Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Fondsvermögen (in Mio.) 1.812,95 EUR
%

Wertentwicklung

Performance Chart

Wertentwicklung (am 17.11.2017)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 0,11% -
3 Monate 0,79% -
6 Monate 1,81% -

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 17.11.2017)[1]


Zeitraum Netto Brutto
28.04.2017 - 17.11.2017 0,36% 1,84%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 1,50% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1015,23 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 1,52% des Nettoanlagebetrages.\r\nDie Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 31.10.2017)[1]

Volkswagen Leasing GmbH 2,00
AT & T Inc. 1,30
Citigroup Inc. 1,10
ENI S.p.A. 1,10
Morgan Stanley 1,10
Goldman Sachs Group Inc., The 1,10
Barclays PLC 1,00
Electricité de France S.A. 1,00
Bank of America Corp. 1,00
B.A.T. International Finance PLC 1,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

Weitere Fonds dieses Managers
  • Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds LC
    LU0300357554 / DWS0M3

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Aktueller Kommentar


Aktuelle Positionierung

Auch wenn wir uns mit einer Spanne von 89 BP wieder genau auf dem bisherigen Tiefstand nach der Finanzkrise (März 2015) befinden, sind wir klar davon überzeugt, dass wir noch enger gehen werden, und sehen zumindest bis zum Jahresende momentan nicht, was dies verhindern könnte. Angesichts der engen Spannen und der verstärkten Jagd nach Rendite geht es nun um Carry und relativen Wert. Wir haben zahlreiche Veränderungen vorgenommen und fügten einige länger laufende Papiere im Verlauf des Monats hinzu, sodass das Gesamtrisiko leicht erhöht ist. Auf Länderebene erhöhten wir den Anteil in Spanien, da wir die Situation in Katalonien entspannter sehen und nun ein Übergewicht dort haben. Gleiches gilt für Italien, dort sind wir zum Markt neutral gewichtet. Wir reduzierten Risiko in den Schwellenländern, dort nahmen wir Gewinne bei einigen sehr gut gelaufenen Papieren mit. Uns gefallen Banken weiterhin, hier trennten wir uns von einigen kurz laufenden Anleihen, die sehr eng geworden sind, und wandten uns stattdessen länger laufenden Anleihen sowohl im nachrangigen als auch im erstrangigen Bereich zu. Wir tätigten auch Zukäufe in Telekommunikation, da die US-Emittenten im Vergleich zu ihren europäischen Vergleichswerten zunehmend günstig erscheinen. Der Automobilbereich ließ uns ebenfalls Wert finden, zum Beispiel in VW.
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Ausblick

Der Monat beginnt mit einem US-Notenbanktreffen am ersten. Hier wird keine Veränderung erwartet, aber wie immer wird es interessant sein zu sehen, wie sich die zukünftigen Zinserwartungen gestalten. Außerdem wird Trump am 2. seinen Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank verkünden. Der Präsident wird vermutlich einen geldpolitisch gemäßigten, an niedrigen Zinsen festhalten Vorsitzenden wählen, aktuell ist der Fed-Gouverneur Jerome Powell Favorit. Er wird allgemein als Gleichgesinnter Yellens angesehen. Am nächsten Tag kommt die Bank of England zusammen. Hier könnte es zur ersten Zinserhöhung im Vereinigten Königreich seit einem Jahrzehnt kommen. Am 14. beginnt die EZB Konferenz, Draghi, Yellen, Kuroda und Carnes werden alle teilnehmen. Es sei daran erinnert, was auf der letzten Konferenz in Sintra geschah, als Draghi seine Absichten bezüglich einer Rückführung der lockeren Geldpolitik ankündigte. Diese Zusammenkunft könnte eines der wichtigeren Ereignisse des Monats darstellen. Die Situation in Spanien muss immer noch gelöst werden, aber die Spannung scheint etwas nachgelassen zu haben. Die COP 23 (UN Climate Change Conference) findet vom 6.-17. in Bonn statt. Hier wird interessant sein zu sehen, wie die Klimaverhandlungen nach Trumps Ausstieg aus dem Pariser Abkommen weitergehen. Die OPEC wird am 30. in Wien zusammenkommen. Allgemein wird eine Fortsetzung der aktuellen Produktionskürzung erwartet. Für den angeschlagenen US-Einzelhandelssektor wird der Black Friday (24.) ein guter Indikator sein, um zu sehen, ob die Läden vor Ort weiterhin gegen den Internet-Handel verlieren (Cyber Monday ist am 27.). Schließlich werden die Verhandlungen über die US Steuerreform, die auch für EUR Investment Grade von hoher Wichtigkeit ist, weitergehen und wahrscheinlich im November ihren Höhepunkt finden. Wie erwähnt ist es zu früh, den kurzfristigen Effekt von Muellers Untersuchungen zu prognostizieren, aber die Republikaner werden sie vermutlich weiter vorantreiben, unabhängig davon, ob Trump das Wasser bis zum Hals steht.
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Performance Attribution

Siehe bitte Abschnitt Performance Review.
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Rückblick

Der BofAML Euro Corporate Index erzielte im Oktober eine Gesamtrendite von 1,04 % (YTD 2,86 %, YTD zweitbester Monat) und übertraf erneut Staatsanleihen in EUR um 0,66 % (YTD 3,37 %). Dies ist der achte Monat mit einer besseren Wertentwicklung in diesem Jahr. Swaps verengten sich, der Index wurde um 10 BP enger und legte damit den stärksten Monat seit Juli 2016 vor. Nicht Finanzwerte (-10 BP) wurden durch nachrangige Unternehmensanleihen (-37 BP) unterstützt und lagen knapp vor den Finanzwerten (-9 BP). Erneut wurden bei keinem Segment oder Sektor die Renditespannen im Verlauf des Monats weiter. Für Versicherungen und Konsumgüter lief es am besten, aber nicht auffällig, da sich die Verengung in der Breite und recht gleichmäßig vollzog. Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds erzielte im Oktober recht anständige 1,11 % nach Abzug von Kosten (YTD 3,71 %) und lag damit leicht vor dem Vergleichsindex. Den höchsten Beitrag brachte unser Übergewicht in Finanzwerten, im Wesentlichen von Banken, insbesondere durch Lower-Tier-2- und zusätzliche Tier-1-Anleihen. Corporate Hybrids brachten ebenfalls einen positiven Beitrag, dieser war aber nicht ganz so hoch, da wir unser Übergewicht in den vorherigen Monaten verringert haben. Bei den Nicht-Finanzwerten handelte es sich bei den besten Sektoren um Konsumgüter (Getränke und Lebensmittel) und Industrie (allgemein und Dienstleistungen). Für Gesundheitswesen lief am schlechtesten. Hier wurden wir durch enttäuschende Gewinne und negative Nachrichten, die unter anderem Mylan und Teva unter Druck setzten, belastet. Auch Rohstoffe brachten einen kleinen Verlust. Hier haben wir ein leichtes Untergewicht. Da es danach aussah, dass der Machtkampf zwischen Madrid und Katalonien weiter eskalieren könnte, zogen wir Sicherungen über Unternehmensanleiheindices ein. Dies ging nicht auf, da die Unternehmensanleihemärkte (und andere Risikomärkte) enger wurden, trotz der harschen Rhetorik und der unangenehmen Bilder in den Zeitungen.
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Vorherige Kommentare


09.2017:

Aktuelle Positionierung

Uns beeindruckt weiterhin die Widerstandsfähigkeit des EUR IG-Markts, und wir sind uns sicher, dass wir die Markttiefstände bei den Renditespannen erneut testen werden. Solange Bundesanleihen sich seitwärts zwischen 0,3 % und 0,8 % bewegen, sollte sich unsere Anlageklasse weiterhin gesunder Zuflüsse erfreuen, insbesondere, weil der europäische festverzinsliche Wertpapierbereich keine echten Alternativen bietet. Zudem ist das Umfeld eines langsamen, aber zunehmend nachhaltigen Wirtschaftswachstums immer noch unterstützend. Trotzdem senkten wir das Risiko im Portfolio im September etwas. Wir verringerten das Engagement in Italien und Spanien leicht und sind nun sowohl hinsichtlich Gewichtung als auch hinsichtlich Risiko untergewichtet. Unser Engagement außerhalb Europas wurde ebenfalls etwas verringert, da wir einige der US-Werte verkauften, die eine sehr gute Wertentwicklung gezeigt hatten. Im Gegensatz dazu erhöhten wir unser Engagement in Australien und Japan. Bei den Sektoren haben wir nach dem Abverkauf bei verschiedenen Werten aufgrund der drei furchtbaren Hurrikane wieder ein Übergewicht bei Versicherungen. Wir senkten das Übergewicht in Banken etwas, da wir uns Spannen annähern, die wir seit Zeiten vor der Finanzkrise nicht gesehen haben. Außerhalb des Finanzbereichs haben wir im Verlauf des Monats September keine größeren Veränderungen in den einzelnen Sektoren vorgenommen. Nach der sehr guten Wertentwicklung haben wir im September unser Engagement in Corporate Hybrids verringert. Wir sind in diesem Segment aber immer noch übergewichtet.
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Ausblick

Wie erwähnt finden am 22. Wahlen in Japan statt. Abe wird seine Machtposition verstärken wollen, aber die Oppositionsparteien in Japan haben sich zu einer gemeinsamen Front gegen seine Koalition zusammengeschlossen, und das Wahlergebnis ist noch lange nicht ausgemacht. In Österreich sind am 15. die Parlamentswahlen, hier werden keine großen Überraschungen erwartet, es wird von einem Sieg des äußerst populären Mitte-rechts Politikers Kurz ausgegangen. Am 1. Oktober ist das Treffen der Konservativen Partei in Großbritannien, es ist nicht vollkommen unmöglich, aber unwahrscheinlich, dass Theresa Mays Führungsrolle infrage gestellt werden wird. Die Entwicklungen in Katalonien könnten definitiv für Volatilität sorgen und so die negative Stimmung gegenüber Spanien und der Peripherie erneut schüren. Die Notenbank Großbritanniens wird im Oktober nicht zusammenkommen. Am 26. findet das Treffen der EZB statt, und wie erwähnt wird generell erwartet, dass Draghi das Startdatum für den nächsten Schritt zur Rückführung der geldpolitischen Lockerung bekanntgeben wird. Die kombinierten Ankaufprogramme werden wahrscheinlich beginnend im Frühjahr 2018 von EUR 60 Mrd. pro Monat auf EUR 40 Mrd. zurückgefahren werden. Die Berichtsaison für das dritte Quartal wird beginnen, Factset berichtet, dass für die S&P 500 Unternehmen ein Gewinnwachstum von weiteren 4,2 % erwartet wird. Die Gewinnprognosen sind etwas gesenkt worden. Grund hierfür sind die schweren Hurrikane im September, die natürlich den Versicherungsbereich beeinträchtigen werden. Außerdem wird es interessant sein zu sehen, ob die europäischen Banken ihren positiven Trend des letzten Quartals fortsetzen werden können.
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Rückblick

Der BofA Merrill Lynch Euro Corporate Index wurde im Vergleich zu Bundesanleihen (-27 BP seit Jahresbeginn) und Swaps (-24 BP seit Jahresbeginn) über den Monat um 4 BP enger. Der Index steht mit 0,97% wieder weniger als 1 % über Bundesanleihen, aber wir sind immer noch von den Tiefständen von Anfang August und den Tiefständen nach der Lehman-Krise aus März 2015 (89 BP) entfernt. Nachdem Finanzwerte lange Zeit Nicht-Finanzwerte in der Wertentwicklung übertroffen haben, zeigte sich im September ein anderes Bild. Werte außerhalb des Finanzbereichs wurden um 4 BP enger, unterstützt durch einen unglaublich starken Markt für nachrangige Nicht-Finanzwerte, Finanzwerte hingegen wurden nur um 2 BP enger. Der Versicherungsbereich belastete die Wertentwicklung von Finanzwerten, da erstrangige Versicherer das einzige Teilsegment/der einzige Sektor war, dessen Spannen im Verlauf des Monats weiter wurden. Versicherungswerte erholten sich zum Ende des Monats September wieder und waren nur noch um einen BP weiter. Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds ist der Monat mit einem Ergebnis von 0 % und damit einem Übertreffen der Benchmark um 22 BP gut verlaufen. Auch wenn sich dies nur schwer genau ermitteln lässt, stammte der höchste Beitrag aus den Neuemissionen. Nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs waren ebenfalls ein starker Treiber. Allgemein gab es, abgesehen von dem unterdurchschnittlichen Industriebereich insgesamt, keinen negativen Sektor. Der Sektor mit der besten Entwicklung im Portfolio waren Konsumgüter, insbesondere Fahrzeuge und Fahrzeugteile, eng gefolgt von Öl und Gas. Wir sind in beiden Bereichen übergewichtet. Auch wenn wir bei Versicherungen übergewichtet sind, profitierten wir davon, keine Rückversicherer im Portfolio zu halten und auch nur wenige aus dem Bereich Sach- und Unfallversicherung. Schließlich brachte auch unser USD-Engagement einen positiven Beitrag, da der Anleihemarkt in USD den schlechten August wiedergutmachen konnte und im September ganze 12 BP enger wurde.
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08.2017:

Aktuelle Positionierung

In einem sprunghaften, nervösen und wenig liquiden Markt haben wir an der allgemeinen Positionierung des Portfolios keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. Wir verringerten unser Engagement in der Peripherie (Italien, Spanien und Portugal) ein wenig, da wir glauben, dass die Wahlen in Italien für den Rest des Jahres Thema sein werden und den Markt verschrecken könnten. Wir nutzten außerdem die Marktschwäche, um unseren Anteil in nachrangigen Nicht-Finanzwerten zu erhöhen, insbesondere bei Anleihen mit kurzer Laufzeit, die neu bewertet wurden. Wir behielten das Übergewicht in erstrangigen und nachrangigen Bankentiteln bei, verringerten aber den Anteil an europäischen Banken der Peripherie und aus Kerneuropa und erhöhten stattdessen das Übergewicht in US-Banken, die sich in den letzten Monaten schlechter gegenüber vergleichbaren Werten aus dem Euroraum entwickelt haben. Wir glauben weiter an die Erholung bei den Gewinnen von europäischen Banken und an die Stabilität ihrer vergleichbaren US-Werte. Schließlich verringerten wir erneut den Anteil in europäischen HY-Werten, da die Bewertungen weiterhin zu hoch sind. Insgesamt hat sich das Risiko im Portfolio im Verlauf des August aber nicht verändert. Unserer Meinung nach wurde die Nervosität am Markt im Verlauf des Monats dadurch verstärkt, dass die Entscheidungsträger im Wesentlichen nicht präsent waren und die Verbleibenden nicht willens waren einzugreifen. Die Kassebestände bleiben hoch und die (guten) Neuemissionen im August waren stark überzeichnet. Zudem wird allgemein am Markt angenommen, dass Pensionskassen und Versicherungsfonds aktiver werden, wenn wir etwas höhere Renditen bei Bundesanleihen sehen. Wenn die Teilnehmer an den Märkten und die Zentralbanken wieder vollständig vertreten sind, können wir erwarten, dass das Anleihekaufprogramm wieder auf dem normalen höheren Niveau fortgesetzt werden wird. In Summe haben wir weiterhin grünes Licht auf der technischen Seite. Die kurzfristig größte Bedrohung kommt aus der Unberechenbarkeit Nordkoreas und Trumps.
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Ausblick

Hinsichtlich der US-Schuldenobergrenze hat die Regierung von ungefähr Ende September bis Mitte Oktober Zeit, um einen technischen Zahlungsausfall und einen „Shut-Down“ der Regierung zu vermeiden. Die Erfahrungen aus den Jahren 2011 und 2013 haben gezeigt, dass diese Debatten entscheidende fiskalische Wendepunkte dargestellt haben, sodass dies nicht unterschätzt werden sollte. Im Übrigen hatte Trump damit gedroht, eine Regierungsschließung zu forcieren, sollte der Kongress seine Grenzmauer nicht finanzieren. Ohne eine Erhöhung der Schuldenobergrenze könnte es zu einem technischen Zahlungsausfall bei US-Staatsanleihen kommen. Offensichtlich wird es nicht dazu kommen, da eine Aussetzung der Schuldengrenze das wahrscheinlichste Ergebnis ist. Im Jahr 2011 setzte S&P das Unternehmensanleihe-Rating für die USA herab, und 2013 senkte Fitch das Länderrating auf einen negativen Ausblick. Der Regierungsrat der EZB kommt am 7. September zusammen. Bei einem anscheinend immer noch weiter steigenden Euro und angesichts der zuletzt gesehenen Ausweitung der Spannen von italienischen Staatsanleihen gegenüber deutschen Staatsanleihen dürfte es wahrscheinlich zu keiner wesentlichen Veränderung der aktuellen Politik kommen. Die US-Notenbank kommt am 20. zusammen, ein Großteil der Beobachter erwartet keine Zinserhöhung, sondern eher, dass die Notenbank bis zum Dezember-Treffen warten wird. Allerdings könnten wir mehr Details zu weiteren Bilanzverkürzungen erhalten.
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Rückblick

Wie zuvor erwähnt war es ein schwieriger Monat für Investment Grade (IG) Unternehmensanleihen in Euro, da der BofA Merrill Lynch Euro Corporate Index 0,6 % erzielte und damit 0,3 % hinter Staatsanleihen zurückblieb. Der Index wurde gegenüber Staatsanleihen um 7 BP weiter. Zurückhaltende Zentralbanken, die nur EUR 1,1 Mrd. pro Woche kauften - der langfristige Durchschnitt liegt bei EUR 1,6 Mrd. - waren im August offensichtlich nicht unterstützend für unsere Märkte. Erneut lagen Finanzwerte an der Spitze. Die deutlich schlechtere Wertentwicklung von nachrangigen Finanzwerten, deren Spannen um 10 BP (ggü. 6 BP im nachrangigen Nicht-Finanzbereich) weiter wurden, ist aber ein deutliches Zeichen, dass das Risiko etwas zurückgefahren wurde. Üblicherweise sind nachrangige Versicherer das erste Segment, dessen Spannen weiter werden, wenn die Risikoneigung abnimmt (schlechtestes Sub-Segment im Index). Für Finanzwerte der Peripherie lief es am zweitschlechtesten, dies ergab sich aufgrund der zuvor erwähnten Sorge über Italien, sodass die Spanne um 11 BP weiter wurde. Gesundheitswesen (+10 BP) war der schlechteste Sektor außerhalb des Finanzbereichs. Grund waren die zuvor genannten Gewinnwarnungen. Der August verlief für Deutsche Invest Euro Corporate Bonds ruhig. Der Fonds blieb 7 BP hinter dem Referenzindex zurück, da wir von der risikoaversen Stimmung belastet wurden. Die schlechtere Wertentwicklung stammte hauptsächlich aus unserem Übergewicht in Banken und insbesondere in nachrangigen Banken. Unsere Positionierung in Nicht-Finanzwerten erwies sich als positiv. Alle Sektoren mit der Ausnahme von Grundstoffen (Chemie), Öl und Gas und Gesundheitswesen, dem schlechtesten Sektor im Portfolio, brachten einen positiven Beitrag. Rohstoffe wurden durch die allgemein geringere Risikoneigung belastet, da der Metall- und Bergbausektor in einem derartigen Umfeld üblicherweise abverkauft wird. Industrie war der beste Sektor, Wir profitierten ebenfalls von unserem leichten Untergewicht in nachrangigen Versicherern.
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07.2017:

Aktuelle Positionierung

In den ersten zwei Juliwochen verringerten wir das Risiko im Portfolio etwas, um nach einem guten ersten Halbjahr Gewinne mitzunehmen. Zudem wollten wir im Vorfeld der Urlaubszeit einige risikoreichere Positionen verringern, bevor die Liquidität an den Märkten wie in den Sommermonaten der letzten Jahre nahezu austrocknet und wenig Handlungsspielraum verbleibt. Die Risikoreduktion erfolgte über alle Segmente mit Schwerpunkt auf die Bereiche mit der besten Wertentwicklung, sodass nachrangige Versicherungen und nachrangige Nicht-Finanzwerte stärker reduziert wurden. Auch wenn nachrangige Banken eine ebenso gute Wertentwicklung gezeigt haben, ließen wir die Positionen bestehen, da sie uns immer noch gefallen. Auch bei den Schwellenländern fuhren wir das Engagement etwas zurück, sind aber zuversichtlich, dass die Anlageklasse weiterhin von einem schwächeren US-Dollar und stabilen US-Staatsanleiherenditen profitieren wird. Gegen Ende des Monats kauften wir ein paar Tabakwerte, deren Spreads nach der FDA-Ankündigung weiter geworden waren. In Summe haben wir trotz der Risikosenkung immer noch einen gesunden Anteil Risiko im Portfolio, da wir darauf vertrauen, dass die aktuell starken Märkte in der nächsten Zeit aus den zuvor genannten Gründen nicht nur stark bleiben könnten, sondern stark bleiben werden.
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Ausblick

Als wichtigster Urlaubsmonat sollte der August sicherlich ruhig verlaufen. Abgesehen von der Zusammenkunft der Bank of England (BoE) am 3. gibt es keine wichtigen Zentralbank-Treffen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung seitens der BoE ist geringer geworden, da die Inflation ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint und das Wachstum unterhalb der Erwartungen der BoE liegt. Am 24. beginnt das jährliche Zentralbank-Symposium in Jackson Hole. Angesichts seiner Kommentare Ende Juni in Sintra wird Draghi mit seiner Rede dieses Jahr wohl stärker im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen als Janet Yellen. Er könnte auf die Pläne der EZB bezüglich des Anleiheankaufprogramms anspielen, und ob es in diesem oder nächsten Jahr zu einer weiteren Straffung der Geldpolitik kommt. Neben dem Symposium steht im August noch das Ende der Berichtssaison an, insbesondere europäische Unternehmen müssen noch ihre Berichte vorlegen.
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Rückblick

Das Euro Investment Grade Segment unterschritt das erste Mail seit Juni 2015 den 100 Bps Abstand zu deutschen Bundesanleihen. Doch im Gegensatz zu USD Investment Grade (IG) sind wir immer noch weit weg von den 10-jährigen Tiefständen aus August 2007 (67 Bps). Erneut lagen die Segmente mit höherem Risiko vorn, und erneut lief es für nachrangige Finanzwerte am besten (Gesamtertrag 1,54 %, YTD 5,59 %). Nachrangige Versicherer setzten ihre Rally fort (2,2 %, YTD 9,1 %) und stellten im Juli den besten Sektor. Nachrangige Nicht-Finanzwerte (0,22 %, YTD 5,5 %) lagen hinter erstrangigen Nicht-Finanzwerten (0,72 % YTD, 0,75 %) und dem Euro-IG-Markt insgesamt zurück. Wenig überraschend lagen Automobile im Juli zurück, ihre Spannen wurden nur um 5 Bps enger. Die Spannen bei Technologie und Dienstleistungen wurden im Verlauf des Monats um beeindruckende 18 Bps enger. Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds (FC) ist der Monat Juli relativ unspektakulär verlaufen, er übertraf die Benchmark um 5 Bps. Unser Übergewicht in Finanzwerten allgemein und insbesondere in nachrangigen Finanzwerten, allen voran in Banken, kam uns erneut zugute. Unser Untergewicht in nachrangigen Versicherern belastete die Wertentwicklung. Hier hatten wir Gewinne mitgenommen und waren von einem Übergewicht in ein leichtes Untergewicht gewechselt. Im Industriebereich lief es in diesem Monat insbesondere für Service Provider wie ISS, Securitas und Experian gut, aber auch die neuen General Electric Anleihen schnitten gut ab. Bei den Versorgern konnten sich erneut die nachrangigen Emissionen behaupten, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten lief es auch für die jüngsten Neuemissionen gut. In anderen Sektoren verzeichneten wir leichte Verluste, zum Beispiel bei Autos. Wir sind dort nicht übergewichtet, halten aber die ewig laufende Anleihe von VW, die nach dem zuvor erwähnten Skandal korrigierte. Unser Untergewicht in Tabakwerten wirkte sich leicht positiv aus. Das Übergewicht in den Schwellenländern brachte ebenfalls einen positiven Beitrag.
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06.2017:

Aktuelle Positionierung

Mit Eintritt in die Sommerflaute fühlen wir uns mit einem ordentlichen Anteil Risiko im Portfolio wohl. Abgesehen von nicht absehbaren Unwägbarkeiten denken wir, dass das größte Risiko für IG in Euro über den Sommer vermutlich in einer weiteren starken Korrektur bei den Euro-Staatsanleiherenditen besteht. Zumindest aktuell scheinen die Zinsen für 10-jährige deutsche Anleihen ein Niveau von etwa 0,5 % gefunden zu haben. Sollte dieses Niveau zu halten sein, dürften die nächsten zwei Monate sehr ruhig ausfallen. Ende Juni nahmen wir Gewinne mit und verringerten unser Übergewicht (OW) in nachrangigen Versicherern auf neutral, da der Sektor unserer Meinung nach im ersten Halbjahr eine phänomenale Entwicklung gezeigt hat. Wir halten ein OW in Banken und nachrangigen Papieren außerhalb des Bankbereichs, da uns weiterhin europäische Banken und ausgewählte Corporate Hybrids gefallen. Beide Teilbereiche bieten außerdem den Vorteil geringerer Zinssensitivität, falls es bei Bundesanleihen zu einem weiteren Abverkauf kommt. Wir behalten das OW in Schwellenländern erst einmal bei, da die höheren Renditen bei US-Staatsanleihen noch keine wie sonst üblichen negativen Auswirkungen auf diese Anlageklasse hatten. Zunehmende geopolitische Spannungen und etwas schwächere makroökonomische Indikatoren in den USA sollten den Renditeanstieg vorerst begrenzen können. Außerhalb des Finanzbereichs haben wir keine wesentlichen Veränderungen bei der Sektorallokation vorgenommen. Allerdings halten wir weiterhin ein OW bei Öl und Gas, da die Erholung Ende Juni ermutigend war, und wir immer noch Wertsteigerungschancen bei den Anleihen sehen.
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Ausblick

Im Juli fängt der Sommer richtig an, und zumindest an der politischen Front sollte es deutlich ruhiger werden. Die US-Notenbank kommt Ende des Monats (26.) zusammen, es ist nahezu sicher, dass es keine Veränderungen geben wird. Yellens halbjährliche Humphrey Hawkins Anhörung vor beiden Häusern verspricht interessanter zu werden. Am 20. kommt die EZB zusammen, dies könnte angesichts der Zinsvolatilität zum Ende des Monats entscheidend sein. Die Volatilität war durch die zuvor erwähnten Kommentare Draghis und die zuletzt leichten Anzeichen einer Inflation trotz zum Teil schwächerer Rohstoffpreise ausgelöst worden. Der Markt wird nach deutlicheren Signalen hinsichtlich einer möglichen Rückführung der unterstützenden Maßnahmen seitens der EZB lechzen. Allgemein und insbesondere für unseren Markt ist Stabilität bei den Staatsanleihen entscheidend. Hierzu gehört zunächst ein Halten der 0,5 %-Rendite für 10-jährige deutsche Bundesanleihen. Die Halbjahresberichtssaison 2017 fängt am 14. richtig an, dann werden die zentralen US-Banken (Citi, JP Morgan und Wells Fargo) ihre Berichte vorlegen. Nach Angaben von FactSet liegt die geschätzte Wachstumsrate für Gewinne von S&P 500 Unternehmen in Q2 bei 6,6 % (im Jahresvergleich), dabei ist Energie erneut der beste Sektor, gefolgt von Informationstechnologie und dem Finanzsektor. Den politischen Höhepunkt stellt im Juni der G-20 Gipfel in Hamburg dar. Dies wird Trumps erster internationaler Auftritt sein, nachdem die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sind. Zudem kommt er das erste Mal persönlich mit Präsident Putin zusammen. Der Gipfel beginnt am 7.
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Rückblick

Das erste Halbjahr ist mit einem Gesamtertrag von 0,65 % sehr gut für Euro Investments Grade (IG) Unternehmensanleihen gelaufen, sie übertrafen Staatsanleihen in Euro gemessen am BofA Merrill Lynch Euro Corporate Index um mehr als 2 %. Der Index steht mit 102 BP um 21 BP enger im Vergleich zu Staatsanleihen, aber ist noch ein Stück von den 89 BP aus März 2015 entfernt. Der beste Sektor war mit ordentlichem Abstand der nachrangige Versicherungsbereich. Den zweitbesten Sektor stellten Corporate Hybrids (nur IG), die 5,7 % erzielten und um 46 BP enger wurden. Finanzwerte und Banken allgemein profitierten vom Rückgang des politischen Risikos in der Eurozone, von höheren Gewinnen und einer freundlicheren Zinskurve und entwickelten sicher besser als Nicht-Finanzwerte (-17 BP vs. -5 BP). Lässt man nachrangige Banken (-35 BP) außen vor, wurde die Spanne bei erstrangige Banken 7 BP enger, bei erstrangigen Werten außerhalb des Finanzbereichs waren es nur 2 BP. Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds ist das erste Halbjahr mit einem Ertrag von 1,25 % und demzufolge einem Übertreffen der Benchmark um 65 BP nach Abzug der Kosten ebenfalls gut verlaufen. Der Abverkauf bei Staatsanleihen im Juni kostete uns 36 BP, trotzdem übertrafen wir den Vergleichsindex um 0,2 %. Erneut lagen die Finanzwerte bei uns vorn und machten fast die Hälfte der überdurchschnittlichen Wertentwicklung aus. Trotz der Herabstufung von Lower Tier 2 Banken in Italien und Spanien, ausgelöst durch die jeweiligen Banken-Rettungen, zahlte sich unser Übergewicht (OW) in diesem Segment erneut aus. Darauf folgten an zweiter Stelle Versorger, angeführt von Corporate Hybrids, aber auch unser OW in einem Spin-off des französischen Stromgiganten EDF hatte einen positiven Effekt. Allgemein entwickelten sich französische Unternehmensanleihen bei uns am besten. Wir denken, dass die höhere Rendite französische Versicherungen und Pensionsfonds stark angezogen hat. Der deutliche Wahlsieg von En Marche dürfte ebenfalls für Optimismus bezüglich Frankreich geführt haben.
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05.2017:

Aktuelle Positionierung

Nach dem klaren Sieg Macrons und der darauffolgenden Rally bei europäischen Werten verringerten wir das Risiko in Papieren aus der Peripherie (Spanien, Portugal, Italien und Irland). Damit erhöhten wir unser Untergewicht in Italien, aber auch in Spanien und Portugal. Zudem verringerten wir im Mai unser Engagement in den Schwellenländern (EM) über alle Länder hinweg mit Ausnahme von Mexiko. Dort erhöhten wir das Engagement in einem einzelnen größeren Wert. Wir senkten hauptsächlich das Risiko in den EM insgesamt, da wir in anderen Bereichen das Risiko erhöht haben und die EM seit Jahresbeginn eine sehr gute Wertentwicklung gezeigt haben. Trotz der Reduzierungen bleibt das Risiko insgesamt im Portfolio im Vergleich zu Ende April unverändert und immer noch etwas erhöht, da wir weiterhin einen relativ ruhigen Sommer erwarten, abgesehen von weiterer von Trump ausgelöster Instabilität. Auf Länderebene erhöhten wir den Risikoanteil hauptsächlich über Neuemissionen in Kerneuropa und den nordischen Ländern. Das Engagement in den USA blieb unverändert, da wir bei Banken das Engagement zurücknahmen, aber außerhalb des Finanzbereichs an Neuemissionen teilnahmen. Unser Sektorengagement hat sich etwas verändert, wir erhöhten leicht das Übergewicht in erstrangigen Finanztiteln (Banken und Versicherungen), im Wesentlichen zu Lasten unseres zuvor hohen Übergewichts in LT2-Banken. Hier sind wir nun beinahe neutral gewichtet. Außerhalb des Finanzbereichs senkten wir durch den Verkauf von Titeln aus dem Chemie- und Dienstleistungssektor selektiv das Engagement im nachrangigen Bereich. Wir behalten das große Übergewicht in diesem Segment bei, da die Investment-Grade-Anleihen weiterhin wie High-Yield-Anleihen und zu einem Vielfachen gegenüber erstrangigen Unternehmensanleihen gehandelt werden. Im erstrangigen Bereich erhöhten wir das Untergewicht in Telekommunikation, da der Sektor aufgrund tatsächlicher und auf Gerüchten beruhender Aktivität bei Fusionen und Übernahmen und des erwarteten Angebots weiter unter Druck steht.
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Ausblick

Der Juni dürfte sowohl an der politischen als auch der geldpolitischen Front ein ereignisreicher Monat werden. Am 8. Juni finden die Wahlen im Vereinigten Königreich statt. Für diese war für lange Zeit erwartet worden, dass ein deutlicher und überwältigender Sieg der Konservativen eine ausgemachte Sache sei. Doch seit Kurzem kann die Labour Party erfolgreich aufholen, allerdings bleibt eine echte Mehrheit unwahrscheinlich. Am 19. beginnen die offiziellen Brexit-Verhandlungen. Am 11. wird erneut in Frankreich gewählt. Sollte ein Kandidat in dem jeweiligen Wahlbezirk keine klare Mehrheit erzielen, wird es am 18. zu einer Stichwahl kommen. Die letzten Umfragen zeigen, dass Macrons En-Marche-Bewegung tatsächlich die meisten Sitze bekommen könnte, etwas mehr als 30 % der Bevölkerung wollen für seine Partei stimmen. In Italien finden am 11. Gemeinderatswahlen statt, diese könnten ein wichtiger Gradmesser für die bevorstehenden Parlamentswahlen sein. Man kann wahrscheinlich aber mit Sicherheit sagen, dass das echte politische Risiko auf der anderen Seite des Atlantiks liegt, da der ehemalige FBI-Chef Comey und wahrscheinlich auch Trumps Schwiegersohn Kushner vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats aussagen müssen. Ähnliche mögliche politische Nachrichten, die wie eine Bombe einschlagen, könnten von dem ehemaligen Sicherheitsberater Flynn kommen, der vorgeladen ist. Die EZB kommt am 8. zusammen. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die Pressmitteilung angesichts der verbesserten Wachstumsaussichten angepasst wird. Die US-Notenbank kommt am 14. zusammen, und folgt man den Fed Fund Futures Rates, wird am Markt zu 100 % eine Zinserhöhung erwartet. Wie üblich werden die Erwartungen der Mitglieder des Committees bezüglich weiterer Zinserhöhungen sehnlichst erwartet.
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Rückblick

Euro Investment Grade (IG) Unternehmensanleihen erzielten im Mai 0,38 % (YTD 1,18 %) und übertrafen damit erneut Staatsanleihen um 0,35 % (YTD 1,61 %). Wie im bisherigen Jahresverlauf übertrafen Finanzwerte erneut Werte außerhalb des Finanzbereichs, da Banken höhere Gewinn aufwiesen und politische Risiken in der Eurozone nachließen. Für nachrangige Finanzwerte lief es im Index erneut am besten, dabei stellten Versicherungen und Lower-Tier 2 Banken die besten Segmente innerhalb des Index. Außerhalb des Finanzbereichs lief es in diesem Monat schlechter, hauptsächlich aufgrund hoher Neuemissionen, was dazu führte, dass Altbestände veräußert und allgemein Papiere am Zweitmarkt neu bewertet wurden. Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds erzielte im Mai 0,41 % (YTD 1,6 %) und entwickelte sich damit wie der Vergleichsindex. Der mit Abstand größte positive Beitrag kam aus unserem Übergewicht im Finanzbereich und insbesondere aus dem beträchtlichen Übergewicht in Lower Tier 2-Banken. Außerhalb des Finanzbereichs lief es für Technologie am besten. Dort halten wir ein hohes Übergewicht, und bei einigen gut gewählten Papieren als auch im Sektor insgesamt ging es aufwärts. Das Übergewicht in Versorgern kam an zweiter Stelle, gefolgt von dem Untergewicht in Telekommunikation. Bei beiden Sektoren kam uns das Engagement im nachrangigen Bereich zugute. Insgesamt lagen wir außerhalb des Finanzbereichs aber zurück, insbesondere durch Neuemissionen mit schwacher Wertentwicklung. Auf Länderebene lag die Eurozone vorn. Für die USA lief es am schlechtesten, da Neuemissionen den Sekundärmarkt belasteten. Zudem kamen US-Banken, in denen wir übergewichtet sind, im letzten Monat unter Druck, da JP Morgans CFO auf einer Deutsche Bank Konferenz in New York de facto eine Gewinnwarnung gab. Er berichtete, dass Q2 nicht so gut wie Q1 ausfallen werde. Dies wurde auf derselben Konferenz von Wells Fargo, Morgan Stanley und Bank of America bestätigt. Uns gefallen die „US Money Center Banks“ weiterhin.
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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management S.A.
Investmentgesellschaft Deutsche Invest I SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 28.04.2017
Fondsvermögen 1.812,95 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 1,52 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 1,50%
Verwaltungsvergütung 1,200%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[3] EUR
Letzte Ertragsverwendung 18.10.2017
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag 0,50 EUR

Details & Historie

Datum 18.10.2017 18.07.2017
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung
Kurs 100,67 99,89
Betrag 0,50 0,50
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[4]
0,00 0,00
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[4]
0,00 0,00
Währung EUR EUR

Kennzahlen (3 Jahre)[5]

Volatiltät N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 1,07%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 10,19%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 8,45%
Maximal verliehener Anteil[6] 13,27%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 109,77%
Erträge aus Wertpapierleihe[4] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 1,50% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 1,52% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

4. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

5. Stand: 31.10.2017

6. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

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Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

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Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
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