DWS Invest Euro Corporate Bonds PFC

ISIN: LU1054330854 | WKN: DWS1QX

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.756,25 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.01.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 04.03.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -0,62% -
3 Monate -0,68% -
6 Monate 1,55% -
Laufendes Jahr -0,81% -
1 Jahr 1,2% 1,2%
3 Jahre 5,97% 1,95%
5 Jahre 12,29% 2,34%
Seit Auflegung 14,25% 1,98%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 04.03.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
04.03.2020 - 04.03.2021 1,2% 1,2%
04.03.2019 - 04.03.2020 5,08% 5,08%
04.03.2018 - 04.03.2019 -0,34% -0,34%
04.03.2017 - 04.03.2018 1,72% 1,72%
04.03.2016 - 04.03.2017 4,17% 4,17%

1 . Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 29.01.2021)[1]

Volkswagen International Finance N.V. 1,60
AT & T Inc. 1,40
The Goldman Sachs Group Inc. 1,40
BNP Paribas S.A., Paris 1,40
Banco Santander S.A. 1,40
Société Générale S.A. 1,30
Bayer AG 1,10
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,00
Prosus N.V. 1,00
Volkswagen Financial Services AG 1,00

1 . Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2 . inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Insgesamt hat sich das Risiko im Portfolio im Verlauf des Monats nicht verändert. Wir erhöhten über Neuemissionen etwas das OW in erstrangigen Banken, verringerten aber das OW in nachrangigen Banken. Wir haben das UW im Versicherungsbereich beibehalten und das OW im Immobilienbereich etwas erhöht, auch hier über Neuemissionen. Uns gefällt der Sektor weiterhin, und unserer Ansicht nach sind Teilbereiche (Logistik, Datenzentren und Wohnen) im Vergleich zu anderen gegen Covid-19 widerstandsfähigen Sektoren günstig. Wir verringerten das Risiko insgesamt in Nicht-Finanzwerten, insbesondere in Öl & Gas (beides über Hybridanleihen und erstrangige Anleihen). Unser Timing war ziemlich günstig, denn S&P setzte den gesamten Sektor auf negativ. Wir bauten ebenfalls das OW in Grundstoffen, Konsumgütern und Verbraucherdienstleistungen ab, da wir uns zu Gewinnmitnahmen in einigen zyklischeren Bereichen dieser Sektoren entschieden hatten. Nur Rohstoffe (Grundstoffe) bildeten die Ausnahme. Dagegen erhöhten wir das Risiko etwas in Technologie und Telekommunikation. Der größte Rückgang (abgesehen von Öl & Gas) war bei Hybridanleihen von Unternehmen zu verzeichnen, wo wir eine anhaltende Emissionstätigkeit nach den massiven € 7,3 Mrd. im Januar vermuten. Zudem gehen wir davon aus, dass dies die bevorzugten Instrumente sein werden, wenn die Wall Street die Volatilität angehen will. Angesichts der niedrigen Renditen und der relativ engen Spreads ist ein Anstieg der Volatilität praktisch unvermeidlich und wahrscheinlich nicht unbedingt negativ, da dies zu Fehlbewertungen und Opportunitäten führen wird, welche die Anleger zum Einsatz ihrer reichhaltig vorhandenen liquiden Mittel nutzen können.
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Ausblick

Die EZB und die US-Notenbank haben auf ihren jeweiligen Januar-Sitzungen keine Überraschungen und keine geldpolitischen Änderungen geliefert. Im Februar wird es keine Sitzungen geben. Da die Mehrheit der Unternehmen noch keine Zahlen vorgelegt hat, wird der Fokus auf die Gewinne weiterhin groß sein. Die Fähigkeit der EU, das Impfprogramm wieder auf Kurs zu bringen, könnte die Marktstimmung deutlich beeinflussen. Dies gilt auch für die Ausbreitung der neuen bösartigeren Mutationen des Virus. Laut OurWorldinData lag die Impfquote in Großbritannien bei 14,4 und in den USA bei 9,4 gegenüber 2,8 in der EU (3,3 in Italien, 3,0 in Deutschland und 2,3 in Frankreich per Stand 30. Januar). Die Situation in Russland um Oppositionsführer Nawalny wird sowohl die diplomatischen Beziehungen der EU als auch der neuen US-Regierung zu Russland auf die Probe stellen und könnte zu weiteren Sanktionen führen. Die Fähigkeit Italiens zu einer Regierungsbildung könnte entscheidend sein. Die Verabschiedung des Konjunkturpakets in den USA wird der erste von vielen innenpolitischen Tests für die Biden-Regierung sein.
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Performance Attribution

Der Fonds verlor im Januar 0,1 % und lag damit leicht vor der Benchmark, die um 0,15 % zurückging. Auch wenn wir den ganzen Monat vor der Benchmark lagen, ging es an den Märkten auf und ab. Die gesamte aktive Wertentwicklung kam von der Nicht-Finanzseite, obwohl Banken mit 2 bp einen positiven Beitrag brachten, da sich einige unserer nachrangigen Anleihen im Januar wirklich gut entwickelten. Die Wertentwicklung sowohl der Lower-Tier-2- als auch der Additional-Tier-1-Anleihen reichten aus, um die bei einigen erstrangigen Anleihen zu sehende Spreadausweitung auszugleichen. Auch die Verringerung unserer erheblichen Übergewichtung (OW) in Banken der Peripherie erwies sich als unterstützend. Immobilien und Finanzdienstleistungen zehrten den positiven Beitrag der Banken auf. Bei Erstgenannten waren es mehrere Neuemissionen von Hybridanleihen von Unternehmen, die unsere Renditen schmälerten, und bei den Finanzdienstleistungen lag dies vor allem an unserem Engagement im Bereich Specialty Finance. Bei den Nicht-Finanzwerten wirkte sich unsere Untergewichtung (UW) in Verbraucherdienstleistungen, vor allem Reisen & Freizeit und Einzelhandel, negativ aus, da der Sektor trotz des EU-Impfstoffdebakels enger wurde. Der beste Sektor war Technologie, wo zwei Internetunternehmen (eines aus dem IG- und eines aus dem HY-Bereich) aufgrund positiver Nachrichten einen sehr starken Monat hatten. Darauf folgten Grundstoffe, wo sich unser OW in Metallen & Bergbau auszahlte. Versorger (OW) und Öl & Gas (OW) brachten ebenfalls einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung.
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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index erzielte im Januar -0,12 %. Dies war der erste Monat mit negativem Ergebnis seit März letzten Jahres. Der Index blieb für den Monat beinahe unverändert, mit einer Spreadverengung von nur einem Punkt gegenüber Staatsanleihen und Swaps. Nach einer durchgängigen Verengung in der ersten Woche des Monats zeichnete sich eine volatilere Entwicklung ab, da der Unternehmensanleihemarkt zunächst von der Ausbreitung der neuen Virusstämme und dem Impfstoff-Fiasko in der EU belastet wurde. Ebenfalls belastet wurde die Stimmung durch schlecht laufende Neuemissionen, die aufgrund des überwältigenden Anlegerinteresses im Vergleich zu bestehenden Emissionen teuer gepreist waren und in der Folge keine Wertentwicklung zeigen konnten. Der Januar war mit 30,5 Mrd. € an Emissionen im Nicht-Finanzbereich (20 Mrd. € im Finanzbereich) geschäftiger als erwartet, da die Unternehmen sich beeilten, zur Sicherung der niedrigen Zinsen vor der Blackout-Periode zu emittieren. Mit der steigenden Volatilität an den Aktienmärkten begann die Wall Street, sich auf die liquidesten Teile des Unternehmensanleihemarktes zu stützen, wie z. B. hybride Unternehmensanleihen (nachrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich) und Neuemissionen. Von den engsten bis weitesten Ständen im Januar wurden Corporate Hybrids um 32 Bp. weiter, während ähnliche Risiken wie nachrangige Finanztitel nur um 15 Bp. oder die noch riskanteren Hochzinsanleihen (HY) nur um 22  Bp. weiter wurden. Als sich der Aktienmarkt stabilisierte und die Anleger versuchten, die günstigeren Hybridanleihen zu kaufen, erholte sich der Markt schnell, da sich die Wall Street darum bemühte, ihre Short-Positionen zurückzukaufen. Hybridanleihen beendeten den Monat wie nachrangige Finanzanleihen mit einem um nur 4  Bp. weiteren Spread. Der einzige Bereich, der sich nicht im Einklang mit Aktien erholte, waren nachrangige Versicherungen, die mit einem um 10  Bp. weiteren Renditeaufschlag im Laufe des Monats das schwächste Segment im Index waren.
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Vorherige Kommentare

12.2020:

Aktuelle Positionierung

Wir nahmen im Dezember keine größeren Umschichtungen in der Positionierung vor, und das Gesamtrisiko im Portfolio blieb auf dem aktuell hohen Niveau. Das Engagement in Titel mit negativer Rendite wurde weiter reduziert, da sich diese aufgrund der recht begrenzten Käuferzahl deutlich schlechter entwickeln. Entsprechend erhöhten wir das UW in kurzen Laufzeiten und verlagerten unser Engagement stattdessen auf Anleihen mit längerer Laufzeit (in Erwartung eines zunehmend flacheren Kurvenverlaufs) oder auf Papiere mit kürzerer Laufzeit und niedrigerem Rating. Cross-Over-Emittenten (Titel mit sowohl IG- als auch High-Yield-Rating) und Papiere mit Double-BB Rating mit kürzeren Laufzeiten dürften davon profitieren, wenn mehr Investoren im IG-Bereich eine höhere Rendite anstreben. Wir erhöhten zudem unsere Allokation in Unternehmensanleihen in US-Dollar, da die Währungsabsicherung diese Anlageklasse im Vergleich zu IG-Anleihen in Euro günstiger erscheinen lässt. Außerdem arbeiten wir am Ausbau der Kasseposition, da im Januar in der Regel eine Flut an Neuemissionen ansteht.

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Performance Attribution

Der Fonds beendete ein bemerkenswertes Jahr mit einer im Dezember um 21 Bp. höheren Wertentwicklung als die Benchmark. Damit liegt er mit einer Gesamtjahresrendite von 4,3 % vor Kosten 1,6 % über der Benchmark. Auch im Dezember gab es keinen einzigen Sektor, der die aktive Wertentwicklung spürbar belastet hat. Wir waren mit der Benchmark im Immobilienbereich gleichauf, wo wir immer noch eine Untergewichtung (UW) in Einkaufszentren haben, deren Negativbeitrag durch die Übergewichtung (OW) in skandinavischen Wohnungsbautiteln ausgeglichen wurde. Auch im Versicherungsbereich, wo wir noch ein kleines UW in nachrangigen Papieren haben, blieben wir neutral. Banken waren der beste Finanzsektor, da sich das anhaltende OW in Tier-2-Anleihen der Peripherie im Dezember erneut auszahlte, hauptsächlich aufgrund von Spekulationen über Konsolidierungen. Unser OW in nachrangigen Banken brachte ebenfalls einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung. Bei den Nicht-Finanzwerten war unser stärkster Sektor der Öl- und Gassektor. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte diese Branche auch dank der Stabilisierung der Ölpreise in den vergangenen Monaten aufholen. Knapp hinter Öl und Gas lag der Bereich Industrie, in dem unsere deutliche Übergewichtung in Transportdienstleistungen (Flughäfen und Mautstraßen) erneut für eine ordentliche Wertentwicklung sorgte. Der schwächste Sektor (aber immer noch mit positiver aktiver Wertentwicklung) war Technologie, wo wir jetzt ein beträchtliches UW haben, da große Teile des Sektors mit hohen Ratings mit negativen Renditen gehandelt werden. Auf regionaler Ebene sticht nichts besonders ins Auge, abgesehen von den Schwellenländern, die im Dezember einen überproportional hohen Beitrag leisteten. Ebenfalls zur Wertentwicklung beigetragen hat unsere Allokation im High-Yield-Bereich, die wir seit Mitte des Jahres erhöht haben. Vor allem Titel mit BB-Rating und die „gefallenen Engel“ hatten einen phänomenal guten Dezember.

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Ausblick

Der Januar dürfte (wie immer) ereignisreich werden, da sowohl auf politischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene zahlreiche wichtige Termine anstehen. Der Monat beginnt mit einem Treffen der Opec-Plus-Gruppe am 4. Januar. Den Startschuss für die Berichtssaison für die Gesamtjahresergebnisse 2020 gibt das Drogeriemarktunternehmen Walgreens am 7. Januar, gefolgt von den US-Megabanken am 15. Januar. In Europa wird die Saison am 14. von Hella und Südzucker eingeläutet. Bereits am 5. findet die Senats-Stichwahl in Georgia statt, die, wenn die Demokraten sich beide Posten sichern können, der Biden-Regierung eine Mehrheit in beiden Häusern bescheren könnte. Die EZB tagt am 21., doch die Erwartungen sind nach dem auf der Dezember-Sitzung gelieferten Feuerwerk gering. Auch wenn bereits auf der letzten Sitzung des FOMC nichts Wesentliches beschlossen wurde, wird für die am 27. anstehende Sitzung der Federal Reserve wieder mit einer abwartenden Haltung gerechnet. Joe Biden wird am 20. Januar als neuer US-Präsident vereidigt. Obwohl seine Amtseinführung so gut wie sicher ist, weigert sich eine wachsende Zahl hochrangiger Republikaner, das offizielle Wahlergebnis zu akzeptieren, und die Zeit bis zum 20. könnte sich als historisch und möglicherweise dramatisch erweisen. Der erste wichtige Termin steht am 6. Januar an, wenn der Kongress das Wahlergebnis bestätigen soll. Die politische Situation in Italien sollte im Auge behalten werden, da der ehemalige Premierminister Renzi damit droht, seine kleine Partei aus der aktuellen Regierungskoalition abzuziehen. Unklar ist, ob dies ausreichen wird, um die Regierung von Premierminister Conte zu stürzen.

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Rückblick

Trotz des fast vollständigen Ausbleibens von Neuemissionen im Dezember nahm der Index eine Verschnaufpause bei der Spreadverengung, da zum Monatsende gegenüber Swaps eine Spreadverringerung um 1 Bp. und gegenüber Staatsanleihen um 2 Bp. zu verzeichnen war. Ähnlich wie in den letzten Monaten war eine ausgeprägte überdurchschnittliche Wertentwicklung von risikoreicheren Segmenten und Sektoren zu beobachten. So wurden erstrangige Finanztitel um 1 Bp. enger und erstrangige Nicht-Finanztitel (NFs) sogar um 1 Bp. weiter. Im Gegensatz dazu wurden nachrangige Finanztitel um 10 Bp. und nachrangige NFs um 6 Bp. enger. Grund für diese Streuung zwischen hohem und niedrigem Risiko war die Jagd nach Rendite bzw. der Mangel an Rendite bei erstrangigen Anleihen mit kurzer bis mittlerer Laufzeit. Bei den Finanzwerten waren nachrangige Versicherungstitel der stärkste Sektor (-18), der damit de facto auch das stärkste Segment im Investment Grade (IG)-Bereich war, sowohl im Finanz- als auch im Nicht-Finanzbereich. Auf regionaler Ebene schnitten Finanztitel der Peripherie (-4 Bp.) besser ab als die der Kernregion (-2 Bp.), da die Banken der Peripherie weiterhin von der Konsolidierung und der weiteren fiskalischen Integration in der EU profitieren. Mit Ausnahme des Immobiliensektors (-5 Bp.), der von einer weiteren Erholung bei Einkaufszentren und einer potenziellen Konsolidierung bei den skandinavischen Anbietern profitierte, blieben alle anderen Sektoren im Monatsverlauf unverändert oder legten leicht zu.

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11.2020:

Aktuelle Positionierung

Insgesamt haben wir das Gesamtrisiko des Portfolios nur sporadisch erhöht. Dies erfolgte vor allem durch den Wechsel von Anleihen mit negativer Rendite hin zu Anleihen mit positiver Rendite und in der Regel längerer Laufzeit. Bei Banken haben wir das meiste Risiko hinzugefügt. Obwohl wir bereits ein Übergewicht hatten, gefällt uns weiterhin die zunehmende Konsolidierung in diesem Sektor und die stärkere Integration innerhalb der EU. Zudem sehen die Bewertungen im Vergleich zu ähnlich bewerteten Nicht-Finanzwerten gut aus. Bei den kleineren Sektoren erhöhten wir unser Engagement in Verbraucherdienstleistungen, wo wir vor allem bei Medien und beim Einzelhandel große Untergewichtungen hatten, sind hier jedoch nach wie vor noch untergewichtet. Aufgrund des erhöhten Risikos in diesen beiden Sektoren haben wir vor allem nachrangige Schuldtitel aus dem Nicht-Finanzbereich reduziert, die seit dem Sommer enorm gut gelaufen waren. Im Nachrangbereich wurden vor allem Öl- und Gaswerte reduziert, bei denen wir uns nach der starken November-Rallye zu einer Verringerung des Engagements entschlossen. Das erstrangige Risiko außerhalb des Finanzbereichs blieb im November unverändert, wir reduzierten jedoch das Risiko in Sektoren wie Versorger, Technologie und Grundstoffe. Bei den beiden erstgenannten Sektoren erfolgte dies, da hier wie erwähnt ein größerer Teil mittlerweile negative Renditen aufweist. Im letztgenannten Sektor haben wir unser Engagement in Chemie etwas zurückgefahren. Wir gehen in den (zusammen mit August) traditionell ruhigsten Monat mit der Erwartung, dass der Markt weiterhin sehr gut unterstützt wird und sogar zusätzliche Unterstützung von der EZB und dem Federal Open Market Committee (FOMC) erhalten könnte, wenn diese später im Dezember zusammenkommen.

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Performance Attribution

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen ungewöhnlich guten Monat. Mit einer Rendite von 1,76 % übertraf er die Benchmark um 0,74 % vor Kosten. Es gab keinen einzigen Sektor, der die aktive Wertentwicklung belastet hat. Am besten lief es für Banken, wo sich unsere deutliche Übergewichtung in südeuropäischen Banken aufgrund der bereits erwähnten Gerüchte über Konsolidierungen tatsächlich auszahlte. Der schlechteste Sektor auf der Finanzseite und insgesamt war Versicherungen, wo wir die Untergewichtung im Sektor gehalten haben und das Risiko lieber in anderen Bereichen hatten. Versicherungen beendeten den November weitgehend unverändert. Bei den Nicht-Finanzwerten stachen nicht nur die Industriewerte hervor, sondern auch der Teilsektor Transportdienste, der einen wirklich guten Monat erlebte, da es für Flughäfen und Mautstraßen richtig gut lief. Wir sind in diesem Teilsektor schon eine ganze Weile übergewichtet. Gleich nach Industrie kommt Öl und Gas, wo sich unser nachrangiges Engagement überaus positiv auswirkte. Der schlechteste Sektor war Verbraucherdienstleistungen, wo sich unsere Untergewichtung in Hotels und Flugzeugen negativ auswirkte, jedoch fühlten wir uns mit einem indirekten Engagement in strategisch wichtigen Mautstraßen und Flughäfen wohler. Nichtsdestotrotz brachte der Dienstleistungssektor aufgrund eines Emittenten aus dem Bereich Freizeit einen Beitrag von 2 Bp zur aktiven Wertentwicklung. Regional gesehen lief es für Italien und Spanien und ebenso für die USA und die Niederlande ausgesprochen gut. Am schlechtesten schnitt Frankreich ab, wo wir weiterhin erheblich untergewichtet sind. Geringfügig beeinträchtigt wurde die Wertentwicklung unseres Engagements in China, da Präsident Trump US-Investoren verbot, in Unternehmen mit Verbindung zum chinesischen Militär zu unterstützen.

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Ausblick

Brexit und Weihnachten... Am 11. und 12. findet der letzte EU-Gipfel vor der Frist für den endgültigen Brexit statt. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, stehen die Vorbereitungen für einen chaotischen Ausstieg auf der Tagesordnung. Der 31. ist der unverrückbare letzte Termin. Ohne ein Abkommen wird sich der Handel zwischen Großbritannien und der EU dann standardmäßig nach den Regeln der Welthandelsorganisation richten. Obwohl er offensichtlich die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat und im Besitz von überwältigend unüberwindbaren, unwiderlegbaren und unbestreitbaren Beweisen für Wahlbetrug in einem unvorstellbaren, noch nie dagewesenen Ausmaß ist, hat Präsident Trump angedeutet, dass er bereit ist, am 14. seine Niederlage einzugestehen. Das ist der Tag, an dem die Wahlleute formell abstimmen. Natürlich wird die Saga wahrscheinlich nicht dort enden und könnte sich möglicherweise bis zum 6. Januar hinziehen, an dem nach dem 12. Zusatzartikel eine gemeinsame Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus erforderlich ist, um die Wahlmännerstimmen zu zählen und die Gewinner der Präsidentschaftswahlen zu erklären. Die EZB kommt am 10. zusammen. Es wird allgemein erwartet, dass das PEPP um EUR 500 Milliarden aufgestockt und bis zum Jahresende 2021 verlängert wird. Das FOMC der Federal Reserve kommt kurz vor Weihnachten am 16. zusammen. Impfstoffe: Der Impfstoff von Pfizer BioNTech könnte in Großbritannien bereits in der ersten Dezemberwoche zugelassen werden, und in den USA wird die Zulassung des Impfstoffs für den 10. Dezember erwartet. Der Impfstoff von Moderna soll in den USA am 18. folgen. Die EU hat keine Termine festgelegt, aber es wird erwartet, dass die Europäische Arzneimittelbehörde EMA im Dezember mindestens einen oder zwei Impfstoffe zulassen wird. Ziemlich sicher ist auf jeden Fall eines: Am 24. beginnt Weihnachten.

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Rückblick

Es war ein wirklich guter Monat für Investment Grade (IG)-Unternehmensanleihen in Euro. Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde gegenüber Staatsanleihen um 22 Bp enger (der zweitbeste Monat seit Juli 2016). Der Index beendete den Monat mit 94 Bp über Staatsanleihen, was übrigens genau dem Niveau vom Jahresstart 2020 entspricht. Es ging um die Jagd nach der Rendite oder besser gesagt nach der verbleibenden Rendite: Zur Veranschaulichung: Der Euro IG Index wurde gegenüber Swaps um 16 Bp enger, während der ICE BofA Euro High Yield Index im November um 109 Bp enger wurde. Wenn man sich die Sektoren und Segmente des IG-Index ansieht, wird schnell klar, dass es sich um einen sehr risikofreudigen Monat handelte. Nachrangige Finanztitel wurden im Laufe des Monats um 41 Bp und nachrangige IG Nicht-Finanzwerte um 29 Bp enger. Im Vergleich dazu verengten sich die erstrangigen Segmente beider Bereiche um 18 bzw. 14 Bp. Die überdurchschnittliche Wertentwicklung von Finanzwerten wurde durch weitere Gerüchte über eine Bankenkonsolidierung und die relative schwächere Wertentwicklung der Finanzwerte in den letzten zwei Quartalen getrieben. Vor allem südeuropäische Banken zogen um 36 Bp an, während es bei Banken aus Kerneuropa 20 Bp waren. Bei den Nicht-Finanzwerten war der Immobiliensektor (-26 Bp) der stärkste Sektor, da sich insbesondere die Titel von Einkaufszentren aufgrund der Impfstoffnachrichten stark erholten. Es überrascht nicht, dass der zweitbeste Sektor Dienstleistungen war, den Hotels, Fluggesellschaften, Caterer und Namen aus dem Freizeitbereich um 24 Bp enger werden ließen. Zu den weiteren Gewinnern gehören die typischen zyklischen Sektoren mit höherem Risiko wie Automobile, Investitionsgüter und Grundstoffindustrie (alle -18 Bp). Gesundheitswesen (5 Bp), Konsumgüter (-8 Bp) und Technologie (-10 Bp) blieben zurück. Einige dieser Sektoren, wie Gesundheitswesen und Technologie, die üblicherweise ein hohes Durchschnittsrating aufweisen, haben auch einen höheren Anteil an Anleihen mit negativen Renditen.

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10.2020:

Aktuelle Positionierung

Obwohl wir unser Engagement in nachrangigen Bankenanleihen reduziert haben, blieb unser Gesamtrisiko im Finanzbereich im Laufe des Monats unverändert. Wir sehen weiterhin Wertsteigerungsmöglichkeiten, vor allem in südeuropäischen Banken, die im Vergleich zu Kerneuropa immer noch günstig sind und von der verstärkten fiskalischen Integration in der EU sowie von den derzeit anstehenden Fusionen profitieren sollten. Wir behielten das hohe UW in UK Banken bei, da wir befürchten, dass der Brexit und der aktuelle zweite Lockdown weiterhin negative Auswirkungen auf die britische Finanzindustrie haben werden. Schließlich haben wir das UW in Versicherungen leicht erhöht. Trotz mehrerer Neuemissionen nachrangiger Anleihen außerhalb des Finanzbereichs haben wir unser Engagement in diesem Segment ebenfalls etwas reduziert. Uns gefällt nach wie vor der beeindruckende Aufschlag gegenüber erstrangigen Anleihen, aber wir haben uns im Vorfeld eines möglicherweise ungewissen Endes des Jahres 2020 zu Gewinnmitnahmen entschlossen. Bei den Sektoren außerhalb des Finanzbereichs reduzierten wir mehrere OWs und erhöhten bestehende UWs, vor allem in den Bereichen Gebrauchsgüter, Telekommunikation und Medien sowie Bau und Grundstoffe. Wir haben den Bereich Grundstoffe auf ein OW erhöht und das UW in Lebensmitteln und Getränken reduziert. Alles in allem haben wir das Gesamtrisiko im Portfolio abgesenkt, nicht weil wir unsere positive Haltung zu Unternehmensanleihen geändert haben, sondern einfach als Vorsichtsmaßnahme nach den erneuten Lockdowns und aufgrund des nicht zu vernachlässigenden Risikos einer nicht unerheblichen Unsicherheit nach den US-Wahlen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Investment-Grade-Unternehmensanleihen der Sweet Spot und möglicherweise die einzige Alternative für €-Anleger in festverzinslichen Anlagen bleiben. Hinzu kommen noch eine sehr akkommodierende Zentralbank und weitere Unterstützungspakete der EU-Länder, sodass wir bis zum Jahresende immer noch eine Verengung sehen könnten.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds überstand den volatilen Monat gut und übertraf die Benchmark um 14 Bp, sodass unsere Gesamtrendite seit Jahresbeginn sich auf 2,1 % belief und damit vor Berücksichtigung von Kosten 0,6 % über der Benchmark liegt. Ähnlich wie der Markt als Ganzes sah es nach den ersten drei Oktoberwochen besser aus, aber die letzte Woche hat uns auch etwas Wertentwicklung gekostet. Es war insbesondere unser Engagement im nachrangigen Bereich, das uns in der letzten Woche belastete, obwohl wir in der zweiten Jahreshälfte unsere Übergewichtung (OW) insbesondere in nachrangigen Finanzwerten reduziert haben. Am Ende kostete uns unser OW in Nachranganleihen 2bp an aktiver Wertentwicklung, die größtenteils aus dem Finanzbereich stammte. Im Allgemeinen übertraf unser Engagement im Finanzbereich die Benchmark, aber dies wurde von unseren OWs in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Immobilien getrieben. Banken schnitten leicht unterdurchschnittlich ab, während sich Versicherungen, in denen wir untergewichtet sind (UW), seitwärts bewegten. Bei den Nicht-Finanzwerten waren Gesundheitswesen und Industrie die Sektoren mit den besten Ergebnissen. Bei Ersteren war es vor allem ein japanisches Pharmaunternehmen, das einen sehr guten Monat hatte, aber auch der Sektor insgesamt hat sich gut entwickelt. Im Industriesektor schnitt der Subsektor Transportdienstleistungen (Flughäfen und Mautstraßen), insbesondere französische Flughäfen, recht gut ab. Verbraucherdienstleistungen, in denen wir ein beträchtliches UW halten, war unser schlechtester Sektor. Vor allem Freizeit und Reisen hat sich ebenso gut geschlagen wie im Aktienbereich.

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Ausblick

Natürlich werden Covid und die US-Wahl den Ton und die Marktrichtung für November vorgeben. Der Ausgang der Wahlen (bzw. ein angefochtenes Ergebnis) könnte die Märkte in den kommenden Monaten beherrschen. Wir müssen auf einen klaren Sieger hoffen, denn ein längerer Zeitraum ohne Gewissheit könnte ein ähnliches Szenario wie im Jahr 2000 schaffen, als Gore Bushs knappen Sieg in Frage stellte. Damals fiel der S&P500 um fast 10 %, und auch die Reaktion bei Unternehmensanleihen war deutlich negativ. Die Federal Reserve (FOMC) kommt 2 Tage nach der Wahl am 5. zusammen. Da man sich in Washington nicht auf ein Hilfspaket einigen kann, die Covid-Zahlen stetig steigen und das FOMC über reichlich Reserven verfügt, könnte sie sich vielleicht tatsächlich gezwungen sehen, zur Unterstützung des Marktes und der Wirtschaft einzugreifen. Aber so kurz vor den Präsidentschaftswahlen wird es vielleicht keine Reaktion mehr geben. Ob die neu eingeführten Lockdowns den gewünschten Effekt haben und die Ausbreitung verlangsamen, oder ob die Zahlen weiter steigen, wird den Ton für November angeben. Gegen Ende November sollten es Neuigkeiten von Pfizer und Astra Zeneca geben, da ihre jeweiligen Impfstoffentwicklungsversuche dann die letzte Testphase durchlaufen haben sollten. Da ein Drittel (33,6 %) unseres Index mit negativen Renditen gehandelt wird, werden die Bewegungen der Bundesanleihen in den nächsten Monaten von Bedeutung sein, einfach weil zu viele Papiere mit negativen Renditen tendenziell zu einem Einfrieren unserer Märkte führen. Es ist sehr schwierig, Papiere mit längerer Laufzeit (über 3 oder 4 Jahre) mit negativer Rendite zu verkaufen, da die EZB der einzige große Käufer ist und sie nur einen Teil der Nicht-Finanzwerte kauft. Wir sind aber noch ein gutes Stück von den früheren Tiefstständen vom August 2019 entfernt, wo 46% des Index eine negative Rendite aufwiesen.

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Rückblick

Nach einer Ausweitung im September um 4 Bp schloss der ICE BofA Euro Corporate Index im Monatsverlauf um 2 Basispunkte enger gegenüber Staatsanleihen bei 116. Der Monat begann für Unternehmensanleihen sehr gut, sie erreichten nach drei Wochen 109 Bp, um dann in der letzten Oktoberwoche um 7 Bp weiter zu werden. Was im Oktober auffiel, war die merkliche Underperformance von Finanzwerten (-2 bp) im Vergleich zu Nicht-Finanzwerten (-11 bp). Die große Abweichung lässt sich wahrscheinlich auf die fortgesetzte nicht-finanzielle Unterstützung der Zentralbank und den Ausverkauf nachrangiger Papiere Ende des Monats zurückführen. Mit Ausnahme der Lower-Tier-2-Papiere von Banken (unverändert) sind alle nachrangigen Papiere weiter geworden, sowohl bei Versicherungen (6 bp) als auch bei Nicht-Finanzwerten (+5 bp). Dies ist ein Zeichen für eine Umkehr beim Risiko. Betrachtet man die Sektoren, so war es der Automobilsektor (-17 bp), der aufgrund einiger sehr ermutigender Q3-Gewinne von Giganten wie Daimler und VW an der Spitze stand. Alle Nicht-Finanz-Sektoren hatten einen guten Monat, wobei nur die Bereiche Technologie, Energie (-9 bp) und Konsumgüter (-8 bp) keine zweistellige Verengung verzeichnen konnten. Der Energiesektor wurde durch die schwachen Ölpreise infolge der erneuten Lockdowns beeinträchtigt und gab nach, während der Konsumbereich vor allem durch die Getränkeindustrie belastet wurde, die ebenfalls unter den Lockdowns leiden wird.

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09.2020:

Aktuelle Positionierung

Wir hielten das Gesamtrisiko im September trotz der zunehmenden Sorge aufrecht, verlagerten aber den Schwerpunkt und die Zusammensetzung des Risikos. Wir erhöhten unser OW in Grundstoffen, in Chemie wie auch in Basisressourcen, über Neuemissionen in nachrangigen Anleihen, da es im Chemie-Bereich im Laufe des Monats einige Sondersituationen und Neuemissionen im Rohstoffbereich gab. Durch Neuemissionen kam der Sektor persönliche Güter hinzu, wo ein berühmter deutscher Sportbekleidungshersteller erstmals seit vielen Jahren wieder Anleihen begab. Wir erhöhten zudem unser OW in Gesundheitswesen über die Beteiligung an einer Neuemission eines US-Herstellers von medizinischen Instrumenten. Dieses spezielle Geschäft hatte ein Orderbuchvolumen von 18 Mrd. €. Schließlich kauften wir einen US-Hersteller von Erfrischungsgetränken. Dagegen reduzierten wir Sektoren, die unserer Meinung nach im Vergleich zu den Fundamentaldaten zu eng geworden waren oder bei denen es im Fall anhaltender Aktienvolatilität und allgemeiner Marktnervosität wahrscheinlich zu einem Ausverkauf kommen würde. Wir verringerten Versicherungspapiere, insbesondere die nachrangigen, in denen wir jetzt untergewichtet sind (UW). Wir reduzierten den Bereich Reise und Freizeit, wo wir nun nur noch die Deutsche Bahn halten. Darüber hinaus erhöhten wir das UW im Einzelhandel und im Bau-/Baustoffsektor. Wir beschlossen, das Risiko im Portfolio aus zwei Gründen beizubehalten. Der erste Grund ist die im Markt vorhandene enorme Menge an Liquidität, nicht nur von den Zentralbanken, sondern auch von den Investoren. Praktisch alle Neuemissionen in diesem Monat waren mehrfach überzeichnet und entwickelten sich am Sekundärmarkt im Allgemeinen gut. Obwohl die Spreads risikoreicher Anleihen im Laufe des Monats weiter wurden, gaben die meisten Händler zu, dass wenig bis keine Kundenverkäufe stattfanden, und als wir versuchten, einige der Anleihen zu kaufen, die günstiger geworden waren, zögerten die Händler, die Anleihen in angemessenem Volumen anzubieten (oder konnten es nicht).

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit einer besseren Wertentwicklung als die Benchmark. Trotz eines nach wie vor gesunden Risikoniveaus im Portfolio und der offensichtlichen Risikoreduzierung im Index gelang es uns, durch einen starken Beitrag einiger weniger Sektoren sowie einiger Einzeltitel eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen. Der Energiesektor, in dem wir unsere zweitgrößte Übergewichtung (OW) haben, war gleichzeitig unser bester Sektor, trotz seiner merklichen unterdurchschnittlichen Wertentwicklung im September. Die Wertentwicklung kam von einem High-Yield-Titel, der sich im September stark erholen konnte. Der zweitbeste Sektor außerhalb des Finanzbereichs war der Industriesektor, in dem sowohl Luft-/Raumfahrt und Verteidigung als auch Maschinenbau vertreten waren; für beide Teilsektoren waren es die OWs in einzelnen Titeln, welche die positiven Beiträge zur Wertentwicklung brachten. Am schlechtesten schnitt der Sektor Grundstoffe ab, wo sich unser OW in Chemie negativ auswirkte. Bei den Finanztiteln brachten Finanzdienstleistungen und REITs positive Beiträge. Wir halten in beiden Sektoren ein OW, und REITs waren wie erwähnt der beste Sektor im September.

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Ausblick

In den ersten beiden Oktobertagen treffen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel, um über den Binnenmarkt, die Industriepolitik und die digitale Transformation sowie über eine Vielzahl außenpolitischer Themen zu diskutieren, darunter die Beziehungen zu China und die Spannungen mit der Türkei, Russland und Weißrussland. Der Gipfel hätte in der vergangenen Woche stattfinden sollen, wurde jedoch verschoben, nachdem Ratspräsident Charles Michel in Quarantäne gehen musste, nachdem er mit jemandem in Kontakt gekommen war, der später positiv auf COVID-19 getestet wurde. Die Berichtssaison zum dritten Quartal startet am 13., die US-Megabanken werden die Ersten sein. Anders als im zweiten Quartal wird der Markt Gewinnverbesserungen erwarten und ermutigende Nachrichten in Bezug auf künftige Gewinne und Aktivitäten hören wollen. Laut Factset und Citi haben Aktienanalysten ihre Gewinnerwartungen für das dritte Quartal 2020 kontinuierlich nach oben korrigiert. Die Schätzungen von Citi für den Russel 2000 deuten auf einen Gewinnrückgang von 22 % hin, verheerend, aber immer noch besser als der Gewinnrückgang von 34 % im Jahresvergleich, der im zweiten Quartal verzeichnet wurde. Die Federal Reserve wird im Oktober nicht tagen, aber die EZB kommt am 29. Oktober zusammen. Es werden keine größeren Initiativen oder Änderungen erwartet. Die EU wird damit beginnen, im Rahmen des SURE-Programms (Support to mitigate Unemployment Risks in an Emergency, Unterstützung zur Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in einer Krise) Mittel aufzunehmen, um die Darlehen in Höhe von 90 Mrd. € zu finanzieren, die von den Mitgliedsstaaten bereits beantragt wurden. Am 15. und 22. sind die Termine für die beiden letzten Präsidentschaftsdebatten. Wenn sie ähnlich verlaufen wie die erste, würde ich vorschlagen, die Kinder vorher ins Bett zu schicken. Im Allgemeinen können wir davon ausgehen, dass die Präsidentschaftswahlen im Oktober weitgehend im Mittelpunkt des Interesses stehen werden.

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Rückblick

Trotz der Turbulenzen auf anderen Märkten hat sich der Euro Investment Grade (IG)-Bereich im September bemerkenswert gut gehalten. Wie bereits erwähnt weitete sich der Spread gegenüber Staatsanleihen nur um 4 Basispunkte aus, und dank der starken Staatsanleihen erzielte der Index (ICE BofA Euro Corporate Index) eine Wertentwicklung von 0,35 % (0,68 % im bisherigen Jahresverlauf). Der Index liegt jetzt bei 118 Basispunkten über Staatsanleihen. Er ist gegenüber den weitesten Ständen von 243 Basispunkten im März enger geworden, liegt aber immer noch weit von der Marke von 89 Basispunkten im Februar entfernt. Trotz der Volatilität bei Aktien gab es wieder Neuemissionen in beeindruckender Zahl, da die Emittenten wahrscheinlich versuchten, vor den potenziell für Unsicherheit an den Märkten sorgenden US-Wahlen Mittel aufzunehmen. Mit 44,1 Mrd. € bei Nicht-Finanzwerten war dies der zweitgeschäftigste September seit Beginn der Aufzeichnungen. Im bisherigen Jahresverlauf haben wir nun mehr als 350 Mrd. € erreicht und damit die Rekordmarke von 362 Mrd. € bei Nicht-Finanztiteln aus dem Jahr 2019 fast noch übertroffen. Aber es waren nicht nur die IG-Nicht-Finanzwerte, denn High Yield (HY) erlebte den geschäftigsten September aller Zeiten. Nur Finanzwerte enttäuschen weiterhin mit weniger als 10 Milliarden Euro bei erst- und nachrangigen Titeln. Es scheint, dass die Banken es vorziehen, Geld über die EZB (Term Loan-Strukturen) zu beschaffen, und sie nutzen die Möglichkeit einer günstigeren Refinanzierung in US-Dollar. Was Sektoren und Segmente betrifft, zeigte sich die Volatilität bei anderen Risikoaktiva im IG-Bereich, und der September brachte eine gewisse Umkehrung der in den letzten Monaten zu beobachtenden Risikokompression. Nachrangige und risikoreichere Anleihen schnitten unterdurchschnittlich ab. Wie es für einen nervösen IG-Markt typisch ist, war der nachrangige Versicherungssektor (+22 bp) der Sektor mit der schlechtesten Wertentwicklung und blieb sogar hinter Contingent Capital Bonds (CoCo) der Banken (+19 bp) zurück.

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08.2020:

Aktuelle Positionierung

Angesichts eines praktisch nicht vorhandenen Marktes sowie aktiv Käufe tätigender Zentralbanken und demzufolge mit Verkäufen sehr zurückhaltender Händler war es schwer, große Veränderungen im Portfolio vorzunehmen. Das Gesamtrisiko im Portfolio blieb gegenüber Ende Juli auf dem gleichen Niveau, da wir sicherstellten, dass Anleihen mit ähnlichen Risikomerkmalen verkauft wurden, bevor wir neue Anleihen hinzufügten. Im Finanzbereich erhöhten wir über eine Neuemission gegen Ende des Monats den Anteil in Lower-Tier-2-Anleihen und verringerten im Gegenzug das Übergewicht in Finanzdienstleistungen. Außerhalb des Finanzbereichs erhöhten wir über erstrangige Anleihen das Übergewicht in Chemie – der Sektor zählt weiterhin zu unseren Favoriten. Wir haben das Untergewicht in Konsumgütern nahezu aufgehoben, da wir das Risiko bei Lebensmitteln und Getränken erhöhten. In diesem Teilsektor waren wir seit Anfang des Jahres untergewichtet. Im Gegenzug verringerten wir unsere größeren Übergewichte in Gesundheitswesen, wo wir Gewinne mitnahmen, und Energie, wo wir weiteres Angebot erwarten, das wahrscheinlich günstig sein wird, wenn man bedenkt, dass Öl und Gas bislang im Jahr 2020 der Sektor mit dem höchsten Emissionsvolumen war. Wir verringerten zudem das Risiko bei Versorgern, wo wir Gewinne mitnahmen. Allgemein konnte man sich in diesem Monat von einigen Positionen trennen, die eine zu starke Rally vollzogen hatten, da der Markt bereit zum Kaufen war. Sehr schwierig war es indes, Anleihen zu erwerben.

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Performance Attribution

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen guten August, da wir die Benchmark den fünften Monat in Folge übertreffen konnten. Der Fonds legte um 40 Basispunkte zu und übertraf die Benchmark um 24 Basispunkte. Finanzwerte waren der Schlüssel zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung im August, da Banken (erst- und nachrangige Titel) mit ordentlichem Abstand unser Segment mit der besten Wertentwicklung waren. Alle Finanzsektoren brachten einen positiven Beitrag im Portfolio, Finanzdienstleistungen standen an zweiter Stelle. Außerhalb des Finanzbereichs fällt das Bild eher gemischt aus, und insbesondere Sektoren, wo wir in US-Dollar engagiert sind, schnitten tendenziell schwächer ab. Dazu zählt zum Beispiel das Gesundheitswesen, das unser Sektor mit der schlechtesten Wertentwicklung war. Auch Telekommunikation und Industrie verzeichneten eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung, was jedoch hauptsächlich daran lag, dass Telekommunikation keine so starke Spreadeinengung wie andere Sektoren verzeichnen konnte und wir im Industriesektor bei den im August starken Segmenten Bau- und Grundstoffe untergewichtet waren. Bester Sektor im Nicht-Finanzbereich waren Versorger, wo wir von unserem Engagement in nachrangigen Anleihen profitierten.

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Ausblick

Große Aufmerksamkeit wird sich auf die politischen Entscheidungsträger in den USA richten, wenn diese am 8. September aus der Sommerpause zurückkehren. Die US-Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leiden unter den Fehlern im Umgang mit Covid-19, und das Land braucht dringend weitere Konjunkturprogramme. Hoffentlich können sich die Demokraten und Republikaner auf ein Paket einigen, bevor wir zu nahe an den Präsidentschaftswahlen sind. Was diese anbelangt, so wird die erste von drei im Fernsehen übertragenen Debatten zwischen den beiden Kandidaten am 29. stattfinden. Die Federal Reserve (FOMC) kommt am 16. zusammen, und nach den Kommentaren des Vorsitzenden Powell auf dem Jackson-Hole-Symposium wird der Markt auf weitere Details warten, wie das FOMC zur Erreichung seiner Inflationsziele vorgehen will. In Europa ist mit weiteren Einzelheiten dazu zu rechnen, wie die Schuldenlast zwischen der EU und dem europäischen Rettungsfonds aufgeteilt werden soll. Am 14. wird der chinesische Präsident Xi mit Vertretern der EU und Kanzlerin Merkel zusammentreffen. Dies wird ein für den Handel zwischen den beiden Regionen wichtiges Gipfeltreffen. Am 10. findet die erste Sitzung der EZB seit Anfang des Sommers statt, der Markt erwartet jedoch keine wesentliche Kursänderung.

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Rückblick

Nach der letzten Verengung sind wir nun 25 Bp von den Ständen im Februar entfernt und seit den weitesten Ständen vom März um 129 Bp enger geworden. Angesichts im Monatsverlauf um 1,2 % gefallener Bundesanleihen konnten Unternehmensanleihen im fünften Monat in Folge eine Überrendite von diesmal 0,8 % erzielen. Bei Betrachtung der verschiedenen Segmente und Sektoren im Index scheint es, dass sich der Risikobereich im Monatsverlauf überdurchschnittlich entwickelt hat, da Anleger weniger Angebot, weniger Opportunitäten und natürlich eine zu geringe Rendite bei den Segmenten mit weniger Risiko – wie erstrangige Anleihen und nichtzyklische Sektoren – erwarten. Mit gutem Abstand waren Contingent Capital Bonds (CoCos), die im Laufe des Monats um 51 Bp enger wurden, das beste und auch das risikoreichste Segment. Der Rest der nachrangigen Anleihen im Index zeigte sich ebenfalls stark. So wurden Insurance Junior Subordinated um 29 Bp sowie Lower Tier 2 und nachrangige Nicht-Finanzwerte um jeweils 19 Bp enger. Am Markt gab es keinen Unterschied zwischen erstrangigen Nicht-Finanzwerten (-8 Bp) und erstrangigen Finanzwerten (-7 Bp). Die Sektoren mit der besten Wertentwicklung waren Immobilien (-17 Bp), gefolgt von Dienstleistungen und Energie (-12 Bp). Der schwächste Sektor waren Automobile, obwohl der französische Automobilzulieferer Valeo bei ausstehenden Anleihen in Höhe von EUR 3 Mrd. in den Hochzinsbereich abfiel. Automobile sind im Jahr 2020 ohne Frage der dezimierteste Sektor aus dem Investment-Grade-Bereich, der bereits Giganten wie Ford, Renault, Schäffler und ZF Friedrichshafen verloren hat.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 26.05.2014
Fondsvermögen 2.756,25 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 12,67 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 1,41%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
1,590%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 1,590%
31.12.2019 1,620%
31.12.2018 1,690%
31.12.2017 1,640%
31.12.2016 1,630%
31.12.2015 1,740%
31.12.2014 0,950%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[4] 31.12.2019
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[5] 0,3838 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,3838 EUR 0,0000 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[6][7]
- - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[6][7]
- - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [8]

Volatilität 3,48%
Maximum Drawdown -9,04%
VaR (99% / 10 Tage) 3,52%
Sharpe-Ratio 0,41
Information Ratio -0,50
Korrelationskoeffizient 1,00
Alpha -1,04%
Beta-Faktor 1,19
Tracking Error 1,13%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 5,64%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 3,65%
Maximal verliehener Anteil[9] 5,64%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 105,62%
Erträge aus Wertpapierleihe[6] N/A

1 . Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2 . Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3 . Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4 . Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5 . Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6 . Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

7 . Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

8 . Stand: 29.01.2021

9 . Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Feb 2021 PDF 2,9 MB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds PFC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2021 PDF 136,4 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jan 2021 PDF 230,9 KB
DWS Invest SICAV, 6/20 Halbjahresbericht DE Jun 2020 PDF 5,5 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Mai 2020 PDF 51,2 KB
DWS Invest Ordentlichen Generalversammlung 2020 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2020 PDF 45,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/19 Jahresbericht DE Dez 2019 PDF 9,4 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Jan 2021 PDF 6,5 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Jan 2021 PDF 292,7 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Jan 2021 PDF 6,6 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Jan 2021 PDF 12,8 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,815% p.a.
davon laufende Kosten 1,598% p.a.
davon Transaktionskosten 0,217% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 20.02.2021

1 . Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2 . Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, Mainzer Landstraße 178-190, D-60327 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset & Wealth Management Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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