DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH

ISIN: LU0813333605 | WKN: DWS1H0

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Fondsvermögen (in Mio.) 2.074,35 EUR

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 16.11.2018)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -0,59% -
3 Monate -1,55% -
6 Monate -1,03% -
Laufendes Jahr -2,1% -
1 Jahr -2,26% -2,26%
Seit Auflegung 1,61% 0,81%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 16.11.2018)[1]


Zeitraum Netto Brutto
16.11.2017 - 16.11.2018 -2,26% -2,26%
21.11.2016 - 16.11.2017 3,95% 3,95%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 31.10.2018)[1]

Goldman Sachs Group Inc., The 1,50
The Procter & Gamble Co. 1,40
Citigroup Inc. 1,40
Daimler International Finance B.V. 1,20
Argentum Netherlands B.V. 1,10
BP Capital Markets PLC 1,10
Orange S.A. 1,10
Intesa Sanpaolo S.p.A. 1,00
Wells Fargo & Co. 1,00
Electricité de France S.A. 1,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Es war immens schwierig, das Portfolio in einem Markt zu manövrieren, der zuweilen im Grunde geschlossen war. In der Marktstärke sammelten wir Barmittel durch den Verkauf von Titeln mit überdurchschnittlicher Entwicklung. Diese wurden dann verwendet, um in Namen zu investieren, die uns gefallen, die aber vielleicht wegen einer Gewinnwarnung in ihrem Sektor oder anderer schlechter Nachrichten abverkauft worden waren. Wir haben das UW in italienischen Namen aufgrund der „positiven" Rating-Neuigkeiten reduziert, sind uns aber des möglichen Showdowns mit der EU im Vorfeld des 13. November sehr bewusst. Im Finanzbereich haben wir sowohl das UW in nachrangigen Versicherungen als auch in den Lower Tier 2 Banken reduziert. Auch wenn Versicherungen relativ günstig sind und in der Wertentwicklung hinterherhinken, sind wir aufgrund der Lage in Italien nicht geneigt, in ein OW zu gehen. Wir haben das OW in nachrangigen Nicht-Finanzwerten beibehalten, da wir sowohl das Niveau als auch die technische Situation im Segment weiterhin schätzen. Schließlich gehen wir mit einem hohen Anteil an liquiden Mitteln in den November, wir planen Investitionen in angeschlagene Namen sowie in Neuemissionen, die immer nach dem Ende der „Blackout“-Periode kommen.
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Ausblick

Die 4 Höhe- bzw. Tiefpunkte im November scheinen zu werden: 1) US-Zwischenwahlen, bei denen der gesamte Kongress und ein Drittel des Senats zur Wahl stehen. Der Konsens ist, dass die Demokraten den Kongress gewinnen und die Republikaner die Mehrheit im Senat halten werden. Eine demokratische Mehrheit in beiden Häusern könnte zu einem Abverkauf bei Aktien führen. 2) Irgendwann nach den Zwischenwahlen wird von Sonderberater Mueller erwartet, dass er (Teile) seiner Ergebnisse veröffentlicht, was äußerst unterhaltsam werden dürfte. Beweise einer Absprache könnten in einem neu gewählten demokratisch kontrollierten Kongress zur Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren führen. 3) Wie bereits erwähnt, ist der 13. der Stichtag für die italienische Regierung, um einen neuen Haushaltsentwurf vorzulegen, da der vorherige von der EU abgelehnt wurde. Wenn die Italiener auf Konfrontationskurs gehen, könnten wir eine weitere Schwächung der italienischen Titel und der europäischen Finanzwerte erleben. 4) Beim G20-Treffen am 30. in Buenos Aires wird erwartet, dass Trump und Xi sich am Rande zu informellen Verhandlungen treffen. Zwischendurch gibt es die Sitzung der Federal Reserve am 8., obwohl bis zur Sitzung am 19. Dezember keine weiteren Zinserhöhungen erwartet werden. Die Berichtssaison für das dritte Quartal wird sich bis weit in den November hinein fortsetzen und dürfte weiterhin für Volatilität und Nervosität im Aktienbereich und in unserem Markt sorgen. Nicht alles ist Grund für Pessimismus, und die Korrektur von nahezu historischem Ausmaß, die in fast allen Anlageklassen zu beobachten ist, hat Chancen in Euro IG eröffnet, die wir seit Anfang 2016 nicht mehr gesehen haben. Auch nach der Brexit-Abstimmung im Juni 2016 haben wir keine derartigen Renditedifferenzen gesehen. Wir brauchen ein paar Tage Stabilität, damit sich die Händlerbestände verringern und wir dann eine echte Weihnachtsrallye erleben können.
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Rückblick

Wie bereits erwähnt, griff die Spannenausweitung um sich und ließ keinen Bereich aus. Sowohl Finanzwerte als auch Werte außerhalb des Finanzbereichs beendeten den Monat um 9 Basispunkte weiter. Am schlechtesten entwickelte sich (erneut) das Segment nachrangige Versicherungen (26 bps), wobei nachrangige Nicht-Finanzdienstleister mit 22 bps knapp dahinter lagen. Im Nicht-Finanzsektor waren die Sektoren, die wirklich gelitten haben, diejenigen, in denen die Gewinnwarnungen und Gewinnausfälle am ausgeprägtesten waren. Dies betraf den zyklischen Sektor, hier zum Beispiel Automobile (+19 bps. Als nächstes folgten Investitionsgüter (+16 bps), wo vor allem die Bauwirtschaft aufgrund von Gewinnwarnungen litt. Ende Oktober gab es keine Gewinner, aber die beste Wertentwicklung zeigte interessanterweise der Technologiesektor, der nur um 4 Bps weiter wurde und nicht das Blutbad im NASDAQ widerspiegelte. Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es ein schwerer Monat, in dem der Fonds 11 Bps vor Kosten hinter der Benchmark lag. Wir wurden an mehreren Fronten getroffen, wobei Öl und Gas sowie Telekommunikation im Nicht-Finanzbereich am schlechtesten abschnitten. Im Allgemeinen hat uns vor allem unsere Übergewichtung bei den Nicht-Finanzwerten, sowohl bei erst- als auch nachrangigen Anleihen, getroffen, während sich unsere Finanzwerte, mit Ausnahme der US-Banken, im Einklang mit der Benchmark entwickelten. US-Banken gehören seit Anfang des Jahres zu den Segmenten im Euro IG mit der besten Wertentwicklung, und trotz der guten Erträge wurden die Anleihen verkauft, da Anleger sich von Titeln mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung trennten. Regional profitierten wir von dem anhaltenden Untergewicht (UW) in Italien, wobei auch andere Regionen wahllos abverkauft wurden. Wir haben an mehreren neuen Emissionen teilgenommen, die während der kurzen Zeit der positiven Marktstimmung begeben wurden. Trotz der hohen Abschläge, mit welchen die meisten dieser Anleihen begeben wurden, haben sich alle unterdurchschnittlich entwickelt.
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Vorherige Kommentare

09.2018:

Aktuelle Positionierung

Wir haben im September das Risiko im Portfolio etwas erhöht, vorwiegend durch Neuemissionen sowohl im Finanzbereich als auch bei Unternehmen. Regional haben wir das beträchtliche UW in Italien durch die Neuemission leicht reduziert, aber es bleibt immer noch unser größtes regionales UW. Wir sind in Spanien zu einem Übergewicht (OW) zurückgekehrt, um das hohe UW im benachbarten Italien auszugleichen. Darüber hinaus haben wir unser OW im Vereinigten Königreich erhöht, da Unternehmensanleihen nach dem Scheitern der Gespräche auf dem Salzburger Gipfel unter Druck gerieten. Wir haben einige EM-Namen hoher Qualität gekauft und das OW wieder auf das Niveau des Frühsommers gebracht. Bei der Sektorallokation haben wir unser UW in nachrangigen Versicherungen reduziert und das OW in erstrangigen Banken erhöht (beides durch Neuemissionen). Wir haben das UW in nachrangigen Lower-Tier-2-Banken beibehalten und ziehen es vor, das meiste Risiko außerhalb des Finanzsektors zu halten, da wir bestimmt nicht überzeugt sind, dass die Probleme in Italien nicht wieder aufflammen werden. Im Nicht-Finanzsektor haben wir das Risiko selektiv durch günstige Neuemissionen erhöht, unser UW in Telekommunikation reduziert und sind bei Versorgungsunternehmen und Verbraucherdienstleistungen wieder zu einem OW zurückgekehrt. Bei nachrangigen Werten außerhalb des Finanzbereichs haben wir das OW über den Sekundärmarkt erhöht.

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Rückblick

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds lief es im September relativ gut, die Wertentwicklung nach Kosten lag gleichauf mit der Benchmark. Unser beträchtliches Untergewicht in Italien, der Region mit der besten Wertentwicklung im Iboxx Corporate All Index, erwies sich als Belastung. Unser UW in nachrangigen Versicherungsanleihen belastete die Wertentwicklung ebenfalls, da das Segment im Laufe des Monats ein fulminantes Comeback erlebte. Wie bereits erwähnt haben wir diese 2 UWs nur geringfügig reduziert, da wir ziemlich sicher waren, dass die Unruhe aus Italien zunehmen wird, wenn wir uns der Frist für den Haushalt nähern. Gegenläufig zu nachrangigen Versicherungsanleihen wirkte unser großes OW in nachrangigen Nicht-Finanztiteln, die ebenfalls einen spektakulären Monat erlebten. Wir beteiligten uns eifrig an den neuen Emissionen, die sich insgesamt gut entwickelten und zur Wertentwicklung des Portfolios positiv beigetragen haben. In den Sektoren außerhalb des Finanzbereichs belasteten uns insbesondere Fahrzeuge und Fahrzeugteilezulieferer. In diesem Bereich halten wir einige HY-Anleihen. Aber auch IG-Werte wurden durch Sorge über den Handelskrieg beeinträchtigt. Am besten entwickelten sich die Sektoren Telekommunikation und Grundstoffe.

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Ausblick

Es besteht Grund zur Annahme, dass die Themen der letzten sechs Monate auch im Oktober im Fokus des Marktes stehen werden. Trumps Handelskrieg und Trump im Allgemeinen werden im Zentrum unserer Aufmerksamkeit stehen, da wir uns den Zwischenwahlen im November nähern. Wird die Erholung der EM mit den Wahlen in Brasilien am ersten Oktoberwochenende eventuell das wichtigste Ereignis sein? Am 12. wird die türkische Justiz entscheiden, ob Pastor Brunson weiterhin unter Terrorismusverdacht bleiben wird. Eine Freilassung könnte zur Aufhebung der US-Sanktionen gegen die Türkei führen. Aber das entscheidende Thema des Monats Oktober könnte wieder Italien sein. Die EU wird ihre Stellungnahme zum Haushalt abgeben und darüber, ob er sich innerhalb der im Stabilitätspakt festgelegten Parameter bewegt. Die EU hat bis zum 16. Zeit, um ihr Urteil zu fällen. Darüber hinaus sehen Moody's und Fitch derzeit das italienische Staatsanleihen-Rating bei BBB mit negativem Ausblick, und beide Ratinginstitute werden voraussichtlich im Oktober das Rating bestätigen oder eine Herabstufung vornehmen. Eine Herabstufung würde Moody's und Fitch in Einklang mit dem BBB- von S&P bringen. Das Asset Purchase Programme (APP) der EZB wird von 30 Mrd. € pro Monat auf 15 Mrd. € im Oktober halbiert, was auch Auswirkungen auf den Kauf von Euro IG-Anleihen hat. Die EZB kommt am 26. zusammen, hier könnte das endgültige Enddatum des Kaufprogramms bekanntgegeben werden. Am 12. beginnt mit den US-Megabanken die Berichtssaison für das dritte Quartal. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich die beeindruckende Ertragssteigerung der letzten zwei Quartale fortsetzt. Die Aktienmärkte erscheinen auf jeden Fall positiv gestimmt, dass dies eintreffen wird. Ebenso wichtig werden die Gewinn- und Verlustrechnungen und die Guidance sein; werden die Unternehmen beginnen, ihren Optimismus aufgrund des eskalierenden Handelskrieges einzudämmen?

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08.2018:

Aktuelle Positionierung

In Erwartung eines geschäftigen und potenziell turbulenten Emissionsmonats haben wir im August das Risiko im Portfolio weiter reduziert und unsere Liquidität erhöht. Die Reduzierung erfolgte über das gesamte Portfolio, mit Fokus auf nachrangige und erstrangige Banken und in geringerem Maß im Versicherungsbereich, wo wir bereits stark untergewichtet sind (UW). Die größte Reduzierung fand außerhalb des Finanzbereichs statt, dort bauten wir sowohl erst- als auch nachrangige Anleihepositionen ab. Im erstrangigen Bereich konzentrierten wir uns in allen Sektoren auf längere Laufzeiten, am stärksten jedoch in den Bereichen Dienstleistungen für den Verbraucher und Versorger. Auf Länderebene haben wir das Risiko in den EM reduziert, aber wir haben ein Übergewicht (OW) in asiatischen Qualitätsnamen beibehalten, da diese aufgrund weiter Renditeaufschläge für Anleihen mit A-Rating gut unterstützt werden. Bei den Industrieländern haben wir das Risiko in allen Bereichen zurückgefahren, allerdings mit Schwerpunkt auf EU-Länder. Zudem haben wir das Risiko in den USA verringert. Dort haben wir mehrere länger laufende Positionen verkauft. Ein Einstieg in den September mit relativ geringem Risiko und einer hohen Kasse-Position (oder bargeldähnlichen Instrumenten) erscheint logisch, vor allem, da schwer abzusehen ist, was in unserem Markt in naher Zukunft zu deutlich engeren Spannen führen könnte. Sollte es zu Verbesserungen an den Märkten kommen, sind wir recht sicher, dass Emissionen zunehmen werden. Dies würde enger werdende Spannen im Zweitmarkt verhindern und uns einen günstigen Markt für die Anlage unserer liquiden Mittel bieten.

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Rückblick

Der EUR iBoxx Corporate All Index erzielte im August eine Wertentwicklung von 0,03 %. Finanzwerte lagen bei -0,01 % gegenüber dem durchschnittlichen Anstieg von 0,05 % im Nicht-Finanzbereich. Alle Unternehmenssegmente schnitten schlechter ab als Safe-Haven-Anlagen wie Bundesanleihen, die eine Rendite von +0,68 % erzielten, da die Spreads gegenüber Staatsanleihen um 9 BP weiter wurden (33 Bp YTD). Die Betrachtung des Index auf Länderebene zeigt, woher die Ausweitung stammt. Die Spannen bei französischen und US-amerikanischen Emittenten wurden um 6 bzw. 4 Bp weiter, in Spanien um 15 Bp und in Italien um satte 37 Bp. Dies lag offensichtlich an Atlantia, dessen Spannen um 100 BP auf 150 Bp weiter wurden. Für Finanzwerte (7 Bp) lief es etwas schlechter als für Nicht-Finanzwerte (5 Bp). Nachrangige Finanztitel hingegen schnitten besser ab als ihre Pendants außerhalb des Finanzbereichs (15 Bp gegenüber 19 Bp). Wie in schwachen Monaten üblich, lief es für das nachrangige Versicherungssegment mit 22 Basispunkten am schlechtesten. Bei den Sektoren zeigte Energie die schlechteste Wertentwicklung, obwohl es für Öl für den Monat recht gut lief und Brent Futures im August um 4,4 % zulegten. Den größten Beitrag brachte zweifellos das massive Untergewicht in italienischen Anleihen, gefolgt von unserem Untergewicht in nachrangigen Finanztiteln. Konsumgüter (UW) und Versorger (OW, aber mit wenigen Emittenten aus der Peripherie) waren die besten Sektoren im Nicht-Finanzbereich. Am schlechtesten entwickelte sich im Portfolio der Bereich Telekommunikation (Marktgewicht), dort wurden wir durch einige länger laufende Emissionen sowie durch nachrangige Titel belastet. Bei nachrangigen Nicht-Finanzwerten gab es Verluste durch unser OW. Hier haben wir das Engagement im August leicht reduziert. Interessanterweise haben wir trotz des OW in Schwellenländern (EM) bei diesem Engagement keine Verluste verzeichnet, da wir keine türkischen oder südamerikanischen Anleihen hielten.

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Ausblick

September verspricht ereignisreich zu werden. Alle G10-Zentralbanken werden im Laufe des Monats Zinsentscheidungen treffen. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen am 26. erhöht. Die EZB kommt am 13. zusammen, dann werden wir möglicherweise weitere Nachrichten über das Ende von QE erhalten. Wahrscheinlich wird die EZB (wie üblich) vorsichtig, geduldig und eher zu lockernder Geldpolitik geneigt sein, vor allem angesichts der möglichen Spannungen in Italien. Die Sitzung der Bank of England ist am selben Tag, und auch die noch wichtigere Zusammenkunft der türkischen Zentralbank. Der italienische Staatshaushalt wird erneut in den Mittelpunkt rücken, da im September die Kabinettssitzungen über den Haushalt wieder aufgenommen werden. Die Regierung wird den Haushalt 2019 wahrscheinlich Ende September freigeben. Abgesehen von dem Atlantia-Brücken-Drama hat uns Italien einen Vorgeschmack gegeben, was die Haushaltsverhandlungen im September bringen könnten. Zumindest hat sich gezeigt, dass die derzeitige Regierung auch vor Drohungen und Ultimaten gegenüber der EU nicht zurückschreckt. Das Land drohte, seine Beiträge zum EU-Haushalt zurückzuhalten, sollte die EU nicht eine Gruppe von Flüchtlingen aufnehmen, welche die italienische Küstenwache aus dem Mittelmeer gerettet hatte. Dieses Verhalten gegenüber der EU wird sich hoffentlich nicht wiederholen, wenn das italienische Parlament im September seinen Haushalt vorlegt. Finanzminister Tria hat zugesagt, das Defizit innerhalb der EU-Auflage von 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu halten, aber Salvini sagte, die Regierung werde versuchen, sich innerhalb der Regel zu bewegen, auch wenn sie "nicht die Bibel sei“. Abgesehen von Italien gibt es den anhaltenden Handelskrieg seitens Trump, der sich vor dem Hintergrund der US-Zwischenwahlen im November und Gerüchten über ein Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi etwa zur gleichen Zeit weiter verschärfen könnte. Ebenso wichtig: Trump wird wahrscheinlich versuchen, von seinen aktuellen juristischen Problemen abzulenken.

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07.2018:

Aktuelle Positionierung

Abgesehen von der bereits erwähnten Reduzierung des UW bei nachrangigen Finanzwerten haben wir im Juli keine größeren Veränderungen im Portfolio vorgenommen. Das Gesamtrisiko gegenüber der Benchmark ist nahezu unverändert. Wir haben das OW in EM leicht reduziert und ein wenig spanisches Risiko hinzugefügt, haben aber das hohe UW in Italien beibehalten, da wir der Meinung sind, dass wir den letzten potenziell marktstörenden Lärm aus Rom noch nicht gehört haben. Nach der Risikoreduzierung im ersten Halbjahr gehen wir mit einem relativ niedrigen Risikoniveau im Portfolio in den August. Wir widerstanden der Versuchung, das Risiko auf dem starken Markt im Juli zu erhöhen, da wir davon ausgehen, dass die mittelfristige Visibilität niedrig bleibt. Einerseits sind die technischen Gegebenheiten mit viel Kassebestand und wenig Emissionen in unserem Markt weiterhin günstig. Andererseits lassen uns die Regierungen in Washington und Rom sowie das sich abzeichnende Ende des Ankaufprogramms der EZB vorsichtig werden.

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, verlief der Monat für Unternehmensanleihen in Euro gut. Der ICE BofAML Euro Corporate Index wurde im Vergleich zu Staatsanleihen um 11 Bps enger, dies ließ den Monat zum besten Monat seit Januar (-12 Bps) und zum zweitbesten seit Juli 2016 (-23 Bps) werden. Nach der Verengung im Juli ist der Index nun 24 Bps weiter als im Vorjahr. Technische Umstände waren wahrscheinlich der wichtigste Treiber der Stärke. Das Fehlen von Neuemissionen, die seit Jahresbeginn im Vergleich zum Durchschnitt der letzten drei Jahre um rund 20 % zurückgegangen sind, hat zu einem Anstieg der Kassebestände geführt. Außerdem haben die Marktturbulenzen (Italien und Trump) seit Anfang Mai dazu geführt, dass die Anleger eine abwartende Haltung eingenommen haben, was ebenfalls zu höheren Kasseguthaben führte, und Kasse ist teuer. Der Juli bot eine klassische Aufholjagd, in welcher nachrangige Anleihen und hohe Beta-Werte die erstrangigen Werte mit niedrigem Beta übertrafen. Generell führten die stärker angeschlagenen Segmente die Rallye an. Dabei wurden nachrangige Titel aus dem Versicherungsbereich um phänomenale 44 Bps enger. Nachrangige Bankentitel lagen hinter Versicherungen zurück und wurden nur um 12 Bps enger. Corporate Hybrids erlebten einen starken Monat und wurden um 24 Bps enger. Zu den am schlechtesten abschneidenden Sektoren gehörten Kraftfahrzeuge aufgrund Sorge über den Handel und Grundstoffe aufgrund der Schwäche bei Rohstoffen. Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds ist der Monat mit einem Übertreffen der Benchmark um 0,1 % nach Kosten ordentlich verlaufen. Wir haben Ende Juni und Anfang Juli selektiv unser Untergewicht (UW) bei nachrangigen Banken- und Versicherungspapieren reduziert, was die Wertentwicklung leicht unterstützte. Nichtsdestotrotz stellten nachrangige Versicherungen unseren schlechtesten Sektor im Portfolio, da wir immer noch ein beachtliches UW halten. Banken und Finanzdienstleister entwickelten sich besser, aber hauptsächlich in den Bereichen, in denen wir das UW reduziert haben.

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Ausblick

August und Dezember sind typischerweise die ruhigsten Monate des Jahres, und wir gehen davon aus, dass die Marktaktivitäten im August geringer ausfallen werden. Die meisten Marktteilnehmer aus südeuropäischen Ländern sind den Großteil des Monats abwesend, was auch für ihre Lokalpolitiker gilt, so dass wir wenig politische Initiativen oder Störfeuer sehen sollten. Die Ruhe bedeutet auch weniger Liquidität und dafür Überreaktionen des Marktes. Bereits am 1. August wird die Federal Reserve (FOMC) zusammenkommen. Eine weitere Zinserhöhung wird erst im September erwartet, aber nach der guten Entwicklung des Wirtschaftswachstums könnten sich die „Dot Plots" (zukünftige Zinsprognosen der FOMC-Mitglieder) verändern. Ende August wird das FOMC und der Vorsitzende Powell das jährliche Jackson Hole Symposium abhalten. Am zweiten August wird die Bank of England tagen, eine Zinserhöhung wird allgemein erwartet.

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06.2018:

Aktuelle Positionierung

Unter Beibehaltung unseres UW haben wir in den starken Märkten Anfang Juni ein wenig das Risiko in nachrangigen Versicherern und Banken erhöht. Da sich der Markt ab Monatsmitte drehte, haben wir diese wieder verkauft und die UWs in beiden Segmenten weiter reduziert. Bei den Finanzwerten bleibend sind wir jetzt UW bei bail-in-fähigen erstrangigen Banken, haben aber das OW in bevorzugten „old style“ Anleihen erhöht, da wir nur sporadische Emissionen von dieser Art von Anleihen erwarten. Im Nichtfinanzsektor erhöhten wir den Anteil fast ausschließlich durch unglaublich günstige Neuemissionen, die im Laufe des Monats stattfanden. Hier haben wir aber keine größeren Umschichtungen vorgenommen. Das Gesamtrisiko im Portfolio liegt auf dem niedrigsten Stand seit über 3 Jahren, und obwohl wir seit Februar das Risiko kontinuierlich reduziert haben, halten wir es für verfrüht, gegenüber dem Markt ins Untergewicht zu gehen. Einer der wichtigeren Gründe dafür ist, dass sich Euro Investment Grade (IG) wirklich verbilligt hat. Die Spannen sind 36 Bps weiter als im Vorjahr, und im gesamten Jahr 2015 (Rohstoffe [Öl], Schwellenländer, EM, und China-Krise) gab es nur eine Ausweitung um 35 Bps. Bei den Spannen befinden wir uns wieder auf dem Niveau der Rallye-Tage von Juli 2016, die durch das nach dem Brexit implementierte CSPP ausgelöst wurden. Auch Papiere höherer Qualität haben sich verbilligt, und die europäischen Versicherungs- und Rentenfonds haben begonnen, hier und da zu kaufen. Sollten wir etwas höhere Renditen bei deutschen Staatsanleihen sehen, werden sie wahrscheinlich wieder ihren Platz einnehmen. Die „Blackout-Periode“ vor den Halbjahresergebnissen wird uns weniger Emissionen bringen, was dazu beitragen sollte, den Re-Pricing-Effekt zu minimieren.

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Rückblick

Wie bereits erwähnt belasteten Trumps aggressives Vorgehen und die europäischen Themen den Euro IG-Bereich, aber Ende Juni war der ICE BofAML Euro Corporate Index nur um 3 Bps weiter im Vergleich zur Entwicklung bei Staatsanleihen. Aber es war ein zweigeteilter Monat, im Laufe dessen wir zuerst 10 Bps enger wurden, bis sich der Markt im Einklang mit den Aktien drehte. Wir beenden die erste Jahreshälfte 35 Bps weiter und 49 Bps weiter gegenüber den Tiefstständen Ende Januar. Im Juni wurden sowohl Finanzwerte als auch Nicht-Finanzwerte um 5 Bps gegenüber Swaps und erstrangigen Banken (+2 Bps) weiter und übertrafen erstrangige Nicht-Finanzwerte sogar um 4 Bps. Trumps Handelskrieg wirkte sich negativ auf Nicht-Finanzwerte aus, sodass Automobile mit 14 Bps der schwächste Sektor waren, gefolgt von Medien (+8 Bps). Die Nicht-Finanzwerte wurden zudem von Emissionen belastet, die übermäßig günstig an den Markt kommen mussten, um abgenommen zu werden. Am schlechtesten entwickelte sich auf der Finanzwerteseite erneut der Bereich der nachrangigen Versicherungen (+25 Bps, 54 Bps! im Mai), dicht gefolgt von nachrangigen Papieren außerhalb des Finanzbereichs (+20 Bps), die sich im Mai besser entwickelt hatten. Interessanterweise wurden die Spannen bei nachrangigen Lower-Tier-Bankenanleihen nach satten 36 Bps im Mai nur 8 Bps weiter. Für Deutsche Invest Euro Corporate Bonds verlief der Monat schwierig. Der Fonds lag nach Abzug von Kosten 11 Bps hinter der Benchmark zurück. Wir wurden von unserer Übergewichtung insbesondere in nachrangigen Nicht-Finanzwerten und der allgemeinen Übergewichtung in Unternehmensanleihen z.B. im Grundstoffbereich negativ beeinflusst, die von Emissionen wie der großen Bayer AG Transaktion betroffen waren sowie von den Rohstoffpreisen beeinflusst wurden. Die Schwäche der EM hat auch uns getroffen, da sich die allgemeine Spannenausweitung fortsetzte. Wir hielten aber auch einen Einzelwert, dessen Spannen sich massiv ausweiteten, um sich dann gegen Ende Juni wieder zu erholen.

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Ausblick

Als erster der beiden Haupturlaubsmonate sollte sich die Lage im Juli beruhigen, aber Italien und Trumps Handelskrieg werden natürlich noch präsent sein. Von eventuell großer Bedeutung ist der 19., an dem die US-Regierung die Anhörung zu den Zöllen auf PKWs abhalten wird. Alle drei großen US-Autohersteller, sowie BMW (der einzige Autohersteller, der mehr Autos in den USA produziert als er verkauft) und Toyota, welches der größte Arbeitgeber in den USA ist, haben sich gegen die Zölle ausgesprochen. Bleiben wir bei Trump. Für den 16. hat er in Helsinki ein Treffen mit Putin angesetzt. Am 24. kommt es zur Gerichtsverhandlung gegen Trumps Wahlkampfmanager Manafort. Diese dürfte interessant werden. Der Vorsitzende des Federal Open Market Committee (FOMC) wird am 24. Juni seinen halbjährigen Bericht gemäß dem Humphrey-Hawkins-Gesetz vor dem Kongress abgeben. In Europa wird die EZB am 26. zusammenkommen, und wir könnten weitere Informationen über das Ende des Kaufprogramms und über Reinvestitionen erhalten. Premierministerin May wird ihr Konzept für die künftigen Handelsbeziehungen des Vereinigten Königreichs mit der EU vorstellen.

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05.2018:

Aktuelle Positionierung

Wir gehen mit dem höchsten Liquiditätsbestand seit der Staatsschuldenkrise und einem vergleichsweise geringen Gesamtrisiko in den Juni. Wir beabsichtigen, unsere Kasse für eine Erhöhung der stärker angeschlagen Sektoren einzusetzen, wie z. B. nachrangige Versicherungen, in denen wir zum Marktgewicht zurückkehren könnten, da der Sektor jetzt sehr günstig im Vergleich zu anderen nachrangigen Segmenten handelt. Auf regionaler Ebene werden wir das große Untergewicht in Italien reduzieren, aber wahrscheinlich nicht in ein Übergewicht gehen, da die neue Regierung nicht gerade Vertrauen erweckt. Wir werden aus den gleichen Gründen das Untergewicht in LT2 Banken wahrscheinlich nicht vollständig abbauen. Die Staatsschuldenkrise könnte in einem Sommermarkt mit geringem Handel zurückkehren, auch Spanien birgt eine gewisse politische Unsicherheit. Außerhalb des Finanzbereichs beabsichtigen wir, selektiv Sektoren zu erhöhen, in denen wir uns vorerst ziemlich sicher sind, dass keine neuen Emissionen kommen werden. Wie wir Anfang Mai und den ganzen März über sagten, können Anleger hohe Neuemissionsaufschläge verlangen, was tendenziell zu einem neuen Preisniveau am Sekundärmarkt führt. Schließlich wollen wir im Juni, der vollgepackt mit äußerst wichtigen Ereignissen ist, sowohl politisch als auch von Seiten der Zentralbanken, vorsichtig agieren.

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, wurde der Index um 26 Bp (YTD 32 Bp) gegenüber Staatsanleihen und um 14 Bp (YTD 22 Bp) gegenüber Swaps weiter. Damit handelte es sich um den schlechtesten Monat seit November 2011. Ähnlich wie 2011 lagen Finanzwerte (+21 Bp) deutlich hinter Nicht-Finanzwerten (+11 Bp) zurück. Die schlechtere Wertentwicklung bei Finanzwerten wird noch deutlicher, wenn man die Regionen betrachtet: Die Spannen bei Finanzwerten der Peripherie (Italien, Spanien und Portugal) wurden um 65 Bp weiter, während sie in Kerneuropa um 17 Bp weiter wurden. Richtig schlecht sieht es bei nachrangigen Anleihen aus. Die Lower Tier 2 (LT2) Banken wurden um 36 Bp (YTD 47 Bp), LT2 Versicherungen um 51 Bp (YTD 83 Bp) und nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs um 32 Bp (YTD 43 Bp) weiter. Bei den Nicht-Finanzwerten war die Ausweitung nicht ganz so spektakulär, aber für Versorger lief es am schlechtesten, da es hier eine relativ hohe Konzentration italienischer und spanischer Emittenten und viele nachrangige Schuldtitel gibt. Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds überstand die Verkettung unglücklicher Umstände ziemlich gut, wobei die FC-Anteilsklasse nach Kosten zum Monatsende nur 8 Bp (YTD -15 Bp) hinter der Benchmark lag. Die Entscheidung, das Risiko in den vergangenen Monaten zu verringern, hat an mehreren Fronten geholfen. Vor allem unser Untergewicht (UW) bei nachrangigen Versicherungs- und Bankpapieren war von Vorteil, da diese beiden Segmente im Mai die schlechteste Wertentwicklung erzielten. Dafür hatten wir durch das Übergewicht (OW) in Corporate Hybrids und erstrangigen Banken Verluste. Regional zahlte sich unser UW in Italien und unser OW in Großbritannien und Deutschland aus. Unser leichtes OW in Spanien sowie das OW in Schwellenländern belasteten das Portfolio. Für Telekommunikation lief es am schlechtesten, dort traf uns das Engagement in Telefonica und Telecom Italy, aber auch die längerlaufenden US-Anbieter litten unter der allgemein geringeren Risikoneigung. Bester Sektor waren Konsumgüter.

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Ausblick

Nach dem wohl volatilsten Monat seit mindestens einem halben Jahrzehnt wäre ein ruhiger Monat sehr willkommen, aber der Juni ist gespickt mit wichtigen Ereignissen, die unsere Märkte weiter verunsichern könnten. Die Zentralbanken werden wahrscheinlich den Ton angeben, die Federal Reserve wird am 13. mit großer Wahrscheinlichkeit die Zinsen erhöhen. Noch wichtiger ist das Treffen der EZB am nächsten Tag, auf dem wir mehr Details über das Ende des Asset Purchase Programms (APP) erfahren könnten. Draghi könnte Stellungnahmen bis zum Beginn des Sintra Central Bank Forums aufschieben, das am 18. beginnt. Die Bank of Japan kommt am 15. zusammen, somit haben wir eine ereignisreiche Woche vor uns. Auch politisch wird es ein sehr bewegter Monat: Wir haben den G7-Gipfel am 8. und 9. in Kanada, wo Trump wahrscheinlich nicht mit offenen Armen empfangen werden wird. Was den Handel betrifft, so werden die NAFTA-Verhandlungen im Juni fortgesetzt, obwohl diese seit Einführung der Stahl- und Aluminiumzölle äußerst schwer vorhersehbar geworden sind. Die Verhandlungen mit China laufen ebenfalls, aber auch hier beabsichtigt die USA, Zölle auf chinesische Importe im Wert von USD 50 Mrd. anzukündigen. Trump und Kim Jong Un werden sich (vielleicht) am 12. in Singapur treffen. Am 10. findet in der Schweiz ein Referendum statt, das die Autorität und den Einfluss der Schweizerischen Nationalbank stark einschränken könnte. Am 24. finden in der Türkei vorgezogene Neuwahlen statt. Die OPEC kommt am 22. in Wien zu ihrem halbjährlichen Treffen zusammen. Am 28. beginnt der EU-Gipfel in Brüssel, wobei Brexit eines der Hauptthemen ist, aber zweifellos wird auch der Handel auf der Tagesordnung stehen.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung CHF
Auflegungsdatum 31.10.2016
Fondsvermögen 2.074,35 Mio. CHF
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,06 Mio. CHF
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2017)
0,720%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,020%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2017 0,720%
31.12.2016 0,120%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[3] EUR
Akkumulierter thesaurierter Ertrag
(Stand: 31.12.2017)
1,92 EUR

Details & Historie

Kennzahlen (3 Jahre) [4]

Volatiltät N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 0,96%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 9,78%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 9,37%
Maximal verliehener Anteil[5] 11,54%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 110,05%
Erträge aus Wertpapierleihe[6] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

4. Stand: 31.10.2018

5. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

6. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe
Pflicht-Verkaufsunterlagen
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH Wesentliche Anlegerinformation DE Aug 2018 PDF 136,8 KB
DWS Invest Verkaufsprospekt DE Aug 2018 PDF 11,1 MB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Jul 2018 PDF 200,9 KB
Deutsche Invest I, 6/18 Halbjahresbericht DE Jun 2018 PDF 5,1 MB
Deutsche Invest I SICAV, 12/17 Jahresbericht DE Dez 2017 PDF 6,4 MB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB
Reporting
DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Okt 2018 PDF 4,2 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Okt 2018 PDF 249,2 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Okt 2018 PDF 5,7 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Okt 2018 PDF 10 MB
Sonstige Dokumente
Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger) Steuer- und Ausschüttungsdaten DE Jan 2018 PDF 18,2 KB
Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger) Steuer- und Ausschüttungsdaten DE Jan 2018 PDF 18,2 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,395% p.a.
davon laufende Kosten 0,733% p.a.
davon Transaktionskosten 0,662% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 04.09.2018

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset Management S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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