontos (eingezahlte Beiträge, Restlaufzeit, Aktivierung Höchststandssicherung) kann die Aktienquote bis auf 0 % fallen. Abhängig von der Marktentwicklung kann also eine Umschichtung in relativ sichere Anlagen erfolgen, um der Beitragsgarantie in Bezug auf die eingezahlten Beiträge zum Ende der Vertragslaufzeit ge- recht zu werden. Bei steigenden Märkten erfolgt jedoch eine Umschichtung zurück in Aktien, ein sogenannter „Cash-Lock“ ist mit diesem Modell nahezu ausgeschlossen.

Wenn die Aktienquote einmal bei 0% ist, kann sie dann auch wieder steigen?

Ja. Anders als bei vielen Garantiefonds, bei denen in seltenen Fällen ein so genannter Cash-Lock auftreten kann, kann dies bei Einzelkonten mit ratierlicher Besparung fast nicht passieren. Jeder neue Beitrag erzeugt eine neue Garantie und eine Neubewertung des Gesamtportfolios. So kann auch ein aktienfreies Portfolio wieder vollständig in die Aktien zurückkehren.

Welche Kosten entstehen zurzeit bei der DWS RiesterRente Premium?

Bei der aktuellen Fondspalette fallen derzeit folgende Kosten an:

1.Für regelmäßige Beiträge entstehen dem Anleger Abschluss- und Vertriebskosten. Der Prozentsatz der Abschluss- und Vertriebskosten beträgt derzeit 3,3% (es fließen maximal 35 Beitragsjahre in die Kalkulation ein). Maximale Laufzeit für Berechnung der Beitragssumme beträgt 35 Jahre. Endalter für Provisionsberechnung liegt bei maximal 67 Jahren. 
2. Zuzahlungen, Einmalbeiträge und Beitragserhöhungen werden mit 3% belastet.
3. Zulagen werden unabhängig von der Vertragslaufzeit mit 3% Abschluss- und Vertriebskosten belastet.
4. Das Entgelt für die Verwaltung des Altersvorsorgevertrages liegt derzeit bei 18 Euro pro angefangenem Kalenderjahr.
5. Die Kostenpauschale der Fonds, in denen die DWS RiesterRente Premium derzeit investiert, liegt pro Jahr zwischen 0,3 - 0,5% der Assets in den Rentenfonds,  1,15% der Assets in den DWS Vorsorge Premium Balance-Fonds und 1,5% der Assets in den DWS Vorsorge Premium-Fonds. In den wesentlichen Anlegerinformationen / KIDs können die aktuellen laufenden Kosten der Fonds eingesehen werden. Die DWS stellt diese Unterlagen unter www.dws.de zur Verfügung

Entfallen auf die Fondsanteile Ausgabeaufschläge?

Nein. Da wir den Beiträgen Abschluss- und Vertriebskosten entnehmen, entfallen auf den Erwerb der Fondsanteile keine Ausgabeaufschläge. Es fällt allerdings die Kostenpauschale der Fonds an.

Wann sollte der Kunde seinen Beitrag anpassen?

Um die volle Zulage zu erhalten, muss der Kunde den Mindesteigenbeitrag einzahlen. Verändert sich die Einkommenssituation des Kunden, sollte der Beitrag entsprechend angepasst werden. Gleiches gilt, wenn sich die Familiensituation, etwa durch die Geburt weiterer Kinder, verändert. Der Kunde sollte der DWS die veränderten Rahmenbedingungen und den gewünschten neuen Beitrag schriftlich oder telefonisch mitteilen, damit eine entsprechende Anpassung der Beiträge vorgenommen werden kann.

Kann der Kunde auch einmalige Zuzahlungen leisten? Wenn ja, in welcher Höhe?

Ja. Bis zur Höhe von 2.100 Euro jährlich kann der Kunde Zuzahlungen zu seinem Riester-Vertrag leisten. Diese Zuzahlungen werden i. d. R. mit Vertriebskosten belastet.

Was passiert, wenn der Kunde mehr bezahlt, als er unter Förderungsgesichtspunkten hätte zahlen müssen (Überzahlung)?

Sofern eine Überzahlung vorliegt, handelt es sich um ungeförderte Beiträge. Das Geld investieren wir wie jeden anderen Beitrag auch und garantieren den 100-prozentigen Beitragserhalt[3] bei Auszahlungsbeginn. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird anhand der gewährten Zulagen festgestellt, welche Beiträge gefördert und welche Beiträge ungefördert sind. Die steuerliche Behandlung (gefördert, ungefördert) erfolgt wie oben beschrieben.

Kann bei der DWS RiesterRente Premium während der Ansparphase gefördertes Vermögen entnommen werden?

Nein. Eine Teilentnahme aus gefördertem Vermögen ist während der Ansparphase nicht möglich. Eine Kündigung während der Ansparphase ist möglich, aber förderschädlich, d. h., Zulagen und ggf. gewährte Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden.

Kann das Guthaben während der Ansparphase vererbt werden?

Ja. Das Guthaben kann förderunschädlich auf den Riester-Vertrag des Ehepartners übertragen oder förderschädlich an die Erben ausgezahlt werden.

Fragen zur Ablaufphase

Wozu dient der Ablaufstabilisator?

Der Ablaufstabilisator ist eine innovative Option zum Ablaufmanagement der DWS Premium Produkte. Mit ihm können die Schwankungen des Depotwertes in den letzten Jahren vor Auszahlungsbeginn reduziert werden. Der Ablaufstabilisator reduziert kontinuierlich den risikoreicheren Teil der Wertsteigerungskomponente des Altersvorsorgevermögens (die DWS Vorsorge Premium-Fonds) zugunsten der DWS Vorsorge Premium Balance-Fonds. Hierbei handelt es sich um Mischfonds, die z. B. in defensivere Aktien und Anleihen investieren. Dadurch wird das vorhandene Fondsvermögen bis zum Beginn der vereinbarten Rentenphase i. d. R. mehrheitlich in weniger stark schwankende Anlagen umgeschichtet, die aber ein höheres Renditepotenzial aufweisen können als reine Rentenfonds. Der Ablaufstabilisator ist nicht wählbar, falls der Anleger bei Vertragsbeginn das Anlagekonzept Balance gewählt hat.

Wann startet der Ablaufstabilisator?

Die Beantragung ist während der Vertragslaufzeit jederzeit durch schriftlichen Auftrag möglich. Der Ablaufstabilisator beginnt mit Beantragung, frühestens jedoch 10 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase.

Wann kann ich die Option des DWS Ablaufstabilisators wählen?

Der Kunde kann den Ablaufstabilisator gleich bei Abschluss des Vertrages wählen – die Aktivierung erfolgt dann automatisch zum entsprechenden Zeitpunkt (i. d. R. 10 Jahre vor Auszahlungsbeginn). Natürlich kann er sich aber auch erst später entscheiden. Dies ist bis zum Auszahlungsbeginn jederzeit möglich.

Kann ich diese Option wieder abwählen?

Der Ablaufstabilisator kann bis zu seinem Beginn wieder abgewählt werden. Danach ist dies nicht mehr möglich.

Wie verändert sich meine Garantie durch den Ablaufstabilisator?

Die Wahl des Ablaufstabilisators bewirkt keine Änderung des Garantieniveaus, sondern reduziert die Volatilität des Depotwertes durch sukzessive Umschichtungen in i. d. R. schwankungsärmere Fonds (DWS Vorsorge Premium Balance bzw. den DWS Vorsorge Premium Balance Plus).

Wie funktioniert der Umschichtungsprozess genau?

Anders als am Markt gängige Ablaufmanagement-Systeme reduziert der Ablaufstabilisator nicht einfach nur die Wertsteigerungskomponente zugunsten von Rentenpapieren. Vielmehr setzt der Ablaufstabilisator bei der Reduktion des Risikos auf eine breite Diversifikation unterschiedlicher und allgemein weniger schwankungsintensiver Anlageklassen (z. B. dividendenstarke Aktientitel, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe). Es ändert sich somit nur die Zusammensetzung innerhalb der Wertsteigerungskomponente. Die Ziel-Volatilität der Anlage wird dabei mit näherrückendem Auszahlungsbeginn stetig gesenkt und so an ein sicher- heitsorientiertes Risikoprofil angepasst. Die Umschichtungen werden nicht „abrupt“ vorgenommen, sondern finden weitgehend linear über die letzten 10 Jahre vor Auszahlungsbeginn statt.

Entstehen dem Kunden durch den Ablaufstabilisator weitere Kosten?

Nein, es gibt keine zusätzlichen Kosten für diese Option. Da sowohl der DWS Vorsorge Premium Balance als auch der DWS Vorsorge Premium Balance Plus, in die im Rahmen des Ablaufstabilisators umgeschichtet wird, eine geringere Kostenpauschale hat als der DWS Vorsorge Premium und der DWS Vorsorge Premium Plus, können die Gesamtkosten eventuell sogar sinken.

Wann kann der Kunde die Höchststandssicherung wahrnehmen und wie funktioniert die Höchststandssicherung?

Die Höchststandssicherung kann in den letzten 5 Jahren vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase aktiviert werden. Rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt wird sich die DWS mit dem Anleger in Verbindung setzen und ihn über die Einzelheiten zur Option der Höchststandssicherung informieren. Durch Aktivierung der Höchststandssicherung (90% des Altersvorsorgevermögens am jeweiligen Stichtag) wird der jeweilige Höchststand zu einem Stichtag gesichert, d.h., ist der aktuelle Depotstand zum Stichtag höher als der vorhergehende, so wird dieser bei dem Kunden als neuer Höchststand eingebucht. Als erster Stichtag wird dabei der auf die Annahme durch die DWS folgende fünfte Kalendertag des kommenden Monats berücksichtigt. Der Kunde partizipiert dann noch an Wertsteigerungen seines Portfolios. Die Garantie kann nicht mehr unter einen einmal gesicherten Höchststand fallen. Der neu ermittelte Höchststand ist der neue Garantiebetrag, der für die Auszahlungsphase mindestens zur Verfügung steht. Für die Höchststandssicherung wird das Investment im Allgemeinen defensiver ausgerichtet.

Kann ich die Höchststandssicherung auch wieder deaktivieren?

Nein. Wenn Sie die Höchststandssicherung einmal gewählt haben, bleibt sie bis zum Ende der Ansparphase aktiv.

Was kostet die Höchststandssicherung?

Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, da es sich lediglich um eine Neuausrichtung des Garantiekonzeptes handelt, das im Vertrag ohnehin eingesetzt wird.

Was passiert, wenn man die Höchststandssicherung nicht wählt?

Das ist kein Problem. Allerdings kann es passieren, dass wir in diesem Falle nicht den Höchststand auszahlen werden, da das zugrunde liegende System auf den Auszahlungstermin ausgerichtet wurde und ggf. noch Zinsen für die Restlaufzeit verdient werden müssen. Wir zahlen also mindestens den sogenannten „Barwert“ des Höchststandes aus (Höchststand minus ausstehende Zinsen der fehlenden Restlaufzeit).

Fragen zur Auszahlungsphase

Kann bei der DWS RiesterRente Premium ungefördertes Vermögen entnommen werden?

Bei (Teil-)Entnahmen nach dem 62. Geburtstag und einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren sind die Erträge nur zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Es ist zu beachten, dass bei (Teil-)Entnahmen vor dem 62. Geburtstag oder vor Ablauf von 12 Jahren Vertragslaufzeit der volle Unterschiedsbetrag zwischen eingezahlten Beiträgen und Leistung mit dem individuellen Steuersatz zu besteuern ist. Bitte beachten Sie des Weiteren die genauen Voraussetzungen für Teilentnahmen (= Teilkündigungen) in den Besonderen Bedingungen der DWS RiesterRente Premium.

Ansparphase: In der Ansparphase haben Kunden einmal im Jahr die Möglichkeit, ungefördertes Vermögen aus dem Vertrag zu entnehmen (Teilkündigung des Vertrages). Die Teilkündigung ist nur für Guthaben aus nicht geförderten Beiträgen zulässig. Aus dem aktuellen und den letzten beiden Beitragsjahren kann nur über Beiträge über der Grenze von 1.946 Euro pro Jahr verfügt werden. Eine Teilentnahme von Kapital aus Überträgen sowie aus Beitragszahlungen vor dem Beitragsjahr 2010 ist nicht zulässig. Das verbleibende Restguthaben muss mindestens 2.000 Euro betragen. Im Falle der Teilkündigung verringert sich die Beitragszusage sowie ggf. die Höchststandssicherung. Für Teilkündigungen fallen keine Kosten an. In den letzten sechs Monaten der Ansparphase kann das gesamte vorhandene auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Kapital ganz oder teilweise entnommen werden. Bitte beachten Sie des Weiteren die genauen Voraussetzungen für Teilentnahmen (= Teilkündigungen) in den Besonderen Bedingungen der DWS RiesterRente Premium.

Auszahlungsphase: Zu Beginn der Auszahlungsphase können einmalig 30 % des vorhandenen Kapitals entnommen werden.

Wie viel Kapital kann aus dem Vertrag zu Beginn der Auszahlungsphase entnommen werden?

Aus dem vorhandenen Vermögen können 30 % des Kapitals förderunschädlich entnommen werden. Alternativ kann das Kapital selbstverständlich auch ganz oder teilweise verrentet werden.

Worin unterscheidet sich die Auszahlungsphase von herkömmlichen Versicherungslösungen?

Bei der DWS RiesterRente Premium gliedert sich die Rentenphase in einen Auszahlplan bis zum 85. Geburtstag und in eine lebenslange Leibrente ab dem 85. Geburtstag. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird für einen Teil des Fondsvermögens eine Leibrente bei einem Versicherungsunternehmen eingekauft.[4] Der restliche Teil des Geldes steht anschließend für den Auszahlplan zur Verfügung. Die mit Beginn der Auszahlungsphase kalkulierte Grundrente wird lebenslang in gleichbleibender Höhe ausgezahlt. Hinzu kommen die Wertentwicklung während des Auszahlplanes und die Überschüsse des Versicherers ab dem 85. Geburtstag.

Wie wird das Geld im Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr investiert?

Das Geld wird auch weiterhin in einer Mischung aus Aktien und Rentenpapieren investiert sein können. Wir werden voraussichtlich die gleiche Fondspalette nutzen wie schon in der Ansparphase. Im Vergleich zur Ansparphase wird die Anlage insgesamt defensiver ausgerichtet. Durch die Aktienkomponente sind auch während der Auszahlungsphase attraktive Rentensteigerungen möglich.

Entstehen für den Abschluss der Leibrente zusätzliche Abschlusskosten durch Provisionen?

DWS Investments verzichtet auf mögliche Provisionen für den Abschluss der Rentenversicherung.

Wie hoch ist die Leibrente, die DWS Investments beim Versicherer abschließt? Wie verläuft diese?

Die garantierte Leibrente, die wir für den Kunden abschließen, ist genauso hoch wie die gleichbleibende Grundrente unseres Auszahlplans (verbleibendes Kapital nach Abzug des Beitrags für die Rentenversicherung bei Auszah- lungsbeginn, geteilt durch die Anzahl der Monate des Auszahlplans, d. h., bis zum 85. Geburtstag). Die Leibrente steigt in der Folge noch an, wenn der Versicherer Überschüsse jenseits der Garantieverzinsung deklariert. Die Rente steigt also im Normalfall jedes Jahr ein wenig oder bleibt im schlechtesten Fall gleich.

Was passiert, wenn der Kunde in der Auszahlungsphase stirbt?

Anders als in einer Versichertengemeinschaft hat jeder Kunde Anspruch auf die Auszahlung seiner Leistungen. Eine Verrechnung im Kollektiv wie bei Versicherern findet nicht statt. Aus diesem Grunde wird bei Tod in der Auszahlungsphase das Restguthaben in voller Höhe abzüglich Förderung an die Erben des Verstorbenen ausbezahlt. Sofern der Ehepartner einen Riester- Vertrag hat, kann der Übertrag sogar förderunschädlich erfolgen. Nicht vererbbar ist derzeit der Beitrag, der für die Leibrente zu Beginn der Auszahlungsphase an den Versicherungspartner übertragen wird. Stirbt der Kunde nach seinem 85. Geburtstag, werden keine Zahlungen mehr geleistet. Eine Auszahlung eines Restguthabens nach dem 85. Geburtstag erfolgt nicht. Somit bieten wir eine Art „Garantiezeit“ von bis zu 25 Jahren. Zukünftig ist es aber nicht ausgeschlossen, eine Variante inkl. Vererbung ab dem 85. Geburtstag anzubieten.

Vererbbarkeit während der Rentenphase:

  • Ein Auszahlplan bis 85 Jahre hat den Vorteil der jederzeitigen Vererbbarkeit. Egal was passiert, die Familie des Sparers oder ggf. andere Erben erhalten immer das Restguthaben (abzüglich des Restguthabens für die Rentenversicherung und der Förderung), auch ohne eine kostspielige Garantiezeit, wie man sie sonst bei einer Leibrente hätte wählen müssen. Diese ist darüber hinaus oft auf zehn Jahre begrenzt.
  • In der Auszahlungsphase (vor dem 85. Geburtstag): förderschädliche Auszahlung des Guthabens an die Erben oder förderunschädliche Übertragung auf den Riester- Vertrag des Ehepartners.
  • In der Rentenphase (ab dem 85. Geburtstag): Der Vertrag endet derzeit ohne jede weitere Auszahlung, da sich der Vertrag in der Leibrentenphase befindet.
  • Es kann ggf. Erbschaftsteuer anfallen.

Kann der Auszahlungsbeginn verschoben werden?

Der Auszahlungsbeginn zwischen dem 62. und 83. Geburtstag kann verschoben werden. Hierfür ist ein separates Serviceblatt auf Anfrage bei der DWS erhältlich.

Fragen zu gesetzlichen & steuerlichen Rahmenbedingungen

Wie wird die Riester-Rente gefördert?

1. Zulagen:

  • Grundzulage: 154 Euro
  • Kinderzulage: 185 Euro
  • Für ab dem 01.01.2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage 300 Euro.

Hinweis: Die Zulagen werden dem Altersvorsorgevertrag direkt gutgeschrieben. Die Überweisung in den Vertrag erfolgt über die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA).

2. Berufseinsteigerbonus:

Junge Riester-Sparer, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können bei Abschluss eines Riestervertrages einmalig einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro erhalten. Der Bonus wird automatisch im ersten Vertragsjahr in Form einer um 200 Euro erhöhten Grundzulage gutgeschrieben. Bei Kürzungen der Grundzulage (z. B. weil der Mindestbeitrag unterschritten wurde) wird der Bonus im gleichen Maße anteilig gekürzt.

3. Sonderausgabenabzug (Steuer):

Die geförderten Beiträge und Zulagen können als Sonderausgaben im Rahmen der jährlichen Veranlagung zur Einkommensteuer berücksichtigt werden. Jedoch ist zu beachten, dass der Sonderausgabenabzug auf bestimmte Höchstbeträge begrenzt ist. Die als Sonderausgaben absetzbaren Altersvorsorgebeiträge (Eigenbeiträge plus Zulagen) sind auf 2.100 Euro im Jahr beschränkt. Ob und inwieweit der Zulageberechtigte über die erhaltenen Zulagen hinaus Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgaben berücksichtigen kann, prüft das zuständige Finanzamt im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung. Die durch den Sonderausgabenabzug erreichte Steuerermäßigung wird dem Zulageberechtigten erstattet bzw. mit der übrigen Einkommensteuerschuld verrechnet. Eine Überweisung auf das Altersvorsorgevermögen wie bei der Zulage erfolgt nicht. Ein eventueller Steuervorteil wird in der DWS-Angebotsberechnung auf Grundlage der aktuellen Einkommensangaben dargestellt.

Wie hoch muss der Mindesteigenbeitrag sein, um die volle Zulage zu bekommen?

Die volle Zulage wird erreicht, wenn der Mindesteigenbeitrag (abhängig vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen) entrichtet wird. Seit dem Jahr 2008 müssen 4 % vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen entrichtet werden (mindestens 60 Euro), um die volle Zulage zu erhalten, höchstens jedoch 2.100 Euro abzüglich Zulage im Jahr. Wird der Beitrag nur anteilig gezahlt, werden die Zulagen im gleichen Verhältnis entsprechend gekürzt. Seit dem 01.01.2012 müssen auch mittelbar Zulagenberechtigte (sog. „Huckepackverträge“) mindestens 60 Euro pro Jahr in ihren Vertrag einzahlen, um Zulagen zu erhalten.

Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus geförderten Riester-Verträgen besteuert?

In der Auszahlungsphase werden Leistungen, die auf geförderten Beiträgen beruhen, voll nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz versteuert. Die nachgelagerte Besteuerung kann neben einem möglichen Steuerstundungseffekt den Vorteil haben, dass der persönliche Steuersatz in der Rentenphase i.d.R. niedriger ist als zu Erwerbszeiten.

Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus ungeförderten Riester-Verträgen besteuert?

Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr oder Kapitalauszahlung (bei ungeförderten Beiträgen bis zu 100 % Kapitalentnahme möglich):

Soweit Leistungen in der Auszahlungsphase auf nicht geförderten Beiträgen beruhen, ist der Unterschiedsbetrag zwischen der ausgezahlten Leistung und den auf sie entrichteten Beträgen zu versteuern. Es ist nur die Hälfte des Unterschiedsbetrages zu besteuern, wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsschluss erfolgt. Zu den nicht geförderten Beiträgen gehören z. B. Zahlungen, für die der Anleger keine Altersvorsorgezulage und keinen steuerlichen Vorteil aus dem Sonderausgabenabzug nach § 10 a EStG erhalten hat, oder Überzahlungen, d. h. Zahlungen, die den Höchstbetrag nach § 10 a EStG übersteigen (2.100 Euro pro Jahr), bzw. Zahlungen innerhalb eines Beitragsjahres, in dem der Anleger nicht zum berechtigten Personenkreis gehört.

Leibrente ab dem vollendeten 85. Lebensjahr:

Auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Leistungen, die der Anleger ab Vollendung des 85. Lebensjahres als Leibrente erhält, sind in Höhe des Ertragsanteils von derzeit 5 % zu versteuern (§ 22 Nr. 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG). Soweit der Anleger sowohl geförderte als auch nicht geförderte Beiträge zugunsten des Vertrags leistet, sind diese Leistungen aufzuteilen, und die Besteuerung erfolgt anteilig entsprechend den Regelungen für geförderte und nicht geförderte Beiträge. Hinweis: Bei Kündigung des Vertrages (bzw. schädlicher Verwendung) vor dem vollendeten 62. Lebensjahr des Anlegers oder bei weniger als 12 Jahren Vertragslaufzeit ist der Unterschiedsbetrag zwischen Leistungen und Beitrag voll als Sonstige Einkünfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. 

Welche Merkmale können sich bei der ungeförderten Besparung von Riester-Fondssparplänen für den Kunden ergeben?

  • Abgeltungsteuerfreier Riester-Fonds-Sparplan (auch bei ungeförderten Beiträgen)
  • Hälftige Besteuerung der Erträge (individueller Steuersatz), wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsabschluss erfolgt
  • Garantie der eingezahlten Beiträge zum Laufzeitende[5]
  • Optional: Höchststandssicherung (90% des Altersvorsorgevermögens am jeweiligen Stichtag) in den letzten 5 Jahren vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase
  • Optional: Ablaufstabilisator kann jederzeit gewählt werden, startet jedoch frühestens 10 Jahre vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase
  • Auch nicht förderberechtigte Personen (z. B. Selbstständige, Kinder) oder Kunden, die mehr als 2.100 Euro im Jahr (Förderhöchstbetrag) sparen wollen, können selbstverständlich die DWS RiesterRente Premium ungefördert besparen und die genannten Vorteile nutzen. Fazit (Riester ungefördert): Mit der DWS RiesterRente Premium erhält der Kunde einen abgeltungsteuerfreien Fondssparplan mit Beitragsgarantie1 und nur hälftiger Besteuerung der Erträge (individueller Steuersatz) zum Laufzeitende. Voraussetzungen: mindestens 12 volle Jahre Laufzeit und ein Mindestalter von 62 Jahren.

Fallen Riesterverträge unter die Abgeltungsteuer?

Nein. Leistungen aus Riesterverträgen (gefördert und ungefördert) in der Auszahlungsphase zählen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den sog. Sonstigen Einkünften (§ 22 Nr. 5 ESTG). Sie unterliegen somit nicht der Abgeltungsteuer.

Fragen zu AVWL

Worin unterscheiden sich Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) von Vermögenswirksamen Leistungen (VL)?

Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) wurden am 1. Oktober 2006 als tarifvertragliches Element zur Förderung privater Vorsorge im Rahmen des Tarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie (TV AVWL) eingeführt. Dieser hat den bisherigen Tarifvertrag zu den Vermögenswirksamen Leistungen abgelöst. Gefördert wird damit nicht mehr das allgemeine Sparen (Vermögensbildung), sondern der gezielte Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge. Für eine Übergangszeit bestehen in diesen tarifvertraglichen Regelungen beide Formen parallel. Danach können die tariflichen Leistungen nur noch zur privaten Altersvorsorge eingesetzt werden. Die Tarifvertragsparteien der Chemieindustrie haben ebenfalls eine entsprechende Ablösung bzw. Änderung vereinbart.

Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) sind Geldleistungen des Arbeitgebers, mit denen die private Altersvorsorge der Arbeitnehmer unterstützt werden soll. Dazu wird der AVWL-Betrag vom Arbeitgeber direkt in einen AVWL-Vertrag gezahlt. AVWL-Verträge sind Riester-Verträge gemäß § 1 AltZertG, die die Einzahlung von AVWL zulassen. Mit den Altersvorsorgewirksamen Leistungen kann der Arbeitgeber den Aufbau der privaten Altersvorsorge des Arbeitnehmers unterstützen, indem er die AVWL in einen entsprechenden Riester-Vertrag des Arbeitnehmers einzahlt. Vermögenswirksame Leistungen (VL) dagegen sind Geldleistungen, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Die Vermögensbildung der Arbeitnehmer durch vereinbarte vermögenswirksame Leistungen der Arbeitgeber wird nach den Vorschriften des „Fünften Gesetzes zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer“ gefördert. Die Vermögenswirksamen Leistungen sind per Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag geregelte Geldleistungen durch den Arbeitgeber.

Wer erhält Altersvorsorgewirksame Leistungen?

Arbeitnehmer können AVWL erhalten, wenn der Arbeitgeber diese anbietet. Die Altersvorsorgewirksamen Leistungen werden i. d. R. in Unternehmen gezahlt, die in den Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen anstelle von Vermögenswirksamen Leistungen die Zahlung von Altersvorsorgewirksamen Leistungen vorsehen.

Wie hoch ist der AVWL-Arbeitgeber-Anteil?

Die Höhe des Arbeitgeber-Anteils wird i. d. R. im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung bzw. im Arbeitsvertrag des Arbeitnehmers geregelt. Genaue Auskünfte dazu können die zuständige Personalabteilung oder der Betriebsrat erteilen.

Derzeit (Stand: Februar 2012) gelten in der Metall- und Elektroindustrie folgende Sätze: Arbeitnehmer, die nach dem Tarifvertrag beschäftigt werden, erhalten als Arbeitgeber- Anteil derzeit 319,08 Euro pro Jahr (26,59 Euro pro Monat). Auszubildende erhalten 159,48 Euro pro Jahr (bzw. 13,29 Euro pro Monat) als AVWL. In beiden Fällen muss der Beschäftigte mindestens 6 Monate ununterbrochen im Unternehmen beschäftigt sein und nach dem Tarifvertrag bezahlt werden.

Welche Einzahlungsarten sind bei der DWS RiesterRente Premium AVWL möglich?

Einzahlungen sind bei der DWS RiesterRente Premium AVWL nur per Überweisung möglich. Die Einzahlungen können in regelmäßigen oder unregelmäßigen Überweisungen oder in einmaligen Sonderzahlungen (z.B. zu Vertragsbeginn oder vom Weihnachtsgeld) vorgenommen werden.

Prinzipiell stehen für den AVWL-Vertrag folgende Einzahlungsformen zur Verfügung:

  • AVWL-Beitrag des Arbeitgebers per Überweisung durch den Arbeitgeber (Arbeitgeber-Anteil der AVWL)
  • AVWL-Beitrag des Arbeitnehmers per Überweisung durch den Arbeitgeber (Arbeitnehmer-Anteil der AVWL)
  • private Einzahlungen des Arbeitnehmers durch Überweisung direkt vom Konto des Arbeitnehmers

Wie werden AVWL steuerlich behandelt?

AVWL werden steuerlich wie „normale“ Riester-Produkte behandelt. Die Beiträge werden aus dem Netto-Gehalt bzw. aus den durch den Arbeitgeber gewährten Altersvorsorgewirksamen Leistungen nach Abzug von Steuern/Sozialabgaben geleistet. Die Altersvorsorgebeiträge können im Rahmen der Riester-Förderung durch staatliche Zulagen gefördert oder ggf. als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

Was passiert bei Arbeitslosigkeit oder wenn ich aus anderen Gründen keine AVWL mehr erhalte?

Wenn Sie einmal keine AVWL mehr erhalten (dauerhaft oder vorübergehend), dann fließen einfach keine AVWLBeiträge mehr in den Vertrag ein und der Vertrag bleibt unverändert bestehen. Wenn Sie jedoch möchten, können Sie private Einzahlungen in den AVWL-Riester-Vertrag in Form von Überweisungen vornehmen. Diese zählen dann wie ganz normale Riester-Einzahlungen. Sie können den AVWL-Vertrag dann als normalen Riester-Vertrag weiterverwenden. Selbstverständlich können Sie den Vertrag auch ruhen lassen und keine Einzahlungen vornehmen. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder Einzahlungen vornehmen möchten, können Sie dies jederzeit per Überweisung (oder Dauerauftrag) vornehmen.

Wie lautet die BIC- und IBAN-Nummer der DWS, die seit 01.01.2014 für AVWL-Einzahlungen per Überweisung erforderlich sind?

Bankverbindung steht für Einzahlungen auf AVWL Depots per Überweisung ab sofort zur Verfügung. Bitte nur verwenden, wen es sich um eine DWS RiesterRente Premium AVWL handelt (gilt nicht für die restlichen Altersvorsorgeverträge) Bankverbindung für Überweisung

Deutsche Bank Frankfurt

Kontonummer: 970706800

BLZ: 50070010

IBAN: DE 66500700100970706800

BIC: DEUTDEFFXXX

Verwendungszweck: T + sieben Ziffern + 01, Kundenname (Bsp.: T123456701, Max Mustermann)

DWS TopRente

Fragen zur Antragsstellung

Welche Altersgrenzen gelten für die DWS TopRente?

Das Mindesteintrittsalter beträgt 15 Jahre (bitte beachten Sie bei Antragstellung die entsprechenden Hinweise für die Depoteröffnung für Minderjährige). Das maximale Alter liegt bei der DWS TopRente Dynamik sowie bei der DWS TopRente Balance bei 46 Jahren. Bitte bei ungeförderten Verträgen beachten: Die hälftige Besteuerung der Erträge bzw. die Ertragsanteilsbesteuerung kommt nur zum Tragen, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und bei Auszahlung das 62. Lebensjahr vollendet ist. Bitte beachten Sie diesen Aspekt unbedingt bei der Eröffnung einer DWS TopRente, sofern ungefördert gespart werden soll.

Gibt es einen Mindestbeitrag?

Es gibt gesetzliche Mindestbeiträge von 60 Euro pro Jahr für unmittelbar Riester-Berechtigte als auch für so genannte „Huckepack-Verträge“ (mittelbar Riester-Berechtigte). Diese Kleinstbeträge lassen wir natürlich zu. Für reguläre Vollzahler empfehlen wir monatlich 25 Euro als Eigenbeitrag.

Welcher Zahlungsrhythmus kann vereinbart werden?

Im Vertrag kann vereinbart werden, dass die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich per Lastschrift vom Konto abgebucht werden sollen. Zuzahlungen in Höhe von maximal 2.100 Euro jährlich können jederzeit erbracht werden.

Kann ich Guthaben von „alten“ Riesterverträgen auf die DWS TopRente übertragen?

Ja, das ist möglich. Sie müssen lediglich eine DWS TopRente als Neuvertrag abschließen und in der Folge den Altanbieter auffordern, das Vertragsguthaben auf die Deutsche AWM zu übertragen. Der Übertrag des Guthabens erfolgt auf Seiten der Deutschen AWM kostenfrei (keine Verwaltungs- und keine Übertragungskosten), auf Seiten des Altanbieters können Kosten anfallen. Es gibt keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Beträge oder Drittanbieter, von denen wir Geld annehmen. Es muss sich lediglich um einen zertifizierten Riestervertrag handeln.

Fragen zur Ansparphase

In welche Fonds investiert die DWS TopRente zurzeit?

Je nach Anlagekonzept wird in verschiedene Investmentfonds investiert:

Die DWS TopRente Dynamik investiert je nach Marktlage gegebenenfalls einen Großteil der Beiträge in den Aktiendachfonds DWS Top Dynamic. Der DWS Top Dynamic ist ein weltweit anlegender Dachfonds, der in ausgewählte Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds der DWS Gruppe mit breiter Streuung über zahlreiche Regionen, Branchen und Währungen investiert. Die Fonds können Sie den Besonderen Bedingungen für die DWS TopRente Dynamik entnehmen.

Die DWS TopRente Balance investiert je nach Marktlage gegebenenfalls einen Großteil der Beiträge in den Mischdachfonds DWS Top Balance. Der DWS Top Balance ist ein weltweit anlegender Dachfonds, der in ausgewählte Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds der DWS Gruppe mit breiter Streuung über zahlreiche Regionen, Branchen und Währungen investiert. Die Fonds können Sie den Besonderen Bedingungen für die DWS TopRente Balance entnehmen.

Wie wird die DWS TopRente gemanagt?

Das Anlagekonzept der DWS TopRente verbindet Renditechancen mit Risikoaspekten. Das Konzept beruht auf aktivem Management der Kundendepots. Das Fondsmanagement wird durch Anlagevorschläge eines finanzmathematisches Modells unterstützt, welches vorhandene Vertragsparameter wie z.B. die Vertragslaufzeit berücksichtigt. Das Fondsmanagement entscheidet, ob es die Anlagevorschläge des Modells umsetzt, oder ob die Depots nach aktueller Markteinschätzung investiert werden. Ziel des Anlagekonzeptes ist es, das investierte Kapital zu Beginn der Auszahlungsphase zu erhalten. Gleichzeitig bietet die Anlagestrategie der DWS TopRente eine sehr gute Möglichkeit, an den Renditechancen der Aktienmärkte teilzunehmen.

Wo kann man Informationen zu diesen Fonds abrufen?

Wie zu allen DWS Fonds gibt es Kursnotierungen, Top- Reportings und Fondsprospekte in den Downloadbereichen der DWS Homepage (www.dws.de). Darüber hinaus können Sie Informationen auf allen gängigen Informationsmedien abrufen.

Können Sie ihr Investment beeinflussen oder mitbestimmen?

Nein. Die Auswahl und Gewichtung der Fonds erfolgt ausschließlich durch die Fondsmanager der DWS im Rahmen der Anlagegrenzen (TopRente Dynamik max. 100 % Aktienanteil, TopRente Balance max. 60 % Aktienanteil) unter Berücksichtigung der jeweiligen Vertragslaufzeit und des aktuellen Marktumfeldes

Stellt DWS Investments die Beitragsgarantie über Garantiefonds dar?

Nein. Keiner der genutzten Fonds ist ein Garantiefonds, denn die Garantie wird über eine kollektive Betrachtung ähnlicher Kundengruppen sichergestellt und bei Bedarf in Renten- und Geldmarktfonds und auch wieder zurück umgeschichtet.

Besteht für den Fall eines Börsencrashs ein Risiko für den Anleger?

Besteht für den Fall eines Börsencrashs ein Risiko für den Anleger? Der Anleger wird im Falle eines Crashs natürlich zunächst einmal einen Teil des Depotwertes einbüßen. Da die DWS auf Einbrüche reagiert und umschichtet, falls die Beitragszusage gefährdet sein sollte, ist immer und zu jeder Zeit gewährleistet, dass Ihnen zu Beginn der Verrentungsphase mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge inklusive Zulagen zur Verfügung stehen (Beitragszusage der Deutschen AM)[6].

Werden Sie über Umschichtungen informiert?

Ja, natürlich. Sie haben die Möglichkeit, sich tagesaktuell online über den Stand Ihres Vertrages umfassend zu informieren.

Wie hoch kann die Aktienquote in ihrem Depot sein?

Dies ist je nach Produktvariante unterschiedlich: Die Aktienquote in der DWS TopRente Dynamik kann zwischen 0 und 100 % liegen. Gerade bei längeren Laufzeiten ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie über längere Phasen der Vertragslaufzeit eine 100-prozentige Aktienquote haben. Bei Wertverlusten an den Aktienmärkten wird das Fondsmanagement mit Unterstützung des finanzmathematischen Modells beginnen, einzelne Kundendepots in Rentenpapiere umzuschichten. In extremen Marktsituationen und in Ab- hängigkeit von der aktuellen Situation Ihres Kundenkontos (eingezahlte Beiträge, Restlaufzeit, etc.) kann die Aktienquote bis auf 0 % fallen. Die Aktienquote in der DWS TopRente Balance kann zwischen 0 und 60 % liegen. Bei längeren Laufzeiten ist es relativ wahrscheinlich, dass Sie über längere Phasen der Vertragslaufzeit eine 60-prozentige Aktienquote haben. Bei Wertverlusten an den Aktienmärkten wird das Fondsmanagement mit Unterstützung des finanzmathematischen Modells beginnen, einzelne Kundendepots in Rentenpapiere umzuschichten. In extremen Marktsituationen und in Abhängigkeit von der aktuellen Situation Ihres Kundenkontos (eingezahlte Beiträge, Restlaufzeit, etc.) kann die Aktienquote bis auf 0 % fallen.

Wenn die Aktienquote einmal bei 0 % ist, kann sie dann auch wieder steigen?

Ja. Im Gegensatz zu vielen Garantiefonds, bei denen in seltenen Fällen ein so genannter Cash-Lock auftreten kann, kann dies bei Einzeldepots mit regelmäßiger Besparung nicht passieren. Jeder neue Beitrag erzeugt einen neuen Garantiewert und eine Neubewertung des Gesamtportfolios. So kann auch ein aktienfreies Portfolio wieder in Aktien zurückkehren.

Welche Kosten entstehen zurzeit bei der DWS TopRente?

Bei der aktuellen Fondspalette fallen derzeit folgende Kosten an: 
Ausgabeaufschlag DWS TopRente Dynamik – Bis zu 4,5% auf jeden eingezahlten Beitrag
Ausgabeaufschlag DWS TopRente Balance – Bis zu 3,5% auf jeden eingezahlten Beitrag
Ausgabeaufschlag auf Zulagen – Keiner
Aktuelle Kostenpauschale pro Jahr:

  • Bis zu 1,3% p.a. der Assets im DWS TopDynamic
  • Bis zu 1,1% p.a. der Assets im DWS TopBalance
  • 0,3-0,5% p.a. in den DWS Vorsorge Rentenfonds

Verwaltungsentgelt Altersvorsorgevertrag – Derzeit 18 Euro pro angefangenem Kalenderjahr
Umschichtungen – Kostenlos
Vertragsänderungen (z-B. Änderungen Zahlungsrythmus, Beitragshöhe, etc.) – Kostenlos

Kann ich auch einmalige Zuzahlungen leisten? In welcher Höhe?

Ja. Sie können maximal 2.100 Euro als Zuzahlungen zu Ihrem Riestervertrag leisten. Die Zuzahlungen werden in der Regel mit dem Ausgabeaufschlag der erworbenen Fonds belastet. Ab sieben Jahren vor dem vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase lassen wir Zuzahlungen maximal nur noch bis zur staatlich geförderten Höchstgrenze von 2.100 Euro im Jahr zu.

Was passiert, wenn ich mehr bezahlt habe, als ich unter Förderungsgesichtspunkten hätte zahlen müssen?

Sofern eine Überzahlung vorliegt, handelt es sich um ungeförderte Beiträge. Das Geld investieren wir wie jeden anderen Beitrag auch und die Deutsche Asset and Wealth Management Investment GmbH garantiert den 100-prozentigen Beitragserhalt[7] bei Rentenbeginn. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird anhand der gewährten Zulagen festgestellt, welche Beiträge gefördert und welche Beiträge ungefördert sind. Die steuerliche Behandlung erfolgt entsprechend den gesetzlichen Regelungen.

Kann bei der DWS TopRente bereits während der Ansparphase ungefördertes Vermögen entnommen werden?

Der Anleger kann das vorhandene und auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Kapital einmal innerhalb der letzten sechs Monate der Ansparphase ganz oder teilweise entnehmen (Teilkündigung). Die Kapitalentnahme von ungefördertem Kapital erfolgt durch schriftlichen Auftrag an die DWS.

Kann das Guthaben während der Ansparphase vererbt werden?

Ja. Das Guthaben kann förderunschädlich auf den Riester- Vertrag des Ehepartners übertragen oder förderschädlich an die Erben ausgezahlt werden.

Fragen zur Auszahlung

Wie viel Kapital kann ich aus dem Vertrag zu Beginn der Auszahlungsphase entnehmen?

Aus geförderten Vermögen können 30 % des Kapitals förderunschädlich entnommen werden. Alternativ kann das Kapital selbstverständlich auch ganz oder teilweise verrentet werden. Bitte beachten Sie auch die „Kurzangaben über steuerrechtliche Vorschriften“ im Antragsformular für die DWS TopRente.

Worin unterscheidet sich die Rentenphase von herkömmlichen Versicherungslösungen?

Bei der DWS TopRente gliedert sich die Rentenphase in einen Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr und in eine lebenslange Leibrente ab dem vollendeten 85. Lebensjahr. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird für einen Teil des Fondsvermögens eine Leibrente bei einem Versicherungsunternehmen eingekauft.[[DISCLAIMER:]] Der restliche Teil des Geldes steht anschließend für den Auszahlungsplan zur Verfügung. Die mit Beginn der Auszahlungsphase kalkulierte Grundrente wird lebenslang in gleich bleibender Höhe ausgezahlt. Hinzu kommen die möglichen Wertentwicklungen während des Auszahlungsplanes und die Überschüsse des Versicherers ab dem 85. Geburtstag.

Bekommen Sie eine Rentengarantie?

Formal spricht DWS Investments keine Rentengarantie aus, denn die Höhe der Auszahlung hängt vom Rentenversicherungstarif ab, den DWS Investments zu Beginn der Auszahlungsphase abschließen wird. Wir garantieren aber, dass mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge inkl. staat- licher Zulagen zur Verrentung zur Verfügung steht (Beitragsgarantie)[8].

Wie wird das Geld im Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr investiert?

Das Geld wird auch weiterhin in einer Mischung aus Aktien und Rentenpapieren investiert sein können. Wir werden voraussichtlich die gleiche Fondspalette nutzen wie schon in der Ansparphase. Im Vergleich zur Ansparphase wird die Anlage insgesamt defensiver ausgerichtet. Durch die Aktienkomponente sind auch während der Auszahlungsphase attraktive Rentensteigerungen möglich.

Entstehen für den Abschluss der Leibrente zusätzliche Abschlusskosten durch Provisionen?

Für den Abschluss einer Rentenversicherung können weitere Kosten entstehen (z.B. Verwaltungskosten des Versicherers). DWS Investments verzichtet auf mögliche Provisionen für den Abschluss der Rentenversicherung.

Wie hoch ist die Leibrente, die DWS Investments beim Versicherer abschließt? Wie verläuft diese?

Die garantierte Leibrente, die wir für Sie abschließen, ist genauso hoch wie die gleich bleibende Grundrente unseres Auszahlungsplans (verbleibendes Kapital nach Abzug des Beitrags für die Rentenversicherung bei Auszahlungsbeginn geteilt durch die Anzahl der Monate des Auszahlungsplans, d. h. bis zum 85. Geburtstag). Die Leibrente steigt in der Folge noch an, wenn der Versicherer Überschüsse jenseits der Garantieverzinsung deklariert. Die Rente steigt also im Normalfall jedes Jahr ein wenig oder bleibt im schlechtesten Fall gleich.

Was passiert, wenn ich in der Auszahlungsphase sterbe?

Anders als in einer Versichertengemeinschaft hat jeder Kunde Anspruch auf die Auszahlung seiner Leistungen. Eine Verrechnung im Kollektiv wie bei Versicherern findet nicht statt. Aus diesem Grunde wird bei Tod in der Auszahlungsphase das Restguthaben in voller Höhe abzüglich Förderung an die Erben des Verstorbenen ausbezahlt. Sofern der Ehepartner einen Riestervertrag hat, kann der Übertrag sogar förderunschädlich erfolgen. Nicht vererbbar ist der Beitrag, der für die Leibrente zu Beginn der Auszahlungsphase an den Versicherungspartner übertragen wird. Stirbt der Kunde nach seinem 85. Geburtstag, werden keine Zahlungen mehr geleistet. Eine Auszahlung eines Restguthabens nach dem 85. Geburtstag erfolgt nicht.

Kann der Rentenbeginn verschoben werden?

Der Rentenbeginn zwischen dem 62. und 67. Geburtstag kann verschoben werden. Hierfür ist ein separates Serviceblatt bei der DWS erhältlich. Eine nachträgliche Änderung des Rentenbeginns kann Auswirkungen auf die Anwendung der Voraussetzungen zur „hälftigen Besteuerung“ von un- gefördertem Vermögen haben.

Wann beginnt die Auszahlung frühestens, wann spätestens?

TopRente-Kunden werden 6 Monate vor dem vertraglich vereinbarten Beginn der Auszahlungsphase von der DWS angeschrieben. Dabei informieren wie sie über den frühestmöglichen Rentenbeginn und den weiteren Ablauf. Bei Bedarf kann der Beginn Ihrer Auszahlungsphase dann noch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden (max 67. Lebensjahr).

Kann ich mir den Vertrag auch vorzeitig auszahlen lassen?

Ihre DWS TopRente können Sie jederzeit mit einem schriftlichen Originalauftrag auflösen. Eine solche vorzeitige Auflösung ist in jedem Fall mit einer Komplettauflösung des Vertrags verbunden und förderschädlich. Das bedeutet, dass das aktuelle Altersvorsorgeguthaben abzüglich der staatlichen Zulagen ausgezahlt wird. Eventuell gewährte Steuerermäßigungen werden ebenfalls zurückgefordert. Bitte beachten Sie, dass die Beitragsgarantie bei vorzeitiger Auflösung erlischt und daher der Vertragswert unter der Summe der eingezahlten Beiträge liegen kann.

Fragen zu gesetzlichen & steuerlichen Rahmenbedingungen

Wie wird die Riester-Rente gefördert?

1. Zulagen

  • Grundzulage bis zu 154 Euro
  • Kinderzulage 185 Euro
  • Für ab dem 01.01.2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage 300 Euro.

Hinweis: Die Zulagen werden dem Altersvorsorgevertrag direkt gutgeschrieben. Die Überweisung in den Vertrag erfolgt über die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA).

2. Berufseinsteigerbonus:

Junge Riester-Sparer, die das 25. Lebensjahr zu Beginn des Beitragsjahres, für das die erhöhte Zulage „Berufseinsteiger- Bonus“ gezahlt werden soll, noch nicht vollendet haben, können bei Abschluss eines Riestervertrages einmalig einen Berufseinsteigerbonus in Höhe von bis zu 200 Euro erhalten. Der Bonus wird automatisch im ersten Vertragsjahr in Form einer um 200 Euro erhöhten Grundzulage gutgeschrieben. Bei Kürzungen der Grundzulage (z. B. weil der Mindestbeitrag unterschritten wurde) wird der Bonus im gleichen Maße anteilig gekürzt.

3. Sonderausgabenabzug (Steuer):

Die geförderten Beiträge und Zulagen können als Sonder- ausgaben im Rahmen der jährlichen Veranlagung zur Einkommensteuer berücksichtigt werden. Jedoch ist zu beachten, dass der Sonderausgabenabzug auf bestimmte Höchstbeträge begrenzt ist. Die als Sonderausgaben absetzbaren Altersvorsorgebeiträge (Eigenbeiträge plus Zulagen) sind auf 2.100 Euro im Jahr beschränkt. Ob und inwieweit der Zulageberechtigte über die erhaltenen Zulagen hinaus Altersvorsorgebeiträge als Sonderausgaben berücksichtigen kann, prüft das zuständige Finanzamt im Rahmen der so genannten „Günstigerprüfung“. Die durch den Sonderausgabenabzug erreichte Steuerermäßigung wird dem Zulageberechtigten erstattet bzw. mit der übrigen Einkommensteuerschuld verrechnet. Eine Überweisung auf das Altersvorsorgevermögen, wie bei der Zulage, erfolgt nicht. Ein eventueller Steuervorteil wird in der Angebotsberechnung auf Grundlage der Einkommensangaben dargestellt.

Wie hoch muss der Mindesteigenbeitrag sein, um die volle Zulage zu bekommen?

Die volle Zulage wird erreicht, wenn der Mindesteigenbeitrag (abhängig vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen) entrichtet wird. Seit dem Jahr 2008 müssen 4 % vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen entrichtet werden (mindestens 60 Euro), um die volle Zulage zu erhalten, höchstens jedoch 2.100 Euro abzüglich Zulage im Jahr. Wird der Beitrag nur anteilig gezahlt, werden die Zulagen im gleichen Verhältnis entsprechend gekürzt.

Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus geförderten Riester-Verträgen besteuert?

In der Auszahlungsphase werden Leistungen, die auf geförderten Beiträgen beruhen, voll nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz versteuert. Die nachgelagerte Besteuerung kann neben einem möglichen Steuerstundungseffekt den Vorteil haben, dass der persönliche Steuersatz in der Rentenphase i. d. R. niedriger ist als zu Erwerbszeiten.[9].

Wie werden Leistungen (Renten-/Kapitalleistungen) aus ungeförderten Riester-Verträgen besteuert?

Auszahlungsplan bis zum 85. Geburtstag oder Kapitalauszahlung:

Soweit Leistungen in der Auszahlungsphase auf nicht geförderten Beiträgen beruhen, ist der Unterschiedsbetrag zwischen der ausgezahlten Leistung und den auf sie entrichteten Beträgen zu versteuern. Es ist nur die Hälfte des Unterschiedsbetrages zu besteuern („hälftige Besteuerung“), wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsschluss erfolgt. Zu den nicht geförderten Beiträgen gehören z. B. Zahlungen, für die der Anleger keine Altersvorsorgezulage und keinen steuerlichen Vorteil aus dem Sonderausgabenabzug nach § 10 a EStG erhalten hat oder Überzahlungen, d. h. Zahlungen, die den Höchstbetrag nach § 10 a EStG übersteigen (2.100 Euro p. a.) bzw. Zahlungen innerhalb eines Beitragsjahres, in denen der Anleger nicht zum berechtigten Personenkreis gehört.

Leibrente ab dem vollendeten 85. Geburtstag:

Auf nicht geförderten Beiträgen beruhende Leistungen, die der Anleger ab dem 85. Geburtstag als Leibrente erhält, sind in Höhe des Ertragsanteils von derzeit 5 % zu versteuern (§ 22 Nr. 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG). Soweit der Anleger sowohl geförderte als auch nicht geförderte Beiträge zugunsten des Vertrags leistet, sind diese Leistungen aufzuteilen und die Besteuerung erfolgt anteilig entsprechend der Regelungen für geförderte und nicht geförderte Beiträge. Hinweis: Bei Kündigung des Vertrages (bzw. schädlicher Verwendung) vor dem 62. Geburtstag des Anlegers oder bei weniger als 12 Jahren Vertragslaufzeit ist der Unterschiedsbetrag zwischen Leistungen und Beitrag voll als Sonstige Einkünfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern.

[9]

Welche Merkmale können sich bei der ungeförderten Besparung von Riester-Fondssparplänen für den Kunden ergeben?

  • Abgeltungsteuerfreier Riester-Fonds-Sparplan (auch bei ungeförderten Beiträgen)
  • Hälftige Besteuerung der Erträge, wenn eine Auszahlung ab dem 62. Geburtstag und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsabschluss erfolgt
  • Garantie der eingezahlten Beiträge zum Laufzeitende[10]
  • Auch nicht förderberechtigte Personen (z. B. Selbstständige, Kinder) oder Kunden, die mehr als 2.100 Euro im Jahr (Förderhöchstbetrag) sparen wollen, können selbstverständlich die DWS TopRente ungefördert besparen und die genannten Merkmale nutzen. Fazit (Riester ungefördert): Mit der DWS TopRente erhält der Kunde einen abgeltungsteuerfreien Fondssparplan mit Beitragsgarantie* zum Ende der Laufzeit und nur hälftiger Besteuerung der Erträge zum Laufzeitende. Voraussetzungen: mindestens 12 volle Jahre Laufzeit und ein Mindestalter von 62 Jahren.

Fallen Riesterverträge unter die Abgeltungsteuer?

Nein. Leistungen aus Riesterverträgen (gefördert und ungefördert) in der Auszahlungsphase zählen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den sog. Sonstigen Einkünften (§ 22 Nr. 5 ESTG). Sie unterliegen somit nicht der Abgeltungsteuer.

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VL Sparen

Allgemeine Fragen

Wie kann ich bei Ihnen einen VL-Sparvertrag eröffnen?

Alle Informationen rund um unser Angebot zu Vermögenswirksamen Leistungen finden Sie auf unseren Informationsseiten für VL-Sparer

Von Anlageberatern vermittelte Kunden wenden sich bitte an ihren Anlageberater. Er stellt sehr gerne alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. 

Alternativ können Sie direkt bei DWS Investments ein VL-Investmentkonto eröffnen. Die entsprechenden Informationen und notwendigen Unterlagen finden Sie bei DWS Direkt.

Welche gesetzlichen Fristen muß ich bei der Führung meines VL-Kontos beachten?

Die Einzahlungsfrist für VL-Konten beträgt sechs Jahre, die Anteile sind nach Ablauf der Einzahlungsfrist noch bis zum 31.12. des laufenden Jahres gesperrt. Anschließend sind die Anteile frei verfügbar. Jede Verfügung während der Sperrfrist führt zur vollständigen Auflösung des VL-Sparvertrags und damit auch zum Verlust des Anspruchs auf die staatliche Sparprämie.

Kann ich eigene Einzahlungen auf mein VL-Konto vornehmen?

Das VL-Konto ist für die Einzahlung der vermögenswirksamen Leistungen durch den Arbeitgeber vorgesehen. Sie selbst können Eigenleistungen bis zu einer Summe von 480 EUR pro Jahr (max. 40 EUR monatlich) einzahlen. Bitte beachten Sie jedoch: Eigenleistungen sind nicht prämienwirksam!

 

Überweisen Sie eigene Einzahlungen auf unser Konto bei der Deutschen Bank in Frankfurt, IBAN: DE88500700100969005800 und BIC: DEUTDEFFXXX oder richten Sie einen Dauerauftrag ein (Lastschriftverfahren ist in diesem Fall nicht möglich). Investmentkontonummer bitte nicht vergessen.

Wie kann ich Anteile von meinem VL-Konto verkaufen?

Anteile von Ihrem VL-Depot können Sie verkaufen, indem Sie uns einen schriftlichen Verkaufsauftrag erteilen. Nutzen Sie hierfür am einfachsten das DWS Serviceblatt, das Sie zusammen mit Ihrer Kontoeröffnungsbestätigung erhalten haben.

Bitte beachten Sie unbedingt:
  • Bei einem Verkauf vor Ablauf der Sperrfrist wird das VL-Konto vollständig aufgelöst. Sie verlieren in diesem Fall - auch rückwirkend - den Anspruch auf die staatliche Sparprämie für diesen Vertrag. Ein Teilverkauf während der Sperrfrist ist nicht möglich.
  • Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie selbstverständlich börsentäglich über Ihre Anteile verfügen.

Wie teile ich meinem neuen Arbeitgeber mit, wohin er die VL-Leistungen zahlen soll?

Die Lösung ist einfach: Fordern Sie das Serviceblatt "VL-Vertrag und Arbeitsplatzwechsel" bei DWS Investments an. Es enthält alle erforderlichen Informationen zur Zahlung der vermögenswirksamen Leistungen durch Ihren neuen Arbeitgeber.

Ist es möglich, meine Anteile vor Ablauf der Festlegungsfrist zu verkaufen?

Ja. Allerdings ist nur eine komplette Auflösung möglich. Wir benötigen einen von Ihnen unterschriebenen Auftrag mit dem Hinweis, dass Sie Ihr Konto "prämienschädlich" auflösen möchten, denn mit einem vorzeitigen Verkauf verlieren Sie die staatliche Förderung. Ihr Investmentkonto wird nach dem Verkauf aufgelöst und steht für weitere VL-Zahlungen Ihres Arbeitgebers nicht mehr zur Verfügung. Bitte denken Sie daran, in einem solchen Fall ggf. einen neuen VL-Vertrag abzuschließen und Ihren Arbeitgeber zu informieren.

Kann ich innerhalb der Festlegungsfrist den Fonds wechseln?

Ein Fondswechsel innerhalb der Festlegungsfrist ist bei VL-Konten nicht vorgesehen. Alternativ können Sie Ihren aktuellen VL-Vertrag ruhen lassen und ein weiteres VL-Konto in einem anderen Fonds eröffnen. Senden Sie uns dazu bitte einen formlosen von Ihnen unterschriebenen Auftrag (Kundennummer, Adresse, Name des gewünschten Fonds). Sie erhalten dann Ihre Kontoeröffnungsbestätigung und eine Information für Ihren Arbeitgeber mit allen notwendigen Angaben zur Überweisung der vermögenswirksamen Leistungen. Bitte beachten Sie, dass für diesen Vertrag wiederum die 6-jährige Einzahlungsphase gilt und die Anteile anschließend noch bis 31. Dezember festgelegt bleiben.

Wie lange muss der Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen zahlen?

Die Einzahlungsfrist für vermögenswirksame Leistungen dauert sechs Jahre. Danach sind die Anteile noch bis zum 31. Dezember laufenden Jahres festgelegt. Drei Monate vor der letzten Einzahlung erhalten Sie von uns schriftlich Informationen, in denen u.a. auch die Möglichkeit zum Abschluss eines Anschlussvertrages erläutert wird. Nach Ablauf der Festlegungsfrist können Sie über Ihre Anteile verfügen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die freien Anteile zunächst als Basis für Ihren Vermögensaufbau im Depot zu belassen.

Wenn Sie vor Ablauf der Festlegungsfrist über Ihre Anteile verfügen, verlieren Sie den Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage und das Investmentkonto wird vollständig aufgelöst.. Ausnahmen von dieser gesetzlichen Regelung gibt es bei länger als ein Jahr andauernder Arbeitslosigkeit (hierzu benötigen wir eine Bescheinigung der Agentur für Arbeit, die nicht älter als 14 Tage sein darf), bei voller Erwerbsunfähigkeit, bei Selbständigkeit oder bei Heirat.

Wer bekommt die Arbeitnehmersparzulage?

Anspruchsberechtigt für die staatliche Arbeitnehmersparzulage sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte, Richter, Berufs- und Zeitsoldaten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht mehr als 20.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 40.000 Euro (gemeinsam veranlagte Arbeitnehmer) beträgt. Rentner und Empfänger von Versorgungsleistungen sind ausgeschlossen.

Welche DWS Fonds können mit vermögenswirksamen Leistungen bespart werden?

Grundsätzlich ist eine Anlage von vermögenswirksamen Leistungen in alle sparplanfähigen Fonds möglich, die auf www.dws.de angeboten werden.

Hat ein Anleger einen Anspruch auf eine Arbeitnehmersparzulage und soll dieser wahrgenommen werden ist die Auswahl der Fonds per Gesetz limitiert. In diesem Fall ist eine Anlage der vermögenswirksamen Leistungen nur in die VL-fähigen Fonds möglich, welche die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Es ist danach erforderlich, dass sich aus dem Jahresbericht für das vorletzte Geschäftsjahr, das dem Kalenderjahr des Abschlusses vorausgeht, ergibt, dass der Wert der Aktien in dem Fonds mindestens 60 Prozent des Gesamtwerts beträgt.

Falls Sie einen möglicherweise bestehenden Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage wahrnehmen möchten, können Sie sich einen deutschen, europäischen oder internationalen Aktienfonds aus dem großen Angebot der DWS auswählen, der die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, wie z.B.:


Hier finden Sie eine Übersicht über die sparplanfähigen Fonds.

Wie bekomme ich vermögenswirksame Leistungen?

Sie benötigen zunächst ein Investmentkonto für vermögenswirksame Leistungen. Hierzu senden Sie einen Kontoeröffnungsantrag an die DWS, den Sie sich hier herunterladen können. Wir eröffnen für Sie ein gesondertes VL-Konto. Mit der Kontoeröffnungsbestätigung bekommen Sie ein Arbeitgeber-Formular, das Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Ihr Arbeitgeber überweist daraufhin die vermögenswirksamen Leistungen direkt zugunsten Ihres VL-Kontos bei der DWS. Sie erhalten zu Ihrer Kontrolle jährlich unaufgefordert eine Jahresabrechnung, in der alle Umsätze aufgeführt sind.

Wie bekomme ich die Arbeitnehmersparzulage?

Die staatliche Arbeitnehmersparzulage beantragen Sie jährlich durch Ihre individuelle Einkommensteuererklärung mit der Anlage VL. Spätestens zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Sparjahres muss die Zulage durch Sie beantragt worden sein. In der Anlage VL bescheinigen wir Ihnen, wie hoch die zulagebegünstigten vermögenswirksamen Leistungen des bescheinigten Jahres waren. Die Anlage VL bekommen Sie von uns mit der Jahresabrechnung unaufgefordert zugesandt. Das Finanzamt setzt die Sparzulage fest und zahlt diese im letzten Monat der Festlegungsfrist zugunsten Ihres VL-Kontos direkt an uns.

Welche Gebühren werden erhoben?

Es werden, wie für jedes Investmentkonto, 8 Euro pro Jahr im DWS Depot Classic Online und 12 Euro pro Jahr im DWS Depot Classic erhoben. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Depotmodellen und den Depotgebühren finden Sie auf unserer Webseite unter Service & Downloads / FAQ / Q & A zu den neuen Depotmodellen der DWS Fondsplattform.
Bei VL-Verträgen werden die Depotgebühren jährlich erfasst, aber erst im letzten Monat der Sperrfrist bzw. bei vorzeitiger Auflösung einmalig für die gesamte Laufzeit dem Depotguthaben entnommen.

Wie lautet die BIC- und IBAN-Nummer der DWS, die ab 01.01.2014 für Einzahlungen per Überweisung erforderlich sind?

Die BIC-Nummer lautet: DEUTDEFFXXX, die IBAN.-Nummer lautet: DE88500700100969005800.
Diese Bankverbindung steht für Einzahlungen auf DWS Depots per Überweisung ab sofort zur Verfügung. 
Hintergrund: Ab 01.01.2014 werden BIC und IBAN für den einheitlichen EURO-Zahlungsverkehrraum benötigt.

Spezielle Fragen zum Ende der Einzahlungsfrist

Wie eröffne ich am Ende der Einzahlungsfrist einen neuen VL-Vertrag?

Möchten Sie einen auslaufenden VL-Vertrag unverändert fortsetzen, brauchen Sie als Kunde von DWS Investments nichts zu veranlassen. Es genügt, wenn Ihr Arbeitgeber die VL-Zahlungen auf dieselbe Investmentkonto-Nummer fortsetzt. Durch den ersten Geldeingang nach Ende der Einzahlungsfrist entsteht ein Folgevertrag. Dieser neue Vertrag hat wie der Ursprungsvertrag eine Einzahlungsfrist von sechs Jahren und ist dann noch bis zum 31.12. des Ablaufjahrs gesperrt.

Über die Anteile aus dem ersten Vertrag können Sie selbstverständlich börsentäglich verfügen, sobald die Sperrfrist zum ersten Vertrag abgelaufen ist.

Muss ich meine Anteile sofort nach Ende der Festlegungsfrist (31.Dezember) verkaufen?

Nein. Sie können Ihre Anteile in Ihrem Depot belassen und als wichtigen Baustein für Ihren Vermögensaufbau verwenden.

Was muss ich tun, wenn ich nach Ende der Einzahlungsphase weiterhin in meinen jetzigen VL-Fonds sparen möchte?

Es genügt, wenn Ihr Arbeitgeber die VL-Zahlungen fortsetzt. Durch den ersten Geldeingang nach Ende der Einzahlungsphase entsteht automatisch ein Folgevertrag. Dieser Folgevertrag hat erneut eine Einzahlungsphase von sechs Jahren und ist bis zum 31.12. des Ablaufjahres gesperrt.

Was mache ich, wenn ich nach Ende der Einzahlungsphase in einen anderen VL-Fonds investieren will?

Für einen anderen VL-fähigen Fonds benötigen Sie ein weiteres Invstmentkonto, das Sie bei uns eröffnen können. Senden Sie uns - rechtzeitig vor Ablauf der Einzahlungsphase - einen formlosen Auftrag (Kundennummer, Adresse, Ihre Unterschrift), um ein neues VL-Depot für Sie zu eröffnen. Sie erhalten dann von uns Ihre Kontoeröffnungsbestätigung und eine Information für Ihren Arbeitgeber mit allen notwendigen Angaben zur Überweisung der VL-Zahlungen.

Bleiben meine Anteile aus dem ersten Vertrag frei, wenn ich einen Folgevertrag abschließe?

Ja. Lediglich die im Folgevertrag neu angelegten Anteile unterliegen den gesetzlichen Festlegungsfristen.

1. Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH sagt zu, dass dem Anleger zu Beginn der Rentenphase (vorbehaltlich Anbieterwechsel) mindestens der Betrag der von ihm eingezahlten Altersvorsorgebeiträge abzüglich 5 % Abschlussund Vertriebskosten zur Verfügung steht.

2. Der fünfte Kalendertag eines jeden Monats oder – falls dieser kein Bankarbeitstag in Luxemburg und Frankfurt am Main ist – der jeweils nächste Bankarbeitstag an beiden Orten.

3. Die Deutsche Asset Management Investment GmbH sagt zu, dass dem Anleger – vorbehaltlich einer Reduzierung bei Teilkündigung – zum Beginn der Auszahlungsphase mindestens der Betrag der von ihm eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

4. DWS bleibt auch in der Leibrentenphase Vertragspartner des Anlegers.

5. Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH sagt zu, dass Ihnen zum Beginn der Auszahlungsphase - vorbehaltlich einer Reduzierung bei Teilkündigung - mindestens die Summe der eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

6. Die Deutsche Asset Management Investment GmbH sagt zu, dass Ihnen zum Beginn der Auszahlungsphase – vorbehaltlich einer Reduzierung bei Teilkündigung – mindestens die Summe der eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

7. Die Deutsche Asset Management Investment GmbH sagt zu, dass dem Anleger – vorbehaltlich Kündigung /Anbieterwechsel – zum Beginn der Auszahlungsphase mindestens der Betrag der von ihm eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

8. Die Deutsche Asset and Wealth Management Investment GmbH sagt zu, dass dem Anleger – vorbehaltlich Kündigung /Anbieterwechsel – zum Beginn der Auszahlungsphase mindestens der Betrag der von ihm eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite.

9. Leistungen aus Riesterverträgen (gefördert und ungefördert) zählen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den so genannten Sonstigen Einkünften (§ 22 Nr. 5 EStG). Auf geförderten Beiträgen beruhende Leistungen werden in der Auszahlungsphase mit dem individuellen Steuersatz besteuert. Soweit Leistungen in der Auszahlungsphase auf nicht geförderten Beiträgen beruhen, ist der Unterschiedsbetrag zwischen der ausgezahlten Leistung und den auf sie entrichteten Beträgen zu versteuern; es ist nur die Hälfte des Unterschiedsbetrags zu versteuern, wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von zwölf Jahren seit Vertragsschluss erfolgt.

10. Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH sagt zu, dass Ihnen zum Beginn der Auszahlungsphase - vorbehaltlich Kündigung / Anbieterwechsel - mindestens die Summe der eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich Zulagen für die Auszahlungsphase zur Verfügung steht. Bei der Garantie handelt es sich um eine gesetzliche Vorgabe. Die Garantie bezieht sich nicht auf die Rendite..

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