DWS Invest Euro Corporate Bonds FC

ISIN: LU0300357802 | WKN: DWS0M6

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.300,56 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 30.08.2019)
Lipper Leaders (Stand: 31.07.2019)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 22.10.2019)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -0,2% -
3 Monate 0,2% -
6 Monate 3,04% -
Laufendes Jahr 7,4% -
1 Jahr 6,46% 6,46%
3 Jahre 7,77% 2,53%
5 Jahre 15,13% 2,86%
10 Jahre 61,13% 4,89%
Seit Auflegung 74,08% 4,56%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 22.10.2019)[1]


Zeitraum Netto Brutto
22.10.2018 - 22.10.2019 6,46% 6,46%
22.10.2017 - 22.10.2018 -0,75% -0,75%
22.10.2016 - 22.10.2017 1,99% 1,99%
22.10.2015 - 22.10.2016 6,79% 6,79%
22.10.2014 - 22.10.2015 0,04% 0,04%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 30.09.2019)[1]

DH Europe Finance II S.à r.L. 1,30
Banque Fédérative du Crédit Mutuel S.A. 1,20
The Goldman Sachs Group Inc. 1,20
Wells Fargo & Co. 1,10
Fastighets AB Balder 1,10
Abertis Infraestructuras S.A. 1,10
Aroundtown SA 1,00
Takeda Pharmaceutical Co. Ltd. 1,00
Altria Group Inc. 0,90
ING Groep N.V. 0,90

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Invest Euro Corporate Bonds NC
    LU0300357638 / DWS0M4

Mehr anzeigen

Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir sehen den Unternehmensanleihemarkt derzeit gefangen zwischen anhaltend positiven technischen Daten und unterstützender Geldpolitik einerseits und Konjunktursorgen sowie (geo)politischen Risiken andererseits. Das positive Bild mit anhaltenden Zuflüssen in die Anlageklasse scheint kein Ende zu haben. Die Anleger suchen weiterhin nach Renditen im Unternehmensanleihebereich, da die Renditen insgesamt „länger niedriger“ bleiben könnten. Diese Einschätzung wird durch die Erwartung anhaltender Lockerung seitens der Zentralbanken gestützt (weitere Zinssenkungen der Fed, Beginn des Kaufprogramms der EZB). In naher Zukunft wird sich die Aktivität bei Neuemissionen im Oktober aufgrund der Berichtssaison für das dritte Quartal verlangsamen. So werden sich die technischen Daten im dritten Quartal verbessern, sodass wir das Gesamtrisiko im Portfolio im September aufrechterhalten haben. Wir haben unser Risiko im Finanzbereich leicht reduziert, während wir es im Nicht-Finanzsektor vor allem durch Neuemissionen ein wenig erhöht haben. Allerdings waren wir bei den Neuemissionen nicht so aktiv wie sonst, weil sich ziemlich schnell herausstellte, dass diese keine gute Wertentwicklung zeigen, insbesondere die Emissionen mit längerer Laufzeit. Die deutliche schlechtere Wertentwicklung der länger laufenden Papiere und die Erwartung weiterer Emissionen mit langer Laufzeit – die Unternehmen wollen noch zu niedrigen Zinsen emittieren – veranlassten uns, unser Übergewicht am langen Ende abzubauen. Regional betrachtet haben wir unser Gesamtengagement in der Eurozone verringert, insbesondere durch eine Reduzierung der Namen aus der Peripherie, während wir unser Engagement in den USA aufgestockt haben.
Weiterlesen

Ausblick

Die Unternehmensgewinne werden sehr wichtig sein, da der Markt nach Anzeichen dafür suchen wird, ob sich die konjunkturelle Abkühlung in den Gewinnen niederschlägt. Die Berichtssaison wird am 15. wie gewohnt mit den US-Megabanken beginnen. Trumps Handelskrieg wird wahrscheinlich ohne eine Lösung mit den Chinesen zu finden weitergehen, aber angeblich stehen Anfang Oktober Gespräche in Washington an. Die europäischen Automobilhersteller und -zulieferer werden auf die nächste Veröffentlichung des US-Handelsministeriums achten, in der es darum geht, ob europäische Autos immer noch eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen und ein Zollsatz von 25% auf sie erhoben werden sollte. Das Brexit-Drama wird sich fortsetzen, wobei der 19. das Datum ist, an dem Premierminister Johnson die EU um eine Verlängerung bitten muss, sofern keine Einigung erzielt werden kann. Dies wird ihm nicht leichtfallen. Die EZB wird am 24. zusammenkommen, aber wir sollten nicht zu viel erwarten, abgesehen davon, dass es Draghis letzte Sitzung als Vorsitzender sein wird, bevor Lagarde die Führung übernimmt.
Weiterlesen

Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte mit einem Plus von 8 Bp (YTD 155 Bp) vor Kosten gegenüber der Benchmark einen recht guten Monat. Interessanterweise war der Gesundheitssektor der Sektor mit der besten Wertentwicklung (der im September die schlechteste Wertentwicklung zeigte), trotz des beträchtlichen Übergewichts (OW), das wir in diesem Sektor haben. Vor allem Gerätehersteller wie Thermo Fisher und Danaher trugen zur Wertentwicklung bei, während die reinen Pharma-Namen in die falsche Richtung gingen. Der zweitbeste Sektor war Konsumgüter, wo das große Untergewicht (UW) in Lebensmitteln und Getränken sehr positiv zur monatlichen Wertentwicklung beitrug. Am schlechtesten lief es für den Sektor Rohstoffe, wo wir besonders von den High Yield-Namen getroffen wurden, die wir in den Bereichen Forstwirtschaft und Papier halten. Und schließlich belastete auch das OW in Chemie die Wertentwicklung. Generell wurde unsere Wertentwicklung durch unser Engagement in Hochzinsanleihen negativ beeinflusst, die einen wirklich schlechten Monat hatten. Im Finanzbereich profitierten wir vor allem von dem UW in führenden europäischen Banken, aber auch von unserem Engagement in Contingent Convertible Bonds (CoCo), die einen weiteren guten Monat hatten. Im Gegensatz zu nachrangigen Anleihen und CoCos außerhalb des Finanzbereichs erlebten nachrangige Anleihe aus dem Versicherungsbereich einen schlechten Monat, da Anleger Gewinne mitnahmen. Der Fonds profitierte von dem UW, das wir in diesem Segment haben.
Weiterlesen

Rückblick

Betrachtet man die Wertentwicklung unserer Anlageklasse im September, so sind wir nur 4 Bp (YTD -29 Bp) weiter geworden, aber es fühlte sich deutlich schwächer an. Darüber hinaus war es kein typischer Monat geringer Risikofreude, in dem nachrangige Schuldtitel normalerweise schlechter abschneiden, sondern nachrangige Nicht-Finanzwerte beendeten den Monat tatsächlich mit -3 Bp, während erstrangige Nicht-Finanzwerte um 5 Bp weiter wurden. Die erstrangigen Papiere waren offensichtlich von der oben erwähnten Emissionsflut negativ betroffen. Interessanterweise übertrafen auch nachrangige Finanzwerte (+3 Bp) die Entwicklung erstrangiger Finanzwerte (+4 Bp), wenn auch nur um 1 Bp. Die Wertentwicklung der nachrangigen im Vergleich zu erstrangigen Anleihen deutet darauf hin, dass die Jagd nach Rendite immer noch weitergeht. Regional gab es keine großen Unterschiede zu beobachten, selbst das Vereinigte Königreich, das einen (weiteren) turbulenten Monat hatte, entwickelte sich im Einklang mit Emittenten aus Ländern wie Spanien, Frankreich und den USA, wobei alle diese Länder um ca. 5 Bp weiter wurden. Interessanterweise hatte die umfangreiche Emission aus den USA keinen erkennbaren Effekt. Einziger klarer Gewinner im September war Italien, wo die Emittenten den Monat im Durchschnitt unverändert beendeten. Betrachtet man die Sektoren außerhalb des Finanzbereichs, so wurden nur 2 enger; Energie (-6 Bp, YTD -36 Bp) und Investitionsgüter (-2 Bp, YTD -28 Bp). Die Sektoren, die am schlechtesten abgeschnitten haben, waren auch die Sektoren mit den meisten Neuemissionen. Gesundheitswesen (+10 Bp; YTD -4 Bp) war der schlechteste Sektor und auch ein Sektor, in dem wir mehrere Emissionen mit mehreren Tranchen in Milliardenhöhe sahen, darunter eine große Emission von Danaher. Konsumgüter (+7 Bp; YTD -7 Bp) zeigten aufgrund von Emissionen der Autokonzerne und erneut zunehmender Befürchtungen wegen des Handelskrieges eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung.
Weiterlesen

Vorherige Kommentare

08.2019:

Aktuelle Positionierung

Die Kombination aus Angst und Schrecken aufgrund politischer Turbulenzen, Trumps Handelskrieg und dem im August praktisch nichtexistierenden Sekundärmarkt machte es schwierig und teuer, im Portfolio Veränderungen vorzunehmen. Dennoch gehen wir mit etwas weniger Risiko in den September, da wir im Vorgriff auf die erwartete Emissionsflut Liquidität aufbauen. Wir haben das Engagement in Europa und insbesondere in der Eurozone reduziert, da die Hoffnung auf ein bevorstehendes Corporate Sector Purchasing Programme mehrere Emittenten der Eurozone im Vergleich zu Unternehmen außerhalb der Region unattraktiv erscheinen lässt. Wir haben Versicherungen weiter reduziert, den Anteil im Immobiliensektor erhöht und bei den Finanzdienstleistungen etwas Gewinne mitgenommen, auch wenn wir in dem Sektor eine gesunde Übergewichtung halten. Im Nicht-Finanzsektor haben wir die starken Untergewichtungen in den Bereichen Verbraucherdienstleistungen (Einzelhandel) und Verbrauchsgüter (Autos) beibehalten. Schließlich haben wir die Übergewichtungen in Industrie and Gesundheitswesen reduziert, da wir in diesen beiden Sektoren weitere Emissionen erwarten.

Weiterlesen

Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds schaffte es, den August-Sturm zu überstehen, und lag mit 6 Bps (YTD 147 Bps) vor Kosten vor der Benchmark. Der Aufbau des Engagements im Finanzbereich im Laufe des Sommers half im August, da Finanzwerte im Vergleich zu den Nicht-Finanzwerten etwas mehr zu unserer Wertentwicklung beitrugen. Der Finanzdienstleistungssektor, in dem wir immer noch ein beträchtliches Übergewicht (OW) haben, war der beste Teilsektor im Finanzbereich. Auch erstrangige und nachrangige Bankenanleihen trugen im Laufe des Monats positiv bei. Unsere Untergewichtung (UW) in nachrangigen Versicherungen war eine leichte Belastung, da sich der Sektor besser als der Markt entwickelte. Der stärkste Sektor außerhalb des Finanzbereichs war Telekommunikation, wo sich zwei OWs in Einzeltiteln auszahlten, ebenso wie die fortlaufende UW in europäischen Telekommunikationsbetreibern. Unsere OW in Gesundheitswesen im Bereich Medikamente hat sich gut entwickelt, da wir auch hier von der positiven Entwicklung bei Einzelwerten profitierten. Der schlechteste Sektor war Öl und Gas, wo vor allem eine Hochzinsanleihe unter Druck geriet, zusammen mit dem Rest des HY Energiebereichs. Auch der Bereich Konsumentendienstleistungen war ein negativer Sektor für das Portfolio, da sich einige der schwächsten Einzelhandelsnamen im August etwas erholt haben. Der Sektor Konsumentendienstleistungen bleibt unsere größte UW. Regional ist das Bild etwas gemischter, aber interessanterweise war Schweden das beste Land im Portfolio, was auf eine starke Wertentwicklung der Lokalanleihen im Immobiliensektor sowie der bereits erwähnten Telekommunikation zurückzuführen ist. Trotz eines vergleichsweise schwachen Monats (siehe oben) und obwohl es sich um unsere in Zahlen größte OW handelt, haben sich die US-Namen dank Altria und des Engagements in Gesundheitswesen wirklich gut entwickelt.

Weiterlesen

Ausblick

Die Bedeutung der Sitzung des Federal Open Market Commetee (FOMC) am 18. und der EZB-Sitzung am 12. ist sehr hoch. Wir (und alle anderen Marktteilnehmer) können nur spekulieren, was die Zentralbanken auf ihren September-Sitzungen vorschlagen werden. Die Mehrheit der Marktbeobachter ist der Meinung, dass das FOMC die Zinsen voraussichtlich um weitere 0,25 % senken wird. Derzeit berücksichtigt der Markt Zinssenkungen von insgesamt 0,5 % im Jahr 2019 in den Kursen. Was die EZB betrifft, so sind die Analysten eher gespalten, wann und was präsentiert werden wird. Wenn jedoch ein Asset Purchasing Programme angekündigt wird, wird erwartet, dass dazu auch ein Corporate Sector Purchasing Programme (CSPP) in einem Volumen von € 2 bis 4 Mrd. pro Monat gehören wird. Damit wäre es kleiner als CSPP 1, im Rahmen dessen die EZB ca. € 5 Mrd. pro Monat ankaufte. Das größte Problem, mit dem die Zentralbanken konfrontiert sind, ist, wie effektiv alle umgesetzten Maßnahmen sein können, wenn Trumps Handelskrieg weiter eskaliert. Emissionen werden sehr wichtig sein, da der September in der Regel der aktivste Monat des Jahres ist, und die Vergangenheit deutet darauf hin, dass dieser September zu einem nahezu rekordverdächtigen Monat werden könnte. Die größten Emissionen waren im Januar 2009 zu verzeichnen. Es gab bereits einige Vorankündigungen für große Deals, wie z.B. vom US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen Danaher, der einen Multimilliarden- und Multi-Tranchen-Deal bringen könnte. Brexit wird wieder ein Thema sein, insbesondere nach der Entscheidung von Premierminister Johnson, das Parlament vom 12. September bis zum 14. Oktober in die Sitzungspause zu schicken. Aber das Parlament ist immer noch zwischen dem 3. und 12. aktiv, dann wird die Anti-Brexit-Minderheit in Westminster wahrscheinlich versuchen, Johnsons Absichten zu stoppen. Der Handelskrieg wird ein Thema bleiben.

Weiterlesen

Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verzeichnete im August ein Plus von 0,7 % und erreichte damit im bisherigen Jahresverlauf 7,56 %. Trotz der guten Gesamtrendite weitete sich der Spread gegenüber Staatsanleihen tatsächlich um 8 Basispunkte auf 110 Basispunkte aus, sodass der Abstand 11 Basispunkte von den Tiefständen Ende Juli und 36 Basispunkte von den Tiefständen von 2018 betrug. Die Richtung der Spreadentwicklung in den Regionen wurde nicht durch nationale Ereignisse wie den Zusammenbruch der italienischen Regierung oder die Suspendierung des Unterhauses durch Boris Johnson bestimmt, sondern durch einzelne Namen. Die schlechteste Wertentwicklung im August kam aus den USA (+16 bps), vor allem aufgrund der beiden großen Emittenten Philip Morris (PM) und General Electric (GE), deren Spreads beide im August deutlich weiter wurden. Dies war bei PM der Fall, weil es sich entschieden hatte, Altria zu übernehmen. GE wurde des Betrugs beschuldigt. Obwohl die Anschuldigungen übertrieben und sensationslustig erscheinen, haben die auf € lautenden GE-Anleihen stark korrigiert, da Zwangsverkäufer Mitte August versuchten, sich von Positionen zu trennen, als alle Marktteilnehmer im Urlaub waren. Zum Vergleich: trotz der politischen Turbulenzen wurde der Spread bei Italien um 6 Bps und bei Großbritannien um 8 Bps weiter. Nicht-Finanzwerte (+11 Bps) entwickelten sich aufgrund der oben genannten einzelnen Nachrichten und in Erwartung einer möglichen Flut von Neuemissionen schlechter als Finanzwerte (+6 Bps). Erstrangige Nicht-Finanzwerte wurden um 12 Basispunkte weiter, während nachrangige Nicht-Finanzwerte um 5 Basispunkte enger wurden. Ähnlich sieht es bei den Finanzwerten aus, wo erstrangige Versicherungen um 10 Bps weiter wurden, während das nachrangige Äquivalent um 3 Bps enger wurde. Ein klares Zeichen dafür, dass sich die Jagd nach Renditen intensiviert. Dies zeigt sich auch daran, dass Investment Grade (IG) in Euro im August weiter, während Euro High Yield (HY) enger geworden ist (-13 Bps, YTD -119 Bps).

Weiterlesen
07.2019:

Aktuelle Positionierung

Wir gehen mit einem angemessenen Risiko im Portfolio in den August, nachdem wir im Juni und Juli Finanzwerte weiterer Emittenten aufgenommen haben. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass das anhaltend niedrige Zinsumfeld zwar bei einigen die Erträge belastet, die Mehrheit der europäischen Banken jedoch von der gesunkenen Wahrscheinlichkeit einer italienischen Staatsschuldenkrise profitieren wird. Zudem ist vorstellbar, dass bei der nächsten Sitzung der EZB am 12. September gestaffelte Zinsen zur Diskussion kommen. Außerhalb des Finanzsektors gab es keine wesentlichen Veränderungen in unserer Sektorallokation und im Gesamtrisiko. Wir bleiben in den meisten handelsbezogenen Namen sowie in einigen der zyklischeren Sektoren untergewichtet.

Weiterlesen

Performance Attribution

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen weiteren guten Monat, in dem wir die Benchmark um 20 Bps (YTD 140 Bps) übertroffen haben. Angesichts der breit angelegten Verengung verzeichnete jeder Sektor, in dem wir untergewichtet waren, eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung und umgekehrt. Die Aufstockung im Finanzbereich im Juni hat sich ausgezahlt, da die Finanzwerte (+15 Bps) wesentlich mehr zur Outperformance beitrugen als die Werte außerhalb des Finanzbereichs (+5 Bps). Im Finanzbereich trugen vor allem nachrangige Tier-1- und erstrangige europäische Bankanleihen zur Wertentwicklung bei. Trotz unserer Übergewichtung in Corporate Hybrids, die einen relativ schlechten Monat verzeichneten, trug auch dieses Segment positiv zur Outperformance bei, insbesondere unsere Titel von Emittenten mit Immobilienbezug. Im Finanzbereich profitierten wir zudem von der Übergewichtung in Finanzdienstleistungen, wo Transaktionsdienstleistungen und Investmentgesellschaften einen guten Monat verzeichneten. Außerhalb des Finanzbereichs verzeichnete der Sektor defensiver Konsum die schlechteste Wertentwicklung; hier hinterließen auch unsere Untergewichtung im Bereich Automobil- und Zulieferindustrie – der zweitbeste Sektor im Juli – sowie unsere Untergewichtung im Bereich Lebensmittel und Getränke ihre Spuren. Vor allem einige der großen Brauereien hatten einen guten Monat. Der Industriesektor schnitt am besten ab, insbesondere Waren und Dienstleistungen, wo Namen wie General Electric, Hutchinson, Siemens und Emerson einen wirklich guten Monat verzeichneten. An zweiter Stelle kam Gesundheitswesen, wo sich unsere Übergewichtung in US-Namen positiv auswirkte.

Weiterlesen

Ausblick

Der August steht traditionell im Wettbewerb mit dem Dezember um den ruhigsten Monat des Jahres. Da in großen Teilen des Marktes Urlaubssaison ist, trocknet die Liquidität aus und die Kurse von Unternehmensanleihen entwickeln sich tendenziell seitwärts und leicht rückläufig, da Market Maker nicht zu viele Positionen eingehen wollen. Es gibt wenig Grund zu der Annahme, dass es in diesem August anders sein wird, zumal die einzige wichtige Sitzung einer Zentralbank am 1. August stattfinden wird – an diesem Termin kommt die Bank of England zusammen. Das Federal Open Market Committee (FOMC) wird zudem das Protokoll seiner Sitzung vom 31. Juli veröffentlichen. Abgesehen von den verbleibenden Gewinnveröffentlichungen gibt es im August praktisch nichts Interessantes zu erwarten.

Weiterlesen

Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verzeichnete im Juli ein Plus von 1,39 % und erreichte damit im bisherigen Jahresverlauf beeindruckende +6,82 %. Unternehmensanleihen übertrafen weiterhin die Wertentwicklung von Staatsanleihen um 0,9 % (4,25 % YTD). Mit Renditen von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren bei -0,70 % verzeichnet unser Index bei der Rendite ein Allzeittief von 0,35 %. Das ist nicht besonders attraktiv, aber immer noch besser als die Alternative. Ganze 37 % der Anleihen im Index werden mittlerweile mit einer negativen Rendite gehandelt; im November 2017 stand dieser Anteil bei 23 %. Im Vergleich zu Staatsanleihen verzeichnete der Index im Juli eine Verengung um weitere 12 Bps (-52 Bps YTD) auf nunmehr 102 Bps, was immer noch 48 Bps von den Tiefstständen vom März 2018 entfernt ist. Die unterdurchschnittliche Performance britischer Banken spiegelt sich nicht in der Gesamtperformance der britischen Titel wider, die um 8 Bps enger wurden, da britische multinationale Unternehmen von der ausgeprägten Schwäche des Pfunds profitierten. Nicht-Finanzwerte und Finanzwerte wurden um 11 bzw. 12 Bps enger, nachrangige Finanzwerte um 12 Bps (YTD -89 Bps) und nachrangige Nicht-Finanzwerte um lediglich 6 Bps (YTD -86 Bps). Die Lower-Tier- 2-Bankanleihen wurden um 12 Bps enger (YTD -77 Bps), und das typische Risk-on-Segment der nachrangigen Versicherungstitel verzeichnete eine Verengung um 15 Bps (YTD -82 Bps). Am besten entwickelte sich der Sektor Gesundheitswesen (-15 Bps), wo vor allem Mylan positiv auf die Annäherung von Pfizer reagierte. Viele der anderen US-Namen haben sich aber im bisherigen Jahresverlauf unterdurchschnittlich entwickelt, und der Sektor war eher wegen seines relativen Wertes gefragt. Zweitbester Sektor war trotz Gewinnwarnungen und Handelskrieg die Automobil- und Zulieferindustrie (-14 Bps), aber ähnlich wie im Gesundheitswesen war der Sektor in den ersten 7 Monaten des Jahres einer der schwächsten.

Weiterlesen
06.2019:

Aktuelle Positionierung

Die nie gesehene Anzahl an neuen Emissionen bestimmte die Veränderungen unserer Positionierung, obwohl wir uns entschieden, an vielen von ihnen nicht teilzunehmen, da die Preise unserer Meinung nach bisweilen zu aggressiv waren. Wir haben das Gesamtrisiko im Portfolio leicht reduziert, behalten aber ein gesundes Beta gegenüber unserer Benchmark bei. Regional betrachtet haben wir in Italien das Risiko erhöht, wo wir nun das Marktgewicht erreicht haben. Wir haben zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder ein spürbares Übergewicht (ÜW) in italienischen Finanzwerten. Es besteht kein Zweifel daran, dass Italien und italienische Banken zu den größten Nutznießern gehören werden, wenn die EZB beschließt, das Public Sector Purchase Programme wieder aufzulegen. Außerhalb der Eurozone haben wir Risiko in Australien hinzugefügt, da die Region bisher noch nicht recht an der Rallye teilgenommen hat. Wir haben das US-Risiko im Laufe des Monats spürbar reduziert, da wir entsprechende Titel verkauft haben, um Platz für die neuen Emissionen zu schaffen. Im Finanzbereich haben wir das ÜW in Banken (Italien) und den Anteil in Versicherungen erhöht und weisen nun auch ein kleines ÜW in Versicherungen auf. Bei REITs und Finanzdienstleistungen gab es keine wesentlichen Veränderungen in der Positionierung. Außerhalb des Finanzbereichs haben wir den Anteil einiger nachrangiger Anleihen erhöht, die durch den Ausverkauf im Mai hart getroffen worden waren. Bei den erstrangigen Anleihen haben wir unser ÜW in längeren Laufzeiten reduziert, da wir erwarten, dass die Emission von 20- und 30-jährigen Anleihen in einem Umfeld extrem niedriger Zinsen andauern wird.

Weiterlesen

Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte mit einem Plus von 35 Bps (YTD 117 Bps) vor Kosten gegenüber der Benchmark einen guten Monat. Die Wertentwicklung war nicht unähnlich zu der von Januar oder März, d.h. unabhängig vom Sektor oder von der Region erzielte man mit einem Übergewicht eine überdurchschnittliche Wertentwicklung und umgekehrt. Nachdem wir in den letzten Monaten unser Engagement im Finanzbereich erhöht haben, hat sich dies im Juni ausgezahlt, da das Segment genauso viel zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung beigetragen hat wie die Segmente außerhalb des Finanzbereichs. Zwei unserer Sektoren mit der besten Wertentwicklung kamen aus dem Finanzbereich, da Real Estate Investment Trusts (REITs) und Finanzdienstleistungen im Juni sehr stark waren. Auch Banken und Versicherungen brachten einen positiven Beitrag. Im Nicht-Finanzsektor haben die Sektoren, in denen wir am stärksten untergewichtet sind, die Wertentwicklung belastet, insbesondere Konsumgüter, wo Automobile getragen von der Hoffnung auf einen Waffenstillstand bei den Handelszöllen einen wirklich starken Monat hatten. Lebensmittel und Getränke, in denen wir auch untergewichtet sind, haben sich im Juni ebenfalls erholt, was die vergleichsweise schwache Wertentwicklung bei Konsumgütern noch verstärkte. Am besten schnitt der Industriesektor ab, wo sich insbesondere die Bereiche Mautstraßen und Flughäfen sehr gut entwickelten.

Weiterlesen

Ausblick

Angesichts der Äußerungen von Draghi und Powell werden alle Augen auf die beiden Zentralbanken und ihre jeweiligen Sitzungen Ende Juli gerichtet sein. Die EZB kommt am 25. zusammen, und der Markt wird Maßnahmen oder zumindest ein klares Versprechen zukünftiger Maßnahmen erwarten. Die meisten Zinsexperten gehen davon aus, dass wir eine leichte Senkung der Einlagenzinsen um 0,1 % auf -0,5 % sehen werden. Ob die Senkung mit gestaffelten Einlagenzinsen für die Banken einhergeht, ist ungewiss, da die EZB damit vielleicht bis später im Jahr warten möchte, um dann sozusagen noch Munition zu haben. Ein möglicher Grund, warum die EZB dies verschieben will, ist, dass ein abwertender Effekt auf den Euro sehr schnell umgekehrt werden könnte, wenn die Federal Reserve (FOMC) am 31. zusammenkommt. Der Markt preist bereits eine Zinssenkung um mindestens 0,25 % auf der Juli-Sitzung ein, und einige Beobachter der Fed prognostizieren gar eine Senkung um 0,5 %, um den Markt zu überraschen und zu beeindrucken. Das Protokoll des FOMC von der Juni-Sitzung könnte uns einige Hinweise liefern, wenn es am 10. veröffentlicht wird. Aber noch vor diesen beiden potenziell entscheidenden Sitzungen beginnt am 1. eine wichtige OPEC-Sitzung in Wien. Öl befand sich in letzter Zeit auf einem Achterbahnkurs, vor allem aus Angst vor einem Konjunktureinbruch. Die Berichtssaison für die Halbjahresergebnisse beginnt am 15. mit den US-Megabanken. Citi Group, Morgan Stanley und die Bank of America haben alle de facto Gewinnwarnungen ausgegeben, so dass es zu einem schwierigen Start kommen könnte. Und bei mehreren Industriegiganten wie Daimler war dies nicht anders. Laut Factset beträgt der geschätzte Gewinnrückgang für den S&P 500 -2,6 %. Sollte dies der Fall sein, wird der Index erstmals seit dem ersten und zweiten Quartal 2016 in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen Gewinnrückgänge gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

Weiterlesen

Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verzeichnete im Juni mit +1,55 % (YTD +5,35 %) den besten Monat seit Juli 2016. Angesichts einer Spread-Verengung um 16 Bps gegenüber Staatsanleihen (YTD -40) betrug die Überrendite 1,05 % – wiederum der beste Wert seit Juli 2016. Der Index liegt nun 115 Bps über Staatsanleihen, immer noch 6 Bps von den Tiefstständen Ende April und etwa 41 Bps von den Tiefstständen vom Februar 2018 entfernt. Bemerkenswerter ist die Indexrendite von nun 0,55 %, die damit den historischen Tiefststand erreicht hat. Regional gesehen waren die USA mit deutlichem Abstand das schwächste der Länder mit großen Emittenten. Es gab zwei Gründe für diese schlechtere Wertentwicklung. Erstens gab es eine Flut amerikanischer Emittenten, die auf unseren Markt drängten. Der US-amerikanische Pharmariese Medtronic platzierte eine gigantische Emission über 5 Mrd. €, um auf US-Dollar lautende Anleihen zurückzukaufen. Dieser Deal machte uns etwas nervös, dass US-Unternehmen mit Engagement in der Eurozone folgen würden, was dazu führte, dass besonders diese Titel sowie allgemein US-Titel eine deutlich unterdurchschnittliche Wertentwicklung zeigten. Zweitens führte die erneute Hoffnung, dass das CSPP wiederbelebt werden könnte, dazu, dass Anleger die Untergewichte in dem für das CSPP in Frage kommenden Land zulasten der nicht infrage kommenden Emittenten abbauten. Zum Vergleich: Titel von US-Emittenten verzeichneten im Juni eine Spread-Verengung um 8 Bps, französische und britische Titel um 13 Bps und spanische und italienische Titel um 20 Bps. Wie in starken Monaten üblich, lagen nachrangige Titel von Versicherungen mit einer Spread-Verengung um beeindruckende 43 Bps vorn. Nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs erreichten „nur" 32 Bps, und im Allgemeinen übertrafen Finanzwerte Nicht-Finanzwerte. Bei nicht Finanzwerten verzeichneten wir keine große Streuung in der Wertentwicklung, da die Spread-Verengung bei den meisten Sektoren zwischen 7 und 11 Bps betrug.

Weiterlesen
05.2019:

Aktuelle Positionierung

Wir reduzierten das Gesamtrisiko im Portfolio vor allem über Finanzwerte, bei denen wir erstrangige Bankanleihen auf Marktniveau gewichteten und das Untergewicht (UW) in Lower-Tier-2-Anleihen erhöhten. Bei Real Estate Investment Trusts (REITs) haben wir unsere Übergewichtung (OW) leicht verstärkt, da der Sektor (im Gegensatz zu den Banken) von dem nun noch niedrigeren Zinsumfeld profitieren dürfte. Außerhalb des Finanzbereichs blieb das Gesamtrisiko unverändert, da wir den Anteil in erstrangigen Anleihen durch neue Emissionen erhöhten, aber unser Engagement in Corporate Hybrids deutlich reduzierten. Wir haben hier noch ein OW, haben aber Anleihen aus Sektoren verkauft, denen es an Attraktivität fehlt oder die wir als besonders anfällig hinsichtlich Wachstum und Handelskrieg ansehen. Über die Neuemissionen haben wir unser UW im europäischen Telekommunikationsbereich reduziert und das OW in Technologie erhöht. Ansonsten gab es keine großen Verschiebungen in der Sektorallokation, wo wir weiterhin UWs in Automobil, Einzelhandel und Teilen der Verbraucherdienstleistungen haben. Wir haben unser OW in den Schwellenländern (EM) auf den niedrigsten Stand seit 2016 reduziert und halten nun nur noch asiatische Emittenten hoher Qualität. Durch die neuen Emissionen gingen wir wieder zurück auf ein OW in UK, behielten aber das UW im britischen Finanzwesen bei. In Italien kehrten wir zurück zu einem UW, da wir angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen der EU und Italien vorsichtig sind und die starke Rallye italienischer Papiere im bisherigen Verlauf des Jahres es leicht machte, ihren Anteil zu reduzieren. Es gibt eine hohe Menge Liquidität, die investiert werden soll, und möglicherweise folgt noch mehr. In diesem Szenario ziehen wir es vor, Risiko im Portfolio zu halten, jedoch fast ausschließlich in Namen und Sektoren, die uns gefallen, und sehen trotz des Renditepotenzials davon ab, problematischere Namen aufzunehmen.

Weiterlesen

Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hat den Ausverkauf einigermaßen unbeschadet überstanden und blieb im Mai vor Berücksichtigung von Kosten um 0,1 % hinter der Benchmark. Die schlechtere Wertentwicklung kam ausschließlich aus dem Nicht-Finanzsektor. Für den Sektor Grundstoffe lief es am schlechtesten. Wir halten einige High Yield (HY)-Anleihen im Forstwirtschaftsbereich, und diese erlebten zusammen mit dem Rest des auf Euro lautenden HY-Marktes, der im Mai 1,5 % verlor, einen schwierigen Monat. Bei den Grundstoffen brachte unser OW in Chemie Verluste, da der Sektor mit Gewinnmitnahmen konfrontiert war und aufgrund seines zyklischen Charakters gemieden wurde. Wie bereits erwähnt hatte der Gesundheitsbereich einen schwierigen Monat. Unser OW dort, vor allem in US-Namen, belastete die relative Wertentwicklung. Außerhalb des Finanzbereichs lief es im Bereich Automobile und Teile am besten, wo wir ein großes UW halten. Bei Konsumgütern zahlte sich unser OW in Lebensmitteln und Getränken aus. Technologie war der zweitbeste Sektor, dicht gefolgt von Versorgungsunternehmen. Wir haben in beiden Fällen ein OW, und beide profitierten von ihrem nicht-zyklischen Charakter sowie der Tatsache, dass es keine neuen Emissionen gab. Der Finanzbereich entwickelte sich insbesondere bei Versicherungen positiv, wo sich unser UW in nachrangigen Versicherungen auszahlte. Regional lag Großbritannien bei der Wertentwicklung an der Spitze, da der Monat vor allem für Finanzwerte schwierig war und wir auch von unserem UW profitierten. Deutschland und die USA brachten für uns die relativ schwächste Wertentwicklung.

Weiterlesen

Ausblick

Man kann die Wichtigkeit des G-20-Gipfels, der am 28. in Osaka beginnt, gar nicht stark genug betonen. Wenn sich China und die USA nicht auf eine Art Waffenstillstand für Trumps Handelskrieg einigen können, könnte sich die im Mai ohnehin schon desolate Lage weiter zum Schlechten wenden. Am 6. Juni kommt die EZB zusammen, wo wir mit Details zur geplanten längerfristigen Refinanzierungsoperation (TLTRO) für die europäischen Banken rechnen können. Aber wir sollten wahrscheinlich keine weiteren politischen Ankündigungen der EZB erwarten, trotz der sich abschwächenden Konjunktur und der zunehmenden Unsicherheiten. Da im Arsenal der EZB nur noch wenig Munition vorhanden ist, müssen die Dinge möglicherweise noch viel schlimmer werden, bevor wir eine politische Reaktion sehen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass das Thema gestaffelte Einlagezinsen zur Sprache kommt. Die Federal Reserve (FOMC) kommt am 20. zusammen, und es wird interessant zu hören sein, was das FOMC über die erwartete Verlangsamung der US-Wirtschaft zu sagen hat. Gespannt ist man auch auf Kommentare zu Zöllen, die de facto eine Steuer für die US-Verbraucher darstellen. In der Woche ab dem 10. Juni steht die erste Runde für die Wahl des Tory-Chefs an, bei der zu Beginn 12 Kandidaten antreten. Jeder Kandidat muss die Unterstützung von mindestens 5 % der Abgeordneten erhalten, um in die nächste Runde zu kommen. In der ersten Woche wird uns auch die Empfehlung der EU-Kommission vorliegen, ob gegen Italien Disziplinarmaßnahmen wegen Verletzung der EU-Budgetregeln ergriffen werden sollten. Man sollte daran denken, dass es sich nur um eine Empfehlung handelt, die von den Staatschefs verabschiedet werden muss, höchstwahrscheinlich auf dem EU-Gipfel vor dem G20-Gipfel Ende des Monats.

Weiterlesen

Rückblick

Kein Markt ist eine Insel, und trotz der starken Wertentwicklung bei deutschen Staatsanleihen sank der ICE BofAML Euro Corporate Index im Mai um 0,09 %, verlor 0,92% an Überrendite und liegt nun auf dem Niveau von November 2018. Damit war es der schwächste Monat seit Mai 2018. Das schwächste Segment war, wie es in Zeiten von Marktstress am häufigsten der Fall ist, nachrangige Versicherungen, die um ganze 35 Bp weiter wurden. Corporate Hybrids weiteten sich um 24 Bp aus, da die Anleger versuchten, Gewinne mitzunehmen. Lower-Tier-2-Banken lagen dicht dahinter und wurden um 20 Bp weiter, da Banken durch die wieder aufkeimende Angst vor einer Staatsschuldenkrise und durch die potenziell negativen Auswirkungen noch niedrigerer Zinssätze getroffen wurden. Sowohl das Finanzwesen als auch der Nicht-Finanzbereich wurde um 17 Bp weiter. Automobile (23 Bp) waren nicht überraschend der schlechteste Sektor, da der Handelskrieg im Allgemeinen und insbesondere die Zölle für Mexiko das Potenzial haben, den Sektor sehr negativ zu treffen. Knapp hinter Automobilen lag der Einzelhandel, der um 20 Bp weiter wurde. Gesundheitswesen war um 19 Bp weiter, und insbesondere US-Werte wurden aufgrund von Herabstufungen und Rechtsproblemen wegen vermeintlicher Preisabsprachen und der Opioid-Epidemie verkauft. Energie wurde infolge des zweistelligen Verfalls des Ölpreises und aufgrund von zwei großen Neuemissionen von Total und BP um 19 Bp weiter. Trotz der ausgeprägten Marktschwäche wurden wir, wie für Mai typisch, mit Neuemissionen versorgt. Im Nicht-Finanzsektor beliefen sie sich auf 34 Mrd. €, was dem Mai-Durchschnitt der letzten fünf Jahre entspricht. Obwohl sie mit einem Abschlag ausgegeben wurden, lieferten die neuen Emissionen keine Wertentwicklung und hatten zweifellos einen negativen Einfluss auf den Gesamtmarkt. Regional war Italien mit Ausweitung von 30 Bp die schlechteste Region, dicht gefolgt von UK mit 25 Bp, während Frankreich, die USA und Spanien um 18-20 Bp weiter wurden.

Weiterlesen
04.2019:

Aktuelle Positionierung

Wie bereits erwähnt, sind wir uns sehr wohl bewusst, wie stark Euro IG das Jahr begonnen hat und haben das Risiko in Bezug auf die Titel mit der besten Wertentwicklung und die Sektoren und Regionen, die wir für die zahlreichen ungelösten Probleme der Welt am anfälligsten halten, langsam reduziert. Wir haben das Risiko im Automobilbereich zurückgefahren, denn wie bereits erwähnt glauben wir, dass ein realistisches Risiko besteht, dass die Handelskriegsrhetorik aus Washington im Mai wieder aufflammen könnte. Mit der gleichen Begründung haben wir Teile der großen handelsorientierten Industrieunternehmen reduziert, unser Übergewicht (OW) im Chemiebereich jedoch erhöht, der nach wie vor einer unserer Lieblingssektoren ist. Wir haben im Mai das Engagement in Öl und Gas erhöht, da es endlich zu neuen Emissionen aus dem Sektor auf einem fairen Niveau kommt. Wir haben auch unser OW in Real Estate Investment Trusts (REITs) erhöht, da wir den Bereich, der von dem anhaltend niedrigen Zinsumfeld profitieren sollte, nach wie vor für attraktiv halten. Weiter im Finanzbereich haben wir unser Engagement in Banken auf Marktgewicht reduziert und im Versicherungsbereich erhöht. Hier haben wir das Untergewicht in nachrangigen Anleihen abgebaut. Abgesehen von der Reduzierung der Risiken in den Schwellenländern haben wir im Mai keine große regionale Umschichtung vorgenommen.

Weiterlesen

Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds übertraf im April vor Berücksichtigung von Kosten die Benchmark um 0,25 %, sodass die seit Jahresanfang verzeichnete Outperformance des Fonds nun bei 0,9 % liegt. Im April wurde die Wertentwicklung gleichmäßig vom Finanzbereich und Nicht-Finanzbereich erbracht. Vor allem Banken zeigten eine sehr gute Wertentwicklung, da sich unser Engagement aufgrund besser als erwartet ausgefallener Erträge, insbesondere von US-Banken, sehr gut entwickelte. REITs, in denen wir ein hohes OW haben, entwickelten sich im April sehr gut, da sich die Spannen in dem Sektor durch die Jagd nach Renditen sowie durch das günstige Umfeld, in dem sich der Sektor derzeit befindet, stärker verengten. Im Nicht-Finanzsektor lief es für den Sektor Gesundheitswesen, der aufgrund der Entwicklung in den USA und eines japanischen Titels einen guten Monat erlebte, und Industrie am besten. In der Industrie waren es vor allem die Mautstraßenbetreiber, die zur Wertentwicklung beitrugen, da die in der Peripherie ansässigen Unternehmen einen sehr starken Monat hatten. Innerhalb desselben Sektors erholten sich diversifizierte Industrieunternehmen, was auf das besser als erwartet ausgefallene Ergebnis von General Electric zurückzuführen ist. Der mit Abstand schlechteste Sektor waren Konsumgüter, bei denen wir Automobile etwas zu früh untergewichteten, sodass uns die überraschend guten Zahlen von VW und Ford belasteten. Auf Länderebene führten die USA, wo – wie bereits erwähnt – Titel aus Gesundheitswesen, Telekommunikation und Banken einen guten Beitrag zur Wertentwicklung leisteten. Umgekehrt belastete uns unsere Untergewichtung in britischen Finanzwerten, die sich nach der Verlängerung der Brexit-Frist bis Oktober erholten.

Weiterlesen

Ausblick

Die Fähigkeit des Marktes, die Emissionsflut zu absorbieren, die wir normalerweise nach dem Ende der Berichtssaison erleben, wird ein sehr wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung sein. Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden vom 23. bis 26. statt, eine starke Verlagerung in Richtung Nationalismus könnte sich negativ auf den Markt und insbesondere auf Banken auswirken. Die großen britischen politischen Parteien werden (teilweise) bei den Kommunalwahlen Anfang des Monats mit dem Urteil der Öffentlichkeit über den Verlauf der Brexit-Verhandlungen konfrontiert werden. Die Ergebnisse dürften den Druck auf Premierministerin May nicht weiter erhöhen, die bereits angekündigt hat, dass sie nach Abschluss der Brexit-Verhandlungen zurücktreten will. Dennoch könnte es zu einer vorgezogenen Parlamentswahl kommen. Die konservative Partei wird sich wahrscheinlich nicht mit May als Parteivorsitzende zur Wahl stellen. Im Handelsbereich könnte der Mai eine Art Abschluss der Handelsgespräche zwischen den USA und China bringen. Der Aktienmarkt hat quasi das Best Case-Szenario ohne weitere Zölle und anschließende Vergeltungsmaßnahmen eingepreist, sodass es zu einer gewissen Volatilität kommen könnte, sollten die Gespräche ins Stocken geraten. Der Fokus könnte sich dann auf Europa richten, wo die 90-Tage-Frist, seit der Bericht des Handelsministeriums die Einfuhr ausländischer Autos als Bedrohung für die nationale Sicherheit erklärt hat, Mitte Mai abläuft. Drei von vier in den USA verkauften europäischen Autos sind deutsche Autos. Der Monat beginnt mit einem Treffen der Federal Reserve (FOMC) am ersten und mit Trumps Tiraden gegen das FOMC und dessen Vorsitzenden Powell können wir wahrscheinlich erwarten, dass alle Anzeichen für weitere Schritte zu weniger Zinserhöhungen oder gar einer zukünftigen Senkung genau beobachtet werden. Die EZB und die Bank of Japan haben für Mai keine Sitzung geplant.

Weiterlesen

Rückblick

Die Spannen des ICE BofAML Euro Corporate Index wurden gegenüber Staatsanleihen um 44 Bps enger, sodass die ersten vier Monate 2019 die besten seit 2012 (-87 Bps) und die drittbesten seit Aufzeichnung überhaupt waren. Der Index verzeichnete seit Jahresbeginn eine Rendite von 3,8 %, ebenfalls der drittbeste Beginn eines Jahres, und mit 3,06 % Überrendite gegenüber Staatsanleihen ist 2019 der zweitstärkste Jahresauftakt seit Bestehen. Mit 110 Bps auf Staatsanleihen sind wir nun wieder auf dem Niveau vom August letzten Jahres, liegen aber immer noch 36 Bps hinter den Tiefstständen des letzten Jahres. Wie bereits mehrfach erwähnt, werden die Spannen durch die starke Nachfrage von ausländischen Investoren und Euro-Investoren, die wegen der hohen Währungsabsicherungskosten Gelder zurückführen, noch enger. Hinzu kommt das mangelnde Angebot an Papieren mit Investment-Grade-Rating und positiver Rendite in anderen Anlageklassen. Im April wurden die Spannen gegenüber Swaps um 11 Bps enger, wobei der Nicht-Finanzsektor sich etwas besser als der Finanzsektor entwickelte. Wiederum führten nachrangige Papiere die Wertentwicklung an. Außerhalb des Finanzsektors zeigte der Automobilbereich (-15Bps) die beste Wertentwicklung. Positive Überraschungen bei den Gewinnen von Ford und General Motors und später VW brachten den zurückliegenden Sektor in Gang. Investitionsgüter und Medien (beide -13Bps) lagen dicht dahinter. Der schlechteste Sektor war der Sektor Versorgungsunternehmen, der „nur“ um 9 Bps enger wurde. Ähnlich wie bei den Sektoren gab es keine großen Unterschiede zwischen den Regionen, wobei das Vereinigte Königreich mit einer Verengung von 21 Bps aufgrund der verlängerten Brexit-Frist und der möglichen Vermeidung eines harten Brexits das Feld anführte. Italien und Spanien wurden um 18 bzw. 16 Bps enger, wahrscheinlich getrieben durch die anhaltende Jagd nach Renditen sowie die Bestätigung des italienischen Ratings durch S&P. Frankreich und die USA wurden um 11 und 12 Bps enger und folgten damit dem Indextrend.

Weiterlesen

Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 21.05.2007
Fondsvermögen 2.300,56 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 333,68 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2018)
0,670%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,022%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2018 0,670%
31.12.2017 0,680%
31.12.2016 0,680%
31.12.2015 0,680%
31.12.2014 0,710%
31.12.2013 0,700%
31.12.2012 0,760%
31.12.2011 0,740%
31.12.2010 0,740%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[3] 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[4] wird nachgeliefert

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn[5] EUR
Aktiengewinn EStG[6] 0,01%
Aktiengewinn KStG[7] 0,01%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 38,19 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2017 31.12.2014 31.12.2013 03.01.2011 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs wird nachgeliefert 153,35 140,50 113,84 N/A N/A N/A
Betrag wird nachgeliefert 4,07 EUR 4,30 EUR 3,89 EUR 4,24 EUR 2,86 EUR 1,66 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
wird nachgeliefert 4,07 4,30 3,89 4,24 2,86 1,66
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
wird nachgeliefert 4,07 4,30 3,89 4,24 2,86 1,66
Währung wird nachgeliefert EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) - - - - - - -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 1,81%
Maximum Drawdown -2,30%
VaR (99% / 10 Tage) 0,84%
Sharpe-Ratio 1,19
Information Ratio 0,99
Korrelationskoeffizient 0,99
Alpha 0,28%
Beta-Faktor 1,08
Tracking Error 0,46%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 6,03%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 4,93%
Maximal verliehener Anteil[11] 8,46%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 105,73%
Erträge aus Wertpapierleihe[8] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 30.09.2019

11. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest, 6/19 Halbjahresbericht DE Jun 2019 PDF 5,4 MB
DWS Invest Verkaufsprospekt DE Mai 2019 PDF 7,4 MB
DWS Invest - Einladung AGM 2019 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2019 PDF 45,9 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds FC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2019 PDF 163,5 KB
DWS Invest Änderung von Vertragsbedingungen DE Feb 2019 PDF 243 KB
DWS Invest SICAV, 12/18 Jahresbericht DE Dez 2018 PDF 8,6 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2019 PDF 6,3 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Sep 2019 PDF 291,3 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2019 PDF 6,8 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Sep 2019 PDF 12,4 MB
Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger) Steuer- und Ausschüttungsdaten DE Jan 2018 PDF 18,2 KB
Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger) Steuer- und Ausschüttungsdaten DE Jan 2018 PDF 18,2 KB

Sales-Material / Präsentationen

Swing Pricing Einführung Anlageinformation DE Jan 2019 PDF 114,1 KB

Sonstige Dokumente

Mitteilung an die Anleger - Transparenzregister Sonstiges DE Aug 2019 PDF 71,6 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

Formular

Füllen Sie dazu einfach das Anforderungsformular aus und wählen Sie die Art der von Ihnen gewünschten Information aus. Die mit “*“ versehenen Feldern sind obligatorisch.

Internal Server Error

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben in den markierten Feldern!

E-Mail-Adresse Adresse und Wiederholung weichen voneinander ab, bitte prüfen Sie Ihren Input.

Ihre Anfrage wurde aufgenommen.

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,012% p.a.
davon laufende Kosten 0,692% p.a.
davon Transaktionskosten 0,320% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 14.03.2019

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, Mainzer Landstraße 178-190, D-60327 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.



Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

CIO View

Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wenn Sie dieses Feld schließen oder die Nutzung fortsetzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies oder darüber, wie Sie Cookies deaktivieren können, finden Sie in unserem Cookie-Hinweis.