DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH

ISIN: LU0813333605 | WKN: DWS1H0

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Anleihen Sonstige

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.680,22 EUR
Lipper Leaders (Stand: 30.04.2020)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 03.07.2020)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,24% -
3 Monate 6,96% -
6 Monate -1,91% -
Laufendes Jahr -1,53% -
1 Jahr -0,92% -0,92%
3 Jahre 4,73% 1,55%
Seit Auflegung 6,86% 1,85%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 03.07.2020)[1]


Zeitraum Netto Brutto
03.07.2019 - 03.07.2020 -0,92% -0,92%
03.07.2018 - 03.07.2019 5,21% 5,21%
03.07.2017 - 03.07.2018 0,47% 0,47%
21.11.2016 - 03.07.2017 2,03% 2,03%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 29.05.2020)[1]

AT & T Inc. 1,50
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,20
Banque Fédérative du Crédit Mutuel S.A. 1,20
The Goldman Sachs Group Inc. 1,10
Deutsche Post AG 1,10
Banco Santander S.A. 1,00
AbbVie Inc. 0,90
Fastighets AB Balder 0,90
Volkswagen Financial Services AG 0,80
Boeing Co. 0,80

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds PFDQ
    LU1054330938 / DWS1Q4

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir haben jetzt ein identisches Risiko in Finanztiteln und Nicht-Finanztiteln, da wir das beträchtliche OW in Finanztiteln im Laufe des Monats ein wenig reduziert und Nicht-Finanztitel aufgestockt haben, vor allem durch Neuemissionen und durch Erhöhung unseres HY-Engagements. Bei den Finanztiteln haben wir das OW in erstrangigen Banktiteln auf Marktgewicht reduziert und unser OW in nachrangigen Finanztiteln aufgestockt. Wir haben das Marktgewicht im Versicherungsbereich beibehalten und das OW im Immobilienbereich (REIT) leicht reduziert. Letztere bieten uns nach wie vor attraktive Bewertungen, doch wir haben seit der Wiedereröffnung des Marktes kaum Emissionen von REITs gesehen. Zudem erwarten wir eine Belebung des Angebots. Was den Nicht-Finanzbereich betrifft, so haben wir unser nachrangiges Engagement erhöht und das UW in ein leichtes OW gewandelt. Auf Sektorebene gab es keine größeren Umschichtungen, aber wir haben unser großes UW in Automobilien auf ein marktnahes Gewicht reduziert. Wir werden unser Engagement in diesem Bereich weiter ausbauen, da die Erholung in dem Sektor noch nicht eingesetzt hat. Aufgrund der ausgeprägten Schwäche Anfang Mai haben wir auch den Bereich Öl und Energie aufgestockt, wozu „Big Oil“-Konzerne, aber auch einige EM-Namen gehören. Im Allgemeinen stammen die meisten der neu eingegangenen Risiken bei Nicht-Finanzwerten aus den Schwellenländern und dem HY-Bereich (Hybrids). Schließlich hat sich das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats nur geringfügig verändert. Im Vergleich zur Benchmark sind wir weiterhin übergewichtet, weil das Eingreifen der Zentralbanken, die allmähliche Aufhebung der Lockdowns in ganz Europa und die immer noch weiten Spreads uns vorsichtig optimistisch stimmen.
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Ausblick

Die Corona-Krise wird natürlich auf absehbare Zeit im Fokus bleiben. Immer mehr Länder öffnen ihre Volkswirtschaften wieder, und die Reisetätigkeit wird wahrscheinlich wieder zunehmen, da sich z.B. die Nordeuropäer nach den Stränden Südeuropas sehnen. Hoffentlich wird dies nicht eine zweite Infektionswelle auslösen, die eindeutig negativ wäre - fast alle Volkswirtschaften würden von einem zweiten Lockdown schwer getroffen werden. Und selbst die erste Welle ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, da mehrere Schwellenländer immer noch steigende Fallzahlen verzeichnen. Die sozialen Unruhen in den USA wurden bisher von den Kapitalmärkten weitgehend ignoriert, aber das könnte sich ändern, wenn das Aggressionsniveau weiter zunimmt. Zudem könnten die steigenden Arbeitslosenzahlen zusätzliche Konjunkturmaßnahmen in den USA erforderlich machen. Das Verhältnis zwischen den USA und China ist nach wie vor fragil, bisher handelte es sich meist um rhetorische Gefechte zwischen beiden Seiten. Länger anhaltende Maßnahmen wie weitere und härtere Sanktionen könnten der Marktstimmung jedoch belasten. Die Zentralbanken weltweit werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, die Auswirkungen des Corona-Schocks abzufedern. Aus diesem Grund wird man die Sitzungen des FOMC, der BoJ, der EZB und der BoE genauestens beobachten, insbesondere was die Optimierung ihrer Notfallmaßnahmen und -politik betrifft. Das OPEC-Treffen könnte ein Update zu weiteren Produktionskürzungen liefern. Und in Europa werden große Entscheidungen anstehen. Weitere Gespräche über die Brexit-Strategie zwischen Großbritannien und Europa könnten zu Meinungsverschiedenheiten führen; die Frist für die Beantragung einer Verlängerung des festgelegten Brexit-Datums läuft Ende Juni ab. Schwierig könnte auch die Umsetzung des Europäischen Wiederaufbaufonds werden, der noch lange nicht final beschlossen ist.
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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte den im März verlorenen Boden wieder etwas gutmachen: wir übertrafen die Benchmark um 40 Basispunkte und liegen bei -35 Basispunkte vor Kosten im bisherigen Jahresverlauf. Der Mai begann für das Portfolio schlecht, da insbesondere unsere Übergewichtung (OW) in Finanztiteln uns in den ersten zwei schwachen Maiwochen belastete. Der Markt für Finanzwerte begann nach dem von Macron und Merkel vorgeschlagenen Wiederaufbaufonds eine Trendwende und leistete einen schönen Beitrag zur aktiven Wertentwicklung. Trotz des hohen Anteils des Finanzbereichs kam der größte Beitrag zum Fonds aus der Industrie, wo eine Reihe von Namen ein beeindruckendes Comeback feiern konnten. Innerhalb des Sektors waren es Infrastrukturnamen wie Flughäfen, die ein beeindruckendes Comeback erlebten. Dies galt aber tatsächlich für alle Nicht-Finanz-Sektoren mit Ausnahme des Konsumgütersektors, in dem wir immer noch untergewichtet (UW) sind, wenn auch in geringerem Ausmaß, da wir im Mai auf dem Sekundärmarkt Automobilnamen gekauft haben. Bei den Konsumgütern haben wir nur einen Basispunkt verloren, und vor höheren Herausforderungen stehende Namen wie Ford, VW und General Motors haben einen schönen Beitrag zur Wertentwicklung geliefert Öl und Gas (OW) trugen ebenfalls zur Wertentwicklung bei, obwohl die Neuemissionen von Ende März/Anfang April zu Beginn des Monats unter Druck kamen. Regional gesehen lieferte unser hohes OW in den USA die beste Wertentwicklung, und es überrascht nicht, dass unser größtes UW, nämlich Frankreich, am stärksten zurücklag. Positiv stachen jedoch die Titel der Schwellenländer (EM) heraus, die wir im April und im Laufe des Monats hinzufügten, da sich das gesamte Segment im Mai im Einklang mit den Rohstoffen erholte. HY trug ebenfalls positiv bei, da unsere Positionen in Ford und Netflix wirklich gut abgeschnitten haben.
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Rückblick

Nachdem er Anfang Mai zunächst um 13 Basispunkte gestiegen war, vollzog der ICE BofA Euro Corporate Index mit der Initiative von Macron und Merkel eine Umkehr und schloss den Monat bei 166 Basispunkten über Staatsanleihen bzw. 17 Basispunkte enger. Jetzt liegt der Spread 77 Basispunkte unter dem in der letzten Märzwoche verzeichneten weitesten Niveau, ist aber immer noch 74 Basispunkte weiter als zu Jahresanfang. Finanzwerte (-11) übertrafen Nicht-Finanzwerte (-6) mit einem ordentlichen Abstand. Grund dafür ist die anhaltende Flut von Emissionen im Nicht-Finanzbereich, der Druck auf einige der frühen Neuemissionen zu Beginn des Monats und, was die Finanzwerte betrifft, die deutsch-französische Initiative für einen Wiederaufbaufonds. Bei den Finanzwerten waren die erstrangigen Banktitel (-13) die Treiber der Wertentwicklung, während nachrangige Banken (-4) und nachrangige Versicherungen (-1) zurückblieben. Ein weiterer Sektor innerhalb der Finanzwelt, der weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, war der Immobiliensektor, wobei die Papiere von Hotels und Einkaufszentren auf ihrem hohen Stand verharrten und der Wohnbereich von zwei Skandalen getroffen war. Der Energiesektor (-22) schnitt im Nicht-Finanzbereich mit großem Abstand am besten ab, was auf die starke Erholung in der Öl- und Grundstoffindustrie (-14) zurückzuführen ist, wo vor allem der Rohstoffsektor, aber auch Chemie gut abschnitt. Interessanterweise waren die Bereiche mit der schlechtesten Wertentwicklung bei Nicht-Finanzwerten auch die ersten Sektoren, die sich im März und April erholten, wie Telekommunikation, Gesundheitswesen und Technologie. Bei Konsumgütern, Medien und Einzelhandel ist nach wie vor kaum eine Verringerung der Renditedifferenz zu beobachten. Obwohl Titel mit höherem Rating und niedrigerem Risiko im Mai im Investment Grade (IG)-Bereich tendenziell überdurchschnittlich abschnitten, fehlte es nicht an Risikobereitschaft in verwandten Anlageklassen wie Euro High Yield (HY) (-69) oder Emerging Markets (EM)-Unternehmensanleihen (-47).
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Vorherige Kommentare

04.2020:

Aktuelle Positionierung

Über den sehr belebten Neuemissionsmarkt haben wir dem Portfolio weiterhin weniger zyklische Unternehmensanleihen hoher Qualität hinzugefügt, aber auch die Gelegenheit genutzt, einige unserer größeren UW zu reduzieren, z.B. im Bereich Automobile und Teile (wo wir das UW beibehielten) und im Baugewerbe, wo jetzt ein leichtes OW besteht. Wir erhöhten auch den Anteil in Gebrauchsgütern, sind hier aber weiterhin untergewichtet. Das OW im Technologiebereich haben wir aufgestockt, da sich der Sektor gegenüber dem globalen Abschwung als recht widerstandsfähig erwiesen hat. Unser OW in Lebensmitteln und Getränken haben wir auf Marktgewicht (MW) reduziert und auch das OW in Medien verringert. Im Finanzbereich haben wir das OW im Immobilien- und Finanzdienstleistungssektor reduziert, da beide Branchen im April ein gutes Comeback erlebten. Im Bereich Banken und Versicherungen haben wir das OW in Ersteren beibehalten, aber das Engagement in nachrangigen Banktiteln leicht reduziert und das MW bei Letzteren unverändert belassen. Bei nachrangigen Versicherungsanleihen liegen wir jetzt wieder gleichauf mit dem MW, das UW in Corporate Hybrids haben wir jedoch beibehalten. Schließlich hat sich das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats nur geringfügig verändert. Im Vergleich zur Benchmark sind wir weiterhin übergewichtet, weil das Eingreifen der Zentralbanken, die allmähliche Aufhebung der Lockdowns in ganz Europa und die immer noch weiten Spreads uns vorsichtig optimistisch stimmen.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte einen Teil der im März erlittenen Verluste wiedergutmachen. Das Portfolio erzielte etwas mehr als 4,3 % und übertraf die Benchmark um 87 Basispunkte. Typischerweise bringen Sektoren und Segmente, in denen wir im Vergleich zu unserer Benchmark ein Untergewicht (UW) haben, tendenziell eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung mit sich und umgekehrt. Dies gilt auch im April fast flächendeckend für das gesamte Portfolio, mit Ausnahme der Corporate Hybrids, bei denen wir ein UW haben und die hinter der Benchmark zurückblieben. Der schlechteste und einzige Sektor mit negativer Wertentwicklung war der Konsumgütersektor, in dem vor allem unser UW im Automobilbereich seinen Tribut forderte. Am zweitschlechtesten lief es für die Grundstoffe, die sich durch unser Übergewicht (OW) in Chemikalien gleichwohl überdurchschnittlich entwickelten, während das UW in Grundressourcen eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung für das Portfolio brachte. Die besten Sektoren waren diejenigen, in denen wir hohe OWs haben, wie z.B. Gesundheitswesen, Telekommunikation und Technologien sowie Immobilien. Abgesehen von Immobilien trug die Finanzseite trotz unseres OW in diesem Segment weniger zur relativen Performance bei als die Nicht-Finanzwerte, was wahrscheinlich auf die sehr gute Wertentwicklung aller Finanzwerte in der Benchmark zurückzuführen ist.

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Ausblick

Mit der zunehmenden Zahl an Ländern in Europa, in denen das öffentliche Leben vorsichtig und schrittweise wieder geöffnet wird, werden wir wahrscheinlich einen Anstieg der Corona-Fälle erleben, aber solange die Infektionszahlen nicht wieder auf den Stand von Ende März/Anfang April ansteigen, sollte dies zu verkraften sein. Es besteht kaum Zweifel daran, dass eine zweite Lockdown-Welle für die Wirtschaft und die Märkte verheerend wäre. Von der allmählichen Wiedereröffnung sollten wir nur eine langsame Aufhellung der Konjunkturlage erwarten, die Entwicklung in China gibt hier gute Hinweise. Die Produktions- und Angebotsseite hat sich am schnellsten erholt, während Dienstleistungen aktuell nicht an der Erholung teilhaben. Die europäischen Auto- und Luxusgüterhersteller verzeichneten bereits Anfang April eine recht schnelle Erholung der Umsatzzahlen, ein Autobauer vermeldete sogar eine Absatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Es ist zwar erst ein Anfang, und wir wissen nicht, ob Fahrzeuge mit Verlust verkauft werden, um Lager zu räumen und Cashflow zu generieren, aber ein Hoffnungsschimmer sind die Zahlen trotz allem. Nichtsdestotrotz wird sich die Nachfrageseite langsamer erholen als die Angebotsseite. Mit angekündigten 3 Bio. USD werden wir dieses Quartal Treasury-Emissionen beispiellosen Umfangs erleben (im Jahr 2019 lag das gesamte Emissionsvolumen bei 1,3 Bio. USD). Der Betrag ist fünfmal so hoch wie der bisherige Quartalsrekord aus dem Jahr 2009 und wird wahrscheinlich einen gewissen Verdrängungseffekt mit sich bringen. Weder beim Federal Open Market Committee noch bei der EZB stehen im Mai Sitzungen an, aber ihre Maßnahmen werden weiterhin Einfluss auf die Anleihe- und Aktienmärkte haben. Zudem wird die Q1-Berichtssaison zu Ende gehen.

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Rückblick

Euro Investment Grade (IG) holte im April einen Teil seiner Verluste wieder auf und lag 3,55 % im Plus. Damit verzeichnete er seinen bisher stärksten Monat (an 2. Stelle folgt der Juli 2009 mit 3,24 %). Leider ist er noch weit davon entfernt, die im März eingebüßten 6,77 % gutzumachen. Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde gegenüber Staatsanleihen um 55 Basispunkte enger (YTD +89 Basispunkte (Bp.); März 123 Bp.). Dies ist der drittbeste Monat seit Aufzeichnung und der beste seit Mai 2009. Die Verengung wäre wohl noch deutlicher ausgefallen, wäre nicht ein Rekordangebot an Neuemissionen auf den Markt gekommen. Ohne die Beteiligung der EZB wären die Auswirkungen auf die Spreads ausgeprägter gewesen. Glücklicherweise waren die Zentralbanken im April am Primärmarkt sehr aktiv, und die 66 Milliarden Euro wurden gut aufgenommen. Die Rekordemission bei Nicht-Finanztiteln spiegelt sich in der Spreadverengung im April wider, bei der Finanztitel (-66 Bp.) Nicht-Finanztitel (-41 Bp.) mit Abstand übertrafen. Zwar gab es auch im Finanzbereich Neuemissionen in Höhe von 20 Milliarden Euro und damit etwas mehr als im Monatsdurchschnitt, aber das Segment hatte nach der spürbar unterdurchschnittlichen Entwicklung im März auch einen gewissen Nachholbedarf. Bei den Nicht-Finanzwerten stachen die zwei schlechtesten Sektoren vom März heraus, Automobile (-84 Bp.; März +169 Bp.) und Energie (-72 Bp.; März +130 Bp.). Der schwächste Sektor waren die Haupt-Dienstleistungen, wo sich insbesondere der Reise- und Freizeitsektor im April nicht erholen konnte. Der April war kein „normaler" Risk-On-Monat, da nachrangige Verbindlichkeiten an der Erholung fast so stark teilnahmen wie im Normalfall. Contingent Capital Bonds (CoCos) wurden um 40 Bp. enger, nachdem sie sich im März um 121 Bp. ausgeweitet hatten. Ähnlich verhält es sich mit nachrangigen Anleihen außerhalb des Finanzbereichs (Hybrids) (-25 Bp. gegenüber +79 Bp. im März) und in geringerem Maße auch mit nachrangigen Finanzwerten (-83 Bp. gegenüber 153 Bp.).

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03.2020:

Aktuelle Positionierung

Wir haben die Qualität des Portfolios insgesamt sukzessive verbessert, und die Untergewichtung (UW) in Titeln mit A- und AA-Ratings ist derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Jahren. Erreicht wurde dies v.a durch Neuemissionen von Papieren des oberen Qualitätsspektrums in den letzten zwei Märzwochen. Bei den nachrangigen Anleihen, mit deren Reduzierung wir bereits im Februar begonnen haben, haben wir die UW in Lower Tier 2 (LT2)-Bankanleihen und in nachrangigen Versicherungsanleihen beibehalten, obwohl wir das UW in Letzteren im Laufe des Monats ein wenig verringert haben. In Corporate Hybrids sind wir jetzt zum ersten Mal UW, weil wir Risiko herausnahmen, um Liquidität für die Flut von Neuemissionen hoher Qualität zu haben, und weil der Sektor im Vergleich zu anderen nachrangigen Anleihen aus dem Finanzbereich relativ gut abgeschnitten hat. Wir werden eventuell Schwächephasen nutzen, um nachrangige Bankanleihen (LT2) hinzuzufügen, da wir der Meinung sind, dass die politischen Entscheidungsträger und die EZB alles getan haben, um den Sektor zu schützen. Dies gilt mindestens auch für LT2-Verbindlichkeiten. Bei nachrangigen Anleihen außerhalb des Finanzsektors haben wir die Gewichtung in Sektoren, von denen wir erwarten, dass der Lockdown nicht zu einem vollständigen Einbruch der Gewinne führen wird, erhöht oder beibehalten. Entsprechend sind wir in Lebensmitteln und Getränken zu einer Übergewichtung (OW) übergegangen und haben das OW beim Gesundheitswesen, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen beibehalten. Das OW in Banken wurde reduziert, allerdings durch die Reduzierung nachrangiger Anleihen. In zyklischeren Sektoren wie Baugewerbe, Einzelhandel, Automobil und Gebrauchsgütern sind wir weiterhin UW und haben das OW in Öl und Gas (jetzt UW), Reisen und Chemie reduziert. Leider konnten wir das Engagement nicht überall reduzieren, wo wir es wollten, da der Markt nicht immer bereit war, ein Angebot zu stellen. Bisweilen waren wir auch der Meinung, dass bereits zu viele schlechte Nachrichten eingepreist waren.

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Performance Attribution

Das Portfolio litt zusammen mit dem Rest des Marktes und lag am Ende ganze 135 Bps hinter der Benchmark. In den letzten beiden Märzwochen gelang es uns, den Abstand zur Benchmark um rund 60 Bps zu verkleinern. Dies ist zwar ungewöhnlich, doch in vergangenen Härtephasen waren ähnliche Muster zu beobachten. Der Grund dafür ist, dass die Benchmark mit ihren vielen Werten etwas länger braucht, um den wahren Zustand des Marktes widerzuspiegeln. Ebenfalls hilfreich war die teilweise Erholung, die wir gegen Ende des Monats insbesondere bei nachrangigen Papieren sehen konnten. Finanzwerte waren mit großem Abstand das Segment mit der schlechtesten Wertentwicklung. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Nicht-Finanzwerte einen enormen Auftrieb durch unsere beträchtliche UW in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke sowie Automobilhersteller erhielten, was beeindruckende 62 Bps zur Wertentwicklung beitrug.

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Ausblick

Es versteht sich von selbst, dass für April vor allem die Daten zur Entwicklung der Pandemie wichtig sind. In Europa besteht Anlass zu Optimismus, könnte die Zahl der Neuinfektionen hier doch in ein oder zwei Wochen ihren Höchststand erreicht haben. Laut JP Morgan war in Italien, Deutschland, Frankreich und sogar Spanien ein deutlicher Rückgang der neuen Fälle zu verzeichnen, was hoffen lässt, dass mit Greifen der Lockdown-Maßnahmen in diesen Ländern in den nächsten 1-2 Wochen der Höhepunkt überschritten werden könnte. Das Vereinigte Königreich hinkt der Entwicklung etwas hinterher, und das große Fragezeichen bleiben die USA. Die US-Regierung hat die Schwere der Pandemie nur sehr zögerlich erkannt und wurde eindeutig überrumpelt. Doch das Land hat das Know-how und die Ressourcen, um dieses Problem anzugehen, und sobald wir uns dem Höhepunkt der Neuinfektionen in Amerika nähern, dürfte es auch an den Aktienmärkten wieder bergauf gehen. Es gibt auch einige positive Nachrichten: So mein Heimatland Dänemark mit seiner Isolationsstrategie erfolgreich und plant eine schrittweise Lockerung ab dem 13. April. Virus hin oder her – die Berichtssaison für das erste Quartal steht an und lässt Schreckliches befürchten! Tausende von Unternehmen haben entweder die Prognose für 2020 ausgesetzt oder katastrophale Gewinnwarnungen abgegeben. Analysten prognostizieren für den S&P einen Gewinnrückgang im 1. Quartal um 5,2 % (aber der reale Schaden wird bei den Gewinnen erst im zweiten Quartal deutlicher zu Tage treten), wobei der Energiesektor das Schlusslicht sein dürfte. Die Arbeitslosenzahlen aus aller Welt werden schockierend ausfallen, hoffentlich aber nur vorübergehend, denn die Unternehmen sollten relativ schnell wieder auf die Beine kommen können. Ein Bereich, der jedoch Anlass zur Sorge gibt, ist der Reise-, Freizeit- und Tourismussektor, der bisher für einen großen Teil des Beschäftigungswachstums verantwortlich war. Dieser Sektor wird sich wohl als letzter erholen.

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Rückblick

Der März war von Rekorden geprägt, aber keiner der Rekorde war positiv: Mit einer Rendite von -6,8 % im ICE BofA Euro Corporate Index war es der schlechteste Monat hinsichtlich Gesamtrendite, der jemals verzeichnet wurde (zweitschlechtester war September 2008 mit -4,1 %). Die Überrendite gegenüber Staatsanleihen betrug -6 %; mit 123 Bps war die Ausweitung beim Index um 23 Bps größer als im September 2008. Am schlechtesten entwickelten sich LT2-Banken (+174 Bps), aber im Gegensatz zu anderen drastischen Ausverkäufen schnitten andere Bereiche der nachrangigen Anleihen wie Versicherungen (+130 Bps) und Corporate Hybrids (+79 Bps) sogar besser ab als Automobilhersteller und -zulieferer (+169 Bps) und Energie (+138 Bps). Dass Fonds mit Papieren kurzer Laufzeit unter Abflüssen litten, wird verständlich, wenn man sich die Kurven ansieht: Nicht-Finanzwerte mit Laufzeiten von 1-3 Jahren wurden um 119 Bps weiter, während Laufzeiten von 10 Jahren +88 Bps weiter wurden. Bei Finanzwerten ergibt sich ein ähnliches Bild mit 139 Bps für 1-3 Jahre gegenüber 105 Bps im langen Laufzeitensegment. Der wahllose Ausverkauf hat einige interessante Gelegenheiten eröffnet, und bei Betrachtung der Spreadabweichung in der Benchmark stellt man fest, dass über 20 % bei einem Spread von 300 oder höher handeln. Ende Januar waren es noch 0,6 %, und nicht alle Emittenten mit derart hohen Spreads fallen zu Recht in diese Kategorie.

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02.2020:

Aktuelle Positionierung

Wie bereits erwähnt, haben wir etwas Risiko aus dem Portfolio genommen, und wegen der herrschenden Unsicherheit aufgrund des Virus und seiner Folgen behalten wir das Marktgewicht bei Lower-Tier-2-Bankentiteln und nachrangigen Versicherungstiteln vorerst bei. Davon abgesehen planen wir nach der historischen Ausweitung der Spreads in der vergangenen Woche jedoch, nur die Namen herauszunehmen, deren Erholung länger dauern dürfte, wenn die Zahl der neuen Corona-Fälle zu stagnieren beginnt. Wir sind bereits in fast allen zyklischen Sektoren untergewichtet, wobei Chemie eventuell ausgenommen ist, jedoch halten wir dort vor allem Namen aus der Spezialchemie. Die starke technische Unterstützung dürfte bestehen bleiben, und da der EZB 2,5 Mrd. € gegenüber 565 Mio. € im Februar zur Verfügung stehen, können wir erwarten, dass sie im März noch aktiver beim CSPP sein wird.Wenn sich der Einbruch an den Aktienmärkten mit der Geschwindigkeit der letzten Woche fortsetzt, werden Regierungen und Zentralbanken wahrscheinlich unvermeidlich gezwungen sein, die ohnehin schon beträchtlichen Unterstützungsmaßnahmen im System noch zu verstärken.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hat die schlimmste Woche seit den erschütternden Folgen des griechischen Schuldenschnitts, als die Solvenz einiger der größten EU-Mitgliedsstaaten in Frage gestellt wurde, erlebt. Wir blieben im Februar 14 Bp. hinter der Benchmark zurück, und dies ereignete sich ausschließlich in der letzten Woche des Monats.Dass es nicht noch schlimmer kam, war der Tatsache geschuldet, dass wir eine ganze Reihe risikoreicher Positionen in CoCos und nachrangigen Versicherungstiteln verkauft haben. Wir haben bei nachrangigen Finanztiteln auf Marktgewicht reduziert (sowohl bei Versicherungen als auch Banken, mit Ausnahme der CoCos, die nicht in der Benchmark enthalten sind und ebenfalls reduziert wurden). Wir behielten die Übergewichtung in Corporate Hybrids bei, reduzierten aber auch hier das Engagement.Was uns neben dem ziemlich hohen Risikoniveau wirklich wehtat, war der starke Ausverkauf bei den Anleihen mit längeren Laufzeiten. Vor allem die Neuemissionen außerhalb des Finanzbereichs mit 20 und 30 Jahren Laufzeit wurden abverkauft. Der Sektor mit der schlechtesten Wertentwicklung waren mit einigem Abstand die Banken, wo CoCos und die zuletzt hinzugefügten erstrangigen Anleihen sich negativ auf das Portfolio auswirkten. Bei den Nicht-Finanzwerten belasteten uns die Verbraucherdienstleistungen und insbesondere der Bereich Reisen und Freizeit, obwohl wir sowohl im Sektor als auch im Teilsektor untergewichtet sind, denn ein Titel hatte einen überproportional hohen negativen Effekt. Der mit Abstand beste Sektor war der Konsumgütersektor (unser größtes Übergewicht), da vor allem die Bereiche Autos und Fahrzeugteile sowie Lebensmittel und Getränke einen furchtbaren Monat erlebten. Unsere Übergewichtungen in den Bereichen Immobilien und Gesundheitswesen haben uns nicht belastet, da dies unsere zweit- und drittbesten Sektoren waren.

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Ausblick

Mittlerweile dürfte jedem klar sein: Die weitere Ausbreitung des Virus wird bestimmen, wie es uns und den Märkten im März ergeht. Wir werden höchstwahrscheinlich erleben, dass die Zahl der Fälle in Europa und den USA möglicherweise bis in den April hinein weiter steigen wird, und wenn das der Fall ist, wird die Reaktion der Regierungen und der Zentralbanken sehr entscheidend sein. Wie bereits erwähnt, kommt die Federal Reserve erst am 18. zusammen, was ziemlich spät sein kann. Wenn die Aktienmärkte weiterhin „langsam ausbluten“, wird sie wahrscheinlich nicht vor dem Treffen reagieren. Wenn wir jedoch eine Wiederholung des letzten Donnerstags im Februar erleben, könnte es zu einer außerplanmäßigen Zinssenkung kommen. Die EZB kommt am 12. zusammen. Auch hier muss es schon so schlimm bleiben wie in der vergangenen Woche, damit die EZB die Zinsen senkt oder das Programm zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchasing Programme, APP) erhöht, vor allem wenn man bedenkt, dass eine Zinssenkung wahrscheinlich unwirksam sein wird und eine Erhöhung des APP während der Überprüfung der Strategie ungewöhnlich wäre. Die OPEC wird am 5. ein außerordentliches Treffen abhalten, und am 6. wird ein OPEC+-Ministertreffen folgen. Die OPEC wird wahrscheinlich versuchen, den starken Ölpreisrückgang einzudämmen.

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Rückblick

In den ersten drei Februarwochen wurde der ICE BofA Euro Corporate Index gegenüber Staatsanleihen um 6 Bp. enger, in der letzten Woche dann um 26 Bp. weiter. Wir sind jetzt wieder auf dem Spread-Niveau von Juni 2019, und Februar war der schwächste Monat seit November 2018. Betrachtet man die Wochenbewegungen, so gab es in den letzten zehn Jahren nur drei größere Wochenbewegungen im Index. Diese ereigneten sich im August und November 2011 während der Euro-Staatsschuldenkrise sowie im Mai 2010 während der großen Finanzkrise. Am schlechtesten entwickelte sich das CoCo-Segment, das in der letzten Woche um beeindruckende 82 Bp. weiter wurde, nachdem es in den ersten drei Wochen das Segment mit der besten Wertentwicklung (-19 Bp.) gewesen war. Nachrangige Versicherungstitel und nachrangige Nicht-Finanzwerte wurden in den ersten drei Wochen um 18 bzw. 12 Bp. und danach um 55 bzw. 48 Bp. weiter. Der schlechteste Sektor außerhalb des Finanzbereichs war nicht überraschend der Bereich Auto und Fahrzeugteile, der im Laufe des Monats um 26 Bp. weiter wurde, von denen 24 auf die letzte Woche entfielen. Gesundheitswesen, Energie, Konsumgüter und Einzelhandel wurden alle um 17 bis 18 Bp. weiter. Am besten schnitten die Sektoren Medien, Versorgungsunternehmen und Immobilien ab, die alle den Monat um 9 oder 10 Bp. weiter beendeten. Erstrangige Bankentitel und Nicht-Finanzwerte wurden im Februar um 15 Bp. bzw. 17 Bp. weiter. Der Grund für die leicht unterdurchschnittliche Wertentwicklung liegt darin, dass insbesondere italienische Banken unter starkem Druck standen, aber auch darin, dass Neuemissionen deutlich unterdurchschnittlich abschnitten und wir seit Jahresbeginn viele Emissionen von Banken hatten.Die schwächste Region war Italien (+19 Bp.), aber dies war nicht so stark ausgeprägt, wie man letzte Woche am Markt erwartet hatte. Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich und die USA wurden alle um 17 Bp. weiter.

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01.2020:

Aktuelle Positionierung

Das Gesamtrisiko im Portfolio ist im Laufe des Monats leicht gestiegen, was ausschließlich auf Finanzwerte zurückzuführen ist, da wir an Neuemissionen bei nachrangigen und erstrangigen Bankentiteln teilgenommen haben und insbesondere italienische und spanische Bankenwerte auf dem Sekundärmarkt gekauft haben. Wir haben auch das Übergewicht (OW) im Immobilienbereich erhöht. Wir sehen sowohl bei Banken als auch in der Immobilienbranche Wertpotenzial, da sich die Fundamentaldaten, die Transparenz der Banken und die niedrige Zinsmarge verbessern, was der Immobilienbranche weiterhin zugutekommen wird. Darüber hinaus sollten beide Sektoren einigermaßen immun sein, falls die Auswirkungen des Virus weltweit auf die Produktion durchschlagen. Sollte es darüber noch hinausgehen, wäre wahrscheinlich kein Sektor mehr sicher, aber davon sind wir glücklicherweise noch weit entfernt. Wir haben unser Engagement in nachrangigen Nicht-Finanzwerten reduziert, das OW jedoch beibehalten, da das Segment ein gutes Wertpotenzial bietet, denn die Spannen bei erstrangigen Nicht-Finanzwerte werden aufgrund eines geringeren Emissionsvolumens und einer aktiven EZB enger. Im Gesundheitswesen haben wir nach der Rallye bei den langen Laufzeiten Gewinne mitgenommen. Wir sind dem Sektor gegenüber positiv eingestellt und erwarten keine umfangreichen Neuemissionen, da die Fusionen im vergangenen Jahr finanziert wurden und nur wenige neue Übernahmen anstehen. Wir haben das große Untergewicht (UW) in der Konsumgüterindustrie beibehalten, da wir glauben, dass mehrere der Subsektoren wie Autos und Luxusgüter vom Coronavirus belastet werden könnten. In Italien sind wir aufgrund des für den Markt positiven Wahlergebnisses von einem UW zu einem OW übergegangen. In Spanien haben wir das OW erhöht. Im Hinblick auf unsere Märkte bleiben wir positiv eingestellt, da wir der Meinung sind, dass Unternehmensanleihen durch eine recht energische Zentralbank, anhaltende Zuflüsse, weniger Emissionen und ein (noch) freundliches Wirtschaftswachstum gut unterstützt werden.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte den turbulenten Monat unbeeindruckt überstehen und die Benchmark vor Kosten um einen Basispunkt übertreffen. Das Portfolio profitierte am meisten von seinem Engagement im Finanzbereich, da Banken, Finanzdienstleistungen und Immobilien im Januar positive Beiträge zur Wertentwicklung brachten. Die Bereiche Finanzdienstleistungen und Immobilien sind zwei unserer größten Übergewichte (OW), und beide Sektoren haben im Laufe des Monats wirklich gut abgeschnitten. Die Banken, bei denen wir ebenfalls übergewichtet sind, hatten keinen guten Monat, aber unser Engagement in italienischen und amerikanischen Banken half uns ebenso wie eine sehr gut laufende Neuemission der Deutschen Bank. Außerhalb des Finanzbereichs fällt das Bild deutlich uneinheitlicher aus. Gesundheitswesen war unser bester Sektor, da die Emissionen mit längerer Laufzeit aus dem Jahr 2019 im Januar sehr gefragt waren. Das Segment 20 Jahre plus wurde nach einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung Ende 2019 sehr gut nachgefragt. Hier ließ die bekannte Jagd nach Rendite die Nachfrage anziehen, da viele Anleger angesichts der volatilen Märkte wahrscheinlich ein ungutes Gefühl hatten, weitere nachrangige Schuldtitel in ihr Portfolio aufzunehmen. Am schlechtesten entwickelte sich der Konsumgütersektor, in dem unser beträchtliches Untergewicht (UW) bei Autos und Tabak die Wertentwicklung belastete. Ähnlich wie bei den Anleihen am langen Ende der Kurve vollzogen Teile dieser Sektoren eine Aufholjagd zu den übrigen Nicht-Finanzwerten. Regionaler Spitzenreiter war nicht Italien, sondern Schweden, wo ein großer Teil unseres Immobilienengagements angesiedelt ist. Zudem haben wir ein deutliches OW in einem schwedischen Telekommunikationsunternehmen, dessen Anleihen im Januar eine außerordentlich gute Wertentwicklung zeigten. Auch Italien und die USA haben sich sehr gut geschlagen: In Italien waren es Emittenten aus dem Finanzbereich, die eine Rallye vollzogen, und in den USA Titel mit langer Laufzeit aus dem Gesundheitswesen.

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Ausblick

Die zukünftige Entwicklung und Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie werden im Februar den Ton für die Märkte vorgeben. Ebenfalls richtungsweisend werden die ersten Präsidentschaftsvorwahlen der Demokratischen Partei sein, die zunächst am 3. Februar in Iowa und dann am 11. Februar in New Hampshire stattfinden. Diese sind zwar nicht entscheidend, können den Kandidaten aber im Vorfeld des wichtigen „Superdienstags“ am 3. März weiteren Wählerzulauf bescheren. Sollte ein(e) linksgerichtete(r) Kandidat(in) wie Sanders oder Warren in einer der beiden Vorwahlen einen deutlichen Sieg erringen, könnte dies den Markt nervös machen. Am Dienstag, den 4. Februar, wird Trump zudem seine Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress halten. Er könnte darin Hinweise auf sein zukünftiges Gesetzgebungsprogramm für die Wahlen im November geben. Weder bei der EZB noch beim Federal Open Market Committee (FOMC) stehen im März Sitzungen an.

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Rückblick

Dieses Jahr gab es keinen typisch starken Jahresanfang, da der ICE BofA Euro Corporate Index den Monat einen Basispunkt über Staatsanleihen beendete und eine Gesamtrendite von 1,14 % erzielte. Gefühlt war es deutlich weniger als ein Basispunkt und ausschlaggebend hierfür war wahrscheinlich die starke Phase, die der Markt nach dem Zwischenfall im Iran erlebte, bevor dann das sehr schwache Monatsende aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs folgte. Finanzwerte (+3 Bp.) schnitten schlechter ab als Nicht-Finanzwerte (+1 Bp.), was auf die starken Emissionen von Banken und Versicherungen zurückzuführen ist, die 33 Mrd. € in erstrangigen und 8 Mrd. € in nachrangigen Wertpapieren begaben. Bei erstrangigen Finanzwerten war es das größte Emissionsvolumen in einem Monat seit Januar 2010. Die Emissionen von Nicht-Finanzwerten betrugen lediglich 24 Mrd. € – das geringste Januar-Volumen seit 2016. Generell scheint es, dass wir nicht annähernd an die Rekordemission von 2019 herankommen werden, und mehrere Marktanalysten haben ihre Prognose für 2020 bereits gesenkt. Zusammen mit dem wieder aufgenommenen CSPP dürfte der potenzielle Mangel an Emissionen in Zeiten von Marktvolatilität für zusätzliche Stabilität sorgen. Die Renditeabstände von nachrangigen Anleihen aus dem Versicherungsbereich (+16 Bp.) und Corporate Hybrids (+16 Bp.) waren deutlich breiter als bei ihren Äquivalenten aus dem erstrangigen Bereich (erstrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich (0 Bp.) und erstrangige Finanzwerte (+2 Bp.)). Benachbarte Anlageklassen wie USD-High Yield (HY) und Euro (HY) wurden um 47 Bp. bzw. 44 Bp. weiter. Im Vergleich dazu muss die Spreadausweitung um 15 Bp. bei EM-Unternehmensanleihen als ziemlich widerstandsfähige Reaktion angesehen werden. Konsumgüter (+4 Bp.) und Energie (+3 Bp.) schnitten am schlechtesten ab, Immobilien(-4 Bp.) und Investitionsgüter (-3 Bp.) hingegen am besten. Abgesehen von Italien (-12 Bp.) sticht keine Region wirklich hervor.

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12.2019:

Aktuelle Positionierung

Das Gesamtrisiko im Portfolio wurde im Dezember leicht reduziert, da wir Gewinne mitnahmen und liquide Mittel für die erwartete Flut an Neuemissionen sammelten. Auf regionaler Ebene haben wir zunächst das Risiko im Vereinigten Königreich erhöht, da sich abzeichnete, dass ein „Hung Parliament“ vermieden und die Konservativen insgesamt eine Mehrheit erhalten würden. Gegen Ende des Monats haben wir bei britischen Banken Gewinne mitgenommen und das Übergewicht in dem Land leicht reduziert. Darüber hinaus haben wir bei japanischen Emittenten auf Marktgewicht erhöht und das beträchtliche Übergewicht in den USA reduziert, obwohl wir nicht erwarten, dass die Neuemissionen von US-Unternehmen so überwältigend sein werden wie im Jahr 2019. Es gab mit Ausnahme britischer Banken keine größeren Veränderungen auf der Finanzseite, aber wir haben das Risiko in erstrangigen Nicht-Finanzunternehmen reduziert, insbesondere bei Namen und Sektoren, von denen wir erwarten, dass sie bei Neuemissionen aktiv sind.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte ein passendes Ende des Jahres 2019 und übertraf die Benchmark um 25 Basispunkte, sodass wir für das Jahr 209 Basispunkte vor Gebühren erreichten. Wie schon im November war es die Entscheidung, das Risiko im Portfolio durch die Aufnahme von nachrangigen Anleihen und Unternehmensanleihen mit längerer Laufzeit zu erhöhen, die sich seit Dezember auszahlte, da es sich um einen „Risk on“ Monat handelte. Die Wertentwicklung wurde gleichmäßig vom Finanzbereich und Nicht-Finanzbereich erbracht. Bei den Finanzwerten waren es vor allem Versicherungen (nachrangige) und CoCos, die zur Wertentwicklung beitrugen. Bei den Nicht-Finanzwerten war es erneut der Immobiliensektor, der sich sehr gut entwickelte, gefolgt von Versorgungsunternehmen und einem weiteren unserer großen Übergewichte (OW), Grundstoffe. Bei den Grundstoffen haben wir sowohl bei den Chemikalien als auch bei den Rohstoffen zugelegt, wobei unser Engagement in Hochzinsanleihen aus dem Forstbereich gut funktioniert hat. Bei den Versorgern und in geringerem Maße auch bei den Immobilien waren es vor allem die Corporate Hybrids, welche die Wertentwicklung erhöhten. Der einzige Sektor, der im Dezember einen negativen Beitrag leistete, war der Technologiesektor, in dem wir eine geringe Untergewichtung (UW) haben. Regional sticht nur Deutschland hervor, da sich unser UW im Land auszahlte, da die Verengung der Credits Spreads bei mehreren deutschen Emittenten nicht so stark ausfiel wie bei den risikoreicheren ausländischen Emittenten.

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Ausblick

Wir beginnen das Jahr 2020 mit einem Indexspread von 94 Bp gegenüber Staatsanleihen, 60 Bp enger seit Anfang 2019, aber immer noch 20 Bp von den engsten Ständen von Anfang 2018 entfernt. Viele der Probleme des Jahres 2019 sind noch ungelöst und werden auch im Laufe des Jahres weiterhin für Volatilität sorgen. Dazu gehören die noch immer ungelöste Brexit-Frage, sich anbahnende Unruhen und möglicherweise Schlimmeres im Nahen Osten und eine stotternde globale Wirtschaft. Wenn wir jedoch eine Eskalation im Nahen Osten vermeiden können, werden die Marktteilnehmer gerne wieder aktiv werden, und der Januar ist normalerweise ein guter Monat für Unternehmensanleihen. Der Monat wird typischerweise von der Emissionsflut und damit von institutionellen Anlegern dominiert, die tendenziell Mittel anlegen müssen. Die Stimmung auf dem IG-Markt wird normalerweise durch die Entwicklung der Neuemissionen bestimmt. Im Januar haben die EZB und ihr Ankaufsprogramm für den Unternehmenssektor (CSPP) ein beträchtliches Volumen von 2.150 Mrd. € an fällig werdenden Anleihen, die zusätzlich zu den üblichen Käufen reinvestiert werden müssen. Dies wird dem Markt natürlich helfen, die Neuemissionen aufzunehmen. Am 15. stehen Trump und China vor der Unterzeichnung der ersten Phase des Handelsabkommens. Das geht aus einem Tweet von Trump hervor. Auch die Gewinne für das Gesamtjahr 2019 werden eine wichtige Rolle spielen, und es besteht Grund zu der Annahme, dass wir das vierte Quartal in Folge mit einem niedrigeren Ergebnis erleben werden. Laut Factset wird für die S&P500-Unternehmen ein Gewinnrückgang von -1,5 % für Q4 erwartet. Die EZB wird am 23. ihre erste Sitzung im Jahr abhalten, und die Federal Reserve (FOMC) kommt am 29. zusammen. Am wichtigsten wird wohl die FOMC-Sitzung sein, da die Marktteilnehmer darauf achten werden, ob die eher auf geldpolitische Straffung hindeutenden Kommentare wiederholt werden, was nach der (hoffentlich eintretenden) Unterzeichnung des Handelsabkommens wahrscheinlich ist.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index zog im Dezember um 10 Basispunkte gegenüber Staatsanleihen an und erzielte eine fast gleichgebliebene Gesamtrendite (-0,04 % YTD 6,25 %). Der Index wurde durch den Rückgang der Euro-Staatsanleihen beeinflusst, da die Überrendite um 0,64 % (YTD 5,28 %) stieg. Der Dezember war von Risikokompression geprägt, da die Investoren weiterhin nach Rendite suchen. Am besten entwickelten sich die Segmente Contingent Capital Bonds (CoCos) und (wie üblich) nachrangige Versicherungen, die um je 26 Bps (YTD -126 Bps bzw. -142 Bps) enger wurden. Nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs (-21 Bp) setzten den Verengungstrend vom November fort und schlossen das Jahr um 89 Bp fester. Nicht-Finanzwerte (-10 Bps, YTD -38 Bps) übertrafen Finanzwerte (-9 Bps, YTD -50 Bps) leicht, da sie von der fehlenden Emissionstätigkeit (wir hatten nur 3,8 Mrd. € gegenüber 39,4 Mrd. € im November) und von der positiven Stimmung, die durch ein wahrscheinliches Handelsabkommen hervorgerufen wurde, profitierten. Die beiden Sektoren mit der besten Performance waren Energie (-14 Bps, YTD -57 bps) und Automobile (-14 Bps, YTD 44 Bps), wobei erstere durch die starke Bewegung der Ölpreise und letztere durch das Handelsabkommen getrieben wurden. Am schlechtesten lief es für Grundstoffe (-4 Bps, YTD -34 Bps), die von der geringen Risikoeigenschaft des Sektors getroffen wurden. Die beste Wertentwicklung im Jahr 2019 erzielte aufgrund der sich allgemein verbessernden Fundamentaldaten in diesem Sektor der Immobilienbereich (-61 Bps). Am schlechtesten entwickelte sich der Bereich Gesundheitswesen (-21 Bps). Die beste Performance im Dezember auf Länderebene erzielte wie erwartet Großbritannien (-12 Bps, YTD -68 Bps), da sich britische Emittenten nach dem eindeutigen Wahlsieg der Konservativen erholten. Im Jahr 2019 hatte Italien das beste Ergebnis (-76 Bps). Am schlechtesten schnitten die USA ab, was vor allem auf die Emissionstätigkeit zurückzuführen ist.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung CHF
Auflegungsdatum 31.10.2016
Fondsvermögen 2.680,22 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,06 Mio. CHF
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 1,41%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,014%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2019 0,690%
31.12.2018 0,700%
31.12.2017 0,720%
31.12.2016 0,120%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[4] 31.12.2019
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[5] 0,3236 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn[6] EUR
Aktiengewinn EStG[7] 0,00%
Aktiengewinn KStG[8] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 1,92 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,3236 EUR 0,5308 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[9][10]
- - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[9][10]
- - wird nachgeliefert
Währung CHF EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [11]

Volatilität 3,44%
Maximum Drawdown -8,72%
VaR (99% / 10 Tage) 6,78%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio 0,06
Korrelationskoeffizient 0,75
Alpha 0,51%
Beta-Faktor 0,61
Tracking Error 4,99%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 3,30%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 3,52%
Maximal verliehener Anteil[12] 5,64%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 118,91%
Erträge aus Wertpapierleihe[9] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

7. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

8. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

9. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

10. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

11. Stand: 29.05.2020

12. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Mai 2020 PDF 7,7 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Mai 2020 PDF 51,2 KB
DWS Invest Ordentlichen Generalversammlung 2020 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2020 PDF 45,9 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2020 PDF 128,6 KB
DWS Invest SICAV, 12/19 Jahresbericht DE Dez 2019 PDF 9,4 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2019 PDF 487 KB
DWS Invest SICAV, 6/19 Halbjahresbericht DE Jun 2019 PDF 5,4 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Mai 2020 PDF 6,1 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Mai 2020 PDF 294,2 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Mai 2020 PDF 6,9 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Mai 2020 PDF 12,8 MB

Sonstige Dokumente

Mitteilung an die Anleger - Transparenzregister Sonstiges DE Aug 2019 PDF 71,6 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,985% p.a.
davon laufende Kosten 0,704% p.a.
davon Transaktionskosten 0,281% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 05.03.2020

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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