DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD

ISIN: LU1322113371 | WKN: DWS2EF

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Anleihen Sonstige

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.453,21 EUR
Lipper Leaders (Stand: 30.12.2019)

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 21.02.2020)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,11% -
3 Monate 2,38% -
6 Monate 1,5% -
Laufendes Jahr 1,72% -
1 Jahr 8,54% 8,54%
3 Jahre 14,01% 4,47%
Seit Auflegung 20,55% 4,52%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 21.02.2020)[1]


Zeitraum Netto Brutto
21.02.2019 - 21.02.2020 8,54% 8,54%
21.02.2018 - 21.02.2019 1,59% 1,59%
21.02.2017 - 21.02.2018 3,4% 3,4%
21.02.2016 - 21.02.2017 7% 7%
01.12.2015 - 21.02.2016 -1,18% -1,18%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Informationen zur Portfoliostruktur dieses Fonds entnehmen Sie bitte soweit verfügbar dem aktuellen Factsheet oder dem Jahres - und Halbjahresbericht im Download - Bereich

Management

Karsten Rosenkilde

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Das Gesamtrisiko im Portfolio wurde im Dezember leicht reduziert, da wir Gewinne mitnahmen und liquide Mittel für die erwartete Flut an Neuemissionen sammelten. Auf regionaler Ebene haben wir zunächst das Risiko im Vereinigten Königreich erhöht, da sich abzeichnete, dass ein „Hung Parliament“ vermieden und die Konservativen insgesamt eine Mehrheit erhalten würden. Gegen Ende des Monats haben wir bei britischen Banken Gewinne mitgenommen und das Übergewicht in dem Land leicht reduziert. Darüber hinaus haben wir bei japanischen Emittenten auf Marktgewicht erhöht und das beträchtliche Übergewicht in den USA reduziert, obwohl wir nicht erwarten, dass die Neuemissionen von US-Unternehmen so überwältigend sein werden wie im Jahr 2019. Es gab mit Ausnahme britischer Banken keine größeren Veränderungen auf der Finanzseite, aber wir haben das Risiko in erstrangigen Nicht-Finanzunternehmen reduziert, insbesondere bei Namen und Sektoren, von denen wir erwarten, dass sie bei Neuemissionen aktiv sind.
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Ausblick

Wir beginnen das Jahr 2020 mit einem Indexspread von 94 Bp gegenüber Staatsanleihen, 60 Bp enger seit Anfang 2019, aber immer noch 20 Bp von den engsten Ständen von Anfang 2018 entfernt. Viele der Probleme des Jahres 2019 sind noch ungelöst und werden auch im Laufe des Jahres weiterhin für Volatilität sorgen. Dazu gehören die noch immer ungelöste Brexit-Frage, sich anbahnende Unruhen und möglicherweise Schlimmeres im Nahen Osten und eine stotternde globale Wirtschaft. Wenn wir jedoch eine Eskalation im Nahen Osten vermeiden können, werden die Marktteilnehmer gerne wieder aktiv werden, und der Januar ist normalerweise ein guter Monat für Unternehmensanleihen. Der Monat wird typischerweise von der Emissionsflut und damit von institutionellen Anlegern dominiert, die tendenziell Mittel anlegen müssen. Die Stimmung auf dem IG-Markt wird normalerweise durch die Entwicklung der Neuemissionen bestimmt. Im Januar haben die EZB und ihr Ankaufsprogramm für den Unternehmenssektor (CSPP) ein beträchtliches Volumen von 2.150 Mrd. € an fällig werdenden Anleihen, die zusätzlich zu den üblichen Käufen reinvestiert werden müssen. Dies wird dem Markt natürlich helfen, die Neuemissionen aufzunehmen. Am 15. stehen Trump und China vor der Unterzeichnung der ersten Phase des Handelsabkommens. Das geht aus einem Tweet von Trump hervor. Auch die Gewinne für das Gesamtjahr 2019 werden eine wichtige Rolle spielen, und es besteht Grund zu der Annahme, dass wir das vierte Quartal in Folge mit einem niedrigeren Ergebnis erleben werden. Laut Factset wird für die S&P500-Unternehmen ein Gewinnrückgang von -1,5 % für Q4 erwartet. Die EZB wird am 23. ihre erste Sitzung im Jahr abhalten, und die Federal Reserve (FOMC) kommt am 29. zusammen. Am wichtigsten wird wohl die FOMC-Sitzung sein, da die Marktteilnehmer darauf achten werden, ob die eher auf geldpolitische Straffung hindeutenden Kommentare wiederholt werden, was nach der (hoffentlich eintretenden) Unterzeichnung des Handelsabkommens wahrscheinlich ist.
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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte ein passendes Ende des Jahres 2019 und übertraf die Benchmark um 25 Basispunkte, sodass wir für das Jahr 209 Basispunkte vor Gebühren erreichten. Wie schon im November war es die Entscheidung, das Risiko im Portfolio durch die Aufnahme von nachrangigen Anleihen und Unternehmensanleihen mit längerer Laufzeit zu erhöhen, die sich seit Dezember auszahlte, da es sich um einen „Risk on“ Monat handelte. Die Wertentwicklung wurde gleichmäßig vom Finanzbereich und Nicht-Finanzbereich erbracht. Bei den Finanzwerten waren es vor allem Versicherungen (nachrangige) und CoCos, die zur Wertentwicklung beitrugen. Bei den Nicht-Finanzwerten war es erneut der Immobiliensektor, der sich sehr gut entwickelte, gefolgt von Versorgungsunternehmen und einem weiteren unserer großen Übergewichte (OW), Grundstoffe. Bei den Grundstoffen haben wir sowohl bei den Chemikalien als auch bei den Rohstoffen zugelegt, wobei unser Engagement in Hochzinsanleihen aus dem Forstbereich gut funktioniert hat. Bei den Versorgern und in geringerem Maße auch bei den Immobilien waren es vor allem die Corporate Hybrids, welche die Wertentwicklung erhöhten. Der einzige Sektor, der im Dezember einen negativen Beitrag leistete, war der Technologiesektor, in dem wir eine geringe Untergewichtung (UW) haben. Regional sticht nur Deutschland hervor, da sich unser UW im Land auszahlte, da die Verengung der Credits Spreads bei mehreren deutschen Emittenten nicht so stark ausfiel wie bei den risikoreicheren ausländischen Emittenten.
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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index zog im Dezember um 10 Basispunkte gegenüber Staatsanleihen an und erzielte eine fast gleichgebliebene Gesamtrendite (-0,04 % YTD 6,25 %). Der Index wurde durch den Rückgang der Euro-Staatsanleihen beeinflusst, da die Überrendite um 0,64 % (YTD 5,28 %) stieg. Der Dezember war von Risikokompression geprägt, da die Investoren weiterhin nach Rendite suchen. Am besten entwickelten sich die Segmente Contingent Capital Bonds (CoCos) und (wie üblich) nachrangige Versicherungen, die um je 26 Bps (YTD -126 Bps bzw. -142 Bps) enger wurden. Nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs (-21 Bp) setzten den Verengungstrend vom November fort und schlossen das Jahr um 89 Bp fester. Nicht-Finanzwerte (-10 Bps, YTD -38 Bps) übertrafen Finanzwerte (-9 Bps, YTD -50 Bps) leicht, da sie von der fehlenden Emissionstätigkeit (wir hatten nur 3,8 Mrd. € gegenüber 39,4 Mrd. € im November) und von der positiven Stimmung, die durch ein wahrscheinliches Handelsabkommen hervorgerufen wurde, profitierten. Die beiden Sektoren mit der besten Performance waren Energie (-14 Bps, YTD -57 bps) und Automobile (-14 Bps, YTD 44 Bps), wobei erstere durch die starke Bewegung der Ölpreise und letztere durch das Handelsabkommen getrieben wurden. Am schlechtesten lief es für Grundstoffe (-4 Bps, YTD -34 Bps), die von der geringen Risikoeigenschaft des Sektors getroffen wurden. Die beste Wertentwicklung im Jahr 2019 erzielte aufgrund der sich allgemein verbessernden Fundamentaldaten in diesem Sektor der Immobilienbereich (-61 Bps). Am schlechtesten entwickelte sich der Bereich Gesundheitswesen (-21 Bps). Die beste Performance im Dezember auf Länderebene erzielte wie erwartet Großbritannien (-12 Bps, YTD -68 Bps), da sich britische Emittenten nach dem eindeutigen Wahlsieg der Konservativen erholten. Im Jahr 2019 hatte Italien das beste Ergebnis (-76 Bps). Am schlechtesten schnitten die USA ab, was vor allem auf die Emissionstätigkeit zurückzuführen ist.
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Vorherige Kommentare

11.2019:

Aktuelle Positionierung

Trotz der regen Neuemissionsaktivitäten blieb das Gesamtrisiko im Portfolio im November unverändert. Wir sind mit einem erhöhten Risiko in den Monat gestartet und haben bei der Aufnahme von Anleihen darauf geachtet, dass wir Papiere mit ähnlichen Risikoeigenschaften verkaufen. Der größte Risikoanstieg innerhalb eines Segments kam von nachrangigen Anleihen außerhalb des Finanzbereichs – dieses Segment war im Laufe des Monats sehr aktiv bei Neuemissionen. Gegen die Hybridanleihen haben wir unser CoCo-Engagement und unsere Übergewichtungen (OWs) in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Verbraucherdienstleistungen und Grundstoffe reduziert. Darüber hinaus haben wir unsere OW in Technologie reduziert, da Teile des Sektors einer verstärkten Prüfung durch die Behörden auf beiden Seiten des Atlantiks ausgesetzt sind. Im Nicht-Finanzsektor hat sich unser Risikoexposure nicht wesentlich verändert, abgesehen davon, dass wir Öl und Gas über neue Emissionen hinzugekauft haben. Wir finden den Sektor nach wie vor attraktiv, in dem einige Unternehmen mit geringem Risiko aufgrund des verlangsamten Wirtschaftswachstums unter der Angst vor einem Nachfragerückgang gelitten hatten. Wir treten also in den letzten und typischerweise ruhigsten Monat des Jahres mit einem ordentlichen Maß an Risiko an Bord ein. Wir sind uns natürlich der Tatsache bewusst, dass die von Washington und Peking ausgelöste Unruhe nicht verschwinden wird und dass die drittgrößte Wirtschaft Europas kurz davorsteht, einen populistischen Premierminister zu bekommen. Aber die Präsenz der Zentralbanken wird weiterhin stabilisierend wirken, und die Jagd nach Renditen dürfte uns bis ins Jahr 2020 erhalten bleiben.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte mit einem Plus von 18 Bps (YTD 182 Bps) vor Kosten gegenüber der Benchmark einen guten Monat. Die Entscheidung, das Risiko nach der Schwäche im August und September zu erhöhen, hat sich ausgezahlt, und insbesondere unsere Übergewichtung (OW) in Corporate Hybrids und CoCos trug positiv zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung bei. Bei Corporate Hybrids wurde unsere Wertentwicklung im Segment durch mehrere Umschuldungsmaßnahmen unterstützt, bei denen der Emittent bestehende Anleihen zu einem Aufschlag zurückkaufte. Die leichte Untergewichtung (UW) in Lower Tier 2-Bankanleihen und die Rückkehr zu einem OW in nachrangigen Versicherungsanleihen haben ebenfalls einige Bp zu unserer Wertentwicklung beigetragen. Neben den Banken war unser bester Sektor das Gesundheitswesen, das sich nach einigen schwachen Monaten im November erholte. Auch im Gesundheitswesen trugen zwei Hochzinsanleihen zur Wertentwicklung bei, die einen besonders guten Monat verzeichneten. Wir haben nach wie vor ein beträchtliches OW im Gesundheitswesen. Interessanterweise war unser zweitbester Nicht-Finanzsektor der Konsumgüterbereich, wo wir das größte UW haben. Bei Konsumgütern erlebten insbesondere Lebensmittel und Getränke einen schlechten Monat. Zwei Sektoren verzeichneten im November einen leichten Verlust gegenüber der Benchmark, nämlich Immobilien und Industrie. Immobilien, wo noch ein hohes OW vorhanden ist, wurden durch Gewinnmitnahmen, aber auch durch die Neuemissionstätigkeit im November beeinträchtigt. Industriewerte, in denen wir ein kleines OW haben, wurden von den Emissionen und dem niedrigen Beta vieler Emittenten belastet. Auf Länderebene lieferte unser OW in US-Namen den größten Beitrag, aber auch die hohen UWs in Frankreich und Deutschland leisteten einen erheblichen Beitrag zur Wertentwicklung. In Frankreich und Deutschland sind wir in den Titeln mit engen Spannen und geringem Risiko eher UW.

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Ausblick

Im Dezember kommt Weihnachten, was dazu führen wird, dass es an den Märkten ab der zweiten Woche des Monats beinahe zu einem Stillstand kommt. Aber am Donnerstag, den 12. Dezember stehen noch die Wahlen in Großbritannien an. Vor der Abstimmung im Vereinigten Königreich gibt es einen wichtigen Klimagipfel in Madrid, einen NATO-Gipfel in London und ebenfalls am 12. Dezember die erste Zusammenkunft des EU-Rats unter dem neuen Präsidenten Michel. Ebenfalls am 12. Dezember wird Christine Lagarde ihre erste EZB-Sitzung leiten, und am Tag zuvor findet die letzte Sitzung des Jahres der Federal Reserve statt. Da dies der letzte Bericht für dieses Jahr ist, möchte ich Ihnen allen für Ihre Unterstützung im Jahr 2019 danken und Ihnen friedliche und glückliche Feiertage mit Familie und Freunden wünschen.

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Rückblick

Trotz der positiven Renditen an den meisten Aktienmärkten gingen Euro-Investment-Grade-(IG)-Unternehmensanleihen per Ende November aufgrund des kleinen Ausverkaufs bei Staatsanleihen um 0,23 % zurück. Auf Spread-Basis blieben wir mit einer Ausweitung um einen Basispunkt gegenüber Swaps nahezu unverändert. Das Segment mit der besten Wertentwicklung war das Segment der bedingten Pflichtwandelanleihen (CoCos), das 28 Bp (YTD -100 Bp) enger wurde, gefolgt von nachrangigen Anleihen außerhalb des Finanzbereichs (-20 Bp, YTD -68) und nachrangigen Versicherungen (-8 Bp, YTD 105 Bp). Lower Tier 2-Bankenanleihen (+2 Bp, YTD 65 Bp) konnten den CoCos nicht folgen und verzeichneten im Laufe des Monats eine Ausweitung. Abgesehen von Versicherungen (-1 Bp, YTD -31 Bp) hatten wir kein einziges erstrangiges Segment, das den Monat enger beendete. Erstrangige Bankenanleihen wurden um 3 weiter (YTD -34 Bp) und der erstrangige Nicht-Finanzsektor 1 Bp weiter (YTD -25 Bp). Kein Sektor stach wirklich positiv heraus, aber die schlechtesten Sektoren waren Telekommunikation, Konsumgüter und Einzelhandel, während Immobilien, Grundstoffindustrie und Investitionsgüter den Monat unverändert beenden konnten. Der Automobilbereich war im November um einen Bp. weiter und konnte daher nicht von der Verschiebung von Trumps Zöllen profitieren. Regional bewegte sich im November nur Italien wirklich (+8 Bp), was möglicherweise auf zwei Faktoren zurückzuführen ist, wobei der erste Faktor Gewinnmitnahmen in einer Region waren, die seit Jahresbeginn eine der besten Wertentwicklungen gezeigt hatte. Der zweite Faktor war die Ausweitung bei Anleihen von Atlantia (dem Mautstraßenbetreiber), der die Konzession für den Betrieb der Autostrada verlieren könnte. Ein entschädigungsloser Verlust der Konzession wird möglicherweise zu einem Ausfall des Unternehmens führen. Der Weg zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung in € IG-Unternehmensanleihen im November führte über Risiko, und je höher, desto besser.

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10.2019:

Aktuelle Positionierung

Angesichts der anhaltend starken Zuflüsse in die Anlageklasse und einer aktiver als erwarteten EZB kann man davon ausgehen, dass die Spreads bis zum Jahresende enger werden, da es kaum Zweifel daran gibt, dass der Markt gut gestützt ist. Wenn sich auch das Umfeld weiter verbessert, wie es im Oktober mit der Verschiebung des Brexits, einem Rückgang der Spannungen im Handelskonflikt und besser als erwarteten Gewinnergebnissen geschehen ist, gehen wir auf ein starkes Ende des Jahres 2019 zu. Entsprechend haben wir das Risiko im Portfolio insgesamt erhöht und sind nun wieder auf dem Niveau, das wir vor der Reduzierung zu Beginn des Sommers hatten. Wir haben Nachrangrisiko in Form von Versicherungswerten hinzugefügt, bei denen wir den größten Teil des Jahres ein Untergewicht hatten. Darüber hinaus haben wir über Neuemissionen ein deutliches Nachrangrisiko im Bankenbereich hinzugefügt. Bei erstrangigen Anleihen wurde das Gesamtrisiko überwiegend durch Neuemissionen erhöht. Wir haben das Untergewicht in Konsumgütern leicht reduziert, insbesondere durch die neue Daimler-Emission. Bei Versorgern sind wir nun übergewichtet, ebenfalls durch neue Emissionen sowie durch Aufnahme von CSPP-konformen Titeln.

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Performance Attribution

Der Fonds hat sich im Oktober recht gut entwickelt, da wir die Benchmark um 8 Bp übertroffen haben und damit für das Jahr 164 Bp vor Kosten erreichten. Die gemischte Entwicklung der neuen Emissionen dürfte uns einige Basispunkte gekostet haben, da einige davon ziemlich schwach abgeschnitten haben. Auf Länderebene zahlte sich unsere Untergewichtung (UW) in Frankreich aus, da sich unsere Untergewichtung in Banken bewährte. Gleichzeitig hatten wir einige nachrangige französische Versicherungen und Nichtfinanzwerte, die im Oktober stark anzogen. Am schlechtesten entwickelte sich die Region USA, wo sich US-Papiere zwar im Allgemeinen gut entwickelten, aber vor allem einige der länger laufenden Namen unter Druck gerieten, nachdem die Wertentwicklung von Neuemissionen mit langer Laufzeit enttäuschend ausfiel. Strukturell hat sich unsere Übergewichtung (OW) im Nachrangbereich ausgezahlt, da sich sowohl Nichtfinanzwerte als auch insbesondere nachrangige Versicherungstitel im Oktober nach einigen enttäuschenden Monaten erholt haben. Finanzwerte brachten einen höheren Beitrag zur Wertentwicklung als Nichtfinanzwerte, wo wir im Vergleich zur Benchmark einige Basispunkte verloren, da insbesondere der Bereich Gesundheitswesen die Performance beeinträchtigte.

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Ausblick

Da keine Sitzung der Federal Reserve, der Bank of Japan oder der EZB ansteht, dürfte es in Bezug auf die Geldpolitik eher ruhig bleiben. Am 21. November werden der US-Regierung die Mittel ausgehen, und es ist nicht auszuschließen, dass es zu einem erneuten Regierungsstillstand kommt, wenn der Kongress kein Ausgabenabkommen verabschieden und Trump zur Unterzeichnung bewegen kann. In der Politik können wir uns auf einen faszinierenden Wahlkampf im Vereinigten Königreich einstellen. In Amerika wird das Amtsenthebungsverfahren in vollem Gange sein. Die Berichtssaison für das dritte Quartal wird weitergehen, wobei mehr als die Hälfte der größten Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks noch berichten müssen. Thanksgiving in Amerika wird zwei der wichtigsten Tage für den Einzelhandel in Form von Black Friday und Cyber Monday bringen. Beide werden uns einen echten Hinweis auf die allgemeine Stimmung der Verbraucher geben.

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Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verlor im Oktober 0,19 % (6,55 % YTD), übertraf aber die Wertentwicklung von Staatsanleihen um 0,64 % (YTD 4,55 %); unser Bereich wurde um 9 Bp (-51 Bp YTD) enger gegenüber Staatsanleihen. Mit einem Spread von 102 Bp auf Staatsanleihen liegen wir noch leicht über den Tiefstständen von 99 Bp vom Juli. Die Spreads wurden im Laufe des Monats langsam enger und wären ohne das hohe Neuemissionsvolumen wahrscheinlich noch enger geworden. Trotz der Blackout-Periode, welche die Emission während der Berichtssaison stets verringert, erlebten wir für die Nicht-Finanzbranche den bisher betriebsamsten Oktober überhaupt und den drittaktivsten Monat des Jahres. Im Nicht-Finanzsektor gab es bisher Emissionen in Höhe von 320 Mrd. €, der bisherige Jahresrekord lag 2017 bei 300 Mrd. €. Am zweitletzten Tag des Monats begann die EZB mit dem Kauf für die zweite Auflage des Corporate Sector Purchasing Programme (CSPP). Uns wurde gesagt, dass die Zentralbanken überraschend aktiv waren, ein Grund dafür könnte sein, dass sie vor einem typisch ruhigen Dezember die Käufe intensivierten. Trotz des erwarteten Beginns des CSPP haben in Frage kommende Namen nicht in Frage kommende erstrangige Nicht-Finanzwerte nicht wesentlich übertroffen. Wir hatten 4 Monate Zeit, um uns auf den Beginn der Käufe vorzubereiten, und in diesem Zeitraum haben sich die erstgenannten Papiere um ca. 3 Bp besser entwickelt. Regional war das Vereinigte Königreich (-15 Bp) führend, angetrieben durch den Optimismus am Markt, dass ein harter Brexit vermieden werden könne. Trotz der Neuemissionen schnitten die USA (-12 Bp) besser ab als für das CSPP infrage kommende Länder wie Frankreich und Spanien (-10 Bp) und Italien (9 Bp). Finanzwerte (11 Bp) übertrafen den Nicht-Finanzbereich (-8 Bp), da sich insbesondere nachrangige Versicherungswerte (-18 Bp) nach einigen schwächeren Monaten sehr gut entwickelten. Im Nicht-Finanzbereich waren die schwächsten Sektoren Automobile und Dienstleistungen (jeweils -5 Bp) und die Grundstoffindustrie (-6 Bp).

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09.2019:

Aktuelle Positionierung

Wir sehen den Unternehmensanleihemarkt derzeit gefangen zwischen anhaltend positiven technischen Daten und unterstützender Geldpolitik einerseits und Konjunktursorgen sowie (geo)politischen Risiken andererseits. Das positive Bild mit anhaltenden Zuflüssen in die Anlageklasse scheint kein Ende zu haben. Die Anleger suchen weiterhin nach Renditen im Unternehmensanleihebereich, da die Renditen insgesamt „länger niedriger“ bleiben könnten. Diese Einschätzung wird durch die Erwartung anhaltender Lockerung seitens der Zentralbanken gestützt (weitere Zinssenkungen der Fed, Beginn des Kaufprogramms der EZB). In naher Zukunft wird sich die Aktivität bei Neuemissionen im Oktober aufgrund der Berichtssaison für das dritte Quartal verlangsamen. So werden sich die technischen Daten im dritten Quartal verbessern, sodass wir das Gesamtrisiko im Portfolio im September aufrechterhalten haben. Wir haben unser Risiko im Finanzbereich leicht reduziert, während wir es im Nicht-Finanzsektor vor allem durch Neuemissionen ein wenig erhöht haben. Allerdings waren wir bei den Neuemissionen nicht so aktiv wie sonst, weil sich ziemlich schnell herausstellte, dass diese keine gute Wertentwicklung zeigen, insbesondere die Emissionen mit längerer Laufzeit. Die deutliche schlechtere Wertentwicklung der länger laufenden Papiere und die Erwartung weiterer Emissionen mit langer Laufzeit – die Unternehmen wollen noch zu niedrigen Zinsen emittieren – veranlassten uns, unser Übergewicht am langen Ende abzubauen. Regional betrachtet haben wir unser Gesamtengagement in der Eurozone verringert, insbesondere durch eine Reduzierung der Namen aus der Peripherie, während wir unser Engagement in den USA aufgestockt haben.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte mit einem Plus von 8 Bp (YTD 155 Bp) vor Kosten gegenüber der Benchmark einen recht guten Monat. Interessanterweise war der Gesundheitssektor der Sektor mit der besten Wertentwicklung (der im September die schlechteste Wertentwicklung zeigte), trotz des beträchtlichen Übergewichts (OW), das wir in diesem Sektor haben. Vor allem Gerätehersteller wie Thermo Fisher und Danaher trugen zur Wertentwicklung bei, während die reinen Pharma-Namen in die falsche Richtung gingen. Der zweitbeste Sektor war Konsumgüter, wo das große Untergewicht (UW) in Lebensmitteln und Getränken sehr positiv zur monatlichen Wertentwicklung beitrug. Am schlechtesten lief es für den Sektor Rohstoffe, wo wir besonders von den High Yield-Namen getroffen wurden, die wir in den Bereichen Forstwirtschaft und Papier halten. Und schließlich belastete auch das OW in Chemie die Wertentwicklung. Generell wurde unsere Wertentwicklung durch unser Engagement in Hochzinsanleihen negativ beeinflusst, die einen wirklich schlechten Monat hatten. Im Finanzbereich profitierten wir vor allem von dem UW in führenden europäischen Banken, aber auch von unserem Engagement in Contingent Convertible Bonds (CoCo), die einen weiteren guten Monat hatten. Im Gegensatz zu nachrangigen Anleihen und CoCos außerhalb des Finanzbereichs erlebten nachrangige Anleihe aus dem Versicherungsbereich einen schlechten Monat, da Anleger Gewinne mitnahmen. Der Fonds profitierte von dem UW, das wir in diesem Segment haben.

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Ausblick

Die Unternehmensgewinne werden sehr wichtig sein, da der Markt nach Anzeichen dafür suchen wird, ob sich die konjunkturelle Abkühlung in den Gewinnen niederschlägt. Die Berichtssaison wird am 15. wie gewohnt mit den US-Megabanken beginnen. Trumps Handelskrieg wird wahrscheinlich ohne eine Lösung mit den Chinesen zu finden weitergehen, aber angeblich stehen Anfang Oktober Gespräche in Washington an. Die europäischen Automobilhersteller und -zulieferer werden auf die nächste Veröffentlichung des US-Handelsministeriums achten, in der es darum geht, ob europäische Autos immer noch eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen und ein Zollsatz von 25% auf sie erhoben werden sollte. Das Brexit-Drama wird sich fortsetzen, wobei der 19. das Datum ist, an dem Premierminister Johnson die EU um eine Verlängerung bitten muss, sofern keine Einigung erzielt werden kann. Dies wird ihm nicht leichtfallen. Die EZB wird am 24. zusammenkommen, aber wir sollten nicht zu viel erwarten, abgesehen davon, dass es Draghis letzte Sitzung als Vorsitzender sein wird, bevor Lagarde die Führung übernimmt.

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Rückblick

Betrachtet man die Wertentwicklung unserer Anlageklasse im September, so sind wir nur 4 Bp (YTD -29 Bp) weiter geworden, aber es fühlte sich deutlich schwächer an. Darüber hinaus war es kein typischer Monat geringer Risikofreude, in dem nachrangige Schuldtitel normalerweise schlechter abschneiden, sondern nachrangige Nicht-Finanzwerte beendeten den Monat tatsächlich mit -3 Bp, während erstrangige Nicht-Finanzwerte um 5 Bp weiter wurden. Die erstrangigen Papiere waren offensichtlich von der oben erwähnten Emissionsflut negativ betroffen. Interessanterweise übertrafen auch nachrangige Finanzwerte (+3 Bp) die Entwicklung erstrangiger Finanzwerte (+4 Bp), wenn auch nur um 1 Bp. Die Wertentwicklung der nachrangigen im Vergleich zu erstrangigen Anleihen deutet darauf hin, dass die Jagd nach Rendite immer noch weitergeht. Regional gab es keine großen Unterschiede zu beobachten, selbst das Vereinigte Königreich, das einen (weiteren) turbulenten Monat hatte, entwickelte sich im Einklang mit Emittenten aus Ländern wie Spanien, Frankreich und den USA, wobei alle diese Länder um ca. 5 Bp weiter wurden. Interessanterweise hatte die umfangreiche Emission aus den USA keinen erkennbaren Effekt. Einziger klarer Gewinner im September war Italien, wo die Emittenten den Monat im Durchschnitt unverändert beendeten. Betrachtet man die Sektoren außerhalb des Finanzbereichs, so wurden nur 2 enger; Energie (-6 Bp, YTD -36 Bp) und Investitionsgüter (-2 Bp, YTD -28 Bp). Die Sektoren, die am schlechtesten abgeschnitten haben, waren auch die Sektoren mit den meisten Neuemissionen. Gesundheitswesen (+10 Bp; YTD -4 Bp) war der schlechteste Sektor und auch ein Sektor, in dem wir mehrere Emissionen mit mehreren Tranchen in Milliardenhöhe sahen, darunter eine große Emission von Danaher. Konsumgüter (+7 Bp; YTD -7 Bp) zeigten aufgrund von Emissionen der Autokonzerne und erneut zunehmender Befürchtungen wegen des Handelskrieges eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung.

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08.2019:

Aktuelle Positionierung

Die Kombination aus Angst und Schrecken aufgrund politischer Turbulenzen, Trumps Handelskrieg und dem im August praktisch nichtexistierenden Sekundärmarkt machte es schwierig und teuer, im Portfolio Veränderungen vorzunehmen. Dennoch gehen wir mit etwas weniger Risiko in den September, da wir im Vorgriff auf die erwartete Emissionsflut Liquidität aufbauen. Wir haben das Engagement in Europa und insbesondere in der Eurozone reduziert, da die Hoffnung auf ein bevorstehendes Corporate Sector Purchasing Programme mehrere Emittenten der Eurozone im Vergleich zu Unternehmen außerhalb der Region unattraktiv erscheinen lässt. Wir haben Versicherungen weiter reduziert, den Anteil im Immobiliensektor erhöht und bei den Finanzdienstleistungen etwas Gewinne mitgenommen, auch wenn wir in dem Sektor eine gesunde Übergewichtung halten. Im Nicht-Finanzsektor haben wir die starken Untergewichtungen in den Bereichen Verbraucherdienstleistungen (Einzelhandel) und Verbrauchsgüter (Autos) beibehalten. Schließlich haben wir die Übergewichtungen in Industrie and Gesundheitswesen reduziert, da wir in diesen beiden Sektoren weitere Emissionen erwarten.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds schaffte es, den August-Sturm zu überstehen, und lag mit 6 Bps (YTD 147 Bps) vor Kosten vor der Benchmark. Der Aufbau des Engagements im Finanzbereich im Laufe des Sommers half im August, da Finanzwerte im Vergleich zu den Nicht-Finanzwerten etwas mehr zu unserer Wertentwicklung beitrugen. Der Finanzdienstleistungssektor, in dem wir immer noch ein beträchtliches Übergewicht (OW) haben, war der beste Teilsektor im Finanzbereich. Auch erstrangige und nachrangige Bankenanleihen trugen im Laufe des Monats positiv bei. Unsere Untergewichtung (UW) in nachrangigen Versicherungen war eine leichte Belastung, da sich der Sektor besser als der Markt entwickelte. Der stärkste Sektor außerhalb des Finanzbereichs war Telekommunikation, wo sich zwei OWs in Einzeltiteln auszahlten, ebenso wie die fortlaufende UW in europäischen Telekommunikationsbetreibern. Unsere OW in Gesundheitswesen im Bereich Medikamente hat sich gut entwickelt, da wir auch hier von der positiven Entwicklung bei Einzelwerten profitierten. Der schlechteste Sektor war Öl und Gas, wo vor allem eine Hochzinsanleihe unter Druck geriet, zusammen mit dem Rest des HY Energiebereichs. Auch der Bereich Konsumentendienstleistungen war ein negativer Sektor für das Portfolio, da sich einige der schwächsten Einzelhandelsnamen im August etwas erholt haben. Der Sektor Konsumentendienstleistungen bleibt unsere größte UW. Regional ist das Bild etwas gemischter, aber interessanterweise war Schweden das beste Land im Portfolio, was auf eine starke Wertentwicklung der Lokalanleihen im Immobiliensektor sowie der bereits erwähnten Telekommunikation zurückzuführen ist. Trotz eines vergleichsweise schwachen Monats (siehe oben) und obwohl es sich um unsere in Zahlen größte OW handelt, haben sich die US-Namen dank Altria und des Engagements in Gesundheitswesen wirklich gut entwickelt.

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Ausblick

Die Bedeutung der Sitzung des Federal Open Market Commetee (FOMC) am 18. und der EZB-Sitzung am 12. ist sehr hoch. Wir (und alle anderen Marktteilnehmer) können nur spekulieren, was die Zentralbanken auf ihren September-Sitzungen vorschlagen werden. Die Mehrheit der Marktbeobachter ist der Meinung, dass das FOMC die Zinsen voraussichtlich um weitere 0,25 % senken wird. Derzeit berücksichtigt der Markt Zinssenkungen von insgesamt 0,5 % im Jahr 2019 in den Kursen. Was die EZB betrifft, so sind die Analysten eher gespalten, wann und was präsentiert werden wird. Wenn jedoch ein Asset Purchasing Programme angekündigt wird, wird erwartet, dass dazu auch ein Corporate Sector Purchasing Programme (CSPP) in einem Volumen von € 2 bis 4 Mrd. pro Monat gehören wird. Damit wäre es kleiner als CSPP 1, im Rahmen dessen die EZB ca. € 5 Mrd. pro Monat ankaufte. Das größte Problem, mit dem die Zentralbanken konfrontiert sind, ist, wie effektiv alle umgesetzten Maßnahmen sein können, wenn Trumps Handelskrieg weiter eskaliert. Emissionen werden sehr wichtig sein, da der September in der Regel der aktivste Monat des Jahres ist, und die Vergangenheit deutet darauf hin, dass dieser September zu einem nahezu rekordverdächtigen Monat werden könnte. Die größten Emissionen waren im Januar 2009 zu verzeichnen. Es gab bereits einige Vorankündigungen für große Deals, wie z.B. vom US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen Danaher, der einen Multimilliarden- und Multi-Tranchen-Deal bringen könnte. Brexit wird wieder ein Thema sein, insbesondere nach der Entscheidung von Premierminister Johnson, das Parlament vom 12. September bis zum 14. Oktober in die Sitzungspause zu schicken. Aber das Parlament ist immer noch zwischen dem 3. und 12. aktiv, dann wird die Anti-Brexit-Minderheit in Westminster wahrscheinlich versuchen, Johnsons Absichten zu stoppen. Der Handelskrieg wird ein Thema bleiben.

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Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verzeichnete im August ein Plus von 0,7 % und erreichte damit im bisherigen Jahresverlauf 7,56 %. Trotz der guten Gesamtrendite weitete sich der Spread gegenüber Staatsanleihen tatsächlich um 8 Basispunkte auf 110 Basispunkte aus, sodass der Abstand 11 Basispunkte von den Tiefständen Ende Juli und 36 Basispunkte von den Tiefständen von 2018 betrug. Die Richtung der Spreadentwicklung in den Regionen wurde nicht durch nationale Ereignisse wie den Zusammenbruch der italienischen Regierung oder die Suspendierung des Unterhauses durch Boris Johnson bestimmt, sondern durch einzelne Namen. Die schlechteste Wertentwicklung im August kam aus den USA (+16 bps), vor allem aufgrund der beiden großen Emittenten Philip Morris (PM) und General Electric (GE), deren Spreads beide im August deutlich weiter wurden. Dies war bei PM der Fall, weil es sich entschieden hatte, Altria zu übernehmen. GE wurde des Betrugs beschuldigt. Obwohl die Anschuldigungen übertrieben und sensationslustig erscheinen, haben die auf € lautenden GE-Anleihen stark korrigiert, da Zwangsverkäufer Mitte August versuchten, sich von Positionen zu trennen, als alle Marktteilnehmer im Urlaub waren. Zum Vergleich: trotz der politischen Turbulenzen wurde der Spread bei Italien um 6 Bps und bei Großbritannien um 8 Bps weiter. Nicht-Finanzwerte (+11 Bps) entwickelten sich aufgrund der oben genannten einzelnen Nachrichten und in Erwartung einer möglichen Flut von Neuemissionen schlechter als Finanzwerte (+6 Bps). Erstrangige Nicht-Finanzwerte wurden um 12 Basispunkte weiter, während nachrangige Nicht-Finanzwerte um 5 Basispunkte enger wurden. Ähnlich sieht es bei den Finanzwerten aus, wo erstrangige Versicherungen um 10 Bps weiter wurden, während das nachrangige Äquivalent um 3 Bps enger wurde. Ein klares Zeichen dafür, dass sich die Jagd nach Renditen intensiviert. Dies zeigt sich auch daran, dass Investment Grade (IG) in Euro im August weiter, während Euro High Yield (HY) enger geworden ist (-13 Bps, YTD -119 Bps).

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07.2019:

Aktuelle Positionierung

Wir gehen mit einem angemessenen Risiko im Portfolio in den August, nachdem wir im Juni und Juli Finanzwerte weiterer Emittenten aufgenommen haben. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass das anhaltend niedrige Zinsumfeld zwar bei einigen die Erträge belastet, die Mehrheit der europäischen Banken jedoch von der gesunkenen Wahrscheinlichkeit einer italienischen Staatsschuldenkrise profitieren wird. Zudem ist vorstellbar, dass bei der nächsten Sitzung der EZB am 12. September gestaffelte Zinsen zur Diskussion kommen. Außerhalb des Finanzsektors gab es keine wesentlichen Veränderungen in unserer Sektorallokation und im Gesamtrisiko. Wir bleiben in den meisten handelsbezogenen Namen sowie in einigen der zyklischeren Sektoren untergewichtet.

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Performance Attribution

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen weiteren guten Monat, in dem wir die Benchmark um 20 Bps (YTD 140 Bps) übertroffen haben. Angesichts der breit angelegten Verengung verzeichnete jeder Sektor, in dem wir untergewichtet waren, eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung und umgekehrt. Die Aufstockung im Finanzbereich im Juni hat sich ausgezahlt, da die Finanzwerte (+15 Bps) wesentlich mehr zur Outperformance beitrugen als die Werte außerhalb des Finanzbereichs (+5 Bps). Im Finanzbereich trugen vor allem nachrangige Tier-1- und erstrangige europäische Bankanleihen zur Wertentwicklung bei. Trotz unserer Übergewichtung in Corporate Hybrids, die einen relativ schlechten Monat verzeichneten, trug auch dieses Segment positiv zur Outperformance bei, insbesondere unsere Titel von Emittenten mit Immobilienbezug. Im Finanzbereich profitierten wir zudem von der Übergewichtung in Finanzdienstleistungen, wo Transaktionsdienstleistungen und Investmentgesellschaften einen guten Monat verzeichneten. Außerhalb des Finanzbereichs verzeichnete der Sektor defensiver Konsum die schlechteste Wertentwicklung; hier hinterließen auch unsere Untergewichtung im Bereich Automobil- und Zulieferindustrie – der zweitbeste Sektor im Juli – sowie unsere Untergewichtung im Bereich Lebensmittel und Getränke ihre Spuren. Vor allem einige der großen Brauereien hatten einen guten Monat. Der Industriesektor schnitt am besten ab, insbesondere Waren und Dienstleistungen, wo Namen wie General Electric, Hutchinson, Siemens und Emerson einen wirklich guten Monat verzeichneten. An zweiter Stelle kam Gesundheitswesen, wo sich unsere Übergewichtung in US-Namen positiv auswirkte.

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Ausblick

Der August steht traditionell im Wettbewerb mit dem Dezember um den ruhigsten Monat des Jahres. Da in großen Teilen des Marktes Urlaubssaison ist, trocknet die Liquidität aus und die Kurse von Unternehmensanleihen entwickeln sich tendenziell seitwärts und leicht rückläufig, da Market Maker nicht zu viele Positionen eingehen wollen. Es gibt wenig Grund zu der Annahme, dass es in diesem August anders sein wird, zumal die einzige wichtige Sitzung einer Zentralbank am 1. August stattfinden wird – an diesem Termin kommt die Bank of England zusammen. Das Federal Open Market Committee (FOMC) wird zudem das Protokoll seiner Sitzung vom 31. Juli veröffentlichen. Abgesehen von den verbleibenden Gewinnveröffentlichungen gibt es im August praktisch nichts Interessantes zu erwarten.

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Rückblick

Der ICE BofAML Euro Corporate Index verzeichnete im Juli ein Plus von 1,39 % und erreichte damit im bisherigen Jahresverlauf beeindruckende +6,82 %. Unternehmensanleihen übertrafen weiterhin die Wertentwicklung von Staatsanleihen um 0,9 % (4,25 % YTD). Mit Renditen von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren bei -0,70 % verzeichnet unser Index bei der Rendite ein Allzeittief von 0,35 %. Das ist nicht besonders attraktiv, aber immer noch besser als die Alternative. Ganze 37 % der Anleihen im Index werden mittlerweile mit einer negativen Rendite gehandelt; im November 2017 stand dieser Anteil bei 23 %. Im Vergleich zu Staatsanleihen verzeichnete der Index im Juli eine Verengung um weitere 12 Bps (-52 Bps YTD) auf nunmehr 102 Bps, was immer noch 48 Bps von den Tiefstständen vom März 2018 entfernt ist. Die unterdurchschnittliche Performance britischer Banken spiegelt sich nicht in der Gesamtperformance der britischen Titel wider, die um 8 Bps enger wurden, da britische multinationale Unternehmen von der ausgeprägten Schwäche des Pfunds profitierten. Nicht-Finanzwerte und Finanzwerte wurden um 11 bzw. 12 Bps enger, nachrangige Finanzwerte um 12 Bps (YTD -89 Bps) und nachrangige Nicht-Finanzwerte um lediglich 6 Bps (YTD -86 Bps). Die Lower-Tier- 2-Bankanleihen wurden um 12 Bps enger (YTD -77 Bps), und das typische Risk-on-Segment der nachrangigen Versicherungstitel verzeichnete eine Verengung um 15 Bps (YTD -82 Bps). Am besten entwickelte sich der Sektor Gesundheitswesen (-15 Bps), wo vor allem Mylan positiv auf die Annäherung von Pfizer reagierte. Viele der anderen US-Namen haben sich aber im bisherigen Jahresverlauf unterdurchschnittlich entwickelt, und der Sektor war eher wegen seines relativen Wertes gefragt. Zweitbester Sektor war trotz Gewinnwarnungen und Handelskrieg die Automobil- und Zulieferindustrie (-14 Bps), aber ähnlich wie im Gesundheitswesen war der Sektor in den ersten 7 Monaten des Jahres einer der schwächsten.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung GBP
Auflegungsdatum 01.12.2015
Fondsvermögen 2.453,21 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,01 Mio. GBP
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe N/A

Historie
Stand
31.12.2019 0,700%
31.12.2018 0,690%
31.12.2017 0,700%
31.12.2016 0,710%
31.12.2015 0,070%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[3] 31.12.2018
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[4] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Zwischengewinn[5] EUR
Aktiengewinn EStG[6] 0,00%
Aktiengewinn KStG[7] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 4,70 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,0000 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
- wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
- wird nachgeliefert
Währung EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 1,71%
Maximum Drawdown -1,24%
VaR (99% / 10 Tage) 0,86%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio 0,39
Korrelationskoeffizient 0,40
Alpha 4,20%
Beta-Faktor 0,14
Tracking Error 6,10%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 2,12%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 2,50%
Maximal verliehener Anteil[11] 3,06%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 113,93%
Erträge aus Wertpapierleihe[8] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 31.01.2020

11. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD Neu Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2020 PDF 130,7 KB
DWS Invest Verkaufsprospekt DE Dez 2019 PDF 2,8 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2019 PDF 487 KB
DWS Invest, 6/19 Halbjahresbericht DE Jun 2019 PDF 5,4 MB
DWS Invest - Einladung AGM 2019 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2019 PDF 45,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/18 Jahresbericht DE Dez 2018 PDF 8,6 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Jan 2020 PDF 6,1 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Jan 2020 PDF 247,4 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Jan 2020 PDF 6,9 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Jan 2020 PDF 12,5 MB

Sonstige Dokumente

Mitteilung an die Anleger - Transparenzregister Sonstiges DE Aug 2019 PDF 71,6 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,032% p.a.
davon laufende Kosten 0,712% p.a.
davon Transaktionskosten 0,320% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 14.03.2019

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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