DWS Invest Euro Corporate Bonds PFC

ISIN: LU1054330854 | WKN: DWS1QX

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.086,81 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.01.2019)
Lipper Leaders (Stand: 31.01.2019)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 26.03.2019)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,02% -
3 Monate 3,07% -
6 Monate 1,92% -
Laufendes Jahr 3,08% -
1 Jahr 1,02% 1,02%
3 Jahre 4,97% 1,63%
Seit Auflegung 8,44% 1,69%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 26.03.2019)[1]


Zeitraum Netto Brutto
26.03.2018 - 26.03.2019 1,02% 1,02%
26.03.2017 - 26.03.2018 1,58% 1,58%
26.03.2016 - 26.03.2017 2,29% 2,29%
26.03.2015 - 26.03.2016 -1,82% -1,82%
26.05.2014 - 26.03.2015 5,22% 5,22%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 28.02.2019)[1]

Citigroup Inc. 1,80
Siemens Financieringsmaatschappij N.V. 1,60
The Goldman Sachs Group Inc. 1,50
Altria Group Inc. 1,40
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,30
Orange S.A. 1,30
Fortum Oyj 1,30
BMW Finance N.V. 1,00
Electricité de France S.A. 1,00
General Motors Financial Co. Inc. 0,90

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds FC
    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir änderten die Portfoliopositionierung in erster Linie über Neuemissionen, die allesamt nach ihrer Platzierung gut abschnitten. Außerdem stockten wir unser Engagement am Sekundärmarkt vor allem in Titeln auf, die in der Rally zurückgeblieben waren. Insgesamt beließen wir das Portfoliorisiko trotz der relativ hohen Bestandsbewegungen unverändert. Regional gesehen reduzierten wir nach der starken Rally in der zweiten Hälfte des Monats Februar unsere Übergewichtung in britischen Titeln. Über die Neuemissionen erhöhten wir die bereits beträchtliche Übergewichtung in den USA, da wir unvermindert die zusätzliche Renditeprämie von US-Titeln gegenüber ihren europäischen Pendants vorziehen. In Italien verringerten wir unsere Gewichtung infolge der überdurchschnittlichen Entwicklung italienischer Unternehmensanleihen in den letzten Monaten. Bei nachrangigen Versicherungstiteln befinden wir uns wieder bei einer marktneutralen Gewichtung. Allerdings haben wir unsere Übergewichtung nachrangiger Banktitel noch etwas aufgestockt. Bei nachrangigen Nicht-Finanztiteln verringerten wir die umfangreiche Übergewichtung etwas und fügten stattdessen vorrangige Emissionen hinzu. Wir bauten die bereits umfangreiche Untergewichtung von Konsumdienstleistern, vor allem im Bereich Einzelhandel, aus. So sind wir uns der weiterhin drohenden Risiken in Form einer nachlassenden Wirtschaft und eines möglicherweise verheerenden Handelskriegs bewusst. Andererseits können wir das offenbar fast endlose Anlegerinteresse und die starke Liquidität sowie die Tatsache nicht außer Acht lassen, dass die Zentralbanken bereit scheinen, ihre Geldpolitik wieder zu lockern.
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Ausblick

Mit all den Sitzungen der maßgeblichen Notenbanken (07.03. EZB, 15.03. Japan, 20.03. Fed) gibt es im März viele Fokuspunkte. Bei der EZB wird man genau hinhören, ob die Ausweitung der LTRO für europäische Banken bestätigt wird. Am 20.03. dürfte sich herausstellen, ob sich die Fed weiterhin expansiv äußern wird. Unterdessen naht der EU-Austritt für GB am 29.03. Obgleich es im Feb. einige positive Entwicklungen gab, welche einen harten Brexit deutlich unwahrscheinlicher machen, dürfte es mit Herannahen der Frist zu Nervosität kommen. Angesichts eines potenziell günstigen Ausgangs der Handelsgespräche zwischen China und den USA sollte das Augenmerk den Verhandlungen zwischen der EU und den USA gelten, die am 06.03. fortgeführt werden. Da sich einige große Volkswirtschaften der EU bereits in oder kurz vor einer Rezession befinden, kann deren Bedeutung nicht stark genug betont werden. Am 15.02. veröffentlichte das US-Handelsministerium einen Bericht, der die Automobileinfuhren in das Land als nationale Sicherheitsbedrohung einstufte. Es braucht wohl kaum erwähnt zu werden, dass ein möglicher Anstieg der Zölle für europäische Autos auf 25% eine bereits schwächelnde deutsche Wirtschaft arg bedrängen würde. Trump ist besessen von den 10% Einfuhrzöllen der EU auf US-Automobile, verglichen mit den 2,5% auf EU-Leichtfahrzeuge von Seiten der USA. Seltsam ist nur, dass er nie die 25% erwähnt, welche die USA ferner auf Einfuhren von SUVs, Minitransporter und Pickups erheben. Die EU hat bereits angekündigt, dass es bei Strafzöllen Vergeltungsmaßnahmen geben wird. Schließlich ist es sehr wahrscheinlich, dass der seit langem erwartete Bericht von Robert Mueller veröffentlicht wird. Allerdings ist noch unsicher, ob alle oder nur einige Teile davon offengelegt werden. Dessen ungeachtet könnte der Bericht angesichts der Mehrheit der Demokraten im Kongress zu weiteren Untersuchungen und zusätzlichen Spaltungen zwischen den beiden großen politischen Parteien führen.
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Performance Attribution

Der Spread im ICE BofAML Euro Corporate Index ging um 14 Bp. ggü. Staatsanleihen zurück (seit Jan. -24 Bp.) und verzeichnete den besten Monat seit Juli 2016. Diese Performance beeindruckt v.a. wegen der Neuemissionen im Februar und seit Januar 2019. Unter Nicht-Finanztiteln war es der nach Aktivität drittstärkste Feb., nach dem zweitstärksten jemals verzeichneten Jan. Die Barmittelbestände der Anleger sind einfach erstaunlich, denn die meisten dieser Deals sind so bepreist wie die ausstehenden Anleihen der Emittenten und generell mehrfach überzeichnet. Wir konnten auch problemlos Anleihen von Blue Chips verkaufen, da der Umschlag an die Anleger reibungslos vonstattengeht. Wie bereits erwähnt, hatten die Neuemissionen infolge der anhaltenden Risikobereitschaft keine Folgen für Sekundärmarkttitel. Am besten waren erneut nachrangige Versicherungstitel (-21 Bp. / seit Jan. -47 Bp.), da diese sich nach dem deutlichen Abverkauf im 4Q18 weiter erholen. Nachrangige Banktitel waren ebenfalls stark: Lower Tier 2-Titel verengten sich um -16 Bp. (-29 Bp. seit Jan.), allen voran britische Banken wegen des besseren Brexit-Ausblicks. Nicht-Finanztitel blieben überraschenderweise mit nur -6 Bp. zurück. Dieses Segment war jedoch im Jan. sehr stark. Am besten waren Investitionsgüter (-18 Bp., seit Jan. -22 Bp.), wo v.a. General Electric den gesamten Sektor angesichts der Veräußerung von Biopharma an Danaher für 21 Mrd. USD beflügelte. Der jüngst erhöhte Schwerpunkt auf dem Schuldenabbau bei Unternehmen wie GE, AT&T und Inbev Anheuser Busch ist für das Kreditsegment sehr positiv, v.a. da hier häufig Aktienanalysten und Anleger Druck ausüben. Im Automobilsektor kam es nach der Underperformance im Jan. endlich zu einer Erholung (-13 Bp., seit. Jan. -13 Bp.). Gesundheitstitel verengten sich „nur“ um 8 Bp. Hier gab es ein hohes monatliches Angebot. Generell konnten wir jedoch keinen schwach abschneidenden Sektor bzw. kein schlechtes Marktsegment unter IG-Titeln in EUR erkennen.
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Rückblick

Der Spread im ICE BofAML Euro Corporate Index ging um 14 Bp. ggü. Staatsanleihen zurück (seit Jan. -24 Bp.) und verzeichnete den besten Monat seit Juli 2016. Diese Performance beeindruckt v.a. wegen der Neuemissionen im Februar und seit Januar 2019. Unter Nicht-Finanztiteln war es der nach Aktivität drittstärkste Feb., nach dem zweitstärksten jemals verzeichneten Jan. Die Barmittelbestände der Anleger sind einfach erstaunlich, denn die meisten dieser Deals sind so bepreist wie die ausstehenden Anleihen der Emittenten und generell mehrfach überzeichnet. Wir konnten auch problemlos Anleihen von Blue Chips verkaufen, da der Umschlag an die Anleger reibungslos vonstattengeht. Wie bereits erwähnt, hatten die Neuemissionen infolge der anhaltenden Risikobereitschaft keine Folgen für Sekundärmarkttitel. Am besten waren erneut nachrangige Versicherungstitel (-21 Bp. / seit Jan. -47 Bp.), da diese sich nach dem deutlichen Abverkauf im 4Q18 weiter erholen. Nachrangige Banktitel waren ebenfalls stark: Lower Tier 2-Titel verengten sich um -16 Bp. (-29 Bp. seit Jan.), allen voran britische Banken wegen des besseren Brexit-Ausblicks. Nicht-Finanztitel blieben überraschenderweise mit nur -6 Bp. zurück. Dieses Segment war jedoch im Jan. sehr stark. Am besten waren Investitionsgüter (-18 Bp., seit Jan. -22 Bp.), wo v.a. General Electric den gesamten Sektor angesichts der Veräußerung von Biopharma an Danaher für 21 Mrd. USD beflügelte. Der jüngst erhöhte Schwerpunkt auf dem Schuldenabbau bei Unternehmen wie GE, AT&T und Inbev Anheuser Busch ist für das Kreditsegment sehr positiv, v.a. da hier häufig Aktienanalysten und Anleger Druck ausüben. Im Automobilsektor kam es nach der Underperformance im Jan. endlich zu einer Erholung (-13 Bp., seit. Jan. -13 Bp.). Gesundheitstitel verengten sich „nur“ um 8 Bp. Hier gab es ein hohes monatliches Angebot. Generell konnten wir jedoch keinen schwach abschneidenden Sektor bzw. kein schlechtes Marktsegment unter IG-Titeln in EUR erkennen.
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Vorherige Kommentare

01.2019:

Aktuelle Positionierung

DWS Invest Euro Corporate Bonds verzeichnete im Januar Zuflüsse von deutlich über 10 %. Wie bereits erwähnt, haben wir die Mittel eingesetzt, um in Italien ein Übergewicht aufzubauen, in dem wir bisher stark untergewichtet waren. Wir haben den Anteil an britischen Banken erhöht und sind in britischen Finanzwerten nun wie der Markt gewichtet. Wir haben Immobilienwerte gekauft und damit die Übergewichtung im Sektor erhöht, sind uns aber bewusst, dass es hier Emissionen geben könnte, wenn der Sektor noch enger wird. Im Nicht-Finanzsektor waren wir verhaltener und haben das Untergewicht im Bereich Kundendienstleistungen, insbesondere bei Retail-Namen, erhöht und die Übergewichte im Gesundheitswesen und Rohstoffen verringert. Wir haben das Untergewicht in Telekommunikation wieder auf neutral gestellt und sind von einem Übergewicht im Energiebereich zu Marktgewicht übergegangen. Obwohl wir im Portfolio sehr aktiv waren, hat sich das Gesamtrisiko im Vergleich zur Benchmark im Januar nicht verändert, sondern nur die Zusammensetzung. Es war verlockend, mehr Werte mit hohem Beta hinzuzufügen, aber wir müssen uns bewusst sein, dass keiner der vielen möglichen Stolpersteine wirklich aus dem Weg geräumt wurde.

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Rückblick

Wie erwähnt, hat sich Euro IG im Januar mit einer Verengung von 10 Bps gegenüber Staatsanleihen und 7 Bps gegenüber Swaps wirklich gut geschlagen und erlebte damit den besten Monat seit Juli 2018. Auf Länderebene war Italien mit -19 Bps erneut das Land mit der besten Wertentwicklung. Italien war dicht gefolgt von Namen aus dem Vereinigten Königreich, deren Spreads um 14 Bps enger wurden. Auch hier gaben die Banken die Richtung vor. Im Vergleich dazu wurden US-Namen um 9 Bps, Frankreich um 7 Bps und Spanien nur um 6 Bps enger. Wie es bei Rallyes typisch ist, übertrafen risikoreiche nachrangige Anleihen die Wertentwicklung von erstrangigen Anleihen mit einem beachtlichen Abstand, wobei nachrangige Finanzwerte um 19 Bps und Hybride außerhalb des Finanzbereichs um 18 Bps enger wurden. Mit einem Ölpreisanstieg von 18,5 % war Energie der stärkste Sektor, gefolgt von Konsumgütern, wo die großen Brauereien und Haushaltswarenhersteller gut abschnitten. Verlierer waren Automobile, bei denen es ein recht großes Angebot seitens Daimler, VW, GM und BMW gab, sowie Telekommunikation und der Technologiebereich, der während der Turbulenzen des vierten Quartals 2018 zu den Sektoren mit der besten Wertentwicklung gehörte hatte. Für DWS Invest Euro Corporate Bonds ist der Monat mit einem Übertreffen der Benchmark um 31 Bps vor Kosten ordentlich verlaufen. Am besten entwickelte sich das Segment Finanzwesen, in dem wir im Januar das Risiko erhöhten, insbesondere in nachrangigen Banken sowie in italienischen und britischen Titeln. Die Immobilienbranche zeigte eine gute Wertentwicklung. Auch hier haben wir unser Engagement etwas erhöht. Im Nicht-Finanzsektor profitierten wir von dem Übergewicht (OW) in nachrangigen Papieren. Bester Sektor im Portfolio waren Rohstoffe, wo sich Chemiewerte besonders gut entwickelten. Wir profitierten auch von unserer Untergewichtung (UW) in Telekommunikation. Auf Länderebene lagen die USA vorn. Das Untergewicht, das wir Anfang des Monats in Italien hatten, brachte leichte Verluste.

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Ausblick

Die Frist für die Nicht-Einführung neuer Zölle auf chinesische Waren, die in die USA importiert werden, läuft am 1. März ab, und der Markt ist durch die positiven Kommentare der Regierung in Washington sehr ermutigt worden. Sollte das Abkommen kurz vor Toresschluss scheitern, könnte die Stimmung an den Märkten sehr schnell kippen. Aber Trump muss seinen Wählern dringend einen Erfolg präsentieren, und ein einvernehmliches Abkommen mit China ist wahrscheinlich seine einfachste und im Moment einzig erreichbare Option. Um beim Thema Handel zu bleiben, die USA werden am 17. Februar ihren Bericht über mögliche Zölle auf Automobile veröffentlichen. Am 15. wird wahrscheinlich wieder der Stillstand der Trump-Regierung eintreten, da der Präsident anscheinend nicht von seinem Ultimatum bezüglich der Grenzmauer zurücktreten will. Die US-Notenbank kommt nicht zusammen, aber Trump wird die Namen von zwei neuen Kandidaten bekannt geben. In Europa stehen wir ohne geplante Gipfel und ohne EZB-Sitzung vor einem ruhigeren Monat, aber es gilt immer noch ein völlig ungelöstes Brexit-Debakel zu bewältigen. Darüber geht die Berichtssaison für das Gesamtjahr 2018 weiter, da die Mehrheit der Unternehmen des Euro Stoxx 600 noch zu berichten hat. Obwohl der Monat für Euro Investment Grade (IG) gut lief, indem der ICE BofAML Euro Corporate Index 1,05 % erreichte, gibt es mehrere Gründe, warum die Spannen noch enger werden könnten. Die Renditedifferenzen sind immer noch 74 bp höher als vor einem Jahr, und die großen Zentralbanken der Welt scheinen geldpolitisch wesentlich unterstützender zu sein als noch vor ein oder zwei Monaten. Dennoch müssen wir uns klarmachen, dass die Probleme von 2018 in keiner Weise gelöst sind.

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12.2018:

Aktuelle Positionierung

Wir gehen mit knapp 5 % Barmitteln in das Jahr 2019, da wir erwarten, dass der Januar viele Neuemissionen bieten wird, was üblicherweise der Fall ist, da Versicherungs- und Pensionsfonds in der Regel im ersten Monat des Jahres investieren müssen. Darüber hinaus wissen wir von Emissionen, die verschoben wurden. Da wir uns an sehr hohe Neuemissionsaufschläge gewöhnt haben, die typischerweise zur Neubewertung von bestehenden Anleihen des Emittenten führen, haben wir versucht, potenzielle oder wahrscheinliche Emittenten zu identifizieren und diese Namen im Dezember verkauft. Das Gesamtrisiko im Portfolio wurde im Laufe des letzten Monats leicht reduziert, wobei die einzige größere regionale Verschiebung auf eine Reduzierung des EM-Risikos zurückzuführen ist. Im Nicht-Finanzsektor haben wir das UW in Technologie beendet, wo wir nun OW sind. Wir haben das OW im Gesundheitswesen und in Konsumgütern reduziert. Wir haben das OW in Automobilen weiter erhöht, da wir befürchten, dass wir diese Serienemittenten Anfang des Jahres mit großen Preiszugeständnissen wieder sehen werden.

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, ist der ICE BofAML Euro Corporate Index im Vergleich zu Staatsanleihen um 5 Bps weiter geworden. Bei Betrachtung aller Sektoren, Segmente und Regionen sind die Spannen mit Ausnahme von Italien (siehe oben) alle wieder weiter geworden. Im Nicht-Finanzsektor entwickelten sich Medien am schlechtesten, wo die Werbeagentur WPP und der Medienkonzern Bertelsmann die Branche belastet haben. Es überrascht nicht, dass Sektoren mit hohem Handelsrisiko wie Autos und Chemikalien zu den am schlechtesten abschneidenden Sektoren gehörten, ebenso wie der Einzelhandel, für den es Bedenken hinsichtlich einer Wachstumsverlangsamung gab. Seltsamerweise war Energie der Sektor mit der besten Wertentwicklung, trotz des zweistelligen Rückgangs der Ölpreise. Im Allgemeinen übertrafen Finanzwerte (+8 Bp) die Nicht-Finanzwerte (-11 Bp), was auf eine geringere Emissionstätigkeit und einige wenige Einzelgeschichten wie Gewinnwarnungen von BASF und Fonterra sowie die oben genannten Probleme bei Handel und Wachstum zurückzuführen ist. DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte sich in diesem volatilen Monat mit einer geringfügig schlechteren Wertentwicklung (-6 Bp) relativ gut schlagen. Der größte Verlust kam vom Energiesektor, wo vor allem ein Öl- und Gaswert nachgab. Wir verloren auch durch das Übergewicht (OW) in Versorgungsunternehmen, wo wir durch die Corporate Hybrids belastet wurden. Die beiden Sektoren außerhalb des Finanzbereichs mit der besten Wertentwicklung waren Telekommunikation, wo sich das große UW in europäischen Namen auszahlte, und Gesundheitswesen, wo vor allem Pharmazeutika gut abschnitten. Auf Länderebene sahen wir Verluste durch das UW in Italien, dem Land mit der besten Wertentwicklung im Index. Im Finanzwesen war das Bild gemischter, da wir von unserem UW bei nachrangigen Anleihen profitieren konnten, aber bei einigen der erstrangigen Anleihen, insbesondere bei Banken, Verluste verzeichneten.

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11.2018:

Aktuelle Positionierung

Es ist beinahe unnötig zu erwähnen, dass eine größere Positionierungsveränderung in einem Markt, der sich in langen Zeiträumen in einem Zustand nahezu lähmender Umstände befand, sehr schwierig war. Aber wir haben es geschafft, in den wenigen guten Tagen, die wir im November erlebten, Kasse aufzubauen. Wir haben unser UW in Italien weiter erhöht, da diese Region eine der besten Wertentwicklungen zeigte, und wir haben unser OW in den iberischen Ländern reduziert und durch Emissionen wie die umwerfend günstige VW-Anleihe ein wenig Risiko in Kerneuropa hinzugefügt. Im Finanzbereich haben wir das OW in erstrangigen Banken reduziert und sind nun marktneutral gewichtet. Wir haben das UW in nachrangigen Versicherungen leicht abgebaut, aber verringerten dagegen leicht den Anteil in erstrangigen Versicherungen. Im Nicht-Finanzsektor haben wir unser OW im Gesundheitswesen durch Neuemissionen erhöht und das OW im Konsumgüter- und Industriebereich dagegen reduziert. Öl und Gas wurden weiter reduziert, aber wir sind uns der Tatsache bewusst, dass der Analystenkonsens davon ausgeht, dass bei Öl eine Erholung ansteht. Bei den vielen neuen Emissionen gehen wir mit dem gleichen hohen Kassebestand in den Dezember, den wir Ende Oktober hatten. Der Markt beginnt, verlockend günstig auszusehen, aber es wird eine Weile dauern, bis die Marktteilnehmer das notwendige Vertrauen zurückgewinnen, um sich auch wieder den Namen zuzuwenden, die sich unterdurchschnittlich entwickelt haben.

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Rückblick

Von den 2.399 Anleihen im iBoxx Euro Corporate Index beendeten nur 7 den Monat mit engeren Spannen, d. h. kein Sektor und kein Segment wurden im November enger. Finanzwerte und die Nicht-Finanzwerte wurden um 22 Basispunkte (YTD 61 Basispunkte) bzw. 21 Basispunkte (YTD 50 Basispunkte) weiter. Das Bild war ähnlich bei den nachrangigen Darlehen, wo die Finanzwerte um 34 Basispunkte (YTD 107 Basispunkte) und die Nicht-Finanzwerte um 33 Basispunkte (YTD 103 Basispunkte) weiter wurden. Innerhalb des Finanzbereichs wiesen nachrangige Versicherungen (+34bps; YTD 134bps) wie gewohnt die schlechteste Wertentwicklung auf, jedoch nicht so ausgeprägt wie in den vergangenen schwachen Monaten. Mit einem Rückgang des Ölpreises um 20 % oder mehr war Energie (32bps; YTD 69bps) der schlechteste Sektor, dicht gefolgt von Investitionsgütern (30bps; YTD 36bps), die normalerweise ein starker Sektor in einem Ausverkauf sind, aber General Electric belastete den Sektor. Der Automobilbereich wurde aufgrund von VW um 27 Bps weiter und ist damit der am schlechtesten abschneidende Sektor außerhalb des Finanzbereichs YTD (74bps). DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte natürlich einen schwierigen Monat, aber angesichts des universellen Ausverkaufs kamen wir im November tatsächlich mit heiler Haut davon. Wir haben die Benchmark um 8 Basispunkte vor Abzug von Gebühren unterschritten. Das schlechteste Segment waren Finanzwerte, wo wir von unserer Übergewichtung (OW) bei erstrangigen Banken und Real Estate Investment Trusts (REITS) betroffen waren. Unsere Untergewichtung bei den Lower Tier 2 Banken war das beste Segment, gefolgt von der Untergewichtung (UW) in nachrangigen Versicherungen. Im Nicht-Finanzsektor ist das Bild etwas besser, wobei Industriegüter und Dienstleistungen (General Electric) der schlechteste Sektor sind. Auch Grundstoffe brachten einen geringen Verlust. Hier haben wir ein leichtes OW im Chemiebereich. Gesundheitswesen war unser bester Sektor, Öl und Gas war das zweitbeste Segment.

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Ausblick

Der Dezember ist traditionell einer der ruhigsten Monate des Jahres, aber nach dem bisherigen Verlauf des Jahres 2018 kann es noch ein bis zwei Wochen dauern, bis wir uns auf Weihnachten konzentrieren können. Im Vereinigten Königreich steht Teresa May vor einer fast sicheren Niederlage, wenn das Parlament am 11. über die Brexit-Vereinbarung abstimmt. Eine zweite Abstimmung wird vor dem 20. erwartet. Die italienische Haushaltssaga wird sich fortsetzen, und Frankreich dürfte nach den jüngsten gewalttätigen Ereignissen in Paris in den Nachrichten bleiben. Nachdem auf dem G20-Gipfel ein Waffenstillstand zwischen Trump und Xi erreicht wurde, sollen die Handelsgespräche Mitte Dezember in Washington fortgesetzt werden. Mexiko bekommt einen neuen Präsidenten in der Form von Lopez Obrador und das schwedische Parlament wird am 5. einen neuen Ministerpräsidenten wählen. Die OPEC wird am 6. zu einem potenziell sehr wichtigen Treffen zusammenkommen. Die EZB trifft sich am 8., um möglicherweise das Ende des Asset Purchase Programms bekanntzugeben. Die Fed trifft sich am 19., eine Zinserhöhung wird allgemein erwartet. Die abschließende Presseberichterstattung ist wahrscheinlich wichtiger, da vom Vorsitzenden Powell erwartet wird, dass er auf seine jüngsten Kommentare bezüglich „Zinsen knapp unter neutral“ eingehen wird.

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10.2018:

Aktuelle Positionierung

Es war immens schwierig, das Portfolio in einem Markt zu manövrieren, der zuweilen im Grunde geschlossen war. In der Marktstärke sammelten wir Barmittel durch den Verkauf von Titeln mit überdurchschnittlicher Entwicklung. Diese wurden dann verwendet, um in Namen zu investieren, die uns gefallen, die aber vielleicht wegen einer Gewinnwarnung in ihrem Sektor oder anderer schlechter Nachrichten abverkauft worden waren. Wir haben das UW in italienischen Namen aufgrund der „positiven" Rating-Neuigkeiten reduziert, sind uns aber des möglichen Showdowns mit der EU im Vorfeld des 13. November sehr bewusst. Im Finanzbereich haben wir sowohl das UW in nachrangigen Versicherungen als auch in den Lower Tier 2 Banken reduziert. Auch wenn Versicherungen relativ günstig sind und in der Wertentwicklung hinterherhinken, sind wir aufgrund der Lage in Italien nicht geneigt, in ein OW zu gehen. Wir haben das OW in nachrangigen Nicht-Finanzwerten beibehalten, da wir sowohl das Niveau als auch die technische Situation im Segment weiterhin schätzen. Schließlich gehen wir mit einem hohen Anteil an liquiden Mitteln in den November, wir planen Investitionen in angeschlagene Namen sowie in Neuemissionen, die immer nach dem Ende der „Blackout“-Periode kommen.

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, griff die Spannenausweitung um sich und ließ keinen Bereich aus. Sowohl Finanzwerte als auch Werte außerhalb des Finanzbereichs beendeten den Monat um 9 Basispunkte weiter. Am schlechtesten entwickelte sich (erneut) das Segment nachrangige Versicherungen (26 bps), wobei nachrangige Nicht-Finanzdienstleister mit 22 bps knapp dahinter lagen. Im Nicht-Finanzsektor waren die Sektoren, die wirklich gelitten haben, diejenigen, in denen die Gewinnwarnungen und Gewinnausfälle am ausgeprägtesten waren. Dies betraf den zyklischen Sektor, hier zum Beispiel Automobile (+19 bps. Als nächstes folgten Investitionsgüter (+16 bps), wo vor allem die Bauwirtschaft aufgrund von Gewinnwarnungen litt. Ende Oktober gab es keine Gewinner, aber die beste Wertentwicklung zeigte interessanterweise der Technologiesektor, der nur um 4 Bps weiter wurde und nicht das Blutbad im NASDAQ widerspiegelte. Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es ein schwerer Monat, in dem der Fonds 11 Bps vor Kosten hinter der Benchmark lag. Wir wurden an mehreren Fronten getroffen, wobei Öl und Gas sowie Telekommunikation im Nicht-Finanzbereich am schlechtesten abschnitten. Im Allgemeinen hat uns vor allem unsere Übergewichtung bei den Nicht-Finanzwerten, sowohl bei erst- als auch nachrangigen Anleihen, getroffen, während sich unsere Finanzwerte, mit Ausnahme der US-Banken, im Einklang mit der Benchmark entwickelten. US-Banken gehören seit Anfang des Jahres zu den Segmenten im Euro IG mit der besten Wertentwicklung, und trotz der guten Erträge wurden die Anleihen verkauft, da Anleger sich von Titeln mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung trennten. Regional profitierten wir von dem anhaltenden Untergewicht (UW) in Italien, wobei auch andere Regionen wahllos abverkauft wurden. Wir haben an mehreren neuen Emissionen teilgenommen, die während der kurzen Zeit der positiven Marktstimmung begeben wurden. Trotz der hohen Abschläge, mit welchen die meisten dieser Anleihen begeben wurden, haben sich alle unterdurchschnittlich entwickelt.

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Ausblick

Die 4 Höhe- bzw. Tiefpunkte im November scheinen zu werden: 1) US-Zwischenwahlen, bei denen der gesamte Kongress und ein Drittel des Senats zur Wahl stehen. Der Konsens ist, dass die Demokraten den Kongress gewinnen und die Republikaner die Mehrheit im Senat halten werden. Eine demokratische Mehrheit in beiden Häusern könnte zu einem Abverkauf bei Aktien führen. 2) Irgendwann nach den Zwischenwahlen wird von Sonderberater Mueller erwartet, dass er (Teile) seiner Ergebnisse veröffentlicht, was äußerst unterhaltsam werden dürfte. Beweise einer Absprache könnten in einem neu gewählten demokratisch kontrollierten Kongress zur Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren führen. 3) Wie bereits erwähnt, ist der 13. der Stichtag für die italienische Regierung, um einen neuen Haushaltsentwurf vorzulegen, da der vorherige von der EU abgelehnt wurde. Wenn die Italiener auf Konfrontationskurs gehen, könnten wir eine weitere Schwächung der italienischen Titel und der europäischen Finanzwerte erleben. 4) Beim G20-Treffen am 30. in Buenos Aires wird erwartet, dass Trump und Xi sich am Rande zu informellen Verhandlungen treffen. Zwischendurch gibt es die Sitzung der Federal Reserve am 8., obwohl bis zur Sitzung am 19. Dezember keine weiteren Zinserhöhungen erwartet werden. Die Berichtssaison für das dritte Quartal wird sich bis weit in den November hinein fortsetzen und dürfte weiterhin für Volatilität und Nervosität im Aktienbereich und in unserem Markt sorgen. Nicht alles ist Grund für Pessimismus, und die Korrektur von nahezu historischem Ausmaß, die in fast allen Anlageklassen zu beobachten ist, hat Chancen in Euro IG eröffnet, die wir seit Anfang 2016 nicht mehr gesehen haben. Auch nach der Brexit-Abstimmung im Juni 2016 haben wir keine derartigen Renditedifferenzen gesehen. Wir brauchen ein paar Tage Stabilität, damit sich die Händlerbestände verringern und wir dann eine echte Weihnachtsrallye erleben können.

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09.2018:

Aktuelle Positionierung

Wir haben im September das Risiko im Portfolio etwas erhöht, vorwiegend durch Neuemissionen sowohl im Finanzbereich als auch bei Unternehmen. Regional haben wir das beträchtliche UW in Italien durch die Neuemission leicht reduziert, aber es bleibt immer noch unser größtes regionales UW. Wir sind in Spanien zu einem Übergewicht (OW) zurückgekehrt, um das hohe UW im benachbarten Italien auszugleichen. Darüber hinaus haben wir unser OW im Vereinigten Königreich erhöht, da Unternehmensanleihen nach dem Scheitern der Gespräche auf dem Salzburger Gipfel unter Druck gerieten. Wir haben einige EM-Namen hoher Qualität gekauft und das OW wieder auf das Niveau des Frühsommers gebracht. Bei der Sektorallokation haben wir unser UW in nachrangigen Versicherungen reduziert und das OW in erstrangigen Banken erhöht (beides durch Neuemissionen). Wir haben das UW in nachrangigen Lower-Tier-2-Banken beibehalten und ziehen es vor, das meiste Risiko außerhalb des Finanzsektors zu halten, da wir bestimmt nicht überzeugt sind, dass die Probleme in Italien nicht wieder aufflammen werden. Im Nicht-Finanzsektor haben wir das Risiko selektiv durch günstige Neuemissionen erhöht, unser UW in Telekommunikation reduziert und sind bei Versorgungsunternehmen und Verbraucherdienstleistungen wieder zu einem OW zurückgekehrt. Bei nachrangigen Werten außerhalb des Finanzbereichs haben wir das OW über den Sekundärmarkt erhöht.

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Rückblick

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds lief es im September relativ gut, die Wertentwicklung nach Kosten lag gleichauf mit der Benchmark. Unser beträchtliches Untergewicht in Italien, der Region mit der besten Wertentwicklung im Iboxx Corporate All Index, erwies sich als Belastung. Unser UW in nachrangigen Versicherungsanleihen belastete die Wertentwicklung ebenfalls, da das Segment im Laufe des Monats ein fulminantes Comeback erlebte. Wie bereits erwähnt haben wir diese 2 UWs nur geringfügig reduziert, da wir ziemlich sicher waren, dass die Unruhe aus Italien zunehmen wird, wenn wir uns der Frist für den Haushalt nähern. Gegenläufig zu nachrangigen Versicherungsanleihen wirkte unser großes OW in nachrangigen Nicht-Finanztiteln, die ebenfalls einen spektakulären Monat erlebten. Wir beteiligten uns eifrig an den neuen Emissionen, die sich insgesamt gut entwickelten und zur Wertentwicklung des Portfolios positiv beigetragen haben. In den Sektoren außerhalb des Finanzbereichs belasteten uns insbesondere Fahrzeuge und Fahrzeugteilezulieferer. In diesem Bereich halten wir einige HY-Anleihen. Aber auch IG-Werte wurden durch Sorge über den Handelskrieg beeinträchtigt. Am besten entwickelten sich die Sektoren Telekommunikation und Grundstoffe.

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Ausblick

Es besteht Grund zur Annahme, dass die Themen der letzten sechs Monate auch im Oktober im Fokus des Marktes stehen werden. Trumps Handelskrieg und Trump im Allgemeinen werden im Zentrum unserer Aufmerksamkeit stehen, da wir uns den Zwischenwahlen im November nähern. Wird die Erholung der EM mit den Wahlen in Brasilien am ersten Oktoberwochenende eventuell das wichtigste Ereignis sein? Am 12. wird die türkische Justiz entscheiden, ob Pastor Brunson weiterhin unter Terrorismusverdacht bleiben wird. Eine Freilassung könnte zur Aufhebung der US-Sanktionen gegen die Türkei führen. Aber das entscheidende Thema des Monats Oktober könnte wieder Italien sein. Die EU wird ihre Stellungnahme zum Haushalt abgeben und darüber, ob er sich innerhalb der im Stabilitätspakt festgelegten Parameter bewegt. Die EU hat bis zum 16. Zeit, um ihr Urteil zu fällen. Darüber hinaus sehen Moody's und Fitch derzeit das italienische Staatsanleihen-Rating bei BBB mit negativem Ausblick, und beide Ratinginstitute werden voraussichtlich im Oktober das Rating bestätigen oder eine Herabstufung vornehmen. Eine Herabstufung würde Moody's und Fitch in Einklang mit dem BBB- von S&P bringen. Das Asset Purchase Programme (APP) der EZB wird von 30 Mrd. € pro Monat auf 15 Mrd. € im Oktober halbiert, was auch Auswirkungen auf den Kauf von Euro IG-Anleihen hat. Die EZB kommt am 26. zusammen, hier könnte das endgültige Enddatum des Kaufprogramms bekanntgegeben werden. Am 12. beginnt mit den US-Megabanken die Berichtssaison für das dritte Quartal. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich die beeindruckende Ertragssteigerung der letzten zwei Quartale fortsetzt. Die Aktienmärkte erscheinen auf jeden Fall positiv gestimmt, dass dies eintreffen wird. Ebenso wichtig werden die Gewinn- und Verlustrechnungen und die Guidance sein; werden die Unternehmen beginnen, ihren Optimismus aufgrund des eskalierenden Handelskrieges einzudämmen?

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 26.05.2014
Fondsvermögen 2.086,81 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 8,84 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2018)
1,690%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,022%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2018 1,690%
31.12.2017 1,640%
31.12.2016 1,630%
31.12.2015 1,740%
31.12.2014 0,950%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn

Details & Historie


Kennzahlen (3 Jahre) [3]

Volatilität 1,83%
Maximum Drawdown -3,39%
VaR (99% / 10 Tage) 0,92%
Sharpe-Ratio 0,91
Information Ratio -0,38
Korrelationskoeffizient 0,98
Alpha -0,60%
Beta-Faktor 1,16
Tracking Error 0,66%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 4,04%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 6,77%
Maximal verliehener Anteil[4] 8,46%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 108,12%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Stand: 28.02.2019

4. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest Verkaufsprospekt DE Mrz 2019 PDF 7,6 MB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds PFC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2019 PDF 150 KB
DWS Invest Änderung von Vertragsbedingungen DE Feb 2019 PDF 243 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Jul 2018 PDF 200,9 KB
Deutsche Invest I, 6/18 Halbjahresbericht DE Jun 2018 PDF 5,1 MB
Deutsche Invest I SICAV, 12/17 Jahresbericht DE Dez 2017 PDF 6,4 MB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Feb 2019 PDF 4,5 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Feb 2019 PDF 248,7 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Feb 2019 PDF 5,8 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Feb 2019 PDF 10,5 MB
Ausschüttungs- / Thesaurierungsdaten (für deutsche Anleger) Steuer- und Ausschüttungsdaten DE Jan 2018 PDF 18,2 KB

Sales-Material / Präsentationen

Swing Pricing Einführung Anlageinformation DE Jan 2019 PDF 114,1 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,032% p.a.
davon laufende Kosten 1,712% p.a.
davon Transaktionskosten 0,320% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 14.03.2019

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, Mainzer Landstraße 178-190, D-60327 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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