Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Anleihen Sonstige

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.557,64 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 30.11.2021)
Lipper Leaders (Stand: 30.11.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 3,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1030,93 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 3,09% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 19.01.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -1,76% -
3 Monate -1,09% -
6 Monate -2,45% -
Laufendes Jahr -1% -
1 Jahr -1,98% -1,98%
3 Jahre 8,79% 2,85%
5 Jahre 10,07% 1,94%
Seit Auflegung 13,78% 2,13%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 19.01.2022)[1]


Zeitraum Netto Brutto
19.01.2021 - 19.01.2022 -1,98% -1,98%
19.01.2020 - 19.01.2021 3,23% 3,23%
19.01.2019 - 19.01.2020 7,52% 7,52%
19.01.2018 - 19.01.2019 -2,16% -2,16%
19.01.2017 - 19.01.2018 0,48% 3,41%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 3,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1030,93 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 3,09% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 30.12.2021)[1]

BNP Paribas% S.A., Paris 1,50
Caixabank S.A. 1,20
Volkswagen Financial Services AG 1,20
The Goldman Sachs Group Inc. 1,20
Banco Santander S.A. 1,10
Verizon Communications Inc. 1,10
AT & T Inc. 1,10
Société Générale S.A. 1,00
ENI S.p.A. 0,90
Jyske Bank A/S 0,90

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. Die Bewertung der Anleihenbonität folgt einem restriktiven Ansatz nach Worst-of-Logik. „Worst-of" bedeutet, dass im Falle eines unterschiedlichen Ratings der Ratingagenturen die schlechtere / strengere Betrachtungsweise herangezogen wird. Standardmäßig werden die Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch hinterlegt. Davon abweichende Bewertungslogiken entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

3. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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    LU0441433728 / DWS0X4

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH
    LU0813333605 / DWS1H0

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds FC
    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Im Dezember gab es keine größeren Positionsveränderungen im Portfolio, und das Gesamtrisiko war aufgrund von Zuflüssen und allgemeiner Spreadverengung etwas geringer. Der größte Risikoabbau erfolgte im Bereich Finanzdienstleistungen (OW), den wir ein wenig reduzierten und bei dem wir die Stärke des Markts für Gewinnmitnahmen nutzten. Wir verringerten auch die Positionen in Versicherungen sowie in Gebrauchsgütern. Letzteres war auch der neuen Ausrichtung des Portfolios auf ESG-Konformität geschuldet. Wir mussten nur 2 Positionen verkaufen, um den Artikel-8-Status zu erreichen, da ESG bereits das ganze Jahr 2021 über ein Leitthema im Portfolio gewesen ist. Wir erhöhten das Risiko in den Bereichen Technologie und Einzelhandel – bei beiden handelte es sich um Emittenten, deren Spreads während des Ausverkaufs im November eine Ausweitung in unverhältnismäßigem Umfang verzeichneten. Der Beginn des neuen Jahres stellt einen Neuanfang dar, und wir bleiben positiv eingestellt, zumindest für das erste Quartal des Jahres. Die letzten Erkenntnisse, dass es sich bei Omikron um eine ansteckendere, wenn auch in der Erkrankung deutlich milder verlaufende Variante handelt, sind potenziell recht gute Nachrichten. Das APP wird uns auf absehbare Zeit erhalten bleiben und zumindest für drei Monate ein doppelt so hohes Volumen aufweisen. Die Inflation und Engpässe in der Versorgungskette sind die „bekannten Unbekannten“, die uns derzeit einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Zumindest gibt es einige Anzeichen dafür, dass die Engpässe etwas zurückgehen, und Europa sieht sich auf dem Arbeitsmarkt nicht mit dem gleichen Druck wie das Vereinigte Königreich und die USA konfrontiert. Schließlich ist reichlich Liquidität vorhanden, und diese muss investiert werden. Wir wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Jahr 2022!

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Ausblick

Am ersten Januar feierte der Euro seinen 20. Geburtstag. Mit dem Erwachsenwerden der Währung sehen die Dinge dank der verstärkten fiskalischen Integration der letzten zwei Jahre vielversprechender aus. Die Gesamtjahresergebnisse und natürlich die Erwartungen für 2022 werden wahrscheinlich den Ton für die scheinbar stetig steigenden Aktienmärkte vorgeben, und die Erwartungen sind hoch. Laut Factset geht der Konsens von einer rekordhohen Nettogewinnmarge von 12,8 % für den S&P 500 im Jahr 2022 aus. Ermöglicht wird dies durch ein weiteres sattes Gewinnwachstum von 9 % im nächsten Jahr werden (der Durchschnitt von 2011 bis 2020 lag bei 5 %). Der Offenmarktausschuss (FOMC) wird am 26. zusammenkommen, und nach der Sitzung im Dezember wird nicht allzu viel erwartet, es sei denn, der Inflationsdruck nimmt weiter zu. Achten Sie auf die Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen ohne die Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) am 7. und des VPI am 12. Italiens Parlament wird über die Nachfolge von Präsident Mattarella abstimmen, dessen Amtszeit am 3. Februar ausläuft. Die Abstimmung wird in der dritten Januarwoche stattfinden, und Premierminister Draghi wird als möglicher Spitzenkandidat gesehen. Sollte Draghi das Amt übernehmen, könnte dies die Rückkehr der Unsicherheit in die italienische Politik bedeuten.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte den im November verlorenen Boden mehr als wettmachen und übertraf die Benchmark um 12 Bps. Durch die Wertentwicklung im Dezember beendeten wir das Jahr mit einer Gesamtwertentwicklung von -45 Bps, aber immer noch mit einem Vorsprung von 63 Bps gegenüber der Benchmark. Ähnlich wie bei der Benchmark war das Jahr 2021 für das Portfolio zweigeteilt, praktisch die gesamte überdurchschnittliche Wertentwicklung wurde in den ersten sechs Monaten erzielt. Das Portfolio profitierte von der Umkehrung des Ausverkaufs im November. Ähnlich wie die Benchmark erzielten im Dezember nachrangige Anleihen und risikoreichere Positionen wie Hochzinsanleihen (HY) die beste Wertentwicklung. Die Entscheidung, Ende letzten Monats CoCo-Anleihen mit kürzerer Laufzeit und einige Hybridanleihen von Unternehmen aufzunehmen, zahlte sich aus. Fast die gesamte bessere Wertentwicklung kam von Finanzwerten, nicht nur von den bereits erwähnten nachrangigen Banken und Banken im Allgemeinen (Banken waren unser bester Sektor). Nach dem schwachen November trugen auch Immobilien und Finanzdienstleistungen positiv zur Wertentwicklung bei. Außerhalb des Finanzbereichs fällt das Bild uneinheitlicher aus. Der beste Sektor waren Verbraucherdienstleistungen, wo sich unsere Untergewichtung (UW) im Bereich Reisen und Freizeit auszahlte, während sich unsere Übergewichtung (OW) im Einzelhandel negativ auswirkte. Energie, wo wir immer noch unser größtes UW haben, war der zweitbeste Sektor, da sich die Ölgesellschaften weiterhin mit einer Erholung schwertun. Telekommunikation (OW) und Gesundheitswesen (OW) waren unsere schwächsten Sektoren. Beide Sektoren werden offensichtlich als risikoarm angesehen und erlebten daher keinen so starken Monat wie die zyklischeren Sektoren. Interessanterweise konnten sich die HY-Emittenten, die wir in diesen Sektoren halten, nach dem schwachen November in der Erholung gut entwickeln.

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Rückblick

2021 war ein deutlich zweigeteiltes Jahr: Im ersten Halbjahr wurde der Index um 9 Bps enger, da die Anleger auf der Jagd nach Rendite waren, um dann im zweiten Halbjahr aufgrund von Inflation, Engpässen in der Lieferkette und einem Wiederaufleben von COVID-19 um 14 Bps weiter zu werden. Die Jagd nach Rendite kehrte im Dezember zurück, was an der beeindruckenden Wertentwicklung der risikoreicheren Segmente im Index abzulesen ist. Contingent Capital Bonds (CoCos) verzeichneten mit einer Verengung um 34 Bps im Dezember die stärkste Bewegung, gefolgt von Hybridanleihen von Unternehmen mit 21 Bps (gegenüber erstrangigen Nicht-Finanz-Papieren, die um 10 Bps enger wurden). Erstrangige Finanztitel blieben um 9 Bps hinter nachrangigen Finanztiteln zurück (19 Bps), und nachrangige Versicherungstitel wurden um 25 Bps enger. Der Automobilsektor (-19 Bps) war nach der Schwäche im November der beste Nicht-Finanzsektor. Am schlechtesten schnitt der Sektor Grundstoffe (-8 Bps) ab; interessanterweise war dies der zweitstärkste Sektor im November. Die Jagd nach Rendite, die für das erste Halbjahr 2021 kennzeichnend war, wird auch deutlich, wenn man sich ansieht, welcher Teil des Index im Jahr 2021 am besten abgeschnitten hat. Auch hier lief es für nachrangige besser als für vorrangige Schuldtitel. Am besten schnitten die Sektoren Automobile (-31 Bps) und Dienstleistungen (-30 Bps) ab. Der Dienstleistungssektor (Adecco, ISS, Rentokil, Securitas, Veolia) profitierte von weiteren Wiederöffnungen und dem höheren Risiko des Sektors. Der schlechteste Nicht-Finanzsektor war Energie (-6 Bps), was ziemlich unlogisch ist, wenn man bedenkt, dass dies der zweitbeste Sektor im S&P500 war. Zweifellos spielt die zunehmende Bereitschaft zu umweltfreundlichen Investitionen eine erhebliche Rolle für die Wertentwicklung des Energiesektors. Der zweitschlechteste Sektor waren Medien (-9 Bps), ein vergleichsweise kleiner Sektor, in dem die Titel eher eng gehandelt werden.

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Vorherige Kommentare

11.2021:

Aktuelle Positionierung

Vor allem durch den Verkauf nachrangiger Risiken Anfang des Monats haben wir das Risiko im November erneut etwas reduziert. Wir bauten nachrangige Banken- und Versicherungswerte ab, nahmen aber kurz vor Ende des Monats Aditional-Tier-1-Anleihen (CoCo) mit kürzerer Laufzeit auf. Damit haben wir das Gesamtrisiko des Portfolios im Finanzbereich verringert. Bei den Nicht-Finanzwerten blieb das Portfoliorisiko unverändert. Über günstige Neuemissionen haben wir jedoch das Engagement zwischen den Sektoren umgeschichtet und waren darauf bedacht, zusätzliche Risiken durch Neuaufnahmen, insbesondere Neuemissionen zu vermeiden. Wir haben unser leichtes OW im Telekommunikationssektor erhöht, als ein seltener Emittent sehr günstig an den Markt kam, haben dafür jedoch einen Teil der Gewinne aus Gesundheitstiteln mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung mitgenommen. Aber auch in diesem Sektor behalten wir ein OW bei. Die Gewichtungen in Technologie und Versorger wurden ausgebaut, während unser UW in Verbraucherdiensten erhöht und die Gewichtung von Grundstoffen auf neutral herabgesetzt wurde. Das Gesamtrisiko im Nicht-Finanzbereich ging etwas auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr zurück. Unserer Ansicht nach dürften mögliche weitere Tapering-Andeutungen der Zentralbanken ein breites Spektrum an Nicht-Finanzwerten mit sehr engen Spannen stärker beeinflussen als (nicht gestützte) Finanzwerte. Nach einer derart umfangreichen Neubewertung am Markt bleiben wir für die Anlageklasse positiv eingestellt. Besonders ermutigend war die überdurchschnittliche Wertentwicklung, die wir im Vergleich zu anderen Risikomärkten in der schwierigen letzten Novemberwoche beobachten konnten. Die Anleger versuchten, besonders schwache Titel von den Händlern zu kaufen, die bei derart hohen Spreads extrem zurückhaltend mit Short-Positionen waren. Eine Rallye vor Weihnachten wäre durchaus verdient.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -12 Bps gegenüber der Benchmark. Seit Jahresbeginn liegen wir nun 50 Punkte vor der Benchmark. Einen großen, aber schwer zu quantifizierenden Beitrag brachten die Neuemissionen vom Monatsanfang, die nach einer ordentlichen Performance zum Monatsende hin stark abverkauft wurden. Vor allem die Neuemissionen vorrangiger Bankenanleihen gleich zu Beginn des Monats wurden getroffen, zunächst durch die oben erwähnte Entwicklung der Swap-Spreads für Staatsanleihen und später durch den allgemeinen Ausverkauf. Betrachtet man die einzelnen Namen (Gewinner und Verlierer), so fällt auf, dass Namen und Anleihen mit hohem und niedrigem Risiko im gleichen Maße zur Wertentwicklung beigetragen haben. Dies ist bezeichnend für diesen Monat und eher ungewöhnlich. Ähnlich verhielt es sich bei den Ratings: Die überdurchschnittliche Wertentwicklung war vor allem dem BBB-Bereich zu verdanken, während es für alle anderen Rating-Segmente in die entgegengesetzte Richtung ging. Relativ betrachtet schnitt das BB-Segment dabei am schlechtesten ab. Schlusslicht auf Sektorebene war der Immobiliensektor, was jedoch in erster Linie auf einen Titel und möglicherweise auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass diese Branche als Nutznießer niedrigerer Zinsen angesehen wird. Unsere hohe Untergewichtung (UW) im Öl- und Gassektor forderte ebenfalls ihren Tribut, fiel der Ausverkauf hier doch weniger stark aus als in anderen Sektoren. Der Energiesektor hat sich das ganze Jahr über unterdurchschnittlich entwickelt. Der beste Sektor war der Konsumgütersektor, in dem wir ebenfalls untergewichtet sind, allen voran in Automobilherstellern mit höherem Rating sowie in Getränken und Tabakwaren. Gesundheitswesen schnitt gut ab, was der vorherigen Schwächephase und den steigenden Infektionszahlen in Europa zuzuschreiben sein könnte. Auch für Finanzdienstleister lief es gut, insbesondere für Börsenbetreiber.

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Ausblick

Die USA werden am 15. Dezember die Schuldenobergrenze erreichen, zwei Wochen später als ursprünglich prognostiziert. Gespannt wird erwartet, wie sich der neu bestätigte Vorsitzende und seine Kollegen bei der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Federal Open Market Committee, FOMC) am 15. zum Thema Tapering und Zinserhöhung äußern werden. Derzeit geht der Marktkonsens von einer Zinserhöhung im Sommer (Juni oder Juli) aus. Die EZB triff sich am darauffolgenden Tag. Nach den letzten beiden wenig erbaulichen Pressekonferenzen von Lagarde dürfte der Markt der Sitzung mit Spannung entgegensehen. Die Bank of England (BoE), die die Zinsen entgegen der allgemeinen Erwartung im November doch nicht angehoben hat, tagt ebenfalls am 16. Der Chefvolkswirt der BoE hat kürzlich Zweifel geäußert, ob es im Dezember zu einer Zinserhöhung kommen wird. Der Markt preist weiterhin ein, dass ein Zinsschritt sehr wahrscheinlich ist. Alle Zentralbanken werden sehr vorsichtig sein, so kurz vor den Weihnachtsfeiertagen Turbulenzen oder Volatilität an den Märkten zu verursachen. Das Treffen der OPEC+ am 1. Dezember kommt zu einem Zeitpunkt, da der Ölpreis gegenüber den Höchstwerten im Oktober um 20 % gefallen ist.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde um 23 Bps gegenüber Staatsanleihen weiter und machte den November zum schwächsten Monat für Unternehmensanleihen seit März 2020. Die Gründe dafür wurden bereits erwähnt, aber auch die Neuemissionstätigkeit wirkte sich spürbar nachteilig auf die Wertentwicklung aus. Die Emittenten waren bereit, höhere als die üblichen Abschläge in Kauf zu nehmen, um Anleihen zu platzieren. Der durchschnittliche Abschlag bei Neuemissionen lag im November bei 17 Bps gegenüber 9 im Oktober. Natürlich lösten die günstigen Papiere Neubewertungen bei ausstehenden Anleihen sämtlicher Segmente und Sektoren aus, was dazu führte, dass Händler und Anleger wenig gewillt waren, umfangreiche Käufe am Sekundärmarkt zu tätigen. Es wurden 28 Mrd. € an Nicht-Finanzwerten (November-Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 30 Mrd. €) und 26 Mrd. € an Finanzwerten (5-Jahres-Durchschnitt: 17,5 Mrd. €) begeben. Beim Index gab es bei vergleichbarer Spreadvergrößerung keinen Unterschied zwischen Finanzwerten und Nicht-Finanzwerten. Innerhalb des Finanzsektors ist es überraschend, dass nachrangige Bankschuldtitel nur um 6 Bps zurücklagen. Normalerweise wäre bei einem ausgeprägten Ausverkauf wie im November die Ausweitung bei den nachrangigen Anleihen um ein Vielfaches höher als bei den vorrangigen Papieren. Bei nachrangigen Schuldtiteln aus dem Nicht-Finanzsektor und dem Versicherungssektor ist die Spreadausweitung viel ausgeprägter als bei vorrangigen Schuldtiteln. Einer Spreadvergrößerung um 15 Bps bei vorrangigen Schuldtiteln aus dem Nicht-Finanzsektor standen 27 Bps bei Hybridanleihen gegenüber. Sektorweit gibt es keine besonderen Auffälligkeiten. Einzige Ausnahme bildet der Versicherungssektor, der einen viel höheren Anteil an nachrangigen Schuldtiteln als alle anderen Sektoren aufweist. Bezeichnend für den ungewöhnlichen November ist wohl, dass die Spreads bei länger laufenden Anleihen nicht weiter geworden sind als bei kürzeren Laufzeiten.

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10.2021:

Aktuelle Positionierung

Im Oktober reduzierten wir das Risiko im Portfolio leicht und bauten Barmittel auf. Die Reduzierung bei den Finanztiteln betraf alle Bereiche, war jedoch bei nachrangigen Banken- und Versicherungspapieren am stärksten ausgeprägt. Der einzige Bereich im Finanzsektor, in dem wir das Risiko erhöhten, waren Senior Preferred Bankenanleihen. Bei den Nicht-Finanzwerten verringerten wir das Risiko vor allem in nachrangigen Titeln, die sich trotz der erhöhten Zinsvolatilität gut gehalten hatten. Wir sehen nach wie vor attraktive Bewertungen vor allem in kurzlaufenden Hybridanleihen von Unternehmen, die sich das ganze Jahr über bislang gut geschlagen haben. Wir verringerten ebenfalls unser Engagement im Bereich Verbraucherdienstleistungen, wobei wir unsere Untergewichtung in den Bereichen Medien und Reisen & Freizeit erhöhten, das OW im Einzelhandel jedoch beibehielten. Schließlich reduzierten wir im Sektor Gesundheitswesen das Risiko, indem wir auf länger laufende Titel setzten, auch um unser OW in Anleihen mit längeren Laufzeiten abzubauen. Andere Sektoren blieben im Oktober weitgehend unverändert. Wir gehen mit einem hohen Barmittelbestand in die letzten beiden Monate des Jahres, und zwar aus zwei Gründen: Erstens ist der November tendenziell ein bei Emissionen geschäftiger Monat, da wir die Gewinnberichtssaison hinter uns haben und die Blackout-Periode endet. Zweitens ist es wahrscheinlich, dass sich bei nachlassender Zinsvolatilität einige interessante Gelegenheiten ergeben könnten.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es ein schwieriger Monat, in dem der Fonds am Ende für den Monat 6 Bps hinter und für das bisherige Jahr 62 Bp vor der Benchmark lag. Die allgemeine Nervosität auf dem Unternehmensanleihemarkt spiegelte sich im Portfolio wider, denn es war offensichtlich, dass Werte mit höheren Risiken schlechter als Werte mit niedrigeren Risiken abschnitten. Unsere Übergewichtung (OW) in Unternehmensanleihen geringerer Qualität belastete uns, wobei insbesondere Titel mit BBB- und BB-Rating in die falsche Richtung gingen. Im BB-Bereich waren es nicht unbedingt die reinen Hochzinspapiere, sondern eher unsere nachrangigen Bankenpapiere mit niedrigerem Rating und Hybridanleihen von Unternehmen, die sich negativ auswirkten. Banken waren der beste Sektor im Portfolio, da unser OW in vorrangigen Banken die Schwäche bei nachrangigen Bankenanleihen mehr als ausglich. Versicherungen, bei denen wir kürzlich unser Risiko auf ein Untergewicht (UW) reduziert haben, brachten ebenfalls einen kleinen positiven Beitrag. Bei den Nicht-Finanzwerten waren die besten Sektoren Gesundheitswesen (OW) und Konsumgüter (UW), wo wir von der hohen Qualität des Sektors und von einer Erholung der Emissionen mit längeren Laufzeiten profitierten, da Versicherungen nun Käufe auf höheren Renditeniveaus tätigen. Bei den Gütern waren es unsere UWs in den Subsektoren Nahrungsmittel & Getränke sowie Privat- & Haushaltsgüter, die positiv zur Wertentwicklung beitrugen, während das OW in Automobilen die Wertentwicklung belastete. Ebenfalls unterstützend war das hohe UW in Energie und Versorgern. Für den Immobiliensektor (OW) war es ein schlechter Monat, in dem der Markt etwas Schwierigkeiten hatte, die Emissionsflut aufzunehmen. Industriewerte und Finanzdienstleistungen belasteten ebenfalls die Wertentwicklung, da Erstere vermutlich von Sorgen über Lieferkettenprobleme und Letztere von Gewinnmitnahmen getroffen wurden. Schließlich wirkte sich auch unser OW in Laufzeiten von 10 Jahren und länger negativ aus.

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Ausblick

AUSBLICK Die Federal Reserve kommt am 3. zusammen, und Sie können von der Ankündigung eines Taperings ausgehen. Wie bereits erwähnt, ist die Sitzung der Bank of England am 4. Hier sind Zinserhöhungen wahrscheinlich! Der 26. Klimagipfel beginnt in Glasgow und könnte die Spreads bewegen, wenn sich die Staats- und Regierungschefs (zumindest die anwesenden) auf größere Maßnahmen einigen. Die US-Schuldenobergrenze, die am 18. Oktober erreicht worden wäre, aber in letzter Minute auf den 3. Dezember verlängert wurde, könnte für weitere Turbulenzen am Zinsmarkt sorgen. Die Gewinnberichtssaison für das dritte Quartal geht weiter, und interessant wird, ob sich die Unternehmen zum Thema Lieferengpässe weiterhin so ruhig verhalten wie bisher (insbesondere bei den Ausblicken). Das Protokoll der EZB-Oktober-Sitzung vom 25. wird am 25. November veröffentlicht und vom Markt genau auf Anzeichen von Uneinigkeit unter den Mitgliedern untersucht werden. Die OPEC-Sitzung findet am 4. statt (zeitgleich mit dem Klimagipfel), und das Kartell steht unter Druck, die Produktion zu erhöhen.

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Rückblick

Für den ICE BofA Euro Corporate Index war es wie bereits erwähnt ein recht schwacher Monat, in dem vor allem Risiken abgebaut wurden. Nachrangige Anleihen und Anleihen mit längeren Laufzeiten schnitten dabei schlechter als erstrangige Anleihen und Anleihen mit kürzerer Duration ab. Der Bereich der kurzen Laufzeiten im Nicht-Finanzsektor wurde um etwa 6 Bp enger, während 10-jährige und länger laufende Anleihen gegenüber Swaps um 2 Bp weiter wurden. Bei den Finanztiteln war das Bild ähnlich. Diese Entwicklung kann in erster Linie auf die Volatilität bei Staatsanleihen und Swaps zurückgeführt werden, ähnliche Muster konnten wir in anderen volatilen Monaten beobachten. Überraschenderweise schnitten nachrangige Nicht-Finanzwerte oder Hybridanleihen von Unternehmen nicht schlechter als erstrangige Nicht-Finanzwerte ab. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass sie schon im Vormonat Schwäche gezeigt hatten. Oder vielleicht fand der Risikoabbau hauptsächlich in Finanzwerten statt, denn bei Turbulenzen an den Zins- und Staatsanleihemärkten kommt es bei Banken klassischerweise zu Ausverkäufen. Nachrangige Bankanleihen wurden gegenüber Staatsanleihen um 9 Bp weiter, während vorrangige Bankanleihen um 3 Bp enger wurden. Der schlechteste Sektor war der Immobiliensektor, der gegenüber Staatsanleihen um 9 Bp weiter wurde, der zweitschlechteste der Sektor Investitionsgüter (ohne Autos), der sich im Monatsverlauf seitwärts bewegte. Die übrigen Sektoren (Finanz- und Nicht-Finanzsektor) beendeten den Monat unverändert bis 2 Bp enger.

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09.2021:

Aktuelle Positionierung

Trotz des recht hohen Angebots an Neuemissionen haben wir das Gesamtrisiko im Portfolio verringert und achteten im Allgemeinen darauf, möglichst Papiere mit ähnlichem Risikoprofil zu verkaufen, bevor wir neue Emissionen in das Portfolio aufnahmen. Wir verringerten unser Engagement in Banken, mit Ausnahme von Contingent Convertibles (CoCos), und behielten so das Risikoniveau in den uns weiterhin gefallenden Finanztiteln bei. Bei den Nicht-Finanzwerten haben wir das Risiko in allen Sektoren verringert; am stärksten war die Reduzierung bei Grundstoffen, in denen wir jetzt neutral gewichtet sind. Außerdem haben wir die Übergewichtung in Technologie und Telekommunikation von einem deutlichen Übergewicht auf Marktgewicht abgebaut. Schließlich reduzierten wir unsere Übergewichtung in nachrangigen Nicht-Finanzwerten, behielten aber eine Übergewichtung über Anleihen mit kurzen Laufzeiten bei. Wir bleiben für unseren Markt konstruktiv, sind uns aber bewusst, dass sich die wachsenden Sorgen auf unsere Märkte auswirken werden, trotz der stabilisierenden Unterstützung durch die Zentralbanken und der Tatsache, dass die Anleger über reichlich Liquidität zu verfügen scheinen. Sollten die Spreads in Verbindung mit den besseren Renditen weiter werden (die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen sind von -0,5 % im August auf -0,2 % gestiegen), sind wir zuversichtlich, dass die Käufer zurückkehren werden, sobald die Volatilität nachlässt.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -64 Bps, übertraf aber leicht die Benchmark (3 Bps). Es war ein durch deutliche Schwankungen in der Wertentwicklung gekennzeichneter Monat, sowohl absolut als auch relativ, da der Markt keine Richtung finden konnte. Betrachtet man die einzelnen Emittenten, so waren es in der Regel neu begebene Anleihen mit längerer Laufzeit, die sich negativ auf die Wertentwicklung auswirkten. Es überrascht nicht, dass bei den positiven Beiträgen das Gegenteil der Fall war, die oft von Emittenten stammten, in denen wir untergewichtet waren, darunter auch Namen, die vor Kurzem Neuemissionen begeben hatten. Hervorzuheben sind auch europäische Emissionen, die wir in US-Dollar gekauft haben und die einen positiven Beitrag leisteten. Die bereits erwähnte Abnahme der Risikobereitschaft zeigte sich im Wertentwicklungsbeitrag von Anleihen mit niedrigerem Rating, wobei Anleihen mit BBB-Rating den größten negativen Beitrag lieferten, aber auch Anleihen mit BB-Rating und Cross-Over-Anleihen brachten einen negativen Beitrag – zum ersten Mal seit mehreren Monaten. Interessanterweise lieferten Anleihen mit Einfach-B-Rating sogar einen positiven Beitrag, da die Anleihen mit kurzer Laufzeit, die wir in diesem Segment halten, weiterhin eine positive Wertentwicklung zeigten. Am schlechtesten schnitten die Sektoren Immobilien und Finanzdienstleistungen ab. Bei ersteren lag dies es vor allem an nachrangigen Anleihen sowie am Angebot, bei letzteren waren es vor allem Anleihen von Börsenbetreibern mit längerer Laufzeit, deren Spreads vom Markt weiter getrieben wurden. Bei den Nicht-Finanzwerten waren die Anleihen mit längerer Laufzeit, die wir im Gesundheitswesen halten, der schlechteste Sektor in Bezug auf den Beitrag zur Wertentwicklung.

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Ausblick

Da China sich aufgrund der Goldenen Woche bis zum 8. in den Feiertagen befindet, ist mit weniger Nachrichten über Evergrande und die anderen Themen zu rechnen, die in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt haben. Die Gewinnsaison für das 3. Quartal beginnt mit den Berichten der im Iboxx enthaltenen PepsiCo am 5. und der US-Großbanken (JP Morgan) am 13. Am wichtigsten werden die Auswirkungen der Unterbrechungen der Versorgungskette auf die Gewinnspannen und die Produktion sein sowie die Frage, wie sich dies auf die künftige Guidance auswirken wird. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Federal Open Market Committee – FOMC) wird erst wieder Anfang November zusammenkommen, aber die Beschäftigungszahlen am 8. und die VPI- und PPI-Zahlen in der darauffolgenden Woche sowie die PCE-Zahlen Ende Oktober werden genau beobachtet werden. Politisch dürfte der Oktober besonders entscheidend werden, wenn die US-Schuldenobergrenze (derzeit 28,4 Mrd. USD) angehoben werden muss, da sonst dem Finanzministerium in der zweiten Oktoberhälfte die Gelder ausgehen werden. Die EZB kommt am 28. Oktober zusammen. Dies wird wahrscheinlich einen beeindruckenden Balanceakt zwischen Inflationsdruck und immer noch extrem niedrigen Zinssätzen mit sich bringen. Das Feilschen und Handeln zwischen den deutschen politischen Parteien wird weitergehen, bis eine Regierung gefunden ist.

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Rückblick

Trotz der weit verbreiteten Schwäche in risikoreichen Anlageklassen hielten sich Unternehmensanleihen gut, und der ICE BofA Euro Corporate Index beendete den Monat 1 Bp enger gegenüber Staatsanleihen. Gelegentlich schienen die Spreads weiter zu werden, aber die Anlegerbasis ist nach wie vor reich an Barmitteln, was die Ausweitung in Grenzen hielt. Nach einem Jahr, in dem Werte mit höheren Risiken praktisch jeden Monat besser abschnitten als Werte mit niedrigeren Risiken, zeichnete sich eine beginnende abnehmende Risikobereitschaft ab. Die risikoreichsten Teile im Unternehmensanleihebereich, CoCo-Anleihen bzw. Contingent Capital Bonds gehörten zu den Segmenten mit der schwächsten Performance und schlossen den Monat um 5 Bps weiter. Euro-Hochzinsanleihen, für die es in diesem Jahr sehr gut lief, schnitten ebenfalls unterdurchschnittlich ab und schlossen den September um 7 Bps weiter und zeigten in der zweiten Monatshälfte eine echte Schwäche. Es gab 37,5 Mrd. € an Neuemissionen in Nicht-Finanzwerten, und damit war dies der schwächste September seit drei Jahren, der zudem unter dem Fünfjahresdurchschnitt lag. Die Wertentwicklung war uneinheitlich, wobei Anleihen mit längeren Laufzeiten tendenziell schlechter abschnitten. Das Volumen bei Finanztiteln lag mit 27,5 Mrd. € deutlich über dem September-Fünfjahresdurchschnitt. Nichtsdestotrotz wurden Finanztitel vom Markt besser aufgenommen und entwickelten sich im Allgemeinen gut. Trotz eines höheren Volumens als üblich bei Finanztiteln schnitten Finanztitel leicht besser ab als Nicht-Finanztitel und schlossen den Monat 1 Bp enger ab. Es scheint, dass Finanztitel in Zeiten der Unsicherheit als eine sicherere Wette angesehen werden, was definitiv nicht immer der Fall war. Betrachtet man die einzelnen Sektoren, so fällt auf, dass es nichts Auffälliges gibt: Der schlechteste Sektor – nachrangige Versicherungsanleihen – blieb unverändert und der beste Sektor – nachrangige Bankanleihen (ohne CoCo-Anleihen) – notierte um 4 Bps enger.

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08.2021:

Aktuelle Positionierung

Wie bereits erwähnt, waren die Handelsbedingungen im August wegen der geringen Marktaktivität äußerst schwierig. Da die meisten erfahrenen Händler im Urlaub waren, fielen die Kursgebote an der Börse meist sehr defensiv aus. Die Spanne zwischen Geld- und Briefkursen war deutlich größer als üblich, was zu erhöhten Transaktionskosten führte. Entsprechend haben wir im August keine größeren Änderungen im Portfolio vorgenommen. Das Gesamtrisiko im Portfolio blieb im August unverändert, mit nur geringfügigen Änderungen in der Sektorzusammensetzung. In Vorbereitung auf den für September erwarteten Angebotsschub stockten wir unsere liquiden Mittel auf.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index beendete den Monat August mit einem Basispunkt über Staatsanleihen und fünf Basispunkten über Swaps. Der Index hat sich seit April seitwärts bewegt, wobei die Spreads risikoarmer Papiere mit niedriger Rendite in der Regel weiter und die von risikoreicheren Anleihen mit höherer Rendite enger wurden. Mit einer Ausweitung über fast alle Segmente und Sektoren hinweg bestätigte sich dieses Bild im August jedoch nicht. Da der Markt im August außerordentlich dünn war, sollte man wahrscheinlich nicht zu viel in die Marktbewegungen hineininterpretieren. Der einzige Sektor, der den Monat gegenüber Swaps enger beendete, war der nachrangige Versicherungsbereich mit einer Spreadverringerung von 4 Bps, während vorrangige Versicherungspapiere um 4 Bps weiter wurden. Am zweitbesten schnitten die Lower-Tier-2-Bankenpapiere ab, die im Gegensatz zu vorrangigen Bankenanleihen mit einer Ausweitung um 5 Bps unverändert blieben. Kein einziger Sektor im Nicht-Finanzbereich zeigte eine Spreadverringerung (einschließlich nachrangiger Unternehmenspapiere). Erwähnenswert ist auch die Schwäche bei Anleihen mit längeren Laufzeiten, von denen sich einige Anleger trennten, da die Renditen am langen Ende niedrig blieben oder sogar noch weiter sanken.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -34 Bps, übertraf seine Benchmark aber um 5 Bps. Der kleine Vorsprung gegenüber der Benchmark war vor allem einer Handvoll Namen im Bereich der Hochzinsanleihen und der nachrangigen Finanztitel zu verdanken, während die meisten anderen Positionen unverändert blieben oder etwas weiter gehandelt wurden. Leider beteiligten wir uns an einigen Neuemissionen, bei denen uns insbesondere die Emission eines großen deutschen Automobilherstellers mehrere Basispunkte kostete. Unsere starke Untergewichtung bestimmter Getränkeunternehmen sowie unsere USD-Anleihen von in Europa ansässigen Emittenten trugen positiv zur Wertentwicklung bei. Bei der Betrachtung der Kreditqualität waren es nicht wie üblich Titel mit BB- und BBB-Rating, die am meisten zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung beitrugen, sondern unsere starke Untergewichtung in Anleihen mit A-Rating.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Das Risiko insgesamt blieb im Laufe des Monats in etwa auf demselben Niveau. Änderungen im Portfolio waren der Verkauf von Anleihen mit hohen negativen Renditen und eine leichte Erhöhung der modifizierten Duration des Portfolios von 5,67 auf 5,84 im Juli. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Investment Grade-Unternehmensanleihen der Sweet Spot und möglicherweise die einzige Alternative für €-Anleger in festverzinslichen Anlagen bleiben. Vor allem eine sehr akkommodierende Zentralbank und weniger Neuemissionen von Anleihen im Vergleich zu 2020 werden den Spreads 2021 Unterstützung bieten. Auf Sektorebene wurden Anleihen mit längerer Laufzeit aus den Bereichen Versorger und Finanzdienstleistungen in das Portfolio aufgenommen, während das Engagement in niedrig verzinsliche Anleihen aus dem Gesundheitswesen nach einer sehr guten Wertentwicklung aufgrund der Spreadverengung reduziert wurde.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds erzielte mit +1,17 % eine höhere Monatsrendite als im Juni (+0,6 %) und lag im Juli fast gleichauf mit der Benchmark. Insgesamt stand der positiven Attribution aus dem Finanzsektor eine gleich hohe negative Attribution der Nicht-Finanzwerte gegenüber. Im Finanzsektor brachte das Übergewicht in Finanzdienstleistungen die höchste überdurchschnittliche Wertentwicklung, gefolgt von Immobilien und AT1-Anleihen aus dem Bankenbereich. Der Beitrag der Nicht-Finanzwerte war durch eine hohe Streuung gekennzeichnet. Dabei wurde die solide Outperformance von Industrie und Gesundheitswesen durch das Untergewicht in Öl & Gas aufgezehrt.

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Ausblick

Der Monat könnte mit der Debatte über die US-Schuldengrenze beginnen. Während es dem Finanzministerium vermutlich gelingen wird, die Auswirkungen des Erreichens der Obergrenze abzumildern, bedarf es für eine Einigung über die Anpassung der Schuldengrenzen wahrscheinlich einiger Zugeständnisse der Demokraten an die US-Republikaner, was intensive Diskussionen befürchten lässt. Aus makroökonomischer Sicht erreichte der US-Verbraucherpreisindex im Juni einen überraschend hohen Wert. Mit Blick auf die Juli-Daten bleibt abzuwarten, ob die US-Inflation tatsächlich nur vorübergehend ist, wie die US-Notenbank andeutet, oder ob sich die Preissteigerungen in mehreren Branchen als hartnäckig erweisen. Bei den Zentralbanken steht eine Sitzung der Bank of England an, die angesichts der anhaltenden Herausforderungen, die Covid-19 für die britische Wirtschaft darstellt, interessant werden könnte. Ende des Monats könnte das Jackson-Hole-Symposium, das dieses Jahr wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden wird, Aufschluss darüber geben, wie die offiziellen Vertreter derzeit zur US-Geldpolitik stehen. Die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu, und obwohl einige Branchen noch immer mit erheblichen Belastungen konfrontiert sind (z.B. Engpässe bei Chips), scheint sich die Mehrheit der Sektoren recht gut von der Talsohle des letzten Jahres erholt zu haben. Nach den Sommerferien werden die Marktteilnehmer an ihre Schreibtische zurückkehren – und damit der Erstemissionsmarkt wieder aktiv werden. Während des Sommers haben nur eine Handvoll Unternehmen Anleihen begeben, sodass es einen gewissen Nachholbedarf geben könnte. Bei Schwellenländertiteln könnten die anhaltenden regulatorischen Hürden durch die chinesischen Behörden, insbesondere im Technologiesektor, ein heißes Thema bleiben.

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Rückblick

Der Juli bescherte den risikoreichen Anlageklassen einen recht guten Start in die zweite Jahreshälfte. Auch wenn die Inflationszahlen im Laufe des Monats überraschten und die Ausbreitung der Delta-Variante des Covid-19-Virus für zusätzlichen Gegenwind sorgte, wurde die Anlageklasse der Investment Grade-Unternehmensanleihen (IG) insgesamt gut unterstützt. Ein Hauptgrund dafür waren über den Monat mehrere Beteuerungen verschiedener Zentralbankvertreter, die Zinssätze vorerst extrem niedrig zu halten und die Programme zum Ankauf von Vermögenswerten beibehalten zu wollen. Dank der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung konnte die überwiegende Mehrheit der Unternehmen historisch hohe Gewinne vorlegen und eine Verbesserung ihrer jeweiligen Kreditkennzahlen verzeichnen. Dies führte zusammen mit der erneuten Stabilität der Zinssätze und dem saisonal bedingt niedrigen Neuemissionsvolumen zu einer weiteren Spreadverengung in den meisten Segmenten des Investment Grade-Marktes. Auf Indexebene verzeichnete der EUR iBoxx Corporate All im Juli eine Wertentwicklung von +1,17 %. Anleihen aus dem Finanzsektor schlossen mit +0,96 %, während Nicht-Finanzwerte +1,30 % erzielten. Im Durchschnitt schnitten die Segmente für Unternehmensanleihen schlechter ab als Anlagen wie deutsche Bundesanleihen, die als sicherer Hafen gelten und mit +1,93 % rentierten.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung SEK
Auflegungsdatum 01.12.2015
Fondsvermögen 2.557,64 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,13 Mio. SEK
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 76,82%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 3,00%
Verwaltungsvergütung 0,900%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,950%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,950%
31.12.2019 1,000%
31.12.2018 0,990%
31.12.2017 0,990%
31.12.2016 1,000%
31.12.2015 0,090%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[1] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[2] 0,0525 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] 0,00%
Aktiengewinn KStG[4] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 3,56 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 18,14 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A 1.066,46
Betrag 0,0525 EUR 0,3721 EUR 0,0000 EUR 18,14 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Währung SEK SEK EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 3,48%
Maximum Drawdown -8,64%
VaR (99% / 10 Tage) 0,97%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio 0,10
Korrelationskoeffizient 0,48
Alpha 1,93%
Beta-Faktor 0,51
Tracking Error 6,25%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 6,68%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 6,40%
Maximal verliehener Anteil[8] 7,26%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 111,78%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.12.2021

8. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH Wesentliche Anlegerinformation DE Dez 2021 PDF 132,7 KB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 3,8 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 6,2 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 291,5 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 6,3 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Dez 2021 PDF 12,6 MB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Euro Corporate Bonds Sonstiges DE Dez 2021 PDF 546,6 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,175% p.a.
davon laufende Kosten 0,958% p.a.
davon Transaktionskosten 0,217% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.08.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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