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Strategie

Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Anleihen Sonstige

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief

Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 1.663,71 EUR
Lipper Leaders (Stand: 29.07.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 30.09.2022)

Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -3,79% -
3 Monate -2,5% -
6 Monate -10,06% -
Laufendes Jahr -15,73% -
1 Jahr -16,21% -16,21%
3 Jahre -12,53% -4,36%
5 Jahre -4,77% -0,97%
Seit Auflegung 3,45% 0,5%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 30.09.2022)[1]

Zeitraum Netto Brutto
30.09.2021 - 30.09.2022 -16,21% -16,21%
30.09.2020 - 30.09.2021 3,29% 3,29%
30.09.2019 - 30.09.2020 1,07% 1,07%
30.09.2018 - 30.09.2019 7,97% 7,97%
30.09.2017 - 30.09.2018 0,84% 0,84%
30.09.2016 - 30.09.2017 2,13% 2,13%
01.12.2015 - 30.09.2016 6,36% 6,36%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: Thomson Reuters und ihre Lizenzgeber.Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Portfolio

Größte Werte (Renten) (Stand: 31.08.2022)[1]

BNP Paribas S.A., Paris 1,70
Verizon Communications Inc. 1,30
UBS Group AG 1,30
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,20
Société Générale S.A. 1,20
AT & T Inc. 1,20
Crédit Agricole S.A. 1,10
Bank of Ireland Group PLC 1,10
Toronto-Dominion Bank, The 1,00
ING Groep N.V. 1,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. Die Bewertung der Anleihenbonität folgt einem restriktiven Ansatz nach Worst-of-Logik. „Worst-of" bedeutet, dass im Falle eines unterschiedlichen Ratings der Ratingagenturen die schlechtere / strengere Betrachtungsweise herangezogen wird. Standardmäßig werden die Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch hinterlegt. Davon abweichende Bewertungslogiken entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

3. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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    LU1054330771 / DWS1QW

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds LC
    LU0300357554 / DWS0M3

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds LD
    LU0441433728 / DWS0X4

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH
    LU0813333605 / DWS1H0

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds FC
    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Im (zumindest aus Sicht des Handels/der Umsätze) ruhigen Monat August haben wir keine größeren Änderungen an den Allokationen im Fonds vorgenommen. Das Gesamtrisiko des Portfolios hat sich etwas reduziert. Die größte Verringerung fand im Immobilienbereich statt, in dem wir nun eine Marktgewichtung aufweisen; zudem haben wir die Untergewichtung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie weiter erhöht. Bei erstrangigen Bankentiteln mit kurzer Laufzeit habe wir das Risiko erhöht, da diese im Vergleich zu Nicht-Finanzwerten mit kurzer Laufzeit wirklich günstig und unserer Meinung nach ein guter Bereich zum Einsatz eines Teils der Barmittel sind. Eine wichtige Erkenntnis aus den beiden Sommermonaten ist, dass sich der Markt an die schwierige Lage in Europa gewöhnt hat und wahrscheinlich mittlerweile akzeptiert, dass Investment-Grade-Unternehmensanleihen das geringere Übel sind bzw. doch eine gute Anlagemöglichkeit darstellen. Darüber hinaus zeigt die Tatsache, dass osteuropäische Versorger endlich gefragt sind, dass der Markt inzwischen besser unterscheiden kann, welche Unternehmen wirklich von der russischen Invasion betroffen sind und welche nicht schlechter dastehen als ihre Mitbewerber aus Kerneuropa. Ähnlich verhält es sich im Immobilienbereich, wo die Anleger offenbar erkannt haben, dass nicht jeder Emittent in mutmaßliche Fehlverhalten verwickelt ist oder massiv unter höheren Zinssätzen leiden wird. Es ist oft ein Zeichen der Gesundung des Marktes, wenn die Panik nachlässt und die Kreditwürdigkeit und die Fundamentaldaten wieder bei Investitionsentscheidungen berücksichtigt werden.

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Ausblick

Beginnen wir mit der Politik: Am 5. werden die Mitglieder der Konservativen Partei den neuen englischen Premierminister wählen. Am 9. findet das Treffen der Euro-Gruppe in Prag statt, Hauptthema dürfte die Energieversorgung sein. AM WICHTIGSTEN wird schließlich das Ergebnis der italienischen Parlamentswahlen sein, das in der Nacht zum 26. vorliegen wird. Makrodaten und Geldpolitik: Die EZB wird am 8. tagen. Wird sie die Zinsen um 50 oder 75 Bps erhöhen? Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts preist der Markt 62 Bps ein. Am 7. werden die BIP-Zahlen der Eurozone, am 23. der Verbraucherpreisindex der Eurozone veröffentlicht. Die Sitzung der Bank of England ist am 15. Die Federal Reserve wird am 21. tagen. Die USA werden am 13. den Verbraucherpreisindex und am 28. das BIP veröffentlichen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds überstand den schwierigen Monat mit einem Verlust von 4,05 % recht gut und übertraf die Benchmark sogar um 0,2 %. Wie für schwache Monate typisch, waren unsere großen Untergewichte auch unsere größten Gewinner, mit der deutlichen Ausnahme von Versorgern, wo Osteuropa endlich bei den Anlegern gefragt war, da die Anleihen im Vergleich zu ihren Vergleichswerten aus Kerneuropa als zu günstig erschienen. Der beste Sektor war jedoch der Konsumgütersektor, in dem wir eines unserer größten Untergewichte haben, da vor allem Nahrungsmittel und Getränke sowie Verbraucherdienstleistungen in der zweiten Monatshälfte unter Druck gerieten. Der schwächste Sektor im Portfolio war das Gesundheitswesen, wo wir übergewichtet sind. Dieser Sektor litt ein wenig unter seinem überdurchschnittlichen Abschneiden im bisherigen Jahresverlauf, denn man kann davon ausgehen, dass es zu Gewinnmitnahmen und vielleicht zu einer Rotation in andere Sektoren kam. Am zweitschlechtesten schnitten Banken ab, da die Spreads der bestehenden Anleihen aufgrund der oben erwähnten günstigen Emissionen gegen Ende des Monats weiter wurden.

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Rückblick

Euro-Investment-Grade (IG)-Unternehmensanleihen hielten sich angesichts der Schwäche und Volatilität einigermaßen gut, aber natürlich wurden die Spreads weiter. Der ICE BofA Euro Corporate Index machte die Hälfte der Verengung vom Juli wieder rückgängig und beendete den Monat 14 Bps über Staatsanleihen, sodass sein Spread für das Jahr 100 Bps weiter steht. Der August ist in der Regel ein ruhiger Monat bei den Erstemissionen, doch in diesem Jahr war es anders: Vor allem gegen Ende des Monats drängten die Emittenten an den Markt, um vor der EZB-Sitzung am 8. Emissionen zu begeben. Dabei handelte es sich vor allem um Banken, die sich nicht scheuten, hohe Aufschläge zu zahlen, um Anleger in den schwächelnden Markt zu locken. Bei den nachrangigen Finanztiteln wurden 6,25 Mrd. EUR begeben (so viel wie noch nie in einem August – der Durchschnitt der letzten 21 Augustmonate liegt bei 1 Mrd. EUR). Bei den erstrangigen Finanztiteln lagen wir mit 17,1 Mrd. EUR ebenfalls weit über dem Durchschnitt. Die Auswirkung der günstigen Emissionen von Banken zeigt sich in der Wertentwicklung des Monats. Banken lagen 9 Bps (+21 Bps gegenüber Staatsanleihen) weiter als Swaps, während Nicht-Finanzwerte den Monat unverändert zu Swaps beendeten (+10 Bps gegenüber Staatsanleihen). Interessanterweise entwickelten sich nachrangige Bankenpapiere trotz der Rekordemissionen nicht schlechter als erstrangige Anleihen, und allgemein verlief der Monat für nachrangige Papiere gut (Nicht-Finanzwerte -10 Bps und Versicherungswerte -6 Bps). Die besten Sektoren waren Technologie und Medien, gefolgt vom bisher schlechtesten Sektor des Jahres 2022, dem Immobiliensektor. Neben den Banken lief es für die risikoarmen nicht-zyklischen Sektoren Gesundheitswesen (+7 Bps) und Telekommunikation (+5 Bps) am schlechtesten. Der August war der zweite Monat in Folge, in dem wir eine verhaltene Kompression im Risikobereich beobachten konnten.

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Vorherige Kommentare

07.2022:

Aktuelle Positionierung

Wir haben der Versuchung widerstanden, in den starken Märkten im Juli zusätzliches Risiko aufzunehmen, sondern das Risiko in bestimmten Bereichen verringert und einige unserer Untergewichtungen abgebaut. Wir haben die Stärke des Immobiliensektors genutzt, um unsere Übergewichtung zu reduzieren, sind in diesem weiterhin zu den günstigsten Sektoren zählenden und von niedrigeren Zinsen profitierenden Sektor jedoch weiterhin übergewichtet. Auch bei den Versorgern haben wir geringfügig reduziert und sind dort nun zahlenmäßige untergewichtet, während das Risiko dieser Positionierung jedoch im Vergleich zur Benchmark nach wie vor etwas höher ist. Grundstoffe wurden weiter verringert, aber wir haben den nicht-zyklischen Chemiesektor etwas auf Marktgewicht aufgestockt. Die größte Erhöhung erfolgte im Investitionsgüterbereich, insbesondere in der Getränkeindustrie, wir hielten jedoch die allgemeine Untergewichtung des Sektors aufrecht. Und schließlich haben wir die Übergewichtung in Telekommunikation ausgebaut, einer Branche, die wir wegen ihrer Konjunkturunabhängigkeit und natürlich der nur noch seltenen Emissionen weiterhin schätzen. Wir haben also immer noch ein etwas höheres Risiko als die Benchmark, wissen jedoch, dass Europa wahrscheinlich ein kalter und harter Winter bevorsteht und politische Unruhe und eine Rezession vor der Tür stehen könnten. Vorsicht ist also angebracht. Sollte uns jedoch nur eine kleine Rezession bevorstehen, was der Konsens zu sein scheint, dann sind IG-Unternehmensanleihen kein schlechter Bereich für Investments. Investment-Grade-Unternehmen weisen die stärksten Bilanzen seit über einem Jahrzehnt auf, und die Anleger erhalten wieder anständige Kuponzahlungen – eine Entwicklung, die wahrscheinlich schon im Juli eingesetzt hat.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds verzeichnete einen relativ guten Monat. Mit einer Rendite von 4,86 % übertraf er die Benchmark leicht. Ausschlaggebend für diese Wertentwicklung waren die Titel aus dem Immobiliensektor sowie Pharmawerte mit längerer Laufzeit, die im bisherigen Jahresverlauf unterdurchschnittlich abgeschnitten hatten. Von den wenigen Neuemissionen im Juli erzielten mindestens zwei eine sehr gute Wertentwicklung, da die mit reichlich Liquidität ausgestattenen Anleger über Neuemissionen mehr Risiko aufnehmen wollten. Der beste Sektor war der Immobiliensektor, dem es wie erwähnt gelang, wieder ein wenig von dem Boden gutzumachen, den er im Laufe des Jahres verloren hatte. Dicht gefolgt wurde der Immobiliensektor von den Sektoren Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen – Letztere hatten zuvor ebenfalls eine schwache Wertentwicklung gezeigt, während der Sektor Gesundheitswesen weiterhin von Versicherungen und Pensionskassen bevorzugt wurde. Wie für einen starken Monat üblich, belasteten unsere größten Untergewichte die Wertentwicklung am stärksten, etwa der Güterbereich, insbesondere Haushaltswaren und Nahrungsmittel & Getränke, sowie allen voran Öl & Gas.

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Ausblick

Es bleibt zu hoffen, dass der Markt endlich in einen typischen Sommermodus übergeht, aber angesichts des bisherigen Verlaufs des Jahres 2022 ist diese Hoffnung wahrscheinlich zu optimistisch. Abgesehen von der Bank of England (4. August) hat keine der großen Zentralbanken eine Sitzung angesetzt. Das zunehmende Vorgehen der Federal Reserve in Abhängigkeit von Daten wird wahrscheinlich zu einer erhöhten Zinsvolatilität führen, wenn makroökonomische Zahlen veröffentlicht werden. Die Spannungen zwischen China und den USA beim Thema Taiwan sollten künftig ein weiterer Punkt auf immer länger werdenden Liste der zu berücksichtigenden Unsicherheiten sein.

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Rückblick

Mit einer Gesamtrendite von 4,65 % verzeichnete der ICE BofA Euro Corporate Index seinen bisher besten Monat. Der größte Teil der Wertentwicklung war der Rallye bei Staatsanleihen geschuldet, als die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen von 1,34 % auf 0,8 % ging, wenngleich die Überschussrendite des Index immer noch respektable 1,87 % betrug, da der Index gegenüber Staatsanleihen um 28 Bps enger wurde. Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es Anzeichen für eine echte Verengung im Risikobereich, da nachrangige Anleihen besser als vorrangige abschnitten. Erstrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzsektor wurden um 35 Bps enger, während es bei Hybridanleihen von Unternehmen 82 Bps waren. Ähnlich verhielt es sich im Finanzsektor, wo erstrangige Anleihen (-34 Bps) von Lower-Tier-2-Anleihen (59 Bps) übertroffen wurden. Bei den Sektoren ist das Bild weniger klar, da sowohl risikoarme nicht-zyklische Sektoren als auch Sektoren mit höherem Risiko gut abschnitten. Absoluter Gewinner war der Immobiliensektor, der nach der katastrophalen Spreadausweitung im Juni (und im bisherigen Jahresverlauf) einen Teil des verlorenen Bodens wieder gutmachte und um 77 Bps enger wurde. An zweiter Stelle lag Technologie (52 Bps), gefolgt vom Automobilsektor (49 Bps) und dem Einzelhandel (45 Bps). Die beiden letztgenannten Sektoren hatten sich unterdurchschnittlich entwickelt, aber eine Reihe von guten Gewinnberichten und vielleicht auch Relative-Value-Erwägungen waren Treiber dieser Sektoren. Der schlechteste Sektor war angesichts der unsicheren Energieversorgung wenig überraschend der Versorgungssektor, insbesondere die Stromerzeugung (-18 Bps).

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06.2022:

Aktuelle Positionierung

Trotz der ausgeprägten Spread-Ausweitung ist es uns gelungen, das Gesamtrisiko im Portfolio etwas zu senken. Am deutlichsten war die Reduzierung in energieintensiven Sektoren wie Bau und Grundstoffe und natürlich Chemie. Wir haben immer noch eine kleine Übergewichtung (OW) im Bau- und nun eine Untergewichtung (UW) im Chemiesektor. Wir reduzierten zudem das Engagement in mehreren zyklischen Sektoren wie Reisen und Freizeit (UW) und Teilbereichen von Verbraucherdienstleistungen (UW) sowie in Grundstoffen. Bei den weniger zyklischen Sektoren nahmen wir einige Gewinne im Gesundheitswesen (OW) und in Technologie (OW) mit. Zudem sind wir im Telekommunikationssektor, dessen Konjunkturunabhängigkeit und Preiselastizität wir weiterhin schätzen, etwas mehr ins Risiko gegangen. Der Index für Unternehmensanleihen hat ein Renditeniveau (3,1 %) erreicht, das seit Anfang 2012, also Monate vor Draghis berühmter „Whatever it takes“-Rede, nicht mehr erreicht wurde. Der Renditeabstand zu allen auf Euro lautenden Staatsanleihen ist so groß wie seit dem Höhepunkt der großen Finanzkrise nicht mehr. Zweifelsohne ist die Anlageklasse so attraktiv wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Es scheint, dass viele schlechte Nachrichten eingepreist sind und IG stark überverkauft ist, aber leider bleibt die Frage, ob eine mögliche Rationierung von Gas eingepreist ist. Die Auswirkungen auf das BIP-Wachstum in Europa könnten ähnlich wie bei COVID-19 im Jahr 2020 sein. Am 21. Juli werden wir mehr wissen, wenn Nord Stream 1 nach seiner „Wartung“ wieder in Betrieb genommen werden soll.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es ein schwieriger Monat, in dem er 4,3 % verlor und 0,7 % hinter der Benchmark zurückblieb. Es war ein zweigeteilter Monat, da wir in den ersten beiden Wochen des Monats recht ordentlich vor der Benchmark lagen, aber die zunehmenden Sorgen vor Rezession und Energieknappheit brachten die Marktstimmung und die Wertentwicklung zum Kippen. Die Verluste lassen sich auf 3 Faktoren zurückführen: das Engagement in Immobilien, das im Juni um noch nie dagewesene 75 Bps weiter wurde, Versorgungsunternehmen (siehe unten) und die Volatilität in der Duration. Der Ausverkauf im Juni führte dazu, dass die besten Werte des Sektors um 200 bis 400 Bps weiter wurden, obwohl es praktisch keine Nachrichten gab, aber die jüngsten Skandale in Deutschland und Schweden griffen auf den gesamten Sektor über. Wir halten nach wie vor große Teile des Sektors für attraktiv und sehen Chancen in der nicht-zyklischen Natur von Wohnimmobilien und haben uns entschieden, unsere Übergewichtung beizubehalten. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass der Immobiliensektor unsere schlechteste Wertentwicklung aufwies, aber europäische Versorger lagen knapp dahinter, da der russische Präsident Wladimir Putin damit droht, die Gaslieferungen nach Europa vollständig einzustellen. Es überrascht nicht, dass die Sektoren, in denen wir am stärksten untergewichtet sind (UW), am besten abgeschnitten haben: Konsumgüter, insbesondere Automobile und Autoteile sowie Körperpflege- und Haushaltswaren. An zweiter Stelle lag Öl und Gas, insbesondere die Produzenten. Von den Sektoren, in denen wir übergewichtet sind (OW), hatte nur der Bereich Telekommunikation einen positiven Effekt.

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Ausblick

Die Federal Reserve kommt am 27. zusammen. Hier wird eine weitere Zinserhöhung um 0,5 % erwartet, aber eine Anhebung um 0,75 % ist nicht vollkommen ausgeschlossen. Eine Woche zuvor, am 21., trifft sich die EZB und wir sollten die erste Zinserhöhung seit 2011 erleben. Lagarde hat eine Erhöhung um 0,25 % angekündigt, aber nach den Äußerungen auf dem Sintra-Symposium zu urteilen sind auch 0,5 % denkbar. Am wichtigsten werden alle Neuigkeiten bezüglich des Anti-Fragmentierungsinstruments sein, das die Renditeabstände zwischen den Staatsanleihen der Mitgliedsstaaten in Schach halten soll. Anfang Juli steht auch das Ende des Ankaufprogramms (APP) der EZB an. Das Portfolio der Unternehmensanleihen beläuft sich mittlerweile auf 344 Milliarden € und wird bei den jeweiligen Fälligkeiten reinvestiert. Die Berichtssaison für das 2. Quartal wird am 14. mit den US-Megabanken beginnen. Das wohl wichtigste Datum im Juli ist der 21., an dem die planmäßige „Wartung“ von Nord Steam 1 abgeschlossen werden soll. Wenn das Gas nicht wieder fließt, könnte sich die Lage noch weiter verschlechtern.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor 3,43 %, dies war der schlechteste Monat seit März 2020 und davor September 2008. Der Index wurde um 52 Bps gegenüber Staatsanleihen weiter (114 Bps seit Jahresbeginn, YTD). Bei der Betrachtung der Details sticht erneut der Immobiliensektor hervor, der im Juni stark unter Druck geriet. Der Sektor wurde um ganze 75 Bps weiter (165 Bps YTD), da schnelles Geld den Sektor, der von Skandalen und steigenden Zinsen geplagt wird, weiterhin überverkauft. Zum Vergleich: CoCos von Banken standen bei +44 Bps (102 Bps YTD) und nachrangige Versicherungen bei +55 Bps (131 Bps YTD). Es ist selten, dass ein Sektor, der normalerweise als teilweise rezessionssicher gilt, so stark hinter den beiden Sektoren zurückbleibt, die normalerweise von Ängsten am Markt betroffen sind. Banken (40 Bps) schnitten schlechter als Nicht-Finanzwerte (34 Bps) ab. Dies ist auf den Ausverkauf bei Banken der Peripherie infolge der Ausweitung der Spreads von italienischen Staatsanleihen zurückzuführen. Die Finanztitel der Peripherie beendeten den Monat mit einer Ausweitung um 50 Bps, während die Banken Kerneuropas „nur“ um 41 Bps weiter wurden. Ansonsten war es ein 'typischer' Risk-off-Monat, nur waren die Bewegungen viel ausgeprägter als das, was wir bisher im Jahr 2022 gesehen haben. Antizyklische Sektoren mit geringem Risiko wie Gesundheitswesen (27 Bps) und Telekommunikation (25 Bps) entwickelten sich besser als Automobile (41 Bps), Grundstoffe (46 Bps), wo vor allem die Rohstoffwerte unter Druck gerieten, und Investitionsgüter (39 Bps). Überraschenderweise gehörte Energie (25 Bps) zu den Sektoren mit positiver Wertentwicklung, da Versicherungen und Pensionsfonds Öltitel mit hohem Rating und längerer Laufzeit kauften.

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05.2022:

Aktuelle Positionierung

Das Gesamtrisiko des Portfolios ging im Mai leicht zurück, da wir zyklische Titel und bestimmte Banken weiter abbauten. Letztere reduzierten wir vor allem in südeuropäischen Titeln, wobei wir Italien nun untergewichtet (UW), Spanien aber weiterhin übergewichtet (OW) haben. Insgesamt sind wir immer noch übergewichtet im Bankensektor. Im Mai haben wir auch US-Namen dem Portfolio hinzugefügt. Nach den oben erwähnten Initiativen des Basler Ausschusses und dem Schritt in Richtung einer echten Bankenunion denken wir, dass dieser Sektor die bisherige schwächere Wertentwicklung aufholen können wird. Dies hat bereits im Mai begonnen. Wir haben das Engagement im Einzelhandelsbereich im Mai weiter reduziert, indem wir eine Position in einem US-Einzelhandelsunternehmen verkauft haben, haben aber insgesamt durch einige ausgewählte hochverzinsliche Namen ein OW beibehalten. Wir haben das UW im Bereich Reisen und Freizeit durch den Kauf einer bekannten US-Fastfood-Kette reduziert und sind durch den Kauf eines Zellstoff- und Papierunternehmens wieder auf Marktgewicht zurückgegangen. Wir gehen mit einer deutlich positiveren Einschätzung zum Unternehmensanleihemarkt in den ersten Sommermonat. Wir haben einige Analysen vorgenommen und festgestellt, dass Euro-Investment-Grade-Anleihen im Vergleich zu Covered Bonds seit 2009 sowie im Vergleich zu allen auf Euro lautenden Staatsanleihen seit 2011 so günstig sind wie nie zuvor. Die Rendite befindet sich auf dem höchsten Stand seit Herbst 2012 (abgesehen von einer Woche während der Corona-Panik im März). Und schließlich - und das ist besonders wichtig - sind die Fundamentaldaten in Form des Verhältnisses von Nettoverschuldung zu EBITDA so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr, sodass Nicht-Finanzunternehmen eine mögliche leichte Rezession überstehen können. Wie der CEO der größten Bank der Welt Ende Mai sagte: „Der Kreditbereich sieht wirklich gut aus, so gut wie nie zuvor!"

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds überstand den volatilen Monat mit einem Verlust von 1,35 % und lag damit leicht hinter der Benchmark, die um 1,28 % nachgab. Der Hauptbelastungsfaktor im Mai war der Immobiliensektor, in dem insbesondere ein einzelner Emittent die Wertentwicklung belastete. Dicht dahinter folgten Versorger, in dem die Titel der Gasversorger unter Druck gerieten, nachdem bekannt wurde, dass Russland die Lieferungen an mehrere europäische Länder einstellen würde. Leider erholte sie sich nicht vollständig, nachdem die EU die Zahlung in Rubel erlaubt hatte. Trotz der ausgeprägten Untergewichtung (UW) im Energiesektor, der die beste Wertentwicklung im Index zeigte, erzielten wir mit einem sich im Mai besonders gut erholenden Titel eine überdurchschnittliche Wertentwicklung.

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Ausblick

Die OPEC-Plus-Gruppe kommt am 2.Juni zusammen. Es werden nur geringe Produktionssteigerungen erwartet. Die EZB wird am 9. Juni tagen. Angesichts einer Inflationsrate von über 8 % besteht die (berechtigte) Befürchtung, dass die EZB die Zinsen um 0,5 % (auf 0 %) anheben könnte. In einem Blogeintrag, den Lagarde kürzlich auf der EZB-Homepage veröffentlicht hat, betonte sie, dass die Zinsen in Schritten von 0,25 % angehoben werden würden. Es wird interessant zu sehen sein, ob die Entscheidung einstimmig erfolgt, die Zinsen nur um 0,25 % zu erhöhen. Wir bewegen uns in den letzten Monat des Ankaufsprogramm für den Unternehmenssektor (CSPP), der Unternehmensanleihemarkt hatte Zeit, sich darauf einzustellen. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank wird am 15. tagen, und eine weitere Anhebung um 0,5 % auf ein Zielband vom 1,25 %-1,75 % ist so gut wie sicher. Der US-Verbraucherpreisindex wird am 10. veröffentlicht. Die Bank of England wird am 16. zusammenkommen und voraussichtlich eine weitere Zinserhöhung vornehmen. Von großer Bedeutung für den Markt und Frankreich sind die Wahlen zur französischen Nationalversammlung am 12. und 19. Die letzten Meinungsumfragen zeigen, dass die (sehr) linksgerichtete „Neue ökologische und soziale Volksunion“ (Nouvelle union populaire écologique et sociale) die größte Partei in der Versammlung werden könnte, noch vor Macrons La République en Marche. Das Bündnis der Linksparteien besteht aus Kommunisten, Sozialisten und Grünen. Am 26. beginnt der G7-Gipfel in Deutschland. Die weltweit steigende Inflation und die Ukraine werden wahrscheinlich die Hauptthemen sein. Was die bereits erwähnte Bankenunion angeht, so plant die Arbeitsgruppe im Juni die Vorlage eines Zeitplans, der auch weitere Details enthalten wird.

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Rückblick

Mit einem Verlust von 1,29 % (YTD 9,07 %) verzeichnete der ICE BofA Euro Corporate Index seinen besten Monat des Jahres 2022, was die Gesamtrendite betrifft! Gegenüber Staatsanleihen wurde unser Markt um noch einmal 10 Bps weiter und liegt nun 160 Bps über ihnen. Kurzzeitig standen wir sogar bei 168 Bps, aber wie bereits erwähnt gab es in den letzten Tagen des Mai eine kleine Rallye. Die Neuemissionen im Nicht-Finanzsektor (NF) beliefen sich auf EUR 32,7 Mrd., was dem Durchschnitt für den Mai entspricht, und im Gegensatz zu den Vormonaten entwickelten sich die Neuemissionen tatsächlich recht gut. Die Anleihen waren im Vergleich zu den ausstehenden Anleihen sehr günstig und führten daher zu einer Neubewertung bei den bestehenden Anleihen, allerdings nicht im selben Maße wie im März und April. Die Flut von Emissionen aus dem Finanzbereich setzte sich fort, und im bisherigen Jahresverlauf liegen wir 15 % über dem Vorjahreszeitraum. Das Angebot übt weiterhin Druck auf die Spreads aus, aber zum ersten Mal in diesem Jahr konnten Finanztitel (+14 Bps) besser abschneiden als Nicht-Finanztitel (+19 Bps). Erstrangige NF-Anleihen wurden um 20 Bps weiter, nachrangige NF-Anleihen nur um 4 Bps. Möglicherweise hat der Markt erkannt, dass sich dem Hochzinsbereich ähnliche Renditen mit Investment-Grade-Bilanz erzielen lassen. Bei den Finanztiteln betrug die Outperformance bei nachrangigen Titeln nur 1 Bp., war also kaum spürbar. Ein weiteres Novum in diesem Jahr war, dass der Energiesektor (+2 Bps) die beste Wertentwicklung erzielte und es insbesondere für nachrangige Energieanleihen sehr gut lief, als die Marktteilnehmer diese beliebte Shortposition einzudecken suchten. #Am zweitbesten und sehr günstig entwickelte sich der Automobilsektor (+10 Bps). Für beide Sektoren gilt auch, dass wir im Mai kaum Emissionen und erneut keine Investment-Grade-Anleihen gesehen haben. Schlusslicht war erneut der Immobiliensektor, dessen Spreads durch Einzeltitel und steigende Zinsen weiter werden.

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04.2022:

Aktuelle Positionierung

Auf die Gefahr, dass wir uns wiederholen, auch im April haben wir Risiko reduziert und uns erneut hauptsächlich auf zyklische Namen konzentriert. Wir verringerten das Risiko in Banken, indem wir nachrangige Anleihen verkauften und dafür günstige vorrangige Anleihen kauften. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dieser am stärksten regulierte und transparenteste Sektor relativ rezessionssicher ist (es sei denn, es kommt zum schlimmsten Szenario, wie z.B. einem völligen Zusammenbruch des Immobilienmarktes, aber kein Analyst, auch nicht die Schwarzmaler, prognostiziert dies aktuell). Wir haben unsere Untergewichtung in Grundstoffen, sowohl im Chemiebereich als auch in Rohstoffen, erhöht. Ähnliches gilt für Industriegüter und -dienstleistungen sowie Medien. Wir erhöhten das Risiko im Automobilsektor, indem wir Papiere mit kurzer Laufzeit kauften, da sie sich als günstige Option zum Parken von Liquidität entwickelt haben, denn das Halten von Kasse ist bei den derzeit hohen Renditen im Index sehr teuer geworden. Schließlich haben wir im Gesundheitswesen Gewinne mitgenommen, das vergleichsweise teuer geworden ist, obwohl es eindeutig nicht zyklisch ist. Wir gehen in den Mai in dem Bewusstsein, dass die kurzfristige Visibilität nach wie vor getrübt und die Wirtschaft mit Problemen belastet ist. Aber mit Indexrenditen auf dem höchsten Stand seit Ende 2013 und Spreadniveaus, die in den letzten zehn Jahren nur vier Mal erreicht wurden, sind Unternehmensanleihen nicht unattraktiv. Ein hohes Maß an schlechten Nachrichten ist zweifellos eingepreist, und da eine Wachstumsabschwächung immer wahrscheinlicher wird, könnte es bei festverzinslichen Wertpapieren im Allgemeinen zu einer willkommenen Pause und (vielleicht) einer Erholung kommen. Trotz der sehr hohen Inflation könnten die Zentralbanken unter Druck stehen, die geldpolitische Straffung zu verlangsamen, um eine harte Landung zu vermeiden.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es in einem harten Umfeld ein schwieriger Monat, er verlor im April 3,03 % und blieb damit 0,25 % hinter der Benchmark zurück. In einem solchen breiten Ausverkauf erzielen wir mit Sektoren und Einzeltiteln, in denen wir deutlich untergewichtet sind (UW), oft eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Dies war auch im April der Fall, aber wir wurden auch von unserem Engagement in einem Immobilienwert getroffen, der im April stark unter Druck geriet. Ansonsten sticht kein anderer Einzeltitel hervor. Auf Sektorebene schnitten Immobilien am schlechtesten ab, aber dicht gefolgt von Banken und Versorgern. Bei den Banken haben wir unsere Übergewichtung (OW) beibehalten und französische Banken aufgenommen, die unter Druck gerieten, als sich in den Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Macron und Le Pen abzeichnete. Leider erholten sich diese soliden Banken nach Macrons Sieg nicht, und auch die Banken im Allgemeinen zogen nicht an, obwohl sie insgesamt sehr gute Q1-Ergebnisse vorlegten. Versorger gerieten unter Druck, als Putin die Gaslieferungen an Bulgarien und Polen einstellte. Sie erholten sich gegen Monatsende etwas, als sich zeigte, dass andere Länder zur Erfüllung von Russlands Zahlungsforderungen bereit waren. Am besten schnitten die Sektoren Nahrungsmittel und Getränke, Öl und Gas sowie Versicherungen ab. Dies sind die Sektoren, in denen wir die größten UWs haben. Bei Nahrungsmitteln und Getränken war es vor allem ein großer Emittent, in dem wir kein Engagement hatten, der den Sektor nach vorn brachte. Der Öl- und Gassektor gehört nach wie vor zu den unbeliebtesten Sektoren im Unternehmensanleiheuniversum, jetzt umso mehr, da er zyklisch ist. Im Allgemeinen tragen unsere Untergewichtungen in zyklischen Sektoren von Automobil bis zu Rohstoffen und Reisen allmählich zur aktiven Wertentwicklung bei. Im Bereich Versicherungen war dies ausschließlich auf unser UW in nachrangigen Anleihen zurückzuführen.

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Ausblick

Die US-Notenbank kommt am 4. Mai zusammen, und eine Zinserhöhung um 0,5 % ist so gut wie sicher. Darüber hinaus können wir weitere Details dazu erwarten, wie schnell sich der wahrscheinlich sofort beginnende Abbau der Bilanz der US-Notenbank vollziehen soll. Ebenfalls am 4. Mai läuft die 30-tägige Karenzfrist für die USD 650 Mio. an Zins- und Tilgungszahlungen für russische Staatsanleihen ab. Russland hat Berichten zufolge bereits gezahlt, aber die Zahlstellen müssen die Zahlungen noch an die Anleihegläubiger weitergeben. Es wäre der erste Zahlungsverzug Russlands bei Staatsanleihen seit 1918. Die Bank of England tagt am darauffolgenden Tag, und es wird allgemein eine Erhöhung der Zinsen um 0,25 % auf 1 % erwartet. Die stimmberechtigten Mitglieder befinden sich in einer echten Zwickmühle, denn die Einzelhandelspreise steigen rapide an (9,0 %) und gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass das Vereinigte Königreich auf eine Rezession zusteuert. Die Kommunalwahlen im Vereinigten Königreich am 5. Mai werden zeigen, wie unpopulär die konservative Regierung nach den Parteispendenaffären von Boris Johnson geworden ist. Am 8. Mai finden in Schleswig-Holstein und am 17. Mai in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen statt, die die erste echte Bewährungsprobe für die neue Koalitionsregierung darstellen.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im April 2,77 %, womit der Verlust seit Jahresbeginn 7,89 % beträgt. Zum Vergleich: Das schlechteste Jahr seit Einführung der Benchmark war 2008 mit -3,28 %. (Im darauffolgenden Jahr erzielte der Index fast 15 %.) Doch im Gegensatz zu anderen schwachen Jahren stammt der Großteil der negativen Rendite aus der Neubewertung von Staatsanleihen, bei denen die Überschussrendite des Index um 2,43 % sank (April -1 %, März 2020: -6,03 %, September 2008: -5,62 %). Der Index beendete den April um 21 Bps weiter gegenüber Staatsanleihen (YTD +51 Bps). Noch interessanter ist jedoch die Rendite des Index, die in diesem Jahr von 0,5 % auf 2,08 % gestiegen ist, den höchsten Stand seit Ende 2013. Dass der April ein weiterer risikoaverser Monat war, wird am Performancevergleich der verschiedenen Segmente innerhalb des Index deutlich. Auch in diesem Monat schnitten nachrangige Anleihen deutlich schlechter ab als vorrangige, wobei nachrangige Finanztitel um 28 Bps und vorrangige um 12 Bps weiter wurden. Nachrangige Nicht-Finanzwerte wurden um 28 Bps weiter, während vorrangige Nicht-Finanzwerte mit einem Anstieg um nur 5 Bp einen vergleichsweise guten Monat hatten. Banken, Versicherungen und Immobilien (+14 Bps) haben sich im April weiterhin schlechter entwickelt als Nicht-Finanztitel (+5 Bps). Ein Grund für die Schwäche zumindest der Banken ist das bisherige Emissionsvolumen, das die Aufnahmefähigkeit eines schwachen Marktes überfordern könnte. Der schlechteste Sektor waren Immobilien (18 Bps), der aufgrund von titelspezifischen Themen und des erwarteten Angebots weiterhin unbeliebt ist. Telekommunikation (+7 Bps) war der zweitschlechteste Sektor, da die von der EZB angekauften Titel auf fundamental korrektere Niveaus korrigieren - dies erwarten wir auch in anderen Sektoren, wenn die Zentralbankkäufe auslaufen. Der Automobilsektor (+6 Bps) wurde erneut weiter, was in erster Linie auf die zyklische Natur des Sektors zurückzuführen ist.

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03.2022:

Aktuelle Positionierung

Wir nahmen für das Gesamtportfolio ein wenig Risiko hinzu, indem wir uns an Neuemissionen hoher Qualität beteiligten, als der Erstemissionsmarkt in der zweiten Monatshälfte sehr aktiv wurde. Generell wandten wir uns nicht-zyklischen Werten zulasten zyklischer Werte zu. Die größten Zugänge erfolgten in den Bereichen Medien & Technologie sowie Nahrungsmittel & Getränke, aber wir haben auch die Übergewichtung in Energie nach der ausgeprägt schwächeren Wertentwicklung leicht reduziert. Schließlich nahmen wir noch einige Banken hoher Qualität hinzu, da uns der Sektor weiterhin gefällt und wir der Meinung sind, dass das Segment im Vergleich zu Nicht-Finanzwerten zu günstig geworden ist. Die größten Reduzierungen erfolgten in den Sektoren Einzelhandel, Bau & Grundstoffe sowie Automobile & Teile, die alle überproportional unter den drängenden Problemen in der Lieferkette und einer möglichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums leiden dürften. Ein weiterer Bereich, den wir erneut reduziert haben, sind die Titel, die im Rahmen des EZB-Programms zum Ankauf von Unternehmensanleihen infrage kommen, da wir denken, dass sie auf künstlich engem Niveau gehalten und sie langsam in Richtung der Niveaus der nicht infrage kommenden Namen weiter werden. Wir sind uns darüber im Klaren, dass die kommenden Monate für das globale Wachstum angesichts der immer weniger unterstützenden Zentralbanken schwierig sein werden, aber ebenso waren Euro-Investment-Grade-Anleihen bei der Rendite und in geringerem Maße auch bei den Spreads seit Jahren nicht mehr so attraktiv. Wir sind der Meinung, dass sich der Markt zunehmend differenzieren wird, zwischen renditeorientierten Käufern, die Qualitätsnamen und Sektoren aufnehmen werden, mit denen sie sich wohlfühlen, und dem Rest des wahrscheinlich langsam breiter werdenden Marktes.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Trotz des schwierigen Monatsbeginns gelang es dem DWS Invest Euro Corporate im März, die Benchmark um 16 Bps zu übertreffen, wodurch wir einen Teil des in den ersten beiden Monaten des Jahres verlorenen Bodens wieder gutmachen konnten. Wir lagen damit für das bisherige Jahr am Ende des Monats 42 Bps hinter der Benchmark. Mit Ausnahme einiger Neuemissionen im Finanzbereich stammte die bessere Wertentwicklung zum Teil aus der Beteiligung am Primärmarkt. Darunter befanden sich ein Schweizer Qualitätstitel und ein amerikanischer Medienwert, die zu günstigen Kursen an den Markt kamen. Bei den Einzeltiteln trug das Fehlen eines direkten Engagements in Russland am weitaus stärksten zur Wertentwicklung bei, gefolgt von einigen Versorgern aus Deutschland und Frankreich, die sich erholten, als der Markt den Ausverkauf bei diesen Titeln als übertrieben ansah. Die Erkenntnis unter den Anlegern, dass nicht alle in irgendeiner Weise mit Russland in Verbindung stehenden Unternehmensanleihen große Probleme bekommen werden, war das Hauptthema im Monat März, in dem Fundamentaldaten schwerer als Ängste wogen. Auf der Liste der Verlierertitel steht ein Versorger ganz oben, der sich in der zweiten Monatshälfte zunächst erholte, dann aber vorsorglich auf Hochzinsniveau herabgestuft wurde und durch Zwangsverkäufe unter Druck geriet. Auf Sektorebene war erneut Energie der stärkste Sektor im Portfolio, wir haben dort eine hohe Untergewichtung. Dicht darauf folgte Grundstoffindustrie, in der wir sowohl bei Rohstoffen als auch bei Chemie ebenfalls untergewichtet sind. Im Gesundheitswesen zahlte sich unsere Übergewichtung aus. Versicherungen waren in diesem Sektor hoher Qualität besonders gefragt. Am schlechtesten schnitten Banken und Finanzdienstleistungen ab, die aus technischen Gründen aufgrund der weiter werdenden Swaps abverkauft wurden, möglicherweise aber auch, weil sich beide Sektoren bislang gut gehalten hatten, da sie kein oder nur ein sporadisches Russland-Engagement aufweisen.

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Ausblick

Der Krieg und die Energielieferungen aus Russland nach Europa werden auch im April das Hauptthema an den Märkten sein. Der 1. April markiert das Ende des PEPP (Pandemic Emergency Purchasing Programme) und die Verdoppelung des APP (Asset Purchasing Programme) von 20 auf 40 Mrd. € pro Monat. In den ersten Wochen wird sich zeigen, ob die EZB einen größeren Teil des Programms für Staatsanleihen zu Lasten von Unternehmensanleihen einsetzen wird. Die EZB tagt am 14. April, und da die Inflation in Europa auf bzw. nahe einem 40-Jahres-Hoch liegt, wird das Ergebnis der Sitzung genau beobachtet werden. Die Federal Reserve hält im April keine Sitzung ab, während die Bank of England am 17. zusammenkommt. Am 1. April findet außerdem ein Gipfeltreffen zwischen der EU und China statt, bei dem die EU China wahrscheinlich sehr sanft dazu drängen wird, in dem Krieg ihre Partei zu ergreifen oder zumindest neutral zu bleiben. Am 3. April finden in Ungarn – dem einzigen EU-Land, das sich weigert, Putin öffentlich zu verurteilen oder Waffen zur Unterstützung der Ukraine durch sein Land liefern zu lassen – Parlamentswahlen statt. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Ausgang der Wahl ungewiss; Orban könnte trotz der starken Unterstützung durch einen ehemaligen US-Präsidenten die Wahl verlieren. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen findet am 10. und die zweite Runde am 24. statt. Im Moment sieht es sehr nach einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Macron und der rechtsextremen Kandidatin Le Pen aus. Natürlich wird der Markt schockiert sein, wenn Le Pen gewinnt, aber das scheint im Moment unwahrscheinlich zu sein. Die Berichtssaison für das 1. Quartal 2022 beginnt am 13. mit JP Morgan und am 14. in Europa mit Ericsson. Am wichtigsten werden die Kommentare zu Kosten und Lieferkettenengpässen sowie die Änderungen der Guidance sein.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im März 1,39 % und verzeichnete damit für das erste Quartal eine Wertentwicklung von -5,26 %. Die Gesamtrendite bleibt für den Index schwach, im März war dies aber nicht auf die Unternehmensanleihen zurückzuführen, sondern vielmehr das Ergebnis eines ausgeprägten Ausverkaufs bei Staatsanleihen, während der IG-Index eine Überrendite von 0,8 % verzeichnete. Diesbezüglich ist es das beste Monatsergebnis seit November 2020. Trotz der ordentlichen Wertentwicklung im März war das erste Quartal 2022 das schwächste Quartal seit dem ersten Quartal 2020, denn wir endeten mit einem um 31 Bps weiteren Spread. Im März gab es eine echte Risk-on-Bewegung, da die Anleger in die am stärksten angeschlagenen Marktsegmente wie nachrangige Schuldtitel investierten, wo Finanztitel um 31 Bps und Hybridanleihen von Unternehmen um 24 Bps enger wurden, gegenüber 16 Bps bei vorrangigen Finanztiteln und 15 Bps bei vorrangigen Nicht-Finanztiteln. Der mit Abstand stärkste Sektor war der Energiesektor, der mit einer Verengung um 54 Bps endete, was jedoch in erster Linie auf das Ausscheiden russischer Energietitel aus dem Index zurückzuführen ist. Telekommunikation (-20 Bps), Technologie (-18 Bps), Konsumgüter (-16 Bps) und Gesundheitswesen (-15 Bps) zeigten die beste „saubere“ Wertentwicklung, da diese Sektoren von ihrem weniger zyklischen Charakter profitierten. Am schlechtesten schnitt der Sektor Automobile & Teile ab, der als einziger Sektor im März um 4 Bps weiter wurde. Ebenfalls unterdurchschnittlich schnitten die Sektoren Immobilien (-6 Bps), Grundstoffindustrie, Einzelhandel und Versorger (alle -9 Bps) ab. Der Immobiliensektor wird weiterhin durch die Angebotserwartungen und natürlich durch höhere Zinsen belastet, während Grundstoffindustrie und Einzelhandel durch ihre Konjunkturabhängigkeit und im Falle der Grundstoffindustrie auch durch ihre Energieintensität negativ beeinflusst werden. Bei den Versorgungsunternehmen ist die Abhängigkeit von Gas, Kohle und Öl aus Russland offensichtlich.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung GBP
Auflegungsdatum 01.12.2015
Fondsvermögen 1.663,71 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,11 Mio. GBP
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 139,57%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
0,670%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%
Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2021 0,670%
31.12.2020 0,670%
31.12.2019 0,700%
31.12.2018 0,690%
31.12.2017 0,700%
31.12.2016 0,710%
31.12.2015 0,070%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[4] 31.12.2021
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[5] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[6] 0,00%
Aktiengewinn KStG[7] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 4,70 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 2,03 GBP

Details & Historie

Datum 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A N/A 109,64
Betrag 0,0000 EUR 0,0000 EUR 0,4400 EUR 0,0000 EUR 2,03 GBP
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
- - - - wird nachgeliefert
Währung GBP GBP GBP GBP GBP
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 4,47%
Maximum Drawdown -14,90%
VaR (99% / 10 Tage) 3,41%
Sharpe-Ratio -0,49
Information Ratio 0,39
Korrelationskoeffizient 0,62
Alpha 1,01%
Beta-Faktor 0,75
Tracking Error 6,44%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 7,77%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 7,78%
Maximal verliehener Anteil[11] 10,53%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 110,76%
Erträge aus Wertpapierleihe[8] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 31.08.2022

11. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Standorte Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Sep 2022 PDF 482,3 KB
DWS Invest SICAV, 6/22 Halbjahresbericht DE Jun 2022 PDF 6,1 MB
Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Anteilinhaber 2022 I DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2022 PDF 131,5 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2022 PDF 134,3 KB
DWS Invest SICAV, 12/21 Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 7,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 9,4 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 6,3 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 283 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 6,1 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Aug 2022 PDF 13 MB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Euro Corporate Bonds Sonstiges DE Dez 2021 PDF 546,6 KB

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[3]

Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)
Mindestanteil nachhaltig ökologischer Investitionen i.S.d. Taxonomie [1] 0 %
Mindestanteil nachhaltiger Investitionen i.S.d. Offenlegungsverordnung [2] 0 %
Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen (PAIs) Nein

Kosten und Gebühren

Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,893% p.a.
davon laufende Kosten 0,678% p.a.
davon Transaktionskosten 0,215% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[4] 0,000% p.a.

Stand: 27.02.2022

1. Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088

2. Verordnung (EU) 2019/2088 Des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

3. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

4. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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